Einträge mit dem Tag ‘geschlechtergerechte Sprache’


Fatkini, Software gegen Cyber-Mobbing und “schlechte Feministinnen” – Kurz Verlinkt (Teil 1)

3. September 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 245 von 252 der Serie Kurz notiert

In der Sommerpause hat sich natürliches einiges in unserer Linksammlung angehäuft. Darum wird morgen eine zweiter Teil folgen, bei dem es dann auch wie gewohnt die Veranstaltungshinweise gibt.

Deutschsprachige Links

Die Schwedische Akademie verkündete, dass das geschlechtsoffene Pronomen “hen” in ihr Nachschlagewerk (vergleichbar mit dem Duden in Deutschland) aufgenommen wird.

Magda hat beim DRadioWissen ein Interview zum Fatkini und zur Sichtbarkeit dicker Frauen in der Öffentlichkeit gegeben (im Beitrag runterscrollen).

Die Fotografin (unter anderem des Foto-Bands “Daima”) und ISD-Aktivistin Nzitu Mawakha ist verstorben. Die ISD hat einen Nachruf veröffentlicht.

Die Münchener Medientage finden Ende Oktober statt, das Programm steht und eines wird ersichtlich: Frauen finden dort eigentlich kaum Gehör. Der Journalistinnenbund hat gemeinsam mit anderen Initiativen einen offenen Brief verfasst.

Der aktuelle Frauenkalender 2015 “Wegbereiterinnen XIII“, herausgegeben von Gisela Notz, kann jetzt bestellt werden.

Der neue Roman von Claudia Koppert “Sisterhood – eine Sehnsucht” ist erschienen: “Um 1980. Privat und öffentlich gehen Frauen auf die Barrikaden, alles Mögliche treibt sie, eine Zuversicht trägt sie: »Sisterhood is powerful!« Viele Jahre später. Martha ist in Auseinandersetzungen mit ihrer fünfzehnjährigen Tochter Rosa verstrickt. Das Frauenaktionszentrum gibt es schon lange nicht mehr, und aus ihrer letzten Wohngemeinschaft ist sie vor Jahren ausgezogen. Aber dann begegnen ihr unerwartet frühere Mitstreiterinnen, und alles ist wieder da: die Hochgefühle, die Konflikte, die Grundsatzfragen.

Die Wanderausstellung “Martin Luther King, Jr. @ Berlin 1964-2014″ kann noch bis zum 12. September im Foyer des John-Lennon-Gymnasiums in Berlin besichtigt werden (Facebook-Link). Mehr zum “King Code,” einem multimedialen Schul- und Jugendprojekt, und weitere Termine und Stationen der Wanderausstellung finden sich ausserdem auf der Projekt-Homepage.

Englischsprachige Links

Roxane Gay hat in diesem Jahr den Roman “An Untamed State” und die Essay-Sammlung “Bad Feminist” veröffentlicht. Der Guardian stellt die Schrifststellerin und ihre Vorstellungen vom “schlechten” Feminist_innensein vor. (Inhaltshinweis: sexualisierte Gewalt)

Auf ihrem Blog hat Roxane Gay zu dem zu Michael Brown, einem 18-Jährigen, der von einem weißen Polizisten erschossen wurde, geschrieben: “I don’t care if Mike Brown was going to college soon. This should not matter. We should not have to prove Mike Brown was worthy of living. [...] His community should not have to silence their anger so they won’t be accused of rioting, so they won’t become targets too. ”

Olivia Cole beschrieb zehn Varianten rassistischer Trolle, die einer_einem begegnen, wenn man über Michael Brown redet.

Über 100 berühmte Frauen mussten diese Woche erleben, dass private Nacktfotos gestohlen und online veröffentlicht wurden. Wie sich rape culture hier widerspiegelt und warum niemand sich diese Fotos anschauen sollte, erklärt Clementine Ford bei Daily Life.

Männer, die plötzlich Feminismus ™ entdecken, weil sie Töchter haben. Und dann drüber schreiben und Meme-T-Shirts tragen. Kat Stoeffel analysiert auf Slate all die problematischen Implikationen.

In Kanada haben verschiedene Organisationen und weitere Aktivist_innen eine Datenbank eingerichtet: “The database will document Indigenous women, Two-Spirit and Trans people who have gone missing, or died as a result of violence.” Ziel ist es, die Leben der Betroffenen zu ehren, Familien eine Möglichkeit die Tode zu dokumentieren und auch: “asserting community control of our own record-keeping.”

Trisha Prabhu, 13 Jahre alt, hat eine Software entwickelt, die hilft “Cyber-Mobbing” zu verhindern. (Mehr auch bei A Mighty Girl auf FB.)

Und manchmal braucht es doch einfach nur was zum Lachen: Confused Cats Against Feminism.


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Visionen und eine Care Revolution – Kurz verlinkt

19. März 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 227 von 252 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Anlässlich des Welttags gegen Rassismus am 21. März hat LesMigraS/ Lesbenberatung Berlin ein Video zu “Visionen – Verantwortung – Communities” veröffentlicht:

Visionen – Verantwortung – Communities from lesmigras on Vimeo.

“Das österreichische Normungsinstitut schlägt in einem aktuellen Entwurf zur ÖNORM A 1080 vor, auf weibliche Formen zu verzichten und stattdessen mittels Generalklauseln klarzustellen, dass Frauen in der männlichen Form mitgemeint seien.” berichtet Juristinnen.at.

Der Spiegel schreibt über Proteste stillender Frauen in Großbritannien. Diese öffentliche Raumeinnahme war die Reaktion darauf, dass eine Frau beim Stillen fotografiert worden war und dieses Foto mit der Bezeichnung “Tramp” veröffentlicht wurde.

Lebenserwartung von wohnungslosen Männern in Frankreich beträgt durchschnittlich 56 Jahre, die von Frauen gar nur 41 Jahre. Das Kollektiv »Les Morts de la Rue« dokumentiert die Todesfälle, erinnert den Toten und klärt auf. neues deutschland schreibt über deren Arbeit und die Situation in Frankreich.

I do care (I love it) – ein Lied von Bernadette Hengst zur Care-Revolution (einer Konferenz zu Care Arbeit, die vergangenes Wochenende stattgefunden hat).

englischsprachige Links

“We need to start by asking some basic questions: Whose Islam? Whose feminism? Who is speaking for Islam? Who is speaking for feminism? These questions remain unaddressed in most debates, whether in academia, media, or activist forums.” – Die Fragen angehen möchte jetzt das Projekt Islam & Feminism.

Feministing interviewt MC Ana Tijoux. Es geht (natürlich) um das Musikmachen, indigene Einflüsse, Migration, Feminismus und ihre Kollaboration mit der palestinänsischen Rapperin Shadia Mansour.

“Laverne Cox ist die Frau, auf die wir gewartet haben” titelt Buzzfeed und liefert einen ausführlichen Artikel.

Auf Autostraddle schreibt Carrie über Behinderungen, Schmerz und Sex: “So often we’re told that the “right” partner will “look past” our disability or “love us anyway,” like they’re on some sort of humanitarian mission. In that moment, I realized what complete and utter bullshit that idea is. The problem is not our bodies — it’s the misguided assumptions people project onto them.”

Termine in Berlin:

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Sprache in der Wikipedia, “Familienfeindlichkeit” und aktives Vorgehen gegen Privilegien – Kurz verlinkt

6. Februar 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 221 von 252 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Mädchenmannschafts-Kolumnistin Melanie hat sich mit frauTV über das Feministinnen-Sein, Mutterschaft und das ganze Leben drumherum unterhalten. Einen kurzen Clip könnt ihr online sehen.

“Mit Hilfe einer Abstimmung in der deutschsprachigen Wikipedia soll geschlechtersensible Sprache komplett verboten werden.”, schreibt Andreas Kemper beim Freitag.

Außerdem gibt es im Freitag einen Artikel über Menschen, die sich im Internet finden, um gemeinsam Kinder großzuziehen, also Familienmodelle außerhalb des normativ enggestecktem Rahmens. (Natürlich nicht ohne in dem Artikel selbst auch problematisches zu reproduzieren.)

Am Sonntag protestierten über 100.000 Menschen in Frankreich gegen “Familienfeindlichkeit” und Gender Studies, berichtet dieStandard.

Die Zeit schreibt über den Zentralrat der Sinti und Roma, der Anzeige gegen baden-württembergische Polizeimitarbeiter_innen stellt aufrgund von rassistische Kommentare in NSU-Akten. [Hinweis: In dem Text ausgeschriebene rassistische Begriffe]

englischsprachige Links

Mia McKenzie macht bei Black Girl Dangerous vier Vorschläge, wie eine_r über den Punkt des “Privilegien anerkennens” hinaus zu “aktiv gegen Privilegien vorgehen” kommen kann.

Die Pussy Riot Aktivistinnen Nadezhda Tolokonnikova und Maria Alyokhina waren bei der Colbert Show.

“Nonetheless, one of the biggest problems with how most white gender 101s discuss gender is by assuming that their gender system is the way to conceptualize gender. They centre whiteness and, essentially, force people to understand their selves and bodies in that framework.”, schreibt biyuti in Decolonizing Trans/gender 101.

Meg Allen veröffentlicht eine Fotoserie zu Butchs.

In dem Artikel “In Defense of Twitter Feminism” auf Model View Culture analysieren Suey Park und David J. Leonard unter anderem wie auch Online-Räume von Gentrifikation mit allen rassistischen und klassistischen Implikationen betroffen sind. (Der Text ist eine Antwort auf Michelle Goldbergs Artikel zu “Feminism’s Toxic Twitter Wars”.)

Vor kurzem erschien Janet Mocks Buch “Redefining Realness”. Auf ihrem Blog schreibt sie nun über ihre Erfahrungen als junge Trans-Frau und Sexarbeit.

Auf Pretty. Period. schreibt Yaba Blay über Schönheitsvorstellungen und mediale Verbreitung von diesen: “And so I’m bothered by what appears to be yet another type of media training about Blackness – not one that would prepare the masses to amend their standards of beauty, but rather one that continues to suggest that a dark-skinned beauty like Lupita’s only magically appears every so often.”

Buzfeed schreibt über die 92-jährige Robina Asti, die aufgrund von Cissexismus um ihre Hinterbliebenenbezüge kämpfen muss.

Wie hängen eigentlich männliche Privilegien und body policing zusammen, wie werden fette_dicke Männer im Gegensatz zu Frauen behandelt? Darüber schreibt Michael Young bei the rainbow hub.

[CN: sexualisierte Gewalt] “What Would Make You Believe a Survivor of Childhood Sexual Abuse?“, fragt Andrea Grimes bei RH Reality Check.

Und zu guter letzt noch etwas Kaffeepausenamüsement mit der entscheidenen Frage: Which 90s alt rock grrrl are you?

Termine in Berlin:

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Ladyfest Mainz, NSU-Abschlussbericht und Konferenz zu Feminismen of Color – Kurz Notiert

29. August 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 201 von 252 der Serie Kurz notiert

Künstlerinnen wie M.I.A., Madonna oder Lady Gaga wollen mit ihren Burka-Perfomances anscheinend Diskussionen anregen, besonders kontrovers erscheinen oder verstehen sich gar als solidarisch mit burka­tragenden Frauen. Eren von MuslimahMediaWatch kritisiert diese paternalistische Aneignungs­praxis und fragt: Wann verstehen wir endlich, dass profit­orientierte Kontroversen keinen gesell­schaft­lichen Wandel anregen?

Die Berliner Zeichnerin Soufeina Hamed beschreibt ihren Alltag als Muslima in Form kurzer Comicstrips.

Nach der Babypause erleben Wieder­einsteiger_innen oftmals ihr blaues Wunder. Der alte Job ist weg, die Wert­schätzung auch, berichtet dieStandard.at.

Miley Cirus ist bei den MTV Video Music Awards’s aufgetreten und hat eine Menge Kritik für ihre “übersexualisierte” Show bekommen. Lachrista Greco kritisiert, dass die Sexualität von Cyrus ja wohl ihre Sache sei und merkt an, dass die Kritiker_innen lieber die rassistischen Elemente ihres Auftritts in den Blick nehmen sollten.

In den USA wäre es wohl zu einer weiteren Tragödie an einer Schule gekommen, wenn Antoinette Tuff nicht beherzt eingegriffen hätte (englisch­sprachig).

Auf dem Reproductive Justice Blog gibt es einen englisch­sprachigen Artikel über Mitstreiter_innen (“Ally”) in aktivistischen Kämpfen (also z.B. weiße Frauen bei anti-rassistischen Kämpfen). “Verbündete_r zu sein ist ein kontinuierlicher Prozess. Es ist Praxis. Es ist niemals zu Ende.”

Und wie könnte diese Praxis aussehen? Ein englisch­sprachiges Video gibt Aufschluss: wachsam und Unterstützer_in sein in diskriminierenden Situationen.

Tumblr-Fans aufgepasst, es gibt ein cooles neues englisch­sprachiges Tumblr mit vielen Bot­schaften, warum Fat Acceptance wichtig ist: ineedfatacceptance.tumblr.com.

Der Palästinenser Karim H. war unter den ersten, die die von Rechten bekämpfte Geflüchteten-Not­unterkunft in Hellers­dorf bezogen – und sofort wieder verließen. Die taz und der Tagesspiegel führten Interviews mit ihm. Der Bezug Unter­kunft geht trotzdem weiter. Es wird aber niemand zum Umzug in das Heim gezwungen, so die Berliner Morgenpost.

Die Jungle World sprach mit Osman Osmani, dem Gründer der NGO »Initiative 6« aus Prizren, die sich für Roma, Ashkali und andere diskriminierte Minder­heiten im Kosovo einsetzt.

In den USA gibt es eine neue Serie, die viel Aufmerksamkeit, aber auch Kritik erntet: Orange Is The New Black. Die Besetzung ist sehr vielfältig, es tauchen nicht die immer gleichen weißen, schlanken, normschönen Schauspieler_innen auf. Eine davon ist Dascha Polanco, die auf NBCLatino ein Interview gab und u.a. über ihre Unsicherheiten sprach, sich in der Filmindustrie auf Rollen zu bewerben, weil sie zu befürchten hat, dass sie auf Grund ihres Gewichts nicht in das normierte Hollywood-Schema passt.

Nach 19 Monaten kommt der NSU-Ausschuss im Bundestag zu einem ver­nichtenden Urteil: „Ein nicht vorstell­bares Versagen“, titelt die taz. Der Tagesspiegel berichtet, dass das Bundes­innen­ministerium kritische Sätze aus dem Abschluss­bericht des NSU-Untersuchungs­ausschusses streichen lassen will.

Die Whistle Blowerin Chelsea Manning hat im Guardian ein Statement zu ihrem nun folgenden Transitions­prozess abgegeben.

Die österreichischen Grünen sorgten mit einer fragwürdigen Wahl­werbung für eine gehörige Portion Kritik. Auf dem Plakat sind zwei Schwarze Reinigungs­kräfte zu sehen, unter­titelt wird das Plakat mit “Und wer putzt bei dir?“. Darauf­hin formulierten Initiativen und Vereine wie ADEFRA, ISD, maiz – Autonomes Zentrum von & für Migrantinnen oder migrazine.at eine öffentliche Kritik: “Wir wehren uns gegen die unreflektierte Ver­wendung von Bildern als Auslöser für Diskussionen, die auf dem Rücken von Schwarzen Frauen*, Women* of Color und Migrantinnen* aus­getragen werden, und so unsere Stimmen und Wider­stände unsichtbar machen.”

Lisa e.V., ein Mädchen- und Frauenladen für interkulturelle Sozialarbeit hat sich bei Quartiermeister um eine Förderung beworben. Abstimmen könnt ihr noch bis zum 1. September.

Beate Schücking ist eine von sehr wenigen Frauen an der Spitze einer deutschen Universität. Sie wurde bekannt, als die Uni Leipzig beschloss, Hochschullehrer als “Professorin” zu bezeichnen. Ein Portrait gibt’s in der Zeit.

Termine in Berlin, Hamburg und Mainz nach dem Klick

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Pronomen ohne Geschlecht

28. Mai 2013 von Gastautor_in

Anna Heger wurde 1978 in Berlin geboren. Xier denkt seit 2009 über alternative deutsche Grammatik nach. Auf xiesem Blog veröffentlicht xier auch emanzipatorische und/oder biographische Comicgeschichten. Manchmal gibt xier Workshops zu Themen aus ihren Szenen: queer-bi-poly-feministisch-trans*. Tagsüber programmiert xier für Geld. Anna Heger lebt seit bald zehn Jahren in München.

Ihr Artikel zu Pronomen ohne Geschlecht, der vor kurzem in Queerulant_in erschienen ist, dürfen wir hier mit freundlicher Genehmigung noch einmal veröffentlichen.

Pronomen brauchen nicht zwangsläufig ein Geschlecht. Ich finde es unsinnig bei jeder Erwähnung eines anderen Menschen das Geschlecht anzugeben. Sächliche Pronomen möchte ich für Menschen nicht verwenden. Ich wollte 2009 also selber die Pronomen ohne Geschlecht festlegen, weil ich damals in der deutschen Sprache keine solchen kannte.

Pronomen ohne Geschlecht kenne ich im Englischen schon viele Jahre: ze, gesprochen wie in dem Wort New Zealand, wird anstatt she|he und hir, gesprochen wie in dem Wort here, wird anstatt von her|his verwendet.

Ze hirself calls hir friend. [deutsche Übersetzung: Sie|er ruft ihren|ihre|seine|seinen Freundin|Freund selber an.]

In Schweden gibt es zusätzlich zu „han“ (er) und „hon“ (sie) das genderneutrale Pronomen „hen“ [1]. Das neue Wort wurde schon 2009 in die in die schwedische Nationalenzyklopädie aufgenommen. Letztes Jahr gab es Diskussionen über das Geschlecht der Pronomen nachdem „hen“ in einem Kinderbuch verwendet wurde [2].

Im Deutschen fehlten mir genau solche Pronomen. Also habe ich zusammen mit anderen [3] welche entwickelt. Um den Überblick zu erleichtern, werden im folgenden die Worte ohne Geschlecht fett und die geschlechterspezifischen Worte durchgestrichen dargestellt.

xier – ein Personalpronomen, statt sie|er
dier – ein Artikel und ein Relativpronomen, statt die|der
xies – ein Possessivpronomen, statt ihr|sein

Das x am Wortanfang wird wie für ein x typisch entsprechend der phonetische Lautschrift [ks] [4] ausgesprochen. Die Pronomen xier und dier reimen sich auf das Wort Tier. Xies reimt sich auf das Wort lies. Die phonetische Lautschrift der drei neuen Wörter ist [ksi:ɐ̯], [di:ɐ̯] und [ksi:z].

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