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	<title>Mädchenmannschaft &#187; Haltung statt Posen</title>
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		<title>Zusammen für ein gerechtes Rumänien</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 13:50:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silviu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Rumänien wird zum ersten Mal seit der Wende spontan protestiert. Seit mehr als einem Monat sammeln sich BürgerInnen aller sozialen Schichten und Altersgruppen, um gegen drastische Sparmaßnahmen und extreme Ungleichheiten zu demon&#173;strieren. Es fing heftig an. Staatspräsident Traian Basescu und seine rechtsliberale Regierungsmehrheit wollten – unter dem Vorwand der vom IWF (Internationaler Währungsfonds) verlangten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Rumänien wird zum ersten Mal seit der Wende spontan protestiert. Seit mehr als einem Monat sammeln sich BürgerInnen aller sozialen Schichten und Altersgruppen, um gegen drastische Sparmaßnahmen und extreme Ungleichheiten zu demon&shy;strieren. Es fing heftig an. Staatspräsident Traian Basescu und seine rechtsliberale Regierungsmehrheit wollten – unter dem Vorwand der vom IWF (Internationaler Währungsfonds) verlangten Haushaltssanierungen und hinter dem Rücken der Öffentlichkeit – das ganze Gesundheitssystem privatisieren. Es flogen Steine, Schaufenster von Banken und Geschäften gingen zu Bruch, Menschen lieferten sich erstmals seit 20 Jahren handfeste Auseinandersetzungen mit der Gendarmerie.</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/oR95EpJ-7A8&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/oR95EpJ-7A8&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>Die Regierung versuchte, die Wut der BürgerInnen mit Zugeständnissen ab&shy;zu&shy;wenden, doch das funktionierte nicht mehr. Aus einem monothematischen Protest wurde bald eine Bewegung. Trotz Schnee und klirrender Kälte demonstrieren hunderte, manchmal tausende Leute in den Großstädten und vor allem auf dem Universitätsplatz in Bukarest, jenem Ort, wo auch 1989 protestiert wurde. Von Anfang an forderten sie den Rücktritt der Regierung und Anfang der Woche ist diese auch <a href="http://www.taz.de/Reaktion-auf-Proteste/!87101/" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">tatsächlich zurückgetreten</span></a>. Angesichts der katastrophalen Umfragewerte und der anstehenden Wahlen gab es kaum andere Optionen.</p>
<p>Doch den „armen Schluckern“ von der Straße, wie ein Abgeordneter der rechts&shy;liberalen Mehrheit sie nannte, geht es nicht nur um ein arrogantes Kabinett und seinen kläglichen Premier. Sie wollen ein Ende des Wildwest-Kapitalismus, der nach der Wende viele Länder Osteuropas plagt. Und sie kämpfen für viele kleinere, aber wichtige Ziele: Ernstzunehmende Umweltschutzprogramme, ein Ende des umstrittenen Bergbauprojektes von <a href="http://www.taz.de/!76708/" target="_blank">Rosia Montana</a>, eine anständige Finanzierung von Bildung und Gesundheit statt massiver Privatisierungen, eine Diskussion statt einer sofortigen Ratifizierung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Counterfeiting_Trade_Agreement" target="_blank">ACTA-Abkommens</a>.</p>
<p>Die feministische Gruppe <a href="http://www.centrulfilia.ro/" target="_blank">Filia</a>, aber auch viele BloggerInnen und AktivistInnen beteiligen sich täglich an den Protesten und zeigen, dass Gender-Ungleichheiten, Sexismus und Homophobie auf die politische Agenda gehören und kein vermeintlich privates Problem darstellen. Die autistische neoliberale Spar- und Privatisierungspolitik und ihre konkreten Konsequenzen für Frauen als eine der am meisten betroffenen Gruppen werden dadurch endlich problematisiert. Ebenfalls wird der Regierungsmehrheit zu Recht vorgeworfen, dass sie in den letzten Jahren wenig bis nichts für mehr Gleichheit und Gleichberechtigung getan hat. Es werden keine Wunder über Nacht geschehen, doch diese breite Front an Protest ist ein guter Anfang.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26998&amp;md5=85e4b000b908d17db54cb7517978e632" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Im Osten nichts Neues?]]></series:name>
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		<title>Ehe, Kinder und die üblichen Klischees &#8211; die Blogschau</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/ehe-kinder-und-die-ueblichen-klischees-die-blogschau/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 09:31:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[reischan macht sich Gedanken um das über-einen-Kamm-Scheren von Feminist_innen und appelliert daran, den Männern die Definitionsmacht darüber, was Feminist_innen sind oder nicht sind aus der Hand zu nehmen. Die Zahlenzauberin darf zu Recht angeben: Mit einem gestickten &#8220;Riots Not Diets&#8221;. denkwerkstatt veröffentlicht den ersten Teil ihres Interviews mit Raewyn Connell, einer der Mitbegründerinnen der akademischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>reischan</em> macht sich <a href="http://reischan.blogspot.com/2012/01/nehmt-den-mannern-den-feminismus-aus.html" target="_blank">Gedanken</a> um das über-einen-Kamm-Scheren von Feminist_innen und appelliert daran, den Männern die Definitionsmacht darüber, was Feminist_innen sind oder nicht sind aus der Hand zu nehmen.</p>
<p>Die <em>Zahlenzauberin</em> darf zu Recht <a href="http://zahlenzauberin.wordpress.com/2012/01/09/jetzt-muss-ich-mal-kurz-angeben/" target="_blank">angeben</a>: Mit einem gestickten &#8220;Riots Not Diets&#8221;.</p>
<p><em>denkwerkstatt</em><a href="http://www.denkwerkstattblog.net/2012/01/raewyn-connell-im-interview-teil-1/" target="_blank"> veröffentlicht</a> den ersten Teil ihres Interviews mit Raewyn Connell, einer der Mitbegründerinnen der akademischen Männlichkeitsforschung.</p>
<p><em>fuckermothers</em> <a href="http://fuckermothers.wordpress.com/2012/01/10/deutschland-ist-einziges-oecd-land-in-dem-die-erwerbstatigkeit-beider-eltern-nicht-gefordert-wird-und-schneidet-auch-sonst-schlecht-ab/" target="_blank">berichtet</a> über das Ergebnis einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), wonach Deutschland das einzige OECD-Land &#8211; von 23 &#8211; ist, das die Erwerbstätigkeit beider Eltern steuerlich behindert; Stichwort Ehegattensplitting.</p>
<p><em>Noah Sow</em> <a href="http://www.noahsow.de/blog/2012/01/08/umkleidewhiteness" target="_blank">schildert</a> die kurze, gruselige Unterhaltung in einer Umkleide: Darf ich Ihnen den Rücken eincremen?</p>
<p><em>West-Östliche Diva</em> <a href="http://westoestlichediva.blogspot.com/2012/01/neuer-geist-alte-flaschen.html" target="_blank">erzählt</a> vom Neujahrsempfang der Deutsch-Arabischen Gesellschaft in Berlin, in der sie mit ihrer Freundin nicht nur den Altersdurchschnitt senkt sondern sich auch über diversen &#8220;Orientalistenquatsch&#8221; und drei weiße Männer &#8211; u.a. Peter Scholl-Latour &#8211; auf dem Podium ärgert.</p>
<p>Die australische Get Up! Kampagne wirbt mit einem Video gegen die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Ehen</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_TBd-UCwVAY&amp;feature=youtu.be&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/_TBd-UCwVAY&amp;feature=youtu.be&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>Um die Ehe geht es auch bei Teresa Bücker, die für die <em>FAZ-Community</em> unser Verständnis von der Ehe <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/deus/archive/2012/01/09/okkupiert-die-ehe.aspx" target="_blank">hinterfragt</a>. Wo ist dort zwischen öffentlichen Reaktionen wie &#8216;hoffnungslos romantisch&#8217; und &#8216;hoffnungslos gestrig&#8217; noch Platz für die freie Entscheidung einzelner?</p>
<p><em>Die kleine Ethnologin</em> <a href="http://kleineethnologin.wordpress.com/2012/01/11/hinter-jedem-starken-mann/" target="_blank">nimmt Stellung</a> zu einem SZ-Artikel, der über ein jüngst in der USA erschienenes Buch über Michelle Obama berichtet und eifrig die Klischees der Politikergattin bedient.</p>
<p>Puzzlestücke <a href="http://puzzlestuecke.wordpress.com/2012/01/11/nein-heist-nein-oder-friend-zone-my-ass/" target="_blank">kotzt</a> über den offensichtlichen Sexismus sogenannter Friend-Zones, in denen Männer die Harmlosen und Frauen die Bösen sind. Passt exellent zu Nadines Text über <a href="http://maedchenmannschaft.net/nice-guy-oder-wie-das-patriarchat-unsere-beziehungs-und-begehrensformen-einschraenkt/" target="_blank">Nice-Guys</a>.<span id="more-26380"></span></p>
<p>Auf <em>Küchenradio</em> gibt es eine <a href="http://www.kuechenradio.org/wp/?p=1230" target="_blank">neue Folge Queere Geeks</a>. Dieses Mal mit Stephan Urbach als Gast zu den Themen &#8220;Schwulenfeindlichkeit unter Nerds&#8221;, &#8220;Depressionen unter Hackern&#8221; und sein Engagement bei Telecomix, einer Aktivistengruppe, die in den Diktaturen des Nahen Ostens sichere Kommunikationskanäle bereit stellt</p>
<p><em>Nina la Grande</em> <a href="http://ninialagrande.blogspot.com/2012/01/flexibler-fur-die-frau.html" target="_blank">regt sich darüber auf</a>, dass bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf es immer nur um die Frauen geht, egal ob im Werbespot einer Supermarktkette oder in den Nachrichten der Tagesschau.</p>
<p>Als Blogger_in <a href="http://ironbloggerberlin.com/about/" target="_blank">vernetzen</a> kann man sich jetzt bei <em>Iron Blogger Berlin</em>, mit gemeinsamer Bierkasse und der Option auf Live-Treffen, um die Bierkasse zu verjubeln. Prost!</p>
<p><em>high on clichés</em> hat mit &#8220;Physiotypische&#8221; einen Begriff für körperlich Unversehrte <a href="https://highoncliches.wordpress.com/2012/01/11/privilegien-physiotypischer/" target="_blank">kreiert</a> und zählt 20 Privilegien auf, die &#8220;Physiotypische&#8221; im Alltag haben, wie uneingeschränkten Medienkonsum oder keine Benachteiligung bei der Ausbildungs- und Jobsuche zu erfahren.</p>
<p>Bevor ihr euch die Termine der kommenden Woche notiert, hier noch die Empfehlung für ein neues Blog: <a href="http://fionalerntprogrammieren.wordpress.com/" target="_blank">Fiona lernt progammieren</a>; dann mal los!</p>
<p><strong>Termine:</strong></p>
<p><strong></strong>Am 28. und 29. Januar findet im Wiener FrauenLesbenMädchenZentrum jeweils von 14 bis 19 Uhr ein <a href="http://argedickeweiber.wordpress.com/2012/01/08/dicke-weiber-tanzworkshop/" target="_blank">Dicke Weiber Tanzworkshop</a> statt. Anmelden könnt ihr euch bis Freitag, den 20. Januar.</p>
<p>Zum dritten Mal findet der <a href="http://as-laden.info/?p=2569" target="_blank">queer riot club</a> statt: Am 14. Januar am 20 Uhr im antisexistischen Infoladen Neukölln in</p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26380&amp;md5=3838bd5ca30359920e6bac5494156404" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Jetzt vorschlagen: Die Bloggerin des Jahres 2011!</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 10:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maedchenmannschaft e.V.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch in diesem Jahr haben wieder viele tolle Bloggerinnen &#8220;im Netz&#8221; gegen all den Kram, der auch das nichtvirtuelle Leben manchmal ganz schön schwer macht, angeschrieben und auf ganz verschiedene Art und Weise digitale Räume geschaffen, in denen wir uns gern aufhalten, uns austauschen, vernetzen oder unterstützen, in denen wir Spaß haben, auf gute Ideen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-25406" title="bloggermaedchen11" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/11/bloggermaedchen11.jpg" alt="Bloggermädchen 2011" width="180" height="194" /> Auch in diesem Jahr haben wieder viele tolle Bloggerinnen &#8220;im Netz&#8221; gegen all den Kram, der auch das nichtvirtuelle Leben manchmal ganz schön schwer macht, angeschrieben und auf ganz verschiedene Art und Weise digitale Räume geschaffen, in denen wir uns gern aufhalten, uns austauschen, vernetzen oder unterstützen, in denen wir Spaß haben, auf gute Ideen kommen, schöne Dinge entdecken oder praktische Tipps finden. Einige solcher Blogs stellen wir hier immer mal wieder vor, z.B. in unserer Rubrik <a href="http://maedchenmannschaft.net/series/www-girls/" target="_blank">WWW Girls</a>. Ihr kennt aber garantiert noch viel mehr tolle Bloggerinnen. Und so suchen wir auch in diesem Jahr wieder das</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bloggermädchen des Jahres!</strong></p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/und-die-gewinnerin-ist/" target="_blank">2009</a> machte <a href="http://frauliebe.typepad.com/" target="_blank">Frau Liebe</a> knapp vor <a href="http://annalist.noblogs.org/" target="_blank">Anne Roth</a> das Rennen, den dritten Platz teilten sich Das <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/" target="_blank">Mädchenblog</a> und <a href="http://fraeuleinzucker.blogspot.com/" target="_blank">Frl. Zucker</a>.  <a href="http://maedchenmannschaft.net/das-bloggermaedchen-des-jahres-2010/" target="_blank">2010</a> verlieht ihr die Auszeichnung an Kathrin von <a href="http://drueberleben.wordpress.com/" target="_blank">Drüberleben</a>, auf dem zweiten und dritten Platz landeten <a href="http://www.ankegroener.de/" target="_blank">Anke Gröner</a> und <a href="http://antjeschrupp.com/" target="_blank">Antje Schrupp</a>.</p>
<p>Und 2011? Wie in den vergangenen zwei Jahren seid jetzt ihr gefragt, liebe Leser_innen: Welche Blogs aus dem deutschsprachigen Raum lest ihr gerne und regelmäßig? Welche ist eure Bloggerin des Jahres? Ab sofort und bis zum 31. Dezember, 12:00 Uhr könnt ihr sie hier in den Kommentaren vorschlagen (bitte nur 1x) und begründen, warum sie nominiert werden sollte. Die Abstimmung folgt dann im Januar 2012.</p>
<p>Viel Spaß!</p>
<p>Eure Mädchenmannschaft</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25345&amp;md5=3e750bb98acd593e97966b9601607236" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Rumänische FeministInnen protestieren gegen Gewalt</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 10:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silviu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenfakten]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, organisiert die rumänische AktivistInnen-Gruppe FILIA eine Protestaktion gegen die Verdrängung dieses Themas in der lokalen Öffentlichkeit. Mit einer Demo vor dem Parlament in Bukarest will die universitätsnahe feministische Initiative konkrete Gesetzesänderungen erreichen. So soll in Fällen von physischer Gewalt der frühzeitige Einsatz der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, organisiert die rumänische <a href="http://www.centrulfilia.ro/" target="_blank">AktivistInnen-Gruppe FILIA</a> eine Protestaktion gegen die Verdrängung dieses Themas in der lokalen Öffentlichkeit. Mit einer Demo vor dem Parlament in Bukarest will die universitätsnahe feministische Initiative konkrete Gesetzesänderungen erreichen. So soll in Fällen von physischer Gewalt der frühzeitige Einsatz der Behörden erleichtert, das Netz von Frauenhäusern ausgebaut und die Täter tatsächlich bestraft werden. Vor allem wollen aber die akademisch geprägten AktivistInnen ein Zeichen setzen und das Problem endlich auf die politische Agenda bringen.</p>
<div id="attachment_25169" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-25169" title="Plakat" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/11/plakat-300x200.jpg" alt="Plakat der Organistaion FILIA: Das Gesicht einer jungen blonden Frau mit einem großen Bluterguss auf der Wange" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Aufruf zum Stopp von Gewalt gegen Frauen. Copyright FILIA</p></div>
<p>Das ist eine durchaus sinnvolle Idee, die mittlerweile eine breitere Unterstützung – unter anderen auch bei den schwulen und Roma-Organisationen – gefunden hat. Denn schon die offiziellen Statistiken erzählen eine grausame Geschichte. Zwischen 2004 und 2008 wurden in Rumänien fast 50.000 Frauen Opfer häuslicher Gewalt, die in rund 700 Fällen tödliche Folgen hatte: Im Durchschnitt wurde also alle zwei Tage eine Rumänin umgebracht. Im Jahr 2009 stieg die jährliche Opferzahl noch einmal dramatisch um acht Prozent auf 12.000 an. War es die Wirtschaftskrise, die viele Menschen in die Arbeitslosigkeit und Armut getrieben hat und die reale Opferzahl steigen ließ? Oder war es im Gegenteil ein erhöhtes Problembewusstsein, ein moderneres Selbstverständnis, das immer mehr Frauen den Mut gab, das Schweigen zu brechen?</p>
<p>Wir wissen es nicht. Diese schreckliche Zahl lässt sich schwer einschätzen. Armut scheint auf dem ersten Blick keine wichtige Rolle zu spielen. Zwar verdienen 60 Prozent der Opfer weniger als das rumänische Durchschnittseinkommen (das sind im Monat 350 Euro netto). Aber das ist ja eben das „normale“ Verhältnis für Frauen. Fakt ist, dass das finanzielle Argument in vielen Fällen schwer wiegt, wenn es darum geht, zu entscheiden, ob frau sich weiterhin schlagen lässt, oder plötzlich auf der Straße landet. Die aktuell verfügbaren Plätze in Frauenhäusern decken nämlich keine fünf Prozent des offiziellen Bedarfs.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25171&amp;md5=7a383098add1cc81734ad9eae7462397" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Im Osten nichts Neues?]]></series:name>
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		<title>Kein Fortschritt wenn es um Barrierefreiheit geht?</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 08:10:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach fast drei Jahren des Bloggens verkündete letzte Woche Julia Probst (auch bekannt als @EinAugenschmaus) fürs Erste damit aufzuhören. Ihre Arbeit sei nicht beendet, ganz im Gegenteil: Es gibt sovieles, worüber ich mich aufregen könnte und blogtechnisch verwursten könnte, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass sich in Deutschland nichts in Sachen Inklusion und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach fast drei Jahren des Bloggens verkündete letzte Woche Julia Probst (auch bekannt als <a href="https://twitter.com/EinAugenschmaus" target="_blank">@EinAugenschmaus</a>) fürs Erste <a href="http://meinaugenschmaus.blogspot.com/2011/11/sendepause-auf-unbestimmte-zeit.html" target="_blank">damit aufzuhören</a>. Ihre Arbeit sei nicht beendet, ganz im Gegenteil:</p>
<blockquote><p>Es gibt sovieles, worüber ich mich aufregen könnte und blogtechnisch verwursten könnte, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass sich in Deutschland nichts in Sachen Inklusion und Barrierefreiheit ändern wird in absehbarer Zeit. </p></blockquote>
<p>So stieg z.B. der Anteil an Untertitelungen im deutschen Fernsehen <a href="http://maedchenmannschaft.net/die-welt-nur-mit-den-augen-sehen/" target="_blank">von gerade einmal 10,6</a> auf <a href="http://meinaugenschmaus.blogspot.com/2011/09/im-wired.html" target="_blank">12,6 Prozent</a>. Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern ist der Anteil etwas höher, aber mit z.B. <a href="http://meinaugenschmaus.blogspot.com/2011/09/warum-gibt-es-bisher-keine-hochwertigen.html" target="_blank">37 Prozent bei der ARD</a> immer noch ein Armutszeugnis. Oft sind es nur verkürzte Untertitel und die Mediathek bleibt eh untertitelfreie Zone. Dennoch sollen Gerhörlose ab 2013 nicht mehr <a href="http://www.blog-barrierefrei.de/gez-gebuehrenpflicht-ab-2013-auch-fuer-schwerhoerige-und-gehoerlose/" target="_blank">von der GEZ-Gebühr befreit werden</a>. Doch nicht nur dies frustriert. So beschreibt Probst, wie sie in der <a href="http://maedchenmannschaft.net/raus-aus-der-betroffenheitsfalle/" target="_blank">Betroffenheitsfalle</a> gelandet ist:</p>
<blockquote><p>Mit meiner Art zu bloggen und Internetpräsenz habe ich mir einen kleinen Bekanntheitsgrad geschaffen, aber warum in Gottes Namen […] muss man erst sich erst mal einen Namen verschaffen, um gehört oder eher erhört zu werden von der Politik, die ihre Hausaufgaben einfach nicht macht? </p></blockquote>
<p>Einen Ausblick aber gibt es noch:</p>
<blockquote><p>Aber vielleicht sieht man sich ja im Fernsehen? Ich habe nämlich die Redaktionen von &#8220;Hartaberfair&#8221;, &#8220;Jauch&#8221;, &#8220;Anne Will&#8221; und &#8220;Markus Lanz&#8221; angeschrieben, ob die nicht mal über Barrierefreiheit und Inklusion von Menschen mit Behinderungen reden wollen mit mir als Studiogast? </p></blockquote>
<p>Bisher kam von den Redaktionen leider nur warme Worte und keine Zusagen. Dabei bekleckert man sich im Bundetag derzeit mit noch weniger Ruhm als sonst, <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/videos/extradrei825.html" target="_blank">wenn es um Barrierefreiheit geht</a>. Dringend Zeit also, das Thema auch ins Fernsehen zu holen und auch als Nicht-Betroffene deutlich zu machen, dass es so nicht weiter geht. </p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25151&amp;md5=8c521215c3ee295a275cb7c6bcb28c11" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Mindestlohn und die seriösen Wirtschaftsherren</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 10:36:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silviu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Deutschland wird wieder über den Mindestlohn debattiert. Trotz des breiten Konsens&#8217; wurde die Einführung einer allgemeingültigen gesetzlichen Regelung bislang blockiert, obwohl ein entsprechender Schritt einer Normalisierung der Situation gleichkäme: Kaum ein anderes EU-Land überlässt das dem Zufall. Die Argumente und Statistiken sind längst bekannt, ebenso die Tatsache, dass Frauen in den Niedriglohnsektoren überrepräsentiert sind. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>In Deutschland wird wieder <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,794844,00.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">über den Mindestlohn debattiert</span></a>. Trotz des breiten <a href="http://www.initiative-mindestlohn.de/umfragen-studien/eu-arbeitnehmerfreizuegigkeit/umfrage-76-der-bevoelkerung-fordern-von-der-regierung-die-zustimmung-zum-gesetzlichen-mindestlohn-zum-schutz-gegen-lohndumping/" target="_blank">Konsens&#8217;</a> wurde die Einführung einer allgemeingültigen gesetzlichen Regelung bislang blockiert, obwohl ein entsprechender Schritt einer Normalisierung der Situation gleichkäme: Kaum ein anderes EU-Land überlässt das dem Zufall. Die Argumente und Statistiken sind längst bekannt, ebenso die Tatsache, dass Frauen in den Niedriglohnsektoren überrepräsentiert sind. Und zu den Mindestlohngegnern gehören genau <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,794899,00.html" target="_blank">diejenigen</a>, die sich vor einigen Monaten gegen die Frauenquote in den Vorständen der Unternehmen ausgesprochen haben, und zwar mit dem gleichen Argument: Selbstregulierung sei immer die bessere Lösung. Was dieses Argument wert ist, hat übrigens die Bankenkrise in eklatanter Weise gezeigt.</p>
<p>Die Reflexion über diese Debatte führt aber auch zu weiteren, grundsätzlicheren Fragen. Wie kann es sein, dass ein so offensichtlicher, einfacher und letztendlich sehr moderater Schritt so lange blockiert werden kann? Wieso genießt eine männerdominierte Minderheit eine unverhältnismäßige Deutungshoheit in der öffentlichen Debatte? Denn trotz billigen Verschwörungstheorien ist Deutschland keine Pseudodiktatur, die von einer kleinen Clique geherrscht wird. Wenn also diese altväterliche Stimme weiterhin den Kurs bestimmt, heißt es womöglich, dass der alte Trick („Hier spricht nicht der Phallus, hier spricht die Vernunft“) immer noch gut funktioniert. Die Äußerungen dieser älteren Herren stoßen also nicht auf die Empörung über wiederholte, krasse Lügen, die Privilegien rechtfertigen, sondern werden in vielen Kreisen als informierte Meinung wahrgenommen – oder zumindest als legitime, ernstzunehmende Diskussionsbeiträge. Konkret wird die Farce erst durch den Mythos der Wirtschaftskompetenz und Expertise besagter Männer möglich: Ein klassisches Autoritätsargument, das in den Jahren nach 2008 die Glaubwürdigkeit eines Halloween-Kostüms besitzt.</p>
<p>Darüber hinaus zeigt die Situation aber auch, wie wichtig die sogenannte „Intersektionalität“ ist: Dass nämlich „Frauenthemen“ immer in einem gesellschaftlichen Kontext zu verstehen sind, in dem gleichzeitig auch andere Dimensionen und Aspekte eine Rolle spielen.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24580&amp;md5=b17e49fb435b7c222fb6002ce5c135cf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Neues vom Quotenmann]]></series:name>
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		<title>Noah Sow erlebt &#8220;Festival du Racisme&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 10:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna-Sarah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch dieses Jahr fand und findet in diversen deutschen Hochschulen das Festival Contre le Racisme statt, so auch in Fulda. Über den AStA der dortigen Uni war die Autorin, Aktivistin und Musikerin Noah Sow eingeladen worden, im Rahmen der Aktionstage eine Lesung aus ihrem Buch Deutschland Schwarz Weiß abzuhalten. Als Noah Sow jedoch dann vorgestern von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr fand und findet in diversen deutschen Hochschulen das <a href="http://www.contre-le-racisme.de/" target="_blank">Festival Contre le Racisme</a> statt, so auch in Fulda. Über den <a href="http://asta.hs-fulda.org/startseite/kontakt" target="_blank">AStA</a> der dortigen Uni war die Autorin, Aktivistin und Musikerin <a href="http://www.noahsow.de/" target="_blank">Noah Sow</a> eingeladen worden, im Rahmen der Aktionstage eine Lesung aus ihrem Buch <em><a href="http://www.deutschland-schwarzweiss.de/" target="_blank">Deutschland Schwarz Weiß</a></em> abzuhalten. Als Noah Sow jedoch dann vorgestern von der Organisatorin empfangen und zum geplanten Ort der Veranstaltung gebracht wurde, spielte sich folgende unfassbare Begebenheit ab, die Noah Sow <a href="http://www.noahsow.de/blog/2011/10/27/festival-du-racisme-in-fulda/" target="_blank">auf ihrem Blog schildert</a>:</p>
<blockquote><p>27.10. Ich werde von der Organisatorin des Festival Contre le Racisme’ (!) zur Location gebracht. Sie ist eine weiße Studierende, anfangmitte Zwanzig, schwarz gekleideter antifaesker Look, Mitglied bei der Grünen Jugend, duzt mich, entschuldigt sich dafür, duzt mich weiter. Sie sagt mir wie wichtig es ihr gewesen sei, diese Lesung gegen Rassismus zu organisieren.</p>
<p>S: leider ist heute auch noch ne andere Veranstaltung, zu Abschiebung, genau gegenüber. Das ist schade, hab ich erst letzte Woche mitgekriegt.</p>
<p>&lt;ein Wüstengrasbüschel rollt vorbei&gt;</p>
<p>Ich: Wieviele PoC sind denn an der Uni hier?</p>
<p>S: PoC? was ist das? Kenn ich nicht.</p>
<p>&lt;noch ein Wüstengrasbüschel rollt vorbei&gt;</p>
<p>S: vielleicht erklärst du’s mir ja?</p>
<p>Ich: &lt;fröstel&gt;</p>
<p>Wir kommen ins Café Chaos der Uni Fulda.<br />
<strong><a href="http://www.noahsow.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/caf%C3%A9chaos_50prz.jpg" target="_blank">Dort steht auf dem Lesepodest diese Lampe</a></strong> [Achtung; Bild nicht gewaltfrei]</p>
<p>Ich:  &lt;- – &#8211; &gt;</p>
<p>Hier lese ich nicht.</p></blockquote>
<p><span id="more-24503"></span></p>
<blockquote><p>S: wieso?</p>
<p>Ich: Bitte? Die Lampe da!</p>
<p>S: und?</p>
<p>Ich: blöd stellen hilft hier auch nicht weiter.</p>
<p>S: was? warum?</p>
<p>Ich: wollt ihr mich verarschen?</p>
<p>S: sollen wir die wegstellen?</p>
<p>Ich: ich geh jetzt. aber vorher mache ich noch ein Foto.</p>
<p>S: das können wir doch lösen. Ich kannte ja das Café vorher gar nicht.</p>
<p>Ich: &lt;mache noch ein Foto&gt;</p>
<p>S: und jetzt?</p>
<p>Ich: Ihr holt eine Frau aus Hamburg um gegen Rassismus was vorzulesen und präsentiert diese Scheiße hier, ihr habt ja sperrangelweit den – -&lt;führe den Satz nicht zuende&gt;Wie gewaltvoll das für die PoC Studierenden hier ist, ach so, du weißt ja nicht, was das ist, ihr seid ja nicht mehr ganz dicht.</p>
<p>S: also, inhaltlich hast du völlig recht</p>
<p>Ich: das kannst du gar nicht beurteilen und auch nicht kontextualisieren.</p>
<p>S: das ist jetzt aber ignorant von dir! Du kennst mich doch gar nicht!</p>
<p>Ich: &lt;gehe raus und fahre nach Hamburg zurück.</p></blockquote>
<p>Sie schließt mit folgendem Aufruf:</p>
<blockquote><p><strong>Liebe weiße Antiras und Organisator_innen des Festival Contre Le Racisme in anderen Städten!</strong></p>
<p>Bitte erklärt diesen Menschen, was ihr Problem ist, denn ich bin zu müde dazu und muss mich damit beschäftigen, den Terror zu verdauen.<br />
Bitte erklärt doch auch präventiv dazu, warum die AStA meine Fahrt und Übernachtung trotzdem bezahlen muss.</p></blockquote>
<p>Inzwischen ist zumindest letzteres zugesagt und stand angeblich auch nie zur Debatte (wäre ja auch noch schöner gewesen), es gab anscheinend auch eine Entschuldigung der Organisatorin und andere <a href="http://medienelite.de/2011/10/28/to-whites-it-should-concern/" target="_blank">Blogs</a> haben den Vorfall bereits <a href="http://metalust.wordpress.com/2011/10/28/seufz/" target="_blank">aufgegriffen </a>und entsprechend <a href="http://berlin.ihollaback.org/2011/10/29/when-keeping-it-real-goes-wrong-12309-diesmal-rassistische-anti-rassismus-veranstaltungen/" target="_blank">kommentiert</a>. Unglaublich &#8211; zusätzlich zu den o.g. Zumutungen als solchen &#8211;  erscheint hingegen die hohe Anzahl der Kommentare, die Noah Sow für ihre Weigerung, die Lesung unter den gegebenen Umständen abzuhalten, angreifen und Schuldumkehr wie aus dem Lehrbuch der Dominanzreproduktion betreiben. Da all diese Kommentare  dokumentiert werden sollen, ohne den eigentlichen Kommentarthread zu zerschießen, hat Noah Sow sie à la <a href="http://www.hatr.org" target="_blank">hatr.org</a> in <a href="http://www.noahsow.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Hatr_comments20111029_1o.doc" target="_blank">ein separates Dokument</a> ausgelagert &#8211; dort können wir einiges darüber lernen, wie es mit unseren weißdeutschen Abwehrreflexen und der Bereitschaft zur einer Antirassimusarbeit, die diesen Namen wirklich verdient, bestellt ist.</p>
<p><em>Update</em>: Hier eine weiterer deutlicher <a href="http://stoptalk.wordpress.com/2011/10/29/go-fuck-yourself/" target="_blank">Kommentar</a> zum Vorfall und die Reaktionen darauf.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24503&amp;md5=ad34207bd24203c4fb6376b2dfb207b9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Weg mit der rosa Augenbinde!&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 13:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verschiedenen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der folgende Artikel erschien kürzlich im Infoportal Breast Cancer Action Germany. eine andere sicht auf brustkrebs – a critical view of breast cancer . Die Autorin Gudrun Kemper (Jg. 1959), Mitglied im Vorstand des Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. , arbeitet seit rund 10 Jahren aus der Perspektive von Betroffenen am Thema Brustkrebs.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der folgende <a href="http://www.bcaction.de/infoblog/brustkrebsmonat-weg-mit-der-rosa-schleife-2/" target="_blank">Artikel </a>erschien kürzlich im Infoportal <a href="http://www.bcaction.de/start/" target="_blank">Breast Cancer Action Germany. eine andere sicht auf brustkrebs – a critical view of breast cancer</a> . Die Autorin Gudrun Kemper (Jg. 1959), Mitglied im Vorstand des <a href="http://www.akf-info.de/" target="_blank">Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V.</a> , arbeitet seit rund 10 Jahren aus der Perspektive von Betroffenen am Thema Brustkrebs.  Sie sagt: Die meisten Selbsthilfegruppen werden heute zum Teil in erheblichem Umfang industriell gesponsert, insbesondere von global agierenden Pharmakonzernen. Der Artikel entstand in Zusammenarbeit mit Frauen aus dem Projekt Breast Cancer Action Germany, die sich zum Ziel gesetzt haben, eine Alternative zu industriell finanzierten Gruppen zu entwickeln.<br />
</em></p>
<p><strong> Brustkrebsmonat – Weg mit der rosa Augenbinde!</strong></p>
<div id="attachment_24111" class="wp-caption alignleft" style="width: 178px"><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/10/big_see-300x300.jpg"><img class="size-full wp-image-24111  " title="big_see-300x300" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/10/big_see-300x300.jpg" alt="Schwarzweißporträt einer ernst blickenden Frau, die sich eine rosafarben kolorierte Augenbinde abnimmt, so dass ein Auge bereits zu sehen ist" width="168" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Abbildung: Aktion The Big See! - UNISON und Women Environmental Network (WEN) 2005 - Copyright Mark Chilvers, Großbritannien, mit freundlicher Genehmigung</p></div>
<p>„Krebs ist Scheiße“ (CANCER SUCKS) steht auf einem bekannten Button von Breast Cancer Action. Das ist zumindest aus der Perspektive von Betroffenen treffend formuliert, auch wenn das Bild der Krankheit Brustkrebs besonders in Deutschland in der Öffentlichkeit heute rosa verpackt und von Fort­schritt geprägt zu sein scheint. Ob Staubsau­ger, Lockenstab, Mode­schmuck, Nagellack oder Bekleidung: mehr und mehr Firmen, aber auch „Selbsthilfe“ und „Charities“ benutzen die Krankheit, diverse Produkte geschäftstüchtig im Schlepptau ihres „Engagements“. Brust­krebs erweckt Aufmerksamkeit im Marketing, um sich selbst ins Gespräch zu bringen und vorgeblich human­istische Ansätze zu demonstrieren.</p>
<p>Doch „Bewusstsein für Brustkrebs“ gibt es inzwischen im Überfluss. Die an Bord solcher Kampagnen mitgeführten Botschaften sind häufig irreführend oder unzulässige Vereinfachungen, die mehr schaden als nützen. Die versprochenen Spenden sind selten transparent und erreichen betroffene Frauen oder medizinische Behand­lungszentren höchstens im Ausnahmefall in nennens­wertem Umfang.</p>
<p><span id="more-24110"></span></p>
<p>An vorhandenen Defiziten verändern „Brustkrebsmonat“ und Marketingkampagnen dagegen nichts. Krankheitsursachen werden weiterhin nicht hinreichend erforscht. Frauen sind angewiesen auf unzureichende Werkzeuge in Diagnostik und Therapie. Die Anzahl der Neuerkrankun­gen steigt kontinuierlich. Die Sterblichkeit an Brustkrebs sinkt nicht nennenswert, was anhand der <a href="http://www.gekid.de/" target="_blank">GEKID-Zahlen</a> für Deutschland leicht überprüfbar ist. Ob das weltweit größte Mammographie-Screening-Programm „nach europäischen Leitlinien“ in Deutschland daran etwas ändern wird, erscheint vielen MedizinerInnen heute fraglich. KritikerInnen aus den Reihen medizinischer Forschungseinrichtungen und Frauenorganisationen welt­weit bezweifeln die Erfolgsaussichten und attestieren zusätzliche Risiken für Frauen. Die bereitgestellten Informationsmaterialien zu Diagnostik, Behandlung und Therapie kommunizieren insbesondere Risiken nicht hinreichend.</p>
<p>Brustkrebs ist nach wie vor, und allen gegenteiligen Bekundungen zum Trotz, bei vielen Frauen nicht heilbar. Wer sich mit einzelnen Krankheitswegen betoffener Frau­en befasst, wird nach wie vor mit Odyseen unvorstellbaren Leids konfrontiert. Die Antwort auf soziale Probleme jüngerer Frauen mit Brustkrebs heißt in Deutschland Hartz IV, gesellschaftlicher Abstieg, Armut. Brustkrebs als sozia­les Problem wird nicht diskutiert. Leid, Schmerz, Krankheit und Tod betreffen reale Frauen, während das Bild der Krankheit in der Öffentlichkeit umgedeutet wird.</p>
<p>Der sogenannte „Brustkrebsmonat“ Oktober hat sich zum Paradebeispiel einer weltweiten Manipulationsindustrie gemausert. Besonders im Oktober wabert eine rosa Lawi­ne um den Erdball, die Frauen infantilisiert, instrumentali­siert und zugleich den Blick auf das, was an abgesicher­tem wissenschaftlichen Wissen wirklich existiert, wirksam verstellt. Die mehr oder minder kitschigen Aktivitäten mit „rosa Schleife“ sollen für Aufmerksamkeit sorgen und sind dabei zugleich zum Symbol einer industriell umfunktionier­ten Basisbewegung geworden. Selbst konservativere Frauenorganisationen wie der große amerikanische Zusammenschluss der National Breast Cancer Coalition wenden sich bereits seit Jahren gegen solche Aktivitäten. In Großbritannien rufen Frauenorganisationen an Universi­täten wie Parlamenten[1] gleichermaßen dazu auf, die allge­genwärtige „rosa Schleife“, die als Augenbinde verstanden wird, endlich abzunehmen.</p>
<p>Die Medizinsoziologin Gayle Sulik hat in ihrem Buch „Pink Ribbon Blues“ die Gleichung „Frau = Brust = Rosa“ durch alle Untiefen dekliniert. Ihr wichtiges, bei Oxford University Press erschienenes Buch zu Geschichte und Gegenwart der Brustkrebsbewegung findet in Deutschland bisher keinen Verleger. Dabei wäre es wichtig, ihre Arbeiten auch in deutscher Sprache zugänglich zu machen. Sulik spricht von „Brustkrebsindustrie“. Sie schreibt, dass es kein Zufall sei, wenn mit dem Brustkrebsmonat der amerikanischen Krebsgesellschaft (American Cancer Society) die Mammo­graphie propagiert wird, da sie von der Niederlassung eines der größten multinationalen Chemiekonzerne ge­sponsert worden sei. Die Zeneca-Gruppe von der Imperial Chemical Industry, die später mit Astra fusionierte, sei durch Entwicklung, Herstellung und Verkauf onkologischer Medikamente zu einem der reichsten Mitglieder dieser Brustkrebsindustrie geworden.[2] Mit der Etablierung des Mammographie-Screenings ist es in den letzten Jahren auch hier zu einem nicht unerheblichen Anstieg der Neu­erkrankungen gekommen. Auch hiesige Frauenorganisa­tionen, Selbsthilfegruppen einschließlich der Brustkrebs­demonstrationen wurden von Pharmakonzernen und Medizingeräteherstellern gesponsert. Die Auswirkungen des Screenings in der Tragweite für Frauen sind bisher allerdings noch nicht sicher abschätzbar.</p>
<p><strong>Den geschlossenen Kreislauf durchbrechen</strong></p>
<p>Während die Ursachen von Krebserkrankungen und Brustkrebs ausgeblendet bleiben, während Regierungen sich weigern, Maßnahmen zu ergreifen, um Ursachen adäquat zu erforschen und für sicherere Lebensbedingun­gen von Frauen zu sorgen, während immer mehr Medizin­technik und überteuerte Therapien und Tests zum Einsatz kommen und damit die Finanzierbarkeit eines Gesund­heitssystems schlichtweg für alle gefährden, fordern die kritischen Frauen- und Bürgerrechtsorganisationen zumin­dest endlich strengere Kontrollen für krebserregende Chemikalien.</p>
<p>Hersteller von gesundheitsgefährdenden Chemikalien sind nicht eben selten dieselben Konzerne, die auch die Medikamente herstellen und mit ihren verschachtelten Konzer­nen medizinische Einrichtungen wie Brustzentren betrei­ben. Forschungen multinationaler Konzerne werden auch in hiesigen Behandlungseinrichtungen an Brustkrebspatientinnen durchgeführt. Bei weitem nicht jede medizinische Studie, nicht jedes Experiment ist dabei transparent oder hilfreich oder auch nur mit einer Aussicht auf Behandlungserfolg verknüpft, während überzogene Preise für neue onkologische Medikamente und Testverfahren die eigentlichen Antriebsräder im Geschehen sind.</p>
<p>Zugleich werden Frauen über Produkte des täglichen Lebens von Kinderspielzeug über Kosmetika, Haushalts­reiniger, Kunststoffe, Einrichtungsgegenstände etc. mit krank machenden Chemikalien kontaminiert. Die große Schieflage beim Einfluss von „modernen“ Lebens- und Ernährungsgewohnheiten und der Entstehung von Krebs­erkrankungen zu beleuchten, sprengt hier den Rahmen. Viele dieser Chemikalien, die wir auch in Lebensmitteln wiederfinden, sind bekannte Karzinogene oder als suspekt für eine mögliche Krebs verursachende Wirkung einge­stuft. Mehr als 300 dieser synthetischen, also künstlichen Chemikalien werden beispielsweise in der Muttermilch nachgewiesen.[3] Wer ist bereit, die tiefgehende Tragik, die dies bedeutet, weiterzudenken und nach Auswegen zu suchen? Medikalisierung von Frauen über erfundene Krankheiten (Beispiel Hormonersatztherapie und „Hormonmangelsyndrom“) haben Gesundheit und Leben von Frauen rücksichtslos gefährdet, und fragwürdige Ver­sprechungen wie „Anti-Aging“ mit „Hormonersatztherapien“ führen fundamentale medizinische Grundsätze seit Jahrzehnten ad absurdum.</p>
<p>Mit ihrer Aktion „The Big See“ (s. Foto oben) haben die britischen Organisationen Women Environmental Network (WEN) und die Gewerkschaft UNISON im Jahr 2005 damit begonnen, auf den Verschleiß der rosa Schleife hinzuweisen. Sie fordern seitdem offensiv dazu auf, die „rosa Augenbinde“ abzunehmen und die Ursachen von Brustkrebs in einem umfassenderen Kontext zu betrachten: „Nimm die rosa Augenbinde ab. Wenn du die Augen öffnest, bist du nicht mehr blind für die Zusammen­hänge zwischen Chemikalien, die mit der Entstehung von Krebs in Verbindung gebracht werden, und für steigende Brustkrebsraten sorgen. Werde aktiv!“ Helen Lynn, Her­ausgeberin der Broschüre zu Brustkrebs und Umwelt­belastungen, die mittlerweile in fünf Sprachen einschließ­lich einer deutschsprachigen Version (<a href="http://www.bcaction.de/pdf/ukul/umwelt_brustkrebs.pdf" target="_blank">Die verkannte Gefahr: Brustkrebs und Umweltbelastung</a>, pdf) vorliegt, stellt fest, dass Frauen verblendet werden, weil Brustkrebs immer noch als praktisch unvermeidliches Schicksal dargestellt werde. Sharon Greene von der britischen Gewerkschaft UNISON mit über 1,1 Millionen Frauen unter ihren Mitgliedern forderte bereits 2005 außerdem, dass Entscheidungsträger und Politik endlich mehr tun, um die Ursachen für mehr und mehr Brustkrebserkrankun­gen abzustellen.</p>
<p><strong>Selbstschutz: Was Frauen selbst tun können</strong></p>
<ul>
<li>Sich nur aus unabhängigen, ungesponserten Quellen informieren.</li>
<li>Den Gebrauch von Kosmetika bis Putzmittel überdenken und “grüner” einkaufen. Mehr Infos dazu bieten bisher vor allem die <a href="http://www.ewg.org/skindeep/" target="_blank">Skin Deep Cosmetics Database</a> oder das <a href="http://www.femmetoxic.com/" target="_blank">FemmeToxic</a>-Projekt von Breast Cancer Action Montreal; entsprechende unabhängige Projekte und Datenbanken in deutscher Sprache fehlen bisher.</li>
<li>Beipackzettel, Inhaltsstoffe, Materialangaben genau kontrollieren. Umtauschen, wenn Produkte besorgniserregen­de Inhaltsstoffe enthalten. So kann man im Einzelhandel für Sensibilisierung sorgen und auch Händler informieren. Zukünftig solche Produkte beim Einkauf konsequent vermeiden.</li>
<li>Die kritischen Frauengesundheitsorganisationen wie z.B. den <a href="http://www.akf-info.de/" target="_blank">Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psycho­therapie und Gesellschaft e.V. unterstützen</a>, damit Frauengesundheit mehr Priorität erhält.</li>
<li>Über PolitikerInnen und Behörden weiter Druck für gesunde Lebenswelten aufbauen. Es ist unser Leben!</li>
</ul>
<p>[1] z.B. Aktion WEN Women Environmental Network und UNISON, der größten britischen Gewerkschaft mit über 1,1 Mio weiblichen Mitgliedern v. 03.10.2005 am College Green gegenüber den Houses of Parliament, wo Frauen mit rosa Schleife-Augenbinden diese symbolisch abnehmen, um zu zeigen, dass ihre Augen nicht verbunden sind angesichts der Arbeit der britischen Regierung und einem “Krebs-Establishment”, das die Zusammenhänge zwischen Umweltbelastungen und Krebs unter den Teppich kehrt. Die beiden Organisationen machten gemeinsam aufmerksam auf die Gefahren, die von gesundheitsschädigenden Chemikalien ausgehen, und forderten eine strengere Regulierung.</p>
<p>[2] Sulik, Gayle: Pink Ribbon Blues,OxfordUniversity Press 2011, S. 19</p>
<p>[3] s. dazu auch die BUND-Studie zu Muttermilch und Schadstoffbelastung (2005): <a title="zur BUND Broschüre als pdf" href="http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/chemie/20050600_chemie_schadstoffe_muttermilch_studie.pdf" target="_blank">Endstation Mensch: Über 300 Schadstoffe in der Muttermilch: Zeit für eine neue Chemikalienpolitik</a> (pdf)</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24110&amp;md5=8fceabcd554d8ec23f24f85ff5571af1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wenns nicht mal für eine Quotenfrau reicht</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 08:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Moralkeulen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ach ja]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung statt Posen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt so Artikel, bei denen frau sich fragt, warum frau die im Jahr 2011 eigentlich noch schreiben muss. Weil frau auch klar ist, dass es die üblichen drei Ausreden geben wird („keine Frau hatte Zeit, das hat sich einfach so ergeben, wir sind halt post-gender“) und dass sie wieder als die ewige Nörglerin beschimpft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/1f4610ad7ba44bf58d260ee14ad9fdd7" width="1" height="1" alt=""/>Es gibt so Artikel, bei denen frau sich fragt, warum frau die im Jahr 2011 eigentlich noch schreiben muss. Weil frau auch klar ist, dass es die üblichen drei Ausreden geben wird („keine Frau hatte Zeit, das hat sich einfach so ergeben, wir sind halt post-gender“) und dass sie wieder als die ewige Nörglerin beschimpft werden wird.</p>
<p>Aber jetzt mal ehrlich liebe Konferenzorganisator_innen von SuMa e.V. und PolitCamp e.V. &#8211; keine einzige Frau dabei zu haben ist ne reife Leistung. Gerade findet in Berlin der „<a href="http://www.suma-ev.de/forum2011/programm.html" target="_blank">SuMa-eV-Kongress 2011: Geld verdienen im Internet?</a>“ statt. Mit dabei sind 22 Männer (darunter auch Feministen) und 0 Frauen. Gibt es wirklich keine einzige Frau, die im Internet Geld verdient? Oder dann wenigstens eine, die darüber redet, warum das so schwer ist?</p>
<p>Geradezu grotesk wirkt es bei der Diskussionsrunde „<a href="http://politcamp.org/diskussion-demokratie-und-staat/444/" target="_blank">Demokratie und Staat</a>“ des PolitCamps, die im Oktober stattfinden wird. Sechs studierte weiße Männer, die meisten in der (Netz-)Politik und in Führungspositionen, debattieren über die folgende Fragestellung:</p>
<blockquote><p>Politische Beteiligungsmöglichkeiten dehnen sich immer mehr auf das Netz aus. Dabei liegen oftmals nicht technische Probleme im Vordergrund, sondern mangelt es oft noch an einer zu geringen Reichweite oder eine enttäuschende Beteiligung des Angebots. Läuft solch eine Beteiligung Gefahr verschiedene Bevölkerungsgruppen von Anfang an auszuschliessen? Kommt es zur Diktatur der Aktiven?</p></blockquote>
<p><a href="https://twitter.com/anked/status/118621704930082816" target="_blank">Anke Domscheit-Berg fragte dazu auf Twitter</a>: Warum sagen moderne Männer nicht einfach bei solchen Konferenz ab, die weibliche Kompetenz ignorieren?</p>
<p><a href="https://twitter.com/#!/fraeulein_tessa/status/118624329494827008"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/09/tessa-300x155.png" alt="Tweet von @fraeulein_tessa (teresa m. bücker): Wer es nicht schafft ausreichend* weibliche Speaker zu gewinnen, ist schlecht vernetzt und sollte den Job wechseln. /cc @anked @annnalist" title="Tweet von @fraeulein_tessa" width="300" height="155" class="aligncenter size-medium wp-image-23615" /></a></p>
<p>Und damit auch wirklich niemand mehr eine Ausrede hat: Erst nachdenken, wieviele Frauen man tatsächlich kennt, denn auch bei <a href="https://twitter.com/mspro/status/118650589524668416" target="_blank">Netz- und Technikthemen</a> sind es manchmal <a href="https://twitter.com/#!/mspro/status/118627363004235776" target="_blank">mehr als erwartet</a>. Und dann konsequent nachfragen, bis man seinen Bekanntenkreis erweitert hat – irgendwo stand mal die Regel, für jede Absage einer Frau nach fünf weiteren Kontakten zu fragen. Im Sinne eines Bewußtseinwandels sollten aber auch ruhig alle männlichen Experten auf ihre Kolleginnen befragt und so vielleicht auch ein Stück weit für das Thema sensibilisiert werden.</p>
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		<title>Barcamp Frauen 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 07:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenfakten]]></category>
		<category><![CDATA[Gendertrouble]]></category>
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		<category><![CDATA[Feministinnen]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist wieder so weit: Zusammen mit Missy Magazin, AVIVA, Gazelle, Frauen machen neue Länder, der SPD und einigen anderen präsentiert der Mädchenmannschaft e.V. das zweite &#8220;Barcamp Frauen&#8221;. Es findet am 15. Oktober ab 11 Uhr wieder in der Kalkscheune Berlin statt, dieses Jahr mit dem Untertitel &#8220;Was wollt ihr eigentlich?&#8221;. Was ein Barcamp genau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/09/468x60-Magda-Albrecht.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23391" title="BarCamp Frauen" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/09/468x60-Magda-Albrecht.jpg" alt="Banner zum BarCamp Frauen 2011" width="468" height="60" /></a><br />
Es ist wieder so weit: Zusammen mit <a href="http://missy-magazine.de/" target="_blank"><em>Missy Magazin</em></a>, <a href="http://www.aviva-berlin.de/aviva/index.php" target="_blank">AVIVA</a>, <a href="http://www.gazelle-magazin.de/" target="_blank"><em>Gazelle</em></a>, <a href="http://www.frauenmachenneuelaender.de/" target="_blank">Frauen machen neue Länder</a>, der <a href="http://www.spd.de/aktuelles/News/17208/20110907_barcamp_ankuendigung.html" target="_blank">SPD</a> und einigen anderen präsentiert der Mädchenmannschaft e.V. das zweite &#8220;Barcamp Frauen&#8221;. Es findet <strong>am 15. Oktober ab 11 Uhr</strong> wieder in der Kalkscheune Berlin statt, dieses Jahr mit dem Untertitel &#8220;Was wollt ihr eigentlich?&#8221;.</p>
<p>Was ein Barcamp genau ist, hat Magda <a href="http://maedchenmannschaft.net/zum-kennenlernen-barcamp-frauen-2010-in-berlin/" target="_blank">letztes Jahr</a> sehr gut erklärt:</p>
<blockquote><p>Ein Barcamp ist eine von den Teilnehmenden organisierte Konferenz. Nicht die Veranstalter_innen sondern die Barcamp-Gemeinde entscheidet darüber, welche Workshops oder Vorträge gehalten werden sollen. Für das „Barcamp Frauen” gibt es eine <a href="http://barcampfrauen.mixxt.de/" target="_blank">Webseite</a>, auf der sich alle Interessierten anmelden und Workshops oder Vorträge zu verschiedensten Themen vorschlagen können. Die Barcamp-Gemeinde stimmt letztendlich darüber ab, welche Diskussionsrunden gerne besucht oder welche Vorträge gehört werden wollen. Alle Teilnehmenden sind somit an der Gestaltung des Programms beteiligt.</p></blockquote>
<p><div id="attachment_23397" class="wp-caption alignright" style="width: 189px"><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/09/litho_flyer_barcamp_frauen_08_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-23397" title="litho_flyer_barcamp_frauen_08_klein" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/09/litho_flyer_barcamp_frauen_08_klein.jpg" alt="Flyer Barcamp Frauen" width="179" height="357" /></a><p class="wp-caption-text">Flyer Barcamp Frauen - bitte klicken zum Vergrößern</p></div><br />
Die Vorschläge für das Programm müssen jedoch keinesfalls zwingend schon vorher eingereicht werden! Der Reiz des Barcamps ergibt sich gerade dadurch, dass vor Ort entschieden wird, welche Themen für diese Zusammensetzung an interessierten Menschen gut passen würden. So fehlen die üblichen Powerpointpräsentationen und abgelesenen Vorträge, dafür gibt es intensive Diskussionenrunden, in denen sich jede und jeder auch unvorbereitet einbringen kann. Vor allem die sehr vertraute Atmosphäre ist uns vom letzten Barcamp in Erinnerung geblieben und wir hoffen sehr, dass sich das wiederholen lässt (wer gerne ausführlicher lesen möchte wie&#8217;s war klickt <a href="http://maedchenmannschaft.net/barcamp-frauen-so-offen-und-basisdemokratisch-wurde-bei-der-spd-noch-nie-diskutiert/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://maedchenmannschaft.net/barcamp-frauen-warten-auf-den-feministischen-porno/" target="_blank">hier</a>).</p>
<p>Eingeladen sind alle Menschen, die von einer anderen Gesellschaft träumen, die neugierig auf Menschen in anderen Lebenssituationen sind und diese an ihren eigenen Erfahrungen teilhaben lassen wollen.</p>
<p>Anmelden und schonmal ein bisschen diskutieren könnt ihr auf der <a href="http://barcampfrauen.mixxt.de/" target="_blank">mixxt-Seite</a> zum Barcamp. <a href="http://twitter.com/#!/frauenbarcamp" target="_blank">twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/BarcampFrauen" target="_blank">facebook</a> gibt&#8217;s natürlich auch. Wir freuen uns auf spannende Workshops und natürlich darauf, die eine oder den anderen von euch offline zu treffen!</p>
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