Schaffe, schaffe häusle baue
2. April 2010 von Verena
Verdammt erschreckende Tatsachen legen Helma Sick und Renate Fritz in ihrem Finanzratgeber auf den Tisch: In den letzten 20 Jahren hat sich bei Frauen in Sachen Altersvorsorge nicht viel verändert. Dabei glauben fast 94 Prozent der Frauen, die staatliche Rente reiche nicht für das Alter und müsse mit privater Vorsorge aufgepolstert werden. Geld zur Seite legen trotzdem nur die Hälfte. Zu wenig Geld, Keine Zeit oder Lust sind genauso gängige Ausreden wie der Satz, der Partner sei für die Altersvorsorge zuständig. Pustekuchen!, wissen die Autorinnen, denn nicht nur aufgrund jeder zweiten geschiedenen Ehe sollten Frauen ihre Geldgeschäfte in die eigene Hand nehmen. Und klar, je früher desto besser.
Helma Sick arbeitet zusammen mit ihrer Kollegin Renate Fritz als selbständige Finanzberaterin und berät außerdem seit Jahren die Brigitte-Leserinnen mit ihrer Finanzkolumne. Von daher ist anzunehmen, dass sich „Schöne Aussichten. Wie Frauen am besten vorsorgen“ leicht und verständlich lesen lässt. Auch für so Zahlen-Legasthenikerinnen wie mich.
Denn mit der Ausrede, mir ist das alles zu kompliziert, bin ich besonders eng befreundet. Also Scheuklappen ab und aufsitzen für den Ritt durch den Vorsorge-Dschungel. Dabei machen es einem die Autorinnen leicht, zuerst für die Notwendigkeit des Themas aufzurütteln, um dann individuelle Spar- und Anlagekonzepte vorzustellen – jeweils mit dem Tipp, was von dem einzelnen Modell zu halten ist oder eben nicht.
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