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	<title>Mädchenmannschaft &#187; Geschlechterrollen</title>
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		<title>Starke Schmerzen</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 16:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verschiedenen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Teresa Bücker, im Netz auch unter Fräulein Tessa bekannt, ist Femininja und bloggt seit mehreren Jahren auf Flannel Apparel. Seit einiger Zeit schreibt sie für die FAZ-Online-Kolumne Deus Ex Machina über Kommunikation, Beziehungen und Digitales und arbeitet nebenher für die SPD. Ihre Kritik an den kürzlich in großen Medien erschienenen Artikeln über Männer/bilder in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Teresa Bücker, im Netz auch unter <a href="http://twitter.com/fraeulein_tessa" target="_blank">Fräulein Tessa</a> bekannt, ist Femininja und bloggt seit mehreren Jahren auf <a href="http://flannelapparel.blogspot.com/" target="_blank">Flannel Apparel</a>. Seit einiger Zeit schreibt sie für die FAZ-Online-Kolumne <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/deus/default.aspx" target="_blank">Deus Ex Machina</a> über Kommunikation, Beziehungen und Digitales und arbeitet nebenher für die SPD. <a href="http://flannelapparel.blogspot.com/2012/01/starke-schmerzen.html" target="_blank">Ihre Kritik</a> an den kürzlich in großen Medien erschienenen Artikeln über Männer/bilder in der Krise veröffentlichen wir hier mit freundlicher Genehmigung.</em></p>
<p>Mich hat in den Reaktionen, die ich zu <a href="http://www.zeit.de/2012/02/Maenner" target="_blank">Nina Pauers Text über Schmerzensmänner</a> beobachtet habe, besonders irritiert, wie viele Männer ihr zustimmten und einstimmten in einem Kanon à la: “Nur Arschlöcher bekommen Frauen ab, die netten Jungs nicht.” (Schuld daran sind natürlich die bösen Frauen)</p>
<p>Das Gelabere von der “Krise der Männlichkeit” (Wir erinnern uns: The Atlantic: “<a href="http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2010/07/the-end-of-men/8135/" target="_blank">The End of Men</a>”, oder Claudius Seidl, der in der FAS gar vom “<a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/differenz-der-geschlechter-der-november-kommt-12647.html" target="_blank">November der Männer</a>&#8221; sprach) verschleiert eine Kernaussage unter einer versuchten Mitleidserregung für “weichere” Männer: durch den Wandel der Geschlechterrollen und das Erstarken von Frauen in der Gesellschaft seien Männer in Zweifel an ihrer Rolle geraten. Um diese wieder zu stabilisieren, braucht es eine Rückkehr in traditionelle Rollenmuster << das ist die Hidden Agenda.</p>
<p>Wo aber bleibt der Diskurs unter Männern über die vielfältigen Rollen, die sie einnehmen könnten (und auch schon immer tun).</p>
<p>Eine Rückkehr in alte Rollenmuster wünscht sich scheinbar auch Nina Pauer. Schade. Wir sind immer alle so emanzipiert (in der Theorie) und sobald es hart auf hart kommt, nämlich in Beziehungen, wenn Menschen Familien gründen, bröckelt es. Ja, da können Frauen sich fragen, warum es ihnen plötzlich doch etwas ausmacht, den ersten Schritt zu machen, das Haupteinkommen zu verdienen, die Kinder loszulassen. Das kann aber nicht losgelöst davon gesehen werden, dass Frauen nach wie vor in diese Position gedrängt werden. Dass Frauen auf den kühnen Prinz warten, ist harte Sozialisation.</p>
<p>Dass "Männlichkeit" in vielen Facetten gelebt werden kann und akzeptiert wird, dafür ist jedoch nicht der Feminismus zuständig. Wie das geschehen kann, sollten Männer (laut) überlegen. Ich bin gespannt. Denn das Verlangen nach starken Männern zeigt zweierlei: es braucht den Feminismus noch, und zwar sehr. Aber auch eine Entsprechung für die Herren.</p>
<p>---</p>
<p><em>Hinweis: Der <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,809420,00.html" target="_blank">Spiegel</a> schreibt über die &#8220;Verweichlichung einer Generation junger Männer&#8221; und in der <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/geschlechterrollen-im-wandel-kuessen-kann-man-nicht-alleine-11610870.html" target="_blank">FAZ</a> sind die &#8220;Geschlechterrollen im Wandel&#8221;.</em></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26467&amp;md5=91c5fc84a71ecadd5887e9ba3db8f096" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Künstlich krank: Transgender</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 08:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gendertrouble]]></category>
		<category><![CDATA[Himmelschreiendes Unrecht]]></category>
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		<category><![CDATA[ICD]]></category>
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		<category><![CDATA[Transgender]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor knapp einem Monat verabschiedete das Europäischen Parlament eine Entschließung die dazu aufruft, Transgender nicht weiter als geisteskrank einzustufen. Derzeit werden sie als „Geschlechtsidentitätsgestörte“ in der internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD) unter den „Geistes- und Verhaltensstörung“ aufgezählt – bis vor 21 Jahren wurde dort auch noch Homosexualität aufgelistet. Seit einiger Zeit überarbeitet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor knapp einem Monat verabschiedete das Europäischen Parlament eine Entschließung die dazu aufruft, Transgender nicht weiter als geisteskrank einzustufen. Derzeit werden sie als „Geschlechtsidentitätsgestörte“ in der internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD) unter den „Geistes- und Verhaltensstörung“ aufgezählt – bis vor 21 Jahren wurde dort auch noch Homosexualität aufgelistet. Seit einiger Zeit überarbeitet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Klassifikation erneut und es laufen verschiedene Kampagnen, Transgender endlich nicht mehr als krank einzuordnen und somit zu pathologisieren.</p>
<p>Einen ausführlichen Bericht über die <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35641/1.html" target="_blank">rechtlichen und historischen Hintergründe</a> zur Pathologisierung von Transgendern, besonders Transfrauen, gibt es gerade bei <em>Telepolis</em>:</p>
<blockquote><p>Transfrauen sind Frauen. Die &#8220;Fachwelt&#8221; (also die pathologisierende Psychiatrie und Psychologie) erklärt sie zu geistesgestörten Männern und zwingt sie im Gutachterverfahren zu Hyper-Femininisierung und Hyper-Sexualisierbarkeit – sie müssen ihre &#8220;Weiblichkeit&#8221;, ihr &#8220;Frau-Sein&#8221; ununterbrochen unter Beweis stellen.</p></blockquote>
<p>Die <a href="http://diestandard.at/1319181481300/Weltgesundheitsorganisation-Ueber-das-Pathologisieren-von-Transsexuellen" target="_blank">Situation in Österreich</a> schildert außerdem dieStandard.at und wirft einen Blick auf die Stand der ICD-Überarbeitung.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24571&amp;md5=167aa8334b5077e06987755cc8c1eebb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Was ist weiblich, was ist männlich im Internet?</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 07:09:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ist das so?]]></category>
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		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon vor einem Monat erschien der „Rant“ von Jörg-Olaf Schäfers zur Frage, wer eigentlich was in der Netzpolitik in den letzten Jahren/Jahrzehnten bewegt hat. Dabei sind mir zunächst 2 Dinge aufgefallen. So geht es im Artikel im verschiedene Organisationen und Aktionen, von Stop1984 mit Bettina Hammer, über die Petition gegen Internetsperren von Franziska Heine, bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon vor einem Monat erschien der <a href="http://www.netzpolitik.org/2011/bewegendes-mein-erster-rant-uberhaupt/" target="_blank">„Rant“ von Jörg-Olaf Schäfers</a> zur Frage, wer eigentlich was in der Netzpolitik in den letzten Jahren/Jahrzehnten bewegt hat. Dabei sind mir zunächst 2 Dinge aufgefallen. So geht es im Artikel im verschiedene Organisationen und Aktionen, von Stop1984 mit Bettina Hammer, über die Petition gegen Internetsperren von Franziska Heine, bis hin zum stärkeren Engagement des CCC, das laut Schäfers vor allem an Constanze Kurz hängt. Hier treffen mit Politik und Technik eigentlich 2 Bereiche aufeinander, die als männlich gelten. Und dennoch so viele Aktivistinnen? Aber Obacht:</p>
<blockquote><p>Die <del datetime="2011-05-03T14:46:51+00:00">floralen Elemente</del> eher weichen Themen der SIGINT standen anfangs jedenfalls noch deutlich in Kontrast zur harten Hacker-Realität auf dem Kongress in Berlin […]</p></blockquote>
<p>Galt all das was „auf den Webseiten“ steht mal als „weiblich, weich, blumig“ im Vergleich zu dem, was hinter den Webseiten steht? Beispiel Weblogs. Seit dem Aufkommen von Blogs sind als Autor_innen überdurchschnittlich viele Frauen zu finden, gleichzeitig wurden sie lange als „Tagebücher im Internet“ verschrien. Inzwischen gibt es einige sehr bekannte Blogs, das Image beginnt sich zu wandeln und damit auch das Geschlechtsimage, denn meistens ist von den Bloggern (m) die Rede. </p>
<p>Doch Frauen strömen verstärkt ins Internet, der Gender Gap schließt sich an dieser Stelle immer mehr. Damit einher geht eine <a href="http://www.bitkom.org/de/presse/8477_67705.aspx" target="_blank">stärkere Differenzierung der Tätigkeiten</a>. Der Anteil von Frauen und Männern, die im Netz daddeln ist fast gleich? Dann wird eben unterschieden zwischen krassen Egoshootern und „Social Games“. 83% der Surfer und 88% der Surferinnen kaufen Zeug übers Internet? Also schnell klargestellt, dass Frauen Kleidung kaufen und Männer Computer. Jedes Mal, wenn eine Achse der Unterscheidung wegfällt, wird nach der nächsten gesucht.</p>
<p>Doch nicht immer erobern die Frauen sich neues Terrain, es geht auch umgekehrt. Bei der Gründung der Digitalen Gesellschaft, die künftig die digitalen Bürgerrechte vorantreiben will, waren nur Männer dabei. Nach der ersten Kritik hat man inzwischen klargestellt, es gäbe „<a href="http://digitalegesellschaft.de/idee/" target="_blank">auch einige weibliche Mitglieder</a>“. Na dann.<br />
_____________________________<br />
PS: Eine ganz andere Frage stellt sich mir inzwischen auch noch. Warum mir Google bei der Suche nach dem inzwischen totgenudeltem Slogan „Frauen erobern das Internet“ auch das Wort „Verführen“ fett markiert, obwohl es nicht zur Suchanfrage gehört.</p>
<p><em>Dieser Text ist ein Cross-Posting von <a href="http://hanhaiwen.wordpress.com/2011/05/03/was-ist-weiblich-was-ist-maennlich-im-internet/" target="_blank">hanhaiwen.wordpress.com</a></em></p>
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		<title>Sex in Filmen, Vodka-Tampons und sabotierte Kondome &#8211; die Woche im Rückblick</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 06:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem uns neulich schon die Nachricht einer Userin erreichte, Vodka-Tampons seien ein Trend, der spontane Kopfschüttelreflexe auslöst, bestätigt der Südkurier dessen Aktualität. Die Pimpettes berichteten bereits 2008 drüber. Dass eine junge Irakerin vor einer Zwangsheirat flüchtet und fürchtet, von ihrer Familie umgebracht zu werden, ist für das Hamburger Verwaltungsgericht kein Asylgrund. Weiter, so die taz, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem uns neulich schon die Nachricht einer Userin erreichte, Vodka-Tampons seien ein Trend, der spontane Kopfschüttelreflexe auslöst, <a href="http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Der-Kick-mit-dem-Wodka-Tampon;art372448,4792126" target="_blank">bestätigt</a> der <em>Südkurier</em> dessen Aktualität. Die <em>Pimpettes</em> <a href="http://www.pimpettes.de/index.php/2008/11/11/trend-der-vodka-tampon/" target="_blank">berichteten</a> bereits 2008 drüber.</p>
<p>Dass eine junge Irakerin vor einer Zwangsheirat flüchtet und fürchtet, von ihrer Familie umgebracht zu werden, ist für das Hamburger Verwaltungsgericht kein Asylgrund. Weiter, so die <em>taz</em>, <a href="http://www.taz.de/1/nord/artikel/1/flucht-vor-der-familie/" target="_blank">empfiehlt ihr das Gericht</a>, sich das Jungfernhäutchen einfach wieder zunähen zu lassen, ”dass es zur Täuschung für die Hochzeitsnacht genügt“. Von Biologie hat man dort jedenfalls <a href="http://derstandard.at/1282979262437/Genauer-Betrachtet-Jungfernhaeutchen---Funktionsloses-Relikt" target="_blank">keine Ahnung</a>.</p>
<p>„Hilfe, wir haben eine ‚Mencession‘“ hieß es mit dem Beginn der Krise – denn da verloren vor allem Männer ihre Jobs. Mit dem Aufschwung finden sie aber in Massen neue, während Frauen selbst in „weiblichen“ Branchen wie dem Dienstleistungssektor kaum eingestellt und teilweise sogar weiter entlassen werden. Die <em>Toledo Blade</em> hat <a href="http://www.toledoblade.com/Economy/2011/03/03/Men-getting-new-jobs-women-get-pink-slips.html" target="_blank">Zahlen zum US-amerikanischen Arbeitsmarkt</a>.</p>
<p>Den Einzug in den Landtag hat die NPD in Sachsen-Anhalt verpasst. Im Wahlkampf hatte ihr Spitzenkandidat noch Ratschläge zum Bombenbau gegeben und zur <a href="http://www.tagesschau.de/inland/npdnazileak100.html" target="_blank">Vergewaltigung der Frauen in der Linkspartei</a> aufgerufen, so die tagesschau.</p>
<p>Druck, gemeinsam ein Baby zu bekommen oder Sabotage von Kondomen und Pillenpackungen. Auch dies sind Formen von Gewalt in Beziehungen, die bisher oft übersehen werden. Laut <em>RH Reality Check</em> sollten Frauenärzt_innen ihre Patientinnen fragen, ob sie derartige Nötigung in ihrer Beziehung erleben. In einer Studie <a href="http://www.rhrealitycheck.org/node/14181" target="_blank">sank danach die Zahl der Übergriffe</a>, während das Problembewußtsein stieg.</p>
<p>Der ehemalige Chefredakteur des Schwulenmagazins &#8220;<a href="http://m-maenner.de/" target="_blank">Männer</a>&#8220;, Peter Rehberg, holt <em>im Freitag</em> zum <a href="http://www.freitag.de/kultur/1112-mit-foucault-durch-neuk-lln" target="_blank">Rundumschlag gegen Judith Butler</a> aus. Offenbar kann Rehberg nicht akzeptieren, dass Homosexuelle nicht vor rassistischen Allianzen gefeit sind, die Butler im vergangenen Jahr <a title="Judith Butler und die schwul-lesbische Dekonstruktion" href="http://maedchenmannschaft.net/judith-butler-und-die-schwul-lesbische-dekonstruktion/" target="_blank">öffentlich angeprangert</a> hatte. Besonders bemerkenswert sind seine lückenhaften Kenntnisse von Judith Butler, Michel Foucault, Queer Theory und postkolonialer Kritik im Artikel, weil er diese als Argumentation heranzieht, um Butlers Aussagen zu entkräften.</p>
<p>Ebenfalls vergangene Woche <em>im Freitag</em> erschienen: Katrin Rönickes persönliche Erfahrungen im Umgang mit <a href="http://www.freitag.de/alltag/1112-das-y-chromosom-hat-nicht-die-hosen-an" target="_blank">Geschlechternormen bei der Kindererziehung</a>. Nicht immer gehen Mutterschaft und das feministische Dasein problemlos zusammen.</p>
<p>Nach wie vor sind Jungen gegenüber Mädchen in der Schule benachteiligt, doch <a href="http://www.lizzynet.de/wws/30731812.php" target="_blank">nicht mehr aus den immer wieder genannten Gründen</a>. Die Feminisierung im Bildungsbereich, also dass Lehrkräfte heutzutage meist Frauen sind, hätte keine Auswirkungen auf die schulische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, so eine neue Studie der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Mehr seien strukturelle Gründe für den Nachteil anzuführen, berichtet <em>lizzynet.de.</em></p>
<p>Armes Italien. Berlusconi, Mafia und ein deppertes Frauenbild. Aber Gianna Nannini tickt nach ihrer eigenen Uhr, auch biologisch. Über ihre Mutterschaft mit 54 und die italienischen Reaktionen darauf spricht sie im <a href="http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,752868,00.html" target="_blank">Interview</a> mit <em>Spiegel.online</em>.</p>
<p>Ältere Frauen wollen ihre sexuellen Bedürfnisse stärker dargestellt sehen, Latinos und Schwarze finden dagegen, sie würden übersexualisiert: Das sind die <a href="http://www.guardian.co.uk/film/2011/mar/28/women-unhappy-portrayal-films-survey" target="_blank">Ergebnisse einer Umfrage des UK Film Council</a>, die im <em>Guardian</em> nachzulesen sind.</p>
<p><strong>Queer/feministische Termine</strong> für diesen Monat findet ihr in unserer <a href="http://maedchenmannschaft.net/feministisch-tanzen-diskutieren-und-stricken-veranstaltungstipps-fur-april/" target="_blank">Übersicht für April</a>, die ihr gern in den Kommentaren weiter ergänzen dürft. Wir suchen übrigens für den kommenden Monat wieder queer/feministische Partys, Proteste, Lesungen, Filme, Aktionen… Veranstaltungshinweise könnt ihr über unser <a href="http://maedchenmannschaft.net/kontakt/">Kontaktformular</a> an uns senden, auf unsere <a href="http://facebook.com/maedchenmannschaft" target="_blank">Facebook-Wall</a> posten oder per Twitter an <a href="http://twitter.com/grrrls_team" target="_blank">@grrrls_team</a> schicken.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=18792&amp;md5=4f5cfe3b3263d2d93c3a66d1c4311d34" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kleine Pfützen Selbsthass</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/kleine-pfuetzen-selbsthass/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Dec 2010 16:43:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Familienleben]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Putzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich stehe in der Küche, Schweiß auf der Stirn, Allzweckreiniger in den gummibehandschuhten Händen. Ich putze. Wie eine Wahnsinnige. Es hat sich Besuch angekündigt. Ich hasse Putzen, und was ich noch mehr hasse: wenn ich nur deshalb putze, weil andere Menschen Gutes von mir denken sollen. Dabei habe ich es vor einigen Jahren als großen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/bbb05064eaaf4f4ab3ce3e0620623a32" alt="" width="1" height="1" />Ich  stehe in der Küche, Schweiß auf der Stirn, Allzweckreiniger in den  gummibehandschuhten Händen. Ich putze. Wie eine Wahnsinnige. Es hat sich  Besuch angekündigt.</p>
<p>Ich hasse Putzen, und was ich noch mehr  hasse: wenn ich nur deshalb putze, weil andere Menschen Gutes von mir  denken sollen.</p>
<p>Dabei habe ich es vor einigen Jahren als großen Triumph gesehen, Putzen  nicht mehr befriedigend zu finden. So war es nämlich immer gewesen:  Glänzte die Küche, hatte ich das Gefühl, mein Leben im Griff zu haben.  Ich hatte damals, als Kind und Jugendliche, wie vermutlich so gut wie  jedes andere Mädchen gelernt, Sauberkeit und Ordnung seien oberste  Bürgerinnenpflicht.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 460px"><img title="LILAKAEPPCHEN" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2010/05/neuLILAKAEPPCHEN.jpg" alt="Brauner Hintergrund mit 2 Bäumen und 3 Pilzen. Ein Wolf liegt blutend auf dem Boden. Im Vordergrund steht ein Mädchen mit lila Käppchen und einem blutigen Messer in der Hand. Es sagt: I don't need to be saved. I can do that myself." width="450" height="318" /><p class="wp-caption-text">(c) Frl. Zucker</p></div>
<p>Bis mir die Idiotie daran auffiel, und: dass ich nur meine Zeit   verschwende, wenn ich dem stetig nachwachsenden Dreck zwanghaft Herrin   zu werden versuche.</p>
<p>Nur wenn Besuch kommt, falle ich in alte   Putzmuster zurück. Und bin enttäuscht von mir, die ich doch glaube,   emanzipiert zu sein.</p>
<p><span id="more-15588"></span></p>
<p>Beim Putzen hört die Emanzipation auf. Und  zwar egal, ob es ein Paar hinkriegt, sich den Haushalt gleichberechtigt  aufzuteilen &#8211; das ist gar nicht der Punkt, obwohl schon das schwer genug  umzusetzen ist. Nein, sogar wenn man wie der Mann und ich ein  entspanntes Miteinander mit unseren Staubflusen und dem herumstehenden  Abwasch pflegen, kann ich mir immer noch nicht gelassen sagen: In meiner  Wohnung kann ich tun und vor allem lassen, was ich will.</p>
<p>Denn in diese Wohnung kommen ab und an  Eltern, Verwandte, Freunde. Und die bringen in der Mehrzahl die  Erwartung in mein Heim, dass ich meine verdammte Pflicht zu erfüllen  habe. Schauen sich dann kritisch um, wie es beim Mann und mir zu Hause  so aussieht, und angesichts von Chaos und herumfliegenden  Zeitungsteilen, Büroklammern, Strickjacken und dreckblinden Fenstern  denkt kein einziger dieser Besucher, darauf verwette ich meine gesamte  feministische Bibliothek: &#8220;Der Mann hat aber seinen Haushalt nicht im  Griff.&#8221;</p>
<p>Genau wie sie die Lasagne kommentieren:  &#8220;Schmeckt super&#8221; und mich dabei beglückwünschend anschauen, auch wenn  der Mann die letzten zwei Stunden in der Küche stand und ich mich darauf  beschränkt habe, den Käse obenauf zu streuseln.</p>
<p>Wir können uns das mit dem Putzen und dem  Kochen aufteilen, wie wir wollen, der Besuch bleibt dabei: Den Haushalt  schmeiße ich. Deswegen fühle ich mich verantwortlich. Und als schlechte  Hausfrau. Obwohl ich keinen Ehrgeiz habe, eine gute zu sein.</p>
<p>Und deswegen stehe ich auch alle paar Wochen  wieder mit dem Schrubber in der Hand in der Wohnung, verschwitzt, nach  Putzmitteln riechend. Und nach Selbsthass. Überall da, wo ich den Dreck  wegwische, hinterlasse ich kleine Pfützen aus Wut und Ratlosigkeit.  Darüber, wie ich es hinkriege, dass es mir egal ist, als beschissene  Hausfrau, aber gute Köchin zu gelten &#8211; weil ich nicht geputzt und obwohl  ich nicht gekocht habe.</p>
<p>Und ich denke jedes Mal wieder darüber nach, die  Sauberkeitsregeln in diesem Haus jedem Besucher gleich beim Ankommen um  die Ohren zu hauen. Mit einem fein in Kreuzstich gestickten Bild über  dem Eingang zu unserer Wohnung, das sagt: A CLEAN HOUSE IS A SIGN OF A  WASTED LIFE.</p>
<p><em>(Dieser Text erschien ursprünglich als Kolumne <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kolumnen/artikel/1/kleine-pfuetzen-selbsthass/" target="_blank">in der Taz</a>.)</em></p>
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		<series:name><![CDATA[Die Farbe Lila]]></series:name>
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		<title>Es ist rosa, es glitzert und Jungen mögen es auch!</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 08:49:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familienleben]]></category>
		<category><![CDATA[Gendertrouble]]></category>
		<category><![CDATA[Weltspiegel]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine wirklich schöne Geschichte hat Jezebel gerade vorgestellt. In der US-amerikanischen TV-Show new day war Familie Kilodavis zu Gast, deren jüngster Sohn Dyson am liebsten Kleider trägt, sowie alles was glitzert. Während es für Mädchen noch relativ einfach ist, Jungensachen zu machen, ist es umgekehrt fast unmöglich. Dass „Du Mädchen“ so zum Schimpfwort wird, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine wirklich schöne Geschichte hat <em>Jezebel</em> gerade vorgestellt. In der US-amerikanischen TV-Show <em>new day</em> war Familie Kilodavis zu Gast, deren jüngster Sohn Dyson <a href="http://jezebel.com/5664165/meet-princess-boy--his-awesome-family" target="_blank">am liebsten Kleider trägt, sowie alles was glitzert</a>.  Während es für Mädchen noch relativ einfach ist, Jungensachen zu machen, ist es umgekehrt fast unmöglich. Dass „Du Mädchen“ so zum Schimpfwort wird, ist eines der traurigen Symptome. Trotz aller Kritik und Anfeindungen ermöglichen Dysons Eltern es ihm aber, sich auszuprobieren und geschlechtsspezifische Vorgaben hinter sich zu lassen.</p>
<p>Im folgenden Video berichtet etwa seine Lehrerin, wie sich selbst die „Macho“-Lehrer der Schule als Ballettänzerinnen verkleidet haben, um Dyson zu unterstützen. Seine Mutter hat inzwischen ein Buch geschrieben, „My Princess Boy“, in dem sie von ihren Erfahrungen berichtet und sich gegen Mobbing einsetzt. Taschentücheralarm ist spätestens dann angesagt, wenn Dysons großer Bruder Dkobe erzählt, dass er erst Angst hatte, sein Bruder könne gehänselt werden. Für ihn sei es aber wichtiger, dass Dyson glücklich wird, dann sei er auch glücklich.</p>
<p><object height="288" width="470"><param name="movie" type="application/x-shockwave-flash" value="http://www.king5.com/v/?i=104882999" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="AllowFullScreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.king5.com/v/?i=104882999" AllowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" height="288" wmode="transparent" width="470"></embed></object></p>
<p>Wie <em>Jezebel</em>-Kommentatorin <a href="http://jezebel.com/comment/30780900/" target="_blank">tattooedjunecleaver anmerkt</a>, bedeutet eine Vorliebe für rosa Kleider und Glitzer zunächst einfach eine Vorliebe für rosa Kleider und Glitzer, nicht mehr. Doch das Ignorieren von Geschlechterkonventionen ist bis heute schwierig. So berichtete die <em>FAZ</em> gerade über eine Frankfurter Boutique, in der Männer <a href="http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DDEFD4F2882ED5B3C15AC43E2/Doc~EDEF91B3933B84C78BA97433FED877D14~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Frauenkleidung und -schminke ausprobieren</a> können, so etwa Monika:</p>
<blockquote><p>Wichtig sei ihm vor allem, möglichst wenig aufzufallen, möglichst authentisch wie eine Frau auszusehen, sagt der 65 Jahre alte Mann. Mit Sexualität oder Homosexualität habe dieser Wunsch nichts zu tun, manchmal fühle er sich als Frau einfach wohler.</p></blockquote>
<p>Seine Ehefrau konnte mit diesem Wunsch nichts anfangen, wie wohl die meisten Deutschen. Aber vielleicht sind Dyson Kilodavis und seine Familie ein Zeichen einer neuen, offeneren Zeit. Es wäre schön.</p>
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		<title>Von verletzten Männern und alten Hüten</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 22:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gendertrouble]]></category>
		<category><![CDATA[Weibsbilder Mannsbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Mainstreaming]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Studies]]></category>
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		<category><![CDATA[Gewalt gegen Männer]]></category>
		<category><![CDATA[hegemoniale Männlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Männerforschung]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem aktuellen Beitrag im Blog &#8220;Streitwert&#8221; der Heinrich Böll Stiftung fragt Hans-Joachim Lenz, seines Zeichens Männlichkeitsforscher, wo die männliche Verletzbarkeit in aktuellen Diskursen zu Geschlechtergerechtigkeit und Gender bleibe: Geschlechterforschung, Geschlechterpolitik und daraus abgeleitete politische Programme wie Gender Mainstreaming klammern bislang die Wahrnehmung der männlichen Verletzbarkeit aus. Lenz sieht die Ursache dafür hauptsächlich in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem aktuellen Beitrag im <a href="http://streit-wert.boellblog.org/hans-joachim-lenz/">Blog &#8220;Streitwert&#8221; der Heinrich Böll Stiftung</a> fragt Hans-Joachim Lenz, seines Zeichens Männlichkeitsforscher, wo die männliche Verletzbarkeit in aktuellen Diskursen zu Geschlechtergerechtigkeit und Gender bleibe:</p>
<blockquote><p>Geschlechterforschung, Geschlechterpolitik und daraus abgeleitete politische Programme wie Gender Mainstreaming klammern bislang die Wahrnehmung der männlichen Verletzbarkeit aus.</p></blockquote>
<p>Lenz sieht die Ursache dafür hauptsächlich in den Geschlechterkonstruktionen von Feminismus, feministischer Theorie und Politik:</p>
<blockquote><p>Seit langer Zeit schon werden in der Frauenbewegung, Frauenforschung und Frauenpolitik Mädchen und Frauen in ihren Widersprüchen und Ambivalenzen gesehen. Jungen und Männer hingegen wurden stereotyp als Objekte von Stärke und Dominanz konstruiert. Weder wurden „die Männer“ sozial differenziert noch fand eine Binnendifferenzierung der männlichen Persönlichkeit statt. Männer wurden als homogene Gruppe und als kongruente Persönlichkeit vorausgesetzt.</p></blockquote>
<p>Weiter kritisiert Lenz die Entwicklung und den aktuellen Stand von Männlichkeitsforschung, die Erwartungen und Rollenbilder, die mit dem männlichen Geschlecht verknüpft sind, sowie den politischen Umgang damit. Dabei lässt es sich Lenz nicht nehmen, gegen Männer  aus den &#8220;grünen und linken Milieus&#8221; zu polemisieren sowie Kindererziehung mit dem Leistungsprinzip zu verknüpfen. Was letztendlich die Legitimation für Entziehung aus der väterlichen Verpflichtung impliziert.</p>
<p>Doch damit nicht genug. Als Männlichkeitsforscher sollte Lenz wissen, dass sein Forschungszweig nicht erst seit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Raewyn_Connell" target="_blank">Raewyn Connell</a> (Stichwort: Hegemoniale Männlichkeit) Konjunktur hat und Männlichkeitsbilder seit den späten 1970er Jahren <a href="http://web.fu-berlin.de/gpo/pdf/dag_schoelper/dag_schoelper_fragen.pdf">kritisch reflektiert und pluralisiert werden</a>, auch und natürlich im Kontext von Gender Studies und feministischer Theoriebildung. Politische Programme wie Gender Mainstreaming beziehen ausdrücklich Männer als Subjekte und Handelnde der Veränderung von Geschlechterverhältnissen mit ein. Gender Studies und Feminismus beschäftigen sich seit langer Zeit kritisch mit dem homogenen Verständnis von und Normen über Geschlecht.</p>
<p><span id="more-13971"></span></p>
<p>Dass Männlichkeitsbilder und Männlichkeiten (und damit auch die Einbeziehung von Verletzbarkeit) immer auf die Agenda von Geschlechterfragen gehören, ist unbestritten. Allerdings vermischt Lenz Männlichkeiten, Männlichkeitsbilder und Geschlechterkonstruktionen aus Feminismus und Gendertheorie mit Alltagswissen über Geschlecht sowie konkreter politischer Praxis (und deren Auswirkungen auf Geschlecht). Das bringt Feminismus und Gender Studies sowie das Konzept von Gender Mainstreaming in Misskredit und verdeckt zudem, dass die Rede von der Krise der Männer gern instrumentalisiert wird, um reaktionäre Geschlechterpolitik zu betreiben und den Geschlechterkampf neu aufzuwärmen. </p>
<p>Immerhin distanziert sich Lenz vom Maskulismus bzw. der Männerrechtsbewegung: </p>
<blockquote><p>Dem stehen traditionell Orientierte gegenüber, die eher in den Geschlechterkampf ziehen, indem sie die Gewalt gegen Männer scheinbar aufgreifen, diese zum Teil populistisch instrumentalisieren und für Zwecke der Geschlechterrevanche missbrauchen. Dabei bleiben sie (unbewusst) an Frauen gebunden und blenden die Gewalt, der Männer mehrheitlich durch andere Männer ausgesetzt sind, und das daraus sich ergebende Schutzbedürfnis völlig aus.</p></blockquote>
<p>Was aber letztlich auch nicht darüber hinwegtröstet, dass Lenz heteronormativ und fern jedweder Machtkontexte argumentiert, wenn er schreibt: </p>
<blockquote><p>Menschen gleich welchen Geschlechts sind gleich verletzbar. Frauen und Männer, Jungen und Mädchen sind in ihrer Verletzbarkeit gleichwertig. [...] Ein Diskurs der Gleichwertigkeit beider Geschlechter steht an.</p></blockquote>
<p>&#8220;Danke Herr Lenz, da sind wir zum Glück schon weiter&#8221;, will mein polemisches Ich fast herauspoltern, doch Lenz&#8217; Kritik am Geschlechterdiskurs ist in einigen Teilen durchaus legitim. Theoretische Ausführungen und Konzepte finden in politischer Praxis kaum nachhaltige Umsetzungen, Gender Mainstreaming wird in Deutschland zur  karrieristischen Frauenförderung ummodelliert, während in <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/neue-maennerpolitik-braucht-das-land/">gezielter Politik für &#8220;die Jungen&#8221; und &#8220;die Männer&#8221;</a> die Lösung zur Veränderung herrschender Geschlechterverhältnisse bereit steht. Eine Unterstützung vielfältiger Lebensentwürfe sieht anders aus.</p>
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		<title>Der kleine Unterschied ganz groß: Frauen im Netz</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 08:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
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		<description><![CDATA[ComScore hat im Juni dieses Jahres eine Studie mit dem Titel Women on the Web: How Women are Shaping the Internet veröffentlicht, in der Zahlen und Statistiken zu Phänomenen aufgelistet sind, die ein Großteil der internetaffinen Menschen wahrscheinlich kaum überrascht: Der so genannte Gender Gap – die Ungleichheit des Zugangs zur Online-Welt in Hinblick auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>ComScore</em> hat im Juni dieses Jahres eine Studie mit dem Titel <em><a href="http://www.comscore.com/Press_Events/Presentations_Whitepapers/2010/Women_on_the_Web_How_Women_are_Shaping_the_Internet" target="_blank">Women on the Web: How Women are Shaping the Internet</a></em> veröffentlicht, in der Zahlen und Statistiken zu Phänomenen aufgelistet sind, die ein Großteil der internetaffinen Menschen wahrscheinlich kaum überrascht: Der so genannte <em>Gender Gap</em> – die Ungleichheit des Zugangs zur Online-Welt in Hinblick auf Geschlecht – schließt sich zunehmend. Von den Internetuser_innen weltweit sind heute 54% männlich und 46% weiblich. In Singapur, den USA, Kanada, Neuseeland und Russland sind mindestens 50% oder mehr der Nutzer_innen weiblich, in Indien und Indonesien sind deren Anteile mit jeweils 28% und 35% am geringsten.</p>
<p>Obwohl Frauen und Männer im Internet in vielen Teilen der Welt quantitativ fast gleich stark vertreten sind, unterscheiden sich deren Nutzungsverhalten – wenn auch in vielen Bereichen nicht dramatisch: Weltweit verbringen Frauen mehr Zeit mit E-Mails, <em>Instant Messenger</em> (IM), Fotoseiten und insbesondere auf sozialen Netzwerken wie <em>Facebook</em> oder <em>StudiVZ</em>.</p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2010/08/Picture-1.png"><img class="size-full wp-image-12868 " title="Share of time spent online: Female vs. Males (zum Vergrößern bitte klicken)" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2010/08/Picture-1.png" alt="Share of time spent online: Female vs. Males (zum Vergrößern bitte klicken)" width="502" height="278" /></a></p>
<p><span id="more-12867"></span>Mehr und mehr Frauen in der Altersgruppe 45+ nutzen verstärkt soziale Netzwerke und E-Mails, wohingegen ältere Männer in diesem Alter weniger Interesse zeigen. IM spielt in Ländern Lateinamerikas eine erstaunlich wichtige Rolle, was wahrscheinlich der Tatsache geschuldet ist, dass die Bevölkerung im Vergleich zu anderen Ländern recht jung ist. Insgesamt verbringen Frauen und Männer in den meisten Online-Kategorien wie ,Multimedia’, ‚Onlineshopping’, ‚Suchmaschinen’ oder ‚Spiele’ ähnlich viel Zeit, wobei sich die Art der Nutzung unterscheiden kann, z.B. welche Suchmaschinen genutzt werden, was und wie viel gekauft wird oder welche Spiele gespielt werden. Auch auf Twitter tümmeln sich in etwa so viele Männer wie Frauen und unterscheiden sich in ihrem Nutzungsverhalten dahingehend, dass Frauen weniger eigene Tweets schreiben und häufiger nach Angeboten oder Kommunikation Ausschau halten.</p>
<p>Laut der Studie sei es “nicht überraschend“, dass Frauen sowohl den größeren Anteil an Käuferinnen stellen als auch die meisten Einkäufe tätigen und darüber hinaus mehr Geld beim Onlineshopping ausgeben. Wird hier der Stereotyp der einkaufswütigen Frau mit dutzenden Paaren von Schuhen bestätigt? Nicht unbedingt: Da Frauen in vielen Familien für Einkäufe zuständig sind, ist anzunehmen, dass viele der Online-Einkäufe nicht dem eigenen Kleiderschrank sondern den Kindern oder der Familie dienen. In diesem Zusammenhang ist es vielleicht auch nicht überraschend, dass das Interesse von Frauen an bestimmten Kategorien wie Gesundheit, Kinder, Essen etc. höher ist als das der Männer. Wer hauptsächlich für Kindererziehung verantwortlich ist, macht sich darüber auch mehr Gedanken.</p>
<p>Frauen haben einen wichtigen Platz in der Online-Welt eingenommen und sind besonders stark als Bloggerinnen vertreten. Sie sind zahlungskräftige Kundinnen, verbringen viel Zeit auf Fotoseiten, in sozialen Netzwerken und Kommunikationskanälen. Die Studie resümiert, dass das Internet zu „women’s work” avanciert. Hier dramatisieren die Forscher_innen das Ergebnis meiner Meinung nach (vielleicht, um den alten, langweiligen Geschlechterkampf nicht in Vergessenheit geraten zu lassen?): Ja, es gibt Bereiche im Internet, in denen Frauen dominieren. Und ja, es gibt (wenn auch in den meisten Bereichen nicht dramatische) Unterschiede in der Nutzung. Aber eine Verschiebung des Fokus weg von Geschlechterdifferenz offenbart auch, wie viele Parallelen es gibt. Überraschend: Frauen stehen Männern bei Online-Glücksspielen in fast nichts nach. Und die so genannten „Erwachsenenseiten” werden auch immer mehr von Frauen besucht – und stehen auf der Rangliste noch vor Bekleidungs-, Gesundheits- oder Elternratgeber-Seiten. Aber diese Ergebnisse lassen sich medial wohl nicht so interessant aufarbeiten.</p>
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		<title>Wer war&#8230; Charlotte Perkins Gilman?</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 07:18:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[Androzentrismus]]></category>
		<category><![CDATA[Charlotte Perkins Gilman]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Es gibt keinen weiblichen Verstand. Das Gehirn ist kein Geschlechtsorgan. Man spricht ja auch nicht von einer weiblichen Leber.&#8221; &#8211; Charlotte Perkins Gilman in Women and Economics (1898) Die amerikanische Schriftstellerin Charlotte Perkins Gilman wurde heute vor 150 Jahren in Hartford, Connecticut geboren und beschäftigte sich Zeit ihres Lebens mit feministischen Themen wie z.B. das Frauenwahlrecht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em><span style="font-style: normal;">&#8220;Es gibt keinen weiblichen Verstand. Das Gehirn ist kein Geschlechtsorgan. Man spricht ja auch nicht von einer weiblichen Leber.&#8221; &#8211; <strong>Charlotte Perkins Gilman</strong> in </span><span style="font-style: normal;"><em>Women and Economics</em> </span><span style="font-style: normal;">(1898)</span></em></p></blockquote>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2010/07/Charlotte_Perkins_Gilman_c._1900.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12173" title="Charlotte_Perkins_Gilman_c._1900" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2010/07/Charlotte_Perkins_Gilman_c._1900-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die amerikanische Schriftstellerin Charlotte Perkins Gilman wurde heute vor 150 Jahren in Hartford, Connecticut geboren und beschäftigte sich Zeit ihres Lebens mit feministischen Themen wie z.B. das Frauenwahlrecht und die ökonomische Unabhängigkeit von Frauen. Ihr bekanntestes Werk ist <a href="http://www.gutenberg.org/files/1952/1952-h/1952-h.htm" target="_blank"><em>The Yellow Wallpaper</em></a>, welches erstmals 1892 erschien und heute als ein Standardwerk der frühen amerikanischen feministischen Literatur gilt.</p>
<p>In der Kurzgeschichte <em>The Yellow Wallpaper</em> wird die namenslose von Krankheiten geplagte Protagonistin von ihrem Ehemann, einem Arzt, auf das Zimmer eines Sommerhauses gebracht, wo ihr strengste Bettruhe verordnet wurde. Daraufhin verfällt die Protagonistin immer mehr in Depressionen und beginnt, von der Wandtapete in ihrem Raum krankhaft besessen zu werden. Gerade in der amerikanischen Literatur des 19. Jahrhunderts wurden Wahnsinn und Depressionen auffällig oft von Autorinnen thematisiert, da diese Motive die Lebensrealitäten von vielen Frauen der Mittel- und Oberschicht illustrierten.</p>
<p>Jene Frauen der wohlsituierten Oberschichten lebten oftmals ein abgeschiedenes und zur Langeweile verdammtes Leben. Schriftstellerinnen wie Gilman thematisierten diese eingeschränkten Möglichkeiten und formulierten auch deren Konsequenz: Im wahrsten Sinne des Wortes wurden viele Frauen durch die patriarchalisch strukturierte Gesellschaft „wahnsinnig“. Dieser &#8221;weibliche Wahnsinn&#8221; &#8211; die Hysterie &#8211; eröffnete in der Konsequenz die Möglichkeit einer eigenen (wenn auch skurrilen) Welt, in die sich Frauen zurückziehen konnten.</p>
<p>Die Hysterie wurde zur Zeit der Aufklärung und vermehrt im 19. Jahrhundert als geistige Erkrankung angesehen, deren Ursache in den weiblichen Geschlechtsorganen zu finden sei (Hystera, griech.: Gebärmutter). Hysterie war demnach von Anfang an geschlechtlich konnotiert. Mit dem Konzept des hysterischen Charakters wird die Frau mit ihrer (anerzogenen) Emotionalität „natürlich hysterisch“; im Umkehrschluss sind alle Hysterischen weiblich bzw. haben „weibliche“ Eigenschaften. Diese Erklärungsmuster dienten der Eindämmung des weiblichen Aufbegehrens; jegliche Andersartigkeit wurde sofort pathologisiert. Dass diese Zuschreibungen die Konsequenz einer männlich dominierten Welt sind, beschreibt Gilman in ihrem Buch <em>The Man-Made World or Our Androcentric Culture </em>(1911), in dem sie erstmalig den Begriff &#8220;Androzentrismus&#8221; definierte, welches ein Weltbild beschreibt, das männliche Lebensmuster und Denksysteme als universelle Menschennorm definiert.</p>
<p>Charlotte Perkins Gilman wählte 1935 nach einer Krebsdiagnose den Freitod.</p>
<p>_______________________</p>
<p><em>Für die Reihe &#8220;Wer war&#8230;&#8221; freuen wir uns über eure Vorschläge oder auch Gastblogger_innen, die ihre Lieblingsfeminist_innen vorstellen. Vorschläge/Beiträge einfach an post[at]maedchenmannschaft.net senden.</em></p>
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		<series:name><![CDATA[Wer war eigentlich …]]></series:name>
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		<title>(Homosexuelle) Politiker_innen und mediale Inszenierungen von Geschlecht</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 15:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Terminkalender]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen in den Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Gayatri C. Spivak]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterrollen]]></category>
		<category><![CDATA[Homosexualität]]></category>

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		<description><![CDATA[In aller Kürze drei Veranstaltungshinweise: In der Humboldt-Universität Berlin werden am Freitag, 11. Juni drei Forschungsprojekte zum Thema &#8220;Lesbische und schwule Politiker in der Mediendemokratie&#8221; vorgestellt. &#8220;Ich bin schwul, und das ist auch gut so&#8221; &#8211; Im Kontext westeuropäischer Mediendemokratien scheinen offen schwule Spitzenpolitiker eine neue ‚aufgeklärte’ Normalität zu repräsentieren. Aber wie steht es mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In aller Kürze drei Veranstaltungshinweise: In der Humboldt-Universität Berlin werden am Freitag, 11. Juni drei Forschungsprojekte zum Thema &#8220;<strong>Lesbische und schwule Politiker in der Mediendemokratie</strong>&#8221; vorgestellt.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich bin schwul, und das ist auch gut so&#8221; &#8211; Im Kontext westeuropäischer Mediendemokratien scheinen offen schwule Spitzenpolitiker eine neue ‚aufgeklärte’ Normalität zu repräsentieren. Aber wie steht es mit Lesben? Und wie weit trägt eine Emanzipation durch Normalisierung? Wo schlägt sie um in eine erneute Normierung von Geschlecht und Sexualität? Und inwiefern ist trotz aller Prominenzgewinne ein massenmediales Outing immer nur eine Normalität auf Bewährung? &#8220;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.gender.hu-berlin.de/aktuell/normalitaet/" target="_blank"> Weitere Infos hier.</a></p>
<p>Am 21.6. soll es im Roten Rathaus um <strong>mediale Geschlechterbilder von Führungskräften</strong> gehen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beleuchtet die Ergebnisse des Forschungsprojektes &#8220;Spitzenfrauen im Fokus der Medien&#8221; &#8211; <a href="http://www.spitzenfrauenindenmedien.de/files/Einladung_Spitzenfrauen.pdf" target="_blank">Link zum Programm</a> (PDF)</p>
<p>Sehr kurzfristig, aber vielleicht doch für einige unter euch interessant: Die Mitbegründerin der Postcolonial Studies <strong>Gayatri C. Spivak ist morgen zu Gast an der Freien Universität</strong>. Dabei &#8220;wird es um die Frage gehen, wie die Geisteswissenschaften heutzutage an die Privilegierung von Raum und Bewegung in den Regionalstudien anknüpfen können. Spivak wird in diesem Zusammenhang auch über ihr noch unveröffentlichtes Buch „An Aesthetic Education in the Era of Globalization“ sprechen.&#8221; <a href="http://www.fu-berlin.de/presse/fup/2010/fup_10_180/index.html" target="_blank">Weitere Infos hier</a></p>
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