Einträge mit dem Tag ‘Iran’


Homosexualität, Sport, Laura Bush, US-Supreme Court, mehr zum Kopftuch und spätes Mutterglück

13. Mai 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 89 von 152 der Serie Kurz notiert

Hier bekommt ihr Informationen über eine Diskussionsveranstaltung (PDF) der Friedrich-Ebert Stiftung über den Umgang mit Homosexualität im Sport, die am 19. Mai in Berlin stattfinden soll.

Für Faz.net berichtet Eva Simeoni über den Kompromiss im Hijab-Streit zwischen FIFA und dem Olympischen Komitee des Iran: „Der Schleier reißt auf“. Eine Kurzversion der Lösung findet sich bei dieStandard.at unter dem Titel „Kappe statt Kopftuch“.

Die 50jährige Elena Kagan soll nach dem Willen von Präsident Barack Obama die neue US-Supreme Court Richterin werden.

Die Stadt Freiburg (Schweiz) kürzt Musliminnen wegen ihrer Kopfbedeckung die Sozialleistungen.

Eine Bulgarin ist im Alter von 62 Jahren zum ersten Mal Mutter geworden.

Laura Bush, Ehefrau des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bush, ist neuerdings für die Homosexuellen-Ehe und Abtreibungsrechte. Hört, hört.


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Iranische Aktivistin Seifi: Bloggen gegen das Regime

21. April 2010 von Magda

Farnaz Seifi ist seit Jahren in der iranischen Frauenbewegung aktiv, Übersetzerin und Bloggerin. Sie hat für mehrere Tageszeitungen und feministische Webseiten im Iran gearbeitet und ist Mitbegründerin von Zanestan, dem ersten feministischen Online-Magazin im Iran. Seifi thematisiert die geschlechtlichen Dimensionen der Verfassung und die sexistische Doppelstandards Doppelmoral innerhalb der iranischen Gesellschaft. Weil die traditionellen Medien im Iran einer starken Zensur unterworfen sind, ist das Internet für viele Aktivist_innen zum einzigen alternativen Medium geworden, welches die Veröffentlichungsverbote der iranischen Regierung (zumindest teilweise) umgehen mag.

Nachdem Mahmud Ahmadinedschad vor fünf Jahren zum 6. Präsident der Islamischen Republik Iran gewählt wurde, hat sich die Lage der Widerständler_innen innerhalb des Landes verschärft. So wurde die älteste feministische Publikation Zanan Magazine nach 16jähriger Laufzeit 2008 von Ahmadinedschad verboten. Überwachung, Arbeits- und Studierverbote sind Teil der iranischen Realität, ebenso Verhaftungen wegen Verdacht auf Regimekritik. So wurde Seifi 2007 am Flughafen auf dem Weg zu einem Internet-Workshop in Indien verhaftet und verbrachte zwei Tage im Gefängnis. Auch ihr geplantes Master-Studium der Gender Studies wurde von den iranischen Autoritäten nicht genehmigt. Seit drei Jahren lebt Seifi nun in den Niederlanden, da ihr die Einreise nach Teheran wegen “oppositionellen Tätigkeiten” untersagt ist.

Im Rahmen der re:publica 2010 sprach die 28-jährige im Interview mit Spreeblick über die Frauenbewegung im Iran, Zensur im Netz und Repressionen gegenüber regimekritischen Iraner_innen.

Spreeblick: Der Iran hat eine sehr lebhafte Frauenrechtsbewegung, in der du dich engagiert hast…

Seifi: Ja! Der Iran ist eines der Länder im Nahen Osten mit einer sehr starken Frauenbewegung, es ist wirklich eine wichtige Sache. Wie viele andere soziale Bewegungen steht sie unter großem Druck. Aktuell haben sie zwei große Kampagnen am laufen. Eine davon ist die „One Million Signatures Campaign“ für die Änderung diskriminierender Gesetze gegen Frauen im Iran. (…) Die andere Kampagne ist die Kampagne gegen Steinigungen, die immer noch im iranischen Recht existieren. Sie sind auch sehr aktiv und stehen unter großem Druck, ihre Webseite wird zensiert und einige von ihnen hatten keine andere Wahl, als das Land zu verlassen.

Interviews mit Seifi hat auch das Küchenradio geführt, beginnend ab Minute 2:30, ebenso wie der Bayrische Rundfunk: “Bloggen gegen das Regime”.


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Glaube, Zynismus, Hoffnung

20. April 2010 von Meredith

Aus der Reihe “Führende Geistliche erklären die Geheimnisse der Wissenschaft”, Ausgabe Geophysik:

In einer Predigt am letzten Freitag äußerte sich der Gebetschef Teherans Hoyatoseslam Kazem Sedighi zu dem Problem Erdbeben, von dem ja auch der Iran immer wieder heimgesucht wird, wie erst 2003 in der Katastrophe von Bam mit 31.000 Toten. Wenn man sich die Ereignisse der letzten Monate ansieht, Haiti, Chile, Kalifornien, China und jetzt dieser Vulkan, ist das ja auch ein sehr gutes Thema für die Predigt; weniger zu halten ist allerdings von Sedighis Erklärung für die tektonischen Aktivitäten. Demnach ist es nämlich ganz einfach: Die Frauen waren es! Sagt Sedighi, laut iranischer Presse und internationaler Berichterstattung:

“Viele Frauen, die sich nicht bescheiden kleiden, verführen junge Männer, korrumpieren ihre Enthaltsamkeit und verbreiten Ehebruch in der Gesellschaft… Dies führt zu Erdbeben.” Offenbar gibt es in der islamischen Republik immer wieder Aufregung über junge Frauen, die sich nicht an das Gebot der kompletten Verhüllung halten, und auch mal eine Jeans oder einen Pony unter dem Tschador vorblitzen lassen.

Was zu tun sei, um weitere Katastrophen, speziell im Iran, zu verhindern: Bitte strenger an den Koran halten. Frauen, verhaltet euch ruhig, dann tut es die Plattentektonik auch.

Rein logisch ist das wohl verwandt mit Benedikts VI Geistesblitz, AIDS liege an Kondomen. Schön, dass sich die Kirchen weltweit wenigstens darauf einigen können, jede Plage der Welt nach wie vor mit der menschlichen Sexualität zu erklären.


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Kick in Iran

19. Februar 2010 von Barbara

Filmplakat "Kick in Iran", (c) F. Abdollahyan

Sara Khoshjamal-Fekri ist die erste weibliche Sportlerin aus dem Iran, die sich im Fach Taekwondo für die Olympischen Spiele qualifiziert hat. Sie reiste 2008 nach Peking. Die deutsche Regisseurin Fatima Abdollahyan, die für “Kick in Iran” zum Sundance Festival eingeladen wurde, hat die iranische Sportlerin und ihre Trainerin über mehrere Jahre begleitet und einen Film über das Training und die Vorbereitungen für die Wettkämpfe gedreht. Für den Zündfunk habe ich Fatima Abdollahyan gemeinsam mit meinem Kollegen Noe Noack interviewt. Im Gespräch, das als Podcast nachzuhören ist, erzählt sie über Sportlerinnen in Teheran und den ganz normalen Alltag dort – inkl. Demonstrationen, Handyverbot, Googlemail-Verbot. Mehr über den wirklich sehenswerten Dokumentar-Film “Kick in Iran” gibt es auf der dazugehörigen Website.


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Kurz und knapp

18. Dezember 2009 von Helga
Dieser Text ist Teil 20 von 152 der Serie Kurz notiert

Weitere Themen der Woche, im Überblick:

Die New York Times berichtete, dass auch frischgebackene Väter an post-partaler Depression leiden.

In den USA könnte es künftig eine extra Steuer auf Schönheitsoperationen geben. „Bo-tax” genannt, sollen 5 Prozent Aufschlag auf Nasenkorrekturen und Brustvergrößerungen die Gesundheitsreform mitfinanzieren. Da zu 90 Prozent Frauen betroffen sind, hat sich die feministische National Organization for Women (NOW) gegen die Steuer ausgesprochen und so für Aufregung gesorgt.

Einem iranischen Studenten wurde nach seiner Verhaftung von Polizisten ein Tschador aufgesetzt und die Fotos davon veröffentlicht, um ihn zu demütigen. Auf Facebook formierte sich Protest, wie die FAZ berichtete. Männer posten Bilder, die sie ebenfalls verhüllt zeigen, sowie Montagen von Ahmadineschad mit Tschador. Sie protestieren gegen die Demütigung und die Kleidervorschriften für Frauen.

Auf zeit.de findet sich der Hinweis auf die Aktivistinnen von Pinkstinks – der Kampagne für echte Rollenbilder. Rosa Prinzessinnen und Feenkostüme hinderten Mädchen daran, zu selbstbewußten Frauen heranzuwachsen.

Ausgerechnet in Texas: Nach mehreren offen schwulen Bürgermeistern gibt es in Houston die erste offen lesbische Bürgermeisterin der USA, so dieStandard.


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Aufregung um Ministerinnen

26. August 2009 von Helga

Erstmals nach 30 Jahren sollten wieder Ministerinnen ins iranische Kabinett berufen werden. Allerdings keine Vorkämpferinnen für Frauenrechte: Die Kandidatin für das Sozialministerium, Fatemeh Ajorlou, gilt aufgrund ihrer bisherigen Arbeit im Parlament als Reaktionärin, berichtete dieStandard.at.

Sie meint, dass eine zu enge Zusammenarbeit von Männern und Frauen die „Prostitution“ fördert und dass der Zugang der Frauen zu Universitäten durch Quoten beschränkt werden soll. Sie vertritt auch das (nicht durch Informationspflicht der Ehefrau eingeschränkte) Recht des Mannes auf Polygamie.

Wieder einmal zeigte sich, dass Frausein kein Grund ist, sich für Frauen einzusetzen. Doch trotz ihrer konservativen Einstellung sind die Kandidatinnen einigen Politikern und Geistlichen ein Dorn im Auge, so FR online.

Es bestünden „religiöse Zweifel“ an der Führungsfähigkeit von Frauen, das sollte die Regierung berücksichtigen, sagte der Abgeordnete Mohammed Taghi Rahbar einer konservativen Zeitung. […]
Zudem sagte Rahbar, er werde in seiner Ansicht von ranghohen Geistlichen wie Ayatollah Nasser Makarem Schirasi und Lotfollah Safi Golpaigani unterstützt. Ayatollah Jussef Tabataba, der in Ispahan wöchentlich die Freitagspredigt hält, sagte, er hoffe, dass das Parlament die Worte des Präsidenten zu Ministerinnen „nicht akzeptieren“ werde.


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Buchtipps für den Sommertag!

11. August 2009 von Magda
Dieser Text ist Teil 5 von 10 der Serie Frauen & Religion

Momentan befinden sich vieler LeserInnen sicherlich im Urlaub (oder träumen zumindest davon) und obwohl ich gerade gar nicht an Urlaub denken kann, sondern über meiner Abschlussarbeit schwitze, merke ich, wie die Sommer Langsamkeit auch mich überkommt. Da fehlt dann nur noch ein Strand (oder wahlweise ein Park) und ein gutes Buch.

Auf DoubleX wurde vor ein paar Tagen The Double X Guide to Beach Reading veröffentlicht, in der die AutorInnen ihre Lieblingsbücher für einen perfekten Strandtag vorstellen. Unter anderem werden Klassiker wie James Baldwin’s “Another Country” (zu deutsch: “Eine andere Welt”) genannt, in der sich der Autor mit Beziehungswirren von schwarz und weiss, zwischen und unter den Geschlechtern befasst.

Welche Bücher würdet oder werdet ihr mit an den Strand oder in den Park nehmen? Und wenn ihr wegfahrt, wo geht es hin?

http://robot6.comicbookresources.com/wp-content/uploads/2009/06/chicken-with-plums.jpg

Ich bleibe in Berlin und beende meine Arbeit, aber wenn ich mich in den Park setze, dann nehme ich Marjane Satrapi und “Chicken with Plums” mit (Original Titel aus dem französischen “Poulet aux Prunes”, und zu deutsch: “Huhn mit Pflaumen”). Ich bin in letzter Zeit großer Fan von so genannten Graphic Novels geworden, und insbesondere von Marjane Satrapi, die in Deutschland wohl am bekanntesten mit Persepolis geworden ist, in der die Autorin ihre Kindheit im Iran während und nach der iranischen Revolution beschreibt.

“Chicken with Plums” ist eine einfache und wunderschöne Geschichte eines Musikers, der sich entschließt zu sterben, nachdem sein allerheiligster Besitz – eine Tar, ein persisches Musikinstrument – kaputt ging. Mit vielen Rückblicken in die Vergangenheit, u.a. seine Kindheit und eine unglückliche Liebe, und Ausblicken in die Zukunft setzen sich die verschiedenen Puzzle-Teile seines Lebens zusammen und ergeben eine traurige, aber doch schöne Geschichte eines Mannes und seiner großen Liebe – die Musik.

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Nicht aufgeben

23. Juni 2009 von Barbara

Auch wenn die iranische Regierung nach der Präsidentschaftswahl quasi eine Nachrichtensperre für aktivistische und kritische Meinungen verhängt hat, bloggt das Team von “4equality“ in Iran weiter und fordert weiterhin mehr Rechte für iranische Frauen. Dieser Eintrag ist von gestern:

We, the undersigned activists of the women’s rights movement, condemn the violence and humiliation that has continued to be perpetrated against Iranian women and men in recent years and which is aimed at repressing them. We emphasize our continued commitment to achieving the demands of the women’s rights movement, which has had a profound role in educating the public and in civil struggles in recent years, and we express our solidarity with those who protest the results of this election. We demand that those arrested in recent days be released without condition and we call for securing and protecting civil and political freedoms.

Mein Mailkontakt zu einer der Bloggerinnen ist seit drei Tagen abgerissen. In ihren letzten Mails schrieb sie, dass 3 Personen in der Azadi Street in Teheran getötet wurden, dass 5 Studierende an der Universität in Teheran getötet wurden und 1 Person in Shiraz … die Polizei überwacht ihre Telefone, sie ist in Gefahr, und die Islamische Regierung verhaftet Aktivisten …

Ich denke an euch.


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Wahl im Iran

11. Juni 2009 von Helga

Im Iran wird am Freitag ein neuer Präsident gewählt. Obwohl seine Macht begrenzt ist, schaut der Westen wieder gespannt auf die Entwicklungen. Nachdem der vorige Präsident Mohammad Khatami seine Kandidatur zurückzog, scheinen die Hoffnungen auf seinem Freund Mir Hossein Mussavi, oder besser: dessen Frau zu ruhen. Zahra Rahnaward, ihres Zeichens Kunstprofessorin, Autorin, frühere Universitätskanzlerin und Beraterin in der Regierung Khatamis. Sie plädiert für eine Verbesserung der Situation der iranischen Frauen.

Die Benachteiligungen, die die Frauen auf allen Ebenen, in der Familie, beim Erbrecht, Sorgerecht, Scheidungsrecht, kurz durch das gesamte Rechtssystem hinnehmen müssen, seien mit den Grundsätzen des Islam unvereinbar, sagt sie. Daher müssten die Gesetze neu geschrieben und einer modernen Rechtssprechung, die auf Gleichberechtigung basiert, angepasst werden. Es sei nicht hinnehmbar, dass eine Frau für eine Reise ins Ausland oder eine Operation die Erlaubnis ihres Ehepartners einholen müsse. Es sei auch eine Anmaßung, wenn der Staat vorschreiben wolle, wie Frauen sich zu kleiden und welche Farben sie zu tragen hätten.

Der Artikel auf taz.de verweist ferner auf Fatemeh Karrubi, die Frau Mehdi Karrubis, eines weiteren Präsidentschaftskandidatens. Auch sie war bereits in der Regierung Khatamis aktiv, als Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit und Soziales. Durch die öffentlichkeitswirksamen Auftritte der beiden wird die Rolle der Frau ein Wahlkampfthema wie schon lange nicht mehr.

Wie sehr allein das Auftretens Rahnawards die Wähler inspiriert, macht ein Profil auf tehranbureau.com deutlich:

Mr. Mousavi, held her hand and stepped outside into the gaze of the public and the photos began to snap. This small gesture symbolizes a departure from the standing protocols of the Islamic Republic of Iran, where officials walk the public stage without their spouses. On the rare occasion an official is accompanied by his wife, there is certainly no holding hands. Though simple and innocent, this gesture for many sparks wild hopes about the progress of women’s issues in Iran. For them, this is a good omen. Symbols and symbolism have always played prominent roles in Iranian politics.

Auf der einen Seite ist begrüßenswert, dass die beiden Politikerinnen Benachteiligungen aufzeigen und für Verbesserungen kämpfen. Auf der anderen Seite bleibt die Frage, ob sie als Ehefrau eines Präsidenten tatsächlich mehr Einfluss haben können, als als aktive Politikerin.

Denn zumindest bei Mussavi bleibt fraglich, was eigentlich sein Programm ist. Als letzter Ministerpräsident des Iran genießt er sowohl Respekt für seine Wirtschaftspolitik als auch seine Unbestehlichkeit. Er ist aber auch als Fan Ayatollah Chomeinis bekannt und wird der Verfolgung politischer Gegner bezichtigt, so der iran-report der Heinrich-Böll-Stiftung.


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Heute Abend in Berlin: “Football under cover”

26. Februar 2009 von Katrin

Ein Tipp für Spontane: Heute Abend wird in der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin der interessante Dokumentarfilm “Football under cover” gezeigt. Worum es geht?

“Weder wallende Gewänder noch Kopftücher hindern junge Frauen aus Berlin-Kreuzberg und Teheran daran, sich eine vermeintliche Domäne männlicher Dominanz zu eigen zu machen. In ihrem Wunsch nach Selbstbestimmung und Gerechtigkeit setzen sie mit ihrem gegen alle Schwierigkeiten und Widerstände ausgerichteten Frauenfußballmatch in der iranischen Hauptstadt ein Zeichen: Veränderung ist möglich.”

Das klingt doch spannend. Präsentiert wird der Film von Regisseur Ayat Najafi und die Fußballspielerin Marlene Assmann. Anschließens gibt es eine Diskussion mit DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger. Dabei soll vor allem folgenden Fragen nachgegangen werden:

“Welche Rolle kann der Fußball als weltumspannender Integrationsmotor spielen – trotz der immer noch existenten Fremdenfeindlichkeit in den Stadien? Welche Potenziale stecken im Aufstieg des Frauenfußballs – auch in islamischen Ländern, in denen die Vormachtstellung des Mannes gegenüber der Frau in der Religion begründet wird? Kann der Fußball dazu beitragen, religiöse Lesarten mit pluralistischen und demokratischen Gesellschaftsverhältnissen zu versöhnen?”

Beginn ist 19.00 Uhr in der Schumannstraße 8. Wer hingehen will, findet hier alle nötigen Informationen.


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