Einträge mit dem Tag ‘Geld’


Interviewpartner_innen gesucht – die Blogschau

23. Juli 2011 von Nadine
Dieser Text ist Teil 118 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Die ägyptische Bloggerin Eman Hashim schreibt über sexuelle Belästigung in ihrem Land. Das Goethe Institut bietet eine Übersetzung an.

Im Blog wasdagegen setzen sich die Betreiber_innen kritisch mit rassistischer und sexistischer Werbung auseinander.

“‘Was will eine Frau eigentlich’ gehört mit zu den dämlichsten [Fragen], die es gibt”, meint Paper Cuts.

Wegen des großen Interesses am ersten möglichen Hochzeitstermin für gleichgeschlechtliche Paare hat die New Yorker Stadtverwaltung kurzfristig eine Lotterie angekündigt, berichtet Queernews.at.

Mädchenblog: Anne sucht nach Interviewpartner_innen für ihre Diplomarbeit über Psychotherapie‐Erfahrungen von Queers und Transgendern.

Inge Jahn hat sich auf ihrem Blog Gedanken über Geld gemacht.

Deutsche Männer suchen nach gescheiterten Hetero-Beziehungen zu deutschen Frauen häufig ihr Liebesglück mit osteuropäischen oder asiatischen Frauen. Grund: Die deutsche Frau sei zu hartherzig und emanzipiert. Alles Banane, finden die Danger Bananas.


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Es geht ums Geld, Kinder. Ums Geld.

3. Dezember 2009 von Helga

Bisher hieß es häufig, Frauen seien weniger risikofreudig als Männer bei der Geldanlage oder investierten es einfach mehr in Schuhe. Eine neue Studie zeigt, dass die Gründe dafür nicht biologisch sind.

Vielmehr haben Frauen oft weniger Einkommen und Vermögen. „Bei gleichen finanziellen Grundvoraussetzungen zeigen Männer und Frauen die gleiche Neigung zu riskanten Anlageprodukten“, sagt Nataliya Barasinska, Mit-Autorin der Studie. […] oft sind gerade riskantere Anlagemöglichkeiten erst dann sinnvoll, wenn ein gewisser Kapitalbetrag eingesetzt wird – das liegt etwa an hohen Gebühren zur Depotführung und am hohen Nominalwert vieler Wertpapiere.

Teilzeitarbeit, Karriereaussetzer, eine letzte unerklärte Lücke, aber die Unterschiede im Geldbeutel beginnen bereits im Kindesalter. Jungen erhalten mehr Taschengeld als Mädchen, berichtet die Zeit.

Während Jungs durchschnittlich 19,08 Euro im Monat bekommen, müssen sich Mädchen im Schnitt mit 16,13 Euro begnügen.


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Das Beste aus der Krise

20. Mai 2009 von Barbara

Schon ein paar Tage her, dass ich im Postamt die News vorbeirauschen sah. Thema: Wirtschaftskrise. Lösung: Wir sollen Kinder kriegen. Statt auf bessere Zeiten zu warten oder die letzten Arbeitsplätze zu blockieren. Die Kinderkriegen-Lösung hat sich Ulrich Blum, Leiter des Wirtschaftsinstituts in Halle ausgedacht; verraten hat er es dem Boulevard: “Warum nutzen wir dies nicht familienpolitisch, indem sich junge Paare jetzt den Kinderwunsch erfüllen?”, wird sein Statement gegenüber Bild auf Spiegel Online zitiert. Natürlich möchte er damit auch Unterstützung der jungen Eltern vonseiten des Staates erwirken:

So müsse unter anderem der Kündigungsschutz für denjenigen Elternteil verbessert werden, der weiterhin einen Arbeitsplatz habe. Bei Jobverlust oder freiwilliger Aufgabe des Jobs sollte es einen besseren Kündigungsschutz für den anderen berufstätigen Partner geben, sagte Blum. Das könne zusätzliche Sicherheit geben, den Partner “zur Babypause in der Krise” zu motivieren.

Der “Partner” in der Babypause, der Jobverlust oder freiwillige Kündigung akzeptiert – das ist die Frau. Der “Partner”, der das alles bezahlt und mit dem gewünschten besseren Kündigungsschutz weiterhin berufstätig bleibt – das ist dann der Mann. Verstanden, Herr Blum. Sie propagieren eine Rollenverteilung, die nicht akzeptabel ist.


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Für Münzen oder Tampons

9. Januar 2009 von Barbara

Nachtrag 7. Juli 2009:
Die Beutelchen könnt ihr jetzt in unserem Shop kaufen.


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Kriegst du weniger? Oder mehr?

22. August 2008 von Barbara

Dieses Thema hatten wir hier schon öfter: “Frauenlohnspiegel: Frauen verdienen 22 Prozent weniger als Männer”. Die Umfrage der Internetseite “Frauenlohnspiegel”, an der sich 2007 rund 68.000 Beschäftigte in Deutschland beteiligt haben, ergab einen durchschnittlichen Bruttomonatsverdienst von Frauen, der rund 22 Prozent unter dem der Männer liegt.

Nun lehrt die Erfahrung, trau keiner Statistik, es sei denn, du hast sie selbst gemacht. Auch darüber wurde hier schon öfter diskutiert. Deswegen ganz direkt: Wer hier weiß, dass sie weniger verdient als ein Kollege in derselben Position mit derselben Qualifizierung, bzw. dass er mehr verdient als eine Kollegin in derselben Position mit derselben Qualifizierung?

Über die Gründe dieses hohen Unterschieds wird auch viel gesprochen: Häufigere Berufsunterbrechung, kürzere Berufserfahrung, die geringere Zahl von Führungspositionen für Frauen und die partiell noch geringere Qualifikation werden bei der Hans-Böckler-Stiftung genannt. “Zahlreiche Studien zeigen jedoch: Es gibt immer noch eine Lohndiskriminierung. Nach wie vor bekommen Frauen für die gleiche Arbeit weniger Geld als Männer”, so auch dort der Leiter des WSI-Tarifarchivs, Dr. Reinhard Bispinck.

Also: Kriegst du weniger? Oder mehr? Oder wie?


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