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	<title>Mädchenmannschaft &#187; Irak</title>
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		<title>Blick zurück für den Blick nach vorn – Frauen im Mittleren Osten</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 13:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit den Revolutionen in Tunesien und Ägypten vor knapp einem Jahr ist auch eine weitere Frage immer wieder aufgetaucht: Wie steht es um die Frauen in Nordafrika, bzw. dem Mittleren Osten? Das Buch “Women and the Family in the Middle East” beleuchtet historische Entwicklungen, von den zwanziger Jahren bis in die Achtziger. Betrachtet werden zehn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/e252b288fc9847898b5452c1f88161e6" width="1" height="1" alt=""/><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/12/womenandthefamily.jpg" alt="Rotes Buchcover mit einem Bild auf dem ca. 20 Mädchen und junge Frauen zu sehen sind." title="Women and the Family in the Middle East" height="200" class="alignleft size-full wp-image-25602" />Mit den Revolutionen in Tunesien und Ägypten vor knapp einem Jahr ist auch eine weitere Frage immer wieder aufgetaucht: Wie steht es um die Frauen in Nordafrika, bzw. dem Mittleren Osten? Das Buch “Women and the Family in the Middle East” beleuchtet historische Entwicklungen, von den zwanziger Jahren bis in die Achtziger. Betrachtet werden zehn Länder, vom Irak über Ägypten bis zum Sudan, sowie die Palästinensischen Autonomiegebiete. Außen vor bleiben die Länder &#8220;ohne westlichen Einfluß&#8221; und Kolonialzeit, der Jemen und Saudi-Arabien, trotzdem ist dies schon ein weites Feld. Darüberhinaus werden die Themen Familie, Arbeit, Religion, Krieg &#038; Revolutionen, Identität und Gesundheit &#038; Erziehung betrachtet – eine umfassende Analyse gibt es daher nicht.</p>
<p>Stattdessen gleicht das Buch einem Puzzle, in dem sich wissenschaftliche Abhandlungen, persönliche Berichte und Fiktion in Form von <a href="http://hanhaiwen.soup.io/post/225104375/My-sister-take-your-rights-from-those" target="_blank">Gedichten</a> und Geschichten abwechseln. Die einzelnen Texte sind, so verschieden sie auch sind, stets gut zu lesen und verständlich. Der Versuch, das Buch in einem Rutsch zu lesen, muss an der Vielfalt der Themen allerdings scheitern. Umso mehr Sinn macht es, sich einzelne Texte herauszusuchen und mit dem heutigen Stand zu vergleichen. So wurde etwa in Libyen die radikale Gleichstellung von Männern und Frauen geplant. Dass es dazu niemals kam, zeigt nicht zuletzt <a href="http://maedchenmannschaft.net/mit-dem-taxi-zur-revolution/">die aktuelle Situation</a>.</p>
<p><em>The problem with &#8220;starting from reality&#8221; is that, without a clear policy of change, one tends to get stuck there. (Das Problem mit dem „Beginn in der Realität“ ist, dass man ohne klare Vorgaben zur Veränderung stecken bleibt.)</em> <span id="more-25599"></span></p>
<p>„Die Zeit nach den Revolutionen“ beleuchtet auch dieses Buch. Allerdings sind damit die Befreiung von der Kolonialzeit und vom Westen, sowie der libanesische Bürgerkrieg gemeint. Aktuell klingen die Erkenntnisse dennoch: So warnen Frauen, dass sich mit Revolutionen ihre Stellung meist nur temporär bessert. Und dass der Westen oft eine romantisierte Vorstellung der Kämpfe entwickelt, der Wiederaufbau aber unglaublich schwer ist.</p>
<p>Außerdem wird immer wieder Kritik am westlichen Feminismus geübt, der als viel zu familienbezogen und zuwenig systemisch gesehen wurde. Und damit paradoxerweise die politische Arbeit muslimischer Frauen unsichtbar machte. So forderten Fabrikarbeiterinnen in Kairo bereits in den Siebzigern, was in Deutschland bis heute ein umstrittenes Thema ist: Betriebskindergärten. Besonders eindrucksvoll ist dabei eine autobiografische Emanzipations&shy;geschichte von Nawal El Saadawi, die beim Erscheinen des Buches bereits weltbekannte Feministin war.</p>
<p>Leider ist das Buch nicht auf Deutsch übersetzt worden und ist derzeit auch nur gebraucht erhältlich. Das Suchen im Antiquariat lohnt allerdings!</p>
<p><em>Elizabeth Fernea, “Women and the Family in the Middle East: New voices of change”. University of Texas Press, 1985. 356 Seiten. Derzeit nur gebraucht erhältlich.</em></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25599&amp;md5=970ade989ce1164f78c15c4c11604a75" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Die Feministische Bibliothek]]></series:name>
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		<title>Neues vom arabischen Frühling</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 07:07:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern wurde im Libanon ein neues Kabinett mit immerhin 30 Minister_innenposten angekündigt. Nur dass diesmal keine einzige Ministerin nominiert wurde. Nicht mal mehr die beiden letzten „Deko-Ministerinnen“ sind dabei, kritisiert Nadine Moawad von nasawiya und fragt sich, wie sich Frauen von diesem System noch vertreten fühlen können. Sara Mously hat für den Freitag Samar Badawi [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern wurde im Libanon ein neues Kabinett mit immerhin 30 Minister_innenposten angekündigt. Nur dass diesmal <a href="http://www.nasawiya.org/web/2011/06/new-lebanese-government-cabinet-formed-with-no-women/" target="_blank">keine einzige Ministerin</a> nominiert wurde. Nicht mal mehr die beiden letzten „Deko-Ministerinnen“ sind dabei, kritisiert Nadine Moawad von <em>nasawiya</em> und fragt sich, wie sich Frauen von diesem System noch vertreten fühlen können.</p>
<p>Sara Mously hat für den <em>Freitag</em> Samar Badawi <a href="http://www.freitag.de/alltag/1123-fahr-doch-schon-mal-vor" target="_blank">interviewt</a>. Die 32-Jährige Saudi-Araberin kämpft für das Frauenwahlrecht bei den kommenden Kommunalwahlen und folgt damit Protestlerinnen wie <a href="http://maedchenmannschaft.net/manar-al-sharif-ist-wieder-frei/" target="_blank">Manal Al Sharif</a>, die ihre Landsfrauen via Facebook dazu aufgefordert hatte, am 17. Juni das geltende Autofahrverbot zu brechen.</p>
<p>Bisher blieben sie in der Öffentlichkeit unsichtbar, selbst während der Revolution: Die Frauen in Libyen. Esther Saoub hat sich auf die Suche gemacht und berichtet für tagesschau.de über <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/libyen908.html" target="_blank">einer Gruppe Sanitäterinnen</a>. Dabei ist ihre Situation ganz besonders gefährlich.<br />
Gegenüber der BBC erzählen festgenommene Soldaten Gaddafis, dass sie <a href="http://www.bbc.co.uk/news/world-africa-13502715">zu Massen&shy;vergewaltigungen gezwungen</a> wurden. Ähnliches beschreiben auch <a href="http://www.jpost.com/VideoArticles/Video/Article.aspx?id=224616">syrische Deserteure</a>, so die <em>Jerusalem Post</em>.</p>
<p>Im Irak sind während einer Demonstration für Demokratie Frauen&shy;recht&shy;ler&shy;innen <a href="http://msmagazine.com/blog/?p=46467" target="_blank">belästigt und angegriffen</a> worden, berichtet das <em>Ms Magazine</em>. Hintergrund der Proteste ist das Verstreichen der 100-Tage-Frist von Premier&shy;minister al-Maliki, in der wichtige Reformen eingeleitet werden sollten – geschehen war aber nichts.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=20824&amp;md5=d32e3db5bd41b188ffe5789a07b846f7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mehr Demokratie – mit und von Frauen!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 07:50:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht nur bei den Revolutionen in Ägypten und Tunesien haben Demonstrantinnen und Aktivistinnen eine wichtige Rolle gespielt – auch in anderen Ländern gibt es derzeit noch Proteste und Frauen sind aktiv dabei. Für Demokratie und für Frauenrechte. So begannen die Konflikte in Libyen mit einem Sit-In von Richter_innen, Anwältinnen und Anwälten. Das Radio Netherlands stellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur bei den Revolutionen in Ägypten und Tunesien haben Demonstrantinnen und Aktivistinnen eine wichtige Rolle gespielt – auch in anderen Ländern gibt es derzeit noch Proteste und Frauen sind aktiv dabei. Für Demokratie und für Frauenrechte.</p>
<p>So begannen die Konflikte in Libyen mit einem Sit-In von Richter_innen, Anwältinnen und Anwälten. Das <em>Radio Netherlands</em> stellt die <a href="http://www.rnw.nl/english/article/libyan-women-vanguard" target="_blank">Anwältin Salwa Bugaigis</a> vor, sie ist die Organisatorin des Sit-Ins und arbeitet weiter in der Rebellenbewegung.</p>
<p>Der <em>Common Ground News Service</em> erläutert die Geschichte der <a href="http://www.commongroundnews.org/article.php?id=29330&#038;lan=en&#038;sp=0" target="_blank">Frauenbewegung in Bahrein</a>, sowie ihre aktuelle Arbeit. Erst 2002 erhielten die bahreinischen Frauen das Wahlrecht, bis zu den Wahlen in 2014 wollen Aktivistinnen noch mehr Unterstützung der Regierung haben, Frauen in die Politik zu integrieren. Ebenfalls dort gibt es ein Porträt von Tawakkul Karman, die der <a href="http://www.commongroundnews.org/article.php?id=29365&#038;lan=en&#038;sp=0" target="_blank">je&shy;me&shy;ni&shy;ti&shy;schen Demo&shy;kra&shy;tie&shy;be&shy;wegung</a> ein Gesicht verleiht. </p>
<p>Weiter südlich haben die Proteste bereits Erfolg gehabt: der Südsudan erreichte gerade nach einem Referendum seine Unabhängigkeit vom Nordteil des Landes. <em>Awid</em> hat Manal Allagabo, Koordinatorin der <a href="http://sihanet.org/index.php/home" target="_blank">Strategischen Initiative für Frauen am Horn von Afrika</a> zur <a href="http://awid.org/News-Analysis/Friday-Files/South-Sudan-What-will-Independence-mean-for-Women" target="_blank">neuen Lage im Süden</a> befragt. Die von der südsudanesischen Übergangsregierung beschlossenen Vorgaben für Gleichberechtigung seien ein guter Anfang, so Allagabo, sie durchzusetzen erfordere aber weiter die Aufmerksamkeit der Frauenrechtsorganisationen. Im Zuge der Aufstände gegen den Staats&shy;präsidenten/Dik&shy;ta&shy;tor al-Baschir war es auch zu <a href="http://media.www.smithsophian.com/media/storage/paper587/news/2011/03/03/Opinions/Sexual.Violence.Used.To.Suppress.Sudanese.Activism-3982572.shtml" target="_blank">sexualisierter Gewalt gegen Aktivist_innen</a> gekommen.</p>
<p>Im <a href="http://www.nytimes.com/2011/03/13/world/middleeast/13baghdad.html" target="_blank">Irak geht derweil der Kampf um Frauenrechte weiter</a>, erläutert noch einmal die <em>New York Times</em>. Außer der Frauenministerin gibt es inzwischen keine Mi&shy;nist&shy;er&shy;innen mehr und Parlamentarierinnen beschweren sich, da sie von ihren Kollegen und Parteien von Debatten und Sitzungen ausgeschlossen werden.</p>
<p>Das <em>Ms. Magazine</em> hat schließlich <a href="http://msmagazine.com/blog/blog/2011/03/10/what-happened-on-march-8-in-tahrir-square/" target="_blank">einige Details</a> und ein Video zu der De&shy;mon&shy;stration und den Übergriffen auf dem ägyptischen Tahrirplatz:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/20852158" width="450" height="253" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/20852158" target="_blank">Internationaler Frauentag in Tahrir</a> von <a href="http://vimeo.com/user2157236" target="_blank">Lauren E. Bohn</a> auf <a href="http://vimeo.com" target="_blank">Vimeo</a>.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=18447&amp;md5=cb5aaa3249d272e71e43d19c27b06266" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Protest im Irak: Feminist_innen demonstrieren mit</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 13:20:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch im Irak hat sich in den vergangenen Wochen eine massive Protestbewegung ausgebreitet. Eher zurückhaltend wird in den deutschen Medien berichtet, obwohl es bei den Protesten vor einer Woche mindestens neun Todesopfer und etliche Verletzte gab. Die Protestierenden richten sich gegen Korruption, prangern die Misswirtschaft und das Versagen der Politik an und kämpfen für die Gewährleistung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch im Irak hat sich in den vergangenen Wochen eine massive Protestbewegung ausgebreitet. Eher zurückhaltend wird in den deutschen Medien berichtet, obwohl es bei den Protesten <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,14874966,00.html" target="_blank">vor einer Woche</a> mindestens neun Todesopfer und etliche Verletzte gab. Die Protestierenden richten sich gegen Korruption, prangern die Misswirtschaft und das Versagen der Politik an und kämpfen für die Gewährleistung einer ausreichenden Strom- und Wasserversorgung.</p>
<p>Am heutigen Freitag soll es in Bagdad und anderen irakischen Städten wieder Proteste geben – mit dabei sind irakische Feminist_innen, u.a. von der<em> <a href="http://www.equalityiniraq.com/" target="_blank">Organization of Women’s Freedom in Iraq</a> </em>(OWFI). Yanar Mohammed, die Präsidentin der Organisation, berichtet auf dem <em>Ms. Magazine Blog</em> von den <a href="http://msmagazine.com/blog/blog/2011/03/03/iraqi-feminists-join-reform-protests/" target="_blank">Demonstrationen der vergangenen Woche</a>.</p>
<p>Auch heute gehen Feminist_innen wieder auf die Straßen, um dafür zu sorgen, dass Frauen laut und sichtbar bei den Protesten vertreten sind.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SKpMDOk2rxE&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/SKpMDOk2rxE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=18134&amp;md5=7320e64e2cabf9b266582b36b6ea5802" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Schweden ist das Saudi Arabien des Feminismus&#8221; &#8211; Neujahrsnews</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 20:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aktuelle feministische Veranstaltungen, Proteste, Filme, Ladyfest-Treffen und Austellungen im Januar findet ihr hier. Ihr könnt immer noch unser Bloggermädchen 2010 wählen und wer unsere liebreizenden Stimmen hören möchte, checkt unseren Femcast &#8220;In bed with Mädchenmannschaft&#8220;. Nach dem Erdbeben in Haiti vor fast einem Jahr ist die Zahl der Vergewaltigungen in dem Inselstaat massiv gestiegen, berichtet Spiegel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aktuelle feministische Veranstaltungen, Proteste, Filme, Ladyfest-Treffen und Austellungen im Januar findet ihr <a href="http://maedchenmannschaft.net/feminismus-gegen-kaelte-veranstaltungen-im-januar/" target="_blank">hier</a>. Ihr könnt immer noch unser <a href="http://maedchenmannschaft.net/deine-stimme-fuer-die-bloggerin-des-jahres/" target="_blank">Bloggermädchen 2010</a> wählen und wer unsere liebreizenden Stimmen hören möchte, checkt unseren Femcast &#8220;<a href="http://maedchenmannschaft.net/ibwmm-teil-1-der-feministische-jahresrueckblick/" target="_blank">In bed with Mädchenmannschaft</a>&#8220;.</p>
<p>Nach dem <a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,738034,00.html" target="_blank">Erdbeben in Haiti</a> vor fast einem Jahr ist die Zahl der Vergewaltigungen in dem Inselstaat massiv gestiegen, berichtet <em>Spiegel Online</em>.</p>
<div id="attachment_16182" class="wp-caption alignleft" style="width: 195px"><a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Ikone-des-Feminismus-ist-tot/story/13921453"><img class="size-medium wp-image-16182  " title="Geraldine Doyle, die dank eines Posters zu einer Symbolfigur des Feminismus in den USA wurde, ist verstorben." src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/01/We_Can_Do_It-231x300.jpg" alt="Geraldine Doyle, die dank eines Posters zu einer Symbolfigur des Feminismus in den USA wurde, ist verstorben." width="185" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Geraldine Doyle, die dank eines Posters zu einer Symbolfigur des Feminismus in den USA wurde, ist verstorben.</p></div>
<p>Das Aus für das <a href="http://www.ostsee-zeitung.de/vorpommern/index_artikel_komplett.phtml?SID=f61395ef0adbdc8746037a3bc76a05d1&amp;param=news&amp;id=2996609" target="_blank">Interdisziplinäre Instituts für Frauen und Geschlechterstudien</a> (IZFG) in Greifswald? Nein: In letzter Minute sprang das Rektorat ein. Es geht (vorerst) weiter.</p>
<p>Fabelhafte Frauen: Der <em>Freitag</em> hat ein Portrait über <a href="http://www.freitag.de/politik/1051-die-arbeiterinnen-fuehrerin" target="_blank">Emma Ihrer</a>, die &#8220;Arbeiterinnen-Führerin&#8221;. <em>Bitch Magazine</em> schreibt über die US-amerikanische Dichterin <a href="http://bitchmagazine.org/post/feministory-maya-angelou" target="_blank">Maya Angelou</a>.</p>
<p><a href="http://www.wired.com/threatlevel/2010/12/hacking-the-hacker-stereotypes/" target="_blank">Gegen Hacker-Stereotype</a>: Auf <em>wired.com</em> gibt es ein Portrait über die <a href="http://www.haecksen.org/index.php/Hauptseite" target="_blank">Haecksen</a>, eine Hackerinnen-Gruppe, die sich auch auf dem Chaos Computer Club (CCC) Congress traf.</p>
<p>Auf dem US-amerikanischen MTV lief eine Sendung über Abtreibung mit dem Titel &#8220;No Easy Decision&#8221; &#8211; <a href="http://jessicavalenti.com/2010/12/29/mtvs-abortion-special-treats-issue-with-compassion-facts/" target="_blank">Jessica Valenti</a> und <a href="http://shelbyknox.com/2010/12/29/mtv-abortion-special/" target="_blank">Shelby Knox</a> urteilten: Eine überraschend gute Sendung!</p>
<p>Schon eine Woche alt, aber doch noch einen Lacher wert: Julian Assange befindet, dass &#8220;Schweden das Saudi Arabien des Feminismus&#8221; und er ein &#8220;Opfer vom revolutionärem Feminismus&#8221; sei. Mehr auf <em><a href="http://feministing.com/2010/12/28/julian-assange-says-%E2%80%9Csweden-is-the-saudi-arabia-of-feminism%E2%80%9D-and-he-is-a-victim-of-%E2%80%9Crevolutionary-feminism%E2%80%9D/" target="_blank">Feministing</a></em>.</p>
<p><object id="ep" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="416" height="374" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="bgcolor" value="#000000" /><param name="src" value="http://i.cdn.turner.com/cnn/.element/apps/cvp/3.0/swf/cnn_416x234_embed.swf?context=embed_edition&amp;videoId=world/2011/01/03/damon.afghan.tv.abuse.cnn" /><embed id="ep" type="application/x-shockwave-flash" width="416" height="374" src="http://i.cdn.turner.com/cnn/.element/apps/cvp/3.0/swf/cnn_416x234_embed.swf?context=embed_edition&amp;videoId=world/2011/01/03/damon.afghan.tv.abuse.cnn" bgcolor="#000000" wmode="transparent" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
<em>CNN</em> berichtet über eine <a href="http://edition.cnn.com/2011/WORLD/asiapcf/01/03/afghanistan.mask/index.html" target="_blank">neue Sendung im afghanischen Fernsehen</a>. Dort erzählen Frauen über die weit verbreitete Gewalt und den Missbrauch, die sie erfahren haben – geschützt durch eine Maske.</p>
<p>Laut Bikya Masr wehren sich ugandische Frauen <a href="http://bikyamasr.com/wordpress/?p=23768" target="_blank">gegen neue Sicherheitsvorschriften</a>. Aus Angst vor Bomben und Terroristinnen, sollen BH&#8217;s und damit die Brüste besonders abgetastet werden. Aktivistinnen werten das als Belästigung und verlangen stattdessen mehr Metall- und Bombendetektoren in öffentlichen Gebäuden.</p>
<p>Ebenfalls auf <em>Bikya Masr</em>: Nachdem sogar das irakische Frauenministerium von einem Mann geleitet werden soll, wollen Politikerinnen mehr Druck auf ihre Parteien ausüben, weitere <a href="http://bikyamasr.com/wordpress/?p=23776" target="_blank">Kandidatinnen für Ministerposten vorzuschlagen</a>. Neun Posten sind im Kabniett von Nuri al-Maliki noch unbesetzt. Er habe auf Kandidatinnen gedrungen, von den politischen Gruppen aber <a href="http://www.n-tv.de/politik/Irak-findet-endlich-Regierung-article2202346.html" target="_blank">nur einen Vorschlag bekommen</a>, zitierte ihn <em>n-tv</em>.</p>
<p>Ach ja: Frauen <a href="http://thehairpin.com/2011/01/women-laughing-alone-with-salad/" target="_blank">liiiieben</a> Salat.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=15866&amp;md5=b90d199d377fab1e6c6a4faa99dbd9b9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Kurz notiert]]></series:name>
	</item>
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		<title>Kurz und knapp zum Wochenanfang</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/kurz-und-knapp-zum-wochenanfang/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 09:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Laberparty]]></category>
		<category><![CDATA[Weltspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Abstinenz]]></category>
		<category><![CDATA[die Pille]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[neue Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Quoten]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Islamdebatte geht weiter. Hilal Szezgin kommentiert in der Taz: &#8220;So unterschiedliche AutorInnen wie die Islamwissenschaftler Katajun Amirpur und Navid Kermani, die Migrationsforscherin Yasemin Karakasoglu, die Journalistin Mely Kiyak, der Schriftsteller Feridun Zaimoglu und ich haben bereits unzählige Male unser Unbehagen an einer Islam-Debatte dargelegt, die falsch verallgemeinert, unzumutbar polemisiert und ein wohlfeiles Ventil für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Islamdebatte</strong> geht weiter. Hilal Szezgin <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kolumnen/artikel/1/der-hass-der-anderen/" target="_blank">kommentiert</a> in der <em>Taz</em>:</p>
<blockquote><p>&#8220;So unterschiedliche AutorInnen wie die Islamwissenschaftler Katajun Amirpur und Navid Kermani, die Migrationsforscherin Yasemin Karakasoglu, die Journalistin Mely Kiyak, der Schriftsteller Feridun Zaimoglu und ich haben bereits unzählige Male unser Unbehagen an einer Islam-Debatte dargelegt, die falsch verallgemeinert, unzumutbar polemisiert und ein wohlfeiles Ventil für jene Ressentiments bietet, die man früher Ausländerfeindlichkeit nannte und heute oft die Form von Islamfeindlichkeit annehmen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Matthias Franz, Organisator des Kongresses &#8220;Neue Männer – muss das sein?&#8221; hat der <em>Taz</em> <a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/so-gross-ist-der-vaterhunger-herzzerreissend/" target="_blank">ein Interview</a> gegeben, in dem er über die Probleme spricht, die die <strong>Auflösung des traditionellen männlichen Rollenmodells</strong> mit sich bringt.</p>
<p>Wie <a href="http://diestandard.at/1266279074702/Irak-Aus-fuer-Frauenquote-bei-Wahlen" target="_blank"><em>dieStandard.at</em></a> berichtet, wird die im März stattfindende <strong>Parlamentswahl im Irak</strong> wahrscheinlich die letzte Chance auf eine echte Beteiligung von Frauen am politischen Prozess sein. Diese Wahl wird die letzte sein, bei der es eine <strong>Frauenquote von 25%</strong> gibt.</p>
<p>Ebenfalls auf <a href="http://diestandard.at/1265852097801/Kommentar-Sexualitaet-macht-Geschlecht" target="_blank"><em>dieStandard.at</em></a><em> </em>fragt sich Ina Freudenschuss, was der<strong> Kampf um Frauenrechte mit Homosexuellen-Aktivismus</strong> zu tun hat? Sie findet: Eine ganze Menge!</p>
<p>An US-amerikanischen Universitäten kämpfen junge Frauen <strong>gegen Sex vor der Ehe</strong> und befinden: <strong>Das ist &#8220;echter&#8221; Feminismus!</strong> Und wenn man doch mal &#8220;sündige Gedanken&#8221; hat? Die Abstinenz-Aktivistinnen raten: Einfach mal einen tüchtigen Spaziergang einlegen, wie der <em><a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,677556,00.html#ref=rss" target="_blank"><span style="font-style: normal;">S</span>piegel.de</a></em> berichtet.</p>
<p>Happy Birthday: <a href="http://diestandard.at/1266540969221/Arte-Happy-Birthday-Pille" target="_blank">Die Pille wird 50</a>!</p>
<p><em><span style="font-style: normal;">Und: </span><a href="http://www.jusos-salzburg.at/badgirl/" target="_blank">This is what a feminist looks like</a><span style="font-style: normal;"> (</span><span style="font-style: normal;"><a href="http://gnurpsnewoel.blogsport.de/2010/02/12/feminismus-zum-gucken-und-zocken/">via</a>)- <strong>Feminismus Österreich-Style</strong>:</span></em></p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/klr3rNcQMlA&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/klr3rNcQMlA&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=8567&amp;md5=9e09adb76430b41c2791618433dbbb8e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Kurz notiert]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Schwanger in der Kriegszone</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/schwanger-in-der-kriegszone/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/schwanger-in-der-kriegszone/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 10:46:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenfakten]]></category>
		<category><![CDATA[International Arschlöcher]]></category>
		<category><![CDATA[Abtreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Militär]]></category>
		<category><![CDATA[Soldatinnen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf religiondispatches.org berichtet Kathryn Joyce von einer in Fallujah (Irak) stationierten Marinesoldatin namens Amy, die schwanger wurde und sich für einen Abbruch entschied. Amy hatte nun folgende Möglichkeiten: a) Sie erzählt ihrem/ihrer Vorgesetzten, dass sie schwanger ist und hofft auf medizinische Versorgung in einem Militärkrankenhaus. Auf Grund der starken Präsenz der AbtreibungsgegnerInnen im amerikanischen Kongress dürfen Militärkrankenhäuser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Auf <a href="http://www.religiondispatches.org/archive/religiousright/2111/military_abortion_ban:_female_soldiers_not_protected_by_constitution_they_defend" target="_blank"><em>religiondispatches.org</em></a> berichtet Kathryn Joyce von einer in Fallujah (Irak) stationierten Marinesoldatin namens Amy, die schwanger wurde und sich für einen Abbruch entschied. Amy hatte nun folgende Möglichkeiten:</p>
<p style="text-align: justify;">a) Sie erzählt ihrem/ihrer Vorgesetzten, dass sie schwanger ist und hofft auf medizinische Versorgung in einem Militärkrankenhaus. Auf Grund der starken Präsenz der AbtreibungsgegnerInnen im amerikanischen Kongress dürfen Militärkrankenhäuser Abtreibungen allerdings nur im Falle von Lebensgefahr, Vergewaltigung oder Inzest durchführen. Dies ist also keine Option.</p>
<p style="text-align: justify;">b) Amy könnte auch einen medizinischen Ausgang in Fallujah beantragen und auf eigene Faust ein Krankenhaus suchen, welches Schwangerschaftsabbrüche durchführt. Abhängig vom Gebiet kann dies mehr oder weniger sicher sein.</p>
<p style="text-align: justify;">c) Oder: Amy wird zurück zu ihrem Heimatstandort nach North Carolina geschickt, wo sie privat eine Abtreibungsklinik finden muss.</p>
<div id="attachment_7024" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-7024 " title="Soldatin in Anbar Province 2006. US Army photo by Lance Cpl. Clifton D. Sams" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2009/12/Female-soldier-in-Anbar-Province-in-2006.-US-Army-photo-by-Lance-Cpl.-Clifton-D.-Sams.jpg" alt="Soldatin in Anbar Province 2006. US Army photo by Lance Cpl. Clifton D. Sams" width="300" height="213" /><p class="wp-caption-text">Soldatin in Anbar Province 2006. US Army Foto von Lance Cpl. Clifton D. Sams</p></div>
<p style="text-align: justify;">In jedem Fall müssen Frauen wie Amy mit Konsequenzen oder gar Karriereeinbüßen rechnen.</p>
<p style="text-align: justify;">So kann Amy beispielsweise abgemahnt werden, weil sie unerlaubten Sex hatte. Zwar existiert der so genannte <a href="http://www.military.com/features/0,15240,167950,00.html?ESRC=dod.nl" target="_blank">&#8220;sex ban&#8221;</a> im Militär nun offiziell nicht mehr; auf Grund von diversen Einschränkungen findet er dennoch immer noch Anwendung. Nicht überraschend sind überdurchschnittlich viele Frauen von diesen Verwarnungen betroffen, da man nun einmal nur Frauen ansehen kann, wenn Sex Konsequenzen hat. Bei einer Verwarnung schwinden selbstverständlich die Chancen auf eine Beförderung bzw. kann dies sogar das Ende von Amy&#8217;s Karriere bedeuten. Als Frau in einem männlich dominierten Beruf ist man darüber hinaus eventuell auch Spott und Vorwürfen ausgesetzt, die darauf hinauslaufen, dass Frauen &#8220;ja nun einmal nichts im Militär zu suchen hätten&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus diesen Gründen hat Amy mehrmals versucht, selbst eine Abtreibung durchzuführen. Mit online bestellten pflanzliche Abtreibungsmitteln und dem Putzstock ihres Gewehrs versuchte sie ein erstes Mal, einen Abbruch durchzuführen. Nach dem zweiten missglückten Versuch erzählte sie einer Vorgesetzten von ihrer Schwangerschaft und lieferte sich selbst ins Militärkrankenhaus ein, von dem sie in die USA ausgeflogen werden sollte, um dort privat eine Abtreibung vornehmen zu lassen. Als man ihr dann mitteilte, dass sie dafür abgemahnt wird, dass sie Sex in einem Kriegsgebiet hatte, führte sie in der gleichen Nacht noch einen nun &#8220;erfolgreichen&#8221; Schwangerschaftsabbruch durch.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem ein/e Psychater/in ihr in der Konsequenz bescheinigte, dass sie unter Depression und PTSD (<em>posttraumatic </em><em>stress</em><em> </em><em>disorder</em> = posttraumatische Belastungsstörung) leide, erwirkte Amy ihre eigene Entlassung aus dem Dienst.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>“They convinced themselves that anyone who would do a self-abortion is crazy,” Amy says. “It’s not a crazy thing. It’s something that rational, thinking women do when they have no options.”</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">(Zu deutsch: &#8220;Sie glaubten, dass eine Frau, die selbst eine Abtreibung durchführt, verrückt sein muss,&#8221; sagt Amy, &#8220;aber es ist keine verrückte Sache. Es ist etwas, was rational denkende Frauen tun, wenn sie keine Optionen haben.&#8221;)</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=7025&amp;md5=50fbfb6c81d2c549337877bfacdaae7a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Rechtlosigkeit trifft Fanatismus: Selbstmord-Attentäterinnen im Irak</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/rechtlosigkeit-trifft-fanatismus-selbstmord-attentaterinnen-im-irak/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/rechtlosigkeit-trifft-fanatismus-selbstmord-attentaterinnen-im-irak/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 10:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenfakten]]></category>
		<category><![CDATA[Mitdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Fundamentalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Schari'a]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmord-Attentate]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Leiterin des Baghdad-Büros der New York Times, Alissa J Rubin, schrieb auf guardian.co.uk einen interessanten Artikel mit dem Titel  Inside the Mind of a Female Suicide Bomber, in dem sie die Beweggründe irakischer Selbstmord-Attentäterinnen skizziert. In den letzten Jahren gelang es anti-amerikanischen Widerständlern immer seltener, geplante Anschläge in die Tat umzusetzen, da auf öffentlichen Plätzen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="border-collapse: collapse; color: #333333; font-family: arial, sans-serif; font-size: 12px; line-height: 15px;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;">Die Leiterin des Baghdad-Büros der <em>New York Times</em>, Alissa J Rubin, schrieb auf <em>guardian.co.uk</em> einen interessanten Artikel mit dem Titel  <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2009/nov/22/female-suicide-bomber-iraq"><em>Inside the Mind of a Female Suicide Bomber</em></a>, in dem sie die Beweggründe irakischer Selbstmord-Attentäterinnen skizziert.</p>
<p style="text-align: justify;">In den letzten Jahren gelang es anti-amerikanischen Widerständlern immer seltener, geplante Anschläge in die Tat umzusetzen, da auf öffentlichen Plätzen und vor Regierungsgebäuden in Irak auf Grund von sich häufenden Selbstmordattentaten erhöhte Sicherheitsstufen implementiert wurden. Die Tatsache, dass Frauen weniger als potentielle Täterinnen gesehen und demnach seltener auf Sprengstoff untersucht werden, benutzten die Widerständler zu ihrem Vorteil:</p>
<div id="attachment_6511" class="wp-caption alignleft" style="width: 115px"><img class="size-full wp-image-6511  " title="http://www.alhannah.com" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2009/11/detail.jpg" alt="Quelle: http://alhannah.com" width="105" height="252" /><p class="wp-caption-text">www.alhannah.com</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die weite und bodenlange <em>Ab</em><em>aya,</em> das traditionelle Gewand vieler Irakerinnen, ist das ideale Versteck für Unmengen an Sprengstoff. Auf Verdacht eines Attentats müsste man demnach alle Frauen untersuchen, die dieses Gewand tragen, was bei der verhältnismäßig kleinen Anzahl an den in Irak stationierten Soldatinnen kaum möglich ist. Wie Rubin betont, spielt hier außerdem eine Rolle, dass AmerikanerInnen im Umgang mit irakischen Frauen angeblich eher vorsichtig sind, um die &#8220;Sittsamkeit&#8221; der Irakerinnen durch Durchsuchungen nicht zu verletzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bisher haben sich rund 60 Selbstmord-Attentäterinnen in die Luft gesprengt und mehrere hunderte Menschen mit in den Tod gerissen. Attentäterinnen bekommen für ihren &#8220;Dienst&#8221; weniger Lohn als ihre männlichen Pendants. Wie Rubin beschreibt, spielt Rache an den amerikanischen BesetzerInnen und religiöser Eifer eine bedeutende Rolle für Frauen. Die meisten der Attentate fanden im Jahre 2007 und 2008 statt &#8211; die Zahlen gingen dieses Jahr insgesamt für Männer und Frauen zurück. Auf Grund der hohen Todesrate der Selbstmord-AttentäterInnen ist es selbstverständlich schwierig, sie zu verhören und ihre Beweggründe zu verstehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-6510"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Rubin&#8217;s Annährung an das Thema geschieht über persönliche Interviews mit jenen Attentäterinnen, die gefasst wurden, bevor sie sich und andere in die Luft sprengen konnten. Rubin untersucht die mannigfaltigen Gründe, warum Frauen zu Selbstmord-Attentäterinnen werden und macht darauf aufmerksam, dass diese Frauen eine Geschichte und mitunter ganz spezifische Motive für ihre Taten haben. Wie sie beschreibt, kann das Kennenlernen der Attentäterinnen sogar Sympathie generieren:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>Each woman&#8217;s story is unique, but their journeys to jihad do have things in common. Many have lost close male relatives. (&#8230;) Many of the women live in isolated communities dominated by extremists, where radical understandings of Islam are the norm. In such places, women are often powerless to control much about their lives; they cannot choose whom they marry, how many children to have or whether they can go to school beyond the primary years. Becoming a suicide bomber is a choice of sorts that gives some women a sense of being special, with a distinguished destiny.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">(Zu deutsch: &#8220;Die Geschichten der Frauen sind einzigartig, aber auf ihrem Weg zum Dschihad haben sie so Manches gemeinsam: Zahlreiche Frauen haben enge männliche Verwandte verloren (&#8230;) Viele leben in isolierten Gemeinden, die von ExtremistInnen dominiert sind und in denen eine radikale Auslegung des Islams Norm ist. In solchen Orten sind Frauen oft machtlos und kontrollieren selten ihr Leben; sie können nicht ihren Ehemann wählen, wie viele Kinder sie haben möchten oder ob sie weiterführende Schulen besuchen dürfen. Selbstmordattentäterin zu werden ist eine Wahl, welche Frauen das außergewöhnliches Gefühl eines besonderen Schicksals gibt.&#8221;)</p>
<p style="text-align: justify;">Rubin macht demnach darauf aufmerksam, dass Gewalt nicht in einem luftleeren Raum entsteht und der soziale Kontext von Bedeutung ist. So verweist sie auf die missliche Lage, in der sich viele irakische Frauen in überwiegend traditionellen Gemeinden insbesondere nach der amerikanischen Invasion befinden: Wie Ghali Hassan in seinem Artikel <a href="http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&amp;aid=1054" target="_blank"><em>How the US Erases Women&#8217;s Rights</em></a> beschreibt, hängt die zunehmende Gewalt gegen Frauen und deren sichtbaren Entrechtung mit dem Einmarsch der US-Truppen zusammen. Obwohl George W. Bush mit <em>Operation Iraqi Freedom </em>zumindest rhetorisch Frauenrechte oben auf der Agenda zu haben schien, haben Mädchen/Frauen heute weniger Zugang zu Bildungseinrichtungen und erfahren häufiger Diskriminierung und Gewalt, da viele moderat liberale Gesetze vom Irakischen Regierungsrat zurückgenommen wurden, welcher im Jahre 2003 von der USA vorübergehend eingesetzt wurde. Dieser Rat wurde von religiösen Hardlinern dominiert, welche die <em>Schari&#8217;a</em> an Stelle der vorher herrschenden säkularen Gesetzgebung stellte. Laut Artikel 39 sind IrakerInnen beispielsweise nun der Zivilgerichtsbarkeit ihrer eigenen Religionsgemeinschaft unterworfen, was dazu führte, dass immer mehr Frauen gezwungen wurden, die <em>Abaya</em> zu tragen, welches vor 2003 nur ein geringer Prozentsatz der Frauen tat.</p>
<p style="text-align: justify;">An extremer religiöser Überzeugung scheint es jedoch auch Frauen nicht zu mangeln. Im Interview mit Rubin sagt Baida Abdul Karim al-Shammari, die mit 17 verheiratet wurde und in ihrer Ehe Gewalt erfuhr, folgendes:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: justify;"><em>I am willing to explode them, even civilians, because they are invaders and blasphemers and Jewish. I will explode them first because they are Jewish and because they feel free to take our lands.</em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">(zu deutsch: &#8220;Ich bin gewillt, [AmerikanerInnen] in die Luft zu jagen, selbst ZivilistInnen, weil sie Eindringlinge, Gotteslästerer und Juden sind. Ich werde sie in die Luft jagen, weil sie erstens jüdisch sind und sich ermächtigt fühlen, unser Land wegzunehmen&#8221;).</p>
<p style="text-align: justify;">Der spezielle Blick auf die Umstände der Attentäterinnen ist aufschlußreich, dennoch fällt auf, dass im Kontext männlicher Attentäter zwar häufig religiöser Fanatismus und die als von vielen Muslimen unrechtmäßig empfundene amerikanische Besetzung thematisiert wird, aber selten deren persönliche Machtlosigkeit im Mittelpunkt steht, wie Rubin dies für Attentäterinnen herausarbeitet.</p>
<p style="text-align: justify;">In seinem Artikel <a href="http://www.informationclearinghouse.info/article9327.htm" target="_blank"><em>Inside the Mind of an Iraqi Suicide Bomber</em></a><em> </em>schreibt Aparisim Ghosh</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p><em>(&#8230;) the bombers have little or no say in planning their operations. The logistics&#8211;choosing targets, checking out the site, preparing the bomb-laden vehicles or vests&#8211;are left to field commanders and explosives specialists. It is not unusual for a bomber to be told about the details of a mission mere minutes before launching the attack.</em></p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">(Zu deutsch: &#8220;(&#8230;) Die AttentäterInnen haben wenig oder gar keine Entscheidungsgewalt über die Plannung der Attentate. Die wirkliche Plannung &#8211; Ziele, Untersuchung der Orte, das Vorbereiten der bombenbeladenen Fahrzeuge oder Westen &#8211; wird den Hintermännern und Spezialisten überlassen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Attentäter/eine Attentäterin erst ein paar Minuten vor dem Anschlag von der Mission erfährt.&#8221;)</p>
<p style="text-align: justify;">Demzufolge befinden sich auch männliche Attentäter in einem Kontext, in dem sie wenige bis keine Entscheidungsgewalt haben und in der die Befehle ganz klar von oben nach unten gereicht werden. Obwohl sich die Motive von Attentätern und Attentäterinnen auf Grund der unterschiedlichen sozialen Positionierungen von Männern und Frauen in der irakischen Gesellschaft durchaus unterscheiden, scheint es, als wären beide Geschlechter auf ähnliche Weise (wenn auch nicht im gleichen Umfang) vom Einfluß und der Verführung religiöser FundamentalistInnen betroffen, welche von den meist jungen und leicht beeinflußbaren Menschen profitieren, die ihre Befehle ausführen. Die &#8220;Sittsamkeit&#8221; der Frauen interessiert da wohl niemand mehr, denn sowohl männliche als auch weibliche AttentäterInnen stellen im Grunde genommen lediglich Handlanger jener Gruppierungen dar, die den religiösen Eifer, das Ehrgefühl und die Hoffnung vieler Menschen auf ein besseres Leben im Jenseits instrumentalisieren.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=6510&amp;md5=2ecc027d639f8206bd947999d3565cea" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wieder nur Verliererinnen</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 08:58:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stellung und das Leben der Frauen verbessern. Das war eines der Argumente, um Saddam Hussein zu stürzen. Doch wie die Deutsche Welle neulich berichtete, ist genau das Gegenteil eingetreten. Bis Anfang der achtziger Jahre hätten die Irakerinnen zu den bestausgebildeten, emanzipiertesten Frauen der arabischen Welt gehört, erklärt Nadje Al-Ali. Doch die Diktatur, der iranisch-irakische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stellung und das Leben der Frauen verbessern. Das war eines der Argumente, um Saddam Hussein zu stürzen. Doch wie die <em>Deutsche Welle</em> neulich <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4444229,00.html" target="_blank">berichtete</a>, ist genau das Gegenteil eingetreten. </p>
<blockquote><p>Bis Anfang der achtziger Jahre hätten die Irakerinnen zu den bestausgebildeten, emanzipiertesten Frauen der arabischen Welt gehört, erklärt Nadje Al-Ali. Doch die Diktatur, der iranisch-irakische Krieg und besonders das ab 1990 verhängte Sanktionsregime hätten bewirkt, dass hunderttausende Irakerinnen ihre Arbeitsplätze und Bildungschancen verloren. Die Invasion 2003 und die anschließenden Gewaltexzesse hätten diese Entwicklung noch einmal beschleunigt.</p></blockquote>
<p>Mädchen gehen nicht mehr zur Schule aus Angst vor Entführungen oder weil die Familie es sich einfach nicht leisten kann. Gewalt in Familie und Ehrenmorden an Frauen bleiben unbestraft. Die amerikanischen Truppen setzen die Frauen unter Druck, Informationen über ihre männlichen Verwandten und deren (Terror-)Absichten herauszugeben. Insgesamt 800.000 Witwen müssen ihre Familien alleine durchbringen. Auch die Entwicklung der irakischen Politik verheißt nichts Gutes für die Frauen:</p>
<blockquote><p>Noch gilt im Irak das alte, einheitliche Personenstandsrecht von 1959, das trotz vieler frauenfeindlicher Veränderungen während der Diktatur Saddam Husseins nach Ansicht engagierter Frauenrechtlerinnen immer noch recht fortschrittliche Elemente enthält. Doch der Artikel 41 der neuen irakischen Verfassung sieht vor, dass die Iraker ihren Personenstand künftig nach Maßgabe ihrer Religion oder ihres eigenen Ermessens individuell entscheiden sollen. Die bisherigen Erfahrungen in anderen arabischen und islamischen Ländern haben gezeigt, dass solcherart gespaltenes Personenstandsrecht für Frauen meist von Nachteil ist: denn es wird nicht klar definiert, welche Interpretationen des islamischen Rechtes zum Tragen kommen sollen und wer die Interpretationshoheit innehaben soll.</p></blockquote>
<p>Die gute Nachricht: Viele Irakerinnen organisieren sich in Frauenorganisationen und engagieren sich für Verbesserungen. Doch der ständige Kampf, der von außen in das Land getragen wird, macht ihnen das Leben schwer. Für sie kein Grund aufzugeben.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=3546&amp;md5=ca9086e0f092ea5d11ef7a268ae5bbbc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kampf um die Frauenstimme</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 13:43:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meredith</dc:creator>
				<category><![CDATA[International Arschlöcher]]></category>
		<category><![CDATA[Weltspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Irak]]></category>
		<category><![CDATA[Politik hilft]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen, am Samstag, finden im Irak landesweit Kommunalwahlen statt. In der New York Times ist nachzulesen, wie es dem weiblichen Wahlvolk damit geht. Für das irakische Parlament gilt eine Frauenquote von 25 Prozent, doch für die kommunalen Räte nicht. Für diejenigen Frauen, die gewählt werden, wird es also ein harter Kampf, denn besonders gern gesehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen, am Samstag, finden im Irak landesweit Kommunalwahlen statt. In der<a href="http://www.nytimes.com/2009/01/29/world/middleeast/29election.html?emc=eta1" target="_blank"> <em>New York Times</em></a> ist nachzulesen, wie es dem weiblichen Wahlvolk damit geht.</p>
<p>Für das irakische Parlament gilt eine Frauenquote von 25 Prozent, doch für die kommunalen Räte nicht. Für diejenigen Frauen, die gewählt werden, wird es also ein <a href="http://maedchenmannschaft.net/angst-vor-dem-namen-auf-einem-wahlplakat/" target="_self">harter Kampf</a>, denn besonders gern gesehen sind sie von ihren männlichen Kollegen offenbar nach wie vor nicht.</p>
<p>Von 14.000 Kandidaten sind etwa 4.000 Frauen und sie müssen ziemlichen Mut aufbringen. Denn die politische Gewalt betrifft auch sie: Am Mittwoch wurde eine Politikerin von bewaffneten Milizen in ihrem eigenen Haus erschossen. Bisher sind Frauen von dezidiert politisch motivierten Angriffen zumindest körperlich verschont geblieben. Meist beschränkten sich ihre Gegner darauf, Wahlplakate zu verschandeln und Drohungen auszusprechen. Viele Frauen trauen sich daher nicht mal, Wahlplakate anzubringen oder sonst öffentlich für ihr Kampagnen zu werben &#8211; sie organisieren stattdessen eher private Veranstaltungen.Wer etwa ganz traditionell von Haus zu Haus geht, beweist schon einen extrem großen Willen.</p>
<p>Die Stimmung ist so schlecht, dass auch erfolgreiche, gebildete Frauen teilweise resignieren:</p>
<blockquote><p>Bushra al-Obeidi, a law professor at Baghdad University, has rebuffed all efforts to persuade her to become a candidate. She feels the odds are stacked against women, starting with laws she views as discriminatory and derogatory toward women — one allows a rapist to largely escape punishment if he marries his victim. Ms. Obeidi also has little faith in the commitment to gender equality among the current political leadership, which is dominated by religious parties.“I assure you,” she said, “they are against women. They are lying to us.”</p></blockquote>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=1108&amp;md5=023910168a354b5107fd55a7a95925d4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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