Einträge mit dem Tag ‘Haltung statt Posen’


Musikerinnen packen aus

27. August 2010 von Barbara

Lady Gaga, Beth Ditto, M.I.A und natürlich Madonna – Popmusik scheint in weiblicher Hand. Doch können Frauen im Musikbusiness wirklich mitreden? Das amerikanische National Public Radio hat über 700 Musikerinnen gebeten, einen Bogen mit 18 Fragen zu ihrer Situation auszufüllen.

“a female musician needs to rely on her sexual power more heavily than she needs to rely on her musical ability – I’d say those factors are reversed for a male musician” Libbie Schrader, 30, aus New York

Das ist der Unterschied zwischen einer Musikerin und einem Musiker. Besser gesagt, es ist ein Unterschied. Die Studie “Hey Ladies. Being a Woman today”, die der öffentlich-rechtliche Hörfunk der USA, National Public Radio, gerade veröffentlicht hat, zeigt noch andere Situationen, in denen einer Musikerin bewusst wird, dass sie weiblich ist. Und vor allem dann, wenn alle um sie herum männlich sind, merkt sie oft, dass weiblich häufig gleichzusetzen ist mit benachteiligt.

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Oh, ohne Botox!

18. August 2010 von Verena

Weibliche Celebrities sind ja vor allem deshalb berühmt, weil sie so schön sind – im Fersehen, auf der Kinoleinwand, dem roten Teppich und all den Oh!-Wow!-Bildern in den bunten Blättern.

Dass diese Schönheit nicht immer mit rechten, sprich natürlichen, Dingen zugeht, versteht sich von selbst. Botox ist in Hollywood wahrscheinlich mindestens genauso beliebt, wie eine Maß Bier auf dem Münchner Oktoberfest. Um so erstaunlicher, wenn Schauspielerinnen und Co. nicht nur den Gebrauch des Nervengiftes zugeben, sondern ihm in aller Öffentlichkeit abschwören, wie es jüngst Desperate Housewife-Darstellerin Teri Hatcher getan hat.

Foto via Huffington Post

Sowohl die Huffington Post, als auch Spiegel Online griffen die “Nude”-Bilder auf, die Hatcher über facebook veröffentlicht hatte. Wir sehen: Eine 45-Jährige nach dem Duschen, vor dem Schlafengehen und ohne offensichtliches Make-Up – eine attraktive Frau. Sie wolle mit ein paar Wahrheiten über Schönheit aufräumen, um es Frauen einfacher zu machen, zu ihrem Alter zu stehen, wird Hatcher zitiert.

Foto via more.com

Mit einer ähnlichen Aktion hatte Jamie Lee Curtis vor einigen Jahren für Aufsehen gesorgt. Die für einen makellos durchtrainierten Körper bekannte Schauspielerin ließ sich mit 2002 in Unterwäsche und ohne Fotoshop-Nachbearbeitung fotografieren. Es sei eine heimtückische Angelegenheit, die Welt glauben zu lassen, sie sei die Glamour-Jamie mit dem perfekten Körper, blah, blah, blah. Stattdessen zeigte die damals 44-Jährige, wie Frauen nun mal unretuschiert aussehen. Ganz normal halt.

Dabei sind Botox und andere “Schönmacher”, genauso wie Schönheitsoperationen längst keine rein weibliche Angelegenheit mehr. Wäre doch interessant, wie das Medienecho ausfällt, würde sich Mickey Rourke von kosmetischer Instandsetzung distanzieren.


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„Es gibt einfach keine qualifizierten Bewerberinnen” – Bewerber aber auch nicht

27. Juli 2010 von Helga

Mit dem Argument, es gäbe einfach nicht genügend qualifizierte Bewerberinnen wird gern versucht zu erklären, warum es denn so wenige Frauen in leitenden Positionen gäbe. Darüberhinaus wird damit auch vor möglichen katastrophalen Konsequenzen von Quotenregelungen gewarnt.

Eine interessante Entwicklung hat die ZEIT im neuen Führungskräftemonitor (PDF) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung gefunden:

2008 hatten laut der Studie zwar deutlich mehr Frauen in Führungspositionen einen Hochschulabschluss als noch 2001 – 67 Prozent im Vergleich zu 60 Prozent vor neun Jahren. Bei Männern in solchen Positionen stagniert dagegen der Anteil mit Studium. Von ihnen hatten 2008 nur 62 Prozent einen Abschluss, genau wie Anfang des Jahrzehnts.


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Gegen die Peniszensur

21. Juni 2010 von Verena

Während dieser Tage vor allem männliche Fußballerwaden das Blickfeld bevölkern, wünscht sich die Berliner Musikerin Zorro Zensur die Vollkommenheit: „Ich will dünne nackte Männer sehen“, singt sie auf ihrem Debüt, dessen Titel noch ein Stück kompromissloser daher kommt: „Ich habe die größte Vulva der Welt“. Da gratulieren wir doch direkt mal zum gelungenen Albumtitel:

Schwarz-weiß Bild von Zorro Zensur vor einem Mikro

Zorro Zensur fotografiert von Tanja Pippi

Zorro Zensur: (lachend) Vielen Dank! Einige meiner Freundinnen meinten, ‚hey, meine Vulva ist doch die Größte’; das gab einen richtigen Battle zwischen den Mädels und mir. Und gleichzeitig bedeutet die größte Vulva zu haben auch, dass besonders viele Penisse reinpassen.

Freitag: Aber reagieren die Leute nicht auch irritiert?

Zorro Zensur: Nein, bisher nicht. Die meisten finden es witzig, auch die Männer. Aber ich bin ja auch nicht im Neuköllner Kiez unterwegs, wo das vielleicht anders beurteilt würde.

Freitag: Männer behaupten ja gerne mal von sich, ihr Glied wäre das Größte – und das völlig ironiefrei. Neben der „größten Vulva der Welt“ wirfst du noch die Forderung nach „dünnen nackten Männern“ ins Feld. Ist das ein ähnlicher Gegenentwurf und in dem Fall zu den in Werbung und Medien vorherrschenden dünnen Mädchen?

Zorro Zensur: Das Bild von Männern und Frauen in der Werbung stört mich schon extrem. Gerade wieder sieht man auf den H&M Plakaten diese abgemagerten Models, während Männer in Rasierklingen-Werbung als der harte Macker rüberkommen. Ich stehe aber auf ganz dünne, schwache Männer ohne Muskeln und will die gefälligst auch sehen.

Freitag: Aber du willst sie nackt sehen

Zorro Zensur: Ja, natürlich! Der Mann ist das schönste Ding der Welt. Es heißt zwar immer, die Frau, das schöne Geschlecht, aber das sehe ich überhaupt nicht so. Und nackt sollen sie sein, weil ich gegen die allgemeine Penis-Zensur angehen will. Und gleichzeitig will ich dafür kämpfen, dass es ein Bild des Mannes als Softie gibt, lächelnd und nicht bloß hart und arrogant.

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Nach der Verstümmelung auch noch allein gelassen

18. Juni 2010 von Helga

Beschnittene Frauen haben in Deutschland ein großes Problem: Weibliche Genitalverstümmelung und daraus resultierende Folgen sind nicht im medizinischen Diagnoseschlüssel aufgenommen und tauchen auch im Abrechnungsverzeichnis der Krankenkassen nicht auf. Werden die Betroffenen krank, brauchen die Krankenkassen die Kosten für Behandlungen und Operationen nicht zu übernehmen. Auch ist bisher nicht klar, wieviele Frauen nun genau beschnitten sind, da ihre Zahl nicht erfasst wird – Terre des Femmes geht derzeit von rund 20.000 Frauen aus.

In diesem Jahr gibt es daher eine Unterschriftenaktion für die Aufnahme in den Diagnoseschlüssel, sowie die Einordnung in den einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) und die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Unterstützen kann man die Aktion online, die Unterschriftenliste (PDF) steht aber auch zum Ausdruck bereit.


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Ein Blick, ein Wort, eine Geste… und dann?

2. Juni 2010 von Helga

In Wales startet gerade eine neue Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen: One Step Too Far. Wie die BBC berichtet, ist das Ziel dabei, bereits vermeintlich harmlose Belästigungen anzugehen. Denn mit Pfiffen, Sprüchen und Blicken beginnt die Einschüchterung von Frauen, die sich nicht mehr sicher fühlen. Darüber hinaus wird Frauen signalisiert, sie verdienten keinen Respekt, während Männer eine Freikarte bekommen, sich wie Arschlöcher aufzuführen. Am Ende steht eine Kultur, die Gewalt gegen Frauen bagatellisiert und legitimisiert.

“To you it’s nothing – but it all adds up”. Wer startet diese Kampagne nun in Deutschland?


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Sex gleich Fastfood?

11. Mai 2010 von Verena
Dieser Text ist Teil 44 von 44 der Serie Die Feministische Bibliothek

Wer von zunehmender Sexualisierung und Pornofizierung der Gesellschaft spricht, muss sich oft den Vorwurf gefallen lassen, prüde zu sein.

Die Niederländerin Myrthe Hilkens hat es trotzdem gemacht. In „McSex. Die Pornofizierung unserer Gesellschaft“, klagt sie den zunehmenden Sexismus in Werbung und Popkultur sowie seinen gesellschaftlichen Nachwirkungen an. Und dabei geht es der Autorin keineswegs um den moralischen Zeigefinger, sondern um einen genaueren und verantwortungsvolleren Blick hinter das Motto „Ich vögel also bin ich“, das heute zu einseitig zur Identifikationsfindung genutzt werde.

Aufgeschlossen aber nicht mit sperrangelweit geöffneten Türen nähert sich die Autorin ihrer These der pornofizierten Gesellschaft, zu der es schon im Vorwort der wunderbaren Mithu Sanyal heißt, Problem sei nicht, dass Sexualität gezeigt werde, sondern wie.

Selber als Musikjournalistin mit dem täglichen Gepimpe und Gehoe im HipHop-Videos konfrontiert, ist Myrthe Hilkens einerseits müde ob des Mangels an Kreativität und Erneuerungsdrang in der Populärkultur, andererseits attestiert sie Jugendlichen den immensen Druck, all dem entsprechen zu wollen. Die Jugendlichen nicht dumm zu halten, aber auch nicht mit einem – dem individuellen Entwicklungstempo unangemessenem – Angebot zu überfüttern, das ist Hilkens’ Ansatz.

Hilkens wechselt zwischen gesellschaftlicher Historie und ihrer eigenen Familiengeschichte, persönlichen Eindrücken und Anekdoten sowie jüngere Studien und Veröffentlichungen zum Thema. Dazwischen finden sich Gesprächsprotokolle oder Emails von überwiegend Jugendlichen, die ihre sexuellen oder pornographischen Erfahrungen schildern. Dadurch wirkt „McSex“ locker und umgänglich geschrieben, entbehrt aber nicht das theoretische Fundament, auf das emotional geführte Diskussionen nun mal besser aufbauen.

Angreifbar macht sich Hilkens trotzdem. Denn zum einen bewegt sich sich doch recht stark in dem ihr bekannten Umfeld der Musik- und Videoclipkultur und spannt den Bogen kaum über Jugendkulturphänomene wie Pornoflatrateparties oder den Internetpornokonsum hinaus. Zum anderen vermitteln vor allem die ausgewählten Emails und Berichte der Jugendlichen eine start auf Betroffenheit ausgelegte Auswahl – ein Versuch, auch mal einen Blick auf die andere Seite der Medaille zu werfen und positive Aussagen aufzugreifen, wäre wünschenswert gewesen. Immerhin widmet sich die Autorin in einem Kapitel auch den Möglichkeiten „guter“ Pornos, der PorYes-Bewegung und unterstreicht darin noch mal in Anliegen, keinesfalls die Spielverderberin sein zu wollen. Aber der Rest scheint einfach von dieser aufgestauten Wut der Autorin geprägt, die sich nun endlich mal all das von der Seele geschrieben hat, was sie seit Jahren ankotzt. Das muss kein Fehler sein, trübt aber bisweilen die klare Sicht.

Denn solange Hilkens es mit „McSex“ nicht darauf angelegt hat, ein Grundlagenwerk zum Thema „Pornofizierung und Gesellschaft“ zu schreiben, ist ihr Buch trotzdem eine Bereicherung. Und auch wenn man manche Ansichten oder Forderungen Hilkens’ anders sehen sehen kann, ist sie so gut wie nie besserwisserisch oder rechthaberisch, aber kämpferisch für ihre Sache eintretend. Und das steckt zweifellos an.

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Das Buch über diesen Link zu bestellen, unterstützt die Mädchenmannschaft.

libri McSex. Die Pornofizierung unserer Gesellschaft jetzt bestellen

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Nicht nur Gender, auch ein Race Pay Gap

29. April 2010 von Helga

In Ergänzung zu den unerfreulichen Zahlen von letzter Woche, nach denen Frauen bereits beim Berufseinstieg in schlechteren Jobs mit schlechterer Bezahlung landen, hat NPR noch eine Grafik zum Race Pay Gap.

Vergleiche der wöchentlichen Entlohnung von Männern ($798) und Frauen ($638), danach aufgeteilt nach Ethnizitäten: Weiß $825 vs $654; African-American $620 vs $554; Asian $966 vs $753; Hispanic/Latino $559 vs $501


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Neues zum Gender Pay Gap

21. April 2010 von Helga

Eine Frau im Businesskostüm und eine Frau im Businessanzug geben sich ein High Five. Darüber steht: Like men, only cheaper. Darunter steht: If you don't like it. help us right it. Der Equal Pay Day ist kaum vorbei, da wirft eine neue Studie Licht auf die Benachteiligung von Frauen in der Arbeitswelt – vom ersten Tag an. Nancy M. Carter und Christine Silva befragten über 4000 Absolventen und Absolventinnen von MBA-Programmen. Dabei zeigte sich leider wieder einmal deutlich, dass Frauen auch heute noch mit Problemen zu kämpfen haben.

Dies fängt bereits beim Berufseinstieg an: Trotz gleicher Qualifikation verdienten die Jobeinsteigerinnen weniger als Jobeinsteiger. Der Unterschied blieb auch nach der Kontrolle auf vorherige Erfahrungen, Tätigkeitsfelder, Regionen, Branchen und Zeit seit dem Abschluss. Selbst mit unterschiedlichen Karriereambitionen oder Elternschaft ist er nicht zu erklären.

Davon unabhängig wurden Frauen eher in Positionen mit weniger Verantwortung eingestellt, während Männer besssere Chancen haben, gleich auf Führungspositionen zu landen. Wieder kontrollierten die Forscherinnen auf unterschiedliche Karriereambitionen, Branchen etc. und fanden keinen Grund für die Benachteiligung. Auch danach haben Frauen schlechtere Karten. So ist der Anteil derer, die eine Zeitlang unkonventionell arbeiten (z.B. in Teilzeit oder für eine wohltätige Organisation) bei Männern und Frauen gleich. Bei letzteren verschlechterten sich danach allerdings die Karriereaussichten.

Ähnlich oft wechselten die untersuchten Berufseinsteiger und Berufseinsteigerinnen auch den Arbeitsplatz – aber aus unterschiedlichen Gründen. Deutlich mehr Frauen beklagten sich über schwierige Vorgesetzte, während Männer als Gründe bessere Aufstiegschancen und mehr Geld angaben. Wer seinen Job aus Karriere oder monetären Gründen wechselte, hatte später auch tatsächlich Vorteile gegenüber seinen Kollegen, egal ob männlich oder weiblich. Nur dass Frauen diese Chance anscheinend seltener bekommen. Insgesamt zeigte sich, dass deutlich mehr Männer zufrieden mit ihrer Karriere waren als Frauen.


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Das Grüne Männer-Manifest

15. April 2010 von Verena

Man wird nicht als Mann geboren, man wird dazu gemacht – mit diesem abgewandelten Zitat Simone de Beauvoirs haben mehr als 20 Grünen-Politiker ein Anti-Macho-Manifest veröffentlicht.

Darin fordern sie ein neues Bewusstsein für eine neue Männlichkeit, in der nicht das sozial konstruierte Geschlecht im Vordergrund steht sondern der Mensch – nur so kann Gleichberechtigung für Frauen und Männer erreicht werden.

Einen Makel haben einige feministische Diskurse aber leider gerade in Deutschland bis heute: Männer spielen in ihm nur selten eine Rolle. Dabei ist wirkliche Gleichberechtigung, sind gleiche Rechte und gleiche Pflichten nur mit den Männern zu erreichen – nicht gegen sie. Frauen haben durch den Feminismus ihre Möglichkeiten erweitert, Männern steht dieser Schritt noch bevor.

Die Forderungen richten sich sowohl direkt an Männer – gebt Macht ab! – als auch an die Arbeitswelt, in der die Vorstellung des männlichen Haupternährers nach wie vor dominiert. Neue Zeitmodelle und Unternehmensstrukturen sollen auch Männern Teilzeitphasen und Familienzeiten ermöglichen.

Wir wollen auch hier Gleichberechtigung: Die Aufteilung der Elternzeit muss paritätisch sein. Dies würde nicht nur Männern mehr Verantwortung abverlangen, sondern auch die Unternehmen und Arbeitgeber zum Umdenken zwingen. Zwei Monate ist ein Arbeitnehmer für den Arbeitgeber zu entbehren, sechs Monate oder länger jedoch verlangen neue Zeit- und Jobmodelle, die wir dringend brauchen – hin auf dem Weg zu echter Gleichberechtigung.

Neue Jungs, neue Väter, ein neues Gesundheitsbewusstsein – das Männermanifest holt zum gelungenen Rundumschlag aus. Spiegel Online hat sich drüber lustig gemacht – wir finden es super!


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