Einträge mit dem Tag ‘Frauenpreis’


Ingenieurinnen vor!

30. Januar 2012 von Helga

Bertha Benz, eine weiße Frau mit hellen Gewändern sitzt im Benz Patentwagen, zwei Männer schieben die Hinterräder. Ca. 1880. Mit ihren beiden Söhnen unternahm sie 1888 die erste Autoreise der Welt: Bertha Benz. Doch nicht nur Wagemut bewies sie damit, auch ihre technischen Fähigkeiten stellte sie während der Fahrt wiederholt unter Beweis. Mit Hutnadel und Strumpfband reparierte sie Pannen des Patent-Motor­wagens. Dessen Bedienung auch etwas komplizierter war, als die heutiger Autos.

Seit Juli 2009 gibt es inzwischen den nach ihr benannten „Bertha Benz-Preis“ – mit ihm zeichnet die Daimler und Benz Stiftung jährlich eine Ingenieurin aus, die ihre Promotion herausragend abgeschlossen hat. Auch in diesem Jahr können Universitäten und Forschungsinstitute wieder Kandidatinnen für den mit 10.000 Euro dotierten Preis vorschlagen. Bewerbungsschluss ist der 15. März.

Wenn es auch in deinem Forschungsgebiet einen Preis gibt, mit dem engagierte Frauen oder Gruppen ausgezeichnet werden, kannst du uns unter post(at)maedchenmannschaft.net Bescheid geben.


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Engagement in Linz ehren

17. Januar 2012 von Helga

In Linz gibt es einen neuen Frauenpreis. Ab diesem Jahr wird der etwas bieder benannte „Frauenpreis der Stadt Linz“ feministischen und frauenpolitischen Projekten verliehen, um Engagement anzuerkennen und sie finanziell zu unterstützen.

Wer kann einreichen?
Der Preis richtet sich an Vereine, Non-Profit-Organisation, NGO`s und Projektinitiativen aus Linz oder Einzelpersonen, die durch Geburt, Wohnsitz oder ihr Schaffen in besonderer Weise der Stadt Linz verbunden sind.
Der Frauenpreis kann nicht an Gebietskörperschaften oder an politische Parteien verliehen werden.

Welches Projekt kann eingereicht werden?
Für die Auslobung kann pro Linzer Verein, Non-Profit-Organisation, NGO, Projektinitiative oder Einzelperson jeweils ein Projekt eingereicht werden, welches bereits realisiert wurde.

Der Preis ist mit 3.600 Euro dotiert. Weitere Informationen gibt es auf der Seite der Stadt Linz. Einsendeschluss ist der 10 Februar 2012.

(via queernews.at)

Wenn es auch in deiner Region einen Preis gibt, mit dem engagierte Frauen oder Gruppen ausgezeichnet werden, kannst du uns unter post(at)maedchenmannschaft.net Bescheid geben.


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“Critical Crafting” und Hilfe bei Abtreibungen – kurz notiert

11. Januar 2012 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 134 von 138 der Serie Kurz notiert

Nach 80 Jahren ändert das US-amerikanische Justizministerium endlich seine Definition von Vergewaltigungen, so CNN. Durch die Beschränkung auf gewalttätigen, heterosexuellen Vaginalverkehr wurden vergewaltigte Männer in der staatlichen Statistik nicht erfasst, genau wie Oral- und Analverkehr ausgeschlossen waren oder die Benutzung von Objekten (wir berichteten).

In Großbritannien soll die Unterhaltsbeihilfe bei Behinderungen durch „Persönliche Unabhängigkeitszahlungen“ ersetzt werden. Das klingt zunächst ganz gut, bedeutet aber leider nur die Kürzung der zur Verfügung stehenden Gelder und eine drastische Verschärfung der Kriterien. Außerdem sollen die Mobilitätsbeihilfen für Rollstuhlfahrer_innen und die Unterstützung für ständige Begleitungen gestrichen werden, so Diary of a Goldfish.

Mit selbstgemachten Dingen die Welt verändern – im Interview mit dieStandard.at erklärt Elke Gaugele, wie “Critical Crafting” funktioniert. Dazu gibt es auch ein schönes Video der Aktionsgruppe Kommando Agnes Richter:

Wie umgehen, wenn eine Freundin ungewollt schwanger wird und abtreiben will? Jezebel gibt Tips – etwa nicht anzunehmen, wie sie sich genau fühle, sondern nachzufragen und die Antworten anzunehmen. Klingt erstmal einfach, ist aber leider nicht selbstverständlich!

Vom Wiener Frauenpreis FemPower 2012 berichtet FM4. Damit werden innovative Technologieprojekte von Frauen geehrt.

Karriere als Chirurgin machen und Kinder bekommen? Das ist in Deutschland weiter fast unmöglich, berichtet die Ärztezeitung. Dabei ist der Anteil der Frauen unter den Medizinstudentinnen inzwischen bei 70 Prozent – für die Zukunft brauche es also neue Ansätze. Schade nur, dass die sich anscheinend ausschließlich an Mütter und nicht an Väter richten.

Zum 100. Internationalen Frauentag sammelte letztes Jahr die Plattform 20000frauen Forderungen von Frauen zur Gleichstellung. Diese können nun als Petition auf change.org unterzeichnet werden.

Die Wiesbadenerin Politikerin Brigitte Susanne Pöpel ist aus der FDP ausgetreten, berichtet hr-online. Die ehemalige Landeschefin der „Liberalen Frauen“ wirft der männerdominierten Fraktion dabei Frauen- und Familienfeindlichkeit, sowie Mobbing vor.

Für ganz Schnelle gibt es nach dem Klick noch vier Termine für heute Abend: (weiterlesen …)


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Geld, Aussehen und (fehlende) Inklusion – die Blogschau

17. Dezember 2011 von Helga
Dieser Text ist Teil 138 von 144 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Heute ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Sexarbeiter_innen. Über die Hintergründe berichtet menschenhandel heute.

In der Blogosphäre ging es diese Woche hoch her, *das* Thema war Lookism – die Abwertung von Menschen und besonders Frauen aufgrund ihres Aussehens. Den Anfang machte Unter der Glasglocke mit Vom Mobbing in der Schule zu Femininitäts”feindlichkeit” in linken/queeren/feministischen Zusammenhängen, Medienelite und ryuus hort kommentierten.

Die ARGE Dicke Weiber stellt weiter die Gastbloggerinnen beim Missy Magazine und plädiert, sich das Wort „Essstörung“ einmal ganz genau anzusehen. Apropos Sprache. Frauen werden beim generischen Maskulinum leider nicht mitgedacht und geschlechtergerechte Sprache ist sehr wohl verständlich und lesbar, so der Sprachlog.

Bücherlesestoff gesucht? L-Talk rezensiert „Schön! Stark! Frei! Wie Lesben in der Presse (nicht) dargestellt werden“ Fazit: In der Presse kommen Lesben leider nicht vor, der Kauf des Buches lohnt aber. Um Kinderbücher mit diversen Familienbildern und sexuellen Identitäten geht es bei den Fuckermothers. Kein Buch aber auf Papier: Die dritte Ausgabe von Outside the Box – Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik gibt’s zu kaufen. Das Thema: Gebären.

Inklusion im Schulsystem fällt mal wieder dem Sparzwang zum Opfer. Obwohl die UN-Konention dazu seit einigen Jahren auch in Deutschland gilt, weigern sich in Bayern die Ämter, zwei gehörlosen Mädchen Dolmetscher_innen zu bezahlen. Mehr dazu bei Die Welt mit den Augen sehen, die doch weiter bloggen wird, juchu.

Aus dem Hamsterrad „Uni, Arbeiten, Engagieren, Ziel: irgendwann ein vernünftiger Job“ berichtet Puzzlestücke. Trotz immer noch zuwenig Geld, bleibt dabei zunehmend die Freizeit auf der Strecke. Explizit auf die Abwertung von Menschen mit wenig materiellen Mitteln als Trash und „Unterschicht“ geht ClassMatters ein.

Thema Geld: Das braucht leider auch ihollaback, um im nächsten Jahr den alltäglichen Belästigungen weiter den Kampf anzusagen. Ganz neu ist dagegen das Blog TraumaReport, in dem es um das Leben nach traumatischen Erlebnisse geht.

Den Anne-Klein-Frauenpreis bekommt in diesem Jahr Dr. Nivedita Prasad für ihren Einsatz für Frauen- und Menschenrechte. Sie kämpft z.B. gegen moderne Sklaverei und Gewalt gegen Migrantinnen, so anders deutsch. Über die (sexistische) Berichterstattung um ihre Person macht sich die Geschäftsführerin der Piratenpartei, Marina Weisband, auf Marinas Lied Gedanken.

Im Herstory-Adventskalender von different needs ging es u.a. um Grace Jones. Über sein Austauschsemester bei einem schwulen Paar schrieb Armin Soyka.

Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Wissenschaftlerinnen vor

17. August 2010 von Helga

Einen Monat noch (bis zum 17. September) haben Nachwuchswissenschaftlerinnen Zeit, ihre Bewerbung für den Helene-Lange-Preis einzureichen. Mit diesem Preis will die gemeinnützige EWE Stiftung Frauen in Naturwissenschaft und Technik fördern. Ausgezeichnet werden nun schon zum zweiten Mal herausragende Leistungen in Forschung und Lehre:

Teilnehmen können alle Wissenschaftlerinnen in der Post-Doc-Phase an deutschen Universitäten aus dem mathematischen, natur­wissen­schaft­lichen oder technischen Bereich sowie der Informatik, die noch nicht auf eine ordentliche Professur berufen wurden.

Helene Lange wurde 1848 in Oldenburg geboren und setzte sich in der Frauenbewegung für bessere Bildungschancen von Frauen und Mädchen ein. So gründete sie verschiedene Schulen und führte in ihrer Arbeit als Lehrerin die ersten Mädchen in Preußen zum Abitur. Als Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei zog sie darüber hinaus 1919 in die Hamburg Bürgerschaft ein, dessen Alterspräsidentin sie auch wurde.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird am Freitag, den 22. Oktober 2010 in Oldenburg verliehen. Weitere Informationen unter www.helene-lange-preis.de und bei www.komm-mach-mint.de.

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Aus den Blogs

19. Juni 2010 von Barbara
Dieser Text ist Teil 88 von 144 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Trotz WM-Fieber wurde geschrieben – aber auch über Fußball. Zum Beispiel im Mädchenblog – da herrscht Vorfreude für ein Frauenfußballturnier, das der Verein Fußball und Begegnung e.V. vom 6.-13. Juli 2010 veranstalte. Um latenten Frauenhass im Fußball geht es bei Moderne Mädchen, und um die Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein.

Bei queernews.at geht es um den Gaydar, also den “sechsten Sinn”, mit dem Homosexuelle andere Schwule oder Lesben in einer Personengruppe erkennen. Dieser Sinn wurde wissenschaftlich nachgewiesen. Na ja, mit einem Zwinkern. Auf jeden Fall ist die kleine Studie darüber vielseitig interpretierbar.

Missy wird jetzt interaktiv und ruft  zum Bomben bauen, Kuchen backen auf. Erste tatsächliche Aufgabe: Lass dir eine Girl Band temporär auf den Körper tätowieren. Dokumentation bitte an Missy schicken.

Im Väterblog geht es um eine Studie, die sich um das traurige Phänomen der “Übermutter-Falle” gekümmert hat. Bei Nieslreden geht es um ein schwules Pärchen, dem im Pratergarten Berlin der Zutritt verwehrt wurde. Sina bloggt über eine Brasilianerin, die einen schwerst behinderten Fötus nicht abtreiben darf.

Termine:

Nächste Woche, am 23. Juni 2010, organisiert der Deutsche Ethikrat ein “Forum Bioethik” in Berlin unter dem Titel “Inters*xualität – Leben zwischen den Geschlechtern”.

In Hamburg bietet DENKtRäume am Samstag, dem 26. Juni einen Workshop zum Thema “Frauen und Macht” vor dem Hintergrund Hannah Arendts an.

Und am selben Tag, 26. Juni 2010, gibt es ein Solikonzert fürs Ruby Tuesday Rock Camp für Mädchen, mit karo, petethepiratesquid und the mokkers in der raumerweiterungshalle, Markgrafendamm 24c, 10245 Berlin-Friedrichshain ab 21 Uhr.

Und ab dem 30. Juni gibt es im Frauenmuseum in Bonn eine Ausstellung zum Gabriele Münter Preis 2010 (läuft bis zum 5. September 2010). Aus der Pressemitteilung: “Kunst von Frauen ist erstklassig!” sagt Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder zur Ausstellungseröffnung des Gabriele Münter Preises. Eh klar!

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter post(at)maedchenmannschaft.net Bescheid.


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Frauenpreis Berlin

10. Oktober 2009 von Susanne

Jedes Jahr am 8. März zeichnet die Stadt Berlin eine Frau oder einen Frauenprojekt für besonderes Engagement aus. Gerade hat wieder die Vorschlagsphase begonnen. Kennt ihr also Berlinerinnen (oder Frauen, die in Berlin wirken), die

  • sich durch besonderes und überdurchschnittliches Engagement für die Emanzipation der Geschlechter auszeichnen;
  • zukunftsweisende und innovative Ideen und Konzepte haben;
  • eine Position als Vorreiterin in einem wesentlichen frauenpolitischen Tätigkeitsbereich einnehmen;
  • besonderes Engagement für soziale Gerechtigkeit sowie für die universelle Gültigkeit von Menschenrechten, gegen Rassismus und gegen Antisemitismus zeigen,

dann schlagt sie der Jury des Berliner Frauenpreises 2010 vor. Das geht ganz einfach per Online-Formular (PDF, 24KB). Der Preis ist mit 2.600 Euro dotiert.

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Elisabeth-Siegel-Preis in Osnabrück

24. Mai 2009 von Helga

Die Stadt Osnabrück sucht zum fünften Mal Kandidatinnen für den Elisabeth-Siegel-Preis. Seit 2001 wird der Preis jedes zweite Jahr für besonderes demokratisches Engagement in sozialen, politischen oder gesellschaftlichen Bereichen der Stadt Osnabrück vergeben. Der Preis geht auf die Professorin und Pädagogin Elisabeth Siegel zurück, die stets für Demokratie und die Rechte der Frauen gekämpft hatte.

Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Vorschläge können bei der Stadt Osnabrück eingereicht werden. Der Einsendeschluss ist der 15. Juni 2009.

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Vorreiterinnen gesucht

3. November 2008 von Barbara

Zum sechsten Mal sucht das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Bildende Künstlerinnen aus Deutschland für den

Gabriele Münter Preis.

Das Preisgeld beträgt 20.000 Euro. Der Wettbewerb wendet sich an Profis, die in Deutschland leben und vor dem 31. Januar 1969 geboren sind. Passend dazu heißt das Thema des diesjährigen Wettbewerbes “VORREITERIN”. Der Einsendeschluss ist der 31. Januar 2009. Die Teilnahmebedingungen stehen unter www.frauenmuseum.de.

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