Einträge mit dem Tag ‘Gefängnis’


Frauen im Gefängnis, Rachel Dolezal und Spenden – kurz verlinkt

18. Juni 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 284 von 337 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Vom 24. bis 26. Juli wird in Berlin das Cutie.BPoC-Festival von und für QTIBPOC (Queer_Trans * _Inter * _Black_and_People_of_Color) stattfinden. Und wie bei allen Veranstaltungen fallen Kosten an – finanzielle Unterstützung wäre also super!

Und bei Facebook veröffentlichte LesMigraS einen Spendenaufruf. In dem heißt es u.a.: „Zurzeit steigt die Anfragen an unsere Dienstleistungen von LSBT*I* Geflüchteten und sie brauchen finanzielle Unterstützung für Rechtsberatung, Psychotherapie und Gerichtskosten. Wir möchten Geld für diese Klient_innen sammeln.“ Und hier der direkte Link zur Spenden-Möglichkeit.

englischsprachige Links

Nach zwei Jahren wurde nun die angestrebte Summe von 30 Millionen Dollar im Kompensationsfond für die Opfer von Rana Plaza erreicht. Dazu schreibt Tansy Hoskins beim Guardian. (Auf Deutsch bei der Mädchenmannschaft findet ihr zum Thema einen Text zum Jahrestag des Einsturzes und eine Besprechung von Hoskins Buch.)

Kleine Geschichtsstunde bei Bust: „10 Badass Female Revolutionaries You Probably Didn’t Learn About in School„.

Während bereits viele in der neusten Staffel von Orange Is The New Black versinken, wäre dies doch auch der richtige Moment die von Autostraddle zusammengestellte Liste von Longform-Texten zu „Frauen im Gefängnis“ durchzugehen.

„How Rachel Dolezal Overshadowed the Story of Arnesha Bowers“, schreibt Darnell L. Moore bei Mic. Und beim Bitch Magazine geht Evette Dionne unter der Überschrift „Black Women Can Barely Make the News, But Rachel Dolezal Gets National Media“ der Debatte nach.

Flavorwire bespielt eine neue Artikelserie mit dem Titel „The Forgotten Women of Punk“. Sie beginnen mit einem Interview mit Osa Atoe (u.a. Macherin des Zines Shotgun Seamstress) über die sehr kleine Welt von „Black Punk“.

Und bei der Gallery of the Streets gibt es noch etwas auf die Ohren: „Live from the Underground Railroad: Black Feminist Resistance, from 1863-2015„, eine „kitchen table conversation“.


Facebook | |


Misandrische Mittelfinger-Mode, Free CeCe, Polizeigewalt gegen Jugendliche – kurz verlinkt

10. Juni 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 282 von 337 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Seit dem 1. Juni kann man sich zum Inklusionscamp in Hamburg anmelden. Die Veranstaltung ist als Barcamp zum Thema Inklusion, inklusives Leben und Lernen geplant und findet am 25. und 26. September 2015 statt.

Mit Islamfeindlichkeit gegen Antisemitismus: Fabian Köhler analysiert für IslamQ, wie sich ein weißes deutsches Kollektiv mit antimuslimischem Rassismus vom eigenen Antisemitismus freispricht. [Siehe Kommentarbereich – danke für den Hinweis!]

Das JugendtheaterBüro Berlin wurde für die KulTür auf! Kampagne mit dem BKM-Preis für Kulturelle Bildung ausgezeichnet.

Und noch mehr Preise: Das Transgender Film Festival 2015 stellt die dort ausgezeichneten Werke vor.

Dominique Hansell schreibt für das Gunda Werner Institut zu Diversity als politischem Feigenblatt: Anhand der Fashion- und Beauty-Branche seziert sie, wie „das politisch korrekte „Anderssein“ […] hier zum kulturellen Aushängeschild der betreffenden Firmen und Institutionen [wird]“.

Obwohl europäische Rechtsinstanzen immer wieder Vätern mehr Rechte in Bezug auf Besuch, Umgang oder Erziehung von Kindern zuspricht, entschied das Bundesverfassungsgericht jüngst anders: Ein Vater darf ein Umgangsrecht gegen den Willen des Kindes nicht durchsetzen, wie das Online-Magazin Frauensicht berichtet.

Englischsprachige Links

Eine Raum wird nicht allein dadurch trans*inklusiv, in dem er statt beispielsweise Frauenraum zu FrauenLesbenTrans*Raum umbenannt wird. Autostraddle trägt Ansätze zusammen, wie (queere) Räume inklusiver für Trans*Frauen gestaltet werden können.

Endlich Sommermode? Kitty Stryker von Purr Versatility hat den ultimativen Guide für den misandrischen, male-gaze-den-Mittelfinger-zeigenden Look zusammengestellt.

Das Black Youth Project stellt ein Kinderbuch vor, in dem ein queerer Junge seine Geschichte erzählt.

Den Dokumentar-Film FREE CeCe!, der sich mit Gewalt gegen Trans*Frauen of Color beschäftigt und die Geschichte von CeCe McDonald (von dem Angriff gegen sie, ihre Verurteilung und Gefängniszeit und ihren Aktivismus gegen den Gefägnis-Komplex) nachzeichnet, könnt ihr noch finanziell unterstützen. Er benötigt noch Geld für die Post-Produktion.

Das Bitch Magazine stellt zehn Schwarze Komponistinnen/Frauen, die Musik schreiben, vor – von der Harlem Renaissance bis heute.

Eine Pool-Party in McKinney. Erst werden Jugendliche rassistisch beschimpft, dann wird die Polizei gerufen, welche die Jugendlichen angeht, mit Waffen auf sie zielt und Dejerria Becton, eines der anwesenden Mädchen, brutal auf den Boden wirft und fixiert. The Root hat alle Informationen zusammengestellt. Feminist Wire schreibt zu: „Police Criminals and the Brutalization of Black Girls„.

Termine in Berlin, Dortmund, Hamburg, Konstanz und Wien

10.06. in Konstanz: Vortrag zu Racial Profiling von Jamie Schearer.

10.06. in Berlin: Kongress „Respekt statt Ressentiment“ – Strategien gegen eine neue Welle von Homo- und Transphobie.

11.06. in Dortmund: „female energy“: Vernissage verschiedener Künstler_innen im Fachbereich Design der Fachhoschule Dortmund. (FB-Link)

22.06 in Wien: Frigga Haug spricht im Rahmen der Dialogreihe „Gutes Leben für alle“ über die Forderung „Teilzeit für alle“. (FB-Link)

17.07. in Berlin: „Grrrls To The Front: Das Female Focus Festival“, das „viele verschiedene Berliner Rapper*innen und DJ*s“ fördert, „die zusammen mit internationalen Künstler*innen aus Buenos Aires (ARG), Durham (USA), Birmingham (UK) und Johannesburg (RSA) das Festival gestalten. (FB-Link)

01.08. in Hamburg: Queer Flora Soliparty, 23 Uhr, Rote Flora.


Facebook | |


„Songs of Gastarbeiter“, Gewaltandrohungen und Kriminialisierung antifaschistischer Proteste – kurz verlinkt

11. Juni 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 245 von 337 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Beiträge

Josef S. sitzt seit vier Monaten in Untersuchungshaft in Wien, weil er als angeblicher „Rädelsführer“ der antifaschistischen Proteste gegen den im Januar durchgeführten Burschenschaftlerball angeklagt ist. Über den Mangel an Beweisen und fabrizierte Vorwürfe, die für das Gericht trotzdem keine Schwierigkeit darzustellen scheinen, berichtet Der Spiegel.

Aktivistinnen veranstalteten in der Wiener Secession eine Intervention gegen Kolonialismus, Rassismus und Sexismus und sprachen mit dieStandard.at über die Notwendigkeit, anwesend zu sein.

Der Frauenverband Courage war bei der Präsentation des 18. Grundrechte-Reports dabei, wo es auch um die Aberkennung des Gemeinnützigeitsstatus des Verbands ging.

Die Frauenstiftung filia ruft angesichts der aktuellen Flutverheerungen auf zur Unterstützung für Frauengruppen auf dem Balkan.

Die Purple Velvet International Female Hip Hop Tour mit Sookee, Shirlette Ammons, Lex LaFoy & DJ Doowap, nobigbutL & DJ Boogie Dan ist zu Ende gegangen. Ein Video fasst ein paar Eindrücke zusammen.

Ein Mann hat die taz aufgrund einer Ausschreibung, die sich ausschließlich an Frauen mit Migrationshintergrund richtete, verklagt – und Recht bekommen. Das Arbeitsgericht Berlin hat der Klage des Mannes tatsächlich entsprochen, berichtet der Tagesspiegel.

Hengameh Yaghoobifarah hat für das Migrazine die Musik-Compilation „Songs of Gastarbeiter“ besprochen.

englischsprachige Beiträge

„Wenn Du aufhörst, etwas zu fühlen“: Reni Eddo-Lodge schrieb über Depressionen und Angstzustände.

Gerade läuft in den USA die zweite Staffel der Serie „Orange Is The New Black“ an. Der New Yorker schreibt über die katastrophalen Zustände in einem der realen Gefängnisse (Riverhead), in dem gedreht wurde, und die Kampagne „Humanity Is The New Black“.

Reporting Around R. Kelly’s Child Shows Depth of Trans Ignorance“ stellt Kat Callahan fest und zeigt anhand eines Artikels auf, wie Medienberichterstattung gewaltvoll misgendered und Stereotype re_produziert.

Shakesville wendet sich gegen die Rhetoriken a la „Beachte die Drohungen im Netz doch einfach nicht“, „Wenn du darauf eingehst, dann machst du doch nur, dass sie weiter machen“; stattdessen fordert sie: „And because I can talk about it, I’m going to. We need to talk about this. Those of us who can.“ [Inhaltshinweis: Beschreibung von Gewalt(androhungen)]

Die Autorin und Cartoon-Zeichnerin Alison Bechdel hat für den The New Yorker ein Skizzenbuch angefertigt. Es geht um eine verflossene Liebe und wie diese Erinnerungen Jahre später eine immer noch treffen. Eine schöne Skizze für den Sommer.

Termine in Berlin und Hamburg:

Am 12.06.2014 in Hamburg: Vom Recht auf Selbstbestimmung – Sexarbeit und Migration. Vortrag und Diskussion.

Vom 14. 06. bis 10.08.2014 in Berlin: What is queer today is not queer tomorow. Ausstellung und Veranstaltungen.


Facebook | |


Codebabes, Fußballtrainerinnen und tolle Aktivist_innen – kurz verlinkt

8. Mai 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 241 von 337 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Die Initiative #untragbar wendet sich gegen die menschenverachtenden und nicht selten tödlichen Zustände in der globalen Textilindustrie.

Ein Interview mit Renate Lasker-Harpprecht, die zwei Jahre in den Vernichtungslagern Auschwitz und Bergen-Belsen überlebte, hat Die Zeit geführt.

Über Menschenrechtsverbrechen an Intersex-Kindern in der Schweiz berichtet zwischengeschlecht.info.

Vor einem Jahr begann der NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München – und der NSU-Skandal geht weiter.

In Berlin sind mehrere Geflüchtete in den Hungerstreik getreten. Die aktuelle Pressemeldung findet sich bei Asylum Rights Evolution. Unterstützung wird vor Ort dringend benötigt.

englischsprachige Links

„Gefängnisse sind für niemanden sicher“ – ein Gespräch zwischen den Aktivist_innen CeCe McDonald, Reina Gossett und Dean Spade in mehreren Videoclips gibt es  auf der Website des Barnard Center.

For Harriet veröffentlichte ein Interview mit der Juristin und Aktivistin Michelle Alexander über die (gesellschaftlichen) Konsequenzen der Gefängnisindustrie.

20 queere Personen of Color, die wir kennen sollten, listet das Outsmart Magazine.

Programieren lernen mit strippenden Frauen – Sarah Perez von TechCrunch findet’s eher uncool.

Feministing berichtet über die zunehmenden Proteste und Aktionen in Nigeria, um die entführten Schülerinnen zurück zu holen. Eine Zusammenfassung der Ereignisse, Hintergründe und Stellungnahmen nigerianischer Aktivist_innen veröffentlichte auch noch einmal der Guardian. Allerdings gibt es auch Repressionen gegen Protestierende, so Al Jazeera. Fungai Rufaro Machirori widmet den entführten Mädchen und dem Kontext, in dem diese Gewalttat steht, ein Gedicht. Spectra Speaks und Minna Salami erinnern daran, dass langfristig es nicht damit getan ist die Mädchen „zurückzubringen“, sondern auch die allgemeinen Lebenssituationen von Mädchen in Nigeria in den Fokus gerückt werden sollten.

Vergewaltigungsanklagen, die immer öfter aus hanebüchenen Gründen fallen gelassen werden, sind auch in den USA ein Problem, beschreibt The Independent.

Die Portugiesin Helena Costa wird als erste Trainerin eines europäischen Männer-Erstliga-Vereins das Team von Clermont, Frankreich, coachen.

Die Schauspielerin Gabourey Sidibe hat bei den Gloria Awards eine vielbeachtete Rede u.a. über Selbstbewusstsein und feministische Inspiration gehalten – ihr könnt sie hier, bei Vulture, nachlesen. Concern Trolling durch „besorgtes“ Publikum gab es gratis dazu, kritisiert Ragen Chastain bei Dances With Fat.

Außerdem verrät sie zehn Gründe, warum sie nie wieder eine Diät machen wird.

Termine in Annaberg-Buchholz, Berlin, Innsbruck, Passau:

Seit vorgestern und noch bis zum 10.5. in PassauAye Aye Soeur! – Kulturfestival zu Gender, Gleichstellung und Feminismus

Im gleichen Zeitraum in Innsbruck: Intersex-Aktivist_innen inititeren Info und Proteste gegen den 25. Jubiläums-Kongress der „Europäischen Gesellschaft für Kinderurologie (ESPU)“

Am 8. Mai in Berlin: Queerfeministischer Filmabend mit FAT UP mit Filmen rund um fette Diskriminierung und fette Selbstermächtigung.

Am 23. Mai in Berlin: Demo für die Abschaffung des im „Transsexuellengesetz“ vorgesehenen Gutachterverfahrens. Hier geht es zum Facebook-Event.

Am 26. Mai findet zum wiederholten Mal ein „Marsch für das Leben“ in Annaberg-Buchholz (Sachsen) statt. Es gibt erstmalig Gegenaktivitäten.


Facebook | |


CeCe McDonald kommt frei! – Kurz verlinkt

10. Januar 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 224 von 337 der Serie Kurz notiert

Da sich über unsere Pause einiges an Links angesammelt hat, gibt es hier für diese Woche zwei Teile unserer Zusammenstellung:

Deutschsprachige Artikel

Im Tagesspiegel gibt es ein wirklich lesenswertes Interview mit der Autorin Zadie Smith über ihre Literatur, weißsein als unbenannter Standard und Klasse.

„Weil er sich das Leben nehmen wollte, saß der Asylbewerber Ettayebi Bouzalmate in der Psychiatrie – bis ihn die Polizei zur Abschiebung abholte.“, schreibt die Süddeutsche.

Englischsprachige Artikel

Worker’s World berichtet, dass Mitte Januar CeCe McDonald aus dem Gefängnis entlassen werden soll! McDonald war verurteilt worden, nachdem sie sich bei einem rassistisch und trans*feindlichen Übergriff zur Wehr gesetzt hatte. Sie wurde in ein Männergefägnis interniert. Laverne Cox ist gerade dabei eine Dokumentation über sie zu drehen.

Wie kannst du einer dir nahe­stehenden Person Unterstützung geben, wenn diese eine Panik­attacke oder einen Flash­back hat bzw. durch etwas getriggert wurde? Sometimesmagical hat ein paar hilfreiche Tipps zusammengetragen.

„Besides Harriet Tubman and Rosa Parks, Black women do not get as much praise when it comes to the history of Black people.“ schreibt Kimberly Foster in ihrem Artikel und wünscht sich, dass Aktivistinnen der Schwarzen Bürger_innenrechts- und Black Panther-Bewegungen mehr in den Blick genommen werden.

Auf colorlines.com gibt es einen sehr lesens­werten Artikel über die rassistische und hetero_sexistische Rezeption des Schwarzen weiblichen Körpers als „gefährlich“ und „unkontrolliert“.

Eve Ensler, Initiatorin von One Billion Rising, reagierte auf die Kritiken im letzten Jahr und verkündete, dass One Billion Rising nun auch vermehrt Staatsgewalt in den Blick nehmen möchte. Ziemlich halb­herzig und ohne wirkliche politische Konsequenz, findet die Autorin von Prison Culture.

Es gibt Menschen mit Behinderungen und Menschen ohne Behinderungen… Falsch! Diese Dichotomie nimmt That Crazy Crippled Chick aus­einander und thematisiert den Ableismus dieser Annahme.

Charlott Cooper veröffentlicht bei Obesity Timebomb ein wissenschaftliches Paper zum Umgang von Fat-Aktivist_innen und Medien. Cooper stellt dem voran:

It’s research by and about fat people. This pretty much never happens.

It’s a research paper that’s underpinned by Research Justice values, which are about recognising and drawing on community expertise, and creating research that benefits those communities directly. This pretty much never happens either.

Termine in Hamburg, Köln und Wien


Facebook | |


Samstagabendbeat mit Thao & The Get Down Stay Down

16. Februar 2013 von Sabine

Thao Nguyen hat ein bewegtes Leben. Viele Musikprojekte etwa mit der tollen Mirah zusammen, auf Tour mit Laura Veirs (!), ist auf dem Album der Kill Rock Stars Compilation „The Sound The Hare Heard“ zu hören und viel „on the road“. Auch das ist nicht überhörbar.

Jetzt ist sie wieder als Frontfrau von Thao & The Get Down Stay Down zurück und sie haben gleich ein neues, ihr drittes, Album rausgebracht. „We the Common“ ist vor zwei Wochen erschienen. Das Lied „We the Common (for Valerie Bolden)“ handelt von Kollektivbewusstsein, dem sich Einsetzen füreinander/ für etwas und ist Valerie Bolden gewidmet, einer Insassin des Frauengefängnis in Kalifornien, wo Nguyen sich engagiert. Die Begegnung mit Valerie Bolden ist einschneidend, sie werden Freundinnen, aber mehr noch verbindet sie die Frage nach dem Wohin (mehr im Video). Die Band ist in San Francisco Zuhause.

Nguyens Stimme hat etwas Melancholisches, ist hell und klar. Die Klänge liegen zwischen Country, Indie und Folk. Eigentlich möchte ich sofort im Auto sitzen und losfahren, wenn ich das Album, ihre Stimme höre. Im Track „City“ singt sie: „Start a new year whenever you need it“. Genau das.

Ein weiterer Tipp vom neuen Album ist „Holy Roller“.


Facebook | |


HIV, Sexarbeit, inhaftierte Schwangere, social media, Verschleierung, Gaza, die Maus, Körper und Punk

22. Juli 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 76 von 337 der Serie Kurz notiert

Kleines Land, großes Problem: DieStandard.at berichtet über die wachsenden Probleme mit AIDS und HIV in El Salvador. Laut der Hilfsorganisation Plan International liegt der Anteil heterosexueller Übertragung inzwischen bei 77 Prozent. Vor allem das fehlende Problembewußtsein verstärke die Krise noch.

Auf altmuslimah berichtet die Fotografin Kate Orne von ihren Recherchen in pakistanischen Bordellen und dem Kampf der Sexarbeiterinnen, um ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Unglaublich: NPR berichtet über inhaftierte Schwangere in den USA, die bei der Geburt hinter Gittern weiterhin gefesselt bleiben.

DieStandard.at hat die europäischen Verschleierungsverbote bzw. Pläne dazu im Überblick.

Im Gaza-Steifen dürfen Frauen künftig in Cafés keine Wasserpfeifen mehr rauchen. Unter dem Deckmantel des Gesundheitsschutzes ein weiterer Schritt hin zum konservativen „Gemeinwesen staatlich verordneter Gottesfurcht” fürchtet die Süddeutsche.

Die FAZ porträtiert die Erfinderin der Maus – Isolde Schmitt-Menzel. Obwohl die Maus bereits seit 40 Jahren über unsere Fernsehbildschirme wandert, zunächst als „Maus im Laden” dann in der „Sendung mit der Maus“, wußte das sogar an ihrer ehemaligen Hochschule bis vor kurzem kaum jemand.

DieStandard.at berichtet wie vor 40 Jahren die ersten Frauen in Wien eine Straßenbahn führen durften – unter argwöhnischer Beobachtung ihrer Kollegen.

Social media-Netzwerke werden stärker von Frauen als von Männern genutzt. Warum? Die Antwort von Jessica Fay Carter auf mashable.com lautet: Weil sie vom sozialen und kulturellen Kapital auch stärker profitieren.

Auf TheF-Bomb schreibt Danielle über ihre Erfahrungen als “‘Phat‘ Girl in a Skinny World„.

Wer nächste Woche Mittwoch in Berlin ist und auf feinsten Grrrl Punk steht, feiert mit AgathaRespect My Fist und Ex Best Friends in der Scharni 38 ab.


Facebook | |



Anzeige