Einträge mit dem Tag ‘Intersexualität’


Heute ist der internationale Tag gegen Genitalverstümmelung

6. Februar 2012 von Anna

Am heutigen 6. Februar findet zum neunten Mal der “Internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung” statt. DieStandard.at schreibt:

Laut dem UNO-Kinderhilfswerk UNICEF werden etwa drei Millionen weibliche Personen jährlich einer Genitalverstümmelung unterzogen.
[...]
Mädchenbeschneidungen sind vor allem in Afrika kulturell tief verwurzelt, auch wenn sie von keiner Religion vorgeschrieben sind. [...] Immer wieder sterben Mädchen an den Folgen, häufig kommt es zu Infektionen und chronischen Entzündungen. Viele beschnittene Frauen leiden ihr Leben lang an Depressionen und Angstzuständen; auch bei Geburten sind sie vermehrten Risiken ausgesetzt.

Genitalverstümmelung ist jedoch kein Problem einzelner afrikanischer Länder, auch Frauen und Mädchen in anderen Staaten sind davon bedroht, wie zum Beispiel diese Reportage des Deutschlandfunks eindrucksvoll darstellt. Integra, das deutsche Netzwerk gegen Genitalverstümmelung, fordert daher einen nationalen Aktionsplan zum Schutz vor weiblicher Genitalverstümmelung. Solche Aktionspläne gibt es bereits in anderen europäischen Ländern, wie zum Beispiel in Frankreich oder den Niederlanden.

Die Menschenrechtsgruppe Zwischengeschlecht.org weist anlässlich des heutigen Tages darauf hin, dass jeden Tag “in Deutschland in einer Kinderklinik mindestens ein wehrloses Kind irreversibel genitalverstümmelt” werde. Sie betrachtet die so genannten “korrigierenden oprativen Eingriffe” bei angeblich “unklaren” Geschlechtsteilen der betroffenen Kinder als “westliche Form der weiblichen Genitalverstümmelung”. Mehr Informationen dazu gibt es im Blog von Zwischengeschlecht und auch in diesem Streitgespräch in der Zeit zwischen Lucy Veith (Leiterin des Vereins Intersexuelle Menschen) und Olaf Hirot (Professor für Kinderheilkunde mit dem Spezialgebiet Hormonstörungen und Sprecher des Netzwerks DSD/Intersexualität).


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Schminke, Kekse, Schmierereien – die Blogschau

21. Januar 2012 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 141 von 144 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Schminktipps mal anders: Lucie von klirrr macht sich Gedanken über die ver­meintlichen Unterschiede zwischen “natürlichem” und “künstlichem” Look und die Auswirkungen auf unser Schönheitsempfinden.

“Heldin des Alltags”: eigentlich ein irgendwie komischer Begriff, aber auf Irmela Mensah-Schramm, die seit 25 (!) Jahren unermüdlich in und um Berlin geklebte und gekritzelte Naziparolen wegkratzt, übermalt und entfernt und dafür nicht selten Ärger mit offiziellen und selbsternannten Ordnungshüter_innen bekommt, passt er dann doch ganz schön gut. Eine kleine Hommage gibt es bei laaleeluu.

Über den Umgang mit von gängigen Normen vermeintlich abweichenden sexuellen Identitäten bei Kindern inklusive krasser Pathologisierung ärgert sich das Mädchenblog. Zu Recht. Eine verstörende Geschichte dazu, erzählt im Interview einer betroffen(gemacht)en Familie, gibt es auch bei ATME e.V. – Aktion Transsexualität und Menschenrecht.

Immer wieder Kackscheiße in der Werbung – hier aufgespießt von kulturindustrie und wahnsinn. (weiterlesen …)


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8. November: Intersex Remembrance Day

8. November 2011 von Helga

Die Organisation Intersex International in the United States hat für heute den Intersex Day of Remembrance ausgerufen. Gedacht werden soll hier der Verstümmelung von Intersexuellen, damit diese in das zweigeschlechtliche System passen. Der 8. November ist dabei der Geburtstag von Adélaïde Herculine Barbin. Sie wurde zunächst als weiblich eingestuft und wuchs als Waise auf. Bei einer ärztlichen Untersuchung entdeckte ein Arzt später männliche Geschlechtsorgane, die allerdings im Körper verborgen lagen. Barbin verlor ihre Anstellung als Lehrerin und durfte ihre Partnerin Sara nicht wiedersehen. Barbin wurde zum Mann „umdeklariert“ und lebte als Abel Barbin in Armut. Mit gerade einmal 29 Jahren beging Barbin Selbstmord, neben dem Bett die vollendeten Memoiren. Nach der späteren Entdeckung des Manuskripts durch Michel Foucault, der es veröffentlichte, wurde Barbin zu einer der bekanntesten intersexuellen Personen.

Die äußerst unscharfen Grenzen zwischen den zwei Geschlechtern, sowie die Methoden zur Grenzziehung illustriert „meiblich, wännlich, other! Zweigeschlechtlichkeit als Irritation.


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Identitäten, Erklärbär_innen und antiqueere Tendenzen – die Blogschau

5. November 2011 von Nadine
Dieser Text ist Teil 132 von 144 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

In ihrem letzten Gastbeitrag für das Missy Magazine macht sich Sideglance ein paar Gedanken zum Netzfeminismus.

Charlott von Afrikawissenschaft echauffiert sich über die vielen Alltagsrassismen, besonders über “lustige” Halloween-Kostüme.

Kiturak ärgert sich über Facebook und die fehlende Anonymität, trotz Pseudonym.

Kathrin Ganz macht die Erklärbärin und erläutert, warum es zu einfach ist, sich immer auf die Existenz von Erklärbär_innen zu verlassen.

Riot Grrrl Hamburg findet klare Worte für die sexistischen und rassistischen Werbeplakate der Biermarke Astra.

Comicblogs sind wohl gerade Trend. Chicks on Comics ist ein Gemeinschaftsblog von neun Comiczeichnerinnen und wechselnden “guest chicks”.

Die Arte-Dokumentation “Meine Seele hat kein Geschlecht” über das Leben von vier Trans*männern hat laufmoos seziert und kommentiert.

Bei High on Clichés kann mensch den erschütternden Alltag von Mareike nachlesen: Rassistischer Normalzustand in Deutschland.

Puzzlestücke hat sich sehr persönlich und ausführlich über Identitäten Gedanken gemacht.

Die neue Podcast-Folge von Previously, dem Magazin zu (nicht nur) us-amerikanischen Qualitäts-TV-Serien mit Ms. Gouldy, Lola Loop und Irmgard Lumpini ist erschienen. Transkripte zu den einzelnen Teilen gibt es auf der Hauptseite.

Auch der Haufen von Heiter Scheitern war wieder fleißig: Die neue Folge widmet sich antiqueeren Erscheinungsformen und begibt sich auf die Suche nach Solidarität. Die Mädchenmannschaft wünscht dem Dreiergespann außerdem alles Gute zum dritten Podcast-Geburtstag!

Zum Schluss ein wichtiger Terminhinweis: Noch heute und morgen Nächste Woche Freitag bis Sonntag könnt ihr in Berlin gegen Genitalverstümmelungen protestieren, berichtet Zwischengeschlecht. Am Donnerstag gibt’s zudem einen Infoabend im Haus der Demokratie und Menschenrechte.


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Engagiert protestieren, bewusst konsumieren, politisch feiern – die Blogschau

8. Oktober 2011 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 128 von 144 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Nach wie vor schert Facebook sich nicht um den Protest gegen – dezent formuliert – vergewaltigungsverharmlosende Aktivitäten auf ihren Seiten. Das Mädchenblog berichtet (Triggerwarnung).

Die Gleisbauarbeiten rezensieren Basha Mikas “Feigheit der Frauen” – mit viel Wut im Bauch.

Regina Frey dokumentiert und kommentiert ihren Mailwechsel mit dem Piraten-Abgeordneten Xander Dorn zum Thema Geschlechterverhältnisse bei den Piraten und sonstwo.

Anlässlich der  Gay Pride Belgrad (die letztendlich verboten wurde) berichtet bomec über die krasse Homophobie, die in Serbien grassiert.

Der aktuelle Gastblog beim Missy Magazine von Side-Glance thematisiert die oftmals äußerst problematischen Produktionsbedingungen von Unterhaltungselektronik.

Puzzlestücke blickt kritisch zurück auf die Veranstaltung Perspektiven feministischer Organisierung nach dem Slutwalk, die kürzlich auch hier bei der Mädchenmannschaft Anlass zur Diskussion war.

Ein Plädoyer für die Beilegung aller Mütter-Grabenkämpfe gibt es von Rike Drust a.k.a. inFemme unterstellt.

Einem interessanten Vortrag zur Enstehung von sexuellem Begehren hat Antje Schrupp beigewohnt.

An der Uni Paderborn plant der Frauenprojektbereich MIA für Anfang 2012 eine Kunstausstellung zum Thema „!Doing gender Killing gender¿“ und lädt dazu ein, sich mit künstlerischen Ideen daran zu beteiligen.

Ein neuer Blog in der feministischen Blogosphäre: Just Stuff.

Und ein paar wichtige Termine gibt’s natürlich auch noch, nach dem Klick: (weiterlesen …)


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Privilegien 1×1: Weiß ich nicht, interessiert mich nicht, ich informier’ mich nicht

19. September 2011 von Helga

Aus der MacLife, Ausgabe 10/2011, haben wir ein Schmankerl zugeschickt bekommen, dass das abstrakte Konzept der „Privilegien“ schön illustriert. In der Zeitschrift wurden unter anderem die, im Internet bereits heiß diskutierten, Einstellungen des neuen Dienstes Google+ vorgestellt.

Einstellungen in Google+  Rot hervorgehoben ist die Einstellung Gender: Other und darunter die Schrift -Pflichtfeld ist außer dem Namen das Geschlecht, aber auch dies kann auf Other gestellt werden – was auch immer das bedeuten soll

Hm, was also könnte „Other“ bedeuten? Außer der Möglichkeit, sich der Zwangseinordnung in unserer Zweigeschlechtlichkeit zu entziehen? Wer über den Tellerrand seines eigenen Landes blickt (Journalist_innen würden es auch recherchieren nennen), stellt etwa fest, dass nicht jedes Land nur zwei Geschlechter anerkennt. In Indien und Pakistan etwa ist „Other“ tatsächlich die Bezeichnung für ein drittes Geschlecht. Auch Australien hat jetzt eine dritte Kategorie eingeführt, „X“ genannt – der Kampf von Norrie im letzten Jahr scheint also etwas bewirkt zu haben.

Wer, wie hier anscheinend die Redaktion, über etwas ihm oder ihr unbekanntes stolpert, hat zwei Möglichkeiten. Zum Einen das Unbekannte in Google (die Suchmaschine) einzugeben oder sich z.B. in einer Bibliothek in der Genderliteratur zu informieren. Zum Anderen das einfach zu ignorieren und dann noch der ganzen Welt völlig selbstverständlich diese Ignoranz zu präsentieren. Ganz nach dem Motto: „passiert schon nichts, sind ja nur wenige von betroffen und ich gehöre nicht dazu“. So stellt man sein Privileg zur Schau.


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Facebookspeak und Recht feministisch untersucht – die Blogschau

3. September 2011 von Helga
Dieser Text ist Teil 123 von 144 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Die Missy hat eine neue Gastbloggerin. Maria Wersig (schon einmal in den WWW Girls vorgestellt) bloggt zu Recht und Geschlecht. Schon der erste Beitrag macht Lust auf mehr!

Unterwäsche, T-Shirt, Pulli … die Liste der Kleidungsstücke die wir täglich am Körper tragen ist lang. Grund genug, eine feministische Perspektive aufs Klamotten kaufen zu entwickeln. Mehr dazu auf post_gedanken.

Abtreibungen sind in Polen derzeit nur in wenigen Fällen wie nach eienr Vergewaltigung erlaubt. Die Forderung einer Bürger_inneninitiative nach einem Kompletverbot scheiterte jetzt knapp im Parlament. Ein Gegenvorschlag zur Liberalisierung des Gesetzes scheiterte ebenfalls, so dieStandard.at.

Luise Pusch hat sich nicht nur bei Facebook angemeldet – nun untersucht sie in ihrem Blog das „Facebookspeak“, bzw. die deutschen Übersetzungen auf Genderaspekte.

Letzte Woche berichteten wir von einem Beschwerdebrief an Kinderspielzeughersteller Jako-o. Inzwischen ist die Antwort angekommen, heißt es auf Manu bloggt. Die im Katalog vorhandene Gendersubversivität (Jungen rocken Showbühnen und belegen Brötchen!) hatte Moritz anscheinend nur nicht mitbekommen… Vor dem nächsten Katalog darf er dann den „Produktmanagern, Fotografen und Grafikern“ bei der Arbeit zusehen.

Um „Religion und Männlichkeiten in der Moderne. Neue interdisziplinäre und transnationale Forschungsperspektiven (18. bis 20. Jahrhundert)“ geht es in Jena vom 14. bis 16. September, so das ZtG Blog. Die Anmeldedeadline ist aber bereits der 6. September!

Die Wiener ARGE Dicke Weiber trifft sich wieder – am 9. September in der FZ-Bar.

Am 18. September behandelt der Münster-Tatort „Zwischen den Ohren“ das Thema Intersexualität. Die Kritiker_innen sind mittel bis stark begeistert, zwischengeschlecht.info bleibt erstmal gespannt.

Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Slut Walks, Nico Rosberg und eine FIFA-Rüge für homophobe Äußerung – Kurz Notiert

30. Juni 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 110 von 138 der Serie Kurz notiert

Die Jungle World ist im Gespräch mit Kerstin und Sandra Grether, die in Berlin den SlutWalk mitorganisieren. Auch die taz sprach mit einer Organisatorin des SlutWalks, Diana Drechsel (wir berichteten).

Ein Grund zum Freuen: New York ist der nun sechste Bundesstaat in den USA, der die Homo-Ehe erlaubt, wie die Huffington Post berichtet. Ein Jubelvideo dazu gibt es auf YouTube.

Vor einiger Zeit berichteten wir über die Hollaback Berlin, eine Initiative, die dummen Anmachen und Belästigungen den Kampf ansagt - nun gibt es auch ein Hollaback Dortmund.

Das neue Buch “Generation XY“ von Mara Hvistendahl befasst sich mit den Konsequenzen der Ein-Kind-Politik Chinas, den fehlenden 160 Millionen Mädchen, der Rolle westlicher Länder und welche Konsequenzen sich aus der Überzahl der Jungen ergeben könnten.

Der Fußball-Weltverband FIFA hat Nigerias Nationaltrainerin Eucharia Uche nach deren homophoben Äußerungen zu lesbischen Fußballerinnen scharf kritisiert.

Im Spectator schreibt John R. Bradley zum Fall des Fake-Blogs der syrischen Bloggern Amina: “Arabs are more tolerant of homosexuality than the blogs would have you believe“. Der Blogger Tom McCaster, der sich als Amina ausgab, versucht jetzt noch, Kapital aus seiner Lügengeschichte zu schlagen.

The Grand Girls Anthology, das neue Projekt des Münchner Magnet Verlags, ist ein Almanach, in dem Frauen sich mit einem vorgegebenen Thema auseinandersetzen. Das Thema der nächsten Ausgabe: Revolution (via Missy Magazine)

Nico Rosberg nimmt Stellung zu seinem gruseligen Frauen-WM-Zitat und sagt: “Es gab eine gravierende Fehlinterpretation.”

Auf unique findet ihr einen Beitrag zum feministischen Twittern.

Im Mai hielt Juana Remus an der HU Berlin einen Vortrag zu “Das Zusammenspiel von Recht, Medizin und heternormativer Zweigeschlechtlichkeit an der Normierung und Regulierung von Intersexualität.” Nun gibt es im Netz eine Aufnahme des Vortrags zum Runterladen. Passend dazu hat auch DRadio Wissen einen Beitrag zu Intersexualität.

Termine (nach dem Klick) (weiterlesen …)


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Fußball, Heteronormativität und Maskulismus – Kurz Verlinkt

15. Juni 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 108 von 138 der Serie Kurz notiert

Seit zwei Jahren fungiert der Salon der indonesische Friseurin Mariyani auch einmal wöchentlich als islamische Schule – und bietet so einen sicheren Anlaufpunkt für Transgender und Homosexuelle in Yogyakarta, berichtet die Deutsche Welle.

Liz Seccuro hat für den Guardian ihre Vergewaltigungsgeschichte aufgeschrieben und erzählt, warum sie nach Jahren einen Brief von ihrem Peiniger erhielt. Eine deutsche Übersetzung hat der Freitag.

Ebenfalls im Freitag schreibt Andreas Kemper, “warum der Maskulismus nicht emanzipatorisch ist”.

Im neuen türkischen Parlament werden nun 78 statt zuvor 50 Frauen vertreten sein.

Zum Fall Amina (wir berichteten): The Rumpus hat einen exzellenten Post darüber, warum ein weißer Mann nicht die Identität einer lesbischen Bloggerin vortäuschen sollte.

Für Fußball-Fans: Das Deutschlandradio-Sportgespräch Feature von Ronny Blaschke zu Sexismus und Homophobie im Frauenfußball und ein Interview mit Fanforscher Gunter Pilz zu Gewalt und Fußball: ”Kein männliches Privileg”.

Noch mehr Radio: Das Muschiballett ist heute Abend von 19-19:50 Uhr im Live-Interview in der Sendung “Radia Obskura” des freien Radios Corax (UKW 95,9 Halle).

Am 18. Juni findet in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin eine Podiumsdiskussion zu “Homosexuell = schwul?” statt – “Wie Journalisten über Lesben und Schwule schreiben”. Anmeldung per E-Mail erforderlich.

Außerdem läuft noch bis zum 19. Juni die Befragung des Deutschen Ethikrates, der sich mit der Situation von Menschen mit Intersexualität. Betroffene werden gebeten, einen Online-Fragebogen auszufüllen.

Ein kleiner Song zum Mitsummen: “Fuck Heteronormativity!” PS: Für das Recht auf den einen oder anderen schiefen Ton! :)

Songtext nach dem Sprung (weiterlesen …)


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Pornos, Piraten und Quotenfeministinnen: Die Blogschau

28. Mai 2011 von Anna
Dieser Text ist Teil 110 von 144 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Diese Woche haben wir gleich zwei tolle Podcasts gefunden:
Einmal beim Magazin Ficko ein Gespräch mit Saja Seus (wir haben sie und ihr Projekt hier vorgestellt).
Außerdem sinniert das müslikind mit klugen Menschen bei Weißweinschorle über Feminismus in der Piratinnenpartei.

Vom Honig hat keine Lust mehr, immer die Quotenfeministin zu sein. Wir finden: Recht hat sie!

gluecklichscheitern ist bei eltern.de auf den Artikel “Papa sein von Anfang an” gestoßen. Vorsicht, Schnappatmung garantiert: “Tausche Sex gegen Hausarbeit”. Ebenfalls dort: Eine aktuelle linksammlung zu “Stellen, Stipendien, Calls und co.”

Straßen aus Zucker schreibt differenziert, ausführlich und sehr klug darüber, “warum nicht alle Pornos geil sind”: “PorNo? PorYes? PorHaps…”

anders deutsch über die alltägliche Portion Judith Butler.

zwzora hat das Medienmagazin “Zapp” vom NDR gesehen, in dem es um die besonders sexy Vermarktung der diesjährigen Fußball WM (das obligatorische “Frauen” klemm ich mir jetzt mal) durch den DFB geht. Lesen und angucken bitte.

Karin Koller hat eine kleine Presseschau zum Thema Strauss-Kahn zusammengestellt und kommentiert.

Wo wir gerade dabei sind… Man kann es anscheinend wirklich nicht oft genug sagen, deswegen hat Antje Schrupp es einfach nochmal aufgeschrieben: Vergewaltigung und Sex ist nicht dasselbe.

Die Onlinebefragung „Umfrage zur Situation von Menschen mit Intersexualität“ des deutschen Ethikrats wurde verlängert bis zum 19. Juni. Den link dahin und einige kritische Anmerkungen findet Ihr bei GenderFreeNation.

“Was tun mit sexistischer Kackscheiße?” fragte Anna vor ein paar Wochen. Mögliche Handlungsalternativen zeigt der Mädchenblog. Ebenfalls dort zu lesen: Ein Text über Monika Ebeling, ihres Zeichens Gleichstellungsbeauftragte in Goslar. Diese ist, wir können es kaum glauben, “Schlimmer als Schröder”.

Nach all dem Hirnfutter einfach mal die Gedanken schweifen lassen? Das geht sehr gut mit dem “Sonntag in Bildern” von Alltäglichkeiten.

Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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