“‘Was will eine Frau eigentlich’ gehört mit zu den dämlichsten [Fragen], die es gibt”, meintPaper Cuts.
Wegen des großen Interesses am ersten möglichen Hochzeitstermin für gleichgeschlechtliche Paare hat die New Yorker Stadtverwaltung kurzfristig eine Lotterie angekündigt, berichtet Queernews.at.
Deutsche Männer suchen nach gescheiterten Hetero-Beziehungen zu deutschen Frauen häufig ihr Liebesglück mit osteuropäischen oder asiatischen Frauen. Grund: Die deutsche Frau sei zu hartherzig und emanzipiert. Alles Banane, finden die Danger Bananas.
Auf radio.wissen können alle, die sich für Philosophie interessieren, folgende Beiträge hören: “Große Philosophinnen – Die Weisheit ist weiblich” und “Das Frauenbild der Philosophen – Kleinste Momente großer Denker”.
Addn.me stellt fest: “Während bundesweit fast jedes Bundesland die Gleichstellung der Ehe mit der eingetragenen Lebensgemeinschaft (ELP) gesetzlich verankert hat, ist Sachsen das einzige Bundesland, welches diese Anpassungen nicht vorgenommen hat.”
DieStandard schreibt über die traurige Tatsache, dass Vergewaltigung in der Ehe in 127 Ländern nicht bestraft wird.
„Leck mich, fick Dich“ sind laut dem Sächsischen Landesarbeitsgericht übrigens sexuelle Belästigung, für eine fristlose Kündigung reicht es aber nicht aus, berichtete die Ärztezeitung.
Der WM-Aufreger der letzten Tage ist leider nicht die glanzvolle Leitung der deutschen Nationalmannschaft sondern die Lesben-Hetze von Nigerias Bundestrainerin Eucharia Uche. Wer regelmäßiger feministische Blogs liest, den wird das nicht überraschen. Die Homosexuellen-Feindlichkeit in einigen afrikanischen Staaten ist hier immer wieder ein trauriges Thema. Deshalb mit der wöchentlichen Blogschau weiter am Ball bleiben:
Passend zum Thema “Lesben und Fußball: Ein dickes Ding meldetL.Mag. Beim WM-Spiel in Mönchengladbach wurden Banner mit der Aufschrift „Fußball ist alles, auch lesbisch” verboten. ‘Die Fifa wolle das nicht’ hieß es als Begründung.
leena.de dagegen macht alles richtig und erlöst die “Frauen”fußball-WM aus ihrem Sonderfall-Trikot, um es den Männern anzuziehen. “Das-überhör-ich-schlicht”-Reaktionen darauf schildert sie in ihrem Blog.
In seinem Politik-Blog auf Zeit.Online wirft Jan Kercher einen Blick auf den Frauenanteil in der deutschen Politik. Drei Ministerpräsidentinnen in deutschen Bundesländern, der Frauenanteil in Spitzenämtern bei den Grünen am höchsten und trotzdem die “gläserne Decke” bei Spitzenämtern von Fraktions- und Parteivorsitz.
Missy-Gastbloggerin im Juni Khaos.Kind “verschwendet” ein paar Gedanken an Utopien – aus einem persönlichen und zum Teil praktischen Blickwinkel.
Am 13. August finden bundesweit die “Schlampenmärsche” statt. Ob Slutwalks wirklich sinnvoll sind, diese Frage stellt das Mädchenblog. “Ist es emanzipatorisch das Wort ‘Schlampe’ durch Selbstbezeichnung und Neuinszenierung aus der patriarchalen Schmuddelecke zu holen. Und sind High-Heels, Miniröcke und Netzstrümpfe für Frauenbefreiung wirklich notwendig?” Denn es geht um mehr als das Recht “sexy zu sein”.
Wer jetzt nichts mehr lesen mag, der hört zu: Und zwar beim Motor.FM Interview zum Slutwalk Berlin.
Und doch noch ein bisschen was zu lesen: Sina’s Blog startet in dieser Woche eine “Erste Fragen- und Antworten- Runde!” zu ihrem Job als Sexarbeiterin.
Noah Sow reagiert auf Rassismus in Kinderbüchern mit einem Aufruf zum Generationenvertrag, der alle publizierenden PoC (People of Colour) Autor_innen verpflichtet, “in ihrer Schaffenslaufbahn zumindest ein Kinderbuch zu schreiben”.
Und noch ein Termin für Filmfreaks und solche, die es werden wolllen: Am 9. und 10. Juli findet im Rahmen des Queer:Film:Festivals paranoid:paradise #2 in Leipzig ein Symposium zu Queer, Film und DIY statt. Beim Paranoid Symposium am Samstag ist auch MM-Mitglied Nadine Lantzsch mit dabei.
Ein Grund zum Freuen: New York ist der nun sechste Bundesstaat in den USA, der die Homo-Ehe erlaubt, wie die Huffington Post berichtet. Ein Jubelvideo dazu gibt es auf YouTube.
Vor einiger Zeit berichteten wir über die Hollaback Berlin, eine Initiative, die dummen Anmachen und Belästigungen den Kampf ansagt - nun gibt es auch ein Hollaback Dortmund.
Das neue Buch “Generation XY“ von Mara Hvistendahl befasst sich mit den Konsequenzen der Ein-Kind-Politik Chinas, den fehlenden 160 Millionen Mädchen, der Rolle westlicher Länder und welche Konsequenzen sich aus der Überzahl der Jungen ergeben könnten.
The Grand Girls Anthology, das neue Projekt des Münchner Magnet Verlags, ist ein Almanach, in dem Frauen sich mit einem vorgegebenen Thema auseinandersetzen. Das Thema der nächsten Ausgabe: Revolution (via Missy Magazine)
Im Mai hielt Juana Remus an der HU Berlin einen Vortrag zu “Das Zusammenspiel von Recht, Medizin und heternormativer Zweigeschlechtlichkeit an der Normierung und Regulierung von Intersexualität.” Nun gibt es im Netz eine Aufnahme des Vortrags zum Runterladen. Passend dazu hat auch DRadio Wissen einen Beitrag zu Intersexualität.
Wenn BerlinerInnen am vergangenen Wochenende auf dem CSD feierten, taten sie das aus guten Gründen. Denn sie haben tatsächlich eine Menge geschafft, während die Lage bei manch einem Nachbarn weniger erfreulich bleibt. Doch die vielen Erfolge dürfen auf keinen Fall darüber hinwegtäuschen, dass wir uns sozusagen nur in einer frühen Phase der Baustelle befinden.
Das Fundament aus formellen gesetzlichen Bestimmungen ist – bis auf einige wichtige Ausnahmen wie Steuergleichheit oder Kinderadoption – fertig. Die tragenden Strukturen unserer bunten Communities sehen auch ziemlich gut aus: Diverse Vereine und die unterschiedlichsten Szeneeinrichtungen artikulieren unsere Interessen und Stimmen oder geben uns die Möglichkeit, unsere unterschiedlichen Lebensprojekte auszuleben. Aber die Räume in unserem großen Haus haben immer noch den Aspekt des Rohbaus.
Die Heteronormativität der übrigen Gesellschaft und ein Rest an (latenter, tiefsitzender) Homophobie machen den Fortschritt schwierig. Doch nichts irritiert mehr als die eigene, verinnerlichte Homophobie oder Gender-Normativität, insbesondere dann, wenn sie als „natürlich“ und unproblematisch wahrgenommen wird. Im Zuge der Entpolitisierung weiter Teile der Bewegung in den 1980er und 1990er Jahren wurde auf die Hinterfragung vieler Elemente des alltäglichen Status-quo einfach verzichtet. Denn aus einer naiv-liberalen Perspektive darf eine unglaubliche Menge Vorurteile und Stereotypen als „spontane Präferenzen des Individuums“ gelten.
Ein genauerer Blick in die Community – ich beziehe mich jetzt auf die schwule, die ich am besten kenne – deckt tatsächlich auf, was die Kritiker des schwul-lesbischen Mainstreams seit Jahren beobachten: kleinbürgerlichen Rassismus, ein mangelhaftes soziales und politisches Bewusstsein und die Selbstgefälligkeit derjenigen, die sich selbst als „die Mitte der Gesellschaft“ sehen. Dabei scheint ein Spruch wie „Keine Asiaten, bitte“ schon salonfähig genug, um online in zahlreichen Dating- oder Socialising-Profilen aufzutauchen.
Noch viel verbreiteter ist aber die Devise „Bitte keine Tunten“, mit der Variante „Bitte nur echte Männer“. Und nein, es handelt sich nicht nur um sexuelle Vorlieben. Und das sind keine „schmutzigen Sachen“, die man nur unter den Anonymitätsbedingungen des Netzes zu sagen wagt. Im Gegenteil: Nicht wenige Berliner Schwule haben sehr wahrscheinlich auch im „realen“, Offline-Leben, ein Problem mit den „Tunten“, die sie in ihrem Alltag begegnen. Die möglichen Gründe für diesen brutal gendernormativen und homophoben Quatsch müssen selbstverständlich hinter dem naiv-idiotischen „Ich-mag-sie-einfach-nicht“-Diskurs gesucht werden. Sie haben viel mit der irrationalen Angst um die eigene Männlichkeit zu tun, mit dem gesellschaftlich erzeugten Anpassungsterror, mit den Ekelgefühlen vor dem Freak in den Anderen und letztendlich in sich selbst.
Solche Stereotypen und Ängste können und müssen wir zusammen überwinden. Deshalb gilt: Am CSD in Berlin nicht nur feiern, sondern auch demonstrieren. Tuntig und queer, versteht sich.
Dieser Text ist Teil 109 von 138 der Serie Kurz notiert
Die größte Sammelklage der USA ist gestoppt: Wal-Mart sollte wegen systematischer Diskriminierung von Frauen Schadenersatz zahlen. Der Oberste Gerichtshof wies die Klage wegen “Überdimensionierung” zurück, berichtet dieStandard.at. Bei der taz gibt es noch mehr Informationen.
Die sudanische Schriftstellerin Leila Aboulela stellt auf altmuslimah ihr neues Buch Lyrics Alley vor.
Feministing ärgert sich über die Quasi-Nachfolgerin von Sarah Palin, Michelle Bachman, die ebenfalls mit repressiven wie konservativen Forderungen glänzt. Passend dazu nimmt das Crunk Feminist Collective den falsch verstandenen Feminismus der beiden unter die Lupe.
Der Freitagstellt in einem Artikel aus dem Guardian Jill Abramson vor, die erste Chefredakteurin der New York Times. Ein Portrait, das leider stark in der Klischeekiste wühlt, wie ChefredakteurInnen auszusehen und was sie zu sagen haben.
Lina Ben Mhenni, Dozentin der Universität Tunis, gilt als eine der Schlüsselfiguren der tunesischen “Jasminrevolution”. In ihrem Erfahrungsbericht schildert die couragierte Bloggerin und Polit-Aktivistin die gegenwärtige Situation der Frauen in dem Maghrebstaat.
Dorothea ist 28 Jahre alt und lebt asexuell. Für fudder.de hat sie aufgeschrieben, welche Akzeptanzprobleme und Ausgrenzungen es mit sich bringt, sexuelle Interaktionen teilweise oder gänzlich aus Desinteresse abzulehnen.
The Mary Sue portraitiert acht Frauen, die ihren eigenen Actionfilm verdient hätten.
DieStandard.at berichtet über die Homosexuellen-Paraden in Kroatien und Österreich.
Die Kommunikationswissenschaftlerin Elke Amberg spricht mit der taz über die kaum vorhandene Präsenz von Lesben in den Medien, die Vorteile der Schwulen und die Reduktion auf Mutterrollen und gutes Aussehen.
Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter hat ein Positionspapier zur Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik (PDF) veröffentlicht. Unter anderem soll das Ehegattensplitting abgeschafft sowie eine paritätische Aufteilung der Elternzeit verpflichtend eingeführt werden.
Seit mehr als einem Jahr läuft die Initiative “Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt” der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung. Zu dieser Initiative gehört ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das unter anderem diese fragwürdigen Plakate hervorgebracht hat. Jetzt soll auch in Berliner Grundschulen darüber aufgeklärt werden, dass Homosexuelle “ganz normale Menschen” sind:
Es gehe um die Normalität des Anders-Seins, um Akzeptanz, um Geschlechterrollen. Die Kinder sollen soziale Kompetenz, Empathie und Sensibilität lernen. Dazu stellt die Bildungsverwaltung den Grundschulen neue Unterrichtsmaterialien zur Verfügung – ein Koffer voll, insgesamt 25 Bilderbücher, ein Memory-Spiel und eine Hör-CD mit Begleitbuch.
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Die Schulen sollen das Thema fächerübergreifend unterrichten und dabei eine positive Einstellung zu Liebe und Sexualität vermitteln, wobei auch auf Homo-, Bi- und Transsexualität eingegangen werden soll. Über sexuelle Vielfalt könnten die Lehrer zum Beispiel im Ethik-, Sachkunde- oder Deutschunterricht mit den Kindern sprechen.
Fehlt da nicht was? Wann werden Kinder endlich über Heterosexualität aufgeklärt, statt beigebracht zu bekommen, dass “Anders-Sein” irgendwie auch voll okay ist? Diskriminierung fängt schließlich nicht erst bei körperlicher Gewalt und dummen Sprüchen aufgrund von Homo- und Trans*phobie an. Ausgrenzung und Gewalt beginnen dort, wo Abweichungen von der heteronormativen Matrix als anders identifiziert, markiert und dieser untergeordnet werden.
Solange der Konstruktionscharakter von Heterosexualität und die Wirkmächtigkeit von Heteronormativität nicht mitreflektiert werden, bleiben solche Hierarchisierungsprozesse unsichtbar. Das hat zur Folge, dass die Ursachen für Homo- und Trans*phobie nicht geklärt werden können. Denn die liegen viel tiefer als in der fehlenden Akzeptanz des vermeintlich Anderen.
Weiterhin ärgerlich an diesem Projekt ist die Ineinssetzung von sexuellem Begehren und Gender. Es impliziert, dass Transsexuelle und Transgender keine heterosexuellen Beziehungen führen können. Auch die Reproduktion des Stereotyps, die sexuelle Orientierung sei den Menschen “an der Nasenspitze anzusehen”, wird damit eifrig vorangetrieben. Das (biologische) Geschlecht, die Geschlechterrolle oder Genderperformanz haben rein gar nichts mit der sexuellen Orientierung eines Menschen zu tun.
Wenn Kinder mit Bildungsangeboten sensibilisiert und selbstbestimmt in die Welt entlassen werden sollen, dann gilt es die vermeintliche Normalität von Zweigeschlechtlichkeit und Heterosexualität zu hinterfragen. Ihnen beizubringen, dass sie “denen da” Toleranz entgegenbringen sollen, hilft jedenfalls nicht.
Dieser Text ist Teil 108 von 138 der Serie Kurz notiert
Seit zwei Jahren fungiert der Salon der indonesische Friseurin Mariyani auch einmal wöchentlich als islamische Schule – und bietet so einen sicheren Anlaufpunkt für Transgender und Homosexuelle in Yogyakarta, berichtet die Deutsche Welle.
Noch mehr Radio: Das Muschiballett ist heute Abend von 19-19:50 Uhr im Live-Interview in der Sendung “Radia Obskura” des freien Radios Corax (UKW 95,9 Halle).
Am 18. Juni findet in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin eine Podiumsdiskussion zu “Homosexuell = schwul?” statt – “Wie Journalisten über Lesben und Schwule schreiben”. Anmeldung per E-Mail erforderlich.
In wenigen Tagen feiern die nicht-heterosexuellen Communities in Berlin und anderen deutschen Städten wieder den CSD, den Cristopher Street Day. Bunte Party, tolle Kostüme, same procedure as every year. Eine weitgehend kommerzielle, entpolitisierte und wenig aussagekräftige Veranstaltung, meinen einige lokale KritikerInnen. Und vielleicht haben sie sogar Recht, wenn wir das Phänomen nur in seinem unmittelbaren, westeuropäischen Kontext sehen. Denn der CSD kann seinen ursprünglichen politischen Charakter nur behalten, wenn er echte politische und soziale Themen problematisiert, die aktuell von Bedeutung für die nicht-heterosexuellen Communities sind.
Doch ich muss gestehen: Ich mag den großen, alten Berliner CSD, trotz seiner vielen Mängel. Ein kleiner Perspektivenwechsel als Erklärung: In der kroatischen Stadt Split wollten knapp 300 Menschen am vergangenen Wochenende zum ersten Mal eine CSD-Parade organisieren. Die Veranstaltungen musste beendet werden, da die Polizei sich als unfähig erwies, die Teilnehmer gegen die 10,000 gewaltbereiten rechtskonservativen GegendemonstrantInnen zu verteidigen. Die gleiche Geschichte wiederholt sich seit Jahren in der serbischen Hauptstadt Belgrad, wo die Anzahl der Rechtsextremisten ebenfalls höher ist, als die der Mitglieder der LGBTQ-Gemeinschaft (samt Freunde!).
Aus einer osteuropäischen Perspektive erscheinen also die deutschen Debatten um die (richtige) Politisierung des CSD wohl als Luxusprobleme. Doch nicht überall in Osteuropa werden die TeilnehmerInnen einfach von Nazis oder vermeintlichen VerteidigerInnen der „Familien- und christlichen Werte“ zusammengeschlagen. In Bukarest haben die reaktionären Proteste in den letzten Jahren nachgelassen. Die Mischung aus HardlinerInnen der Orthodoxen Kirche und Fußballfans, die bei dem ersten rumänischen CSD 2005 Steine geworfen hat, blieb dieses Mal ruhig. Allerdings war die Anzahl der TeilnehmerInnen (150) noch niedriger als in der Vergangenheit.
Warum wagen nur die wenigsten OsteuropäerInnen, für ihre Rechte und gegen Diskriminierung zu demonstrieren? Warum geben sich so viele von ihnen zufrieden mit einem Leben im Schatten, am Rande der Öffentlichkeit – und das, obwohl die gesetzliche Lage in all diesen Ländern im Großen und Ganzen genug Garantien und Schutz bietet? Warum bleiben osteuropäische CSD-Paraden populärer unter Ausländern als unter lokalen Lesben und Schwulen? Auf diese Fragen habe ich keine einfachen und kompletten Antworten. Doch eins ist sicher: Wir müssen mehr sein und mehr machen, um ernstgenommen zu werden. Und wenn wir viele sind, ungefähr so, wie in Berlin, dann fühlen wir uns auch besser. Denn dann haben wir eine ganze Menge geschafft.
Antje Schrupp macht sich Gedanken über Homo- und Heterosexualität im Kontext von Liebe, Sex, Ehe und Elternschaft.
Tapfer im Nirgendwo definiert das “Alice-Schwarzer-Phänomen“: “die Fixierung einer extremen aber für die Pluralität einer demokratischen Meinungsgesellschaft notwendigen anderen Meinung auf eine relativ bekannte Person, obwohl sie diese bestimmte Meinung niemals geäußert hat, sie aber zum Erhalt des bestimmten Diskurs als Trägerin der Meinung unbedingt notwendig ist.”
Anarchie und Lihbe berichtet über den Vortrag von Heinz-Jürgen Voss, der sich aus naturwissenschaftlicher Perspektive kritisch mit der Herstellung von Zweigeschlechtlichkeit und deren Folgen auseinandersetzt.