Einträge mit dem Tag ‘Geschichte’


Feministisches verlinkt

17. Juni 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 83 von 152 der Serie Kurz notiert

Zwischen großen Brüsten und sexuellen Nöten, gibt es – Gott sei Dank – noch Angela Davis und anderes – die Links der Woche:

Chris Brown, Rapper und prügelnder Exfreund von Rihanna darf nicht in Großbritannien einreisen

Männlich, heterosexuell und Feminist?! Wie es dieser anbetungswürdigen Spezies gelingen kann, ihr sexuelles Begehren Frauen gegenüber zu zeigen, ohne in feministische Fettnäpfchen zu treten, der Frage geht finally feminism nach.

Angela Davis via wikipedia

Am kommenden Wochenende findet das Fest der Linken statt. Mit dabei: Gregor Gysi im Gespräch mit der US-amerikanischen feministischen und anti-rassistischen Aktivistin und Autorin Angela Davis.

Standard.at berichtet über eine Brasilianerin, die ihr Kind austragen muss, obwohl dem Fötus ein fehlendes Gehirn diagnostiziert worden war. Für die Schwangere bestände keine unmittelbare Lebensgefahr, erklärte der Richter.

Hormone sind nicht genug – in Frankreich müssen Transfrauen sich die Brust chirurgisch vergrößern lassen, um zu beweisen, dass sie es ernst meinen. Die Betroffene Delphine Ravisé-Giard fragt sich nun in den Pink News, ab welcher Körbchengröße frau nun eine Frau ist und wer das eigentlich bestimmen darf.

Den Konflikt zwischen „sexuellen Nöten” der Wehrmachtssoldaten und der Sorge um die „rassische Volksgesundheit” beleuchtet die Dissertation von Regina Mühlhäuser. Eine Rezension von „Eroberungen. Sexuelle Gewalttaten und intime Beziehungen deutscher Soldaten in der Sowjetunion.” gibt es in der Frankfurter Rundschau.

feministing fragt, was ist der Unterschied zwischen Lesbisch und Queer?

Nicht wirklich überraschend: Soziale Berufe wie Kindergärtner oder Grundschullehrer gelten immer noch als unmännlich, berichtet n-tv.

Südkoreas neueste Waffe der psychologischen Kriegsführung: gecastete Girl Bands. The Chosun Ilbo berichtet, dass die freizügigen Outfits die nordkoreanischen Soldaten verwirren sollen.


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Women’s History Month

1. März 2010 von Magda

Heute ist der erste Tag des Women’s History Month!

Vor 30 Jahren wurde mittels eines vom US-amerikanischen Kongress initiierten Gesetzes der Grundstein des Women’s History Month (“Monat der Frauengeschichte”) gelegt. Damals war es noch eine Women History Week, welche in der Woche um den Frauentag (8.März) stattfand. 1987 wurde aus der Woche dann ein ganzer Monat. Wie im Februar zum Black History Month, welcher die Errungenschaften von afroamerikanischen Frauen und Männern zelebrierte, finden in den USA in diesem Monat viele Veranstaltungen statt, die sich thematisch mit Frauen und ihren verschiedensten Rollen in der Geschichte auseinandersetzen.

Das diesjährige Thema ist Writing Women Back into History (in etwa: “Frauen in die Geschichtsschreibung aufnehmen”). Auf der Webseite des National Women’s History Project wird beschrieben, warum es wichtig sei, Frauen und ihre vielseitigen Beiträge in Geschichtsbüchern und Lehrmaterialien sichtbar zu machen:

When we began our work in the early eighties, the topic of women’s history was limited to college curricula, and even there it languished. At that time, less than 3% of the content of teacher training textbooks mentioned the contributions of women and when included, women were usually written in as mere footnotes. Women of color and women in fields such as math, science, and art were completely omitted. This limited inclusion of women’s accomplishments deprived students of viable female role models.

Mehr Informationen gibt es unter womenshistorymonth.gov.


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