Einträge mit dem Tag ‘Köln’


Fashionweek, nationalistischer Rap und reproduktive Rechte – kurz verlinkt

21. Januar 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 269 von 340 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Beiträge
Tick Tick Boom haben eine Broschüre über „deutsch-patriotischen Rap“, Nationalismus, Hetero_Sexismus und Kapitalismus-Verherrlichung veröffentlicht, die nicht nur informieren, sondern auch zu eigenem Aktivismus anregen möchte.

Der Frankfurter Gemeinderabbiner Julian-Chaim Soussan spricht in der Jüdischen Allgemeinen über die mangelnde Solidarität mit #JeSuisJuif.

„‚Je suis Charlie‘ und die Folgen: Warum ich kein Satiriker mehr bin“, schreibt Oliver Maria Schmitt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Einen kritischen Beitrag zur Fashion Week, zur Plus Size Messe Curvy Is Sexy und zur mangelnden Körpervielfalt auf den Laufstegen gibt es beim Deutschlandfunk.

Es gibt eine neue politische Gruppe in Berlin [Korrektur: nicht nur Berlin, Treffen sind bundesweit geplant, siehe Kommentar] : Black Quiltbag*, die sich im Rahmen der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) gegründet hat. Die Gruppe richtet sich an Schwarze Menschen, die sich folgenden oder ähnlichen Identitäten bzw. Konzepten zugehörig fühlen: Queer /Questioning, Undefined /Undecided, Inter, Lesbisch, Trans*, Bi, Asexual, Gay/Genderqueer.

„Behinderte Menschen haben es in Deutschland extrem schwer, Gynäkolog[_innen]en zu finden. Ganze fünf Spezialangebote gibt es bundesweit„, berichtet Spiegel Online.

Beim Tagesspiegel zeigt man sich überrascht, dass Lutz Bachmann, einer der führenden Pegida-Organisator_innen, tatsächlich Rassist ist.

Englischsprachige Beiträge

Im Ebony Magazine berichtet Tasha Fierce über ihren Schwangerschaftsabbruch, im Kontext von Anti-Abtreibungskampagnen, die sich in den USA besonders an Schwarze Communities wenden.

HerZimbabwe analysiert die negativen Vorannahmen geforderter „Ehrbarkeit/Seriosität“ für den Aktivismus simbabweischer Frauen und den aktivismuseinschränkenden Effekt einer solchen Politik.

Der US-Senator und Schwarze Bürger_innenrechtsaktivist John Lewis kommentierte in der Los Angeles Times sowohl den Film als auch Kritiken an „Selma“. Er selbst war an der Organisation und Durchführung der Protestmärsche beteiligt.

Die Technik_Kultur-Kritikerin Shanley Kane thematisierte Sexismus und Misogynie in der Linux-Community. Von den angsteinflössenden Reaktionen darauf berichtet sie hier.

Termine in Berlin, Kiel, Köln, Lüneburg

Berlin, 29.01. – 30.01. 2015: „Susan Sontag Revisited“ – ein Symposium am ICI Berlin Institute for Cultural Inquiry zu Sontags kulturell-politischen Wirken. Alle Vorträge werden auf Deutsch und Englisch zugänglich sein. (Facebook-Link)

Kiel, für Kurzentschlossene, da heute Abend um 19:30 Uhr: „Schau, eine Frau schießt!“ – Jüdischer Widerstand in Osteuropa“, ein Vortrag und anschließende Diskussion im Literaturhaus Schleswig-Holstein.

Köln, 22.01. 2015, 18:00 Uhr: Der Ausländerlesekreis Köln und #SchauHin laden zu dem Story Salon „Afro & Hijab: Voll das Politkum?!“ ein. (Facebook-Link)

Lüneburg: Save the Date: lady*fest Lüneburg! vom 6. – 8. März 2015.


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Wann nimmt der deutsche Journalismus endlich die Ängste der Bevölkerung vor Rassismus ernst?

28. Oktober 2014 von Nadine

Wenn 4500 Nazis, unbehelligt von Polizei_Gewalt, durch Köln prügeln, drohen und wüten können und den Medien nichts besseres zur Kommentierung dieser Lage einfällt, als herumzudefinieren, wer von diesen 4500 Terroristen nun Nazi, Hooligan, Randalierer oder Fußballfan war, als wieder einmal zu betonen, dass Deutschland kein Hort von Rassisten ist, sondern von Salafisten, Dschihadisten, Islamisten, als wieder einmal hervor zu heben, dass Hooliganszene und Rechtsradikalismus sich zwar nahe stehen, doch Muslime diesen „-ISten“ noch ein bisschen näher, die wir nicht haben kommen sehen, weil bei Waffenexporten und Neokolonialismus und westlichen Großmachtfantasien unser Geschichtsverständnis und unser kritisches Denken aufhört, dann frage ich mich: WTF?!! Solange wir ein bisschen Mitleid für die Toten in Syrien und Irak aufbringen können, wird ein bisschen Verständnis für die verwirrten „Fußballfans“, die sich gestern plötzlich mit den „richtigen“ Nazis vereint gegen die „richtige“ Sache sahen, wohl erlaubt sein?

Sich selbst als vierte Gewalt im Staat begreifend (wohl wahr!) waren sogenannte Leit- und Qualitätsmedien in Deutschland noch nie etwas anderes als das Sprachrohr einer durch und durch rassistischen und rechtspopulistischen Mitte, die sich immer dann fein vom militanten rechten Rand abzugrenzen und überrascht zu geben weiß, wenn ihre Verantwortung als intervenierende und kritische Zunft am gefragtesten wäre. Sie, die die Meinungsfreiheit und Zensurfreiheit hochhalten, aber in Sachen Meinung eben diejenigen gleicher als andere behandelt werden, die diskriminierenden Müll auf tarifvertraglicher Basis unbehelligt von sich geben können. Diese wenigen selten gewordenen Einwürfe von Aktivist_innen und Wissenschaftler_innen sind doch reine Makulatur. Kritische, linke, feministische und antirassistische Perspektiven werden seit je her wegzensiert und unsichtbar gemacht.

Es muss stutzig machen, solange die Medienbranche zu den homogensten Berufsfeldern Deutschlands gehört, kritische Journalist_innen rausgemobbt und rausgeschrieben werden, wenn Meinungsfreiheit Diskurshoheit von weißdeutschen Besitzstandswahrern bedeutet, Redakteur_innen nicht willens sind, Recherche außerhalb von Wirtschaft, Spitzenpolitiker_innen und Gewaltmonopolizisten zu betreiben, weil es ihrem eigenen Gedankengut widersprechen würde. Wenn Quellen als glaubwürdig und Perspektiven als objektiv gelten, die nichts anderes sind als die Reproduktion von Unterdrückung.

Wenn 4500 Nazis, unbehelligt von Polizei_Gewalt, durch Köln prügeln, drohen und wüten können, ohne dass die Presselandschaft vehement verurteilt und Stellung bezieht und sich selbst in der Verantwortung wähnt, weil sie jeden Tag aufs Neue entscheidet, ob sie das ideologische Futter für diese Scheiße liefern will oder nicht.

Worte sind Waffen. Wann setzt der deutsche Journalismus sie endlich mal für Gerechtigkeit und Verantwortungsübernahme ein?


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Internationales Frauenfilmfestival Dortmund|Köln

3. April 2013 von Magda

Das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund|Köln findet in jährlich wechselndem Rhythmus in den Städten Köln und Dortmund statt. In diesem Jahr wird es vom 9. bis 14. April in Dortmund stattfinden (Programm als PDF), einzelne Veranstaltungen allerdings auch in Köln (Programm als PDF).

Internationales Frauenfilmfestival Dortmund/Köln

Das Frauenfilmfestival bietet eine Plattform für aktuelle Entwicklungen und Trends in den Arbeiten von Frauen in allen Teilen der Filmproduktion. Hier erhalten nicht nur Regisseurinnen, sondern auch Kamerafrauen, Filmmusikerinnen und andere Filmschaffende Gelegenheit, ihre aktuellen Arbeiten zu präsentieren.

Euch erwarten nicht nur tolle Filme, sondern auch die Vergabe eines Spielfilmpreises für Regisseurinnen und einige Workshops. Tickets können im Vorverkauf oder während des Festivals erworben werden (für Dortmund und für Köln).


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Homestory Deutschland – Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart

1. November 2012 von Gastautor_in

Unter dem Titel »Homestory Deutschland. Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart« zeigt die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund e.V.) vom 3. bis 25. November 2012 die Biografien von 27 Schwarzen deutschen Persönlichkeiten aus drei Jahrhunderten. Ihre individuellen Lebenswege zeigen, wie Schwarze Menschen, die ab dem 18. Jahrhundert nach Deutschland kamen, sich hier ihre Lebensmittelpunkte schufen, Familien gründeten, Communities bildeten, sich politisch engagierten und für ihre Rechte kämpften. Die Ausstellung wird eröffnet am Samstag, 3. November 2012, um 17 Uhr in der Alten Feuerwache Köln und wird bis zum 25. November zu sehen sein. Der Eintritt ist frei.

Unter den Porträtierten sind Theodor Wonja Michael: ein Regierungsdirektor a. D., der als junger Mann gezwungen war, in Völkerschauen aufzutreten, weil er nicht studieren durfte; May Ayim: eine Dichterin und bedeutende Aktivistin, die als Baby zu einer Pflegefamilie gegeben wurde und sich mit 36 Jahren das Leben nahm, und nach der 2010 das May-Ayim-Ufer in Berlin benannt wurde; Anton Wilhelm Amo: ein Philosoph, der im Alter von vier Jahren als Geschenk für den Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel von Ghana an dessen Hof verschleppt wurde und Anfang des 18. Jahrhunderts als Dozent an der philosophischen Fakultät in Halle lehrte. Gezeigt werden aber nicht nur Personen des öffentlichen Lebens, sondern auch Frauen und Männer mit alltäglichen Berufen, wie die Rechtsanwältin Ama-Pokua Pereira oder der Sonderschullehrer Jean-Pierre Felix-Eyoum. Gemeinsam ist allen, die in der Ausstellung vorgestellt werden, dass ihre Biografien damals wie heute vom alltäglichen Rassismus in Deutschland geprägt sind, der seinen Ursprung im nicht aufgearbeiteten deutschen Kolonialismus hat. Dieser verdrängte Teil deutscher Geschichte wird durch Erzählungen der Portraitierten präsent. Vor allem zeigen diese Biografien aber Menschen, deren Leben zwar durch rassistische Erfahrungen geprägt ist, die sich aber nicht haben unterkriegen lassen, sondern ein selbstbestimmtes und selbstbewusstes Leben führen.

Tahir Della, Vorsitzender der ISD: „Das besondere an der Ausstellung ist, dass sie gebündelt Schwarze deutsche Geschichte zeigt, wo sonst nur vereinzelt Schwarze Menschen zu Wort kommen oder gar nicht. »Homestory Deutschland« zeigt: Schwarze Geschichte hat ein Zuhause in Deutschland.“

Zu der Ausstellung gibt es mit Unterstützung der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft« ein Begleitprogramm rund um Schwarze deutsche Geschichte, Kultur und Biografien, zum Beispiel einen Black Poetry Abend, Filme, Podiumsdiskussionen, ein politisches Bildungsprogramm für Jugendliche und Lesungen. U.a. liest Theodor Wonja Michael aus seinen Memoiren.

»Homestory Deutschland« wurde 2006 von der ISD in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung konzipiert und war bereits in zahlreichen Städten Deutschlands zu Gast. 2013 wird die Ausstellung in Hamburg und Nürnberg zu sehen sein. Eine zweisprachige Variante der Ausstellung wurde mit Hilfe des Goethe-Instituts realisiert und tourt seit 2008 sehr erfolgreich durch Afrika.
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»Homestory Deutschland. Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart«
Zeitraum: 3. – 25. November 2012
Ort: Ausstellungshalle Alte Feuerwache, Melchiorstraße 3, 50670 Köln
Öffnungszeiten: Dienstag – Freitag 15 – 20 Uhr, Samstag 15 – 22 Uhr, Sonntag 14 – 18 Uhr
Öffnungszeiten während der Jugendwoche (20. – 23. November): 14 – 18 Uhr
Der Eintritt ist frei.
Ausstellungseröffnung: Samstag, 3. November 2012, 17 Uhr
Begrüßung: Tahir Della (ISD Vorstand), Elfi Scho-Antwerpes (Bürgermeisterin Stadt Köln)
Weitere Informationen: www.homestory-deutschland.de


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Schlampenmärsche gegen Vergewaltigungsmythen

16. Juni 2011 von Magda

Als ein kanadischer Polizist in Toronto vor einer Gruppe Jura-Student_innen im Rah­men seines Vor­trags zu Campus-Sicherheit dazu riet, dass Frauen ver­meiden sollten, „sich als Schlampen zu kleiden, um nicht Opfer von sexueller Gewalt zu werden„, folgte erst Ent­rüstung und dann Gegen­wehr: Weil viele die Schnauze voll von opfer­­be­­schuldigendem Ver­halten (engl: Victim Blaming) und Ver­ge­waltigungs­mythen hatten, gingen im April rund 2000 Demonstrant_innen in Toronto für ihr Recht auf die Straße, sich kleiden zu dürfen, wie sie wollen, ohne für sexuelle Über­griffe ver­antwortlich gemacht zu werden. Der erste SlutWalk (zu dt: „Schlampenmarsch“) wurde ins Leben gerufen. Viele Städte folgten; auch in Deutschland formieren sich nun die ersten Gruppen, die in ihrer jeweiligen Stadt einen SlutWalk organisieren. Das Problematische am Transfer US-amerikanischer Konzepte und Begrifflichkeiten wie rape culture, Victim Blaming oder der im kanadischen Toronto organisierte SlutWalk ist, dass es hierzulande (noch) keine Äquivalente gibt, die diese konzeptionell und sprachlich fassen. Die Organisation der SlutWalks im deutschsprachigen Raum eröffnet daher die Möglichkeit, Begriffe und Konzepte herauszuarbeiten.

SlutWalk Manchester

SlutWalk Manchester (Quelle: Flickr, unter CC BY-NC-ND Lizenz)

Warum demonstrieren?

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Internationaler Tag gegen Gewalt gegen Frauen

22. November 2010 von Helga

In drei Tagen ist es wieder soweit: der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen weist auf all die Missstände hin, mit denen Frauen in aller Welt tagtäglich zu kämpfen haben:

Zwangsprostitution, Sexueller Missbrauch, Sextourismus, Vergewaltigung, Beschneidung von Frauen, Häusliche Gewalt, Zwangsheirat, vorgeburtliche Geschlechtsselektion, weibliche Armut, Femizid etc. Außerdem sollen Programme unterstützt werden, die sich ausdrücklich für eine Gleichstellung von Frauen gegenüber Männern einsetzen; etwa im Bereich Erbrecht, Bildung, Privateigentum, aktives und passives Wahlrecht, Kreditwürdigkeit, Rechtsfähigkeit und das Sichtbarmachen von unbezahlter Arbeitsleistung.

In vielen Städten und Gemeinden gibt es dazu wieder Veranstaltungen. Weitere Hinweise nehmen wir gerne in den Kommentaren entgegen.

Gleich eine Reihe von Events gibt es in Berlin – ob Theaterstück, Vorträge und Infostände, von Charlottenburg über Pankow bis Friedrichshain ist alles dabei.

Die Bremische Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau hat eine Online-Umfrage zum Thema „Gewalt gegen Frauen“ gestartet.

Ab 18 Uhr gibt es in Köln einen Protestmarsch (PDF). Beginn ist die Eigelsteintorburg, veranstaltet von Lila in Köln.

Auch in Osnabrück gibt es über den ganzen November hinweg Veranstaltungen, darunter zum Thema Frauenhandel und Zivilcourage (PDF). Neben Lesungen und Diskussionsrunden wird auch ein ökumenischer Gottesdienst begangen.

Selbstschutz wird am 24. den Mädchen in Quedlinburg vermittelt. Ab 10 Uhr im Jugendclub „Am Kleers“.

Morgen gibt es in Wuppertal bereits eine Informationsveranstaltung über „Sorge- und Umgangsrecht nach Häuslicher Gewalt“, am 25. werden dann ab 17.00 Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz vor dem Rathaus Barmen gemeinsam Kerzen aufgestellt.

Und noch zwei Termine aus Österreich:
Heute gibt es noch mal ein Vorbereitungstreffen in Wien, am Donnerstag dann eine FrauenLesbenMädchenDemonstration, die mit einer Kundgebung um 17 Uhr an der U6-Station Josefstädterstraße beginnt.

In Linz steigt ab 10:30 Uhr ein Pfeifkonzert am Taubenmarkt, bis in den Dezember hinein gibt es dann verschiedene Workshops und Vorträge, etwa zu Stalking und Gewaltprävention.


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Unterwegs im September

27. August 2010 von Helga

Resturlaub, Lust was zu unternehmen und keine Ahnung was? Auch im September gibt es noch einige feministisch-queere Veranstaltungen zu besuchen:

Anfang September, genauer gesagt vom 3. bis 5. lädt in Köln das Gapfest. Entstanden aus dem Ladyfest 2008 wird es diesmal „queere, antikommerzielle, kunstvolle, humoristische, theortische, handfeste, kulinarische, antinationale, pornografische, feuchtfröhliche, feministische, antisexistische,musikalische, antifaschistische, aktionistische, unerhörte, verrückende, antihomophobe und kontroverse Inhalte” geben. Ob Einsatz gegen Transphobie oder queere Pädagogik – die Workshops, Vorträge und Aufführungen sind bunt gemischt.

Ebenfalls am 3. September ist auch in Darmstadt ladyFEST*-Zeit. Präsentiert vom Missy Magazine treten u.a. Frau Kraushaar und DJ Patex im Westendcafé auf.

Zum achten Mal geht’s in dann Berlin rund – vom 16. bis 19. September lockt das LaD.I.Y.fest mit Konzerten, Filmvorführungen, Workshops und vielem mehr.

Grüner Hintergrund, darauf in rosa eine Faust in einem Venusspiegel mit der Silhouette Berlins - darauf in Dunkelgrün: LAD.I.Y.FEST BERLIN 2010 16.09. - 19.09. - darunter weitere Informationen und: visit ladyfest.net for more

Bereits seit 2002 gibt es den Eclectic Tech Carnival bzw. /ETC – Regionalgruppen veranstalten dabei Zusammenkünfte zu Open Source Technologien. Nach Stationen u.a. in Kroatien, El Salvador und Schweden geht es dieses Jahr nach Brüssel. Am 25. und 26. September bringen sich dort interessierte Frauen wieder gegenseitig bei, wie man Webseiten erstellt, Mails verschlüsselt oder einen Rechner zusammenbaut.

Am gleichen Wochenende geht es auch in Schottland, genauer gesagt in Edinburgh, rund. SoapBox heißt die Veranstaltung von Anarcha-Feminist Kollektive und dem Ladyfest. Abtreibung in Irland, Armut, feministische Comedy und vieles mehr stehen auf dem Programm.


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Festivals, Tagungen und mehr

10. Mai 2010 von Helga

Wer seine feministischen Mitstreiter_innen einmal live sehen möchte, statt immer nur zu chatten oder twittern, und es bisher nicht zur re:publica oder GenderCamp geschafft hat, hat diesen Sommer noch reichlich Gelegenheiten.

Schwarze Bombe mit angezündeter Zündschnur - Aufschrift in Schreibschrift: Macker Massaker Vom 13. bis 16. Mai läuft in Mülheim das Macker Massaker. In verschiedenen Workshops und Voträgen im AZ Mülheim geht es etwa um „Antifa und Männlichkeit” oder „Geschlechterverhältnisse in Punk & Hardcore”. Die Abende klingen mit Konzerten, u.a. von krikela aus.

Die Riot Skirts laden dann am 16. Mai in Köln ein. Ab 17 Uhr wird im AZ Köln (Wiersbergstr. 44/ Haltestelle Kalk-Kapelle) ein „queeres, feministisches, kreatives, lustiges, dramatisches, leckeres, antikommerzielles, antihierarchisches, antirassistisches, antisexistisches _fest” geplant, dass am ersten Septemberwochenende stattfinden soll.

In Hannover geht es am 30. Mai mit einem eintägigen Workshop weiter. Themen sind „Geschlechterarrangments im Neoliberalismus”, „Verhütung für Männer” und mehr. Der Tag soll Lust machen, auf den mehrtägigen Kongress „Kritische Tage zum Geschlechterverhältnis“ im Herbst. Veranstaltungsort ist das UJZ KORN.

Um die Probleme und Ziele von Frauen im Netz geht es beim Vernetzungstreffen von FrauenImNet. Vom 4. bis 6. Juni gibt es dazu im DGB Seminarzentrum Hattingen Vorträge und Workshops: „Cyberstalking“, „Feminismus im Netz“, „Wie wichtig ist wichtig?“ und viele weitere. Außerdem gibt es eine Anleitung zur Verschlüsselung von eMails und Key Signing-Party.

Weißer Hintergrund mit schwarzer, verschnörkelter Schrift: Antifee - darunter: Festival gegen Sexismus und Nationalismus - Feiern für ein selbstbestimmtes Leben - Darüber eine stilisierte schwarze Flamme (nicht klar erkennbar) Beim Antifee Festival in Göttingen gibt es ebenfalls diverse Vorträge und Workshops, etwa „Geschlecht und Nationalismus im Fußball”. Zu sehen sind außerdem die „Ausstellung zur Geschichte der Homosexuellenbewegung” und Filmvorführungen. Abends füllen Bands die Bühne, zum Beispiel bell´s roar. Das Ganze am 4. und 5. Juni auf dem Campus der Uni. Neue Informationen gibt es über Twitter und Facebook.

PS: Vom 21. bis 23. Mai gibt es natürlich auch wieder die FrauenFrühlingsUni in Klagenfurt. Diesmal mit Workshops, Kunst und Kultur rund um das Thema „Frauen- Wege – Utopien“.


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Filme von Frauen, über Frauen, für Frauen und darüber hinaus

13. April 2010 von Helga

Weißer Hintergrund mit 5 grünen *Seiten Papier* die auffächern, darunter in schwarzer und grüner Schrift: Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln

Wer vom ab morgen, dem 14. bis Sonntag, dem 18. April in Köln weilt, sollte beim Internationalen Frauenfilmfestival vorbeischauen. Rund 100 Filme aus aller Welt werden in den Kategorien „Panorama” (Rundblick in die Welt des Films), „begehrt!” (lesbisch, feministisch oder/und queere Filme) und dem Länderfokus „Rund um den Balkan“ gezeigt. Verliehen werden der Debüt-Spielfilmwettbewerbs für Regisseurinnen und ein Publikumspreis. Außerdem gibt es Workshops und Weiterbildung für Schülerinnen und Filmschaffende.

Das ganze Programm und weitere Informationen gibt es auf www.frauenfilmfestival.eu. Ganz Web 2.0 bekommt frau die neuesten Infos auch über Twitter und Facebook.


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