Einträge mit dem Tag ‘Indie’


Dickes_Fettes Empowerment, Nice-Guy-Seximus und Asylpolitik – kurz verlinkt

14. Januar 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 268 von 337 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Magda spricht im Interview mit Raum für Notizen (ALEX Berlin) über Dickenfeindlichkeit, Queer_Feminismus und das Musikmachen.

Wenn rechtspopulistische Kreise gewinnen: Zu den Debatten um Sexualpädagogik und Antidiskriminierung“ schreibt Heinz-Jürgen Voß auf Das Ende des Sex.

kritisch-lesen.de hat ein Interview mit der Wissenschaftlerin und Aktivistin Silvia Federici übersetzt und veröffentlicht. Es geht um Care-Arbeit und ihren Stellenwert in emanzipatorischen Debatten.

Und noch ein tolles Interview: Christine Stonat von Weird hat mit Künstler_in Yori Gagarim über seine_ihre Arbeit gesprochen.

Interview Nr. 4 in der heutigen Linksammlung: ein kurzes Gespräch mit Undine de Rivière, Pressesprecherin des Berufsverbandes erotische und sexuelle Dienstleistungen, hat Anne Hünninghaus für pressesprecher.com geführt.

Fußballschiedsrichterin Bibiana Steinhaus ist vergangene Woche zur Weltschiedsrichterin gewählt worden, berichtet die HAZ. Herzlichen Glückwunsch!

Das Migazin erläutert, welchen Einfluss die angestrebten Staatsverträge mit muslimischen Religionsgesmeinschaften in Berlin und Niedersachsen auf das Kopftuchverbot für Lehrerinnen haben könnten.

Der rbb berichtet: Hunderte Geflüchtete protestierten jahrelang in Berlin gegen die deutsche Asylpolitik – auf dem Oranienplatz und in einer besetzten Schule. Im vergangenen Jahr sagte der Senat ihnen eine umfassende Prüfung ihrer Einzelfälle zu. Das vorläufige Ergebnis: Nur drei der Geflüchteten erhalten Bleiberecht. (Siehe dazu auch unser Dossier Asyl, Flucht und Protest.)

„Charlie Sein oder Nichtsein?“ – die Süddeutsche Zeitung trägt Stimmen zusammen.

Englischsprachige Links

Ein sehr beeindruckender Poetry Slam von drei Teenagern, die in 3,5 Minuten (fast) alle Themen auf den Tisch packen: Armut, Rassismus, Ausbeutung, Homofeindlichkeit und (sexualisierte) Gewalt.

Vom 15. bis 21. Juni findet das ShanghaiPRIDE Film Festival statt. Beiträge können eingereicht werden!

Michael Tedder schreibt bei Pitchfork über „Nice Guy“-Sexismus im (Alternative/Indie)Rock – propagiert auch von dem extrem erfolgreichen Popmusiker Ed Sheeran.

Unterschiede in medialen Berichterstattungen zu den Anschlägen in Paris und den Anschlägen in Nigeria kommentiert Matt Schiavenza bei The Atlantic.

Termine in Berlin und Frankfurt am Main

15.01. in Berlin: „„…dass Frauen da nicht viel zu sagen haben und eigentlich an den Kochtopf gehören.“ – Geschlechterstereotype im Blick auf das Netzwerk des NSU“: NSU-Watch lädt ein zu einer Diskussionsveranstaltung im Projektraum/Hermannstr. 48 (Facebook-Link).

17.01. in Berlin: „Oury Jalloh – Oranienplatz – Ohlauer Strasse. The Impact of European Refugee Policy in Europe„. Anlässlich des zehnjährigen Jahrestages des Todes von Oury Jalloh findet eine szenische Lesung von The Most Unsatisfied Town von Amy Evans und eine Podiumsdiskussion statt.

22.01. in Berlin: Lesung der senegalesischen Schriftstellerin Ken Bugul. (FB-Link)

30.01. in Frankfurt: Storytelling Salon – Vier Geschichten über „Bewegung“: Eine Auftaktveranstaltung zum dritten Black History Month in Frankfurt.


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Samstagabendbeat mit Sophie Hunger

2. März 2013 von Sabine

Die Schweizerin Sophie Hunger befindet sich gerade auf ihrer Fever-Tour quer durch Europa (Tourdaten hier). Heute Abend spielt sie im Roxy in Ulm und stellt ihr neues Album „The Danger of Light“ vor. Hunger hat sich dafür Zeit gelassen, es ist gereift. Hier ein Stück „First we leave Manhattan“ der Sängerin, Songwriterin und Filmkomponistin. Viel Gitarre, viel Klavier, Indie, Jazz und eine Stimme, die zwischen zerbrechlich, stark und durchdringend liegt.

„Train People“ ist eine Ballade vom Album „1983“ (2010), zu bitterschön, um es unerwähnt zu lassen. Sie spielt darin auch auf die neoliberale Finanzkrise,“la crise“, an.

SOPHIE HUNGER – TRAIN PEOPLE @ LA CIGALE. from KIDAM on Vimeo.

And everybody knows
that we should be stopping
that we should get off
that this will collide
but we’re all tied up

-Sophie Hunger „Train People“


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Samstagabendbeat mit Thao & The Get Down Stay Down

16. Februar 2013 von Sabine

Thao Nguyen hat ein bewegtes Leben. Viele Musikprojekte etwa mit der tollen Mirah zusammen, auf Tour mit Laura Veirs (!), ist auf dem Album der Kill Rock Stars Compilation „The Sound The Hare Heard“ zu hören und viel „on the road“. Auch das ist nicht überhörbar.

Jetzt ist sie wieder als Frontfrau von Thao & The Get Down Stay Down zurück und sie haben gleich ein neues, ihr drittes, Album rausgebracht. „We the Common“ ist vor zwei Wochen erschienen. Das Lied „We the Common (for Valerie Bolden)“ handelt von Kollektivbewusstsein, dem sich Einsetzen füreinander/ für etwas und ist Valerie Bolden gewidmet, einer Insassin des Frauengefängnis in Kalifornien, wo Nguyen sich engagiert. Die Begegnung mit Valerie Bolden ist einschneidend, sie werden Freundinnen, aber mehr noch verbindet sie die Frage nach dem Wohin (mehr im Video). Die Band ist in San Francisco Zuhause.

Nguyens Stimme hat etwas Melancholisches, ist hell und klar. Die Klänge liegen zwischen Country, Indie und Folk. Eigentlich möchte ich sofort im Auto sitzen und losfahren, wenn ich das Album, ihre Stimme höre. Im Track „City“ singt sie: „Start a new year whenever you need it“. Genau das.

Ein weiterer Tipp vom neuen Album ist „Holy Roller“.


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Samstagabendbeat mit Electrelane

14. April 2012 von Magda

Diesen Samstag könnt ihr mit Electrelane aus Brighton (UK) schwofen.

Danke an S. für den Tipp.


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Samstagabendbeat mit Sleater Kinney

31. März 2012 von Magda

Noch nichts vor heute Abend? Dann könnt ihr doch mal etwas Zeit mit Sleater Kinney verbringen! Live kann man das nicht mehr erleben, denn die Band gibt’s heute leider nicht mehr. Traurig müssen wir aber nicht sein, denn zwei der Bandmitglieder – darunter Carrie Brownstein, Sängerin und Gitarristin und nebenbei auch noch Schauspielerin in der Comedy Serie Portlandia – spielen heute wieder in der Indie/Punk Band Wild Flag. Ein bisschen Nostalgie darf trotzdem sein: Viel Spaß mit „Jumpers“ von Sleater Kinney.


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Mit aufgeklebten Bärten und ausgeliehenen Stöckel­schuhen

8. September 2011 von Magda
Dieser Text ist Teil 6 von 19 der Serie Wanna Disco? Listen Up!

Supernachmittag

Seit 2003 gibt es „Supernachmittag“ in der Duo Formation mit Sol Haring (git, vox, blues harp) und Anita/Peter Mörth (bass, vox, geige). Sol ist Musikerin in diver­sen Pro­jekten, Digital Media Künstlerin und Wissen­­schaftlerin in Graz. Anita/Peter ist Musiker, Künstlerin, Wissen­schaft­lerin und derzeit Qualitäts­­manager in Berlin. Im Inter­view mit der Mädchenmannschaft sprechen die beiden über die Grazer feministische Musik-Szene, die Verbindung von Gender Theorie und Musik und über irritierte Konzert­gänger_innen. Nicht nur musikalisch sind sie gut ausgestattet: Bärte, Stöckel­schuhe, Röckchen und Sakkos; Kot­letten, Männer­schuhe, Zigarren und Gitarren.

Was hat es eigentlich mit eurem Namen “Supernachmittag” auf sich?

Sol: Anita/Peter hat den Namen erfunden. Unsere Ab­kürzung – ein Name, unter dem wir auch be­kannt sind – ist: SNM.

Peter: Anfangs waren mehrere Inter­­pre­tationen für die Ab­kürzung im Spiel: von Sol aNd Moerth bis SexyNightMare – aber Super­nachmittag ist es dann ge­worden.

Ihr kommt aus Graz (Österreich). Gibt es dort so etwas wie eine feministische Musik-Szene?

Sol: Ja, die gibt es gerade vermehrt, im Forum Stadt­park gibt es zwei­mal jährlich die Grrrls Night Out, im November mit dem Motto „noise“. Es gibt außer­­dem ein sehr aktives Ladyfest Team und die OeH der Uni setzt sich auch für Frauen in der Musik ein.

(mehr …)


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