Einträge mit dem Tag ‘gute Neuigkeiten’

Missy ist online

Wednesday, March 19th, 2008 von Susanne

Jetzt ist sie da. Die Webseite zu unser aller zukünftiger Lieblings-Mädchen-Pop-Zeitschrift: missy-magazine.de. Dort gibt es jetzt schon zu sehen: die ersten Missy-Fans, das Missy-Team und einige Cover-Entwürfe (z.B. links) für die erste Ausgabe.

Hohe Absätze → Knaller-Sex?

Sunday, March 9th, 2008 von Meredith

Gute Nachrichten für alle High Heel-Liebhaberinnen und -Liebhaber: Laut einer Studie aus Italien sind hohe Absätze gut für Gesundheit und Sexualität ihrer Trägerinnen.

Bild: Urban Outfitters

Eine Urologin an der Universität von Verona will heraus gefunden haben, dass Frauen, die ihre Füße in einem 15-Grad-Winkel zum Boden halten, weniger elektrische Aktivität in der Beckenbodenmuskulatur haben. Das bedeutet, dass diese entspannter bliebe und deswegen fitter, und daraus folgt: besserer Sex (und vermutlich eine robustere Blasenkontinenz). Ladys können sich also, wenn sie mögen, die langweiligen Beckenbodenübungen sparen und einfach regelmäßig schön hohe Schuhe anziehen.

Was allerdings Füße und Rückgrat nach einem Tag High Heels mit dem Sex-Drive anstellen, ist natürlich wieder eine andere Frage.

Champagner, please!

Friday, February 29th, 2008 von Meredith

Gute Nachrichten bringt der Mädchenblog: Das Missy Magazine von Sonja Eismann, Chris Köver und Steffi Lohaus hat gestern Abend das Hobnox-Stipendium von 25.000 Euro abgeräumt. Damit dürfte dem neuen, coolen Frauenmagazin das die drei planen nichts mehr im Weg stehen.

Herzlichen Glückwunsch!

Die Familienmanager

Thursday, February 21st, 2008 von Susanne

Der Spiegel von dieser Woche schreibt über die steigende Zahl Väter, die eine Babypause machen, über deren Schwierigkeiten mit Vorgesetzten und Rollenklischees - und ihren Willen, die “klassische” Aufgabenteilung zwischen Frau und Mann zu ändern:

“‘Ich finde es nur gerecht, dass ich beim zweiten Kind aussetze’, sagt Aicher, als wäre seine Babypause ganz selbstverständlich. Dabei sind Väter wie er die Vorreiter einer stillen Revolution. Wenn Ende Februar das Statistische Bundesamt die Zahlen zum Elterngeld für das Jahr 2007 vorlegt, wird sich der Anteil der Männer in Elternzeit mehr als verdreifacht haben.”

Volker Baisch, Vorsitzender des Vereins Väter e.V., hat sich zur Aufgabe gemacht, die Rollenbilder von Frauen und Männern zu verändern - ein “langwieriges Geschäft”, wie er sagt, für das das Elterngeld schon mal ein guter Anfang ist. Ein bewusstseinsverändernder Schritt wäre, würde ein Politiker oder ein paar männliche Promis Elternzeit nehmen, sagt Baisch zum Spiegel. Er kritisiert, dass Frauen immer noch viel weniger als die Männer verdienen - würde der Staat zum Beispiel Steuererleichterungen für Frauen schaffen, käme das auch den Männern zugute, weil auch sie dann eine Babypause machen könnten, ohne dass die Familienkasse vor Leere gähnt.

Grund Nummer eins, warum bis heute noch kein größerer Teil der Väter Elternzeit nimmt, sind laut Spiegel vor allem die Unternehmen. “Nicht einmal bei Betriebs- und Personalräten genießt das Thema Priorität”, ist das Fazit eines Projektteams der Gewerkschaft Ver.di, das untersuchte, wie deutsche Unternehmen mit der neuen Elternzeit umgehen.

Doch auch die Frauen müssten ihr Verhalten und ihre Ansprüche an die Väter überprüfen, sagt Marcus Schmitz, Experte für familienfreundliches Personalmanagement und Unternehmensberater:

“‘Es sind die Frauen, die es Männern schwermachen, sich zu verändern’, legt er los. ‘Frauen wünschen sich Männer, die sich um die Kinder kümmern - aber nach ihren Regeln. Frauen wünschen sich Männer, die sich um den Haushalt kümmern - aber nach ihrem Qualitätsmaßstab. Und bei all dem erwarten sie trotzdem auch noch einen beruflich erfolgreichen Mann.’ Gerade sechs Prozent der Frauen sei die Karriere ihres Mannes egal, zitiert Schmitz eine Umfrage - betroffenes Schweigen.”

Viele Frauen müssen noch gelassener werden, wenn es darum geht, dem Partner Verantwortung für die Kinder zu überlassen und ihnen ihre eigene Art und Weise zuzugestehen, das beobachte ich auch immer wieder. Aber die neue Generation wird das sicher hinkriegen. Weil sich eben auch immer mehr Väter nicht mehr bereitwillig in die Rolle des Ernährers zurückziehen, sondern um ihren Beitrag in der Familie kämpfen. Wie schön liest sich das Fazit eines Vaters, der seine Elternzeit hart durchboxen musste:

“Ich bereue nichts. Wir sind halt die erste Generation Männer, die es ausprobieren muss. Sonst werden wir nie herausfinden, ob es uns die Karriere kostet oder nicht.”

Endspurt in Hessen

Monday, January 21st, 2008 von Susanne

Am Sonntag wird in Hessen gewählt und so lieferten sich gestern Abend die beiden Kandidaten für das Ministerpräsidenten-Amt ein Fernsehduell. Andrea Ypsilanti von der SPD liegt in den Umfragen mittlerweile vorn. Anders als ihr Konkurrent Roland Koch von der CDU macht sie keinen testesterongeladenen Großmaul-Wahlkampf, sondern konzentriert sich auf Themen, die die Menschen umtreibt: Soziale Gerechtigkeit und Bildungschancen für alle, zum Beispiel. Damit holte sie sich jetzt von Woche zu Woche einen Prozentpunkt nach dem anderen. Also Girls: Geht wählen!

(Foto über andrea-ypsilanti.de)

Heute werden Mythen zerstört I

Thursday, January 17th, 2008 von Susanne

Annegret Kramp-Karrenbauer ist erst seit ein paar Tagen Präsidentin der Kultusministerkonferenz, hat aber als erste Amtshandlung etwas ganz hervorragendes angekündigt: Sie will die frühkindliche Bildung verbessern. Soll heißen: Kindertagesstätten und Kindergärten sollen in nicht allzu ferner Zukunft von Akademikerinnen und Akademikern geleitet werden. So soll der Beruf “Erzieher/in” besser bezahlt werden und mehr Aufstiegschancen bieten.

Doch nicht nur das ist mehr als löblich. Eine akademische Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher wird auch dafür sorgen, dass die breite Masse der Deutschen Kindertagesstätten nicht mehr als “Verwahranstalten” wahrnimmt und sich das gesellschaftliche Klima hoffentlich so ändert, dass Frauen in einigen Jahren nicht mehr schief angesehen werden, wenn sie ihre Kinder schon mit wenigen Monaten in öffentlichen Einrichtungen betreuen lassen. Heute müssen Mütter sich ja immer noch vorwerfen lassen, sie würden ihren Kindern mutwillig psychische Traumata zufügen, wenn sie sich nicht bis zum dritten Lebensjahr selbst um sie kümmern.

Frau Kramp-Karrenbauer, wir schicken Ihnen Blumen.

(Foto: CDU Saar)

Und es gibt sie doch: neue Väter

Wednesday, December 19th, 2007 von Susanne

Im Zeit-Artikel “Das Schweigen der Väter” zieht der Autor Matthias Krupa Bilanz für das Jahr 2007 in Sachen Väter. Deren Rolle sei immer noch nicht klar, sie selbst noch zu schweigsam - aber insgesamt gäbe es Hoffnung, dass der neue Mann respektive der neue Vater sich in Zukunft mehr in die Erziehungsdiskussion einschalten wird.

Die Gründe, warum die Väter schweigen, sind unterschiedlich. Auf den ersten Blick gibt es für sie ja wenig zu gewinnen – außer einer wie auch immer besungenen Mehrbelastung. Hingegen ist die Befreiung von Heim und Herd bis heute ein Frauenthema. Die Frage freilich, wie man Zeit für Beruf und Kinder findet, stellt sich längst auch die Mehrzahl der Väter.

Wichtig sei, dass sich diese Männer auch zu Wort melden, damit sie Role Models für eine neuen Generation von Vätern werden können:

Der Preis für die väterliche Zurückhaltung ist hoch: eine vollkommen einseitige Diskussion. Als ob sich das Bild und Selbstbild der Väter in den vergangenen drei Jahrzehnten nicht mehr verändert hätten als in den zwei Jahrhunderten zuvor!

Krupa präsentiert außerdem Zahlen, die belegen, wie sehr sich Männer- und Vaterbild schon gewandelt haben: Vier von fünf Vätern lebten mit Frau und Kindern, zwei von Drei Vätern sähen sich vor allem auch als Erzieher und nicht nur als Ernährer. Fast 40.000 Väter hätten sich 2007 schon für mindestens zwei Monate Familienzeit entschieden, auch wegen der Neuregelung des Elterngeldes. Sein Fazit: “Obwohl es also die neuen Väter längst gibt, hat die Gesellschaft bis heute kein hinreichendes Bild von ihnen.”

Coole Väter, fühlt euch hiermit provoziert und macht mit beim Projekt “neue Familie”!

Gehaltslücke schließt sich

Saturday, December 15th, 2007 von Susanne

Zumindest für junge Frauen. Die Süddeutsche Zeitung schreibt heute auf einer umfangreichen Seite 2 zum Thema “Was Frauen und Männer verdienen”, dass laut Daten der OECD junge Frauen in Großstädten “nur” noch sieben Prozent weniger verdienen als die Männer in vergleichbarer Position und Alter. Diese Entwicklung folgt einem Trend, der in New York schon seit einigen Jahren Realität ist: Junge, gut ausgebildete Frauen verdienen dort nicht nur genauso viel wie ihre männlichen Kollegen, sondern sogar mehr.

Allerdings habe das zur Folge, dass das empfindsame Beziehungsgefüge junger Amerikanerinnen und Amerikaner durcheinander komme: Frauen berichten davon, dass die Liebe zerbrach, weil sie mehr verdienten als ihre Partner; außerdem tauche jetzt die Frage auf, wer bei einem Date das Essen bezahlt. Das sind alles Detailproblem, die wir in Deutschland mit unserer lockereren Dating-Kultur vielleicht nicht so haben werden - trotzdem sollten wir die Zeit bis zu dem Moment, in dem deutsche Frauen das gleiche oder mehr Geld verdienen, dazu nutzen, alte Rollenklischees zu überdenken - damit es dann weder für Frauen noch für Männer ein soziales oder Identitätsproblem ist, wenn sie mehr Geld nach Hause bringt.

Nicht zu vergessen sei die Tatsache, dass die Gehälter von Frauen auch weiterhin dann sinken, wenn sie wegen der Kinder eine Auszeit nehmen. Ökonomen schätzen, dass zwei Jahre nach dem Wiedereinstieg in den Beruf eine Mutter 20 Prozent weniger verdient als eine kinderlose Frau. Das sei zum einen auf fehlende Kompetenzen zurückzuführen, zum anderen aber auch schlicht auf Diskrimierung wegen des Geschlechts.

Wenn Männer schwanger sind

Wednesday, December 12th, 2007 von Susanne

Männer können natürlich nicht wirklich schwanger sein, schon klar, aber jetzt müssen sich privat versicherte Männer ebenfalls an den Kosten, die eine Schwangerschaft verursacht, beteiligen. Bisher zahlen Männer weniger in die private Krankenkasse ein als Frauen - eben weil sie keine Kinder kriegen können.

Endlich ist dieser Missstand behoben und es wurde auch Zeit. Was für ein Irrsinn, Frauen finanziell dafür zu bestrafen, dass sie nun mal diejenigen sind, die die Kinder kriegen. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz zwingt die Kassen nun, die Kosten auf beide Geschlechter zu verteilen. Heißt: Die Beiträge für Männer steigen 2008, die für Frauen fallen leicht.

Super Typ auf Neon.de

Monday, December 10th, 2007 von Meredith

Der Neon.de-User Sebush ist erlauchtes Mitglied einer ganz besonderen Gruppe unter den Menschen: den männlichen Feministen. Vor zwei Jahren hat er einen Text geschrieben, in dem er ganz vernünftig und sympathisch erklärt, warum Feminismus so toll ist. Vor kurzem schrieb er eine ausführliche Kritik einer sexistischen Sparkassenwerbung.

In Anbetracht der Tatsache, dass gerade unsere geliebten Jungs oft erst einmal nicht begreifen, wo das Problem liegt, macht mich Sebush ganz besonders froh. Denn er ist der lebende, schreibende Beweise dafür, dass Feminismus das Leben auch für Männer schöner macht.