Einträge mit dem Tag ‘Frauenpolitik’


Wer war… Johanna Dohnal?

24. Februar 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 9 von 31 der Serie Wer war eigentlich …

“Die Vision des Feminismus ist nicht eine ‘weibliche Zukunft’. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn.” (Dohnal, 2004)

Die erste österreichische Frauenministerin der SPÖ ist am vergangenen Samstag im Alter von 71 Jahren in ihrem Haus in Niederösterreich verstorben. Johanna Dohnal, Leitfigur der österreichischen Frauenpolitik, wurde 1979 Staatssekretärin für Frauenangelegenheiten in der Regierung Kreisky und 1990 Bundesministerin für Frauenangelegenheiten. Neben ihrem Engagement in der Friedens-, der Bildungs- und der Entwicklungspolitik machte sie sich insbesondere für frauenpolitische Angelegenheiten stark, u.a. das gesetzliche Verbot von sexueller Belästigung oder das Durchsetzen von Quoten an Universitäten und in Ministerien. 1995 zog sie sich u.a. auch auf Grund von wachsenden konservativen Stimmungen im Land aus der Politik zurück, leistete aber weiterhin Arbeit in NGO’s, Frauenorganisationen und Gewerkschaften und veröffentlichte 2008 ihr Buch ”Innenansichten österreichischer Frauenpolitiken”.

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Die Neue und das Geld

3. Februar 2010 von Barbara
Dieser Text ist Teil 1 von 13 der Serie Der F-Blick in die Politik

In dieser Kolumne werden die politischen Aktivitäten der Bundesregierung rund um das Reizthema “Frauenpolitik” kritisch betrachtet, das sich zumeist hinter der Familienpolitik verstecken muss.

Neues Jahr, neue Familienministerin: 2010 – Kristina Köhler! In den ersten Wochen ihrer Amtszeit hat sich die 32-jährige promovierte Soziologin in der Hauptsache mit dem politischen Erbe ihrer Vorgängerin Ursula von der Leyen beschäftigt: Es geht ums Geld, um die staatliche Unterstützung von Eltern, die Kinder haben.

So macht sich Köhler für den Ausbau des Elterngelds stark. Das soll künftig weniger bürokratisch angefordert werden können. Großartig! Nicht wenige junge Mütter und Väter finden es kompliziert und anstrengend, Formulare auszufüllen oder verpasstes Einkommen nachzuweisen. Schwierig ist auch, dass das mit dem Elterngeld erst dann angegangen werden kann, wenn das Kind geboren ist. Haben junge Eltern, besonders die stillenden Mütter, nach der Geburt wirklich so viel Zeit? Machen die nach der Geburt ausgeschütteten Glückshormone tatsächlich nervlich stabil?

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Aus den Blogs

12. September 2009 von Barbara
Dieser Text ist Teil 8 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Eine erschütternde Nachricht bringt dieStandard.at: Fortpflanzung gilt als Todesursache Nummer eins bei Frauen, so eine Studie der Weltgesundheitsorganisation. “Schwangerschaft, Entbindung und Abtreibung (“maternal conditions”) sind weltweit die häufigsten Todesursachen bei jungen Frauen.”

Im Mädchenblog macht sich leonie Gedanken über die Piratenpartei und deren Frauenpolitik: “Diese Partei scheint zwar unsere Wünsche nach Anonymität und Datenschutz im Netz zu befriedigen, mit Frauenpolitik ist es aber weit hergeholt.” Auch Antje Schrupp hatte sich dazu Gedanken gemacht.

In Sinamore’s Blog über den Alltag einer Sexarbeiterin wird über Körperempfinden nachgedacht. “Habe ich überhaupt eine Chance gegenüber all den perfekten, dünnen Models? Wird jemand bereit sein, so viel für eine Frau wie mich hinzublättern, die im Gegensatz dazu regelrecht fett ist? Die Antwort kam ziemlich schnell: Ja, und wie!”

Dass man nicht nur online, sondern auch offline feministisch Interessantes findet, erfährt man im Blog vom Missy Magazine: Dort steht der Hinweis, dass Maria Sveland, Autorin von “Bitterfotze“, am 28. September in Hamburg liest.

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschspachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter mannschaftspost(at)web.de Bescheid.


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