Einträge mit dem Tag ‘Geschlechterrollen’


Der kleine Unterschied ganz groß: Frauen im Netz

11. August 2010 von Magda

ComScore hat im Juni dieses Jahres eine Studie mit dem Titel Women on the Web: How Women are Shaping the Internet veröffentlicht, in der Zahlen und Statistiken zu Phänomenen aufgelistet sind, die ein Großteil der internetaffinen Menschen wahrscheinlich kaum überrascht: Der so genannte Gender Gap – die Ungleichheit des Zugangs zur Online-Welt in Hinblick auf Geschlecht – schließt sich zunehmend. Von den Internetuser_innen weltweit sind heute 54% männlich und 46% weiblich. In Singapur, den USA, Kanada, Neuseeland und Russland sind mindestens 50% oder mehr der Nutzer_innen weiblich, in Indien und Indonesien sind deren Anteile mit jeweils 28% und 35% am geringsten.

Obwohl Frauen und Männer im Internet in vielen Teilen der Welt quantitativ fast gleich stark vertreten sind, unterscheiden sich deren Nutzungsverhalten – wenn auch in vielen Bereichen nicht dramatisch: Weltweit verbringen Frauen mehr Zeit mit E-Mails, Instant Messenger (IM), Fotoseiten und insbesondere auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ.

Share of time spent online: Female vs. Males (zum Vergrößern bitte klicken)

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Wer war… Charlotte Perkins Gilman?

3. Juli 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 18 von 19 der Serie Wer war eigentlich …

“Es gibt keinen weiblichen Verstand. Das Gehirn ist kein Geschlechtsorgan. Man spricht ja auch nicht von einer weiblichen Leber.” – Charlotte Perkins Gilman in Women and Economics (1898)

Die amerikanische Schriftstellerin Charlotte Perkins Gilman wurde heute vor 150 Jahren in Hartford, Connecticut geboren und beschäftigte sich Zeit ihres Lebens mit feministischen Themen wie z.B. das Frauenwahlrecht und die ökonomische Unabhängigkeit von Frauen. Ihr bekanntestes Werk ist The Yellow Wallpaper, welches erstmals 1892 erschien und heute als ein Standardwerk der frühen amerikanischen feministischen Literatur gilt.

In der Kurzgeschichte The Yellow Wallpaper wird die namenslose von Krankheiten geplagte Protagonistin von ihrem Ehemann, einem Arzt, auf das Zimmer eines Sommerhauses gebracht, wo ihr strengste Bettruhe verordnet wurde. Daraufhin verfällt die Protagonistin immer mehr in Depressionen und beginnt, von der Wandtapete in ihrem Raum krankhaft besessen zu werden. Gerade in der amerikanischen Literatur des 19. Jahrhunderts wurden Wahnsinn und Depressionen auffällig oft von Autorinnen thematisiert, da diese Motive die Lebensrealitäten von vielen Frauen der Mittel- und Oberschicht illustrierten.

Jene Frauen der wohlsituierten Oberschichten lebten oftmals ein abgeschiedenes und zur Langeweile verdammtes Leben. Schriftstellerinnen wie Gilman thematisierten diese eingeschränkten Möglichkeiten und formulierten auch deren Konsequenz: Im wahrsten Sinne des Wortes wurden viele Frauen durch die patriarchalisch strukturierte Gesellschaft „wahnsinnig“. Dieser ”weibliche Wahnsinn” – die Hysterie – eröffnete in der Konsequenz die Möglichkeit einer eigenen (wenn auch skurrilen) Welt, in die sich Frauen zurückziehen konnten.

Die Hysterie wurde zur Zeit der Aufklärung und vermehrt im 19. Jahrhundert als geistige Erkrankung angesehen, deren Ursache in den weiblichen Geschlechtsorganen zu finden sei (Hystera, griech.: Gebärmutter). Hysterie war demnach von Anfang an geschlechtlich konnotiert. Mit dem Konzept des hysterischen Charakters wird die Frau mit ihrer (anerzogenen) Emotionalität „natürlich hysterisch“; im Umkehrschluss sind alle Hysterischen weiblich bzw. haben „weibliche“ Eigenschaften. Diese Erklärungsmuster dienten der Eindämmung des weiblichen Aufbegehrens; jegliche Andersartigkeit wurde sofort pathologisiert. Dass diese Zuschreibungen die Konsequenz einer männlich dominierten Welt sind, beschreibt Gilman in ihrem Buch The Man-Made World or Our Androcentric Culture (1911), in dem sie erstmalig den Begriff “Androzentrismus” definierte, welches ein Weltbild beschreibt, das männliche Lebensmuster und Denksysteme als universelle Menschennorm definiert.

Charlotte Perkins Gilman wählte 1935 nach einer Krebsdiagnose den Freitod.

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Für die Reihe “Wer war…” freuen wir uns über eure Vorschläge oder auch Gastblogger_innen, die ihre Lieblingsfeminist_innen vorstellen. Vorschläge/Beiträge einfach an post[at]maedchenmannschaft.net senden.


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(Homosexuelle) Politiker_innen und mediale Inszenierungen von Geschlecht

9. Juni 2010 von Nadine

In aller Kürze drei Veranstaltungshinweise: In der Humboldt-Universität Berlin werden am Freitag, 11. Juni drei Forschungsprojekte zum Thema “Lesbische und schwule Politiker in der Mediendemokratie” vorgestellt.

“Ich bin schwul, und das ist auch gut so” – Im Kontext westeuropäischer Mediendemokratien scheinen offen schwule Spitzenpolitiker eine neue ‚aufgeklärte’ Normalität zu repräsentieren. Aber wie steht es mit Lesben? Und wie weit trägt eine Emanzipation durch Normalisierung? Wo schlägt sie um in eine erneute Normierung von Geschlecht und Sexualität? Und inwiefern ist trotz aller Prominenzgewinne ein massenmediales Outing immer nur eine Normalität auf Bewährung? “

Weitere Infos hier.

Am 21.6. soll es im Roten Rathaus um mediale Geschlechterbilder von Führungskräften gehen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beleuchtet die Ergebnisse des Forschungsprojektes “Spitzenfrauen im Fokus der Medien” – Link zum Programm (PDF)

Sehr kurzfristig, aber vielleicht doch für einige unter euch interessant: Die Mitbegründerin der Postcolonial Studies Gayatri C. Spivak ist morgen zu Gast an der Freien Universität. Dabei “wird es um die Frage gehen, wie die Geisteswissenschaften heutzutage an die Privilegierung von Raum und Bewegung in den Regionalstudien anknüpfen können. Spivak wird in diesem Zusammenhang auch über ihr noch unveröffentlichtes Buch „An Aesthetic Education in the Era of Globalization“ sprechen.” Weitere Infos hier


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Links: Guerrilla Girls, Fett=krank?, Djane-Kurse, sexuelle Identität im Grundgesetz schützen?

13. April 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 55 von 74 der Serie Kurz notiert

Auf freitag.de findet ihr eine Übersetzung des Textes von Chloe Angyal‘s “You’re not a feminist, but … what?”. Die Hauptaussage: Feminismus – Vollzeit oder gar nicht!

Ebenfalls auf freitag.de wird in der Politikarena die Frage gestellt: Soll Artikel 3 des Grundgesetzes auch vor Benachteiligung wegen sexueller Identität schützen?

Lust auf einen DJanes Kurs? Bei Rubinia gibt es neue Termine!

Fett ist ein feministisches Thema“: Die Korrelation zwischen Fettleibigkeit und Kranksein ist viel schwächer als die meisten Menschen glauben. Auch die JungleWorld hat dazu was zu sagen.

Feministing.com ist knackige sechs Jahre alt geworden und präsentiert den Artikel, der nicht nur die meisten Klicks einbrachte, sondern auch WalMart dazu zwang, ein paar fürchterliche Kinderwäsche-Stücke einzustampfen.

Wer sind eigentlich die Guerrilla Girls? Auf Gender Across Borders gibt es ein Interview.


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Skaten in Afghanistan

31. März 2010 von Magda

Schon vor einigen Wochen in der JungleWorld erschienen und gerade wieder über den Artikel gestolpert: “Skaten ist hier auch ein Mädchensport”. Der größte Sportkomplex in Afghanistan liegt in Kabul, heißt “Skateistan“ und bietet zur Zeit bis zu 200 Kindern Platz zum Skaten. Im Artikel wird betont, dass die Skateschule nicht nur zum Skateboardfahren animieren möchte, sondern Kinder und Jugendliche mit verschiedensten sozialen, ethnischen und religiösen Hintergründen zusammenbringen will, um sie zum friedlichen und respektvollen Zusammenleben zu ermutigen.

Interessant ist, dass Skaten in Afghanistan keinesfalls ein “Jungsding” ist, denn als relativ neue Sportart wurde es bisher noch nicht in die typische Jungs- oder Mädchenecke gedrängt. Im Interview mit Sophie Friedel, Skateboarderin und Volontärin im Skateistan, heißt es dazu:

Skaten war früher ein neunzigprozentiges Jungsding. Ist das bei euch anders?

Skaten ist hier neu, deswegen gibt’s da noch keine Stereotype. Oli und Sharna kamen hier mit ihren Boards nach Kabul und haben gesehen, dass hier auch Frauen das machen können, und wir probieren jetzt, zur Hälfte Jungs, zur Hälfte Mädchen zu unterrichten, es gibt immer abwechselnd Jungstage und Mädchentage, das ist super für die Mädchen. Vom Sport her ist Skaten auch ein Mädchensport, Fahrradfahren dürfen sie hier nicht, weil viele Afghanen es kulturell nicht in Ordnung finden, wenn Frauen auf Fahrrädern sitzen.

(…)

Und wie finden es afghanische Väter, wenn man ihren Töchtern das Skaten beibringen will?

Es kommt vor, dass die Männer meinen, sie müssten die Mädchen schützen, vor allem wenn sie ins Heiratsalter kommen. So ab 13 oder 14 ist es schwierig, die Mädchen in die Schule zu bekommen, weil dann oft die älteren Brüder, die mit den Taliban aufgewachsen und sehr konservativ sind, nicht möchten, dass ihre Schwestern das Haus verlassen. Bei den kleinen Mädchen ist es dagegen überhaupt kein Problem. Wir fangen mit den Fünfjährigen an, von fünf bis zwölf Jahre ist das kein Thema, aber von zwölf bis 17 ist es schwieriger. Wir haben ja girls-only-Tage, und wir haben am Zaun einen Sichtschutz angebracht, damit man nicht ins Gebäude sehen kann. Wir haben auch zwei Wächter vor dem Haus, die aufpassen, damit keine Fremden hineingehen. So können wir Vertrauen aufbauen, und im Moment haben wir wieder ein paar Mädchen hinzubekommen.


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Hauptsache geil aussehen

8. Februar 2010 von Susanne

In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung von gestern schreibt der Feuilleton-Redakteur Jörg Thomann über das Phänomen sich selbst entblößender Mädchen und junger Frauen. Anlass für seinen Text ist das neue Buch von Natasha Walter, “Living Dolls. The Return of Sexism”.

Von den Castingshows, kritisiert Natasha Walter, lernten Frauen, das Aussehen und das Verhalten anderer Frauen permanent zu bewerten – und sie erlebten, dass jene, die dem vermeintlich objektiven Anspruch an weibliche Attraktivität nicht genügen, aussortiert werden. Ein gesundes Selbstbild entsteht so nicht. Laut der „Bravo“-Studie 2009 sind nur noch 56 Prozent der befragten Mädchen zwischen elf und 17 Jahren mit ihrem Aussehen zufrieden und nur 54 Prozent mit ihrem Gewicht.

Nun empfinde ich das Sichzurschaustellen in dummen Casting- oder Reality-Shows nicht als typisch weibliches Phänomen – lassen wir mal Singwettbewerbe außen vor, denn da geht es ja tatsächlich um so was wie Können. Auch männliche Big Brother-Bewohner oder Bachelorette-Kandidaten fallen nicht unbedingt durch ihre Scharfsinnigkeit oder durch sonstige besondere Talente auf. Da geht es dann auch eher um die schnittigere Frisur oder den größeren Bizeps als um den höheren Bildungsabschluss.

Natasha Walters Befürchtung allerdings, das Frauenbild reduziere sich durch mediale Eintönigkeit auf Attraktivität und Wohlgeformtheit des weiblichen Körpers, die teile ich. Es ist nichts Neues, dass Frauen nach ihrem Aussehen bewertet werden, das passierte Dagmar Berghoff in ihren Anfangsjahren als Nachrichtensprecherin sicherlich genauso. Der große und vor allem schwerwiegende Unterschied ist nun allerdings, dass viele junge Frauen – und auch ältere, siehe Simone Thomalla, Madonna und viele andere  – nach ihrem Äußeren bewertet werden wollen. Und zwar nicht nur im TV, sondern auch im Internet.

Sie definieren so weiblichen Erfolg selbst und aktiv als eine Sache von Attraktivität, geringem Körpergewicht, schönen Haaren, prallen Brüsten, flachen Bäuchen um. Und das ist tatsächlich ein erschreckender und massiver Rückschritt in der Emanzipation von Frauen.


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Wer war… Betty Friedan?

4. Februar 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 5 von 19 der Serie Wer war eigentlich …

Die US-amerikanische Publizistin, Mitbegründerin und erste Präsidentin der amerikanischen Frauenorganisation National Organization for Women (NOW) wurde am 4. Februar 1921 geboren und verstarb vor vier Jahren an ihrem 85. Geburtstag an Herzversagen.

Betty Friedan / Quelle: womenshistory.about.com

In den 1960ern und 1970ern, in denen sich feministische Theorien in der amerikanischen akademischen Welt etablierten, kritisierten viele FeministInnen wie Betty Friedan die auf der öffentlich/privaten Sphäre basierenden Ideologie, welche die Frau auf die Rolle der Hausfrau und Mutter und den Mann auf die Rolle des Familienernährers und Verdieners reduzierten. Obwohl Frauen seit mehreren Jahrzehnten wählen konnten, Zugang zu Universitäten und den meisten Berufen hatten, konnte man noch nicht von Gleichberechtigung der Geschlechter sprechen. Friedan erforschte mit ihrem Bestseller The Feminine Mystique (1963, “Der Weiblichkeitswahn”) das “Problem, das keinen Namen hat” und resümierte, dass gleiche Ausbildungschanchen und berufliche bzw. ökonomische Eigenständigkeit der Schlüssel zur weiblichen Unabhängigkeit sei und somit die Gleichstellung von Mann und Frau gewährleiste.

KritikerInnen warfen Friedan vor, die Situation von wohlhabenden und weißen (Haus-)Frauen verallgemeinernd als Situation aller Frauen zu beschreiben. Probleme armer und/oder women of color und ihre Erlebnisse mit der Arbeitswelt und/oder Rassismus thematisierte sie kaum. Auch stand sie dem Einfluss lesbischer Frauen auf die Organisation NOW kritisch gegenüber.

Trotz der Kritik gilt Friedan als eine der wichtigsten TheoretikerInnen der akademischen und politischen Frauenbewegung der 1960er und 1970er Jahre.


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What a girl wants

5. November 2009 von Barbara

Gestern in der Münchner Boulevardpresse, der Abendzeitung, großes Thema: “Aufgepasst! So ticken Frauen wirklich”

Also wie? Kuscheln gerne, verwechseln links und rechts, haben Bauchgefühle, machen nie das, was sie sagen, schauen täglich Serien, kaufen Schuhe, fragen “Woran denkst du, Schatz?”, gehen zu zweit aufs Klo, diskutieren, telefonieren und haben große Taschen.

Na dann. Ich erbreche mich jetzt mal wieder in meine große Tasche. Denn kotzen fehlt auf dieser Liste noch.


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Das Casting des Alpha-Männchens

21. September 2009 von Thomas

…die Tour geht nun mal weiter und der Poison Frontmann sucht wieder seine Traumfrau. Die zweite Staffel von ‘Rock of Love’ präsentiert zwanzig neue Damen, die auf Bret Michaels Herz hoffen. Die Frauen werden auf ihre Hingabe zu ihm und ihre Liebe zum Rock’n'Roll getestet. Bret macht es ihnen nicht leicht und wird sie vor einige Herausforderungen stellen. Die Damen, die diese mit Bravour bestehen, werden mit ihm wilde und exklusive Ausflüge machen, während die Verliererinnen, die nicht wie ein wahrer VIP im Backstage Bereich abhängen können, freundlich rausgeleitet werden.
(Zitiert von http://www.mtv.de/tv/shows/19946444)

Nun, was sagt man dazu? Bret Michaels ist also wieder solo und weil er letzteres aus irgendeinem Grund nicht auch mal länger bleiben kann, braucht es also wieder eine Frau. Diese Frau findet man aber nicht, indem man sie in der Bibliothek oder in der Kneipe auf gleicher Augenhöhe anspricht. Es muss schon eine kleine Auswahl an Kandidatinnen geben:

bret-mtv

(c) by MTV Networks Germany GmbH

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Ein Spiel für Mädchen

29. Januar 2009 von Barbara

“Um diesen Mann zu verführen, muss er dich perfekt finden. Wenn du ihn verführt hast, macht er dir das untenstehende Geschenk!” [Wer jetzt weiterliest, sollte an das Wort "Ironie" denken.]

Na da ist er ja, der Sinn meines Lebens: Wie schaffe ich es, dass mich ein Mann perfekt findet? Ganz klar: Ich muss mein Aussehen verbessern (Lidschatten, Nasenform, Haut- und Haarfarbe sowie Fingernägel inklusive) und die richtige, sexy Kleidung tragen. Und shoppen, Klamotten, Möbel, Zeug – aber das ist teuer! Schlechte Voraussetzungen dafür sind, dass ich in Unterwäsche dastehe, nur 25 Dollar besitze, keine Erfahrungen habe und einen Job als Babysitter.

So beginnt das Online-Spiel “Oh my doll“. Um was es eigentlich geht? Na klar, üben, für den Ernstfall, eine richtige Frau zu werden. Bei Typen landen, um nichts anderes geht es ja, sagt die Gebrauchsanweisung:

Zu Beginn des Spiels ist deine Doll eine “brave junge Lady”. Um ihre Bezeichnung zu ändern und später ‘femme fatale’ zu werden, muss sie zunächst ein paar Männer verführen. Beim Klick auf “Alle Eroberungen ansehen” siehst du alle Männer, die deine Doll bereits verführt hat.

Natürlich ist das total empfehlenswert für Eltern minderjähriger Kinder:

Ohmydollz ist ein Spiel, das auf einer großen Interkation zwischen den Spielern beruht. Ihre Kinder können nicht nur im Spiel die Wohnungen der anderen Spieler besuchen und für sie stimmen, sondern auch real mit ihnen in Kontakt treten, indem sie sich gegenseitig Kommentare und persönliche Nachrichten schreiben oder über das Forum in Echtzeit unterhalten. Je besser ihr Kind mit den anderen Spielern umgeht, desto erfolgreicher wird es im Spiel sein und nebenbei echte Freunde gewinnen!

Danke an Simone, die dieses total empfehlenswerte Spiel auch uns empfohlen hat. Lernen fürs Leben. Und dieses Gerede von “Feminismus” – ach das ist sicher nicht so wichtig …


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