Einträge mit dem Tag ‘Kinder kriegen’


Ehe, Kinder und die üblichen Klischees – die Blogschau

14. Januar 2012 von Verena

reischan macht sich Gedanken um das über-einen-Kamm-Scheren von Feminist_innen und appelliert daran, den Männern die Definitionsmacht darüber, was Feminist_innen sind oder nicht sind aus der Hand zu nehmen.

Die Zahlenzauberin darf zu Recht angeben: Mit einem gestickten “Riots Not Diets”.

denkwerkstatt veröffentlicht den ersten Teil ihres Interviews mit Raewyn Connell, einer der Mitbegründerinnen der akademischen Männlichkeitsforschung.

fuckermothers berichtet über das Ergebnis einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), wonach Deutschland das einzige OECD-Land – von 23 – ist, das die Erwerbstätigkeit beider Eltern steuerlich behindert; Stichwort Ehegattensplitting.

Noah Sow schildert die kurze, gruselige Unterhaltung in einer Umkleide: Darf ich Ihnen den Rücken eincremen?

West-Östliche Diva erzählt vom Neujahrsempfang der Deutsch-Arabischen Gesellschaft in Berlin, in der sie mit ihrer Freundin nicht nur den Altersdurchschnitt senkt sondern sich auch über diversen “Orientalistenquatsch” und drei weiße Männer – u.a. Peter Scholl-Latour – auf dem Podium ärgert.

Die australische Get Up! Kampagne wirbt mit einem Video gegen die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Ehen

Um die Ehe geht es auch bei Teresa Bücker, die für die FAZ-Community unser Verständnis von der Ehe hinterfragt. Wo ist dort zwischen öffentlichen Reaktionen wie ‘hoffnungslos romantisch’ und ‘hoffnungslos gestrig’ noch Platz für die freie Entscheidung einzelner?

Die kleine Ethnologin nimmt Stellung zu einem SZ-Artikel, der über ein jüngst in der USA erschienenes Buch über Michelle Obama berichtet und eifrig die Klischees der Politikergattin bedient.

Puzzlestücke kotzt über den offensichtlichen Sexismus sogenannter Friend-Zones, in denen Männer die Harmlosen und Frauen die Bösen sind. Passt exellent zu Nadines Text über Nice-Guys. (weiterlesen …)


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Sexistisch in den Advent und anderes Erhellendes in der Blogschau

26. November 2011 von Verena
Dieser Text ist Teil 135 von 144 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

denkwerkstatt regt sich über die Titelgeschichte des Magazings profil auf, wonach jede zweite Österreicherin an den Rückzug zu Kindern und Küche denke. Was das für die finanzielle Sicherheit dieser Frauen bedeutet ist klar: Vertrauen in die Partnerschaft.

paper cuts überlegt, warum sie sich als “beinharte Feministin” bezeichnet, obwohl sich ihr referentieller Lesekonsum in Grenzen hält. Aber statt Theorie hat sie jahrelange praktische Erfahrung damit, was es heißt “ein Mädchen” zu sein. Und ein paar Wünsche für eine besser Zukunft außerdem.

Ein Fremwörterbuch hinterfragt – nicht zum ersten Mal – Rassismus als Randproblem und als in der rechten Szene verortetes Problem. Zwar setze langsam eine stärkere Sensibilisierung unter “Migranten, Deutschen mit Migrationshintergrund und engagierten autochtonen Deutschen”, aber was wir brauchen ist die ehrliche Auseinandersetzung in der Mehrheitsgesellschaft.

Piratenweib hält Ausschau nach Weihnachtsgeschenken und entdeckt jede Menge sexistische Kackscheisse. Das zieht jede Menge Fragen nach sich, zum Beispiel warum sexistische Werbung Männer ins Lächerliche zieht und Frauen ins Sexuelle?

In würgende Weihnachtsstimmung bringt sich auch kopfweh statt rausch mit einem Blick auf die Werbung für den nahenden Axe Weihnachtskalender. Jaja, die Geschenke von unseren Freunden der Deo-Vermarkung sind uns ohnehin die liebsten…

Die kleine Ethnologin hat sich durch die Zeitungen und ihre Darstellung von Frauen in der rechten Szene gelesen und kommentiert die Berichte auf SpOn, in der Sz und taz.

Astrodicticum Simplex geht in Deckung angesichts pink-mit-grusel Spielsachen, die Mädchen Wissenschaft näher bringen sollen. Das ist auch ein gutes Beispiel für Clarke’s Law for Girls’ Toys.

Wikimedia-Geschäftsführerin Sue Gardner war gerade in Deutschland zu Besuch und hat in unterschiedlichen Interviews eine Erhöhung der Autorinnenquote bei Wikipedia gefordert. Warum es nicht so leicht ist, in dem Männerclub einen Pumps auf den Boden zu kriegen, erklärt Andreas Kemper  im Blog von der Freitag.

Adrians Blog wägt die Vorteile einer (pro)feministischen Männerorganisation ab. Neben theoretischen Aspekten wie Reflexion und Männlichkeitsforschung könnten Demos und Engagement in Gruppen und im Netz auch aktionistisches Potential entfalten.

Anarchie und Lihbe berichtet, wie sie der sexuellen Belästigung während ihrer Ägyptenreise mit einer hässlichen Gummifratze begegnete. Lustig ist das nicht, eher verwirrend und von nachdenklichen Fragen begleitet.

Genderverrückt nennt sich ein neues Gender-Blog, geschrieben von jemandem “meist als männlich gelesen” mit dem Ziel “ohne Pathos und eher der Konvention gerecht: Hegemoniale Männlichkeit dekonstruieren, männliche Identität queeren.”

So Let’s Have A Baby zeigt ein Schauspiel in drei Akten: SAT 1 und die Frage, warum Homos eigentlich keine Kinder adopieren können. In den Hauptrollen: eine lesbische Frau, ein schwuler Mann und zwei – das Gesetz Gottes – vertretende Christen.

Und noch ein aktueller Termin:

Am 1. Dezember stellen im Audimax der Uni Halle ab 19 Uhr  Gesa Mayer und Robin Bauer in ihren Vorträgen die Monogamie sowohl in hertero- als auch homosexuellen Beziehungen als romantisiertes Ideal in Frage.


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Mutterschutz in der EU-Diskussion

26. Oktober 2011 von Franziska
Dieser Text ist Teil 15 von 17 der Serie Post aus Brüssel

Salut,

ich möchte euch heute vom aktuellen Stand der Revision der sog. Mutterschutz-Richtlinie berichten. Die derzeit gültige Richtlinie stammt aus dem Jahr 1992 und gewährt Arbeitnehmerinnen mindestens 14 Wochen bezahlten Mutterschaftsurlaub und legt Gesundheits- und Sicherheitsbestimmungen am Arbeitsplatz für Schwangere und Wöchnerinnen, wie es so schön heißt, fest. Außerdem schließt sie Kündigungen von Arbeitnehmerinnen während des Mutterschutzes aus.

Illustration: (c) Eva Hillreiner

(c) Eva Hillreiner, www.evahillreiner.de

Im Jahr 2008 legte die Europäische Kommission einen Vorschlag zur Überarbeitung der Richtlinie vor. Darin erhöhte sie den Anspruch auf Mutterschutzurlaub auf 18 Wochen und legte außerdem fest, dass die ersten sechs Wochen nach der Geburt verpflichtend seien, die restlichen zwölf Wochen flexibel vor oder nach der Geburt genommen werden können und dass eine Kündigung innerhalb 6 Monaten nach dem Mutterschaftsurlaub nur mit ausreichender Begründung durch den Arbeitgeber möglich sei. Die Kommission räumte in ihrem Vorschlag den Mitgliedsstaaten einen gewissen Spielraum ein. So könnten diese die Höhe der Vergütung während des Mutterschaftsurlaubs selbst festlegen, solange er die Höhe des Krankengeldes nicht unterschreitet.

Im Oktober 2010 verabschiedete das Europäische Parlament nach langen und kontrovers geführten Diskussionen seine Resolution, in der es 20 Wochen voll bezahlten Mutterschaftsurlaub forderte und diesen Anspruch auch auf Selbstständige ausdehnte. Eine weitere Neuerung war der zweiwöchige Vaterschaftsurlaub, den das Europaparlament in seiner Resolution einfordert und der zu einem Hauptstreitpunkt zwischen Parlament, Rat und Kommission wurde.

Wie sieht es heute aus, ein Jahr nach Verabschiedung der Resolution?

Der Rat hat bisher nicht offiziell auf die Resolution des Parlaments geantwortet. Aus internen Berichten wurde jedoch mehrfach deutlich, dass sich eine Gruppe von acht bis elf Mitgliedsstaaten (darunter Großbritannien, die Tschechische Republik und Deutschland) im Rat vehement gegen die EP-Position ausspricht. Hauptargument der GegnerInnen sind die Kosten, die ein längerer und voll bezahlter Mutterschaftsurlaub sowie der zweiwöchige Vaterschaftsurlaub mit sich brächten.
Machbarkeitsstudien, die sowohl von der Kommission und vom Europaparlament in Auftrag gegeben wurden, zeigen ein unterschiedliches Bild: Zwar käme es in einigen Mitgliedssaaten tatsächlich zu signifikanten Mehrkosten (zum Beispiel in Deutschland, wo bisher nur die Mindestdauer von 14 Wochen gewährt wird), in Ländern mit höheren Standards fielen diese jedoch erheblich geringer aus. Außerdem wurde in der Studie des Parlaments klar, dass schon ein minimaler Anstieg der Beschäftigungsquote der Frauen alle Mehrkosten ausgleichen würde.

Da es im Rat zum Stillstand der Verhandlungen gekommen ist, hat die Berichterstatterin der Mutterschutz-Richtlinie im Parlament, die portugiesische Sozialdemokratin Edite Estrela, in einer mündlichen Anfrage den Rat zur Stellungnahme aufgefordert. Die Antwort des Rates könnt ihr naträglich in der Plenardebatte vom 25. Oktober verfolgen.

Grüße aus Brüssel,

Eure Franziska


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Jackie – ein Mädchen, das ein Mensch ist

14. September 2011 von Helga

Nach Jahren des Versteckens und langer Diskussionen ändert sich derzeit das Leben von jungen Transgendern. Auch wenn oft noch kontrovers diskutiert wird, unter Eltern wie Ärzt_innen, erhalten die ersten Kinder Präparate, die das Einsetzen der Pubertät verhindern. Stattdessen bekommen sie die „anderen“ Geschlechtshormone.

ABC News hat eine amerikanische Familie begleitet, deren Tochter Jackie zu den Pionier_innen gehören wird. Interessant: Während sie als Jack für weibliches Verhalten gehänselt wurde, wird Jackie in der Schule und von ihren Freundinnen akzeptiert. So betonen auch der Artikel und das Video ein sehr weibliches Bild (mag pink, Röcke, Schminke), das Transgender in die Übererfüllung von Klischees drängt. Am Ende steht aber immer noch Jackie und es wird klar, dass sie einfach ein sehr glückliches Kind ist.

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Verfehlt: die jahrelange Panik um Gebärstreiks

6. September 2011 von Helga

„Die deutschen Akademikerinnen im Gebärstreik“ oder „Die Deutschen sterben aus“ – an reißerischen Schlagzeilen hat es in den letzten Jahren kaum gemangelt, wenn es um die „deutsche Gebärfreudigkeit“ ging. Die Frauen bekämen zuwenig Kinder so der Tenor (von den sich verweigernden potentiellen Vätern war weitaus seltener die Rede). Der Erfolg des Elterngelds wurde quasi minütlich überprüft.

Bereits 2009 wies die ZEIT auf die Unberechenbarkeit der tatsächlichen Kinderzahl im Mikrozensus hin: Mütter ohne Kinder im Haus zählten wieder als kinderlos, besonders betroffen von dieser Nichtbeachtung waren dabei studierte Mütter. Für Aussagen über (vermeintliche) Gebärstreiks seien die jahrelang verwendeten Zahlen des Mikrozensus schlicht nicht zu verwenden. Dahinter vermuteten Forscher_innen gar politische Absicht:

Es sei absichtlich verhindert worden, dass die Daten ein realistisches Bild der Kinderlosigkeit zeichnen könnten. Das konservative Familienbild mit der Mutter am Herd lasse sich eben besser aufrecht erhalten, wenn es so aussehe, dass die Familienplanung emanzipierter junger Akademikerinnen grandios scheitere.

Nach neuen Berechnungen, die sich auf Krankenhausdaten stützen, so eine AFP-Meldung gestern, stiege die Geburtenrate nun aber wieder an. Dabei stellten sie einen weiteren Faktor fest, der schon seit Jahren in der Diskussion war: Frauen werde immer später Mütter, besonders jüngere. Berücksichtigt man dies in Untersuchungen, stiege die Kinderzahl sogar auf 1,6 Kinder pro Frau.

Ob die Debatte um unsere Gebärmütter und unsere Entscheidungen darüber nun beendet ist, bleibt allerdings fraglich.


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Slut Pride, Nivea und Geeks – kurz notiert

1. September 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 119 von 138 der Serie Kurz notiert

Frauen in Führungspositionen sind so ein Thema für sich. Das gilt nicht nur für die freie Wirtschaft sondern auch in der Forschung. Ein Team der Uni Potsdam untersucht nun männliche und weibliche Wissenschaftskarrieren, genaueres berichtet die Märkische Allgemeine.

“Wer krank ist, geht zum Arzt. Für Menschen ohne Aufenthaltsstatus und Krankenversicherung gilt diese einfache Rechnung nicht.” In Berlin hilft diesen Menschen Medibüro, dort vermitteln ehrenamtliche Mitarbeiter_innen den Illegalisierten medizinische Hilfe. Doch der Fortbestand des Projekts ist nicht sicher, die Finanzierung unklar. Die taz berichtet.

Anna Kow schreibt in der Jungle World über Slut Pride: “Die Gefahr, als Schlampe bezeichnet zu werden, trifft nicht alle Frauen gleichermaßen – es ist ein Privileg, beim Klang dieses Wortes nicht an unzählige Demütigungen erinnert zu werden.”

Seine ausführliche Auseinandersetzung mit homophoben Argumenten hat uns Nicolás geschickt:

 

“Terre des Femmes” wird 30 und anlässlich dieses Jubiläums findet im Oktober in Berlin ein Kongress mit dem Titel: “Mädchenrechte stärken – weltweit” statt. Weiter Infos zu Programm und Anmeldung gibts hier.

Nivea präsentiert sich in der Werbung ja gerne mit einer klebrig-süßen, heteronormativen Familienidylle. Aber die können auch anders. Rassistisch zum Beispiel. Wer mehr wissen will klickt hier (Text auf Englisch).

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Mutterschaft als feministisches Thema

26. August 2011 von Anna-Sarah

Im Themenspecial „Bambini statt Bambule – wenn Linke zu Eltern werden” der Jungle World erschien gestern ein äußerst lesenswerter Artikel von Sonja Eismann, in welchem sie feststellt:

“Während in den siebziger Jahren Feministinnen Kinderläden gründeten, ist Mutterschaft in feministischen und queeren Debatten heute kein großes Thema mehr. Das sollte sich ändern.”

Eismann, u.a. und übrigens gemeinsam mit Mädchenmannschaftskollegin Verena im Team des Missy Magazine, beschreibt treffend und anschaulich die wider­sprüchlichen, aber wirkmächtigen Erwartungshaltungen, die an (werdende) Mütter von verschiedenen Seiten herangetragen werden – und kommt dabei schönerweise  ganz ohne das in diesem Themendunstkreis gerne mal herum­lungernde Femi­nis­mus­bashing aus, was von einer Sonja Eismann aber natürlich auch nicht anders zu erwarten war:

“Während ich im Verlauf der Schwangerschaft mit unzähligen Vorschriften und Regulierungen meines Verhaltens zum Wohl des ungeborenen Kindes als verantwortungsbewusste werdende Mutter vergesellschaftet werden sollte, wurden aus dem »alternativen Milieu« ganz umgekehrte Anliegen an mich herangetragen, die von der Angst zeugten, ich könne mich diesem Prozess widerstandslos unterwerfen. Vorsorgeuntersuchungen, Verhaltensvorschriften, Medikamente, Kurse und massenweise Produkte auf der einen Seite, Ängste vor Verspießerung und Akzeptanz des Status quo durch gezügelten Ausgeh- und Genussmittelkonsum auf der anderen.”

(Full disclosure: Ich selbst beobachte an mir bisweilen duchaus auch das notorisch schlechte Muttergewissen – allerdings weniger meinem Kind gegenüber, weil es seit Jahren auch “fremdbetreut” wird, wie es so bezeichnend heißt, sondern eher meinem feministischen Bewusstsein gegenüber, weil ich überhaupt ein Kind bekommen habe. Schon allein deshalb, wie jede_r, die/der Verantwortung für ein kleines Kind trägt, weiß: Jeglicher Selbstbestimmung im auch nur halbwegs engeren Sinn wird damit erstmal ruckartig der Boden unter den Füßen weggezogen. )

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Schlampen, Maskus und Dark Girls – die Blogschau

7. August 2011 von Anna
Dieser Text ist Teil 120 von 144 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Ausnahmsweise mal erst am Sonntag: Die Blogschau. Viel Spaß damit!

Nächsten Samstag ist Slutwalk und viele Blogs rufen zur Teilnahme auf und/oder erklären, worum es genau geht. Zum Beispiel: Frau mit Bart oder Nele Tabler. Slutwalk Berlin schaut derweil schonmal zurück und zwar auf den Slutwalk in Neu Delhi, welches der erste seiner Art in Asien war (Text auf Englisch).

Das Gesetz zu den eingetragenen Lebenspartnerschaften wurde zehn. Antje Schrupp nahm die Berichterstattung rund um dieses Jubiläum zum Anlass, “Lebenspartnerschaft für alle” zu fordern.

vomhonig träumt vom Feminist Wonderland. Yeah!

Jule von meinaugenschmaus beantwortet ausführlich, offen und sehr intim die ihr so oft von Hörenden gestellte Frage: “Wie hast du eigentlich sprechen gelernt?”

Der Mädchenblog bespricht das Buch “(r)echte Kerle – zur Kumpanei der MännerRECHTSbwegung”, das über die Vernetzung der Maskulisten mit der rechten Szene aufklärt. Außerdem im Mädchenblog: Ein echter Party Fail.

Franziska Bluhm hat versucht bei Woolworth einzukaufen. Macht sie wohl nie wieder.

Bei Kübra drüben gibts den Trailer zu “Dark Girls” zu sehen, ein Dokumentarfilm, der Ende des Jahres erscheinen und sicher hier im Blog auch noch ausführlicher Erwähnung finden wird (Film und Trailer sind auf Englisch).

Warum denken Kinder meistens, dass Papa schlauer als Mama ist? Der Väterblog stellt die erklärende Studie dazu vor – es hängt, so viel sei hier schon gesagt, mit der Berufstätigkeit der Eltern zusammen.

Konnys Lesbenseiten weisen auf eine neue Ausgabe von “weird  Das Bielefelder Online-Magazin von Lesben für Lesben” hin.

momorulez von metalust schreibt in einem Text mit dem Titel “was ich einmal mehr gelernt habe” darüber, wie das so läuft mit den “Minderheiten” und der “Aufklärung”. Frustrierend. Und so wahr.


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Pornos, Piraten und Quotenfeministinnen: Die Blogschau

28. Mai 2011 von Anna
Dieser Text ist Teil 110 von 144 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Diese Woche haben wir gleich zwei tolle Podcasts gefunden:
Einmal beim Magazin Ficko ein Gespräch mit Saja Seus (wir haben sie und ihr Projekt hier vorgestellt).
Außerdem sinniert das müslikind mit klugen Menschen bei Weißweinschorle über Feminismus in der Piratinnenpartei.

Vom Honig hat keine Lust mehr, immer die Quotenfeministin zu sein. Wir finden: Recht hat sie!

gluecklichscheitern ist bei eltern.de auf den Artikel “Papa sein von Anfang an” gestoßen. Vorsicht, Schnappatmung garantiert: “Tausche Sex gegen Hausarbeit”. Ebenfalls dort: Eine aktuelle linksammlung zu “Stellen, Stipendien, Calls und co.”

Straßen aus Zucker schreibt differenziert, ausführlich und sehr klug darüber, “warum nicht alle Pornos geil sind”: “PorNo? PorYes? PorHaps…”

anders deutsch über die alltägliche Portion Judith Butler.

zwzora hat das Medienmagazin “Zapp” vom NDR gesehen, in dem es um die besonders sexy Vermarktung der diesjährigen Fußball WM (das obligatorische “Frauen” klemm ich mir jetzt mal) durch den DFB geht. Lesen und angucken bitte.

Karin Koller hat eine kleine Presseschau zum Thema Strauss-Kahn zusammengestellt und kommentiert.

Wo wir gerade dabei sind… Man kann es anscheinend wirklich nicht oft genug sagen, deswegen hat Antje Schrupp es einfach nochmal aufgeschrieben: Vergewaltigung und Sex ist nicht dasselbe.

Die Onlinebefragung „Umfrage zur Situation von Menschen mit Intersexualität“ des deutschen Ethikrats wurde verlängert bis zum 19. Juni. Den link dahin und einige kritische Anmerkungen findet Ihr bei GenderFreeNation.

“Was tun mit sexistischer Kackscheiße?” fragte Anna vor ein paar Wochen. Mögliche Handlungsalternativen zeigt der Mädchenblog. Ebenfalls dort zu lesen: Ein Text über Monika Ebeling, ihres Zeichens Gleichstellungsbeauftragte in Goslar. Diese ist, wir können es kaum glauben, “Schlimmer als Schröder”.

Nach all dem Hirnfutter einfach mal die Gedanken schweifen lassen? Das geht sehr gut mit dem “Sonntag in Bildern” von Alltäglichkeiten.

Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Keine Eile im Gesundheitsministerium

17. Mai 2011 von Helga

Anträge der Grünen und der Linksfraktion zur Verbesserung der Situation der Hebammen sind letzte Woche im Bundestag abgewiesen worden, berichtet gerade Das Parlament. Die Linksfraktion hatte bessere Vergütung gefordert, während die Grünen darauf drangen, endlich systematisch Informationen zur aktuellen Situation zu sammeln. Kritik gab es von Seiten der Regierung:

Die CDU-Abgeordnete Stefanie Vogelsang äußerte in der Debatte ihr Unverständnis, dass die Grünen bereits einen weiteren Antrag vorgelegt hätten, ohne die geforderten Daten abzuwarten. Diese solle eine Studie im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums bringen.

Warum sie einen weiteren Antrag eingebracht haben, erläutern die Grünen in einer Pressemitteilung. Danach ist die vom ehemaligen Gesundheitsminister Philip Rösler versprochene Studie noch nicht einmal ausgeschrieben. Seit über einem Jahr weisen die Hebammen auf ihre Situation hin und haben dabei auch die bisher erfolgreichste Onlinepetition gestartet. Zum Anfang diesen Jahres haben viele Hebammen und Geburtshäuser die Geburtshilfe bereits aufgegeben – wieviele es genau sind, weiß niemand. Aber im Bundesgesundheits­ministerium scheint man auch nicht in Eile, mehr herauszufinden.


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