Einträge mit dem Tag ‘Frauenbarcamp’


Judith Butler, nackte Frauen und Käsekuchen – kurz verlinktes aus der letzten Woche

13. September 2012 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 173 von 362 der Serie Kurz notiert

Judith Butler hat den Adornopreis bekommen. Wie die Verleihung so war, könnt Ihr bei der Emma lesen.

DerStandard hat die Flüchtlingsunglücke der letzten zwei Jahre zusammengefasst.

Die GQ kann einflussreiche Frauen nur nackt abbilden. Hängt sicher mit den Einstellungen am Fotoapperat zusammen. Alles weitere hier (auf englisch).

Elaina Deboard isst lieber Käsekuchen, als auf ihr Gewicht zu achten. Und hat einen sehr lesenswerten offenen Brief an Werbemacher_innen geschrieben, die Frauen als ständig joghurt-essende und Cappuccino-schlürfende Putz­monster darstellen, während Männer nichts können, außer Diamanten zu kaufen (englisch).

Frauen erhalten seltener die neue Generation von Stents bei Herz­krank­heiten, berichtete gendermed.info. Und das, obwohl sie bei schmalen Gefäßen deutliche Vorteile haben und daher bei Frauen häufiger eingesetzt werden könnten.

Die Pille danach sollte ohne Rezept verfügbar sein, meint Dorothee Kleinschmidt von pro familia in diesem Zeit-„Leser“artikel.

Nicht nur für Bremer_innen interessant: Der Schwerpunkt „Frauen aktiv im fairen Handel“ der frauenseiten.bremen

Robert Pattinson und Kirsten Stewart haben sich getrennt (die beiden spielen die Hauptrollen in den Twilight Verfilmungen). So weit, so uninteressant. Allerdings war es wohl Stewarts Untreue, die zur Trennung geführt hat und dieser Fakt wird auch Wochen danach immer noch heiß diskutiert. Die Huffington Post schreibt über dieses öffentliche „slut shaming“ (englisch).

Naomi Wolf hat ein Buch über Vaginas und Neurowissenschaft geschrieben. Das klingt, als könnte es gewaltig schief gehen. Ist es auch, wie New Statesman erläutert (englisch). Jaclyn Friedman nimmt es noch weiter auseinander.

Termine in Lübeck, München, Dortmund und weiteren Städten kommen nach dem Klick: (mehr …)


Facebook | |


Mit Highheels gegen das Patriarchat – die Neuigkeiten der Woche

20. Oktober 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 133 von 362 der Serie Kurz notiert

Am Wochenende war die Mädchenmannschaft beim Barcamp Frauen. Verena berichtete bereits für den Freitag und für uns. Auch in der tazim Vorwärts und der Seite der SPD gibt es jeweils einen Rückblick.

Männer mit Behinderungen sind stärker von sexueller Gewalt betroffen als Männer ohne Behinderungen, so die LA Times.

Die ukrainischen Femen waren und bleiben aktiv: „Mit Highheels und oben ohne gegen das Patriarchat.“

Heute hat die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek ihren 65. Geburtstag. DieStandard hat ein Porträt von Jelinek.

Unter den 1.133 Kandidat_innen, die in das Parlament in den Oman wollten, waren 77 Frauen: eine davon hat es geschafft.

In Afghanistan ist die Frauenquote im Parlament zwar höher, beim Wiederaufbau sei die Situation der Frauen aber zu lange vernachlässigt worden. Nach inzwischen zehn Jahren internationalen Einsatzes sei es immer noch nicht zum Strategiewechsel, vom militärischen, hin zum zivilen Aufbau gekommen, so die Ärztezeitung.

Junge Männer möchten gerne aufmerksame Väter mit Zeit für ihre Kinder werden, so die Süddeutsche. Nach der Geburt ist dann aber doch wieder das traditionelle Familienmodell angesagt. Schuld daran: Der Gender Pay Gap. Denn wenn er mehr verdient als sie, begräbt der Kontostand alle guten Vorsätze.

Über die Schwierigkeiten von Transgendern im Libanon berichtet der Daily Star (und einem kleinen Happy End).

Die ING-DiBa spendet je 1.000 Euro an die beliebtesten 1.000 Vereine. Das Girls Rock Camp freut sich über deine Stimme! Bis zum 15. November könnt ihr noch voten.

Es hört nicht auf: In der taz wird wieder einmal das „post-gender“-Konzept der Piraten diskutiert.

Termine nach dem Klick:

(mehr …)


Facebook | |


Wie war’s eigentlich beim Frauenbarcamp?

18. Oktober 2011 von Verena

Natürlich ist so ein Frauen-Barcamp nicht nur für Frauen gedacht. Vor allem dann nicht, wenn es um emanzipatorische Bestrebungen geht, die die ganze Gesellschaft betreffen. Trotzdem sind die Männer rar an diesem Samstag in der Berliner Kalkscheune. Aber so richtig stören tut das eigentlich niemanden. Was im vergangenen Jahr als der Versuch begann, Frauen ein Forum für politische, soziale und private Belange zu bieten, findet in diesem Jahr unter der Frage „Was wollt ihr eigentlich?“ seine Fortsetzung.
Das Barcamp soll eine „agendafreie Organisationsform“ sein. Wie das aussieht, zeigt sich bei der morgendlichen Sessionplanung: Nach knapp zwanzig Minuten stehen ein Dutzend Vorträge, Workshops und Wünsche für Diskussionsrunden auf dem Plan. Im Laufe des Nachmittags kommt noch einiges dazu. Nicht runtergeleiertes Expertenwissen und einschläfernde Monologe soll es hier geben, sondern ein Miteinander, Diskussionen auf Augenhöhe und der Austausch von Wissen.

Kübra Gümüsay über ihre erste, von Achselhaaren motivierte, Begegnung mit dem Feminismus (Foto via Barcamp Frauen)

Die Erstsemester-Studentin kann den Wunsch nach einer Session über Körperbilder genauso in den Raum werfen, wie die erfahrene Managerin ihren routinierten Vortrag über gläserne Decken halten kann. Die Anzahl der Teilnehmerinnen ist im Vergleich zum Vorjahr gewachsen – am Ende sind es 150. Und es zeigt sich, dass auch die Bandbreite an Themen zugenommen hat. Vom Karriere-Gap in der Wissenschaft über Sexual Harassement hin zu Netzpolitik reichen die Vorschläge. Dazwischen finden sich noch welche zu Ehrenmord, Burn-Out oder dem „Überleben als Single“.
Die lockere Planung ermöglicht Flexibilität und gibt dem gesamten Barcamp etwas Entspanntes. So entspannt, wie ein nächtliches Gespräch an der Bartheke. Vom Moderationskoffer in den Workshop-Räumen bis hin zu den kostenlosen Getränken ist alles gut organisiert. Bloß die Soja-Milch fehlt einer Twitterin für ihren Kaffee. (mehr …)


Facebook | |


In bed with Mädchenmannschaft – Der feministische Jahresrückblick 2010

5. Januar 2011 von Nadine

Das Missy-Magazin hat bereits vor ein paar Tagen mit einem Jahresrückblick aus feministischer Perspektive vorgelegt, wir ziehen nach. Worüber haben wir uns in 2010 besonders geärgert, welche Diskurse haben uns beschäftigt, welche Themen ließen uns Freudentänze aufführen? Die Mädchenmannschaft hat zum Jahresende die feministischen Köpfe rauchen lassen und herausgekommen ist eine Retrospektive in Form eines Podcasts. Anna, Magda und ich philosophieren eine knappe Stunde unter anderem über den Hebammenprotest, Judith Butler und die Burka-Verbote und lassen noch einmal unsere persönlichen Highlights des vergangenen Jahres Revue passieren. Dabei darf natürlich der obligatorische Rant gegen Frauenministerin Kristina Schröder nicht fehlen. Herzlichen Dank an unsere technische Assistenz Helga für die Produktion!

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


Download (mp3, 53 MB)

(mehr …)


Facebook | |



Anzeige