<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:series="http://unfoldingneurons.com/"
	>

<channel>
	<title>Mädchenmannschaft &#187; Geschlechterpolitik</title>
	<atom:link href="http://maedchenmannschaft.net/tag/geschlechterpolitik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://maedchenmannschaft.net</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sun, 12 Feb 2012 20:33:51 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
<image>
    <title>Mädchenmannschaft</title>
    <url>http://maedchenmannschaft.net/feed-logo.png</url>
    <link>http://maedchenmannschaft.net</link>
    <width>88</width>
    <height>31</height>
    <description>Mädchenmannschaft - http://maedchenmannschaft.net</description>
    </image>		<item>
		<title>Weiterdenken (über Feminismus und mehr)</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/weiterdenken-uber-feminismus-und-mehr/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/weiterdenken-uber-feminismus-und-mehr/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 07:52:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus!]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Studies]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=19056</guid>
		<description><![CDATA[In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Die Bloggerin heute ist im Juni Star-Gast des Monats bei Missy Online: Die chaotische Welt der Geschlechter Wie heißt du? Ich blogge unter dem Namen Khaos.Kind. In dieser Schreibweise mit K und Punkt dazwischen. Da lege ich Wert drauf. Offline [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Die Bloggerin heute ist im Juni <a href="http://missy-magazine.de/category/geschlechterchaos/" target="_blank">Star-Gast des Monats</a> bei </em>Missy Online<em>:</em></p>
<p><a href="http://www.chaos-leben.de.vu/" title="www.chaos-leben.de.vu" target="_blank"><strong>Die chaotische Welt der Geschlechter</strong></a></p>
<p><strong>Wie heißt du?</strong><br />
Ich blogge unter dem Namen Khaos.Kind. In dieser Schreibweise mit K und Punkt dazwischen. Da lege ich Wert drauf. Offline heiße ich natürlich anders. Weniger kunstvoll und mehr altdeutsch.</p>
<p><strong>Seit wann bloggst du?</strong><br />
Mein erster Blogeintrag ist vom Oktober 2010. Die Idee schwirrte schon etwas länger in meinem Kopf rum. Je mehr Blogs ich las, um so eher dachte ich mir „Hey, das kann ich auch“. Der Oktober war dann ein guter Zeitpunkt, weil für mich ein komplett neuer Lebensabschnitt begann. Neue Stadt, neues Land, Beginn des Masterstudiums in den Gender Studies und natürlich das Zusammenziehen mit meinem Partner nach viel zu langer Fernbeziehung. Diese Aufbruchsstimmung habe ich dann gleich mit in meinen Blog übernommen.</p>
<p><img src="http://farm4.static.flickr.com/3577/3450235510_095af9f5fd.jpg" alt="Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite" width="450" height="470" /></p>
<pre>(c) Frl. Zucker, <a href="http://fraeuleinzucker.blogspot.com/" target="_blank">fraeuleinzucker.blogspot.com</a></pre>
<p><strong>Warum hast du damit angefangen?</strong><br />
Bevor ich selbst mit bloggen anfing, habe ich mir viele Jahre in Chats, Diskussionsforen und den Blogs anderer Menschen die Finger wund geschrieben. Entscheidend für die Positionserweiterung von der Kommentatorin zur Bloggerin war die Erfahrung, dass einige Themen und Sichtweisen mir bei manchen Gesprächen zu kurz kamen. In den Kommentaren anderer Blogs hatte ich natürlich auch gar nicht den Raum, um meine Gedanken alle auszuformulieren.<br />
Aber ich will auch jetzt nicht nur meine Meinung in die Weiten des Netzes stellen, sondern vielmehr ein Anknüpfungspunkt sein. Für die Gedanken und Sichtweisen anderer Menschen. Die dann weiterdenken. Darum kommentiere ich auch weiterhin fleißig bei anderen mit. Bloggen ist für mich vor allem Austausch. <span id="more-19056"></span></p>
<p><strong>Worüber schreibst du?</strong><br />
Derzeit versuche ich mich auf Themen rund um die Geschlechterverhältnisse, die Gender Studies und Feminismus bzw. das Leben als Feministin zu konzentrieren. Hin und wieder rutschen auch Reflexionen zum Bloggen und der Diskussionskultur mit rein. </p>
<p><strong>Was dir ohne Internet nicht passiert wäre:</strong><br />
Als meine bessere Hälfte und ich einmal in einer Kneipe saßen, trafen wir eine alte Klassenkameradin von ihm. Er hatte sie selbst lange nicht gesprochen und entsprechend verwundert, dass sie ihn noch erkannte. Dann drehte sie sich um und begrüßte mich mit den Worten „Hey, du bist doch die Freundin von x, das weiß ich aus Facebook.“<br />
Ansonsten wäre mir vieles ohne Internet nicht passiert. Einen Großteil meiner Freunde lernte ich über Diskussionsforen kennen, den Menschen an meiner Seite ebenso. Ohne Internet bzw. die daraus entstandenen Begegnungen wäre mein Leben nicht so wie es jetzt ist und ich nicht die, die ich jetzt bin.</p>
<p><strong>Wovon braucht das Internet mehr:</strong><br />
Konstruktive Kritik. Sowohl im Austeilen wie auch im Annehmen. Und Ruhe. Manchmal wirkt es auf mich, als würde übers Internet immer alles jetzt sofort passieren müssen, das erzeugt einen unglaublichen Stress. Jeden zweiten Tag bekomme ich eine Mail, jetzt diese oder jene Petition zu unterschreiben, an dieser oder jener Demonstration teilnehmen zu müssen, weil sonst wahrscheinlich die Welt untergeht. Aktionismus ist wichtig. Aber es ist doch schon sehr paradox davon zu sprechen, dass das Internet nie vergisst und sich dann nicht die Zeit zu nehmen, Worte und Taten zu überdenken oder Gedanken reifen zu lassen.</p>
<p>Außerdem brauchen wir zumindest im deutschsprachigen Raum ein viel stärkeres Bewusstsein dafür, wie unglaublich selektiv und ausschließend das Netz ist. Gerade die BloggerInnen. Wie barrierefrei sind denn die einzelnen Blogs? Wie ist die Altersdurchmischung? Wie werden Geschlecht, Ethnie oder Religionszugehörigkeit dargestellt bzw. wahrgenommen? Gerade bloggen setzt voraus, dass Menschen lesen und schreiben können und einen Internetzugang haben. Und die Zeit, diesen Zugang auch zum Lesen und Schreiben zu nutzen. All das müssten wir mitdenken, wenn von „NetzbewohnerInnen“ und „Digitaler Gesellschaft“ gesprochen wird. Wir sind nicht „alle“ und sprechen nicht für „alle“. Wir sind die, die es sich leisten können.</p>
<p><strong>Frauen im Web sind…</strong><br />
Bunt und vielfältig und nicht verallgemeinerbar. Es gibt viele wunderbare Frauen, die ich gerne lese und für ihren Schreibstil, ihre Offenheit oder ihren Themenwahl bewundere. Und dann gibt es viele, da möchte ich mir an den Kopf greifen, und frage mich, wie sie es überhaupt schaffen, den PC einzuschalten. In ihrer Denk- und Lebensweise spiegeln Frauen im Web die ganze breite Palette wieder und das ist verdammt gut zu wissen.</p>
<p><strong>Deine tägliche Web-Lektüre:</strong><br />
Im Großen und Ganzen die aktuellsten Beiträge von etwa 30 Blogs, so mit Kaffee und Obstsalat zum Frühstück. Neben den üblichen Verdächtigen wie der Mädchenmannschaft, dem <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/" target="_blank">Mädchenblog</a>, <a href="http://girlscanblog.org" target="_blank">GirlsCanBlog</a> und <a href="http://diestandard.at/" target="_blank">dieStandard.at</a> freue ich mich über neue Einträge von <a href="http://ninialagrande.blogspot.com/" target="_blank">Ninia LaGrande</a> (unglaubliche Lebensfreude!), <a href="http://antjeschrupp.com/" target="_blank">Antje Schrupp</a> (Themen, die mir so noch nicht aufgefallen sind), <a href="http://www.ankegroener.de/" target="_blank">Anke Gröner</a> (Kultur und Essen), <a href="http://puzzlestuecke.wordpress.com/" target="_blank">Puzzlestücke</a> (weil sie einfach Recht hat) und in den letzten Wochen habe ich <a href="http://frauliebe.typepad.com/" target="_blank">Frau Liebe</a> und <a href="http://gluecklichscheitern.wordpress.com/" target="_blank">glüecklichscheitern</a> für mich entdeckt.</p>
<p><em>Tipps und Bewerbungen für die </em>WWW Girls<em> an post(at)maedchenmannschaft.net</em>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maedchenmannschaft.net/weiterdenken-uber-feminismus-und-mehr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
	
		<series:name><![CDATA[WWW Girls]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Bist Du eine echte Frau? Find&#8217;s raus bei den Olympischen Spielen</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/bist-du-eine-echte-frau-finds-raus-bei-den-olympischen-spielen/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/bist-du-eine-echte-frau-finds-raus-bei-den-olympischen-spielen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 10:03:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Weibsbilder Mannsbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Caster Semenya]]></category>
		<category><![CDATA[der konservative Zeigefinger]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen & Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Intersexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Sauereien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=19393</guid>
		<description><![CDATA[Jetzt ist es offiziell: Ab 2012 werden wieder „verdächtige“ Athletinnen getestet werden, ob sie „richtige“ Frauen sind. Nach der fast ein Jahr andauernden Kontro&#173;verse um Caster Semenya (immerhin hat man ihre Weiblichkeit offiziell bestätigt), sind nun die neuen Richtlinien verabschiedet worden und sie klingen so frag&#173;würdig, wie bereits vermutet, so die taz. Von der Frage, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist es offiziell: Ab 2012 werden wieder „verdächtige“ Athletinnen getestet werden, ob sie „richtige“ Frauen sind. Nach der fast ein Jahr andauernden Kontro&shy;verse um <a href="http://maedchenmannschaft.net/sportler-sportlerin/">Caster Semenya</a> (immerhin hat man <a href="http://maedchenmannschaft.net/hormone-dekonstruieren-gender-trouble-im-sport/">ihre Weiblichkeit offiziell bestätigt</a>), sind nun die neuen Richtlinien verabschiedet worden und sie klingen <a href="http://maedchenmannschaft.net/neue-regeln-fuer-sportlerinnen/">so frag&shy;würdig, wie bereits vermutet</a>, so die <em>taz</em>. Von der Frage, wann eine Frau eine Frau ist, hat man sich <a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=le&#038;dig=2011%2F04%2F08%2Fa0181&#038;cHash=714ae8aadd" target="_blank">auch schon verabschiedet</a>:</p>
<blockquote><p>Athletinnen mit einem übernatürlich hohen Level an Androgenen, männlichen Sexualhormonen, das ihnen sportliche Vorteile gegenüber der Konkurrenz ermöglicht, werden von Wettkämpfen ausgeschlossen.</p></blockquote>
<p>Vom Bild der verzweifelten Männer, die sich als Frauen verkleiden, um endlich einmal Erfolg zu haben, ist nichts mehr zu sehen. Dass es tatsächlich Frauen sein könnten, die sich auch als solche verstehen, wird angenommen. Dennoch wird getestet, was bedeutet: Künftig beschützt man die „normalen“ Sportlerinnen vor „Freakfrauen mit biologischen Abnormitäten“ und bittet diese, sich doch dringend mal behandeln zu lassen, auch wenn es medizinisch nicht nötig ist. Männer mit auffallenden Leistungen werden aber nicht auf deutlich erhöhte Level an Androgenen getestet, oder auf andere Genmutationen, die ihnen weitere Vorteile erlauben könnten. Würde man jemals einen Athleten ausschließen, der durch eine Laune der Natur deutliche sportliche Vorteile hat, aber keine Kinder zeugen kann?</p>
<p>Immerhin sollen die Tests künftig nicht mehr in aller Öffentlichkeit stattfinden – ein Garant, dass den Betroffenen ihre Würde bleibt ist es aber nicht. Denn die unbequemen Fragen gehen nicht weg, nur weil man die Scheinwerfer ausmacht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maedchenmannschaft.net/bist-du-eine-echte-frau-finds-raus-bei-den-olympischen-spielen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>35</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Glorifizierte Väter und tote Frauen in Musikvideos</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/glorifizierte-vater-und-tote-frauen-in-musikvideos/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/glorifizierte-vater-und-tote-frauen-in-musikvideos/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 17:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familienleben]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenfakten]]></category>
		<category><![CDATA[Geschmacklosigkeiten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Weltspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftlicher Quatsch]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterklischees]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>
		<category><![CDATA[Kanye West]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Mädchentag]]></category>
		<category><![CDATA[Transgender]]></category>
		<category><![CDATA[Transsexualität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=16174</guid>
		<description><![CDATA[Feministing berichtet wieder einmal vom Dreier schlechthin &#8211; Biologismus, Sexismus und Heteronormativität: Der Geruch von weiblichen Tränen soll den Testosteron-Spiegel von Männern sinken lassen, so eine neueste Studie. Nicht nur das: Weil Männer triebgesteuerte Wesen sind, die nur über Hormone zur Interaktion befähigt werden, wollen sie im Angesicht tränenreicher Frauen auch gleich keinen Sex mehr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Feministing</em> berichtet wieder einmal vom Dreier schlechthin &#8211; <strong>Biologismus, Sexismus und Heteronormativität</strong>: <a href="http://feministing.com/2011/01/07/for-serious-news-of-the-day-womens-tears-are-a-boner-killer/" target="_blank">Der Geruch von weiblichen Tränen soll den Testosteron-Spiegel von Männern sinken lassen</a>, so eine neueste Studie. Nicht nur das: Weil Männer triebgesteuerte Wesen sind, die nur über Hormone zur Interaktion befähigt werden, wollen sie im Angesicht tränenreicher Frauen auch gleich keinen Sex mehr. Also Ladys, wenn ihr mal wieder kein Bock auf &#8216;ne schnelle Nummer mit ihm habt, einfach losflennen. &lt;/ironie off&gt;</p>
<p>In der <em>Huffington Post</em> appelliert Joanne Herman dafür, bereits in der Schule <a href="http://www.huffingtonpost.com/joanne-herman/should-we-teach-children-_b_805133.html" target="_blank">Kinder und Jugendliche an Trans*Konzepte beziehungsweise Transsexualität heranzuführen</a>, um ihnen eine <strong>freiere Wahl bezüglich ihres Genders</strong> und gegebenenfalls Geschlechtes zu ermöglichen und bereits trans* lebende junge Menschen zu empowern. <a href="http://www.bilerico.com/2011/01/unconventional_wisdom_on_trans_stories_in_schools.php" target="_blank">Kritik an diesem Vorhaben</a> übt Alex vom <em>Bilerico-Project</em>.</p>
<p>Dass Kindererziehung noch immer keine gleichberechtigte Aufgabe im Leben einer heterosexuellen Familie ist, ist keine Überraschung. Überraschend hingegen ist der Pathos, der ganze Artikel begleitet, wenn über <strong>Väter in Elternzeit</strong> berichtet wird, als sei die von Männern temporär geleistete Reproduktionsarbeit etwas, was mensch auf einen Podest stellen müsste. Melanie Rühl von der <em>FAZ</em> schien sich an <a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EA6F83E0B60F6464693AFCA81600728FF~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">ihrem Reportageobjekt offenbar nicht sattsehen und -schreiben zu können</a>.</p>
<p>Vergangenen Sommer schrieben wir über die <a href="http://maedchenmannschaft.net/jerusalem-verkehrsplanung-mit-konfliktpotenzial/" target="_blank">Geschlechtertrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln Jerusalems</a>. Diese wurde nun vom <a href="http://diestandard.at/1293370154030/Israel-Geschlechtertrennung-in-Bussen-gestoppt" target="_blank">Obersten Gerichtshof Israels für illegal erklärt</a>, weiß <em>dieStandard.at</em>.</p>
<p>Nepal will laut Nachrichtenagentur AFP seinen Einwohner_innen bei der nächsten <strong>Volkszählung</strong> neben des obligatorischen Mann-Frau-Default auch <a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iUjXoBA5dPXY8etqO2acLBOMWBGw?docId=CNG.549d9012fb77ecdc111aaffaea9ad062.371" target="_blank">Transgender zur Selbstbestimmung des Geschlechtes</a> anbieten. Auch Indien soll 2011 eine Volkszählung mit sogenannter &#8220;third gender category&#8221; planen. Dies wurde aus Regierungskreisen allerdings noch nicht bestätigt.</p>
<p>Die Frauen in <strong>Kanye Wests neuem Musikvideo</strong> sind attraktive Leichen, derer sich die männlichen Protagonisten ganz selbstverständlich bemächtigen dürfen. Frauenfeindlichkeit und sexualisierte Gewalt findet <em>Melinda Tankard Reist</em> allerdings überhaupt nicht sexy und fordert ihre Leser_innen dazu auf, <a href="http://melindatankardreist.com/2011/01/act-to-prevent-release-of-kanye-west%E2%80%99s-monstrous-women-hating-music-video/" target="_blank">eine entsprechende Petition mitzuzeichnen</a>.</p>
<p><strong>Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen</strong> ist erreicht. Ein Kampf dafür also obsolet. Wie lange haben sich Feminist_innen solche Sätze schon auf der Zunge zergehen lassen müssen? Laurie Penny analysiert<em> auf NewStatesman</em> den <a href="http://www.newstatesman.com/blogs/laurie-penny/2011/01/women-equality-hakim-choice" target="_blank">Mythos des Gleichberechtigungsmythos</a>.</p>
<p>In seinem monatlichen <strong>Bericht über sexuelle und reproduktive Rechte und Gesundheit</strong> fokussiert <em>Gender Across Borders </em>dieses Mal die <a href="http://www.genderacrossborders.com/2011/01/10/sexual-and-reproductive-health-and-rights-situation-report-the-european-court-on-abortion/" target="_blank">jüngsten Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zum Recht auf Abtreibung</a>.</p>
<p><strong>Erfolg für LGBT*-Aktivist_innen in den USA</strong>: Demnächst sollen <a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2011/01/07/AR2011010706741.html" target="_blank">auf allen Anträgen für Reisepässe Hinweise auf das Geschlecht der Eltern entfernt werden</a>, um den verschiedenen Formen familiären Zusammenlebens Rechnung zu tragen, heißt es bei der <em>Washington Post</em>. Antragssteller_innen müssen also nicht mehr zwingend einen weiblichen und einen männlichen Elternteil angeben. Unklar ist noch, ob diese Änderung auf alle staatlichen Dokumente ausgeweitet wird.</p>
<p>Das <em>Kinderhilfswerk Plan</em> fordert die Vereinten Nationen auf, <a href="http://www.plan-deutschland.de/fokus-maedchen/maedchen-petition/?projektID=0" target="_blank">den 22. September zum Internationalen Mädchentag zu erklären</a>. Hier könnt ihr die entsprechende <a href="http://plan-international.org/girls/get-involved/sign-the-petition.php" target="_blank">Petition mitzeichnen</a> und die zivilgesellschaftliche Organisation bei ihrem Vorhaben unterstützen.</p>
<p><strong>Queer/feministische Termine</strong> für diese und nächste Woche findet ihr in <a href="http://maedchenmannschaft.net/feminismus-gegen-kaelte-veranstaltungen-im-januar/" target="_blank">unserer Übersicht für Januar</a>, die ihr gern in den Kommentaren weiter ergänzen dürft. Wir suchen übrigens für den kommenden Monat wieder Partys, Proteste, Lesungen, Filme, Aktionen, etc. mit herrschaftskritischem und emanzipatorischem Anspruch. Veranstaltungshinweise bitte mit Link an <em>post[ät]maedchenmannschaft[punkt]net</em>, auf unsere <a href="http://facebook.com/maedchenmannschaft" target="_blank">Facebook-Wall</a> oder per Twitter an <a href="http://twitter.com/grrrls_team" target="_blank">@grrrls_team</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maedchenmannschaft.net/glorifizierte-vater-und-tote-frauen-in-musikvideos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>13</slash:comments>
	
		<series:name><![CDATA[Kurz notiert]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Wie misst man Geschlechtergerechtigkeit?</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/wie-misst-man-geschlechtergerechtigkeit/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/wie-misst-man-geschlechtergerechtigkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 09:57:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenfakten]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Weltspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Global Gender Gap Report]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=13999</guid>
		<description><![CDATA[Spiegel Online befasst sich mit einem &#8220;deutschen Reizthema &#8211; die Gleichstellung der Frauen&#8221; &#8211; und titelte vor ein paar Tagen: &#8220;Deutschland fällt bei Frauen-Gleichstellung zurück&#8221;. Waaas?! Unerhört! Aber es wird sogar noch schlimmer: Den aktuellen Global Gender Gap Report in investigativ-journalistischer Manier untersuchend fällt dem Autor oder der Autorin ebenfalls auf: Lesotho und Südafrika sind in der Auswertung sogar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Spiegel Online</em> befasst sich mit einem &#8220;deutschen Reizthema &#8211; die Gleichstellung der Frauen&#8221; &#8211; und titelte vor ein paar Tagen: <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,722611,00.html#ref=rss" target="_blank">&#8220;Deutschland fällt bei Frauen-Gleichstellung zurück&#8221;</a>. Waaas?! Unerhört! Aber es wird sogar noch schlimmer: Den aktuellen <a href="http://www.weforum.org/en/Communities/Women%20Leaders%20and%20Gender%20Parity/GenderGapNetwork/index.htm"><em>Global Gender Gap Report</em></a> in investigativ-journalistischer Manier untersuchend fällt dem Autor oder der Autorin ebenfalls auf: Lesotho und Südafrika sind in der Auswertung sogar noch vor Deutschland gelandet. <em>Welt Online</em> lässt es sich nicht nehmen und skandalisiert gleich mit: <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article10246745/Deutsche-bei-Emanzipation-schlechter-als-Lesotho.html" target="_blank">&#8220;Deutsche bei Emanzipation schlechter als Lesotho&#8221;</a>. Da fallen ja die Weißwürste vom Teller!</p>
<div id="attachment_14046" class="wp-caption alignleft" style="width: 202px"><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2010/10/Global-Gender-Gap-Index1.png"><img class="size-full wp-image-14046 " title="Die ersten 20 Länder des Global Gender Gap Index (Screenshot)" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2010/10/Global-Gender-Gap-Index1.png" alt="Die ersten 20 Länder des Global Gender Gap Index (Screenshot)" width="192" height="289" /></a><p class="wp-caption-text">Die ersten 20 Länder des Global Gender Gap Index (Screenshot)</p></div>
<p>Aber mal von vorn: Der <em>Global Gender Gap Report</em> vom <em>World Economic Forum</em> prüft seit 2006, wie es um die Kluft zwischen Frauen und Männern in der Wirtschaft, (zum Beispiel bei Lohngleichheit oder Aufstiegschancen), beim Zugang zur Grund- und höheren Ausbildung, bei der politischen Beteiligung sowie bei Gesundheit und Lebenserwartung in den einzelnen Ländern steht.</p>
<p>Gemessen werden &#8211; wie übrigens auch <em>Welt Online</em> trotz reißerischen Titels betont &#8211; <em>relative </em>Differenzen zwischen den Geschlechtern, um einen internationalen Vergleich überhaupt erst möglich werden zu lassen. Die absolute wirtschaftliche Entwicklung des Landes spielt bei dem Ranking keine Rolle. Bewertet wird ebenso wenig die Gleichstellungspolitik (und deren Qualität), sondern lediglich Faktoren, die klar quantifizierbar sind: Wie viele Mädchen und Jungen gehen jeweils in die Schule, wie viele Ministerinnen gibt es im Vergleich zu Ministern etc. Das ist die Stärke der Studie in Hinblick auf Vergleichbarkeit, aber offenbart auch ihre Grenzen: Gleichberechtigung ist eben nicht nur in Zahlen messbar.</p>
<p>Die deutschen Geschlechterverhältnisse haben sich sogar verbessert und trotzdem sinkt Deutschland um einen Platz, weil die Werte der anderen Länder zur gleichen Zeit noch schneller gestiegen sind. So stellt sich die Frage, wie hilfreich solche Studien sind, wenn zwar ein hoher Wert an quantitativ ermittelter Geschlechtergerechtigkeit aufgezeichnet wurde, aber ganz andere Probleme im Land vorherrschen. Ein Beispiel: Gehen im Land X 40% aller Jungen und 39% aller Mädchen auf eine weiterführende Schule, ist der <em>gender gap</em> zwar niedrig und der Wert für Geschlechtergerechtigkeit hoch. Was sich in der Studie aber kaum niederschlägt: Eine Menge Kinder &#8211; ob Junge oder Mädchen &#8211; gehen nach der Grundschule ab. Land X punktet zwar in der Gleichstellung, die Frage aber bleibt: Hat Land X ein zufriedenstellendes Bildungssystem?</p>
<p>Kritikwürdig an der Studie ist außerdem, dass sich ein <em>gender gap</em> zu Ungunsten von Jungs und Männern nicht negativ auf den Index ausschlägt. <em>Welt Online</em> merkt an, dass zum Beispiel der niedrige Männeranteil in isländischen Universitäten als geschlechtergerecht gewertet wird.</p>
<p>Was neben der ganzen &#8220;Wir sind noch hinter Lesotho!!&#8221;-Hysterie und den methodischen Fallen außerdem wenig Beachtung findet: Auch die Länder der vorderen Plätze haben nach den berechneten Faktoren keine Gleichberechtigung. Islands Wert von 0,85 entspricht eben auch nur einer knappen Zwei auf der schulischen Notenskala. Ob nun im Vergleich zu Lesotho oder Island: Deutschland hat noch einiges zu tun in Sachen Geschlechtergerechtigkeit.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maedchenmannschaft.net/wie-misst-man-geschlechtergerechtigkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>The female decade</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/the-female-decade/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/the-female-decade/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 10:25:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenfakten]]></category>
		<category><![CDATA[Gendertrouble]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[DLD women]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen in den Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=11759</guid>
		<description><![CDATA[Eindrücke von der DLD women, die heute und morgen in München stattfindet. DLD steht für &#8220;Digital Life Design&#8221;. Hinter der Veranstaltung steht Hubert Burda Media, Chairwoman ist Maria Furtwängler-Burda. Ziel der DLD women: DLDwomen is about unique women and men who are role-models for women&#8217;s leadership, who have managed challenges, started (social) entrepreneurship and who [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--> Eindrücke von der <a href="http://www.dld-women.com/" target="_blank">DLD women</a>, die heute und morgen in München stattfindet. DLD steht für &#8220;Digital Life Design&#8221;. Hinter der Veranstaltung steht Hubert Burda Media, Chairwoman ist Maria Furtwängler-Burda. Ziel der DLD women:</p>
<p class="MsoNormal">
<blockquote>
<p class="MsoNormal">DLDwomen is about unique women and men who are role-models for women&#8217;s  leadership, who have managed challenges, started (social)  entrepreneurship and who have accomplished power in digital media,  social networks and e-commerce</p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Auf dem Podium sprachen bekannte und interessante Frauen: Gerade waren da unter anderem Silvana Koch-Mehrin, FDP-Europa-Politikerin, Catherine Hakim von der London School of Economics, Christine Haderthauer, CSU-Sozialministerin und Patricia Riekel, Bunte-Chefredakteurin &#8211; und es werden noch mehr sprechen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Zum Thema &#8220;<strong>Leadership in the female decade</strong>&#8221; meinte Jill Lee (Diversity Expert), dass sie nicht sagen könnte, ob Frauen oder Männer besser oder schlechter in Führungspositionen wären; sie könnte noch nicht mal einen typisch weiblichen oder typisch männlichen Stil beschreiben – es würde immer aufs Individuum ankommen. Beim selben Thema waren sich Dalia Marin (LMU München), Georg Graf Waldersee (Ernst &amp; Young) und Silvana Koch-Mehrin einig, dass Quoten ein nötiges Vehikel wären, um Frauen den Weg in alle Bereiche, so auch die Spitze, zu ermöglichen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Catherine Hakim hielt einen Vortrag über das &#8220;<strong>Erotic Capita</strong>l&#8221;, über das Frauen mehr als Männer verfügen. Ihr Schlusswort: Eine Frau, die schön und intelligent ist, wäre blöd, nicht beides einzusetzen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Dann gab es noch das Thema &#8220;<strong>Female Factor: Will to Power</strong>&#8220;. Nachdem Floriane de Saint-Pierre (Produzentin für Luxusgüter) kurz mal wieder die Stereotypen für Führungspersonal gezeigt hatte (Männer in dunklen Anzügen mit Krawatte), meinte Antonella Mei-Pochtler von der Boston Consulting Group, ein Grund, warum Frauen wenig in Führungspositionen vertreten wären, läge auch an dieser Frage: &#8220;Do they really want it&#8221;. Schnell ging es dann um die bekannten Probleme der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eleanor Tabi Haller-Jorden (Catalyst) erzählte dann noch von einem Interview, wo eine erfolgreiche Managerin von einem Reporter als Erstes gefragt wurde, wie sie ihren Beruf denn mit den Kindern vereinbare. Völlig baff fragte die Managerin zurück: &#8220;Keine Ahnung – wie machen Sie das denn?&#8221;</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;"><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:PunctuationKerning /> <w:ValidateAgainstSchemas /> <w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid> <w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent> <w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> <w:DontGrowAutofit /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> <w:LatentStyles DefLockedState="false" LatentStyleCount="156"> </w:LatentStyles> </xml><![endif]--><!--  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:Arial; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 	{size:612.0pt 792.0pt; 	margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;} --><!--[if gte mso 10]> <mce:style><!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman"; 	mso-ansi-language:#0400; 	mso-fareast-language:#0400; 	mso-bidi-language:#0400;} --> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Eindrücke von der DLD women, die heute und morgen in München stattfindet. DLD steht für &#8220;Digital Life Design&#8221;. Hinter der Veranstaltung steht Hubert Burda Media, Chairwoman ist Maria Furtwängler-Burda.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Auf dem Podium sprachen bekannte und interessante Frauen: Unter anderem Silvana Koch-Mehrin, FDP-Europa-Politikerin, Catherine Hakim von der London School of Economics, Christine Haderthauer, CSU-Sozialministerin und Patricia Riekel, Bunte-Chefredakteurin.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Zum Thema &#8220;Leadership in the female decade&#8221; meinte Jill Lee (Diversity Expert), dass sie nicht sagen könnte, ob Frauen oder Männer besser oder schlechter in Führungspositionen wären; sie könnte noch nicht mal einen typisch weiblichen oder typisch männlichen Stil beschreiben – es würde immer aufs Individuum ankommen. Beim selben Thema waren sich Dalia Marin (LMU München), Georg Graf Waldersee (Ernst &amp; Young) und Silvana Koch-Mehrin einig, dass Quoten ein nötiges Vehikel wären, um Frauen den Weg in alle Bereiche, so auch die Spitze, zu ermöglichen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Catherine Hakim hielt einen Vortrag über das &#8220;Erotic Capital&#8221;, über das Frauen verfügen. Ihr Schlusswort: Eine Frau, die schön und intelligent ist, wäre blöd, nicht beides einzusetzen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Dann gab es noch das Thema &#8220;Female Factor: Will to Power&#8221;. Nachdem Floriane de Saint-Pierre (Produzentin für Luxusgüter) kurz mal wieder die Stereotypen für Führungspersonal gezeigt hatte (Männer in dunklen Anzügen mit Krawatte), meinte Antonella Mei-Pochtler von der Boston Consulting Group, ein Grund, warum Frauen wenig in Führungspositionen vertreten wären, läge auch an dieser Frage: &#8220;Do they really want it&#8221;. Schnell ging es dann um die bekannten Probleme der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eleanor Tabi Haller-Jorden (Catalyst) erzählte dann noch von einem Interview, wo eine erfolgreiche Managerin von einem Reporter als Erstes gefragt wurde, wie sie ihren Beruf denn mit den Kindern vereinbare. Völlig baff fragte die Managerin zurück: &#8220;Keine Ahnung – wie machen Sie das denn?&#8221;</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maedchenmannschaft.net/the-female-decade/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Differenz, Dekonstruktion oder Gleichheit?</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/differenz-dekonstruktion-oder-gleichheit/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/differenz-dekonstruktion-oder-gleichheit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 May 2010 06:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitdenken]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Studies]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Intersektionalitäten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=10584</guid>
		<description><![CDATA[Welche der drei wesentlichen Paradigmen der Frauen- und Geschlechterforschung können substanzielle Chancengleichheit garantieren und verwirklichen? Wie funktionieren die drei Konzepte in ihrer praktischen Umsetzung? Wo liegen Stärken und Schwächen der Konzepte und wo schlagen sie sich in aktuellen Gleichstellungspolitiken nieder? Gudrun-Axeli Knapp* versucht in ihrem Text &#8220;Gleichheit, Differenz, Dekonstruktion: Vom Nutzen theoretischer Ansätze der Frauen- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche der drei wesentlichen Paradigmen der Frauen- und Geschlechterforschung können substanzielle Chancengleichheit garantieren und verwirklichen? Wie funktionieren die drei Konzepte in ihrer praktischen Umsetzung? Wo liegen Stärken und Schwächen der Konzepte und wo schlagen sie sich in aktuellen Gleichstellungspolitiken nieder?</p>
<p>Gudrun-Axeli Knapp* versucht in ihrem Text &#8220;Gleichheit, Differenz, Dekonstruktion: Vom Nutzen theoretischer Ansätze der Frauen- und Geschlechterforschung für die Praxis&#8221; Antworten auf diese Fragen zu finden, und kommt zunächst zu sehr nüchternen Ergebnissen: Noch immer dienen Erfahrungswissen und pragmatische Herangehensweisen als Grundlage von Gleichstellungspolitik für Frauen und Männer. Zu selten, und wenn überhaupt stark verkürzt, wird auf fundiertes Wissen der Frauen- und Geschlechterforschung bei der Gleichstellungsarbeit zurückgegriffen. Das führt nicht selten dazu, dass Gleichstellungspolitik in einer Sackgasse landet, nicht zielführend ist und zum Teil das Gegenteil erreicht: Eine Festschreibung von Geschlechterdifferenzen.</p>
<p>Sie plädiert für eine „theoretisch reflektierte Praxis“, die Wissenschaft und Politik nicht einander entgegenstellt, sondern beide als einander inkludierende und interdependente Vorgehensweisen betrachtet. Dabei genügt es nicht, aktuelle Erkenntnisse der Wissenschaft für Gleichstellungsarbeit zu operationalisieren: Für Knapp sind Erkenntnisse der Frauen- und Geschlechterforschung keine starren Patentrezepte für die Umsetzung von Chancengleichheit und Gleichbehandlung.</p>
<p>Diese können je nach Kontext, in den sie eingebettet sind, variieren und je nach (Anwendungs-)erfahrung und Betrachtungsweise eine gewisse Eigendynamik entwickeln. Auch Geschlechter- verhältnisse sind immer wieder im Wandel begriffen und Differenzen zwischen den Geschlechtern historisch gewachsen. Und können sich trotzdem in verschiedenen Gesellschaften und Gruppen unterschiedlich repräsentieren. Praxiserfahrungen von Gleichstellungspolitiken und wissenschaftliche Erkenntnisse beziehen sich also wechselseitig aufeinander, während sie sich selbst verändern und verändert werden.</p>
<p><span id="more-10584"></span></p>
<p>Kritik äußert Knapp auch an der Tatsache, dass die Konzepte um Gleichheit, Differenz und Dekonstruktion selbst gegeneinander ausgespielt wurden und werden, indem sie als konkurrierend und unvereinbar zueinander konstruiert werden. Dies hat zur Folge, dass die Konzepte in den diversen Gleichstellungspolitiken ausschließlich und nicht gemeinsam verhandelt und umgesetzt werden. Als erschwerend und bremsend für eine effiziente Gleichstellungspolitik kommt für Knapp hinzu, dass Gleichstellungskonzepte selbst negativ besetzt und umgedeutet werden.</p>
<p>Sie verlieren so ihren Gleichstellungscharakter für die breite Öffentlichkeit, büßen an Akzeptanz ein und werden am Ende als Perpetuierung einer Geschlechterdifferenz angesehen, statt Hilfestellung und Motor für eine Aufweichung dieser. Sie skizziert das am Beispiel der Frauenförderung, die nach wie vor als Förderkatalog für Frauen angesehen wird, die Männer und strukturelle Gegebenheiten nicht in den Blick nimmt und Frauen als defizitäre Gruppe imaginiert, statt als „kritisches Korrektiv“ für „unausgewogene Verhältnisse und institutionelle Gewohnheiten, die Diskriminierung produzieren.“</p>
<p>Obwohl Knapp im weiteren Verlauf des Textes die Konzepte von Gleichheit, Differenz und Dekonstruktion nachvollziehbar und verständlich erklärt, deren Wirksamkeit und praktische Umsetzung, sowie bisherige theoretische Ansätze kritisch hinterfragt, wird dennoch deutlich, dass sie selbst einen verkürzten Blick auf mögliche und bereits praktizierte Konzepte von Gleichstellungspolitik einnimmt. Sie behandelt Gleichheit, Differenz und Dekonstruktion lediglich im Kontext von Frauenförderung und zeigt auf, inwiefern sich die drei theoretischen Paradigma in diesem Feld aufeinander beziehen, einander bedingen und beeinflussen. Neuere Ansätze wie Gender Mainstreaming, Managing Diversity sowie punktuelle Gleichstellungsansätze in Organisationen oder normative Gleichstellung qua Rechtssetzung durch Gleichbehandlungsgebote und Diskriminierungsverbote finden sich im Text von Knapp nicht wieder.</p>
<p>Zwar spricht sie am Beispiel von Gleichheitsansätzen auch von einer Politik der Antidiskriminierung, erwähnt aber die normativen Regelungen, die Gesetze bieten, nicht explizit. Der rechtliche Rahmen für Gleichstellung und Gleichstellungspolitiken bleibt somit außen vor und damit auch eine Betrachtung dessen unter den Gesichtspunkten von Differenz, Dekonstruktion und Gleichheit. RechtswissenschaftlerInnen wie Susanne Baer oder Beate Rudolf haben bereits an vielen Stellen auf die Notwendigkeit einer Einbeziehung feministischer Betrachtungsweisen auf verschiedene Rechtskontexte und die rechtswissenschaftliche Spiegelung von Frauen- und Geschlechterforschung hingewiesen.</p>
<p>Bemerkenswert beim Text von Knapp ist ebenfalls, dass sie die Bedeutung von Männern in der Gleichstellungsarbeit nicht berücksichtigt. Der Fokus liegt klar auf der Gruppe der Frauen, worunter Knapps Argumentation zwar nicht leidet, weil keine festgelegte Rollenstereotype und die typische „Defizit-Argumentation“ bedient werden. Dennoch ist zu konstatieren, dass die Zielgruppe von Gleichstellung nicht ausschließlich Frauen sein sollten. Eine Enthierarchisierung von Geschlechterverhältnissen kann nicht allein dadurch erreicht werden, dass Benachteiligungen von Frauen und strukturelle Asymmetrien zwischen den Geschlechtern aufgehoben werden, ohne dass Männer zeitgleich an diesem Prozess mitwirken (können), ihr Rollenbild und ihre Vergesellschaftung auch von ihnen selbst hinterfragt wird und dadurch verändert werden kann.</p>
<p>Letztlich bleibt auch die Frage offen, ob eine Enthierarchisierung von Geschlechterverhältnissen substanzielle Chancengleichheit und Gleichstellung im Sinne von Gewährleistung gleicher Partizipationschancen zwischen den Geschlechtern erreichen kann. Gerade deshalb und trotz der eingeschränkten Sichtweise Knapps, ist der Ausblick am Ende des Textes von besonderer Bedeutung, in dem sie auf intersektionale Zusammenhänge im Geschlechterverhältnis hinweist und für eine paradigmatische Erweiterung der Frauen- und Geschlechterforschung plädiert. Ein intersektionaler Blick auf Gleichstellungspolitiken und das Verhältnis von Geschlecht sowie seine Repräsentation, stellen für Knapp die notwendige Dimension dar, um Praxen der Gleichstellung zu spezifizieren und bisherige Betrachtungsweisen mit den Konzepten Gleichheit, Differenz und Konstruktion aus ihren Schranken zu holen.</p>
<p>Insofern leistet der Text von Knapp einen wichtigen Beitrag zur einer verstärkten theoretischen Reflektion praktizierter Gleichstellungspolitiken und -instrumente einerseits , bei einer gleichzeitigen kritischen Hinterfragung des Genderdiskurses andererseits und verbindet damit Theorie- und Praxisebene im Kontext Gender und Diversity.</p>
<p><em>*Gudrun-Axeli Knapp ist seit 1990 Professorin am Psychologischen Institut der Unversität Hannover. Ihre dortigen Arbeitsschwerpunkte sind feministische Theorie und  Methodologie, Geschlechterdifferenzen und -verhältnisse. Darüber hinaus forscht zusammen mit der Gesellschaftstheoretikerin Cornelia Klinger seit mehreren Jahren zu Intersektionalität und Ungleichheit. Die Publikationen &#8220;Achsen der Ungleichheit &#8211; Achsen der Differenz&#8221; und &#8220;Über-Kreuzungen&#8221; zählen zu den Standardwerken der Intersektionalitätstheorie im deutschsprachigen Raum.</em></p>
<p>Der Text von Gudrun-Axeli Knapp erschien zuletzt 2008 in &#8220;Chancengleichheit durch Personalpolitik&#8221; von Gertraude Krell und ist als Einzel-PDF im Netz leider nicht mehr frei verfügbar.</p>
<p><small>ANZEIGE:<br />
<em>Das Buch über diesen Link zu bestellen, unterstützt die Mädchenmannschaft.</em></small><!--−− BEGIN PARTNER PROGRAM – DO NOT CHANGE THE PARAMETERS OF THE HYPERLINK −−--><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=484514&amp;site=2701&amp;type=text&amp;tnb=8&amp;pid=4120582" target="_blank"><img class="size-full wp-image-3479 alignnone" title="libri" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2009/06/libri.gif" alt="libri" width="60" height="20" /></a> <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=484514&amp;site=2701&amp;type=text&amp;tnb=8&amp;pid=4120582" target="_blank"> <strong>Chancengleichheit durch Personalpolitik</strong> jetzt bestellen</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maedchenmannschaft.net/differenz-dekonstruktion-oder-gleichheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>32</slash:comments>
	
		<series:name><![CDATA[Die Feministische Bibliothek]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Schlechte Noten in Geschlechterpolitik</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/schlechte-noten-in-geschlechterpolitik/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/schlechte-noten-in-geschlechterpolitik/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 09:04:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenfakten]]></category>
		<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Franz Müntefering]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[im Politikbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Quoten]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://maedchenmannschaft.net/?p=1175</guid>
		<description><![CDATA[Im Interview mit der Berliner Zeitung spricht Franz Müntefering von &#8220;Instrumenten&#8221; &#8220;auf Zeit&#8221;, die helfen, Deutschland gleichberechtigter zu machen. &#8220;Wir müssen auch darüber sprechen, warum relativ wenig Frauen in führenden Positionen sind. Ist es zum Beispiel sinnvoll, etwas zu tun, was in vielen Parteien lange gedeckelt worden ist? Klammer auf Quote Klammer zu. Manchmal muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0205/politik/0005/index.html" target="_blank">Interview</a> mit der <em>Berliner Zeitung</em> spricht Franz Müntefering von &#8220;Instrumenten&#8221; &#8220;auf Zeit&#8221;, die helfen, Deutschland gleichberechtigter zu machen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir müssen auch darüber sprechen, warum relativ wenig Frauen in führenden Positionen sind. Ist es zum Beispiel sinnvoll, etwas zu tun, was in vielen Parteien lange gedeckelt worden ist? Klammer auf Quote Klammer zu. Manchmal muss man auf Zeit solche Instrumente anwenden, um ein Ziel zu erreichen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sehr zaghaft, dieser Quoten-Vorstoß, mit vielen Hintertüren gepolstert: Klammer, auf Zeit, manchmal. Hier will jemand nicht wirklich. Eine <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/trostloser-evergreen/" target="_blank">Watschn</a> für diese Form Geschlechterpolitik kriegt er von <em>Taz</em>-Redakteurin Heide Oestreich. Münteferings Interview-Andeutungen, dass eine Quote vielleicht doch eine gute Idee sei, erscheine unglaubwürdig, betrachte man die Geschlechterpolitik-Historie der Sozialdemokratischen Partei.</p>
<blockquote><p>Einer Partei fällt nach zehn Regierungsjahren auf, dass man ein Gleichstellungsgesetz brauchen könnte? Derselben Partei, die vor acht Jahren dieses Gesetz bereits vorgelegt hatte und es dann selbst per Kanzlerdekret wieder einkassierte? Darin wurden übrigens nicht feste Quoten gefordert, sondern flexible Zielmarken und fein austarierbare Instrumente. Dass Müntefering nun pauschal von Quoten spricht, zeigt, dass er sich mit der Materie offenbar nicht ernsthaft zu beschäftigen gedenkt.</p></blockquote>
<p>Oestreich wittert berechtigt andere Pläne, &#8220;das Absägen von weiblichem Spitzenpersonal und geschlechterpolitischen Leuchttürmen&#8221;, eine Kampfansage also an die Unions-Frauen Merkel und von der Leyen. Schöne Geschlechterpolitik, Herr Müntefering!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://maedchenmannschaft.net/schlechte-noten-in-geschlechterpolitik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

