Einträge mit dem Tag ‘Finanzen’


Schaffe, schaffe häusle baue

2. April 2010 von Verena
Dieser Text ist Teil 42 von 60 der Serie Die Feministische Bibliothek

Verdammt erschreckende Tatsachen legen Helma Sick und Renate Fritz in ihrem Finanzratgeber auf den Tisch: In den letzten 20 Jahren hat sich bei Frauen in Sachen Altersvorsorge nicht viel verändert. Dabei glauben fast 94 Prozent der Frauen, die staatliche Rente reiche nicht für das Alter und müsse mit privater Vorsorge aufgepolstert werden. Geld zur Seite legen trotzdem nur die Hälfte. Zu wenig Geld, Keine Zeit oder Lust sind genauso gängige Ausreden wie der Satz, der Partner sei für die Altersvorsorge zuständig. Pustekuchen!, wissen die Autorinnen, denn nicht nur aufgrund jeder zweiten geschiedenen Ehe sollten Frauen ihre Geldgeschäfte in die eigene Hand nehmen. Und klar, je früher desto besser.

Helma Sick arbeitet zusammen mit ihrer Kollegin Renate Fritz als selbständige Finanzberaterin und berät außerdem seit Jahren die Brigitte-Leserinnen mit ihrer Finanzkolumne. Von daher ist anzunehmen, dass sich „Schöne Aussichten. Wie Frauen am besten vorsorgen“ leicht und verständlich lesen lässt. Auch für so Zahlen-Legasthenikerinnen wie mich.

Denn mit der Ausrede, mir ist das alles zu kompliziert, bin ich besonders eng befreundet. Also Scheuklappen ab und aufsitzen für den Ritt durch den Vorsorge-Dschungel. Dabei machen es einem die Autorinnen leicht, zuerst für die Notwendigkeit des Themas aufzurütteln, um dann individuelle Spar- und Anlagekonzepte vorzustellen – jeweils mit dem Tipp, was von dem einzelnen Modell zu halten ist oder eben nicht.

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Es geht ums Geld, Kinder. Ums Geld.

3. Dezember 2009 von Helga

Bisher hieß es häufig, Frauen seien weniger risikofreudig als Männer bei der Geldanlage oder investierten es einfach mehr in Schuhe. Eine neue Studie zeigt, dass die Gründe dafür nicht biologisch sind.

Vielmehr haben Frauen oft weniger Einkommen und Vermögen. „Bei gleichen finanziellen Grundvoraussetzungen zeigen Männer und Frauen die gleiche Neigung zu riskanten Anlageprodukten“, sagt Nataliya Barasinska, Mit-Autorin der Studie. […] oft sind gerade riskantere Anlagemöglichkeiten erst dann sinnvoll, wenn ein gewisser Kapitalbetrag eingesetzt wird – das liegt etwa an hohen Gebühren zur Depotführung und am hohen Nominalwert vieler Wertpapiere.

Teilzeitarbeit, Karriereaussetzer, eine letzte unerklärte Lücke, aber die Unterschiede im Geldbeutel beginnen bereits im Kindesalter. Jungen erhalten mehr Taschengeld als Mädchen, berichtet die Zeit.

Während Jungs durchschnittlich 19,08 Euro im Monat bekommen, müssen sich Mädchen im Schnitt mit 16,13 Euro begnügen.


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