Einträge mit dem Tag ‘Fettes Brot’


weiblich und schwul

28. Mai 2009 von Verena

Auf entlegenen Wegen
In veregneten Städten
Nach vernebelten Feten
In zertreten Beeten
An beschädigten Theken
Auf ungezählten Planten
Im täglichen Leben
Könnt ihr schwulen Mädchen begegnen

Ich dachte, was Fettes Brot über „Schwule Mädchen“ singen, sei der künstlerischen Freiheit geschuldet. Dass uns schwule Mädchen und Frauen, sogenannte Girlfags, tatsächlich im täglichen Leben begegnen, weiß unsere Leserin Ili. Selber eine Girlfag will sie für mehr Aufklärung und Präsenz sorgen – damit über den Suchbegriff „Schwule Mädchen“ eben nicht nur der Song von Fettes Brot auftaucht. Auf ihrer Internetseite schreibt sie:

Ich möchte mit dieser Seite die Frauen erreichen, die “schwul fühlen” und sich (auch sexuell) zu schwulen/bisexuellen Männern hingezogen fühlen.
Das heißt: Nicht Frauen, die einfach “nur”
- Schwule heiß finden und/oder gerne Schwulen-Pornos sehen
- sich einen schwulen besten Freund wünschen oder die es
schade finden, dass ihr bester Freund schwul ist, weil “Schwule
die besseren Männer” sind. Für eine GirlFag sind Männer oft nicht
interessant, obwohl sie schwul sind, sondern eben weil sie es
sind. (es ist also nicht “schade”, dass er schwul ist, sondern
gerade das Interessante!)

Der Mädchenmannschaft hat sie ein paar weitere Fragen beantwortet Zum Weiterlesen bitte klicken
(weiterlesen …)


Facebook | |


Feministische Hiphopper

20. April 2008 von Susanne

Die aktuelle Emma portraitiert die netteste Hiphop-Band Deutschlands: Fettes Brot. Und die entpuppen sich im Gespräch als Feministen:

„Wir freuen uns, wenn Frauen feministische Ansätze in unserer Musik entdecken. Wir wollen einen respektvollen Umgang zwischen Männern und Frauen propagieren. Alles andere finden wir ekelhaft“, sagt Boris Lauterbach alias König Boris.

In ihren besten Momenten vereinen die drei Bühnenakteure Ausgelassenheit, Sensibilität und Tiefe mit einem grundempathischen Gesellschaftsbild. Dafür mussten sie in ihren 15 Jahren Bandgeschichte trotz wiederholter Hitparadentauglichkeit immer wieder mal Prügel von der Rap-Polizei einstecken. Als „Pop-Schweine“, „Weicheier“, „Muttis Lieblinge“ und „Profeministen“ werden die Fetten Brote beschimpft.

Hiermit sei den Dreien ein deutliches “Feminist des Tages” ins Muttiheft gestempelt.

(Foto: Cover der neuen Platte “Strom und Drang”)


Facebook | |



Anzeige