Einträge mit dem Tag ‘Journalismus’


Stockfotografie mal anders, Preis für couragierte Lesben und kritische Bildungsarbeit – kurz verlinkt

29. März 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 344 von 349 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

quix, das Kollektiv für kritische Bildungsarbeit, hat eine Broschüre zu den Themen Gender_Sexualitäten_Begehren in der Bildungsarbeit herausgegeben. Diese Themen werden in der Broschüre mit einer queer_feministischen, rassismuskritischen und intersektionalen Perspektive niederschwellig beleuchtet – dabei steht vor allem die Bildungsarbeit im entwicklungspolitischen Kontext (insbesondere von internationalen Freiwilligendiensten) im Mittelpunk.

Mit Stolz verkündet die LAG Lesben in NRW den Namen für den neuen Lesbenpreis der Öffentlichkeit: „CouLe – Preis für couragierte Lesben“. Die erste Preisträgerin ist María do Mar Castro Varela.

Anastasie Umrik schreibt sehr eindrücklich über ihre Erfahrungen mit Muskelschwund: „Der Schwund der Muskeln ist so, als hätte gerade ein Baum eins seiner vielen Blätter verloren (…). Erst im Herbst, wenn alle Blätter gefallen und endgültig ihre Farbe verloren haben, sich der Winter somit ankündigt, ja, dann beginnen alle um die grünen Blätter zu trauern. So ähnlich es es auch mit den Muskeln, die nicht mehr gehorchen wollen.“

Die neue Bildpunkt, Magazin der österreichischen IG BILDENDE KUNST, ist da: „Arbeitstitel Antifa„. Stefanie Mayer, Edma Ajanovic und Birgit Sauer schreiben in diesem beispielsweise darüber „Warum rechte Politik hierarchische Geschlechterverhältnisse braucht„.

Ein Buchprojekt sucht nach Beiträgen. Es soll um „Care revolution“ zwischen Anspruch und Wirklichkeit in linken/alternativen Zusammenhängen gehen. Gesucht werden Artikel, Zeichnungen und Comics. Den ganzen Aufruf gibt es auf der Facebookseite des Projekts.

Geld, welches ihr über Patreon an Ismail Küpeli spendet, geht an kritische Journalist_innen in der Türkei (z.B. zur finanzielle Unterstützung bei Gerichtsprozessen).

Die Schwule Seite schließt nach 17 Jahren – denn die Herausforderungen haben sich geändert. Zum Abschluss heißt es: „Wir brauchen also neue Bündnisse, in denen sich diejenigen zusammenfinden, die an einer emanzipatorischen und toleranten Entwicklung der Gesellschaft interessiert sind, die gleichermaßen gegen rassistische und antisemitische sowie gegen zweigeschlechtlich-sexistische Diskriminierung und Gewalt streiten. Ohne diese Verknüpfung emanzipatorischer Kämpfe entsteht viel Mist. Es wird für die folgenden emanzipatorischen Kämpfe darum gehen, dass sie feministisch, queer, of Color sind. Koalitionen sind nötig und werden uns gemeinsam weiterbringen.“ Im Beitrag gibt es auch noch einmal eine Linksammlung mit interessanten Analaysen und Berichten der letzten Jahre.

englischsprachige Links

Bist du auch oftmals genervt von der Bebilderung von Beiträgen? Die immer gleichen weißen, schlanken Menschen? Diverse Stock Photos baut gerade ein Archiv auf mit Fotos, die unterschiedliche Menschen in alltäglichen Situationen zeigt.

Die ägyptische Feministin Mozn Hassan und ihre Organisation Nazra for Feminist Studies haben den Alternativen Nobelpreis erhalten. Die Preisübergabe musste in Ägypten in privater Zeremonie stattfinden, da Hassan die Ausreise verboten wurde.

Queere Kurzgeschichten für Sammelband „Queerly Loving Anthology“ gesucht. Die Deadline ist der 31. Mai.

Termine in Dortmund, Freiburg, Halle, Hannover, Kiel, Magdeburg, Marburg und Wiesbaden

29. März in Marburg: Lesung: „Feministische Psychatriekritik“ von Peet Thesing (fb-Link)

31. März in Hannover: Ab 15.30 startet der Workshop „„Du siehst müde aus …“ über Mutterschaft und Sorgearbeit in Zeiten sozialer Verunsicherung„. (FB-Link)

4.-9. April in Dortmund: Erneut findet das Internationale FrauenFilmfestival statt.

5. April in Magdeburg: Margarete Stokowski liest aus ihrem Buch „Untenrum frei“ und diskutiert anschließend. (FB-Link)

6. April in Halle: Margarete Stokowski liest aus ihrem Buch „Untenrum frei“ und diskutiert anschließend. (FB-Link)

8. April in Freiburg: Vortrag & Workshop „(Mein) Fett ist politisch“ von 11:30 bis 13h und von 14 bis 18h für interessierte Frauen_, Lesben_, Trans_ und Inter_ Im fz* feministisches zentrum freiburg (barrierefrei), Faulerstr. 20. Anmeldung zum Workshop unter: jubilaeum@tritta-freiburg.de.

27.- 30. April in Wiesbaden: Symposium mit dem Titel: Feministisch wider Willen – Filmemacherinnen aus Mittel- und Osteuropa. (fb-Link)

5.-7. Mai in Halle: Konferenz junger politischer Frauen mit Workshops und Diskussionen.

2. – 5. Juni in Kiel: Lesbenfrühlingstreffen 2017.

9. – 11. Juni in Kiel: Save the Date! LaDIYfest Kiel.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Dürfen die das? – kurz verlinkt

13. November 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 301 von 349 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links
Am Dienstag veröffentlichten wir einen Gastbeitrag zu „Trans*feindlichkeit im Stadtbad Neukölln.“ Der ISD hat zu diesem Vorfall (und den allgemeinen Strukturen) einen offenen Brief an die Leitung des Stadtbades und die Berliner Bäderbetriebe verfasst, der noch bis heute mitgezeichnet werden kann.

Beginnend am 9. November 1938, vor 77 Jahren, wurden während der November-Pogrome in Deutschland hunderte jüdische Menschen ermordet und zehntausende verhaftet, mehr als 1400 Synagogen zerstört und tausende jüdische Geschäfte geplündert und verwüstet. Zur Reichspogromnacht in Berlin interviewte die Jüdische Allgemeine im letzten Jahr die Schoa-Überlebende Margot Friedländer.

LIBERTINE ist dein neues Gesellschaftsmagazin für Frauen, das sich im Spannungsfeld zwischen Tiefgang und Höhenflug, Fashion und Feminismus, Müßiggang und Tatendrang, Nachhaltigkeit und Konsum bewegt.“ schreiben die Macher_innen und hoffen auf finanzielle Unterstützung.

„Was können Sie nun konkret tun, um Ihre Einrichtung erfolgreich für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung zu öffnen und eine nachhaltige Willkommenskultur, oder besser: Willkommensstruktur zu etablieren?“, fragt eine neue Broschüre der Amadeu Antonio Stiftung und bietet 15 Tips für Jugendeinrichtungen.

Bis zum 1. Dezember 2015 kann mensch sich um eine Förderung für Medienkompetenzprojekte von und mit geflüchteten Menschen bewerben

Als Reaktion auf den Komiker Chris Tall und die Sorge, disriminierenden Humor nicht mehr betreiben zu dürfen, gibt es jetzt einen Gegentwitteraccount mit dem Hashtag ‪#‎dürfendiedas‬.  Dort werden Diskriminierungsfälle gepostet, um zu zeigen, dass die Sorgen von privilegierten Menschen, keine Witze mehr über deprivilegierte Menschen erzählen zu dürfen, nun wirklich deplatziert ist.

Es sind noch Plätze frei beim Radioworkshop für Trans*Inter*Queers in den besten älteren Jahren, von und mit dem Transgenderradio am 14 und am 16. November.

Englischsprachige Links

Die Schauspielerin Gabourey Sidibe antwortet auf die dickenfeindlichen Memes, die im Netz nach ihrer Sexszene in der Serie Empire kursierten, folgendes: „I, a plus sized, dark-skinned woman, had a love scene on primetime television. (…) I’m very proud of the work we all did to make that scene a great opening for the episode. I keep hearing that people are “hating” on it. I’m not sure how anyone could hate on love but that’s okay. You may have your memes. Honestly, I’m at work too busy to check Twitter anyway. #Booked. “

Nach anhaltenden Protesten ist der Universitäts-Präsident der University of Missouri zurückgetreten. Die Hintergründe beleuchtet die New York Times in einer „History of Racism at the University of Missouri.“

Daniel Holtzclaw steht vor Gericht: „Holtzclaw targeted African-American women. Details of a lengthy record of criminal sexual misconduct while on patrol surfaced after an extensive investigation by the Oklahoma City Police Department.“ Dreizehn Frauen haben mittlerweile seine Taten gemeldet. Treva Lindsey schreibt bei Cosmopolitan über „The Rape Trial Everyone in America Should Be Watching.“

The European Race and Imagery Foundation (ERIF) is planning its second conference Returning the Gaze Part II. It will be hosted at the University of Innsbruck, Austria on the 4th and 5th November 2016 and will examine the usage of racist and racialised imagery across several topics. The Call for Contributions is online.

Veranstaltungshinweis in Berlin:

25. November (Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen): „IN UNSEREN EIGENEN WORTEN – Geflüchtete Frauen in Deutschland erzählen von ihren Erfahrungen.“ Demo & Buchvorstellung von Aktivistinnen des International Women Space (IWS).


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Samstagabendbeat mit Karen O. zu Nellie Bly

9. Mai 2015 von Charlott

Diese Woche (am 05. Mai) war der 151. Geburtstags der us-amerikanischen Journalistin Nellie Bly. Im Jahr 1864 geboren, schaffte sie es nicht nur in 72 Tagen um die Welt zu reisen, sondern bewies sich als herausragende investigative Journalistin, u.a. bei ihrem Undercover-Einsatz im „Women’s Lunatic Asylum“ auf Blackwell’s Island. Zum Anlass ihres Geburtstag verfasste Karen O. (auch Sängerin bei den Yeah Yeah Yeahs) diesen kleinen Song:


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Warum wir ehrlich gesagt nicht Nigeria sind*

23. Januar 2015 von Sharon

Die englische Fassung des Textes findet sich weiter unten.

(*es sei denn, natürlich, ihr seid es wirklich)

Infolge der Gräueltaten, die Boko Haram zu Beginn des Jahres in  den nordnigerianischen Städten Baga und Doron Baga sowie in den  umliegenden Dörfern verübt hat, ist es natürlich absolut legitim,  Empörung, Abscheu und Betroffenheit zu empfinden über die – wie  formuliere ich es mal taktvoll? – „unausgewogene“ Berichterstattung in den Medien. Verglichen mit dem öffentlichen Erguss von Trauerbekundungen nach dem Terrorangriff auf die Redaktion des französischen sogenannten Satiremagazins „Charlie Hebdo“ würde man die Frage verzeihen: Sind manche Leben etwa mehr wert als andere? Warum eilt Angela Merkel sofort nach la belle Paris, um für die Meinunsgfreiheit zu marschieren, gemeinsam mit anderen Staatsoberhäuptern, die nicht unbedingt bekannt dafür sind, in ihren Heimatländern die Meinungsfreiheit hochzuhalten? Was ist mir entgangen?

Aber ich bin Zynikerin. Das sind alles rhetorische Fragen, und sie wurden sowieso bereits von vielen exzellenten Kommentator_innen beantwortet. Stattdessen schreibe ich über die Äußerungen von jenen, die sich in den sozialen Medien mit den Opfern von Boko Haram solidarisch zeigen wollen. Es dauerte nicht lange, bis das Hashtag #IAmNigeria (ich bin Nigeria) auftauchte, um #JeSuisCharlie (ich bin Charlie) etwas entgegen zu setzen – fast so, als könne man nur entweder das eine oder das andere sein.

Aber mal ehrlich, Leute – wir sind wirklich nicht Nigeria(ner_innen). Jedenfalls die meisten von uns nicht.

Zu allerest: Auch wenn ich das Bedürfnis verstehe, ein klares (visuelles) Statement auf Facebook zu setzen, fühlt es sich für mich total falsch an, dazu die Worte „Ich bin …“ zu verwenden. Die meisten Leute aus meinen sozialen Netzwerken werden niemals die Verheerungen eines Bürgerkrieges erfahren; die meisten mussten niemals befürchten, dass sie, ihre Familien und Nachbar_innen von selbsternannten Bürgerwehren dahingemetzelt werden, weil das geltende Recht völlig außer Kraft gesetzt ist; und die meisten Leute aus meiner Timeline leben nicht in improvisierten Notunterkünften in Nachbarländern, weil ihre Heimatorte dem Erdboden gleich gemacht wurden. Wir sind nicht diese Menschen. Zu behaupten, wir wären es – auch wenn ich natürlich weiß dass das nicht wörtlich gemeint ist – fühlt sich an wie eine unbesonnene Banalisierung des unfassbaren Leids dieser Menschen.

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Wann nimmt der deutsche Journalismus endlich die Ängste der Bevölkerung vor Rassismus ernst?

28. Oktober 2014 von Nadine

Wenn 4500 Nazis, unbehelligt von Polizei_Gewalt, durch Köln prügeln, drohen und wüten können und den Medien nichts besseres zur Kommentierung dieser Lage einfällt, als herumzudefinieren, wer von diesen 4500 Terroristen nun Nazi, Hooligan, Randalierer oder Fußballfan war, als wieder einmal zu betonen, dass Deutschland kein Hort von Rassisten ist, sondern von Salafisten, Dschihadisten, Islamisten, als wieder einmal hervor zu heben, dass Hooliganszene und Rechtsradikalismus sich zwar nahe stehen, doch Muslime diesen „-ISten“ noch ein bisschen näher, die wir nicht haben kommen sehen, weil bei Waffenexporten und Neokolonialismus und westlichen Großmachtfantasien unser Geschichtsverständnis und unser kritisches Denken aufhört, dann frage ich mich: WTF?!! Solange wir ein bisschen Mitleid für die Toten in Syrien und Irak aufbringen können, wird ein bisschen Verständnis für die verwirrten „Fußballfans“, die sich gestern plötzlich mit den „richtigen“ Nazis vereint gegen die „richtige“ Sache sahen, wohl erlaubt sein?

Sich selbst als vierte Gewalt im Staat begreifend (wohl wahr!) waren sogenannte Leit- und Qualitätsmedien in Deutschland noch nie etwas anderes als das Sprachrohr einer durch und durch rassistischen und rechtspopulistischen Mitte, die sich immer dann fein vom militanten rechten Rand abzugrenzen und überrascht zu geben weiß, wenn ihre Verantwortung als intervenierende und kritische Zunft am gefragtesten wäre. Sie, die die Meinungsfreiheit und Zensurfreiheit hochhalten, aber in Sachen Meinung eben diejenigen gleicher als andere behandelt werden, die diskriminierenden Müll auf tarifvertraglicher Basis unbehelligt von sich geben können. Diese wenigen selten gewordenen Einwürfe von Aktivist_innen und Wissenschaftler_innen sind doch reine Makulatur. Kritische, linke, feministische und antirassistische Perspektiven werden seit je her wegzensiert und unsichtbar gemacht.

Es muss stutzig machen, solange die Medienbranche zu den homogensten Berufsfeldern Deutschlands gehört, kritische Journalist_innen rausgemobbt und rausgeschrieben werden, wenn Meinungsfreiheit Diskurshoheit von weißdeutschen Besitzstandswahrern bedeutet, Redakteur_innen nicht willens sind, Recherche außerhalb von Wirtschaft, Spitzenpolitiker_innen und Gewaltmonopolizisten zu betreiben, weil es ihrem eigenen Gedankengut widersprechen würde. Wenn Quellen als glaubwürdig und Perspektiven als objektiv gelten, die nichts anderes sind als die Reproduktion von Unterdrückung.

Wenn 4500 Nazis, unbehelligt von Polizei_Gewalt, durch Köln prügeln, drohen und wüten können, ohne dass die Presselandschaft vehement verurteilt und Stellung bezieht und sich selbst in der Verantwortung wähnt, weil sie jeden Tag aufs Neue entscheidet, ob sie das ideologische Futter für diese Scheiße liefern will oder nicht.

Worte sind Waffen. Wann setzt der deutsche Journalismus sie endlich mal für Gerechtigkeit und Verantwortungsübernahme ein?


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Feminist Fun Friday: Spaß mit Medienanfragen

14. März 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 7 von 14 der Serie Feminist Fun Friday

Vor etwas mehr als einem Jahr begann unsere Geschichte des Feminist Fun Fridays mit einer Medienanfrage. Und auch die zweite Ausgabe widmete sich einer Anfrage. Auf die damalige öffentliche Antwort haben wir leider nie eine Reaktion erhalten. Die Frage blieb schon: Wie reagieren eigentlich Medienvertreter_innen, die fordernde, seltsame, wenig wertschätzende Anfragen stellen*, wenn ihnen direkt das geantwortet wird, was wir manchmal denken.

Wir haben das Experiment gewagt. Oder ehrlicher gesagt: Wir haben eine interne Weiterleitung aus Versehen auch mal gleich an die anfragende Person geschickt, die gern einen Beitrag für eine bundesweite Tageszeitung erhalten wollte. Unsere Email lautete:

hat eine zeit/lust dafür? (auch wieder so ne geile anfrage ne. nix was es geld gibt dafür, aber „BIS MORGEN MITTAG!!!“) hallelujah

Welche Möglichkeiten gebe es nun darauf zu reagieren?

a) Vielleicht einfach ignorieren. So tun als wäre nix passiert und dann wahlweise a1) nie wieder so eine Anfrage stellen, da es ja anscheinend Probleme mit dem Format gibt oder a2) stoisch weiter anfragen.

b) Sich mit den implizierten Kritiken auseinandersetzen, also damit wie Blogger_innen/ Aktivist_innen gern für umsonst Zeitungen füllen und dies als Ehre annehmen sollten, da sie so ja „ihre Themen“ einbringen können. Und das alles in engen Zeitfenstern, die bei der Produktion einer Tageszeitung vielleicht entstehen, die aber in keinsterweise die Kapazitäten der Angefragten mitdenken – was noch einmal besonders schwer wiegt in Kombination mit der Nicht-Entlohnung.

Oder aber c). Ihr fragt euch „c)“? Wie soll eine dritte Variante aussehen? Tja, die hätten wir uns selbst auch gar nicht so schön ausdenken können:

Liebe [Name der Autorin, die die Mail verfasst hatte], liebe Autorinnen der Mädchenmannschaft,

hier ist schon wieder so eine „geile“ Anfrage, für die es kein Geld gibt und dafür nur zwei Tage Zeit. Vielleicht hat ja dennoch eine von euch Lust, sich an [Artikelreihe] zu beteiligen.

Die Frage der kommenden Ausgabe lautet: „Tötet Liebe die Emanzipation?“

Denn mal ehrlich: Verfallen wir nicht automatisch in tradierte Rollen, wenn wir uns verlieben? Männer führen Ihre Liebsten zum Essen aus und Frauen bügeln plötzlich gerne Hemden. Oder geht Liebe auch ganz anders? Wie passen Liebe und Emanzipation zusammen?

Für diese Frage möchten wir Sie als Mitwirkende gewinnen. Wenn Sie eine klare „Ja“- oder „Nein“-Position einnehmen können, bitten wir Sie um ein Statement von maximal 900 Zeichen. Bitte schicken Sie dieses gemeinsam mit einem Porträtfoto und der Angabe Ihres Alters bis spätestens Mittwoch Nachmittag um 14 Uhr an [Mailadresse]. (Bei vorheriger Zusage kann das Statement auch noch ein wenig später geschickt werden.)

Darüber hinaus habe ich noch eine zweite Anfrage: Zum Weltfrauentag am 8. März plant die [Zeitung] am Wochenende eine Sonderausgabe zum Thema weibliche Lust.

Als durchlaufendes Element in dieser Ausgabe hoffen wir, Antworten zu bekommen auf die Frage „Worauf haben Frauen Lust?“. Deswegen fragen wir Sie und und andere Frauen aus Politik, Kultur und Gesellschaft ganz konkret: „Wozu haben Sie Lust?“

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns verraten, worauf SIE Lust haben. Wir zielen mit unserer Frage nicht ausschließlich auf sexuelles Begehren – Lust hat viele Facetten.

Sie können nur einen Satz schreiben, gerne auch mehrere oder eine kurze Geschichte mit maximal 800 Zeichen.

Ich freue mich auf Ihre Antwort und verbleibe mit freundlichen Grüßen,

* Und wirklich nur jene sind hier gemeint und nicht all die anderen.


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Wegweisende Journalistinnen, Flucht aus Eritrea und feministische Vernetzung – Kurz verlinkt

4. Dezember 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 222 von 349 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Beiträge

Hooray, ein neues Musik-Projekt in Berlin für junge Musikerinnen oder welche, die es werden wollen: Lauter Mädchen. Den nächsten Workshop (Body-Percussion – Facebook-Link) gibt’s voraussichtlich im Januar.

Mädchenmannschafts-Autorin Sabine Mohamed hat bei der NZZ eine wichtige Reportage über flüchtende Menschen aus Eritrea geschrieben.

Das Feministische Netzwerk Heidelberg hat nun eine Facebook-Seite.

Die polnische Menschenrechtsaktivistin Elżbieta Szczęsna setzt sich gegen Homophobie ein. Jetzt erhielt sie den Respektpreis des Berliner Bündnisses gegen Homophobie. neues deutschland berichtet und weist ebenfalls daraufhin, dass Homophobie auch weiterhin in Deutschland ein tiefgreifendes Problem ist. (Hinweis: Gewalt, die von der Polizei ausgeht, wird in dem Artikel leider bagatellisiert.)

Ebenfalls bei neues deutschland: „Hinweise auf noch mehr Morde durch Neonazis„.

Englischsprachige Beiträge

Michelle Obama sei ein feministischer Albtraum, schrieb Michelle Cottle in der vorletzten Woche. Bei Salon.com antwortet Brittney Cooper und zeigt auf, welche historischen/politischen Realitäten in dieser Kritik (durch weiße Feminist_innen) unsichtbar gemacht werden und schließt: „I do think black feminists can wish for more from this first lady, while still being attentive to the minefield of historical and contemporary ideas that she is being forced to navigate.“

Melissa Harris-Perry hat eine Leseliste zu Schwarzem (us-amerikanischen) Feminismus zusammengestellt.

Stand-Up Comedian Aamer Rahman erklärt nochmal das Problematische an der Idee von „umgekehrtem Rassismus“ („reverse racism“):

Bei iVillage fasst Ragen Chastain all die kleinen Aussagen zusammen, die viele Menschen täglich treffen und mit denen sie zum body shaming beitragen.

Lisa Wade schreibt bei Sociological Images über die die ikonischen Bilder des Fotographs Lennart Nilsson, die er von (abgetriebenen) Föten machte und wie diese Bilder genutzt wurden und werden.

„First, there is no naturalized gendered body.“, beginnt dieser kurze Text, der in wenigen Sätzen aufzeigt, wie alle Körper immer modifiziert, verändert und dabei vergeschlechtlicht werden.

Die International Women’s Media Foundation verlieh in diesem Jahr ihren Preis für Courage im Journalismus an Nour Kelze, Edna Machirori, Bopha Phorn und Najiba Ayubi. Ms. Magazine hat die drei letzteren getroffen und zu ihren Erfahrungen interviewt.

Nach dem Klick: Termine in Basel und Berlin:

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Nervige Gleichberechtigung, gläserne Decken, geschlechtsneutrale Menstruationskalender – kurz notiert

3. Oktober 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 213 von 349 der Serie Kurz notiert

Beiträge auf Deutsch

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über eine „Studie: Jeden vierten Mann nervt Gleichberechtigung„. Eine repräsentative Umfrage bei mir hingegen hat ergeben: Mich nervt jeder vierte Mann (konservative Schätzung).

Außerdem vermeldet die Süddeutsche: „Uni Potsdam führt weibliche Sammelbegriffe ein„. Die Begründung für diese Neuerung ist allerdings ziemlich mies.

Bei arte Yourope gab es kürzlich einen (leider nicht ohne sexistische Re_produktionen auskommenden) Beitrag über Sexismus im Alltag. Welche_r heute morgen um 1:45 die Wiederholung nicht anschauen konnte, aber trotzdem interessiert ist: Der Beitrag befindet sich derzeit noch in der arte-Mediathek.

„Ein lesbischer, poetischer, erotischer Roman voller Intrigen und intimer Details“ – das neue Buch „Küss mich, Libussa“ von Sophie Strohmeier. Auf youtube gibt es den Buchtrailer.

Ein Forschungsteam aus der Schweiz untersucht die Geschlechterungleichheiten in Ausbildungs- und Berufsverläufen.  Ein Befund:  „Krankenpfleger und Kapitäninnen sind weiterhin eine Rarität“. Ein Interview dazu mit Andrea Maihofer, Forscherin und Leiterin des Zentrum Gender Studies, und Sandra Hupka-Brunner, Forscherin am Institut für Soziologie in Basel, gibt es hier.

„Wir wissen alle, dass Gletscher schneller schmelzen als Frauen in Führungspositionen kommen“ – auch im Journalismus. Bei dieStandard erklären Expert_innen wie Vina Yun, u.a. Redakteurin der an.schläge, was sich ändern muss.

Die Stadt Nürnberg hat letzten Sonntag den 10. Internationalen Menschenrechtspreis an Kasha Jacqueline Nabagesera verliehen. Sie setzt sich „für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen in Uganda“ ein.

Im Tagesspiegel erzählt ein 15jähriger Berliner, wie Alltagsrassismus seit jeher sein Leben begleitet: „Afrodeutsche stehen in Berlin immer unter Verdacht“.

Im vergangenen Winter haben wir in mehreren Beiträgen über die Tagung „Schneewittchen rechnet ab. Feministische Ökonomie für anderes Leben, Arbeiten und Produzieren“ berichtet. Nun ist das gleichnamige Buch erschienen. Es beleuchtet die Zusammenhänge zwischen aktuellen ökonomischen Entwicklungen und privaten Lebensbedingungen aus feministischer Perspektive. Übrigens: Auf der Infoseite zum Buch gibt’s auch ein Video.

Beiträge auf Englisch

Gegen Genitalverstümmelungen an Kindern: Die Gründer_innen von zwischengeschlecht.org rufen anlässlich eines anstehenden internationalen Ärzt_innenkonkress in Berlin zu Aktionen auf.

Hier kann man eine Petition an UN-Generalsekretär Ban Ki Moon unterzeichnen, die den weltweiten Zugang zu sicheren und legalen Abtreibungen fordert. Initiatorin ist die Kampagne My Body is Mine.

In einem Interview wurde die Musikerin Janelle Monaé nach ihrer „sexuellen Orientierung“ befragt. Was sie antwortete, ist in diesem Video zu sehen, welches sich bei Colorlines findet.

Was sich aus der bisher umfangreichsten UN-Studie über Vergewaltigung lernen lässt, fasst Tara Culp-Ressler auf Thinkprogress zusammen. Der Punkt der faktischen Straflosigkeit gilt übrigens genauso wie die anderen auch für „hier“.

Über Fluch und Segen staatlicher Förderung berichten kanadische Aktivistinnen, die eine Datenbank zur Dokumentation von Morden an indigenen Frauen ins Leben gerufen haben.

Discipline and Anarchy fragt: Brauchen soziale Bewegungen ein mainstreamgerechtes Image? Und liefert eine überzeugende Antwort gleich mit.

Für alle die Android-Devices nutzen, gibt es nun eine geschlechtsneutrale Menstruationskalender-App. Die Entwicklung einer IOS-Version (für iPhones) soll demnächst per Crowdfunding angegangen werden.

Im Sommer wurde in Tiflis die erste georgischsprachige Produktion von Eve Enslers „The Vagina Monologues“ aufgeführt. Im New Statesman berichten Beteiligte von den lokalen Kontroversen um das Theaterstück.

Das bitch magazine hat JD Samson interviewt, ehemaliges Mitglied von Le Tigre und nun bei der Band MEN.

Warum sie das Wort „Ally“ (Verbündete_r) künftig nicht mehr verwenden wird, erklärt Mia McKenzie von Black Girl Dangerous:  „Taten zählen. Etiketten zählen nicht.“

Kelly Rose Pflug-Back beschreibt bei The Feminist Wire, warum sexuelle Befriedigung kein zuverlässiger Gradmesser für „sexuelle Befreiung“ ist [Content note: grafische Selbstverletzungsfantasien].

Muslimah Media Watch fragt: Wie sieht eigentlich eine Terroristin aus?

Weitgehend unbeachtet von globalwestlichen feministischen Bewegungen erlangen in afrikanischen Ländern immer mehr Frauen einflussreiche Positionen, schreibt Minna Salami im Guardian.

Ebenfalls im Guardian: Lauren Mayberry, Sängerin der Band CHVRCHES, über ihren Umgang mit Online-Misogynie.

Der Modedesigner Rick Owens erhielt für die Präsentation seiner kommenden Frühjahrkollektion  ziemlich viel Jubel aus progressiven Kreisen. Tamara Winfrey Harris fragt bei Racialicious: Zu recht?

Termine in Basel, Berlin, Dortmund, Frankfurt/Main, Hüll, Karlsruhe, Wien: (mehr …)


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Fruchtbarkeitsmythen, Vorbilder und Habermas’ AfD Ausrutscher – Die Blogschau

30. Juni 2013 von Sabine
Dieser Text ist Teil 211 von 295 der Serie Die Blogschau

Helgas Text hat den Bericht in The Atlantic zum Thema Kinderwunsch und Alter analysiert. Dieser räumt mit einigen Fruchtbarkeitsmythen auf: etwa mit dem Bio-Mythos der „tickenden Uhr bei Frauen ab 35“. Wobei es natürlich auch wichtig zu wissen ist, dass die Fruchtbarkeit des Mannes ja tatsächlich ab dem 35. Lebensalter abnimmt.

„Sei ein Mädchen, verstehe dich als Partnerin, werde Mutter.“ Wie schmerzvoll die Anrufung als Mutter auch in queer-feministischen Kreisen sein kann, steht auf Don’t Degrade Debs Darling.

„Als kleiner Mensch war ich gewohnt, vor größeren auszuweichen und Platz zu machen (…)“ Nina LaGrande erzählt eine Geschichte aus ihrem Alltag, weil Erzählungen von Menschen mit Behinderung in der Öffentlichkeit kaum sichtbar sind.

Vorbilder, anyone? „… würde ich mich freuen, wenn ihr mir eure Vorbilder zeigt, die grob aus den Bereichen Fat Acceptance, Body Positivity, Feminismus, Fat Fashion, Plus Size kommen.“

Auf Afrikawissenschaft findet ihr spannende Fundstücke aus den Medien von Bono bis hin zu Südafrika – 20 Jahre nach der Apartheid, und wieder zurück nach Deutschland zu Blackface-Diskussionen.

Antje Schrupp spricht mit Elke Brüns über das Bedingungslose Grundeinkommen und darüber wie eine Gesellschaft aussähe, in der jeder Mensch über ein Einkommen verfüge.

Hauptsatz: Habermas schreibt einen Text über die Vereinbarkeit von Demokratie und Kapitalismus. Nebensatz: Der „Alternative für Deutschland“ sei Erfolg zu wünschen, so Habermas. Julia Schramm analysiert diese Aussage und ihre Implikationen. Sehr aufschlussreich.

Als das DHM (Deutsche Historische Museum) die Kolonialgeschichte stahl…

OHA-ranienplatz … Der Kampf für Freiheit ist mehrdimensional. Über Sexismus und Rassismus auf dem O-Platz (Oranienplatz, Berlin).

Ein Briefwechsel auf Undercoverofcolor. „Betreff: Du hast mir nie erzählt das es SO schwer sein wird!“

Auf Denkwerkstatt finden Journalist_innen hilfreiche Tipps und Links, wenn es darum geht in der Berichterstattung nicht in Klischees und Stereotypen zu verfallen.

Und bei Femgeeks fragt Charlott, warum Wissenschaftlichkeit und die Liebe zum kritischen Hinterfragen meist nur so weit reiche, bis ein dicker_fetter Körper in den Fokus kommt.

Morgen ist Juli. Auf Fatty Fashion Challenge gibt es eine neue Herausforderung für diesen Monat: Was ist Eurer Festivaltrend? Lust auf Konzerte in Erfurt und Berlin? Dann schaut mal hier.


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Fat Empowerment und internationale LGBT-News – kurz verlinkt

28. Juni 2013 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 202 von 349 der Serie Kurz notiert

Wortwörtlich rape culture wie sie im Buche steht, powered by Kickstarter (Contentwarnung) – nach massiven Protesten gegen ein dort finanziertes „Pick-Up“-Buch hat die Crowdfunding-Platform sich entschuldigt und Maßnahmen der Wiedergutmachung angekündigt (verlinkte Texte auf Englisch).

Die American Medical Association hat „Übergewicht“ (sic) zur Krankheit erklärt. Fat Aktivist_innen wie Fat Heffalump und Virgie Tovar stellen klar, dass dick_fett nicht gleich auch krank bedeutet und befürchten, dass solche Pathologisierungen in der Praxis zu noch mehr Fat Shaming und Stigmatisierung von dicken_fetten Menschen führt. Es gibt eine Petition, die ihr unterschreiben könnt (englischsprachig). Und auf La Respuesta gibt es ein hinreißenedes empowerndes E-Zine: „A Resource Guide To Fatphobia“

„Sprache ordnet die Welt, konstruiert und kategorisiert. Deshalb ist die Auseinandersetzung um abwertende Begriffe wichtig“, stellt Hadija Haruna in der taz klar.

Am 7. Juni 2013 fand in Österreich die 3. Frauenenquete der Frauenministerin in Kooperation mit der Plattform 20000frauen statt. Die Keynote sprach Elisabeth Klaus: „Zwischen Antifeminismus und Elitefeminismus: Der Geschlechterdiskurs im medialen Mainstream“.

Die European Women’s Lobby (EWL), größte Dachorganisation für Frauenvereinigungen in den Europäischen Union, stellt sich hier online vor (Englisch).

Spektakulär: Die christlich-konservative Organisation Exodus, die u.a. „Konversionstherapien gegen Schwulsein“ durchgeführt hat, hat sich bei der LGBT-Community für ihr „unbliblisches und unehrerbietiges Weltbild“ entschuldigt (Englisch).

Die NGO Pink Armenia berichtet über die Menschenrechtssituation für LGBT in Armenien (Englisch).

In der Türkei endet an diesem Wochenende die Istanbul Pride Week – Thema dieses Jahr: „Widerstand“ (Englisch).

Wie Engagement für das Recht auf lesbische und schwule Ehen aus wertkonservativer Perspektive aussieht, lässt sich bei queer.de nachlesen.

Eine in Schweden asylsuchende Trans*frau und LGBT-Aktivistin soll nach Russland abgeschoben werden. Eine Petition wendet sich dagegen (Englisch).

Auf Jezebel erklärt Dodai Stewart anhand des neuen Videos von Miley Cyrus, wo Inspiration zu kultureller Aneignung wird und was daran problematisch ist (Englisch).

Es hat sich immer noch nicht zu allen durchgesprochen: Seriöser Journalismus kommt nicht nur aus der Feder von weißen Männern – xojane erinnert daran (Englisch).

Die 17jährige Jinan Younis wollte an ihrer Schule eine feministische Gruppe gründen – was dann passierte, berichtet sie im Guardian (Englisch).

Der FOCUS berichtet über die massiv hohen Zahlen von Gewalt gegen Frauen – die WHO hat die Zahlen nun veröffentlicht, nachdem sie bereits bei anderen UN-Organisationen/Abteilungen und NGOs zu erfahren waren und  u.a. die Aktion One Billion Rising im Februar ageregt hatten.

Die in den USA sehr populäre Fernsehköchin Paula Deen steht  wegen wiederholter rassistischer Handlungen in der Kritik. Daraus ging nun das Hashtag #paulasbestdishes (Paulas beste Rezepte) hervor, welches satirisch auf Deens aktuelle Ausfälle Bezug nimmt (Englisch).

In der Münchner Innenstadt ist eine Gruppe Geflüchteter in den Hungerstreik getreten. Mit einer Erklärung zu ihren Forderungen wenden sie sich an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichtes.

In Berlin läuft derzeit und noch bis zum 18. August die Veranstaltung re.act.feminism #2, die sich um feministische Performancekunst dreht – unter anderem mit Ausstellungen, Workshops, Performances und Vorträgen.

Heute Abend in Wien, als Startveranstaltung zur Frauen-Fußball-EM: Diskussion und Party bei Frauen. Fussball. Medien.


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