Einträge mit dem Tag ‘Joy Denalane’


Samstagabendbeat: Neues Joy Denalane Album!

4. März 2017 von Charlott

Sechs Jahre warten hat nun ein Ende: Gestern erschien endlich Joy Denalanes neustes Album Gleisdreieck! Gleisdreieck ist eine U-Bahnstation in Berlin. Im Interview mit der Berliner Morgenpost sagt Denalane:

Es ist die DNA von Joy Denalane, der Ort, der mich geprägt hat wie kein anderer. Davon habe ich viel mitgenommen. Das Gleisdreieck als Metapher finde ich außerdem poetisch. Bei dem Begriff denke ich an einen Umsteigebahnhof, eine Weggabelung, einen Ort des Abschieds und der Begegnung, und ein Bild für Bewegung.

Ab April geht Joy Denalane auf Tour. Alle Termine gibt es auf ihrer Webseite.


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Black History Month: Samstagabendbeat mit Joy Denalane, Noiseaux und Y’akoto

21. Februar 2015 von accalmie

Den Samstagabendbeat widmen wir im Februar dem Black History Month/Black Future Month: Jede Woche stellen wir Schwarze Künstler_innen und ihren Aktivismus vor. Den Anfang machten die US-amerikanischen Rapperinnen Rapsody, stahhr und Sa-Roc; letzte Woche konntet ihr mehr zur großartigen Miriam Makeba lesen und hören. Heute machen wir Platz für drei tolle, Schwarze Künstlerinnen aus dem deutschsprachigen Raum.

Die Berlinerin Joy Denalane wurde den meisten durch ihre Zusammenarbeit mit Freundeskreis bekannt: 1999 sang sie mit Max Herre das Duett „Mit Dir.“ Von 2002 bis 2011 hat Denalane vier Studioalben und ein Live-Album veröffentlicht, auf denen sie in deutsch und englisch singt. Sie hat bereits mit Künstler_innen wie Hugh Masekela, Youssou N’Dour, Common, Bilal und dem Dresdner Symphonieorchester kollaboriert, und Joy Denalane thematisiert immer wieder (die Intersektionen von) Rassismus und Sexismus. „Soweto“ findet sich auf ihrem Debütalbum „Mamani“ (2002) wieder.

Noah Sow ist Aktivistin, Autorin (u.a. „Deutschland Schwarz weiss: Der alltägliche Rassismus“, 2008), Künstlerin, Musikerin („Noiseaux“) und Produzentin aus Hamburg, die viele zunächst durch ihre Arbeit als Moderatorin und Redakteurin bei diversen Radio- und Fernsehsendern kennenlernten. Im Jahr 2001 gründete Noah Sow den Braunen Mob, eine Gruppe Schwarzer Aktivist_innen, die sich kritisch mit Rassismus in der deutschen Medienlandschaft auseinandersetzt und interveniert. Auch „No Democracy“ von Noiseauxs letztem Album, „Spectrum“ (2012), ist musikalische Gesellschaftskritik – in das ganze Album (beschrieben als „Elektro Loop Afro Chanson“) und weitere Lieder reinhören könnt ihr hier. Es lohnt sich auch immer, Noahs Blog zu besuchen und einen Blick ins Noiseauxs Interview mit Magda aus dem Jahr 2012 zu werfen.

Y’akoto ist eine deutsch-ghanaische Sängerin und Tanzpädagogin, die in Hamburg, Lomé und Paris lebt. Sie sang bereits mit Joy Denalane, Erykah Badu und Nneka, und ihr Debütalbum („Babyblues“, 2012) wurde sowohl in Europa als auch in den USA gefeiert. Im letzten Jahr hat Y’akoto ihr zweites Album, „Moody Blues“, veröffentlicht, von dem der Song „Perfect Timing“ kommt. Mehr zu Y’akoto, ihrer Musik und anstehenden Konzerten (wieder ab Mai diesen Jahres) könnt ihr auf ihrer Homepage entdecken.

Und zum Schluss zurück vom Black Future zum Black History Month: Heute vor fünfzig Jahren wurde der Schwarze Menschenrechtsaktivist Malcolm X (El-Hajj Malik El-Shabazz) ermordet. Mehr zu seinem Wirken, inklusive Videos verschiedener Interviews, findet ihr in dieser Zusammenstellung bei The Root.


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Ist es lachen, ist es weinen / Lass es ungehorsam sein. Die deutschsprachige Playlist

10. September 2013 von Anna-Sarah

Als Sabine neulich ihre großartige Empowerment-Playlist vorgestellt hat, wollte ein_e Leser_in wissen: „Kann leider nicht gut Englisch, gibt’s auch gute Songs auf Deutsch?“ Meine persönliche Antwort findet sich in diesem Post hier (als handliche Playlist auch bei Youtube) und lässt sich zusammenfassen mit: Na klar! :)

Das hier ist kein Kanon, kein anti*istisches Rundum-Sorglos-Paket, kein sortiertes Best Of – es ist ein Mix von Künstler_innen aus den verschiedensten Ecken, denen es sich lohnt zuzuhören, wenn sie über ihre Erfahrungen im Musikbusiness singen, über Othering, Ausgrenzungs- und andere Lebenserfahrungen, über gesellschaftlichen Erwartungsdruck oder den eigenen Körper, über Visionen, Selbstbehauptung oder Netzfeminismus.

Und ihr könnt gerne mehr davon in die Kommentare posten!

Britta – Lichtjahre voraus

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