Einträge mit dem Tag ‘Großbritannien’


Rassistische Polizeigewalt, Victim Blaming und Bring Back #BringBackOurGirls – kurz verlinkt

17. September 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 247 von 252 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

“Die spanische Regierung nimmt von Plänen für ein neues Gesetz Abstand, das Abtreibung nur in zwei Ausnahmefällen erlaubt hätte” – mehr dazu bei dieStandard.

Die Polizei in Aachen ermittelt gegen mehrere Polizeibeamte und Azubis, die andere rassistisch mobbten und Hakenkreuze und Neonazi-Parolen verbreiteten, erklärt Der Westen.

“An jedem vierten Tag wird in Deutschland eine Straftat mit Bezug zum NSU begangen,” berichtet Migazin.

Englischsprachige Links

Der Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt in Ferguson nach der Tötung von Michael Brown hält an, zeigt Buzzfeed.

Bei The Root schreiben Sihame Assbague und Rokhaya Diallo über die Doppelmoral der französischen Presse, die sich über Ferguson empört, aber rassistische Polizeigewalt in Frankreich ignoriert.

Zur extremen Rechten in England berichtete Channel 4: in London hat ein Thor-Steinar-Laden eröffnet, und es formieren sich Proteste.

Wie finanzielle Einschnitte in das Budget der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Armut und mangelnde Unterstützung die Bekämpfung von Ebola erschweren, beschreibt die New York Times.

Bei New Statesman kommentiert Sarah Ditum das Urteil, dass Oscar Pistorius Reeva Steenkamp nicht vorsätzlich ermordete, und setzt dieses in den Kontext einer Normalisierung von Gewalt gegen Frauen und victim blaming.

Daran anschließend thematisiert Feministing den Skandal um Ray Rice und die NFL, und titelt: “Wie du feststellen kannst, dass du Frauen hasst.”

Weiterhin berichtete Feministing von der Gruppe Studierender, die sich zur Unterstützung von Emma Sulkowicz (der Studentin, die gegen den Uni-Verbleib des Mannes, der sie vergewaltigte, protestiert, indem sie ihre Matratze durch den Campus trägt) gründete.

Vor mehr als fünf Monaten wurden hunderte nigerianische Schülerinnen von Boko Haram entführt. Deutsche Welle berichtet darüber, was aus der Aktion #BringBackOurGirls geworden ist und wie Aktivist_innen weiterkämpfen. Auch die Facebook-Seite der Kampagne ist weiterhin aktiv und informiert über Neuigkeiten und Aktionen.

Auf Tutus and Tiny Hats nimmt Laura den Mythos auseinander, die mangelhafte Auswahl an Plus-Size-Kleidung läge an den schlechten Konsumentscheidungen der Käufer_innen.

Termine in Berlin

19. September: in der Schererstr. 8 in Berlin (Facebook-Link) findet eine Veranstaltung gegen den “Marsch für das Leben” (am 20. September) statt. Dort werden in einem Vortrag, Film und anschließender Diskussion Gesetze und Bewegungen thematisiert, die Frauen davon abhalten, ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Anschließend stehen Tall As Trees und Anti-Corpos auf der Bühne. [Siehe Hinweis dazu in den Kommentaren - danke, evam!]

20. September: Die Gegendemo zum “Marsch für das Leben”: Demo für Selbstbestimmungs- und Abtreibungsrechte. Start: 11:30 Uhr, U-Bahnhof Kochstr. (U6/M29) Die Protest-Kundgebung des Bündnis’ für sexuelle Selbstbestimmung findet um 13 Uhr am Brandenburger Tor statt (Facebook-Link).

25.-26. Oktober: Die Berlin Bombshells veranstalten ein Roller Derby Bootcamp für Anfänger_innen und Fortgeschrittene. Die Teilnahmegebühr beträgt 85 Euro, und anmelden kann man sich hier.


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Ausstiege bei Pussy Riot, ‘Pille danach’ rezeptfrei, Valentinstag in Indien – kurz verlinkt

12. Februar 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 222 von 252 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachiges

Warum Maria Aljochina und Nadeschda Tolokonnikowa, einst die beiden berühmtesten Pussy-Riot-Mitglieder, mittlerweile nicht mehr Teil des Kollektivs sind, erklärt die Gruppe in einem offenen Brief über radikalen Aktivismus, politische Dilemmata und Grundsatzkonflikte, den der Freitag abgedruckt hat: “Das institutionalisierte Eintreten für andere kann es sich kaum erlauben, die fundamentalen Normen und Regeln zu kritisieren, die der modernen patriarchalen Gesellschaft zugrunde liegen. Als institutioneller Teil der Gesellschaft kann eine solche Interessenvertretung nicht mit dem Regelsystem der Gesellschaft brechen.”

In Chemnitz werden abends die akustischen Signale an Ampelanlagen abgeschaltet – Grund: Lärmschutzbedenken. Die Signale sollten allerdings eigentlich blinden und sehbehinderten Menschen mitteilen, ob eine Ampel auf grün oder auf rot steht. Die sächsische Freie Presse berichtet.

Hallo bundesdeutsche Gesundheitspolitik, es wird Zeit, dem internationalen Konsens nachzuziehen – die “Pille danach” muss rezeptfrei werden. Dies fordert auch eine Petititon an Gesundheitsminister Gröhe: Rezeptfreie „Pille danach” zulassen! Da nicht nur Frauen schwanger werden könne, betrifft Notfallverhütung allerdings nicht nur deren Selbstbestimmung. (Und ich hätte auch unterschrieben, wenn die “Pille danach” Abtreibung wäre.)

Englischsprachiges

Nicht alle der hier vorgestellten Aktionen finden wir gleichermaßen super, aber eine nette Übersicht ist es dennoch: PolicyMic zeigt “23 inspirierende feministische Digitalkampagnen, die die Welt veränderten”.

Valentinstag? Kitsch, Konsum und multinormativer Pärchen-Overkill fällt vielen von uns wohl als erstes (und einziges) dazu ein. Abhängig vom kulturellen Kontext kann man das jedoch auch teilweise anders oder jedenfalls komplexer einordnen, so Deeksha Sivakumar bei Sociological Images: Sie schreibt über die Funktion des Valentinstag als Jugendrebellion in Indien.

A propos Normen: Elternschaft jenseits der Gleichung 1 Vater + 1 Mutter lässt sich nicht nur denken, sondern auch leben, und zwar bisweilen ganz “legal-formal”.  So weist die Geburtsurkunde eine neugeborenen Kanadierin nun drei Eltern aus.

Die Schriftstellerin Zadie Smith beteiligt sich an Protesten gegen den Umgang mit geflüchteten Frauen in Großbritannien, insbesondere gegen ein berüchtigtes Auffang- und Abschiebelager in Bedfordshire. Der Guardian berichtet.

Termine in Berlin, Bonn und anderswo:

Ab 18. Februar 2014 immer dienstags von 18:00 – 19:30 Uhr in der Mädchenberatung, Berlin-Wedding:Körperkreise – in Bewegung den Körper (wieder/ neu) entdecken für junge Frauen* (Alter 17-27 Jahre), die sexuelle Gewalt erlebt haben und Lust haben, sich auf eine Körperreise in Bewegung einzulassen!” Infos gibt es per Mail unter wriezener[at]wildwasser-berlin.de; hier geht es zum Facebook-Event.

Gleich eine ganze Fundgrube von spannenden Terminen gibt es bei Lesbengeschichte – zum Beispiel einen Abend über “Drei zwiespältige homosexuellenemanzipatorische Vorkämpferinnen”, Johanna Elberskirchen, Theo Anna Sprüngli  und Emma Trosse, am 6. März in Berlin oder die montagliche Filreihe “Queer Monday” in Bonn.


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Letzte News vor Weihnachten – kurz verlinkt

23. Dezember 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 133 von 252 der Serie Kurz notiert

Auch nach der 1000. Demonstration der südkoreanischen Trostfrauen (wir berichteten) gibt es keine Entschuldigung oder Entschädigung, wie diestandard.at berichtet.

Für ihr Modellprojekt Mädchenbeirat sucht die Filia Frauenstiftung eine pädagogische Fachkraft auf Honorarbasis. Bewerbungsschluss ist der 5. Januar kommenden Jahres.

Lange hat es gedauert und heftig gestritten wurde, doch ab Januar werden in der österreichischen Nationalhymne auch die Töchter des Landes besungen, nicht nur die Söhne. Das Parlament beschließt eine entsprechende Änderung des Liedtextes.

Jezebel berichtet über eine Studie, nach der sich die demografische Situation derjenigen Frauen, welche im zweiten Trimester, also zwischen der zwölften und sechzehnten Woche ihrer Schwangerschaft eine Abtreibung vornehmen lassen, deutlich von der Situation derer unterscheidet, welche nach der sechzehnten Woche die Schwangerschaft abbrechen.

Nichts mit post-gender und post-race (Überraschung!) : An einer New Yorker Eliteschule sind Sexismus und Rassismus noch tief in den Köpfen, berichtete die Frankfurter Rundschau. (mehr …)


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Samstagabendbeat mit (hooker)

16. April 2011 von Magda

Die Vierer-Combo (hooker) aus Manchester ist nun bald auch in Deutschland unterwegs und bestens zum Mitsingen geeignet.

Tour Daten (Angaben ohne Gewähr) (mehr …)


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Abtreiben ist sicherer als gebären

9. März 2011 von Helga

Dies könnten zukünftig Frauen in Großbritannien zu hören bekommen, die eine Abtreibung in Betracht ziehen. Gemeint sind damit sowohl die physischen, wie auch die psychischen Risiken, so der britische Telegraph Bisher hieß es noch, nach einer Abtreibung kämen Selbstverletzungen und psychische Erkrankungen häufiger, wobei es aber keine Beweise gäbe, dass die Abtreibung auch der Grund dafür wäre.

In einem neuen Richtlinienentwurf der gynäkologischen Fachgesellschaft Royal College of Obstetricians and Gynaecologists ist diese Passage nun gestrichen worden. Der Entwurf richtet sich an Geburtshelfer_innen, Frauenärzt_innen und Beratungsstellen und fordert außerdem, Frauen die sich ihrer Entscheidung sicher sind, nicht mehr zwangsweise zu beraten.

In Großbritannien (mit Ausnahme von Nordirland) sind Abtreibungen seit 1967 bis zur 24. Schwangerschaftswoche legal, erfordern jedoch die Einschätzung zweier Ärzte, dass eine Fortführung der Schwangerschaft gefährlicher als der Abbruch sei. Da dies ist fast immer der Fall ist, handelt es sich eher um eine Fristenlösung.

Auf thehairpin.com gibt es gerade auch noch den Bericht einer Studentin, die später selbst Abtreibungen durchführen wird.


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Feminismus macht fett?

29. September 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 1 von 55 der Serie Meine Meinung

Feministinnen sind hässlich, kinderlos, sexlos, humorlos (alles -los!) und Männer ihr Feindbild Nr. 1 – dicht gefolgt von BHs, High Heels und Bügelbrettern. Irgendwas vergessen? Ach ja: Feministinnen produzieren auch fetten Nachwuchs! So argumentiert zumindest Rose Prince, die in ihrem Text Has Feminism Killed the Art of Home Cooking? den Niedergang der weiblichen Kochkunst konstatiert.

Verziert mit charmanten Hobby-Köchinnen-Fotos beklagt Prince in ihrem Artikel, dass die Frauen von heute ihrem “natürlichen Mutterinstinkt” nicht mehr nachkommen können, weil unsere emanzipierten Mütter neben der Hausarbeit auch auf die Straße gingen und fleißig Bewerbungen schrieben. Selbstredend bleibt dann wenig Zeit, um Rezepte auszutauschen und Tipps&Tricks zum Thema Kochen an die Töchter weiterzugeben. So sei der Feminismus und in der Konsequenz die Frauen Schuld an der stetig wachsenden Zahl an Fast Food Ketten und den “adipösen” Kindern. Helfen kann da nur, wenn Frauen die “sanfte Art des femininen Kochens” wieder erlernen und schleunigst einen Topf Tomatensauce ansetzen, denn diese kann “in mehr als zehn Variationen” genutzt werden. C’mon- Problem gelöst!

Oder auch nicht. Jessica Reed kommentiert im Guardian die “wirren, aber recht unterhaltsamen” Anschuldigungen in Princes Text (eine deutsche Übersetzung gibt es beim Freitag). Reed ärgert sich nicht nur darüber, dass Prince ganz offensichtlich die unzähligen ernährungsbewussten Feminist_innen ignoriert, die tagtäglich kreatives und abwechslungsreiches Essen auf den Tisch zaubern, sondern kritisiert auch, dass Männer zu hilflosen Opfern eines ungesunden feministischen Speiseplans degradiert werden – insbesondere angesichts der Tatsache, dass heute viele Männer ganz selbstverständlich für ihre Kinder und Freund_innen kochen und auf deren Speiseplan Einfluss haben.

Noch ärgerlicher ist allerdings, dass Prince ökonomische Realitäten völlig außer Acht lässt: Väter wie Mütter haben heute oftmals mehrere Jobs oder ackern zusätzliche Überstunden, weil Niedriglöhne bittere Realität sind. Der Gang zum (weit entfernten) Bio-Laden und das Kochen inklusive Lehrstunden für die Kinder kommt da – leider – oftmals zu kurz. Oder aber das Geld reicht hinten und vorne nicht für eine ausgewogene warme Mahlzeit am Tag, geschweige denn für den Sportclub. Klingt so dramatisch? Ein Anruf bei Hilfsorganisationen wie die Berliner Tafel wird genügen, um zu erfahren, dass die Zahl der Hilfebedürftigen von Jahr zu Jahr wächst. Hinzu kommt, dass zumindest in Großbritannien und in den USA es nicht ungewöhnlich ist, dass Schulen von Limonadenherstellern oder Fast Food Ketten gesponsert werden, die fetten Absatz machen.

Vielleicht gibt ein Blick auf ökonomische Verhältnisse mehr Aufschluss darüber, warum Kinder heute weniger Chancen auf eine ausgewogene und gesunde Mahlzeit mit ihrer Familie haben. Vielleicht ist der ganze Hype um die “dicken, faulen Kinder und ihr dicken, faulen Mütter” aber auch nur eins: Pure Hysterie.


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Punk, Kiana Ferouz, Burkinis&Bikinis, Eva Herman, Abtreibung, Geeks, Experimente und Niedriglöhne

28. Juli 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 54 von 252 der Serie Kurz notiert

The F-Word hat eine bisher 4-teilige Serie über Frauen in der Punkmusik.

Der Asylantrag der iranischen Schauspielerin Kiana Ferouz wurde nun doch angenommen. Obwohl Homosexualität im Iran verfolgt wird, bedurfte es erst einer Online-Petition, damit die britischen Behörden ihre Ablehnung überdachten (s.a. Artikel und Kommentar).

Mehr Burka-Neuigkeiten: Der Telegraph berichtet über den Rauswurf zweier Burkini tragenden Frauen aus einem französischen Schwimmbad. Und: In syrischen Schulen ist die Burka bzw. der Nikab nun auch verboten.

Frau Herman: Sie  nerven! Gnurpsnewoel kommentiert Hermans letzten Totalausfall mit den Worten: “Ich will in Eva Hermans Welt nicht leben müssen.” Auch auf Philibuster schreibt Nadia Shehadeh über den geistigen Absturz der Eva Herman.

Der Freitag über den Bikini, “Alptraum in zwei Teilen“: “Im Namen quasi atomar belastet, stand er zunächst für sexuelle Befreiung. Heute ist er Instrument weiblicher Selbstkontrolle.”

Sechs Frauen bekamen in Guanajuato in Mexiko 25 – 30jährige Haftstrafen, weil sie Abtreibungen vornehmen ließen. Schuldig gesprochen wurden sie wegen Totschlag, wie feministing berichtet.

Jamie Keiles ist eine High School Absolventin in Pennsylvania in den USA, die mit ihrem Blog TheSeventeenMagazineProject ein interessantes Experiment startete: Wie sieht das Leben aus, wenn frau nach den Regeln des Seventeen Magazine lebt?

DieStandard konstatiert, dass jede_r Fünfte in Deutschland im Niedriglohnsektor arbeitet: “Besonders stark von Niedriglöhnen betroffen sind junge Beschäftigte unter 25 Jahren, AusländerInnen, gering Qualifizierte, befristet Beschäftigte und Frauen.”

Geekfeminism hat einen interessanten Artikel über Computer Geeks und Privilegien: “If you were hacking since age 8, it means you were privileged.


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Wehe denen, die Frauen weihen wollen

23. Juli 2010 von Helga

Vor einer Woche reagierte der Vatikan auf die Reihe an Missbrauchsskandalen der letzten Zeit und erließ neue Richtlinien, die etwa die Verjährungsfristen für Pädophilie verlängern. Gut versteckt wurde die Einstufung von versuchten Frauenordinationen ebenfalls verschärft – sie stehen nun auf einer Stufe mit Kindesmissbrauch.

Während dies in Deutschland bisher unterging, protestierten in Großbritannien verschiedene katholische Organisationen, wie der Guardian berichtete. Eine von ihnen, Catholic Women’s Ordination (CWO), trägt ihren Protest demnächst auf die Straße. Im September werden 10 Busse in London Werbebanner mit der Aufschrift “Pope Benedict Ordain Women Now” (Papst Benedikt, weihe jetzt Frauen zu Priesterinnen) tragen. Der Papst wird ab dem 16. September für zwei Tage nach London reisen und die Busse sind gemäß seiner Reiseplanung gebucht.


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Lady Gaga, Konvertitinnen, Disney, Abtreibung, Rassismus, Menschenrechte, Burka und Persönliches

2. Juni 2010 von der Mädchenmannschaft

Die Times stellt Britinnen vor, die zum Islam konvertierten.

Ebenfalls in der Times: Lady Gaga über Feminismus. Noch nicht genug? Noch mehr Lady Gaga.

Es gibt eine Petition des Bundesverbandes deutscher Psycholog_innen, die auf den Weg bringen soll, “dass im Einwanderungsland Deutschland Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund muttersprachliche, kultur- und gendersensible Psychotherapie als Sozialleistung – insbesondere auch als Regelleistung im Krankenversicherungssystem – finanziert bekommen” (via).

Zwei Bilder, die uns etwas über Frauen und Männer lehren – Disney sei Dank.

Bikyamasr berichtet über eine Abtreibungskonferenz in Marokko, wo Abtreibung generell verboten ist, es sei denn, das Leben der Mutter ist in Gefahr.

Human Rights and Homosexuality – Past, Present, Future“ heißt die Konferenz, die die Hirschfeld-Eddy-Stiftung zusammen mit der lettischen LGBT-Organisation Mozaika und dem Latvian Human Rights Centre am 4. und 5. Juni 2010 in Riga veranstaltet.

Es geht ein Gespenst um in Europa: Als erste Stadt Spaniens hat nun auch das katalanische Lleida (Lerida) am Freitag ein Verbot von Vollschleiern beschlossen.

Die taz meldet sich laut DerBrauneMob mal wieder mit satirisch gemeintem Rassismus zu Wort.

“The Personal is Political”: Courtney von feministing berichtet über ihren neuen Freund, der ordentlicher ist als sie und gerne bei ihr putzt. Ein wenig schlechtes Gewissen inklusive.

„filia.die frauenstiftung“ gibt eine Projektparty, auf der die serbischen Menschenrechtlerinnen Biljana Stankovic von der Novi Sad Lesbian Organisation und Tijana Popivoda vom Autonomen Frauenzentrum zu Gast sind. Anmeldung für die Projektparty in Hamburg bis 5. Juni. Mehr Infos gibt es hier (PDF).


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Stereotype, Pädophilie, Homophobie, Fernsehspots für Abtreibungskliniken und Judith Butler

21. Mai 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 88 von 252 der Serie Kurz notiert

Dass Männer besser mit Technik umgehen können und Frauen im sozialen Bereich vorne liegen, weiß ja wohl jede_r… NICHT! Auf Sociological Images gibt es einen netten kleinen Cartoon dazu.

Women’s Rights berichtet über die Verurteilung von sechs Männern in Bangladesh zu Haftstrafen, weil sie Frauen in der Öffentlichkeit sexuell belästigt haben.

In der Welt findet ihr ein Interview mit dem Soziologen Georg Klauda, der die These aufstellt, dass die Homophobie in der islamischen Welt erst mit der Abgrenzung gegenüber dem Westen populär wurde.

In der ZEIT spricht Volkmar Sigusch über Kinderrechte, die Motive von Pädophilen und das Tabu frühkindlicher Sexualität.

In Österreich kämpfen heterosexuelle Paare dafür, wie homosexuelle Paare ihre Partnerschaft registrieren lassen zu können. In Frankreich, so die BBC, kommt auf zwei Hochzeiten bereits eine Partnerschaft.

Die New York Times fragt: Ist es wirklich wichtig, dass Elena Kagan, die neue Nominierte für den US-Supreme Court, nicht verheiratet ist?

Die Ankündigung, erstmals mit Fernsehspots für Abtreibungskliniken zu werben, hat in Großbritannien eine kontroverse Debatte ausgelöst – dieStandard.at berichtete.

Zum Umgang mit geschlechtergerechter SpracheDeutsche Sprache – Männersprache? – Nicht mit dir, nicht mit mir, nicht mit uns!

Die Femina Politica hat für die nächste Ausgabe einen Call for Papers gestartet – es geht um Gender und Friedenspolitik (PDF).

Am 18. Juni 2010 spricht Judith Butler über Queere Bündnisse und die Antikriegspolitik im großen Saal der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Mehr Infos und Ticketpreise hier.


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