<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:series="http://unfoldingneurons.com/"
	>

<channel>
	<title>Mädchenmannschaft &#187; Kinder</title>
	<atom:link href="http://maedchenmannschaft.net/tag/kinder/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://maedchenmannschaft.net</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 15:19:15 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
<image>
    <title>Mädchenmannschaft</title>
    <url>http://maedchenmannschaft.net/feed-logo.png</url>
    <link>http://maedchenmannschaft.net</link>
    <width>88</width>
    <height>31</height>
    <description>Mädchenmannschaft - http://maedchenmannschaft.net</description>
    </image>		<item>
		<title>Ein Kinderbuch im Kampf gegen Normen</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ein-kinderbuch-im-kampf-gegen-normen/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/ein-kinderbuch-im-kampf-gegen-normen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 07:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Lesestoff]]></category>
		<category><![CDATA[Normen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=29339</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe keine Kinder und glaube, dass ich das letzte Kinder­buch vor 15 Jahren vorgelesen bekam. Und da mein Papa immer sehr genuschelt hat, habe ich auch davon nur die Hälfte ver­standen. Wie ihr lesen könnt: Hier rezensiert keine Expertin. Interessant fand ich es trotzdem, das Kinderbuch „Unsa Haus &#8211; und andere Geschichten“ von Ben Böttger und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe keine Kinder und glaube, dass ich das letzte Kinder­buch vor 15 Jahren vorgelesen bekam. Und da mein Papa immer sehr genuschelt hat, habe ich auch davon nur die Hälfte ver­standen. Wie ihr lesen könnt: Hier rezensiert keine Expertin.</p>
<div id="attachment_29340" class="wp-caption alignleft" style="width: 202px"><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/04/unsa-haus.jpeg"><img class="wp-image-29340" title="&quot;Unsa Haus - und andere Geschichten&quot; von Ben Böttger &amp; Rita Macedo u.a." src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/04/unsa-haus.jpeg" alt="Titelbild von Unsa Haus, Zeichnung. Fünf Kinder, weißer und schwarzer Hautfarbe, stehen vor einem Haus." width="192" height="262" /></a><p class="wp-caption-text">„Unsa Haus - und andere Geschichten“ von Ben Böttger &amp; Rita Macedo u.a.</p></div>
<p>Interessant fand ich es trotzdem, das Kinderbuch „<a href="http://nono-verlag.de/index.php?id=6" target="_blank">Unsa Haus &#8211; und andere Geschichten“</a> von Ben Böttger und Rita Macedo zu lesen, denn die Autor_innen haben sich einer Aufgabe angenommen, die gerade für Kinder­bücher von größter Bedeutung ist, nämlich einen Raum zu schaffen für nicht­normative* Dar­stellungen von Familien­zusammen­hängen, Identitäten und zwischen­menschlichen Be­ziehungen.</p>
<p>In den einzelnen Kurz­geschichten lernen wir die fünf Freund_innen, ihren Alltag, ihre Sorgen und Freuden kennen. Da ärgert sich Dani darüber, dass er immer nur lang­weilige Kleider beschenkt bekommt; Fatma erzählt von ihrem Traum Astronautin zu werden und Fredi wird von ihren Vätern in der Kampf­sport­schule angemeldet &#8211; und bekämpft so mit viel Phantasie die Monster in ihren Alpträumen.</p>
<p>Sehr oft habe ich mich beim Lesen dabei erwischt, wie ich über­rascht war, zum Beispiel dass dieses kurz­haarige Kind mit einem weiblichen Personal­pronomen versehen wird. Oder dass die Eltern aus zwei Vätern bestehen. Ein perfektes Buch also, um auch die eigenen stereo­typen Vor­annahmen kritisch zu hinter­fragen.</p>
<p>Schön finde ich eben­falls, dass die Kinder nicht einfach als bloße Vertreter_innen einer sozialen Gruppe auf­treten. So dreht sich das Leben eines Kindes, welches beispiels­weise kaum gesell­schaf­tlichen Vorstellungen von „normal­gewichtig“ entspricht, nicht automatisch nur um Gewicht oder Diäten. Die Kinder werden also nicht auf ein Merk­mal reduziert &#8211; erfrischend!</p>
<p>Etwas absurd wurde es leider gegen Ende: Auf einmal taucht ein grüner Mensch auf. Für mich roch das ein wenig nach „Was für eine schöne bunte Welt, Menschen gibt es in allen Farben“, was auf den ersten Blick kreativ wirkt, aber real existierende (rassistische) Diskriminierungs­erfahrungen verharmlost. Ich hatte an manchen Stellen auch das Gefühl, dass mit einer Identitäts-Check­liste gearbeitet wurde, um ja keine Identität aus­zulassen.</p>
<p>Empfehlen kann ich das Buch jedoch ohne große Zweifel: So oft wie ich Erziehende klagen höre, welchen diskriminierenden oder genormten Dar­stellungen Kinder in Büchern, Filmen oder Songs auch heute noch aus­gesetzt sind, kann dieses Buch nur eine angenehme Ab­wechslung dar­stellen. Zusätzliches Plus: „Unsa Haus“ wird es bald auch in türkischer Sprache zum Download geben.</p>
<p>_______________________________________</p>
<p><em><strong>* </strong>Nichtnormativ</em> heißt laut <a href="http://nono-verlag.de/index.php?id=23" target="_blank">NoNo-Verlag</a>, dass Menschen „in ihrer Vielfalt dargestellt und angesprochen werden, unabhängig davon, inwiefern sie gesellschaftlichen Normen (beispielsweise bezogen auf Sexualität, Hautfarbe, Fähigkeiten) entsprechen. Da es auf dem Buchmarkt ein vielfältiges Angebot für Menschen gibt, die nicht „aus der Norm fallen“, heißt nichtnormativ in diesem Kontext auch, gerade diejenigen Bevölkerungsgruppen darzustellen und anzusprechen, die ansonsten an den Rand gedrängt werden.“</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=29339&amp;md5=bad2788578d313fe21f7a1ae25e90ac0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maedchenmannschaft.net/ein-kinderbuch-im-kampf-gegen-normen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=grrrls_team&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fmaedchenmannschaft.net%2Fein-kinderbuch-im-kampf-gegen-normen%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Ein+Kinderbuch+im+Kampf+gegen+Normen&amp;description=Ich+habe+keine+Kinder+und+glaube%2C+dass+ich+das+letzte+Kinder%C2%ADbuch+vor+15+Jahren+vorgelesen+bekam.+Und+da+mein+Papa+immer+sehr+genuschelt+hat%2C+habe+ich+auch+davon+nur+die...&amp;tags=Kinder%2CKinderbuch%2CLesestoff%2CNormen%2Cblog" type="text/html" />

		<series:name><![CDATA[Die Feministische Bibliothek]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Das Katzentatzen-Lied – Nur ein Kinderlied?</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/das-katzentatzen-lied-nur-ein-kinderlied/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/das-katzentatzen-lied-nur-ein-kinderlied/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 07:28:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familienleben]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderlieder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=28600</guid>
		<description><![CDATA[Im Kindergarten lernt das Kind so allerlei. Unter anderem auch das Katzen­tatzenlied. Dieses Lied spiegelt sehr plakativ das Kindheits- und Jugendtrauma vieler post-gender Piraten wieder: Man fragt nett und freundlich, aber leider genügt schon ein einziger Makel (dick, hyperaktiv, laut, aber auch schlicht anders, nicht der eigenen Art entsprechend), der es scheinbar rechtfertigt, dass man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Kindergarten lernt das Kind so allerlei. Unter anderem auch das Katzen­tatzenlied.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/8p1vq0SIy60" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<p>Dieses Lied spiegelt sehr plakativ das Kindheits- und Jugendtrauma vieler <a href="http://juliaschramm.de/2011/11/02/feminismus-und-mannlichkeit/">post-gender Piraten</a> wieder: Man fragt nett und freundlich, aber leider genügt schon ein einziger Makel (dick, hyperaktiv, laut, aber auch schlicht anders, nicht der eigenen Art entsprechend), der es scheinbar rechtfertigt, dass man zurückgewiesen wird. Und dann kommt dieser oberflächlich perfekte Typ vorbei, geht hin, nimmt sich einfach, was er will, ganz ohne zu fragen und schon macht die Frau bereitwillig mit – egal, ob er die totale Dumpfbacke ist oder nicht.</p>
<p>Wenn ich auf diese problematische Implikation des Liedtextes hinweise, bekomme ich, wie so häufig bei ähnlichen Themen (Werbung für Kinder, Rollenklischees in Kinderbüchern, Religionsunterricht in der Grundschule, etc.) zu hören: „Ist doch nur ein Kinderlied!“ Genau, es ist ein Kinderlied! Und Kinder lernen ihre Welt nun mal auch über solche Spiele kennen. Da schaue ich mit dem Kind ein Bilderbuch und es zeigt auf einen normalgewichtigen Hamster und sagt: „Hamster, pummelig.“ Das 2-jährige Kind hat also schon kapiert, dass ein Hamster pummelig ist, also wird es früher oder später auch kapieren, dass pummelig zu sein dazu führt, dass man nicht mitspielen darf und schlussendlich – am Beispiel des übergriffigen Katers &#8211; , dass es nicht auf das Einverständnis des Mädchens/der Frau ankommt, wenn man sie küssen möchte. <span id="more-28600"></span></p>
<p>Ob es allerdings Zufall oder tatsächlich Absicht der deutschen Synchronisation von „Big Bang Theory“ war, dass Sheldon als Kind von seiner Mutter dieses Lied immer vorgesungen bekam, weiß ich nicht. Es ist auf jeden Fall passend, dass der Inbegriff des Nerds schlechthin schon als Kind vermittelt bekam, wie es mit den Frauen klappt.</p>
<p>Etwas weniger problematisch ist die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TeMfMawMPg8" target="_blank">Version von Frederik Vahle</a> wo die Katze immerhin mit jedem Tier tanzt. Aber der Kater bleibt schlicht und einfach übergriffig und bekommt trotzdem, was er will (wobei er sich die Katze dann mit all den anderen Tieren teilen muss…). Trotzdem fand ich den Ansatz meiner Mutter, dem Kind statt dem Katzentatzen-Lied dann „Anne Kaffeekanne“ vorzuspielen deutlich besser!</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/MYaNhf7CzpY" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=28600&amp;md5=756d888ba71e333e5162bd275168e2db" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maedchenmannschaft.net/das-katzentatzen-lied-nur-ein-kinderlied/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>26</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=grrrls_team&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fmaedchenmannschaft.net%2Fdas-katzentatzen-lied-nur-ein-kinderlied%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Das+Katzentatzen-Lied+%E2%80%93+Nur+ein+Kinderlied%3F&amp;description=Im+Kindergarten+lernt+das+Kind+so+allerlei.+Unter+anderem+auch+das+Katzen%C2%ADtatzenlied.+Dieses+Lied+spiegelt+sehr+plakativ+das+Kindheits-+und+Jugendtrauma+vieler+post-gender+Piraten+wieder%3A+Man+fragt+nett+und+freundlich%2C...&amp;tags=Kinder%2CKinderlieder%2Cblog" type="text/html" />

		<series:name><![CDATA[Muttiblog]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Flashmob für Pussy Riot, die Zustände in Altenheimen und Größe 36 &#8211; die Themen der Blogschau</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/flashmob-fuer-pussy-riot-die-zustaende-in-altenheimen-und-groesse-36-die-themen-der-blogschau/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/flashmob-fuer-pussy-riot-die-zustaende-in-altenheimen-und-groesse-36-die-themen-der-blogschau/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 09:44:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Altenheime]]></category>
		<category><![CDATA[Bedingungsloses Grundeinkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Bob Awards]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Doing Gender]]></category>
		<category><![CDATA[Filtersoftware]]></category>
		<category><![CDATA[Flashmob]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Pay Gap]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterstereotype]]></category>
		<category><![CDATA[HPV]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[phenomenelle]]></category>
		<category><![CDATA[Pussy Riot]]></category>
		<category><![CDATA[Schwule und Lesben]]></category>
		<category><![CDATA[Sexarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sexuelle Belästigung]]></category>
		<category><![CDATA[Subversive Aneignung]]></category>
		<category><![CDATA[The Hunger Games]]></category>
		<category><![CDATA[Twilight]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=28711</guid>
		<description><![CDATA[Puh, diese Woche wurden wohl dutzende Finger wund ge­bloggt, so viele tolle Blog­beiträge haben wir ge­sammelt! Los geht&#8217;s: Antje Schrupp ist ja bekanntlich eine Unter­stützerin des Bedingungs­losen Grund­einkommens, ist aber immer wieder frustriert, wenn in Büchern zu Grund­einkommen Care- und Fürsorgearbeit fast gar nicht beachtet werden. engl@absurdum schreibt darüber, wie meckernde Männer und meckernde Frauen gesell­schaftlich unter­schiedlich be­wertet werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Puh, diese Woche wurden wohl dutzende Finger wund ge­bloggt, so viele tolle Blog­beiträge haben wir ge­sammelt! Los geht&#8217;s:</p>
<p><em>Antje Schrupp</em> ist ja bekanntlich eine Unter­stützerin des Bedingungs­losen Grund­einkommens, ist aber immer wieder frustriert, wenn in Büchern zu Grund­einkommen <a href="http://antjeschrupp.com/2012/04/03/kampf-gegen-windmuhlen-carearbeit-und-grundeinkommen/" target="_blank">Care- und Fürsorgearbeit</a> fast gar nicht beachtet werden.</p>
<p><em>engl@absurdum</em> schreibt darüber, wie <a href="http://light-inside.de/weblogs/2012/03/grenzwertig-2.html" target="_blank">meckernde Männer und meckernde Frauen</a> gesell­schaftlich unter­schiedlich be­wertet werden.</p>
<p>In <a href="http://www.soukmagazine.de/leben/das-portal-der-widerlichkeiten/" target="_blank">Ägypten ist sexuelle Belästigung</a> alltäglich. Auf der Website <em><a href="http://harassmap.org/" target="_blank">Harassmap</a></em> können betroffene Frauen die Über­griffe melden, berichtet <em>soukmagazine</em>. Das Projekt erinnert an <a href="http://maedchenmannschaft.net/hey-baby-ist-nicht-mein-name/" target="_blank">Hollaback!</a>, das es auch in Deutsch­­land in <a href="http://duesseldorf.ihollaback.org/" target="_blank">Düssel­dorf</a>, <a href="http://berlin.ihollaback.org/" target="_blank">Berlin</a> und <a href="https://www.facebook.com/pages/Hollaback-Dresden-und-Umgebung/241999735884540" target="_blank">Dresden und Um­gebung</a> (facebook-Link) gibt.</p>
<p><em>High on Cliches</em> machte sich Ge­danken über die <a href="http://highoncliches.wordpress.com/2012/04/05/die-sache-mit-dem-reclaiming/" target="_blank">Aneignung von diskriminierenden Wörtern</a> &#8211; wer eignet sich die Wörter an und wer sollte diese Wörter lieber nicht be­nutzen?</p>
<p>Ein Wut-Posting zum Thema Frauen­quote findet ihr auf myBeautyBlog: &#8220;<a title="Permanent Link to Frauen in Führung – leckt mich mal am Portemonnaie!" href="http://www.mybeautyblog.de/wahrheit/frauen-in-fuhrung-frauenquote/" rel="bookmark">Frauen in Führung – leckt mich mal am Portemonnaie!</a>&#8221;</p>
<p><em>Fuckermothers</em> schreibt über <a href="http://fuckermothers.wordpress.com/2012/04/03/doing-genders-in-kinderbuchern/" target="_blank">Doing Gender in Kinder­büchern</a>.</p>
<p><span id="more-28711"></span>Clara Rosa von<em> Class Matters</em> begab sich auf eine pop­kulturelle Exkursion, um die Figuren <a href="http://clararosa.blogsport.de/2012/04/02/zeit-fuer-eine-kleine-popkulturelle-exkursion-team-katniss-oder-team-bella/  " target="_blank">Bella von &#8220;Twilight&#8221; und Katniss von &#8220;The Hunger Games&#8221;</a> zu analysieren.</p>
<p>In Berlin gab es letzte Woche einen <a href="http://dodododo.livejournal.com/1513968.html" target="_blank">Flashmob vor der Russischen Bot­schaft</a> für die kürzlich inhaftierte feministische Punk Band Pussy Riot (wir <a href="http://maedchenmannschaft.net/nach-pussy-riot-auftritt-in-kirche-aktivistinnen-in-haft/" target="_blank">berichteten</a>).</p>
<p>Kathreina thematisiert auf ihrem Blog <em>rheinsalon</em> die <a href="http://rheinsalon.wordpress.com/2012/04/03/grose-einkommensunterschiede-zwischen-akademikerinnen-und-akademikern/ " target="_blank">Ein­kommens­unter­schiede zwischen Akademikerinnen und Akademikern</a>.</p>
<p>An Schulen im <a href="http://queernews.at/archives/2974" target="_blank">US-amerikanischen Missouri wurde eine Filtersoftware</a> installiert, die Kinder und Jugendliche vor nicht alters­gemäßen Seiten im Internet schützen sollte. Problem: Diese Soft­ware filterte LGBT-Seiten raus, weil diese Informationen zu Sex ent­hielten, erlaubte aber LGBT-feind­liche Seiten, weil diese unter dem Titel &#8220;Religion&#8221; zugäng­lich waren. Ein Gericht ent­schied diesen Filter nun für un­zulässig, so <em>queernews.at</em>.</p>
<p>Ebenfalls auf <em>queernews.at</em>: In Deutschland machen sich fundamentalistische Christ_innen und ihre homo­feindlichen Ansätze immer breiter, z.B. mit <a href="http://www.queernews.at/archives/2984" target="_blank">Therapien, um Homosexuelle zu &#8220;heilen&#8221;</a>. Aktivist_innen fordern ein &#8220;Ende der staatlichen För­derung der­artiger Organisationen und den Entzug der Gemein­nützigkeit. Statt­dessen sollte die Bundes­regierung das Symptom &#8220;Homophobie&#8221; stärker bekämpfen.&#8221;</p>
<p><em>Das Nuf</em> nimmt <a href="http://dasnuf.de/weibchen/abschied-von-grose-36/" target="_blank">Abschied von ihrer Größe 36</a>.</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.karnele.de/was-mal-ueber-gewisse-zustaende-in-altenheimen-gesagt-werden-muss/" target="_blank">Was mal über gewisse Zustände in Alten­heimen gesagt werden muss</a>&#8220;, titelt <em>Karnele</em> und ärgert sich, dass Alten­pfleger_innen nicht so viel Gehör ge­schenkt wird wie dem Literatur­nobel­preis­träger Grass.</p>
<p><em>Karnele</em> hat ebenfalls über die neue <em><a href="http://www.karnele.de/phenomenelle-online-magazin/" target="_blank">phenomenelle</a></em> gebloggt, ein Online-Magazin für Lesben, Bisexuelle und alle Frauen, die Frauen lieben, welches am 1. Juni starten wird.</p>
<p>Für <a href="http://afrikawissenschaft.wordpress.com/2012/04/07/ein-pladoyer-fur-wirre-interessen/" target="_blank">wirre Interessen</a> und große Neugier im Leben plädiert Charlott von <em>Afrikawissenschaften</em>.</p>
<p>Die <em>denkwerkstatt</em> kommentiert den Profil-Beitrag, der die <a href="http://www.denkwerkstattblog.net/2012/04/geschlechter_debatten_kultur/" target="_blank">Lohn­ungleich­heiten von Männern und Frauen</a> leugnet und ist frustriert darüber, dass Argumente von Maskulisten scheinbar immer salon­fähiger werden.</p>
<p><em>Sina</em> beleuchtet die <a href="http://sinamore6.blogspot.de/2012/04/new-south-wales-ein-paradies-fur.html" target="_blank">Situation von Sex­arbeiter_innen in Schweden und New South Wales</a>.</p>
<p>Auf <em>antiblog</em> klärt die Autorin über <a href="http://antiprodukt.de/als-ich-einmal-beim-arzt-war/" target="_blank">HPV (Humane Papillomviren) </a>auf, u.a. auch, weil sie selbst davon be­­troffen ist.</p>
<p>Zu guter Letzt: Abstimmen für euer Lieblings­blog könnt ihr bei den <a href="https://thebobs.com/deutsch/category/2012/best-blog-german-2012/" target="_blank">BOBs &#8211; Deutsche Welle Blog Awards</a>, u.a. für <em>Fuckermothers </em>und<em> Anders Anziehen.</em></p>
<p><em>Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns <a href="http://maedchenmannschaft.net/kontakt">bitte Bescheid</a>!</em></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=28711&amp;md5=430707b4aa0f8ec4d5c6ab78bcc8f6fa" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maedchenmannschaft.net/flashmob-fuer-pussy-riot-die-zustaende-in-altenheimen-und-groesse-36-die-themen-der-blogschau/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=grrrls_team&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fmaedchenmannschaft.net%2Fflashmob-fuer-pussy-riot-die-zustaende-in-altenheimen-und-groesse-36-die-themen-der-blogschau%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Flashmob+f%C3%BCr+Pussy+Riot%2C+die+Zust%C3%A4nde+in+Altenheimen+und+Gr%C3%B6%C3%9Fe+36+%26%238211%3B+die+Themen+der+Blogschau&amp;description=Puh%2C+diese+Woche+wurden+wohl+dutzende+Finger+wund+ge%C2%ADbloggt%2C+so+viele+tolle+Blog%C2%ADbeitr%C3%A4ge+haben+wir+ge%C2%ADsammelt%21+Los+geht%26%238217%3Bs%3A+Antje+Schrupp+ist+ja+bekanntlich+eine+Unter%C2%ADst%C3%BCtzerin+des+Bedingungs%C2%ADlosen+Grund%C2%ADeinkommens%2C+ist+aber...&amp;tags=%C3%84gypten%2CAltenheime%2CBedingungsloses+Grundeinkommen%2CBob+Awards%2CB%C3%BCcher%2CDoing+Gender%2CFiltersoftware%2CFlashmob%2CGender+Pay+Gap%2CGeschlechterstereotype%2CHPV%2CKinder%2Cphenomenelle%2CPussy+Riot%2CSchwule+und+Lesben%2CSexarbeit%2CSexuelle+Bel%C3%A4stigung%2CSubversive+Aneignung%2CThe+Hunger+Games%2CTwilight%2CUSA%2Cblog" type="text/html" />

		<series:name><![CDATA[Genderissimi: Die Blogschau]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Nicht nur der europäische Gerichtshof zementiert patriarchalisches Familienrecht</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/nicht-nur-der-europaeische-gerichtshof-zementiert-patriarchalisches-familienrecht/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/nicht-nur-der-europaeische-gerichtshof-zementiert-patriarchalisches-familienrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 07:33:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jennifer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familienleben]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Familienpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Familienrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Mütter]]></category>
		<category><![CDATA[Väter]]></category>
		<category><![CDATA[Vaterschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=28450</guid>
		<description><![CDATA[Ende März hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg die Beschwerden zweier Männer aus Deutschland (application no 45071/09 und application no. 23338/09) abgewiesen, die ihre Anerkennung als biologische Väter anstelle der Ehemänner der beiden Mütter juristisch durchsetzen wollten. Zuvor waren die beiden - der eine weiß sicher, dass er der Erzeuger einer Tochter ist, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende März hat der <a href="http://www.echr.coe.int/ECHR/Homepage_EN" target="_blank">Europäische Gerichtshof für Menschenrechte</a> in Straßburg die Beschwerden zweier Männer aus Deutschland (<a href="http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?item=1&amp;portal=hbkm&amp;action=html&amp;highlight=45071/09&amp;sessionid=90068451&amp;skin=hudoc-en" target="_blank">application no 45071/09</a> und <a href="http://cmiskp.echr.coe.int/tkp197/view.asp?item=1&amp;portal=hbkm&amp;action=html&amp;highlight=23338/09&amp;sessionid=90068451&amp;skin=hudoc-en" target="_blank">application no. 23338/09</a>) abgewiesen, die ihre Anerkennung als biologische Väter anstelle der Ehemänner der beiden Mütter juristisch durchsetzen wollten. Zuvor waren die beiden - der eine weiß sicher, dass er der Erzeuger einer Tochter ist, der andere ahnt und es und will deshalb einen Vaterschaftstest durchführen &#8211; mit ihrem Anliegen bereits vor deutschen Familiengerichten gescheitert. Denn noch immer gilt im deutschen Recht: Bringt eine verheiratete Frau ein Kind zur Welt, so ist juristisch gesehen ihr Ehemann der Vater - selbst wenn das Ehepaar schon lange getrennt lebt und alle Beteiligten wissen, dass das Kind von einem anderen Mann, dem biologischen Vater, gezeugt wurde.</p>
<p>Das Urteil der Straßburger RichterInnen bestätigt nun die bisherige deutsche Rechtsprechung: Es postuliert einen Schutz für die - zumindest vor dem Gesetz &#8211; weiterhin bestehende Familie aus miteinander verheirateten Eltern und Kindern. Als Grund führen die RichteR stets das Kindeswohl an, da in der Regel zu dem rechtlichen Vater, mit dem das Kind zusammengelebt hat oder sogar noch zusammenlebt, eine enge Bindung bestehe. Gleichwohl könnte dem tatsächlichen Vater ein gewisses Umgangsrecht zustehen. Dies müsse jedoch einzelfallbezogen geregelt werden.</p>
<p>Damit wir uns gleich richtig verstehen: Dass eine Rechtssprechung noch immer gilt, die schon seit Jahrhunderten den Ehemann zum absoluten Oberhaupt der Familie erklärt, der qua Ehering in letzter Konsequenz noch immer über die Kinder seiner Ehefrau bestimmen kann, ist schon absurd! Und um zu wissen, wie viel Leid ein solch einseitiger Begriff von Vaterschaft über die Beteiligten - und zwar ALLE Beteiligten! - bringen kann, reicht es, einmal Tolstois „Anna Karenina“ zu lesen (oder von mir aus eine der diversen Verfilmungen zu sehen).</p>
<p><span id="more-28450"></span>Jetzt könnte der Text eigentlich schon fertig sein, oder? Aber jetzt kommt ihr ihr ins Spiel, liebe Eltern (hier lesen doch auch Männer respektive Väter, oder?). Ich gebe gerne zu: Ich bin froh, kein Familienrichterin zu sein, die über „Einzelfälle“ und das „Kindeswohl“ urteilen muss.</p>
<p>Keine Frage: Es lassen sich unzählige Konstellationen denken, in denen es weder für das Kind noch für die Mutter noch für irgendeinen andereN BeteiligteN von Vorteil wäre, wenn ein biologische Vater, eventuell nach jahrelangem Leugnen seiner Vaterschaft, sich plötzlich in das Leben einer für die Mitglieder funktionierenden Familie drängen würde.</p>
<p>Aber wenn der Kindsvater tatsächlich eine Beziehung zu seiner Tochter oder seinem Sohn aufbauen möchte? Wenn aus welchen &#8211; doch privaten! - Gründen auch immer ein Kind außerhalb einer Ehe entstanden ist, die aber weiterhin existiert, und wo alle Erwachsenen davon auch wissen: Dann verstehe ich, ehrlich gesagt, nicht so richtig, warum es so viele erwachsene Männer und Frauen nicht irgendwann schaffen, die eigenen Verletzungen so weit beiseite zu stellen, wie es für das Kind am besten ist: Sprich: Wenn der leibliche Vater sich wirklich aktiv in das Leben seines Kind einbringen und eine Beziehung mit ihm aufbauen möchte - sollte das dann nicht machbar sein? Und zwar möglichst, ohne zuvor jahrelang vor Gericht zu streiten und sich &#8211; und vor allem dem Kind &#8211; noch tiefere Narben zuzufügen?</p>
<p>Liest man in gängigen Foren oder Kommentaren nach (zum Beispiel im <a href="http://www1.wdr.de/themen/panorama/gerichtsurteilvaeter100.html" target="_blank">Gästebuch des WDR zu diesem Thema</a>, dem <a href="http://www.vatersein.de/Forum-topic-24611-start-msg273599.html" target="_blank">Forum Vatersein.de</a> oder dem <a href="https://kuckucksvater.wordpress.com/2012/03/22/eiilmeldung-egmr-lehnt-klage-der-biologischen-vater-auf-vaterschaftsanfechtung-ab/" target="_blank">Blog „Kuckucksvater“</a>), sieht es leider oft nicht so aus: Da sehen sich die dort postenden Väter offenbar vor allem als Leidende, denen die Mutter das gemeinsame Kind vorenthalte. Diese Mütter, so jammern die Männer lautstark, betrachteten das Kind vor allem als ihr Eigentum, über das sie nach Belieben verfügen und es als Druckmittel einsetzen können. Sie beklagen sich, gerade mal dazu gebraucht worden zu sein, um das Kind zu zeugen und später dafür zu zahlen. Ein Vorwurf, den übrigens auch Ralf Bönt in seinem - gelinde gesagt zwiespältigen - Manifest „<a title="Wie könnten neue Männlichkeiten aussehen?" href="http://maedchenmannschaft.net/wie-koennten-neue-maennlichkeiten-aussehen/">Das entehrte Geschlecht: Ein notwendiges Manifest für den Mann</a>“ weidlich ausbreitet.</p>
<p>So berechtigt der Zorn und der Schmerz einiger dieser Väter sogar sein mag &#8211; es ist eine ganz schön passiv-aggressive (und damit ziemlich bequeme) Haltung, sich von der Zeugung des Kindes bis hin Abbruch des Kontaktes zum eigenen Nachwuchs ausschließlich als Opfer zu sehen, oder?</p>
<p>Außerdem haben viele alleinerziehende Mütter bekanntermaßen nicht weniger Grund, wütend zu sein: auf Kindsväter, die sich noch während der Schwangerschaft oder kurz danach aus dem Staub machen &#8211; häufig mit dem Hinweis, das Kind eh&#8217; nicht gewollt zu haben. Auf Ex-Männer oder -Partner, die sich mit den perfidesten Mitteln vor Unterhaltszahlungen drücken.</p>
<p>Warum heißt es denn noch immer nach einer zerbrochenen Beziehung: „Die Kinder bleiben bei der Mutter“? Ein ungeschriebenes Gesetz, gegen das sich offenbar weder Mütter noch Väter wehren können &#8211; selbst wenn sie es denn wollten. Wie viele der Männer, die so öffentlichkeitswirksam um den Verlust des Zusammen­lebens mit ihrem Kind trauern, haben sich denn wohl nach der Trennung aktiv dafür eingesetzt, dass das Kind künftig bei ihnen lebt? Dass sie ihm morgens die Butterbrote schmieren, nicht ins Büro fahren, wenn das Kleine krank ist,  und am Wochenende nur dann ausgehen, wenn der Nachwuchs bei der Mutter zu Besuch ist?</p>
<p>Die Zahlen sind zwar schon etwas älter, doch 2008 errechnete die Frauenzeitschrift <em>Brigitte</em>, dass in Deutschland von den damals 2,2 Millionen Alleinerziehenden 95 Prozent Mütter seien. Viele davon würden in Armut leben, die Hälfte der Kinder hätte ein Jahr nach der Trennung keinerlei Kontakt mehr zum Vater. Die Frage nach den Gründen für eine solche Entwicklung konnte auch das Dossier (hier die <a href="http://www.brigitte.de/gesellschaft/politik-gesellschaft/dossier-alleinerziehend-565687/" target="_blank">Online-Fassung</a>) nicht eindeutig beantworten. Doch auch wenn es bereits ein paar Jährchen auf dem Buckel hat &#8211; weder an den Zahlenverhältnissen, noch an diesem geradezu zwangsläufig anmutenden Verlauf der Beziehung zwischen Vater und Kind nach der Trennung der Eltern dürfte sich viel geändert haben.</p>
<p>Nennt mich naiv, aber sollten wir das nicht mittlerweile ein wenig besser können? Ohne all diese so überholten und klischeehaften Rollen, in die doch sicher keineR von uns jemals rutschen wollte? Ohne Polemik, ohne all die persönlichen Eitelkeiten und Befindlichkeiten, die für alles sorgen - aber nicht fürs Kindeswohl? Sollten wir nicht moderner sein als unser in dieser Frage noch immer so archaisch-patriarchalisches Familienrecht?</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=28450&amp;md5=8a8296eb642cb16c0a4e0c61680b0c8d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maedchenmannschaft.net/nicht-nur-der-europaeische-gerichtshof-zementiert-patriarchalisches-familienrecht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=grrrls_team&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fmaedchenmannschaft.net%2Fnicht-nur-der-europaeische-gerichtshof-zementiert-patriarchalisches-familienrecht%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Nicht+nur+der+europ%C3%A4ische+Gerichtshof+zementiert+patriarchalisches+Familienrecht&amp;description=Ende+M%C3%A4rz+hat+der+Europ%C3%A4ische+Gerichtshof+f%C3%BCr+Menschenrechte+in+Stra%C3%9Fburg+die+Beschwerden+zweier+M%C3%A4nner+aus+Deutschland+%28application+no+45071%2F09+und+application+no.+23338%2F09%29+abgewiesen%2C+die+ihre+Anerkennung+als+biologische+V%C3%A4ter...&amp;tags=Ehe%2CEltern%2CFamilie%2CFamilienpolitik%2CFamilienrecht%2CKinder%2CM%C3%BCtter%2CV%C3%A4ter%2CVaterschaft%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Zu zögerlich, zu wenig – die Empfehlungen des Ethikrats zu Intersexualität</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/zu-zoegerlich-zu-wenig-die-empfehlungen-des-ethikrats-zu-intersexualitaet/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/zu-zoegerlich-zu-wenig-die-empfehlungen-des-ethikrats-zu-intersexualitaet/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 18:13:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gendertrouble]]></category>
		<category><![CDATA[Himmelschreiendes Unrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Intersexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=27380</guid>
		<description><![CDATA[Für den Umgang mit intersexuellen Kindern hat der Deutsche Ethikrat heute seine Empfehlungen (PDF) veröffentlicht. Darunter sind einige gute Ansätze, die die tagesschau auflistet: Für die künftige Behandlung empfiehlt das Gremium Kompetenzzentren, Betreuungsstellen sowie Aus- und Weiterbildung für medizinisches Personal. Um Entschädigungsansprüche durchzusetzen wird eine Ombudsperson empfohlen. Zudem sollten die Verjährungsfristen für straf- oder zivilrechtliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für den Umgang mit <a href="http://maedchenmannschaft.net/tag/intersexualitaet/" target="_blank">intersexuellen</a> Kindern hat der Deutsche Ethikrat heute seine <a href="http://www.ethikrat.org/dateien/pdf/stellungnahme-intersexualitaet.pdf" target="_blank">Empfehlungen</a> (PDF) veröffentlicht. Darunter sind einige gute Ansätze, die die <em>tagesschau</em> <a href="http://www.tagesschau.de/inland/intersexualitaet102.html" target="_blank">auflistet</a>:</p>
<blockquote><p>Für die künftige Behandlung empfiehlt das Gremium Kompetenzzentren, Betreuungsstellen sowie Aus- und Weiterbildung für medizinisches Personal. Um Entschädigungsansprüche durchzusetzen wird eine Ombudsperson empfohlen. Zudem sollten die Verjährungsfristen für straf- oder zivilrechtliche Ansprüche ausgedehnt werden. Nach Operationen, die die sexuelle Selbstbestimmung verletzt haben, sollten die Fristen bis zum 18. beziehungsweise dem 21. Lebensjahr ausgesetzt werden.</p></blockquote>
<p>Auch die Überarbeitung der Geschlechtseinträge in Pass und Personalausweis wird angeregt und die Einführung einer dritten Kategorie neben Mann und Frau vorgeschlagen – sollte sich dies durchsetzen, müssten sich die Betroffenen allerdings mit eingetragenen Lebenspartnerschaften zufrieden geben. Damit beginnen auch die Probleme des Berichts. Intersexualität wird weiter pauschal als Krankheit eingestuft, die es <a href="http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2012-02/ethikrat-intersexualitaet-stellungnahme/komplettansicht" target="_blank">bereits bei Babies zu behandeln</a> gilt, so die <em>Zeit</em>. <span id="more-27380"></span></p>
<blockquote><p>Geht es nach dem Ethikrat, wird sich an dieser Definitionshoheit von Medizinern und Erziehungsberechtigten jedoch nichts ändern. Zwar heißt es in der Stellungnahme, über solche Eingriffe sollten die Betroffenen grundsätzlich selbst bestimmen. Operationen beispielsweise an Babys hält das Gremium jedoch für vertretbar, wenn sie &#8220;aufgrund unabweisbarer Gründe&#8221; für das Kindeswohl &#8220;erforderlich&#8221; seien. Welche Gründe das – neben Gefahren für Leib und Leben – sind, bleibt offen.</p></blockquote>
<p>Weitestgehend unbeachtet bleiben damit die Forderungen von Betroffenenverbänden. Nicht ganz verwunderlich, denn bereits das Aufgreifen des Themas <a href="http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2012/02/23/Ethikrat%3A-150-jährige-Geschichte-der-Genitalverstümmelungen-in-Kinderkliniken-jetzt-beenden!" target="_blank">erfolgte mehr als zögerlich</a>, wie <em>zwischengeschlecht.info</em> moniert:</p>
<blockquote><p>Auch dass der Deutsche Ethikrat nun heute eine Stellungnahme präsentiert, geschah letztlich erst, nachdem sich Betroffene an das UN-Komitee CEDAW wandten und dieses 2009 die Bundesregierung zum Handeln aufforderte. Eine Kritik, die erst letztes Jahr das UN-Komitee gegen Folter erneut bekräftigte. Auch der UN-Menschenrechtsrat wird sich dieses Jahr zum ersten Mal mit diesem Thema befassen. Laut BMBF-finanzierten Studien werden heute noch 90% aller Betroffenen im Kindesalter oft mehrfach irreversibel kosmetisch genitaloperiert.</p></blockquote>
<p>Trotz der Ansätze, Zweigeschlechtlichkeit in Frage zu stellen, wird die Praxis der „geschlechtszuweisenden“ Operationen faktisch zementiert. Das werde Aktivist_innen empören, befürchtet die <em>Zeit</em>. Zu Recht, wie bereits die <a href="http://www.intersexualite.de/uploads/pdfdaten/ivim_PM_ethikrat_stellungnahme_2012.pdf" target="_blank">Presseerklärung</a> (PDF) der <a href="http://www.intersexualite.de/" target="_blank">Internationalen Vereinigung Intersexueller Menschen</a> zeigt.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=27380&amp;md5=b3118673963920787048e9af7d98490b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maedchenmannschaft.net/zu-zoegerlich-zu-wenig-die-empfehlungen-des-ethikrats-zu-intersexualitaet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=grrrls_team&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fmaedchenmannschaft.net%2Fzu-zoegerlich-zu-wenig-die-empfehlungen-des-ethikrats-zu-intersexualitaet%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Zu+z%C3%B6gerlich%2C+zu+wenig+%E2%80%93+die+Empfehlungen+des+Ethikrats+zu+Intersexualit%C3%A4t&amp;description=F%C3%BCr+den+Umgang+mit+intersexuellen+Kindern+hat+der+Deutsche+Ethikrat+heute+seine+Empfehlungen+%28PDF%29+ver%C3%B6ffentlicht.+Darunter+sind+einige+gute+Ans%C3%A4tze%2C+die+die+tagesschau+auflistet%3A+F%C3%BCr+die+k%C3%BCnftige+Behandlung+empfiehlt+das...&amp;tags=Intersexualit%C3%A4t%2CKinder%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Keine Ahnung von Wissenschaft – die Wissenschaftsredaktion von ORF.at</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/keine-ahnung-von-wissenschaft-die-wissenschaftsredaktion-von-orf-at/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/keine-ahnung-von-wissenschaft-die-wissenschaftsredaktion-von-orf-at/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 18:55:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familienleben]]></category>
		<category><![CDATA[Gendertrouble]]></category>
		<category><![CDATA[Geschmacklosigkeiten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kindesmissbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=27316</guid>
		<description><![CDATA[Kausalität und Korrelation sind zwei ähnlich klingende Wörter. Das muss man den Redakteur_innen von science.ORF.at lassen. Die Bedeutung ist aber fundamental verschieden. Kausalität bedeutet, dass A die Ursache von B ist. Korrelation bedeutet, dass A ein Indikator für B ist. Gerade in einer Wissenschaftsredaktion sollte mensch sich dessen bewußt sein. Bei science.ORF.at fehlt es anscheinend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/edbfb547312c4c869e282acba42b0e09" width="1" height="1" alt=""/>Kausalität und Korrelation sind zwei ähnlich klingende Wörter. Das muss man den Redakteur_innen von science.ORF.at lassen. Die Bedeutung ist aber fundamental verschieden. Kausalität bedeutet, dass A die <em>Ursache</em> von B ist. Korrelation bedeutet, dass A ein <em>Indikator</em> für B ist. Gerade in einer Wissenschaftsredaktion sollte mensch sich dessen bewußt sein.</p>
<p>Bei science.ORF.at fehlt es anscheinend an diesem Basiswissen. Gepaart mit Sexismus kommt dann <a href="http://science.orf.at/stories/1694889/" target="_blank">solch Mist wie heute heraus</a>, der Opfern noch die Schuld in die Schuhe schiebt. Es geht um eine Studie, die sich mit Misshandlung von Kindern beschäftigt, die „geschlechteruntypisches“ Verhalten zeigen. Tatsächlich sind diese Kinder mehr psychologischem, physischem und sexuellem Missbrauch ausgesetzt, auch das Risiko einer post-traumatischen Belastungsstörung ist erhöht. Ge&shy;schlechts&shy;untypisches Verhalten sei ein <em>Indikator</em> für spätere Probleme, schreiben die Wissen&shy;schaftler_innen in <em>Pediatrics</em>.</p>
<p>Wie lautet nun die Überschrift? „Mädchenspiele können Gesundheit gefährden“. Warum Mädchenspiele mit geschlechtsuntypischem Verhalten gleichgesetzt werden? Keine Ahnung, vielleicht die „männlich ist Standard“-Falle. Dabei sind Mäd&shy;chen&shy;spiele für Mädchen sogar völlig ungefährlich. Im Gegenteil, es geht um kein einziges Spiel, das die Gesundheit gefährdet – die Misshandlungen werden von Täter&shy;_innen begangen, an den Kindern. Trotzdem schreibt der erste Absatz den Kindern und damit den Opfern noch einmal die Verantwortung zu:</p>
<blockquote><p>Wenn Buben mit Puppen und Mädchen Indianer spielen, dann drehen sie nicht nur geläufige Stereotype um, sondern setzen damit auch ihre Gesundheit aufs Spiel. Denn sie bekommen von ihrer Umgebung so viel negatives Feedback, dass sich das massiv auf ihr Selbstbewusstsein auswirken kann.</p></blockquote>
<p>Dass es sich dabei um Missbrauch und Misshandlung dreht, unterschlägt der Ausdruck „negatives Feedback“ leider auch. Sondern erweckt noch den Eindruck, wenn sie sich nur „normal“ verhalten würden, könnten sich die Kinder schützen. Ob geschlechtsuntypisches Verhalten eine Reaktion auf Missbrauch ist oder in ihn auslöst, ist allerdings ungeklärt. Und selbst wenn es letzteres ist, liegt die Schuld immer noch bei den Täter_innen.</p>
<p>Mit ihrer Forschung wollen die Wissenschaftler_innen übrigens das Risiko für Kinder minimieren, die Geschlechterstereotypen nicht entsprechen – die Redaktion von ORF.at macht Ihnen das Leben leider nur noch schwerer.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=27316&amp;md5=779e052f022aa3510ca74a44b9c2c476" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maedchenmannschaft.net/keine-ahnung-von-wissenschaft-die-wissenschaftsredaktion-von-orf-at/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=grrrls_team&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fmaedchenmannschaft.net%2Fkeine-ahnung-von-wissenschaft-die-wissenschaftsredaktion-von-orf-at%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Keine+Ahnung+von+Wissenschaft+%E2%80%93+die+Wissenschaftsredaktion+von+ORF.at&amp;description=Kausalit%C3%A4t+und+Korrelation+sind+zwei+%C3%A4hnlich+klingende+W%C3%B6rter.+Das+muss+man+den+Redakteur_innen+von+science.ORF.at+lassen.+Die+Bedeutung+ist+aber+fundamental+verschieden.+Kausalit%C3%A4t+bedeutet%2C+dass+A+die+Ursache+von+B...&amp;tags=Kinder%2CKindesmissbrauch%2CWissenschaft%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Engagement für ein freiheitliches und demokratisches Internet</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/engagement-fur-ein-freiheitliches-und-demokratisches-internet/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/engagement-fur-ein-freiheitliches-und-demokratisches-internet/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 07:34:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Mitmachen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Frage der Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=22687</guid>
		<description><![CDATA[In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute: Manu bloggt Wie heißt du? Manu. Manubloggt. Manuela Schauerhammer. Seit wann bloggst du? Unter manubloggt.de seit 2006, vorher hatte ich mal &#8216;ne statische Webseite, die ich quasi als Blog nutzte. Angefangen hat&#8217;s damit etwa 2003, davor war ich mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:</em></p>
<p><a title="manubloggt.de" href="http://manubloggt.de/" target="_blank"><strong>Manu bloggt</strong></a></p>
<p><strong>Wie heißt du?</strong><br />
Manu. Manubloggt. Manuela Schauerhammer.</p>
<p><strong>Seit wann bloggst du?</strong><br />
Unter <a href="http://manubloggt.de/" target="_blank">manubloggt.de</a> seit 2006, vorher hatte ich mal &#8216;ne statische Webseite, die ich quasi als Blog nutzte. Angefangen hat&#8217;s damit etwa 2003, davor war ich mehr forenaktiv.</p>
<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3577/3450235510_095af9f5fd.jpg" alt="Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite" width="450" height="470" /></p>
<pre>(c) Frl. Zucker, <a href="http://fraeuleinzucker.blogspot.com/" target="_blank">fraeuleinzucker.blogspot.com</a></pre>
<p><strong>Warum hast du damit angefangen?</strong><br />
Die erste Seite war eher so eine Art virtuelles Tagebuch-Ding, recht kleinkreisig und privatthemenzentriert. Liegt sicher auch daran, dass ich bis 2006 noch sehr viel Uni-Schreibkram hatte mit Diplomarbeit und Co., und zu der Zeit viel meiner Energie da reinfloss, die dann danach erst für andere Projekte frei wurde. Diese Entwicklung kann man sogar im Archiv von manubloggt.de noch ein bisschen mit nachvollziehen.</p>
<p><strong>Worüber schreibst du?</strong><br />
Über alles Mögliche, von Netzpolitik über demokratische Erziehung bis hin zu Alltagserlebnissen. Von Kinderanekdoten bis zu Möbelbauanleitungen, von Privatem und Öffentlichem.</p>
<p><strong>Was dir ohne Internet nicht passiert wäre:</strong><br />
Ich würde mich anders organisieren, mich anders durch die Welt bewegen, vermutlich würde ich auch in anderen Mustern denken und mich damit anders verhalten. Ich hätte vieles nicht (so einfach) erfahren. Ich hätte unglaublich viele tolle Menschen nicht kennen gelernt. Ich hätte diesen Text nicht parallel zu zwei Pad-Sitzungen mit jeweils unterschiedlichen Leuten, mit denen ich gerade virtuell in verschiedenen Projekten zusammenarbeite, schreiben können. Kurzum: Mein Leben wäre ohne das Internet ein anderes.</p>
<p>Aber die liebste Web-Anekdote? Das ist ein bisschen wie die Frage nach einem Lieblingsessen. Es gibt so viel Leckeres, das lässt sich doch so nicht beantworten. Am meisten persönlich beeindruckt im letzten Jahr hat mich wohl der unglaublich starke Rückhalt aus dem Netz, als ich wegen einer im Blog veröffentlichen Recherche eine Klagedrohung in der Hand hielt. An dieser Stelle noch mal allen, die das jetzt vielleicht auch hier lesen, DANKE dafür. <span id="more-22687"></span></p>
<p><strong>Wovon braucht das Internet mehr:</strong><br />
Damit das Internet das bleibt, was es derzeit ist &#8211; ein freiheitliches Kommunikationsmedium, das als Werkzeug für eine offene und demokratische Gesellschaft genutzt werden kann &#8211; braucht es mehr freiheitliches Bewusstsein und hieraus folgend mehr Engagement von uns allen! Für Netzneutralität, gegen Zensur und gegen jegliche Art der Manipulation.</p>
<p>Dabei sollte das Engagement für ein freiheitliches Internet immer vielschichtig gedacht und praktiziert werden. Wir diskutieren viel über Freiheit, aber viele von uns könnten auch praktisch viel mehr tun: Die Schaffung von dezentraler, nicht kommerzieller Infrastruktur ist entscheidend dafür, das &#8220;Netz&#8221; gegen kommerzielle und politische Interessen zu verteidigen und demokratisch zu gestalten. Wir müssen selbst viel stärker praktische Verantwortung dabei übernehmen, indem wir! selbst! gemeinsam dezentrale Netzzugänge (Freifunk, Tor, i2p, freenet) zur Verfügung stellen.</p>
<p>Das Zusammenstehen für eine freie, offene Gesellschaft, die sich ihrer Verantwortung auch für die demokratische Freiheit des Netzes bewusst ist, sollte von uns allen auch noch viel stärker nach außen transportiert werden. Ein einfacher Beitrag hierfür kann sein, am Samstag den 10. September 2011 in Berlin zur Demo <a href="http://freiheitstattangst.de/" target="_blank">Freiheit statt Angst</a> zu kommen – 13 Uhr geht&#8217;s am Brandenburger Tor los, den Nachmittag über ist dann eine festivalartige Kundgebung am Alex. Kommt alle hin! Da hab ich persönlich als Teil der Demoorga in den letzten Wochen übrigens ziemlich viel meiner Zeit hineingesteckt. Die Woche drauf gibt’s dann auch noch eine <a href="http://wiki.vorratsdatenspeicherung.de/Freedom_Not_Fear_2011/Brussels" target="_blank">Demo und ein Aktionstreffen in Brüssel</a>, wo sich eine Teilnahme lohnt.</p>
<p><strong>Frauen* im Web…</strong><br />
… haben &#8216;ne ganze Menge beizutragen und sollten sich nicht scheuen, das auch zu tun.</p>
<p><strong>Deine tägliche Web-Lektüre:</strong><br />
Nicht jeden Tag alles immer gleich, aber vieles sehr oft: Zeitungen und Nachrichtenportale, insbes. <a href="http://www.sueddeutsche.de/" target="_blank">Sueddeutsche.de</a>, <a href="http://www.tagesspiegel.de/" target="_blank">tagesspiegel.de</a> und <a href="http://taz.de/" target="_blank">taz.de</a> sowie den <a href="http://meedia.de/" target="_blank">Meedia</a>-Überblick morgens, <a href="http://www.heise.de/" target="_blank">heise</a> / <a href="http://www.heise.de/tp/" target="_blank">telepolis</a>, <a href="http://www.spiegel.de/" target="_blank">spiegel.de</a>; dann <a href="http://netzpolitik.org/" target="_blank">netzpolitik.org</a>, oft <a href="http://www.gulli.com/" target="_blank">http://www.gulli.com/</a> und viele Blogs, die ich trotz Feedreader irgendwie doch gerne auch „richtig“ ansurfe, sehr häufig z.B.  <a href="http://vasistas-blog.net/" target="_blank">http://vasistas-blog.net/</a>; <a href="http://www.laquadrature.net" target="_blank">http://www.laquadrature.net</a>; <a href="http://opalkatze.wordpress.com/" target="_blank">http://opalkatze.wordpress.com/</a>; <a href="http://annalist.noblogs.org/" target="_blank">http://annalist.noblogs.org/</a>; <a href="http://www.bildblog.de/" target="_blank">http://www.bildblog.de/</a> &#8211; und viele, viele andere, je nachdem, was gerade anliegt. Und natürlich so ziemlich durchgehend all das, was mir meine <a href="https://twitter.com/manubloggt" target="_blank">manubloggt-Twitter</a>-Timeline so zwischen die Tasten spült.</p>
<p><em>Tipps und Bewerbungen für die </em>WWW Girls<em> an post(at)maedchenmannschaft.net</em>.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=22687&amp;md5=7e85e2ed4dfb8130cf5462cfecc24b7e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maedchenmannschaft.net/engagement-fur-ein-freiheitliches-und-demokratisches-internet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=grrrls_team&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fmaedchenmannschaft.net%2Fengagement-fur-ein-freiheitliches-und-demokratisches-internet%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Engagement+f%C3%BCr+ein+freiheitliches+und+demokratisches+Internet&amp;description=In+jeder+Folge+der+WWW+Girls+stellen+wir+euch+eine+Bloggerin+und+ihr+Weblog+vor.+Heute%3A+Manu+bloggt+Wie+hei%C3%9Ft+du%3F+Manu.+Manubloggt.+Manuela+Schauerhammer.+Seit+wann+bloggst+du%3F+Unter...&amp;tags=Frage+der+Freiheit%2CInternet%2CKinder%2CNetzpolitik%2Cblog" type="text/html" />

		<series:name><![CDATA[WWW Girls]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Guter Wille heilt keine bösen Taten</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/guter-wille-heilt-keine-boesen-taten/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/guter-wille-heilt-keine-boesen-taten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 15:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kübra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=19102</guid>
		<description><![CDATA[Hatice bügelt, ich falte. Wir ordnen Teile meines Ceyiz, der Aussteuer, die jede türkische Braut von den Eltern mitbekommt, in meinen Schrank ein. Verziertes Bettzeug, handbearbeitete Handtücher, Decken und Kissenbezüge. &#8220;Frag mich: Bist du glücklich? Bin ich nicht&#8221;, sagt Hatice. Urplötzlich. Sie steht vor dem Bügelbrett und hält inne. Ich bin irritiert. Ich kenne sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hatice bügelt, ich falte. Wir ordnen Teile meines Ceyiz, der Aussteuer, die jede türkische Braut von den Eltern mitbekommt, in meinen Schrank ein. Verziertes Bettzeug, handbearbeitete Handtücher, Decken und Kissenbezüge.</p>
<p>&#8220;Frag mich: Bist du glücklich? Bin ich nicht&#8221;, sagt Hatice. Urplötzlich. Sie steht vor dem Bügelbrett und hält inne. Ich bin irritiert. Ich kenne sie nur flüchtig, sie kam heute zu mir, um mir ein wenig im Haushalt zu helfen. Ich sehe, wie ihr eine Träne über die Wange läuft. Sie streicht sie weg. &#8220;Weißt du, Kübra, ich habe meine Ceyiz nie benutzt&#8221;, sagt sie und lächelt mich an.</p>
<p>Hatice ist Mitte vierzig, sie könnte meine Mutter sein. Sie hat traurige Augen, eine leise Stimme und eine herzliche, liebevolle Art. &#8220;Warum nicht?&#8221;, frage ich und lege die Wäsche zur Seite. Sie erzählt. Mit siebzehn Jahren kam sie als Braut aus der Türkei nach Deutschland zu einem Mann, den sie weder kannte noch liebte.</p>
<p>Ihr Vater hatte den Bräutigam ausgesucht, und mit dem Ceyiz im Gepäck hatte er seine Tochter nach Berlin geschickt. Man versicherte ihr, sie hätten ihr dort eine kleine Wohnung fertig eingerichtet. Nur sie fehle noch.</p>
<p>Sie kam in Berlin an und alles fehlte. Es gab nur die Wohnung der Schwiegereltern, darin eine Matratze im Wohnzimmer und eine kleine freigeräumte Ecke im Kleiderschrank. Fünf Jahre lang. Hatices Ceyiz blieb ungeöffnet im Keller. Es gab kein Zimmer, das sie hätte einrichten, kein Bett, das sie hätte beziehen können.</p>
<p><span id="more-19102"></span>Mit der Geburt des ersten Kindes zogen sie und ihr Mann endlich aus &#8211; raus aus der Wohnung, in der ihre Schwiegereltern alles bestimmten und ihr Mann &#8211; &#8220;er ist ein liebenswürdiger Mensch&#8221; &#8211; stillschweigend gehorchte.</p>
<p>Heute hat sie drei Kinder. Ihr Ceyiz ist noch immer ungeöffnet. &#8220;Es ist doch nie zu spät. Du kannst noch immer Deutsch lernen und deine Ceyiz auspacken&#8221;, sage ich und schäme mich meiner Unfähigkeit, etwas Sinnvolles zu sagen. &#8220;Ich habe keine Lebenslust mehr&#8221;, entgegnet sie.</p>
<p>Hilflos sehe ich Hatice zu. Ich ärgere mich über all die Menschen, die Fehler machten und die ich doch irgendwie verstehe. Ihren Mann, der aus falsch verstandenem Respekt vor seinen Eltern kuschte; die Schwiegereltern, die in der Fremde um jeden Preis die Familie zusammenhalten wollten, Hatices Vater, der nur das Beste für seine Tochter hoffte.</p>
<p>Nein, guter Wille heilt die schlechte Tat nicht. &#8220;Innerlich habe ich ihnen nie vergeben&#8221;, sagt Hatice. &#8220;Aber ich hatte bereits die drei glücklichsten Momente in meinem Leben: die Geburten meiner Kinder. Sie reichen mir auf ewig.&#8221;</p>
<p>Wie kann das reichen, frage ich mich. Ich kann sie nicht verstehen. In mir brodelt es.</p>
<p>Am Abend besuche ich Verwandte in Hamburg. Meine Tante liegt in den Wehen, und als wir in die Klinik kommen, ist das Kind bereits da. Meine Tante liegt erschöpft auf dem Bett und hat noch Schmerzen &#8211; aber sie lächelt glücklich. Ihre Augen leuchten. Sie strahlt. Und ich glaube, ich kann ein bisschen verstehen, was das große Glück weniger Momente vermag. Auch wenn es kein Unrecht ungeschehen macht.</p>
<p><em>(Dieser Text erschien ursprünglich als Kolumne in der <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kolumnen/artikel/1/guter-wille-heilt-keine-boesen-taten/" target="_blank">Taz</a>.)</em></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=19102&amp;md5=28c18bf2455351f041f7f18de69d9cf2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maedchenmannschaft.net/guter-wille-heilt-keine-boesen-taten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=grrrls_team&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fmaedchenmannschaft.net%2Fguter-wille-heilt-keine-boesen-taten%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Guter+Wille+heilt+keine+b%C3%B6sen+Taten&amp;description=Hatice+b%C3%BCgelt%2C+ich+falte.+Wir+ordnen+Teile+meines+Ceyiz%2C+der+Aussteuer%2C+die+jede+t%C3%BCrkische+Braut+von+den+Eltern+mitbekommt%2C+in+meinen+Schrank+ein.+Verziertes+Bettzeug%2C+handbearbeitete+Handt%C3%BCcher%2C+Decken+und+Kissenbez%C3%BCge....&amp;tags=Ehe%2CKinder%2CT%C3%BCrkei%2Cblog" type="text/html" />

		<series:name><![CDATA[Das Wort zum Freitag]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Magie für Mädchen, Kämpfe für Jungen</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/magie-fuer-maedchen-kaempfe-fur-jungen/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/magie-fuer-maedchen-kaempfe-fur-jungen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 07:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Weibsbilder Mannsbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Werbekritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=19270</guid>
		<description><![CDATA[Wir reden oft über den Einfluss der „Medien“, doch wie sieht sowas eigentlich konkret aus? The Achilles Effect hat sich der Spielzeugwerbung einmal angenommen. Mit welchen Schlagwörtern werden „typische“ Jungen- und Mädchenspielzeuge in Fernsehwerbungen bepriesen? Nach der Durchsicht von jeweils rund 30 Spots waren bereits deutliche Unterschiede in der Ansprache sichtbar. So gehören zu den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir reden oft über den Einfluss der „Medien“, doch wie sieht sowas eigentlich konkret aus? <em>The Achilles Effect</em> hat sich der Spielzeugwerbung einmal angenommen. Mit welchen Schlagwörtern werden <a href="http://www.achilleseffect.com/2011/03/word-cloud-how-toy-ad-vocabulary-reinforces-gender-stereotypes/" target="_blank">„typische“ Jungen- und Mädchenspielzeuge</a> in Fernsehwerbungen bepriesen? Nach der Durchsicht von jeweils rund 30 Spots waren bereits deutliche Unterschiede in der Ansprache sichtbar. </p>
<p>So gehören zu den häufigsten Wörtern die an Jungen gerichtet sind: <em>battle</em> (Kampf), <em>power</em> (Macht, Kraft) und <em>heroes</em> (Helden), sowie jede Menge weiterer kampf-betonter Begriffe.<br />
<div id="attachment_19274" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.wordle.net/show/wrdl/3372921/Words_Used_to_Advertise_Boys%27_Toys" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/04/wordle-BoysToys-sm-300x182.png" alt="Schwarzer Hintergrund mit bunten Wörtern, am größten sind: battle, power, heroes, stealth, beat" title="Wordle: Wörter die in der Werbung für Jungenspielzeuge verwendet werden" width="300" height="182" class="size-medium wp-image-19274" /></a><p class="wp-caption-text">Bild über www.achilleseffect.com</p></div></p>
<p>Bei den Mädchenspielzeugen stehen dagegen <em>love</em> (Liebe), <em>friendship</em> (Freundschaft) und <a href="http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/Ptitlee7kbu7t3" target="_blank"><em>magic</em> (magisch)</a> im Vordergrund. Spaß (<em>fun</em>) und Parties scheint man Jungen nicht zu gönnen, ansonsten drehen sich die Schlagwörter überwältigend oft ums Aussehen und um Babies.</p>
<div id="attachment_19275" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.wordle.net/show/wrdl/3372936/Words_Used_in_Advertising_for_Girls%27_Toys" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/04/wordle-GirlsToys-sm-300x196.png" alt="Schwarzer Hintergrund mit bunten Wörtern, am größten sind: love, magic, fun, girl" title="Wordle: Wörter die in der Werbung für Jungenspielzeuge verwendet werden" width="300" height="196" class="size-medium wp-image-19275" /></a><p class="wp-caption-text">Bild über www.achilleseffect.com</p></div>
<p>Außerdem wird im Vergleich deutlich, dass „männlich“ weiter als Standard gesehen wird, „weiblich“ als das Abweichende: Bei Mädchenspielzeugen wird darauf hingewiesen, dass sie für <em>girls</em> (Mädchen) sind, bei den Jungenspielzeugen findet sich dagegen kein Hinweis auf Geschlechterzugehörigkeit.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=19270&amp;md5=ad38ed93110b46dae2561ff226444306" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maedchenmannschaft.net/magie-fuer-maedchen-kaempfe-fur-jungen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>46</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=grrrls_team&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fmaedchenmannschaft.net%2Fmagie-fuer-maedchen-kaempfe-fur-jungen%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Magie+f%C3%BCr+M%C3%A4dchen%2C+K%C3%A4mpfe+f%C3%BCr+Jungen&amp;description=Wir+reden+oft+%C3%BCber+den+Einfluss+der+%E2%80%9EMedien%E2%80%9C%2C+doch+wie+sieht+sowas+eigentlich+konkret+aus%3F+The+Achilles+Effect+hat+sich+der+Spielzeugwerbung+einmal+angenommen.+Mit+welchen+Schlagw%C3%B6rtern+werden+%E2%80%9Etypische%E2%80%9C+Jungen-...&amp;tags=Kinder%2CWerbekritik%2Cblog" type="text/html" />
	</item>
		<item>
		<title>Kurz notiert: Mädchenbildung in Afghanistan und Proteste in Tunesien</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/kurz-notiert-maedchenbildung-in-afghanistan-und-proteste-in-tunesien/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/kurz-notiert-maedchenbildung-in-afghanistan-und-proteste-in-tunesien/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 09:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Burka]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Migrant_innen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Pinar Selek]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Baer]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=16450</guid>
		<description><![CDATA[Die Taliban sollen in Afghanistan wieder an der Regierung beteiligt werden – im Zuge der Gespräche gaben hochrangige Vertreter an, Mädchenbildung künftig nicht mehr im Wege zu stehen. Gegenüber der BBC zeigen sich weibliche afghanische Abgeordnete aber skeptisch, denn bisher gibt es in den Taliban-dominierten Gebieten immer noch keine Mädchenschulen. Ob wir Menschen als männlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Taliban sollen in Afghanistan wieder an der Regierung beteiligt werden – im Zuge der Gespräche gaben hochrangige Vertreter an, <a href="http://www.bbc.co.uk/news/uk-12188517" target="_blank"><strong>Mädchenbildung </strong>künftig nicht mehr im Wege zu stehen</a>. Gegenüber der <em>BBC</em> zeigen sich weibliche afghanische Abgeordnete aber skeptisch, denn bisher gibt es in den Taliban-dominierten Gebieten immer noch keine Mädchenschulen.</p>
<p>Ob wir Menschen als <strong>männlich oder weiblich einschätzen</strong>, hängt auch vom Fingerspitzengefühl habt. Wer weiche Dinge hält oder besonders sanft schreibt, ordnet danach Gesichter androgyner Testpersonen als weiblich ein. Harte Gegenstände lassen die Gesichter dagegen männlich erscheinen, berichtet <em>LizzyNet</em> über eine <a href="http://www.lizzynet.de/dyn/224422.php" target="_blank">Studie der Tufts University</a>.</p>
<p>In der <a href="http://diestandard.at/1293370973776/Spanien-Schleier-Verbot-vorlaeufig-aufgehoben  " target="_blank">katalanischen Stadt Lleida</a> ist das Tragen einer <strong>Burka oder eines Niqab</strong> in öffentlichen Einrichtungen vorläufig wieder gestattet, wie <em>dieStandard.at</em> berichtet.</p>
<p>Auf <em>Zeit.de</em> ist der <strong>Kurzfilm “</strong><a href="http://www.zeit.de/kultur/film/2011-01/film-zwischen-welten-wendland-shorts" target="_blank"><strong>zwischen welten</strong></a>” von Dorothea Carl verlinkt, der dokumentiert, wie Migrantinnen mit den unterschiedlichen Erwartungen in ihrer alten Heimat und in Deutschland umgehen.</p>
<p>Auf <em>MuslimahMediaWatch</em> beleuchtet Tasnim die <strong>Rolle der Frauen in </strong><a href="http://muslimahmediawatch.org/2011/01/women-in-tunisias-revolution/" target="_blank"><strong>Tunesiens Revolution</strong></a> und ob bzw. wie diese von den Medien dargestellt werden. Es fällt auf: Anders als etwa bei den Protesten, die z.B. im Iran stattgefunden haben, werden Frauen in Tunesien nicht als Symbolfiguren des Widerstands hochstilisiert.</p>
<p>Chally von <em>feministe </em>ärgert sich in ihrem Artike “Can&#8217;t We Just Be Friends?”, dass Erwachsene <strong>spielende Kinder automatisch als </strong><a href="http://www.feministe.us/blog/archives/2011/01/18/can%E2%80%99t-we-just-be-friends/" target="_blank"><strong>Freund und Freundin</strong></a> sehen. Ein Junge und ein Mädchen mögen sich als Spielgefährt_innen und wollen einfach nur befreundet sein? Nein, nein: ein niedliches Paar sind sie, die Kleinen!!</p>
<p>Die türkische Schriftstellerin, studierte Soziologin („<em>Zum Mann gehätschelt &#8211; zum Mann gedrillt“</em>) und Menschenrechtsaktivistin <strong>Pinar Selek</strong>, derzeit Stipendiatin im Writers-in-Exile-Programm des deutschen <a href="http://www.pen-deutschland.de/htm/aktuelles/pinar-selek,aufruf.php" target="_blank">P.E.N.-Zentrums</a>, droht die Wiederaufnahme eines Verfahrens, welches ihr schon in den 1990ern wahrscheinlich völlig zu Unrecht angehängt wurde. Wenn ihr Pinar Selek unterstützen möchten, genügt eine E-Mail an christaschuenke[at]mac[punkt]com. Direkt online unterschreiben könnt ihr unter <a href="http://www.ps-signup.de/" target="_blank">www.ps-signup.de</a>.</p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/applaus-fur-susanne-baer/" target="_blank"><strong>Susanne Baer</strong></a>, ab dem 1. Februar 2011 Richterin am Bundesverfassungsgericht, beschäftigt sich mit den Fragen: „Wie steht es verfassungsrechtlich um Datenschutz, informationelle Selbstbestimmung, Netzzugang und Netzneutralität? <a href="http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/januar/braucht-das-grundgesetz-ein-update" target="_blank">Braucht das Grundgesetz ein Update?</a>“ (Ein passende Video war schon im November bei der <a href="http://opalkatze.wordpress.com/2010/11/17/prof-dr-susanne-baer-braucht-das-grundgesetz-ein-update/  " target="_blank">Opalkatze</a> auf <em>&#8230;Kaffee bei mir</em> verlinkt.)</p>
<p><strong>Queer/feministische Termine</strong> für diese und nächste Woche findet ihr in <a href="http://maedchenmannschaft.net/feminismus-gegen-kaelte-veranstaltungen-im-januar/" target="_blank">unserer Übersicht für Januar</a>, die ihr gern in den Kommentaren weiter ergänzen dürft. Wir suchen übrigens für den kommenden Monat wieder Partys, Proteste, Lesungen, Filme, Aktionen, etc. mit herrschaftskritischem und emanzipatorischem Anspruch. Veranstaltungshinweise bitte mit Link an <em>post[ät]maedchenmannschaft[punkt]net</em>, auf unsere <a href="http://facebook.com/maedchenmannschaft" target="_blank">Facebook-Wall</a> oder per Twitter an <a href="http://twitter.com/grrrls_team" target="_blank">@grrrls_team</a>.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=16450&amp;md5=35f37ed0825f72a1b43d47ff70e856f2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maedchenmannschaft.net/kurz-notiert-maedchenbildung-in-afghanistan-und-proteste-in-tunesien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		<atom:link rel="payment" title="Flattr this!" href="https://flattr.com/submit/auto?user_id=grrrls_team&amp;popout=1&amp;url=http%3A%2F%2Fmaedchenmannschaft.net%2Fkurz-notiert-maedchenbildung-in-afghanistan-und-proteste-in-tunesien%2F&amp;language=de_DE&amp;category=text&amp;title=Kurz+notiert%3A+M%C3%A4dchenbildung+in+Afghanistan+und+Proteste+in+Tunesien&amp;description=Die+Taliban+sollen+in+Afghanistan+wieder+an+der+Regierung+beteiligt+werden+%E2%80%93+im+Zuge+der+Gespr%C3%A4che+gaben+hochrangige+Vertreter+an%2C+M%C3%A4dchenbildung+k%C3%BCnftig+nicht+mehr+im+Wege+zu+stehen.+Gegen%C3%BCber+der...&amp;tags=Afghanistan%2CBurka%2CFilm%2CGrundgesetz%2CHomosexualit%C3%A4t%2CKinder%2CMigrant_innen%2CNetzneutralit%C3%A4t%2CPinar+Selek%2CSpanien%2CSusanne+Baer%2CTunesien%2CT%C3%BCrkei%2Cblog" type="text/html" />

		<series:name><![CDATA[Kurz notiert]]></series:name>
	</item>
	</channel>
</rss>

