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	<title>Mädchenmannschaft &#187; Führungsfragen</title>
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		<title>Wie Firmen &#8220;unauffällig Chefinnen verhindern&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 19:54:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna-Sarah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte hier ja mal ein bisschen an Heide Oestreichs Schreibtonfall rumgemäkelt. Letzte Woche hat Oestreich dann in der taz einen Beitrag über die Frauenquote bzw. über die äußerst, nun ja, flexible Handhabung dieses Instruments seitens der Politik gebracht, und den finde ich dann doch ziemlich lesenswert: Unter dem Titel &#8220;Erfolgreich Chefinnen verhindern&#8221; legt sie auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte <a href="http://maedchenmannschaft.net/angst-vor-frauen-als-ursache-fuer-sexismus/" target="_blank">hier</a> ja mal ein bisschen an Heide Oestreichs Schreibtonfall rumgemäkelt. Letzte Woche hat Oestreich dann in der <em>taz</em> einen Beitrag über die <a href="http://maedchenmannschaft.net/kristi-uschi-und-die-quote-unsere-lieblingssoap-geht-endlich-weiter/" target="_blank">Frauenquote</a> bzw. über die äußerst, nun ja, flexible Handhabung dieses Instruments seitens der Politik gebracht, und den finde ich dann doch ziemlich lesenswert: Unter dem Titel <a href="http://taz.de/!83153/" target="_blank">&#8220;Erfolgreich Chefinnen verhindern&#8221;</a> legt sie auf originelle Weise dar, welche Mechanismen mit dazu beitragen, dass Frauen im Job oftmals weitgehend von bestimmten Positionen ausgeschlossen bleiben &#8211; obwohl es doch immer heißt, auf den so genannten Führungsebenen gelte einzig das Leistungsprinzip und Frauen hätten strukturell doch die gleichen Möglichkeiten, dort &#8220;etwas zu werden&#8221;, wie Männer; wenn ihnen keine glanzvolle Karriere gelänge, wollten oder könnten sie wohl halt einfach nicht so recht. (Anmerkung: Ich persönlich lese aus Gründen selten Kommentare in bestimmten öffentlichen Foren, jedenfalls nicht gründlich, auch nicht in der <em>taz</em> online, deshalb kann ich den &#8220;Härtegrad&#8221; diesmal nicht vollständig einschätzen &#8211; ich vermute jedoch aufgrund bisheriger Erfahrungen mit (Anti-)Diskriminierungsthemen dort, dass eine Triggerwarnung für die Kommentarsektion möglicherweise angebracht sein könnte. Die üblichen Nazivergleiche sind jedenfalls auch am Start<em>.</em>) Anhand von zehn To-do-Punkten gibt sie (fiktiven?) Personalverantwortlichen eine Liste von sarkastisch-satirischen Ratschlägen an die Hand, durch deren Befolgung sich der berufliche &#8220;Aufstieg&#8221; von Frauen wie erwünscht  verhindern lasse. Zum Beispiel:</p>
<blockquote><p><span class="Apple-style-span" style="font-weight: bold;">4. Allgemeine Abwehr von weiblichen Führungskräften</span></p>
<p>Untersuchen Sie, ob die Bewerberin beim ersten Wind schon umfällt: Seien Sie aggressiv: &#8220;Warum um Himmels willen sollen wir Sie einstellen? Sie haben doch nichts zu bieten.&#8221; So sieben Sie junge Talente ohne Sozialkompentenz aus. Tritt eine Frau anders auf, als Sie erwartet haben, nämlich forsch und selbstbewusst, müssen die Alarmglocken klingeln: Wollen Sie einen so schwierigen Charakter in der Abteilung haben?</p>
<p>Denken Sie auch an die Kunden: Würden die wirklich diese (oder eine) Frau akzeptieren?</p>
<p>Machen Sie neumodischen Quatsch nicht mit: keine Präsentation oder gar ein Konfliktgespräch als Aufnahmetest. Da schneiden Frauen oft besser ab als im Gespräch, in dem Männer gern ihren allgemeinen Durchblick präsentieren.</p>
<p>Wenn Frauen schnell zum Punkt kommen und konkret Lösungen anbieten: Bedenken Sie, dass das für eine Führungsaufgabe irrelevant ist. Hat diese Frau den großen Überblick, den es für den Chefposten braucht?</p>
<p>Unterschätzen Sie keinesfalls Qualifikationen, die eher Menschen ohne Familienpflichten vorweisen können: Auslandsaufenthalte, lange Publikationsliste, Kongresse. Leider sind Frauen da ja oft schwächer bestückt.</p></blockquote>
<p>Ich behaupte einfach mal: In dieser &#8220;Bedienungsanleitung&#8221; ist fieserweise garantiert für jede berufstätige Frau was dabei, das ihr irgendwie bekannt vorkommt&#8230;</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25528&amp;md5=ee38900237f728550148c88abd7d872f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die radikalfeministische Grundschule und Weiße Integrationsverweigerung &#8211; kurz notiert</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 12:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Online-Umfrage der Frauenseiten Bremen hat ergeben, dass &#8220;fast 50 Prozent aller befragten Frauen und Mädchen negative Erfahrungen im Internet gemacht und Belästigungen, Anmache und Sexismus erlebt&#8221; haben. In Kairo wurde die äygyptisch-amerikanische Journalistin Mona Eltahawy von der Polizei misshandelt und sexuell belästigt, berichtet derStandard. Sie war während der neuen Proteste gegen das Militärregime auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine <a href="http://www.frauenseiten.bremen.de/gefaellt_uns_nicht/internet---ist-doch-nur-spass-23584654" target="_blank">Online-Umfrage</a> der <em>Frauenseiten Bremen</em> hat ergeben, dass &#8220;fast 50 Prozent aller befragten Frauen und Mädchen negative Erfahrungen im Internet gemacht und Belästigungen, Anmache und Sexismus erlebt&#8221; haben.</p>
<p>In Kairo wurde die äygyptisch-amerikanische Journalistin Mona Eltahawy <a href="http://derstandard.at/1319183754596/Kairo-US-Journalistin-von-Polizei-misshandelt" target="_blank">von der Polizei misshandelt und sexuell belästigt</a>, berichtet <em>derStandard</em>. Sie war während der neuen Proteste gegen das Militärregime auf dem Tahrirplatz gewesen.</p>
<p>In den 1990ern gab es eine <a href="http://diestandard.at/1319183788144/Feministische-Paedagogik-Radikale-Schule-fuer-kleine-Frauen" target="_blank">radikalfeministische Grundschule für Mädchen</a> in Wien. <em>DieStandard</em> führte ebenfalls ein <a href="http://diestandard.at/1322531513460/Feministische-Paedagogik-Brave-Maedchen-unerwuenscht" target="_blank">Interview mit einer ehemaligen Schülerin</a>. </p>
<p>Wenn über Musik von Frauen* geredet wird, fällt immer auch der Begriff &#8220;Riot Grrrl&#8221; im gleichen Atemzug. Ganz so, als gäbe es EIN Label für Musik von Frauen*, während für die selbstgemachte Musik von Männern* stets viele Labels zur Hand sind. <a href="http://pitchfork.com/features/articles/8710-not-every-girl-is-a-riot-grrrl/" target="_blank">Kritik an dieser Vereinnahmung</a> gibt es bei <em>Pitchfork</em> zu lesen. </p>
<p>&#8220;Wann hat es das schon einmal gegeben in unserer nach wie vor verklemmten Vereinbarkeitsrepublik? Eine Frau bekommt einen Führungsjob, nicht obwohl, sondern weil sie Kinder hat!&#8221;, <a href="http://www.berliner-zeitung.de/politik/leitartikel-eine-mutter-fuer-berlin,10808018,11238010.html " target="_blank">schreibt</a> die <em>Berliner Zeitung</em>.</p>
<p>Mutlu Ergün berichtet bei <em>Philibuster</em> über die Ergebnisse neuester Studien: <a href="http://www.philibuster.de/themen/alte-welt/integrationsverweigerung-die-voellig-unterschaetzten-dimensionen.html" target="_blank">Millionen Weiße Deutsche verweigern die Integration!</a></p>
<p>In der neuen Ausgabe der feministischen Zeitschrift <em>Anschläge</em>, hat Autorin Leonie einen <a href="http://anschlaege.at/feminismus/2011/11/an-sage-nur-konsens-ist-sex/" target="_blank">Kommentar zu konsensualem Sex</a> geschrieben. Lesenswert! </p>
<p><em>Radio Corax Halle</em> interviewte Gesa Mayer und Robin Bauer zu Monogamie als gesellschaftlicher Norm, <a href="http://www.freie-radios.net/44734" target="_blank">nachzuhören bei Freie Radios.</a> Die beiden halten heute im Rahmen der Ringvorlesung &#8220;que(e)r_einsteigen&#8221; einen <a href="http://queereinsteigen.wordpress.com/2011/11/18/gesa-mayerrobin-bauer-monopoly-monogamie-norm-und-polyamory-auf-dem-spielfeld-der-besitzanspruche-der-aushandlungsprozesse-und-des-bekanntgehens/" target="_blank">Vortrag zum gleichen Thema</a>. </p>
<p>Das Männer-Fußballteam von Amerikanisch-Samoa gewinnt sein erstes offizielles Länderspiel – 2:1 gegen Tonga. Nach dem Sportlichen zur Geschlechterpolitik: Auf dem Platz stand mit Johnny Saelua eine Fa’afafine, die in der Kultur Polynesiens &#8220;<a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=15430" target="_blank">als Mann geboren … als Frau aufgezogen</a>&#8221; werden, wie <em>queer.de</em> berichtet.</p>
<p>Eine aktuelle Kampagne gegen institutionalisierten Rassismus seht ihr hier:<br />
<iframe width="450" height="259" src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/x-Otk28sgDA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/weibliche-koerpersprache-im-job-schluss-mit-laecheln-1.1197147" target="_blank">Mann hat nette Ratschläge an Frauen</a>, dieses Mal in der <em>Süddeutschen</em>: Um im Job voranzukommen und sich männlicher Raumnahme zu entziehen, sollen sie einfach die gleichen Verhaltensweisen an den Tag legen. Tipp 1: Nicht mehr lächeln! </p>
<p>Terminhinweise nach dem Klick</p>
<p><span id="more-25360"></span></p>
<p>Ab heute und danach regelmäßig findet im Berliner Silverfuture ein <a href="http://berlinfemmemafia.blogspot.com/2011/11/stammtisch-fur-feminine-queers-femmes.html" target="_blank">Stammtisch für Feminine Queers, Femmes und Friends</a> statt. </p>
<p>Ebenfalls heute Abend in Berlin: Eine <a href="http://www.noahsow.de/blog/2011/11/22/berlin-1-12-2011-lesung-wie-rassismus-aus-wortern-spricht/" target="_blank">weitere Lesung</a> zu &#8220;Wie Rassismus aus Wörtern spricht &#8211; Koloniale (K)Erben im Wissensarchiv deutsche Sprache&#8221;</p>
<p>Am Samstag findet im Kafe Marat in München ein <a href="http://akamuc.blogsport.de/2011/10/01/verdammt-nochmal/" target="_blank">Workshop zu Definitionsmacht und Zustimmungskonzept</a> statt. </p>
<p>Am 10. Dezember demonstrieren in Berlin alle, die Rassismus den Kampf ansagen. Los geht&#8217;s um 11 Uhr in der Karl-Liebknecht-Straße auf Höhe des Ampelmannshops (<a href="https://www.facebook.com/events/224639227607522/" target="_blank">Facebook-Event</a>). Im Anschluss gibt&#8217;s gleich die nächste <a href="http://fels.nadir.org/de/termine/2011/11/abschiebehaft-auf-dem" target="_blank">Demo gegen Abschiebehaft</a>.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25360&amp;md5=846ea4c56be7cb4b4fa1e6b577ef54b5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kurz notiert: Männergesundheitsbericht, Ehegattensplitting und der Fall Caster Semenya</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 12:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits im Sommer hatte das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass das lediglich für heterosexuell lebende Ehepartner_innen geltende Ehegattensplitting gegen die Grundrechte verstößt, solange Lebenspartnerschaften von dieser Regelung ausgeschlossen werden. Nun musste die schwarz-gelbe Koalition eine erneute Niederlage ihrer steuerrechtlichen Diskriminierung gegen homosexuell lebende Verpartnerte hinnehmen, berichtet der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland. Am Donnerstag waren die so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits im Sommer hatte das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass das lediglich für heterosexuell lebende Ehepartner_innen geltende <strong>Ehegattensplitting</strong> gegen die Grundrechte verstößt, solange Lebenspartnerschaften von dieser Regelung ausgeschlossen werden. Nun musste die schwarz-gelbe Koalition eine erneute Niederlage ihrer steuerrechtlichen Diskriminierung gegen <a href="http://lsvd.de/index.php?id=1532" target="_blank">homosexuell lebende Verpartnerte</a> hinnehmen, berichtet der <em>Lesben- und Schwulenverband in Deutschland</em>. Am Donnerstag waren die so genannten ehebezogenen Gesetzesregelungen und deren Erweiterungen auf Lebenspartnerschaften auch <a href="http://www.queer.de/detail.php?article_id=13275" target="_blank">Thema im Bundestag</a>.</p>
<p><strong>Mit Sexismus für Tierrechte</strong>! Die <a href="http://bitchmagazine.org/post/id-rather-go-naked-than-see-more-of-these-peta-tsa-ads" target="_blank">neue Kampagne der Tierschutzorganisation PETA</a> ist ein Fall vor die Klospülung, befindet <em>bitchmagazine.org</em>.</p>
<p>Eine <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/von-den-maennern-weggebissen/" target="_blank">Studie des Deutschen Juristinnenbundes</a> zu Frauen in Führungsebenen hat herausgefunden, dass Männer  nach wie vor lieber unter sich bleiben wollen und Frauen den Zugang in ihre Netzwerke versperren. Nicht die oft unterstellte fachlich unzureichende Qualifikation oder das &#8220;weibliche Verhalten&#8221; sei schuld, dass <strong>elitäre Männerzirkel</strong> weiterhin bestehen bleiben, sondern Mentalitätsmuster und Ignoranz unter Managern, schreibt die <em>taz</em>.</p>
<p>Im Fall <strong>Caster Semenya</strong> (<a href="http://maedchenmannschaft.net/hormone-dekonstruieren-gender-trouble-im-sport/" target="_self">wir berichteten</a>) gibt es Neues: Der internationale Leichtathletikverband hat eine Regelung für „<a href="http://diepresse.com/home/sport/sektor/612027/Stoerungen-der-sexuellen-Entwicklung" target="_blank">Störungen der sexuellen Entwicklung</a>“ beschlossen. Wie die aussehen soll und ob das Betroffenen hilft, ist aber noch unklar.</p>
<p>Einen sehr schönen Kurzfilm zum Thema <strong>Homophobie im Amateurfußball</strong> drehten Niko Schleicher und Dino Bernabeo.</p>
<p><a href="http://vimeo.com/16614782">Aus dem Abseits &#8211; Ein Film über Homosexualität im Amateurfußball</a> from <a href="http://vimeo.com/user5169233">Dino B</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Die <em>FAZ</em> erläutert noch einmal den <strong>Männergesundheitsbericht</strong> und erklärt, warum es heute nicht mehr ausreicht,<a href="http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~EA45E5C724D4542ACB0225607E30E9DB7~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank"> bei Männerkrankheiten an die Prostata zu denken</a>.</p>
<p>Bei der neuen <strong>Telefonhotline zu sexuellem Missbrauch</strong> haben sich <a href="http://taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/sexualisierte-gewalt-wie-eine-epidemie/" target="_blank">in kurzer Zeit über 5.000 Betroffene gemeldet</a>, berichtet die <em>taz</em>. Diese zweifeln auch an dem Engagement des ebenfalls von der Bundesregierung neu ins Leben gerufenen <a href="http://www.rundertisch-kindesmissbrauch.de/" target="_blank">Runden Tisches Kindesmissbrauch</a> – zu einer Betroffenenanhörung erschien nur die Hälfte der Mitglieder, einen festen Platz für die Betroffenen gibt es außerdem nicht.</p>
<p>Krankenkassen müssen Menschen mit Zisidentität nur Eingriffe zahlen, die einen „regelhaften Zustand“ herstellen, berichtet die <em>Ärztezeitung</em>. <strong>Zisidentität</strong> ist eine Ausprägung von Transsexualität bzw. Transgender, bei der nur teilweise geschlechtsangleichende Operationen gewünscht sind. Aus diesem Grund handelte es sich bei der von einem_r Kläger_in gewünschten Klitorisvergrößerung nicht um die „Anpassung an das andere Geschlecht“, sondern um die <a href="http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/recht/article/621549/kasse-muss-einfrieren-zellen-nicht-bezahlen.html?sh=1&amp;h=1033917423" target="_blank">Herstellung eines „subjektiven Idealbildes“</a>, die nicht übernommen werden muss.</p>
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		<title>Noch keine Chancengleichheit in den Führungsetagen</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Oct 2010 10:18:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitdenken]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie steht&#8217;s um die Geschlechterverhältnisse in den Führungsetagen? Das Hamburger Abendblatt berichtet von einer Studie der Uni Hamburg. In einigen Branchen, etwa dem Dienstleistungsgewerbe, haben Frauen danach schon aufgeholt, in vielen anderen hängen sie aber hinterher und steigen nicht so häufig auf wie die Männer. Befragt, was sie als Managerinnen am Aufstieg hindert, nennen immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie steht&#8217;s um die <a href="http://www.abendblatt.de/wirtschaft/karriere/article1656053/Studie-Vorurteile-bremsen-Frauenkarrieren.html">Geschlechterverhältnisse in den Führungsetagen</a>? Das <em>Hamburger Abendblatt</em> berichtet von einer Studie der Uni Hamburg. In einigen Branchen, etwa dem Dienstleistungsgewerbe, haben Frauen danach schon aufgeholt, in vielen anderen hängen sie aber hinterher und steigen nicht so häufig auf wie die Männer.</p>
<blockquote><p>Befragt, was sie als Managerinnen am Aufstieg hindert, nennen immer noch 24 Prozent &#8220;Vorurteile gegenüber Frauen&#8221;. Das lässt alle anderen Hindernisse weit hinter sich: 16 Prozent der Frauen nannten an zweiter Stelle &#8220;Probleme mit Vorgesetzten&#8221; und erst auf Platz drei &#8220;Probleme bei der Vereinbarkeit von Familie und Karriere&#8221;. </p></blockquote>
<p>Ein häufig genanntes Argument für viele Ungleichheiten fällt inzwischen weg:</p>
<blockquote><p>Man kann Frauen noch nicht einmal vorwerfen, dass sie sich in den Geistes- und Kulturwissenschaften verschanzen: Auch im Bereich der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften &#8211; der klassischen Startposition für eine Managementkarriere &#8211; stellen Frauen mit 53,2 Prozent den größten Teil [der Hochschulabsolvent_innen]. </p></blockquote>
<p>Allerdings sind unter den Führungsfrauen viele, die sich eine Managementkarriere eigentlich nicht vorstellen konnten und vergleichsweise wenig, die sie geplant hatten. Bei den Männern war das Verhältnis genau anders herum.</p>
<blockquote><p>Vielleicht liegt es daran, dass es zu wenig Vorbilder gibt &#8211; und wenn es sie gibt, sind sie noch nicht einmal rundum glücklich: 49 Prozent der Führungsfrauen sagen, dass sie mit ihrer Arbeitssituation nur teilweise oder gar nicht zufrieden sind &#8211; unter anderem aufgrund schlechterer Bezahlung und einer geringeren Zahl von Mitarbeitern. </p></blockquote>
<p>Große Neuigkeiten gibt es also nicht. Vorschläge zur Verbesserung der Situation gibt der Artikel leider auch nicht, nur dass familiengerechtere Personalpolitik nicht ausreichen wird. Dabei gibt es von der Quote über mehr Transparenz bei den Löhnen bis hin zu mehr Sensibilität für Genderfragen im Management eigentlich schon jede Menge Ideen. </p>
<p>(via <a href="http://twitter.com/frauenbarcamp/status/27047162989">twitter.com/frauenbarcamp</a>)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von einem Matriarchat</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/von-einem-matriarchat/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 11:57:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der argentinische Arzt, Journalist und Fotograf Ricardo Coler hat bereits mehrere Bildbände und Reportagen über Matriarchate veröffentlicht. Sein 2005 in Argentinien erschienenes Buch „Das Paradies ist weiblich“ über eine ethnische Minderheit in China, die Mosuo, wurde in Argentinien schnell zum Bestseller. Nun ist es auf Deutsch erschienen. Coler besuchte für längere Zeit die Mosuo. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="floatleft" title="Das Paradies ist weiblich" src="http://farm3.static.flickr.com/2386/3632423082_1358546740.jpg?v=0" alt="" width="150" height="258" /> Der argentinische Arzt, Journalist und Fotograf Ricardo Coler hat bereits mehrere Bildbände und Reportagen über Matriarchate veröffentlicht. Sein 2005 in Argentinien erschienenes Buch „Das Paradies ist weiblich“ über eine ethnische Minderheit in China, die Mosuo, wurde in Argentinien schnell zum Bestseller. Nun ist es auf Deutsch erschienen. Coler besuchte für längere Zeit die Mosuo. Eine Gemeinschaft von etwa 35.000 Menschen in der Provinz Yunnan. Sie betreiben Ackerbau und Viehzucht sowie Handel mit den benachbarten Dörfern. Sie sind gläubige Buddhisten und leben in einem Matriarchat. Was bedeutet die Umkehrung der für uns gängigen Machtverhältnisse für den Alltag dieser Menschen? Einige Beispiele:</p>
<ol>
<li>Die Mosuo leben zusammen mit ihren Blutsverwandten: Familienoberhaupt ist immer eine Frau – die Matriarchin. Das kann die Großmutter, die Mutter oder die älteste Tochter sein. Alle anderen Familienmitglieder ordnen sich der Matriarchin unter. Sie sind alle mit ihr verwandt – ist es etwa die Großmutter, sind es ihre Töchter und Söhne, Enkeltöchter und Enkelsöhne. Die leiblichen Väter leben nicht mit ihren Kinder oder Partnerinnen zusammen.</li>
<li>Es gibt keine feste Partnerschaft zwischen Mann und Frau wie wir sie kennen, sondern etwas, das im Buch als „Besuchsehe“ bezeichnet wird. Jeden Abend empfängt eine Mosuo-Frau einen Mosuo-Mann ihrer Wahl als Besuchs-Geliebten. Es kann jede Nacht derselbe, oder auch jede Nacht ein anderer sein. Der Mann bleibt über Nacht, zeugt möglicherweise ein Kind, und verlässt im frühen Morgengrauen wieder das Zimmer der Frau. An ihrem Alltagsleben und an ihrer Familie nimmt er keinen Anteil.</li>
<li>Die Frauen haben das Sagen. Und die Arbeit – sie packen mit an, schmeißen den Haushalt und kontrollieren das, was die Männer in ihrem Auftrag erledigen. Lediglich in ganz großen Belangen fällen Männer Entscheidungen, z. B. im Viehkauf oder Hausbau. Coler zitiert dazu eine der Matriarchinnen: „Große Entscheidungen, na ja, nichts wirklich Wichtiges, aber das können die Männer, und sie nehmen uns damit das ein oder andere Problem ab.“</li>
</ol>
<p>Schwer vorzustellen, ein solcher Alltag. Diese Macht der Frauen scheint die Männer sehr zu entmündigen. Das Zusammenleben der Mosuo erscheint auch Coler nicht sehr ausgeglichen:</p>
<blockquote><p>„Wie es einer Gemeinschaft von Müttern entspricht, werden die Männer wie Kinder behandelt. Ich frage mich, ob das nicht Einfluss auf die erotische Anziehungskraft dieser Männer hat. Die Frauen verhalten sich wie verantwortungsvolle Erwachsene, sie nehmen ihre Arbeit ernst. Der Mann hingegen erhält Befehle, er wird gescholten, … verbringt viel Zeit mit seinen Freunden, fühlt sich für nichts verantwortlich, wechselt ständig die Geliebte und wohnt das ganze Leben bei seiner Mutter.“</p></blockquote>
<p>Warum begehren die Mosuo-Männer nicht auf? Fordern Gleichberechtigung?</p>
<p>An manchen Punkten jedoch hat das Matriarchat richtiggehend Vorbildcharakter: Eine Matriarchin zum Thema Kinder &amp; Beruf:</p>
<blockquote><p>„Eine Frau bekommt ihr Kind und bleibt fast ein Jahr bei ihm. Sie gibt ihm zu essen und beschäftigt sich mit ihm. Wenn es Zeit wird, zur Arbeit zurückzukehren, übergibt sie den Sprössling der Großmutter. Und die älteren Tanten sind ja auch noch da. Die Mutter kann in ihren gewohnten Alltag zurückkehren, und das Kind wächst trotzdem im häuslichen Umfeld auf.“</p></blockquote>
<p>„So einfach ist das“, meint Coler dazu. Klingt einfach, aber ist es das auch? Fehlt dem Kind nicht der leibliche Vater? Nach dem Lesen dieses Buches bleiben Fragen unbeantwortet. Man möchte selbst nach China reisen und Antworten auf die Fragen suchen, die das Buch nicht beantwortet oder gar nicht erst stellt. Warum hat sich bei den Mosuo ein Matriarchat entwickelt? Warum hat es so lange durchgehalten, als Ausnahme im patriarchalischen China? Und warum haben nicht auch einige der umliegenden Regionen diese Gesellschaftsform übernommen? Seit Maos Herrschaft, so schreibt Coler, hat die chinesische Regierung zwar immer wieder versucht, die Mosuo umzukrempeln. Zwangsehen, Zwangswohngemeinschaften, strenge Gesetze – was auf Dauer aber alles nichts bewirkt hat. Einige Soldaten seien bei den Mosuo geblieben, weil ihnen die selbstbewussten Frauen so gut gefallen hätten.</p>
<p>An manchen Stellen erscheinen mir Colers Fragen etwas boulevardesk. Er möchte von den Mosuo für meinen Geschmack zu häufig wissen, wie sie über Verlieben, Eifersucht, Fremdgehen oder dem Bedürfnis nach fester Bindung denken. Die anderen wichtigen Themen wie z. B. dass es keine Homosexualität bei den Mosuo gibt (Warum? Kann das sein? Oder hat man ihm das einfach nicht erzählen wollen?), dass die Mädchen in der Schule immer gut und wissbegierig sind, die Jungen aber nicht, und deswegen die Schulen auch oft wieder verlassen müssen (Liegt das hier an der Erziehung? Warum sind die Jungen eher nur am Dösen und Spielen, nicht am Lernen interessiert?), kommen leider etwas kurz. Dennoch bleibt „Das Paradies ist weiblich“ ein höchst interessanter Einblick in ein lebendiges Matriarchat.</p>
<p><em>Ricardo Coler, „Das Paradies ist weiblich. Eine faszinierende Reise ins Matriarchat.“ Aufbau Verlag, 2009. Gebunden. 165 Seiten.</em></p>
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		<series:name><![CDATA[Die Feministische Bibliothek]]></series:name>
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		<title>Gegen den Besserverdienenden-Feminismus</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 08:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Boys we like]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus!]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist schon wieder einige Zeit her, aber diese Harald Martenstein-Kolumne aus dem Zeit Magazin Leben über Frauen, die gemein behandelt werden, habe ich im Kopf behalten: Es hat mich fast vom Stuhl gehauen, als ich im ZEITmagazin gelesen habe, dass so etwas mal wieder eine männliche, frauenfeindliche Schweinerei sei, Denunziation, die sich in Wörtern wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist schon wieder einige Zeit her, aber diese <a href="http://www.zeit.de/2008/43/Martenstein-43" target="_blank">Harald Martenstein-Kolumne</a> aus dem <em>Zeit Magazin Leben</em> über Frauen, die gemein behandelt werden, habe ich im Kopf behalten:</p>
<blockquote><p>Es hat mich fast vom Stuhl gehauen, <span class="textlink">als ich im <em>ZEITmagazin</em> gelesen habe, dass so etwas mal wieder eine männliche, frauenfeindliche Schweinerei sei, Denunziation, die sich in Wörtern wie &#8220;nervig&#8221; und &#8220;anstrengend&#8221; ausdrücke</span>, die Männer und angeblich nur Männer für erfolgreiche Frauen verwendeten. (&#8230;) Dieser Besserverdienenden-Feminismus geht mir auf die Nerven. Leute, die oben angekommen sind, durchaus zu Recht, und dann so tun, als seien sie Opfer. Falls das Wort &#8220;Frauensolidarität&#8221; etwas bedeuten würde, dann würden sie sich um die Frauen sorgen, die gesteinigt, zwangsverheiratet oder zwangsweise beschnitten werden, das gibt es ja alles noch, aber nein, am wichtigsten sind ihnen ihre kleinen Karriereprobleme.</p></blockquote>
<p>Ausnahmsweise sind mal nicht die jungen Feministinnen per definitionem gemeint.  Sondern alle möglichen Frauen, die bereits etwas erreicht haben. Also die <a href="http://maedchenmannschaft.net/nervige-frauen/">nervigen</a> Frauen.</p>
<h2></h2>
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		<title>Nervige Frauen</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 17:17:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenfakten]]></category>
		<category><![CDATA[Working Girl]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung statt Posen]]></category>

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		<description><![CDATA[Passend zu der ein oder anderen Diskussion, die hier im Blog gerade läuft, hier der Hinweis auf einen sehr interessanten Artikel in der Zeit: &#8220;Der Fluch der Nervensägen&#8221; Im Kern geht es darum, warum ein Mann, der im Beruf vorwärts kommt, ja an der Spitze steht oder zumindest dorthin will &#8220;durchsetzungsstark&#8221; ist, eine Frau hingegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Passend zu der ein oder anderen Diskussion, die hier im Blog gerade läuft, hier der Hinweis auf einen sehr interessanten Artikel in der <em>Zeit</em>: <a href="http://www.zeit.de/2008/41/Nervensaegen-41?page=1">&#8220;Der Fluch der Nervensägen&#8221;</a></p>
<p>Im Kern geht es darum, warum ein Mann, der im Beruf vorwärts kommt, ja an der Spitze steht oder zumindest dorthin will &#8220;durchsetzungsstark&#8221; ist, eine Frau hingegen &#8220;nervig&#8221; oder &#8220;anstrengend&#8221;.</p>
<blockquote><p>&#8220;Was verbirgt sich hinter dem abqualifizierenden kleinen Wort? Im Kern der Vorwurf, dem weiblichen Rollenbild nicht zu entsprechen. Das hat sich, trotz aller Emanzipationsgewinne, aller Bildungserfolge und Karriereleistungen der vergangenen Jahrzehnte, nicht wirklich verändert und wird auch von den meisten Frauen kaum infrage gestellt. Kein Wunder: Das vornehmlich von Männern verteilte Etikett &#8220;Nervensäge&#8221; ist auch eine Warnung an die anderen Frauen: Wenn ihr euch nicht rollenkonform verhaltet, habt ihr mit Missachtung zu rechnen! Die Mehrheit entscheidet sich in dieser Lage gegen Frauensolidarität.&#8221;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8220;Und die Männer? [...] Sie zeigen die klassische &#8220;verbale Aufgeschlossenheit bei gleichzeitiger Verhaltensstarre&#8221;, die der Soziologe Ulrich Beck beschreibt [...] Ganz abgesehen davon, dass viele Männer insgeheim natürlich froh sind, sich der neuen, stressigen Konkurrenz durch hoch qualifizierte Frauen mit einem Trick erwehren zu können.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Grundthese ist also, dass das &#8220;nervige&#8221; dieser Frauen in der angeblich fehlenden Weiblichkeit begründet ist. Diese wird aber weiterhin erwartet:</p>
<blockquote><p>&#8220;Jutta Ditfurth, die hoch intelligente, aber oft als &#8220;verbohrt&#8221;, mitunter auch als &#8220;stalinistisch&#8221; gebrandmarkte Grünen-Frau der ersten Stunde, hat in einem Zeitungsgespräch einmal von einem Test zur Weiblichkeitserwartung berichtet, den sie gern mache: Er bestehe darin, ein männliches Gegenüber im Gespräch einfach nicht anzulächeln. Das löse regelmäßig große Irritationen aus – weil von Frauen ein konziliantes (unterwürfiges?) Lächeln erwartet wird. Ähnliches kann man erleben, wenn man durch eine vollgestopfte Fußgängerzone geht und Entgegenkommenden nicht ausweicht: Zu 99 Prozent kollidiert man dann mit Männern.&#8221;</p></blockquote>
<p>Lesen!</p>
<p>(&#8230;und testet mal das mit der Fußgängerzone, das stimmt wirklich&#8230;)</p>
<p><strong>Nachtrag: </strong><br />
Da der Link am Ende des Artikels zumindest bei mir nicht funktioniert, hier der direkte Klick zur <a href="http://www.zeit.de/2008/41/Nervensaegen-2-41">&#8220;Nervensägen? 12 Plädoyers für ungewöhnliche Frauen&#8221;</a> &#8211; Liste.</p>
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