Einträge mit dem Tag ‘Internationaler Frauentag’


Hinaus zum Frauenkampftag! Veranstaltungen in Deutschland und Österreich

6. März 2014 von der Mädchenmannschaft

Ihr wisst noch nicht, wo ihr am 8. März unterwegs sein wollt? Wir haben gesammelt! Events zum sogenannten Frauenkampftag im deutschsprachigen Raum. Habt ihr noch Veranstaltungen in petto oder in eurer Nähe, die wir vergessen haben? Dann ergänzt sie gerne in den Kommentaren.

Berlin

In den vergangenen Wochen sind wohl die wenigsten am Bündnis zum Frauen*kampftag 2014 vorbei gekommen. In Dresden, Leipzig, Jena/Erfurt und Marburg gibt es zusätzlich lokale Bündnisse mit z.T. eigenen Veranstaltungen.

Die Berliner Gruppe FAT UP und die trans*geniale f_antifa rufen unter Kritik am Bündnis dazu auf, sich in die fetten Trans*- und Inter*-Blocks auf der großen Demonstration einzureihen und ein Zeichen gegen die allzuhäufig erfolgten Ausschlüsse auf sogenannten “Frauen*”-Events zu setzen. Treffpunkt ist jeweils 12.45 Uhr Ecke Badstraße/Behmstraße (nördlicher Ausgang der U8 Gesundbrunnen).

Vom 08. bis 13. März wird die Berlin Feminist Film Week (Interview mit der Organisatorin) stattfinden.

Christine Scherzinger wird allen Interessierten bei einem Spaziergang proletarische Frauen in Neukölln vorstellen.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung lädt am 8. und 9. März zu den Rosa Luxemburg Bildungstagen mit Diskussionen, Workshops, Ausstellung.

Das LGBTI-Referat der HU Berlin zeigt den Film Wonder Women.

Das Frauenzentrum Paula Panke e.V. plakatiert ab 11 Uhr die Porträts 36 ostdeutscher Frauen im öffentlichen Raum.

LesMigraS veranstalten in Zusammenarbeit mit dem Café Mio’L ab 19 Uhr einen Spoken Word Abend. Danach gibt’s Musik auf die Ohren. Das Event richtet sich explizit an Black und PoC, Trans*, Inter*, Lesben und bisexuelle Frauen und ihre Freund_innen. Link zum Facebook Event.

Den Abschluss des 8. März in Berlin macht die radikalqueerfeministische Partyreihe “Take Back The Night”. Los geht’s um 22 Uhr im New Yorck in der Mariannenstraße 2, MC Josh und Ivy Impulsiv sorgen für den Live-Kick, danach jede Menge DJ_anes, außerdem: feministische Cocktails und vegane Burger. Die Einnahmen der Party gehen an antirassistische Projekte. Offen für Frauen, Lesben, Trans* und Inter. Link zum Facebook-Event.

Bielefeld

Im AJZ Bielefeld findet ab 20 Uhr eine FrauenLesbenTransInter*kneipe statt.

Gießen

In Gießen findet am 8. März ein Trans*Schwimmen statt.

Graz (Österreich)

Demo, feministischer Brunch, Stadtspaziergang und Abendprogramm: Alles in Graz.

Hamburg

Das Archiv Frau und Musik begeht den 8. März zusammen mit dem Tag der Archive, der unter dem Titel “Frauen – Männer – Macht. Wie viel Macht hat z.B. das Internet, wie stark sind seine Nutzer/innen? Wie mächtig sind auch hier patriarchal geprägte Strukturen?” steht.

Giseles Index oder ein schöner Abend ist eine Installation und performative Lesung, inspiriert von der Auseinandersetzung mit Werbeplakaten, dem Schönheitsdiktat und der Darstellung von Frauenkörpern im öffentlichen Raum. Was ist Schönheit überhaupt und wie schön ist sie?

Halle

In Halle findet ein Rugby Frauenturnier statt. Los geht’s zum 12 in der Dessauer Str. 151b beim Universitätssportverein.

Kassel

In Kassel wird demonstriert, informiert und gefeiert. Gleich drei Veranstaltungen finden am 8. März statt. Mehr Informationen findet ihr in diesem PDF des Frauenverband Courage.

Marburg

Nachmittags im Autonomen FrauenLesben Referat in Büchern schmökern und Sektchen trinken, abends geht es dann auf die FLT*-Party im Trauma.

Nürnberg

Ein linkes Bündnis will in Nürnberg das “Patriarchat zum Einsturz bringen“.

Oldenburg

“Körper Gender Subjektivierung” – Weltfrauentag_ung. Sechs Studentinnen der Uni Oldenburg präsentieren ihre Forschungsprojekte (offen und kostenfrei für alle Interessierten)

Paderborn

In Paderborn ist ordentlich was los: Es gibt Vorträge zu verschiedenen Themen, Musik, Film, Stände, Workshops.

Saarbrücken

Volles Programm in der saarländischen Hauptstadt: Ab 11 Uhr gibt es Straßenaktionen gegen die aktuelle Situation von Frauen in Minijobs und Pflege.

Stuttgart

Am Karlsplatz startet um 14 Uhr eine Demonstration. Abends könnt ihr im Linken Zentrum Lilo Herrmann Programm mit Musik und Essen genießen.

Wien (Österreich)

Eine autonome FrauenLesben-Demo mit Beteiligung der ARGE Dicke Weiber, Beatboxing und Siebdruck Workshop und eine Info-Führung durch das Technische Museum gibt es in Wien.


Facebook | |


Problemponies, Pansexualität, Polizei – die Blogschau

1. März 2014 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 236 von 263 der Serie Die Blogschau

“Es gibt für uns viele gute Gründe, knuffige Ponys als Titelbild zu haben. Noch mehr Gründe gibt es für uns aber, Ponys aus einer rassistischen Serie vom Titelbild zu entfernen” – die trans*geniale f_antifa erklärt, was an ‘My Little Pony’ problematisch ist.

“Häufig wird queer verwendet, um ein Begehren zu beschreiben, das nicht in ein binäres System passt und ich finde es gut, dass versucht wird andere Begriffe zu nutzen, um queer nicht zunehmed zu verkürzen. Allerdings halte ich “Pansexualität” dabei nicht für die Lösung. Warum?” – Don’t Degrade Debs, Darling! erläutert.

Wahrscheinlich geht kaum jemand gern zur Zahnbehandlung – für traumatisierte Menschen, für Gewaltüberlebende kann dieses Setting jedoch noch mal eine besondere Welt von Herausforderungen darstellen. Wie damit umgehen, wie mit der behandelnden Person darüber kommunizieren, was erwarten (dürfen/können), welchen Raum nehmen? C. Rosenblatt teilt bei Ein Blog von Vielen ihre Erfahrungen und Gedanken dazu.

Ebenfalls gefunden bei Ein Blog von Vielen: Das Institut für Kriminologie der Universität Heidelberg untersucht die Anzeigebereitschaft nach sexuellen Grenzverletzungen und sexueller Gewalt und sucht Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine Online-Befragung, 

Und: Pro Choice Marburg hat Termine rund um den Frauenkampftag zusammen getragen!

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


Facebook | |


#aufschrei ohne Konsequenzen und andere Fragezeichen – die Blogschau

16. März 2013 von Nadia

You’re only Massive hat zum Frauenkampftag eine neue Single rausgehauen: Breeder. Kann mensch downloaden, ich habe es schon gemacht!

Ein Aufschrei ohne Konsequenzen? Das Göttinger Institut hat eine Zwischenanalyse. Und anders deutsch hat nochmal die FES-Veranstaltung zum #Aufschrei dokumentiert.

Bei glücklich scheitern gibt es jetzt auch – woop woop – eine Blogschau.

Sandra fragt sich – auch in Bezug auf Aufschrei: In welchem Land wollen wir leben?

Einer von vielen Nachträgen zur Klassismusdebatte: Zack.

Allseits beliebte Hetenfrage: Wer ist denn die Frau in ihrer schwulen Beziehung. Der kompfkompass erzählt.

Happy Blog BIRTHday: Eine neue Kollegin haben wir im Netz mit me, myself and child.

aufzehenspitzen hat sich mit gleichberechtigtem Paarleben mit Kind beschäftigt.

Der Weltfrauentag live in Frankfurt: Impressionen im Netz gibt es auch, natürlich.

[Und, ganz außer der Reihe: Wie ich dann auch noch heute alle gesammelten Links der Woche einmal versemmelte und eine ganz liebe Person sie für mich wiederfand. Ein Hai-Gif für`s Offtopic.]


Facebook | |


Veranstaltungen rund um den Frauen(kampf)tag

25. Februar 2013 von Charlott

Am 08.März ist es wieder so weit: Der Frauen(kampf)tag wird begangen mit Demos, Feiern, Diskussionen und Aktionen. Damit ihr bestens vorbereitet seid und wisst, was in eurer Umgebung stattfindet, haben wir hier für euch schon einmal einiges an Veranstaltungen rund um den 08.März zusammengestellt. Sortiert findet ihr die Veranstaltungen nach Bundesländern (und am Ende folgen Hinweise für die Schweiz und Österreich).

Vielen Dank an alle, die uns bereits bei Facebook mit Hinweisen versorgten! Natürlich ist diese Aufstellung trotzdem nicht vollständig – wir freuen uns sehr über eure Ergänzungen in den Kommentaren.

Alle Termine gibt es nach dem Klick:

(mehr …)


Facebook | |


Was vom Frauentage übrig blieb: Symbolpolitik

9. März 2012 von Helga

Zum gestrigen Internationalen Frauen(kampf)tag hat Deutschlands­ Frauen­ministerin Kristina Schröder ihre Tradition unangemessener politischer Zeichen erfolgreich fortgesetzt: Termine nahm sie keine wahr, stattdessen zeichnete sie zwei „Spitzen­väter“ aus, die ihren Frauen Karriere ermöglichten. Klar, dass dies nur am Frauentag geht, nicht etwa am Vatertag. In der Dankesrede ging es dann nur um „Vater, Mutter, Kind“ als Familie. Soviel zu ihrer Prämisse, man wolle Menschen kein Lebens­modell vorschreiben. Passend auch, wie die taz anmerkt: Während der Väterpreis mit 5.000 Euro dotiert ist, sind es beim zeitgleich verliehenen Berliner Frauenpreis nur 2.600 Euro. Die diesjährige Preisträgerin Sharon Adler nannte in ihrer Dankesrede Schröders Verhalten “einen Schlag ins Gesicht jeder alleinerziehenden Frau”.

Vielleicht hat Schröder aber auch einfach keine Lust mehr auf Frauenpolitik. Nach ihrer jahrelangen Absage an eine Frauenquote hat die FDP, ausgerechnet, ihr Gegenprojekt der „Flexiquote“ gekippt. Hier hätte Schröder kämpfen können – die Liberalen Frauen etwa sprechen sich für die Quote aus. Auch die Frauen Union dringt darauf und freut sich angesichts Schröders Untätigkeit über Vorstöße von EU-Kommissarin Viviane Reding. Diese Chancen lässt Kristina Schröder aber ein ums andere Mal verstreichen.

Stattdessen bringt nun die SPD einen Gesetzvorschlag ein, der für Aufsichtsräte wie Vorstände eine Frauenquote von 40 Prozent fordert. Vorausschauend ist dabei sogar die Besetzung geregelt; Arbeitgeber­_innen- und Arbeit­nehmer­_innen­seite müssen die Anforderung jeweils getrennt erfüllen. Bisher stammen die weiblichen Mitglieder meist von der Arbeitnehmer_innenvertretung. Die Erfolgsaussichten sind aber mager. Von Seiten der CDU hieß es, der Vorschlag sei „aus rechtlichen Gründen problematisch“, aber (irgendwann) in dieser Wahlperiode könnte man sich noch mal auf eine Quote einigen. Von 30 Prozent und dann nur in Aufsichtsräten. Vielleicht ja nächstes Jahr, wenn wieder Frauentag ist.


Facebook | |


Muschiballett, Konsensdebatten und viel Lesestoff – kurz verlinkt

7. März 2012 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 143 von 256 der Serie Kurz notiert

Die Debatte um enthusiastischen Konsens und ob Frauen vergewaltigen können, führt discipline and anarchy weiter.

Auf die Probleme, auf die behinderte Frauen mit Kinderwunsch stoßen, weist die Süddeutsche hin. Morgen gibt es dazu auch eine Infoveranstaltung der Netz­werk­frauen Bayern.

Neuer Monat, neuer Lesestoff: die neue an:schläge zum Thema „Gehirn“ ist da und die aktuelle aep  (Feministische Zeitschrift für Politik und Gesellschaft) mit dem Titel „rolle rückwärts – rolle vorwärts“ ist ebenfalls erschienen.

Serielle Monogamie sei „schlechte Propaganda“ befindet DNLee im Scientific American Blog. Die Ratschläge richteten sich vor allem an Frauen und seien damit nur eines: sexistisch.

Sarah Diehl schreibt im Prager Frühling über Selbsthilfe bei fehlendem Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen.

Filia.die Frauenstiftung sucht für ihren Mädchenbeirat junge Frauen im Alter von 14 bis 20 aus dem Norden Deutschlands. Wer Interesse hat, kann das Be­wer­bungs­formular (als pdf auf der Internetseite) bis zum 26. März ausfüllen und abschicken.

Schon vom letztem Jahr aber immer noch aktuell: Interview mit Gerdrun vom Muschiballet in der Jungle World.

Die NDR Info-Sendung „Frauenbewegung im Islam“ könnt Ihr im Podcast nachhören.

Mehr Bewußtsein von Journalist_innen zum eigenen Weißsein wünscht sich Noah Sow und fragt im Migazin: „Sich ins 21. Jahrhundert zu begeben, wie soll das Nachteile haben?“

Zähe Aufarbeitung eines alten „Frauenthemas“: Seit 14 Jahren wird in Dortmund ein Denkmal für die Opfer der Hexenverfolgung geplant. Doch immer wieder gibt es Ärger mit der Stadtverwaltung und der evangelischen Kirche, so die Welt.

Unterirdisch bleibt auch der Frauenanteil in den Medien. Gerade einmal 17 Prozent machen sie in den Nachrichten aus – und die Hälfte der Berichterstattung widmet sich Angela Merkel, berichtet der Media Tenor.

Im Konflikt zwischen FIFA und dem Iranischen Fußballverband (wir berichteten) hat es endlich eine Einigung gegeben. Wie die Ärztezeitung schreibt, wird ein neues Hijab-Modell eingeführt, das sich beim Ziehen öffnet und damit beiden Verbänden genehm ist.

Passend zum morgigen Internationalen Frauen(kampf)tag geht die Junge Welt der Frage auf den Grund, ob Clara Zetkin, die Erfinderin des Frauentags, eine Anti­femi­nistin gewesen ist und befindet: Quatsch!

Nach dem Klick noch drei Termine (einer mit Reisestipendien nach Argentinien) (mehr …)


Facebook | |


Trampen, Pornos und Orgasmusfakten: Die Blogschau

2. April 2011 von Anna
Dieser Text ist Teil 105 von 263 der Serie Die Blogschau

Die Tage werden wärmer und viele von euch haben besseres zu tun als zu bloggen. Eis essen zum Beispiel. Umso mehr freuen wir uns deswegen auch diese Woche wieder über die gesammelten Perlen aus der Blogosphäre:

beziehungsweise – weiterdenken bespricht den Film “Winter’s Bone”, der am Beispiel südliches Missouri/USA eindrücklich zeigt, “wie eine Gesellschaft funktioniert, in der Frauen nichts gelten und nichts zu sagen haben”.

“Sind moderne Feministinnen nicht mehr radikal genug?” Das fragt sich und uns der Mädchenblog.

Emma trifft Missy Magazin treffen eine Bloggerin. Julia Seeliger hat ihre eigene Meinung zu dieser Runde.

Gesammelte Feedbacks zur Demo der 20.000 Frauen anlässlich des diesjährigen Frauentages gibts bei zwanzigtausendfrauen.at zu lesen.

“Das Ende der Alleinverdiener-Ehe führt zu mehr materieller Ungleichheit” meint Antje Schrupp schon lange und beweist das jetzt auch mit einer Studie.

Zu fremden Menschen und Männern dürfen wir nicht ins Auto steigen! Niemals nie! Oder vielleicht doch? Übers feministische Trampen könnt ihr bei anarchie & lihbe lesen.

Ein Mann, der keine Pornos auf dem Rechner hat? Verdächtig, verdächtig! Warum erklärt Udo Vetter im law blog.

Der genderblog verlinkt ein Video mit dem verheißungsvollen Titel “10 things you didn’t now about orgasm”. Viel Spaß damit!

Bei gibts einen nachdenklichen Beitrag zu Bascha Mikas neuem Buch zu lesen.

diestandard.at stellt eine Studie vor, nach der es Chefinnen in Deutschland wenn, dann in kleinen Firmen gibt.

Mehr erfahren über Lesben in Ägypten. Bei l-talk.

Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


Facebook | |


Altherrenwitz, christliche Werte, Trolle und Japan: Die Blogschau

26. März 2011 von Anna
Dieser Text ist Teil 104 von 263 der Serie Die Blogschau

Für alle, die gerade nicht auf irgendeiner Anti-AKW Demo unterwegs sind oder sonstwie die Sonne genießen, hier ein bisschen bloggiger Lesestoff der letzten Woche:

Bei der denkwerkstatt gibts eine Medienkritik zum Internationalen Frauentag.

i heart digital life denkt nach über Privilegien. Opalkatze hat das gelesen und auch darüber nachgedacht. Klug wie sie sind, haben beide ihre Gedanken aufgeschrieben.

Bei t-talk schreib Jessica Jayne Maertin über die Situation von “Lesben in Polen,Tschechien, Slowakei und Ungarn”.

Frauenfeindlichen Altherrenwitz offenbarten Matthias Mattussek und Henryk M. Broder im Salon des Freitag. Julia Schramm war dabei.

Nachlese und kluge Gedanken zum Equal Pay Day gibts sowohl bei critical corectness als auch bei Antje Schrupp.

Der Mächenblog berichtet über ein widerwärtigen Vergewaltigungsprozess, der in einem skandalösen Urteil mündete.

Außerdem widerwärtig: Diese Geschichte bei HollaBack!Bln.

Im Oktober organisiert das Gunda-Werner-Institut einen Workshop zum Thema: “Workshop Frauen in virtuellen Netzwerken – Stand und Perspektiven”. Warum wir das jetzt schon erzählen? Weil noch Beiträge gesucht werden! Alle weiteren Infos gibt es hier.

Der Väterblog stellt einen Leitfaden für arbeitende Väter und ein Handbuch zur besseren Vereibarung von Familie und Dienst bei der Bundeswehr vor.

Bei queernews.at lesen wir von einem jungen Mann aus Pennsylvania, der einen seiner Meinung nach homosexuellen Mann zu Tode gesteinigt hat. Weil das angeblich so in der Bibel steht. Christliche Werte sind doch was feines! Ob unser Innenminister davon weiß?

“Ist Japan eine Frau?” fragt Luise F. Pusch und erörtert ihre Meinung zur Duldsamkeit von Frauen. Dass es sich hier durchaus um diskussionswürdige Thesen handelt sehen wohl auch ihre Leser_innen so.

dieStandard.at ist fassunglos angesichts eines Videos der Tiroler ÖVP-Frauen (ÖVP steht für “Österreichische Volkspartei”).

Das Piratenweib veröffentlicht Fanpost. Not. (Ich winke an dieser Stelle mal solidarisch rüber.)

Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


Facebook | |


Karrierefrauen, Strickistinnen und Demonstrantinnen – Kurz Notiert

23. März 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 100 von 256 der Serie Kurz notiert

Laut SpiegelOnline ließ Lady Gaga einen Deal mit einer US-amerikanischen Super­marktkette platzen, weil das Unternehmen Politiker_innen unterstützt, die sich gegen die Rechte von Homosexuellen aussprechen.

In einem Artikel in der Welt vertritt die selbstständige Beraterin und ehemalige Direktorin für Regierungsbeziehungen bei der Microsoft Deutschland GmbH Anke Domscheit-Berg die These, dass “Frauenkarrieren” häufig an den antiquierten Rollenbildern von männlichen Vorgesetzten scheitern.

Eine Gruppe saudischer Frauen hatte vor einigen Wochen eine Initiative namens „Baladi“ (Mein Land) gegründet, um das Wahlrecht für Frauen in Saudia Arabien zu fordern. Der Vorstoß zum Frauenwahlrecht wurde allerdings geblockt, berichtet dieStandard.at.

Im Interview mit dem SZ Magazin zeigt sich Michelle Rodriguez als tough. Trotzdem kommt der Artikel nicht ohne Entwarnungsfloskeln wie „Persönlich hat Rodriguez nichts gegen Männer“ aus. Oder eine noch bessere Erklärung für den Umstand, als erwachsene Frau selbstbewusst und schlagfertig aufzutreten: „Vielleicht wird man so, wenn man eine harte Kindheit hatte wie sie“.

Mexiko und seine Abtreibungsgesetze: Jedes Jahr sterben in Mexiko Tausende von Frauen infolge von illegal und stümperhaft durchgeführten Abtreibungen, andere werden zu Haftstrafen verurteilt. Der Grund dafür sind zum einen die restriktiven Abtreibungsgesetze, zum anderen die hohe Zahl an ungewollten Schwangerschaften. Trotz des Verbotes haben 2006 über 800.000 Frauen abgetrieben, berichtet Jennifer Dresel für das Gunda Werner Institut.

Am 19. März gingen über 10.000 Menschen bei der Frauentagsdemonstration in Wien (Österreich) auf die Straße. DieStandard.at hat dazu eine Bilderstrecke und berichtet ebenfalls in Bildern über die “KnitHerStory“-Aktion (wir berichteten). Sehr unerfreulich: Obwohl die Kunst noch bis zum 26. März genehmigt sind, seien die Mehrheit der Werke laut der beteiligten Künstlerinnen entfernt worden sein.

Morgen, am 24. März, wird eine Gruppe von Straßenprostituierten von der Ravensberger Straße in Dortmund vor das Dortmunder Rathaus zu ziehen, um dort gegen die Schließung des Straßenstriches zu demonstrieren.

Queer/feministische Termine für diesen Monat findet ihr in unserer Übersicht für März, die ihr gern in den Kommentaren weiter ergänzen dürft. Wir suchen übrigens für den kommenden Monat wieder queer/feministische Partys, Proteste, Lesungen, Filme, Aktionen… Veranstaltungshinweise könnt ihr über unser Kontaktformular an uns senden, auf unsere Facebook-Wall posten oder per Twitter an @grrrls_team schicken.

Zum Schluss noch ein Buchtipp:

ANZEIGE:
Die Bücher über den jeweiligen Link zu bestellen, unterstützt die Mädchenmannschaft.

libri Anja Nordmann (2011): “Alltäglicher Feminismus” jetzt bestellen


Facebook | |


Keine Blumen für Lesben, kein Knochenmark von Schwulen. Die Blogschau

19. März 2011 von Nicole
Dieser Text ist Teil 103 von 263 der Serie Die Blogschau


In der österreichischen Hauptstadt geht’s heute raus auf den Ring, um für Frauenrechte zu demonstrieren. Start um 13:45 am Schwarzenbergplatz, wer in Wien ist, schafft das jetzt noch. Wir bleiben noch kurz in Österreich: diestandard.at berichtet über ein Forschungsprojekt zur Schnittstelle Frau/Maschine. Passend dazu: „Bitch up my desktop“ ruft das Mädchenblog. Gesucht wird das tollste queerfeministisches Desktop-Hintergrundbild, zu gewinnen gibts auch.

Anlässlich aktueller Aufrufe zu Knochenmarkspenden für potenzielle Strahlenopfer in Japan prangert Nele bei Karnele die Ausschlusskriterien der Deutschen Knochenmarkspendedatei an: Schwule nämlich dürfen nicht Leben retten.
Keine Blumen für Lesben so das Motto einer christlichen Blumenhändlerin in Kanada, wie Queernews.at berichtet. Die örtliche LGBT-Community reagiert jedoch voller Nächstenliebe und will der homophoben Nachbarin Blumen vor die Tür legen.

Die Missy-Gastbloggerin differentneeds beschäftigt sich mit dem ewig jungen Thema des generischen Maskulinums, in diesem Fall an der Uni.

Abschließend noch zwei Termine in Berlin:
Im Bundestag wurde gestern eine Ausstellung zum 100. Frauentag eröffnet, zu sehen ist sie noch bis zum 14. April, den Flyer findet ihr hier.
Am 24. und 25. März um 20 Uhr gibts Theater von und mit Vanessa Stern rund um Wachstum, Gewicht und Warenwert: „Abwege von der ebenen Straße des Appetits/zweiter Teil einer Dodekalogie des Grauens“. Wohl bekomm’s und ein schönes Wochenende!

Wir freuen uns über Hinweise auf neues Material für unsere wöchentliche Blogschau. Keine falsche Bescheidenheit bitte.


Facebook | |



Anzeige