Einträge mit dem Tag ‘Job’


Die Vereinbarkeitsfrage im Vorstellungsgespräch

22. Mai 2010 von Adele
Dieser Text ist Teil 21 von 35 der Serie Muttiblog

Mittlerweile habe ich ein wenig Statistik, was Vorstellungsgespräche angeht und bin durchaus positiv überrascht, dass das Thema Kind bzw. Kinderbetreuung im Wesentlichen kein Thema war. Natürlich ist diese Statistik stark verfälscht, da mich wahrscheinlich nur die Firmen eingeladen haben, denen klar war, dass dieses Thema wohl geregelt sein muss, wenn ich mich bewerbe.
Frau in High Heels und Bluse, Minirock und Leggins, die eine Aktentasche, Pfanne und Staubwedel mit drei Armen hält, sowie ein Baby in einem kleinen Wagen hinter sich herzieht

(C) Eva Hillreiner, www.evahillreiner.de

Beim ersten Vorstellungstag habe ich mit mehreren Männern zwischen ca. 35 und 60 Jahren gesprochen, und falls überhaupt gefragt wurde, waren alle auf die Frage „Wie haben Sie die Betreuung Ihres Kindes geplant“ mit der Antwort „Mein Mann“ zufrieden.
Der zweite Termin war für den gleichen Job, allerdings diesmal mit Herren höherer Management-Ebenen. Die haben sich überhaupt gar nicht dafür interessiert wie die Betreuung meines Sohnes organisiert ist.

In der Bewerbung, die zum nächsten Gespräch geführt hat, hatte ich gar nicht angegeben, dass ich in Elternzeit bin, so dass ich es erst im Gespräch erwähnt habe und nachgeschoben habe, dass die Betreuung aber in vollem Umfang sichergestellt sei. Weitere Details waren nicht von Interesse. (weiterlesen …)


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Männliche Härte vs. Frauenkarriere

12. August 2008 von Barbara

Die Süddeutsche Zeitung berichtet heute über eine Studie des Fachmagazins Negotiation and Conflict Management:

Wer versucht, sich durch männlich-aggressives Verhalten durchzusetzen, komme bei Personalentscheidern eher schlecht an. Anders bei Männern: Die können mit weiblichem Einfühlungsvermögen bei ihren Vorgesetzten punkten. “Frauen und Männer profitieren also von unterschiedlichen Strategien, wenn es bei Verhandlungen um die Balance von Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen geht”, so das Ergebnis der Studie.

Zeigen sich Männer weiblich-einfühlsam, gewinnen sie. Zeigen sich Frauen männlich-tough, verlieren sie. An sich wäre das ja nicht so schlimm, doch da Frauen mit weiblich-einfühlsamem Grundverhalten aber auch nicht wirklich weiterkommen, wieder mal eine lose-lose-Situation.


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