Einträge mit dem Tag ‘Frauen’


Manal Al-Sharif ist wieder frei

30. Mai 2011 von Helga

Vor ein paar Stunden kursierte es schon auf Twitter, nun ist klar, dass Manal Al-Sharif wieder frei ist. Sie hatte auf YouTube Videos bereit gestellt, die sie beim Autofahren zeigten und war verhaftet (wir berichteten kurz, das kotzende Einhorn hat darüber ausführlicher gebloggt). Vor ihrer Freilassung hatte Al-Sharif ihre Unterstützung für die Women2Drive-Aktion am 17. Juni aufgekündigt und ihr Twitteraccount war gelöscht worden. Inzwischen gibt es aber eine Reihe an Kampagnenseiten auf Facebook (We are supporting Manal Alsharif, Saudi Women Revolution), sowie eine Seite, die Videos autofahrender Saudi-Frauen sammelt.


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Statt handeln lieber das Umfeld verbessern

19. Januar 2011 von Barbara
Dieser Text ist Teil 12 von 13 der Serie Der F-Blick in die Politik

In dieser Kolumne werden die politischen Aktivitäten der Bundesregierung rund um das Reizthema “Frauenpolitik” kritisch betrachtet, das sich zumeist hinter der Familienpolitik verstecken muss.


Hatte das vergangene Jahr doch schon viel Traurigkeit mit dem Thema “Quote” verbunden, das in der aktuellen Bundesregierung einfach keine richtige Lobby hat, wenn es um Frauenpolitik geht, bringt das neue Jahr gleich noch mal einen Dämpfer.

Nicht Deutschland, nein das Nachbarland Frankreich führt nach Norwegen und Spanien eine Frauenquote für die Spitzenpositionen in den Unternehmen ein. Unternehmen, die bisher keine Frau an der Spitze haben, müssen innerhalb von sechs Monaten nach Inkrafttreten des Gesetzes (übrigens: ein Vorschlag der konservativen Regierungsmehrheit) eine Frau berufen. Innerhalb von sechs Jahren sollen 40 Prozent der Verwaltungsratsposten mit Frauen besetzt werden. Und wer es bis dahin immer noch nicht geschafft hat, muss sogar mit kleinen Strafen rechnen.

So wird in naher Zukunft neben den vielen französischen Aufsichtsräten auch jede Menge französische Aufsichtsrätinnen geben (können wir gleich mal üben, dieses Wort auch in unseren Sprachgebrauch zu integrieren, auch wenn es beim ersten Aussprechen vielleicht noch komisch klingen mag). Und das harte Klima in der Wirtschaft könnte sich tatsächlich in ein angenehm temperiertes Gleichberechtigungs-Durchatmen verwandeln – ist die Spitze eines Unternehmens geschlechtergerecht, bleibt ja mehr als Hoffnung für den Rest. Doch die FAZ klebt an diesen Gerechtigkeitsvorstoß gleich wieder das Vorurteil der ungeliebten Quotenfrau (scheinbar ist dort immer noch nicht klar, was eine solche Quote bedeutet, nämlich dass bei gleicher Eignung eine Bewerberin bevorzugt wird, solange bis es eben 40 Prozent Aufsichtsrätinnen gibt):

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Das wird mir alles nicht passieren

11. November 2010 von Barbara
Dieser Text ist Teil 47 von 58 der Serie Die Feministische Bibliothek

In ihrem neuen Buch „Das wird mir alles nicht passieren… Wie bleibe ich FeministIn“ erzählt die österreichische Autorin Marlene Streeruwitz (geboren 1950) von Situationen, die es häufig gibt: Eine Frau erfährt, dass ihr Liebhaber seine Ehefrau trotz vieler Versprechen nicht verlassen wird, eine Kranke wird von ihrem Mann mit der Pflegerin betrogen, ein Hausmann ist unglücklich neben seiner immens erfolgreichen Gattin. Die Geschichten sollen kein düsteres, trauriges Abbild des Lebens sein, sondern uns vielmehr aufrütteln, jeden Tag aufs Neue für Freiheit und das Recht auf Würde zu kämpfen. Und uns nicht von gut gemeinten Patentrezepten für ein perfektes Leben beirren lassen! Ich habe in Salzburg mit der Autorin gesprochen.

Haben Sie einen Ratschlag für die junge Frauen-Generation, die Berufsleben und Familienplanung noch vor sich haben? Gibt es Fehler, die zu vermeiden sind?

Ich würde ihnen raten, keine Angst vor Fehlern zu haben, weil in den Fehlern das Leben natürlich am meisten enthalten ist. Aber sie sollten versuchen, die Fehler so zu minimieren, dass sie sie managen können. Also, dass es nicht zu viele Fehler auf einmal gibt, und dass dieses große Unglück, das wir ja kennen in Frauenbiografien, dass das nicht über sie hereinbricht.

Ich würde auch immer raten, dass Frauen darauf achten, dass ihre Partner sie nicht zwingen, ihre eigenen Welten aufzugeben. Wenn jemand das verlangt, bedeutet das, das Eigene aufzugeben und sich eben hinzugeben. Das ist ein Machtverlust, der sehr genau zu überlegen ist.

Ich hatte beim Lesen Ihres Buches das Gefühl, das die von Ihnen beschriebenen Beziehungen auch daran scheitern, dass Menschen sich in Abhängigkeiten gebracht haben. Romantik hin, Romantik her, wie kann man das denn schaffen, dass man sich selbst in einer Partnerschaft nicht vergisst?

Wir wollen alle ein schönes Leben führen, wir wollen ein spannendes Leben führen, wir wollen ein sexuelles Leben führen, wir wollen ein erotisches Leben führen … Natürlich ist es ganz unrealistisch anzunehmen, dass uns das alles gelingen wird. Deshalb müssen wir immer wieder die Grundfrage stellen: „Ist das jetzt alles richtig für mich?“

Wir brauchen Personen, die durchgängig als Beobachter und Zeugen des eigenen Lebens existieren. Die gute Freundin oder die guten Freundinnen sind für eine Frau sehr wichtig, weil daran gesehen werden kann, wie weit sich eine Person von sich selbst entfernt. Zum Beispiel, um mit einem Mann mitzukommen. Mit einer solchen Unterstützung kann sie sagen, „…ist das jetzt gscheit oder ist es nicht gscheit“. Und ich finde auch, wenn eine Frau sagt, „es ist nicht gscheit“, aber es zahlt sich aus für sie, und sie weiß, welche Konsequenzen es sind, dann sollte sie es selbstverständlich machen. Denn diese Angst vor Unglück, darum kann es nicht gehen. Das ist auch etwas, was ich an diesen Emanzipations-Ratgebern nicht mag. Unglück ist eine selbstverständliche Folge von selbstverständlichem Leben und muss halt bewältigt werden.

Marlene Streeruwitz, „Das wird mir alles nicht passieren… Wie bleibe ich FeministIn“. Fischer-Verlag, 9,95 EUR. Auf der Website http://wie.bleibe.ich.feministin.org/ kann über die Geschichten diskutiert werden, sie können sogar online weiter geschrieben werden … und die Autorin liest und diskutiert mit.

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Schwanger, nicht krank

23. August 2010 von Barbara

Die taz meldet heute:

Schwangeren Frauen, die ein Beschäftigungsverbot vom Arzt erhalten, wird das Arbeitslosengeld gestrichen – die Bundesarbeitsagentur will es so. In Schleswig-Holstein klagt jetzt die erste Betroffene. Ihre Chancen, vor Gericht zu gewinnen, stehen nicht schlecht.

Die Geschichte einer 28-Jährigen, die wegen der Gefahr, ihr Kind als Frühgeburt zur Welt zu bringen, von ihrem Gynäkologen ein Beschäftigungsgebot auferlegt hat, ist verstörend. Denn mit diesem Beschäftigungsverbot, das das Leben ihres ungeborenen Kindes und auch ihr eigenes schützen soll, verliert sie den Anspruch auf Arbeitslosengeld. In den Lübecker Nachrichten sagt sie: “Ich habe keinen Anspruch mehr auf Mutterschutz, Kranken- und Elterngeld, muss mich über meinen Mann krankenversichern – rundum ein Ausfall von 10 000 Euro”. Und: “Jede alleinstehende Frau findet sich doch ganz schnell in einer Sozialwohnung wieder.” Auch die Gegenseite sagt etwas, nein, sie beruft sich auf die Vorschriften: “Bei einem generellen Beschäftigungsverbot ist man auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr einsetzbar”, sagt die Arbeitsagentur. So bleibt nur Hartz IV – oder eben eine Klage. Die hoffentlich gewonnen wird, damit das Regelwerk der Arbeitsagentur an dieser Stelle menschlich gemacht wird. Ach ja, und Gesetzgeber, tu etwas!


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Der kleine Unterschied ganz groß: Frauen im Netz

11. August 2010 von Magda

ComScore hat im Juni dieses Jahres eine Studie mit dem Titel Women on the Web: How Women are Shaping the Internet veröffentlicht, in der Zahlen und Statistiken zu Phänomenen aufgelistet sind, die ein Großteil der internetaffinen Menschen wahrscheinlich kaum überrascht: Der so genannte Gender Gap – die Ungleichheit des Zugangs zur Online-Welt in Hinblick auf Geschlecht – schließt sich zunehmend. Von den Internetuser_innen weltweit sind heute 54% männlich und 46% weiblich. In Singapur, den USA, Kanada, Neuseeland und Russland sind mindestens 50% oder mehr der Nutzer_innen weiblich, in Indien und Indonesien sind deren Anteile mit jeweils 28% und 35% am geringsten.

Obwohl Frauen und Männer im Internet in vielen Teilen der Welt quantitativ fast gleich stark vertreten sind, unterscheiden sich deren Nutzungsverhalten – wenn auch in vielen Bereichen nicht dramatisch: Weltweit verbringen Frauen mehr Zeit mit E-Mails, Instant Messenger (IM), Fotoseiten und insbesondere auf sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ.

Share of time spent online: Female vs. Males (zum Vergrößern bitte klicken)

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Selbermach-Sonntag (20. Juni 2010)

20. Juni 2010 von Barbara

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim Spielen Was war gut, was war schlecht in dieser Woche? Was ist mit den zwei möglichen Spitzenfrauen in Nordrhein-Westfalen? Was ist mit den ganzen anderen Frauen, die nicht in der Top-Ebene arbeiten? Oder die gar nicht arbeiten? Was ist euch aufgefallen? Was habt ihr vermisst? Hier ist Platz für euch und eure Meinung.


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Worüber ich will!

26. April 2010 von Helga
Dieser Text ist Teil 36 von 94 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:

INFEMME.twoday.net

Wie heißt du?
Rike Drust

Seit wann bloggst du?
Seit 2006.

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Weil mir langweilig war. Die Schreiberei für meinen Werbetexterinjob hat mich nicht ausgefüllt und ich habe nach einer anderen Möglichkeit gesucht. Einem Platz, in dem ich statt „Jetzt neu!“ und so weiter schreiben kann, was ich will.

Worüber schreibst du?
Worüber ich will :) Am häufigsten antworte ich Franz Josef Wagner, dem schlimmen Kolumnisten der BILD-Zeitung, auf seine unsäglichen Briefe. Die schicke ich ihm parallel auch häufig per Email, aber er hat noch nie geantwortet. Ansonsten schreibe ich über alles, was mich beschäftigt. Sonderbare Werbung und Fussball zum Beispiel. Oder Promis. Oder Hautärzte. Oder Politisches. Und seitdem ich ein Kind habe und mich als Gastbloggerin beim Missy Magazine vermehrt mit dem Thema auseinandergesetzt habe, geht es auch vermehrt wieder um Frauenthemen, weil ich schon ab der Schwangerschaft gemerkt habe, dass es ganz schön schwierig und scheisse sein kann, Feministin und Mutter gleichzeitig zu sein. Dass ich mich vorher so wenig mit Feminismus auseinandergesetzt habe, liegt an der Uni. Ich habe in Bristol einen MSc in Women‘s Studies gemacht, meine Magisterarbeit über Prostitution geschrieben und hatte ein Promotionsangebot zum selben Thema. Aber zu dem Zeitpunkt hatte ich genug von Theorie und Diskussion. Außerdem eckte ich mit meinem Pragmatismus und meiner zu „saloppen“ Art zu schreiben an. Das ist übrigens heute noch so. Ich schreibe meistens ziemlich aufgebracht, aber so, dass es etwas zu Lachen gibt. Dafür lange ich verbal dann auch gern etwas härter zu. Mein Mann hat deshalb öfter mal Angst, dass hier irgendwann Rechtsradikale oder religiöse Fanatiker vor der Tür stehen und mir auf die Fresse hauen wollen, ist aber bis jetzt nicht passiert.
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Die Blogschau

17. April 2010 von Barbara
Dieser Text ist Teil 72 von 143 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Ganz viel ging es in dieser Woche um die re:publica. Dazu wurde natürlich auch viel gebloggt. Einen ersten Zwischenstand über die Veranstaltungen, an denen wir beteiligt waren, haben wir selbst notiert; über den Sexismus im Chatstream während der Veranstaltung mit Anna Berg, Anne Roth und Klaus Schönberger über eben das berichtet Piratenweib. Darüber schreibt auch Anke Gröner und findet eine gute Zusammenfassung dazu: “Es ist wichtig, das Thema immer wieder auf die Tagesordnung zu bringen. Es ist wichtig klarzumachen, dass dieses Thema eben nicht irgendeine Randgruppenbefindlichkeit ist, sondern uns alle betrifft, nicht nur Frauen, sondern auch Männer.” Mehr über die re:publica hier bei uns.

Um political correctness geht es lantzschi, die lieber von “politische Korrektheit” spricht. Warum das so ist, erklärt sie in ihrem Text. Wunderbar ihr Resumee: “Ich habe in den vergangenen Tagen über Rentner geschimpft und dafür Kritik geerntet. Ich habe über eine alte Wessi-Katholikin geschimpft und dafür Kritik geerntet. In beiden Fällen habe ich also nicht auf meine eigene politische Korrektheit geachtet. In beiden Fällen hatten die Kritiker vielleicht nicht ganz unrecht. In beiden Fällen aber wurde ich kritisiert, weil ich doch dieses Dings da studiere und es besser wissen müsste. Ich bin nicht dieses Dings. Ich bin anders.”

Nicht anders, sondern woanders ist Antje Schrupp. Auch sie nimmt die re:publica zum Ausgang ihrer Überlegungen, und fasst zusammen “Ich interessiere mich generell weniger dafür, was Frauen nicht tun, sondern mehr dafür, was sie tun.”

Einen Eintrag über den Film “Training Rules: No Drinking, No Drugs, No Lesbians.”, der sich mit dem erfolgreichen Frauen-Basketballteam der Pennsylvania State University beschäftigt, gibt es auf queernews.at, deren Trainerin klarmachte: “… dass sie jede Spielerin, die sie für lesbisch hielt oder die mit Lesben befreundet war, sofort aus dem Team eliminieren würde.”

Um Zwangsoperationen in Zusammenhang mit dem gerne provokanten Radio-Moderator Howard Stern und seinem Kleiner-Penis-Contest geht es auf zwischengeschlecht.info.

Dem leidigen Thema Hausarbeit und Partnerschaft hat sich die denkwerkstatt angenommen. Und erinnert sich an das: “‘Du lässt deinen Mann mit ungebügeltem Hemd am Sonntag in die Kirche gehen?’, fällt mir da ein. Das hat eine ehemalige Nachbarin einst meine Mutter gefragt. Im Zustand vollkommen geistiger Klarheit.”

Zwei schöne Fundstücke zum Reizthema “Frauen und Humor, yeah!” gibt es hier: Einmal über die Kabarettistin Anny Hartmann, die auch bei Abtreibung Lacher kriegt. Auch gut ist ihre Nummer “Dicke Frauen im TV“.

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter mannschaftspost(at)web.de Bescheid.


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Immer wieder: Frauenquote

22. März 2010 von Barbara

Ein Artikel, der die letzten Ereignisse in Sachen Frauenquote gut zusammenfasst, wurde am Freitag im Zündfunk (BR) gesendet: Von Telekom über Opferfeminismus bis zu den CSU-Bemühungen, mehr Frauen nach oben zu bringen. Fazit:

Auf lange Sicht könnte die Quote also eine annähernd gleichberechtigte Verteilung von Arbeit und Kapital zwischen den Geschlechtern anstoßen.

Prost!


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Die Herdprämie

10. März 2010 von Barbara
Dieser Text ist Teil 2 von 13 der Serie Der F-Blick in die Politik

In dieser Kolumne werden die politischen Aktivitäten der Bundesregierung rund um das Reizthema “Frauenpolitik” kritisch betrachtet, das sich zumeist hinter der Familienpolitik verstecken muss.

Was an der Sache mit dem Elterngeld erfreulich ist, ist an der Sache mit dem Betreuungsgeld unerfreulich. Dieses Geld, das unsere Bundesregierung ab 2013 einführen will, ist eine monatliche Unterstützung von 150 Euro für Eltern, die ihr unter dreijähriges Kind zuhause betreuen möchten.

Zwei aktuelle Studien belegen, dass diese Betreuungsgeld-Idee in eine Sackgasse führt: Zum einen zeigt das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag des Bundesfinanzministeriums, dass sich die meisten Mütter nach Einführung des Betreuungsgelds genauso verhalten werden wie ohne: In der ZEW-Studie heißt das “Mitnahmeeffekt” – Mama wollte eh beim Kind bleiben und kriegt jetzt noch 150 Euro zusätzlich.

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