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	<title>Mädchenmannschaft &#187; Feministinnen</title>
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		<title>Lasst mich die Stereotype bedienen!</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2012 15:19:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kübra</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mal unter uns. Wenn ich schon Rassismus und Islamophobie in der Gesellschaft anprangere, dann muss ich bitte schön auch über die vielen Probleme innerhalb der muslimischen Gemeinden sprechen, nicht wahr? Ein bisschen auf die Köppe der Muslime hauen. Na klar, her mit der schmutzigen Wäsche! Eine sehr beliebte schmutzige Wäsche ist ja der Sexismus, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal unter uns. Wenn ich schon Rassismus und Islamophobie in der Gesellschaft anprangere, dann muss ich bitte schön auch über die vielen Probleme innerhalb der muslimischen Gemeinden sprechen, nicht wahr? Ein bisschen auf die Köppe der Muslime hauen. Na klar, her mit der schmutzigen Wäsche!</p>
<p>Eine sehr beliebte schmutzige Wäsche ist ja der Sexismus, das Patriarchat und die unterdrückten Frauen der Muslime. Darum ging es kürzlich auch im Artikel der ägyptisch-amerikanischen Journalistin und Aktivistin Mona El Tahawy in ihrem Artikel <a href="http://www.foreignpolicy.com/articles/2012/04/23/why_do_they_hate_us">„Warum hassen sie uns?“</a></p>
<p>Eine nackte Frau, die Haut schwarz bemalt, der Augenbereich Niqab-ähnlich ausgespart, schaut verschüchtert in die Kamera und ziert das<a href="http://www.foreignpolicy.com/issues/current"> Titelbild des amerikanischen Magazins Foreign Policy</a>. El Tahaways These: Arabische Männer hassen uns Frauen. Um ihre These zu untermauern folgen Beispiele, wie das saudische Fahrverbot für Frauen, Genitalverstümmelung und Jungfrauentests in Ägypten – einmal querbeet durch die arabische Welt.</p>
<p>Als mit Erscheinen des Artikels <a href="http://stream.aljazeera.com/story/womens-rights-middle-east-0022198">im Internet heiße Diskussionen</a> über den Artikel tobten, schrieb ein weißer Leser belustigt, der Ärger der arabischen und muslimischen Leser rühre nur daher, dass man ihre schmutzige Wäsche offen der westlichen Gesellschaft vorgeführt habe. Wie lustig.</p>
<p>Doch die meisten Kritikerinnen sind arabische, muslimische und asiatische Feministinnen und Aktivistinnen. Frauen, die genau die gleichen Themen anprangern wie Mona El Tahawy, darüber schreiben und an der Basis gegen den Sexismus ankämpfen.</p>
<p>Ihre Kritik war unter anderem, El Tahawy würde die arabisch-muslimische Frau als ein hilfloses Wesen, den Mann als aggressiven Patriarchen darstellen und damit westliche Stereotypen über die Muslime und Araber füttern. Sie würde sich als vermeintlich einzige Sprecherin muslimischen Frauen positionieren und sich als mutige Journalistin profilieren.</p>
<div>
<div id="attachment_30005" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/05/kuebras-drawing-450x332.jpg"><img class="size-large wp-image-30005 " title="Bild gemalt von Kübra" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/05/kuebras-drawing-450x332.jpg" alt="Bild gemalt von Kübra" width="450" height="332" /></a><p class="wp-caption-text">Bild gemalt von Kübra</p></div>
<p>„Ach komm doch, Kübra. Kritisier die Muslime, der Glaubwürdigkeit wegen“, empfahl mir kürzlich jemand, der es gut mir meinte. So geht es doch viel einfacher, erfolgreich zu werden. Bücher mit den Titeln „Die Unterdrückung der muslimischen Frau“ oder „Sex, Schleier und Sehnsucht“ würden sich doch verkaufen wie warme Semmeln. Lasst mich Stereotypen bedienen, die voyeuristischen Fantasien befriedigen und mich selbst als heroisch-mutige Journalistin profilieren, die sich vom Rest der rückständigen Muslime absetzt. Ich werde die gute Muslimin sein. Die, die in das Bild passt.</p>
<p>Heißt das, man soll Muslime nicht kritisieren? Heißt das, ich werde nie über den Sexismus in muslimischen Gemeinschaften schreiben? Die Frage ist nicht, ob man kritisieren darf, die Frage ist: wo und wie.</p>
<p>Als Feministin spreche ich in muslimischen Gemeinden über Sexismus, ich motiviere Frauen, sich von Rollenbildern zu befreien. Ich spreche über Homophobie oder Antisemitismus. Das werde ich noch öfter auf meinem Blog oder in muslimischen Medien tun. Das muss aber nicht in einer Kolumne geschehen, die mehrheitlich von weißen Nichtmuslimen (Nachtrag: gemeint ist Mehrheitsgesellschaft) gelesen wird. Und nicht selten kommt es vor, dass ich Muslime in dieser Kolumne kritisiere und Missstände benenne. Jedoch in dem Bemühen, nach Ursachen zu suchen. Denn jede banale Vereinfachung macht die Realität kaputt.</p>
<p><em>Diese Kolumne ist ursprünglich in der <a href="http://www.taz.de/Kolumne-Das-Tuch/!93702/">taz</a> erschienen.</em></p>
</div>
<div>
<p><em><strong>NACHTRAG</strong> (auch nachzulesen auf: <a href="http://ein-fremdwoerterbuch.blogspot.co.uk/2012/05/her-mit-der-schmutzigen-wasche.html" target="_blank">ein-fremdwörterbuch</a>)</em></p>
<p><span id="more-30001"></span>Die Frage der Kritik lässt sich um einen (unsichtbaren) Aspekt ergänzen: Neben dem Wo und Wie, das <em>Warum</em>.</p>
<p>Warum sollte man von Missständen berichten?</p>
<p>Um zu zeigen, wie rückständig, schlecht, verachtenswert jemand/eine Gruppe ist? Weil ich damit schneller Gehör finde, von der Mehrheitsgesellschaft mir auf die Schultern klopfen lassen kann, mehr Geld verdiene, auf mehr Podien eingeladen werde und mehr Applaus erhalte? Weil es <em>so </em>einfach einfacher ist?</p>
<p>Eine Freundin erzählte kürzlich, wie eine sehr bekannte/berühmte türkischstämmige Journalistin ihr während eines Praktikums in einer Fernsehredaktion einen Ratschlag gab: Sie solle sich Undercover in eine bestimmte muslimische Gemeinschaft einschleichen (werde ich hier nicht spezifizieren) und dann einen Skandalartikel darüber verfassen. Dann hätte sie einen Posten in der Redaktion sicher. Meine Freundin lehnte ab.</p>
<p>Das Skandalberichten über die &#8220;eigenen Leute&#8221; macht halt Geld. Eine Talkshow-Einladung hat man damit sicher in der Tasche. Es macht Spaß, eine von &#8220;denen&#8221; da sitzen zu haben, die der Mehrheitsgesellschaft sanft den Bauch streichelt und erzählt, dass sie ja vollkommen Recht hätten mit ihren Vorurteilen und Ängsten, denn man komme ja selber daher. &#8220;Und die, die müssen&#8217;s ja wissen!&#8221;</p>
<p>Necla Kelek, Seyran Ates oder Ayaan Hirsi Ali. Alles Frauen, &#8220;die&#8217;s wissen müssen.&#8221; Frauen, die ihren Hintergrund und (schlechte) persönliche Erfahrungen nutzen, um sich durch populistisch-pauschalisierende Vereinfachungen auf dem Rücken der Menschen über die sie schreiben, zu profilieren, sich von ihnen als die &#8220;Besseren&#8221; abzuheben und um sich von der Mehrheitsgesellschaft applaudieren zu lassen. Sie machen Geld in einem schmutzigen Geschäft.</p>
<p>Und die Grenze ist nicht eindeutig. Vor einigen Wochen schrieb ich einen Artikel mit dem Titel <a href="http://ein-fremdwoerterbuch.blogspot.co.uk/2012/03/nur-weil-ich-schwarz-bin.html">&#8220;Nur weil ich schwarz bin&#8221;</a>. Ich warnte davor, dass der inflationäre Gebrauch des Rassismus-Vorwurfs den eigentlichen Opfern schaden werde. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Victim_blaming">&#8220;Victim Blaming</a>&#8220;, also Opferschelte, sei das, warf man mir von Seiten <a href="http://maedchenmannschaft.net/nur-weil-ich-schwarz-bin/#comments">feministischer und anti-rassistischer AktivistInnen</a> vor. Mit einer (weißen, nicht-muslimischen) Freundin, die ebenfalls die gleiche Kritik aussprach, traf ich mich, weil ich überrascht war und die Kritik verstehen wollte. &#8220;Meine Absicht war doch nur&#8221;, sagte ich, &#8220;zu warnen, potentielle Opfer zur Selbstkritik aufzurufen.&#8221; Ich erklärte ihr, dass Selbstkritik ein essentieller Bestandteil der Diskussion innerhalb der muslimischen Communities sei. &#8220;Aber der Artikel ist nicht in einem Medium erschienen, das sich direkt und vor allem an Muslime wendet&#8221;, sagte sie &#8211; zu Recht. Mit dem Text hatte ich Applaus von Leuten erhalten, die mir sonst nie applaudierten (ganz im Gegenteil). Das gab mir Anlass meine eigene Position und Rolle zu überdenken.</p>
<p>Also nochmal, warum sollte man von Missständen berichten?</p>
<p>Um die Missstände zu <em>bekämpfen</em>. Ein Bericht über Missstände sollte nicht Teil des Problems, sondern Teil der <em>Lösung</em>, der Entschärfung sein. Der Journalist, so meine möglicherweise utopische Überzeugung, sollte ein ernsthaftes Interesse an der Problematik haben und auf ein friedliches Miteinander abzielen. Das ist nicht naiv. Das ist nicht verklärt. Das ist, ebenso wie Neutralität, ein Bestreben. Eines jedoch, dass sich vielleicht realisieren lässt. (Man zeige mir einen neutralen Journalisten und ich widerrufe meine Aussage. Bis dahin: Ein guter Journalist ist einer, der weiß, dass er nicht neutral ist, damit umgeht und Konsequenzen zieht).</p>
<p>Und hier sind wir bereits in einer ganz grundlegenden Diskussion gelandet. Der ethische Journalist vs. der (Boulevard-)Journalist, der sich an den Problemen anderer ergötzt und an ihnen verdient. Selbst wenn beide über exakt das gleiche Thema berichten, unterscheidet sich neben dem<em>Warum </em>auch das <em>Wie </em>gewaltig voneinander.</p>
<p>Ich spreche über Islamophobie, Sexismus, Homophobie und Rassismus in der <em>Gesamtgesellschaft</em>vor der <em>Gesamtgesellschaft</em>. In einem muslimischen Medium hingegen würde ich nicht<em>pauschalisierend</em> darüber schreiben, wie islamophob die Deutschen doch seien.</p>
<p>Über Sexismus und Homophobie innerhalb der <em>muslimischen Communities</em> spreche ich vor<em>muslimischen </em>Publikum (und da es auch innermuslimisch Rassismus gibt, spreche ich auch dort über Rassismus). In einem nichtmuslimischen Medium würde ich hingegen nicht <em>pauschalisierend</em>darüber schreiben, wie homophob die Muslime doch seien. Denn ich habe ein ernsthaftes Interesse an der Lösung dieser Missstände.</p>
<p>Habe ich deshalb zwei Gesichter? In den Augen mancher: sehr wahrscheinlich. Aber zumindest zwei Gesichter der gleichen Medaille.</p>
<p>Um die Frage des <em>Wie</em> und <em>Wo</em> noch mal an einem Beispiel zu erläutern: In Medien, die sich durch islamophob-populistische Artikel einen Namen gemacht haben, würde ich unter keinen Umständen über innermuslimische Probleme schreiben. In (meiner Meinung nach) ausgewogenen Qualitätsmedien jedoch sehr wohl, allerdings im Versuch reflektiert, tiefgehend und lösungsorientiert an das Thema heranzugehen. Und in einem muslimischem Medium würde ich über das innermuslimische Problem nicht nur schreiben, sondern auch schön auf die Kacke hauen.</p>
<p>Also: Scheue ich mich innermuslimische Probleme anzusprechen? <a href="http://taz.de/!59000/">Nein</a>, <a href="http://taz.de/!69042/">nein</a>, <a href="http://ein-fremdwoerterbuch.blogspot.co.uk/2011/09/sezer-muss-gehen.html">nein</a>, <a href="http://ein-fremdwoerterbuch.blogspot.de/2012/04/wenn-frauen-das-kopftuch-ablegen.html">nein</a> und <a href="http://www.taz.de/!63206/">nein</a>. Um nur Taz-Kolumnenbeispiele zu nennen.</p>
<p>Es geht nämlich um das Wie, Wo und auch: Warum.</p>
</div>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=30001&amp;md5=981900ed358f1cf712131387bd3c2538" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Das Wort zum Freitag]]></series:name>
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		<title>Kotztüten und andere Ekelfälle &#8211; die Blogschau</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 07:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Baum der Glückseligkeit will nicht auf den Revolutionen einer linken Szene tanzen, in der Männer Machos bleiben und es Frauen noch immer an Selbstbewusstsein mangelt. Über den respektvollen Umgang mit trans* und nicht-geschlechtskonformen Identitäten klärt ein neuer Infoflyer auf &#8211; femKo hat ihn gepostet. Kotztüte Kristina Schröder hat ein Buch geschrieben, wie wir leider zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Baum der Glückseligkeit</em> <a href="http://baumderglueckseligkeit.blogsport.de/2012/04/15/machismo-gegen-kapitalismus-oder-so-hab-ichs-verstanden/" target="_blank">will nicht</a> auf den Revolutionen einer linken Szene tanzen, in der Männer Machos bleiben und es Frauen noch immer an Selbstbewusstsein mangelt.</p>
<p>Über den respektvollen Umgang mit trans* und nicht-geschlechtskonformen Identitäten klärt ein neuer Infoflyer auf &#8211; <em>femKo</em> hat ihn <a href="http://femko.blogsport.de/2012/04/09/fuer-einen-respektvollen-umgang-mit-identitaeten-jenseits-des-normativen-zweigeschlechtssystems/" target="_blank">gepostet</a>.</p>
<p>Kotztüte Kristina Schröder hat ein Buch geschrieben, wie wir leider <a href="http://maedchenmannschaft.net/offener-brief-kristina-schroeder-nicht-meine-ministerin/" target="_blank">zur Kenntnis</a> nehmen mussten. <em>Recht und Geschlecht</em> hat es <a href="http://rechtundgeschlecht.wordpress.com/2012/04/16/its-the-individuum-stupid-politik-ohne-leitbild-kristina-schroders-neues-buch/" target="_blank">gelesen, rezensiert und Pressestimmen eingefangen</a>.</p>
<p><em>Antje Schrupp</em> dagegen will Schröders Buch nicht lesen. Nicht, weil sie alles schlecht findet, was die Ministerin tut oder nicht tut, sondern weil Schröder in &#8220;Danke, emanzipiert sind wir selber!&#8221; sämtliche <a href="http://antjeschrupp.com/2012/04/17/antifeminismus-pur-warum-ich-kristina-schroders-buch-nicht-lesen-werde/" target="_blank">platten Argumente des Antifeminismus&#8217;</a> bedient.</p>
<p>Was Schröder <a href="http://www.karnele.de/weg-mit-dieser-verzogenen-goere/" target="_blank">so alles nicht tut</a>, listet dann noch einmal <em>Karnele</em> in einem sehr wütenden Beitrag auf.</p>
<p><em>StopTalk</em> kritisiert den Brief gegen Schröder, weil die <a href="http://stoptalk.wordpress.com/2012/04/19/not-my-representatives/" target="_blank">nationalistischen und rassistischen Ideologien</a> der Ministerin bei der Kritik unter den Tisch gefallen sind.</p>
<p>Und ein letztes Mal Schröder: Wer das Buch (mit guten Nerven) lesen möchte, kann es so wie <em>dieTilde</em> machen: Eine kauft das Buch und gibt es dann mit <a href="http://die-tilde.de/?p=7897" target="_blank">an den Rand gekritzelten Anmerkungen</a> immer an andere weiter &#8211; so können es viele lesen, aber gekauft werden muss es nur einmal.</p>
<p>Gender Pay Gap?! Den gibt es doch gar nicht… jaja, die Reaktion kennen wir. <em>Rheinsalon</em> <a href="http://rheinsalon.wordpress.com/2012/04/17/was-von-der-diskriminierung-ubrig-bleibt/" target="_blank">erklärt</a> deshalb noch mal in Ruhe und mit der Unterstützung zweier Wissenschaftlerinnen von der Hans-Böckler-Stiftung, warum Frauen in Deutschland im Jahr 2012 immer noch weniger verdienen als Männer.</p>
<p>Hex Hex: <em>Anarchie und Lihbe</em> <a href="http://anarchieundlihbe.blogsport.de/2012/04/18/hexen-hexen-d-i-y-fuer-menstruiererinnen-und-menstruierer/" target="_blank">stellt</a> das zine &#8220;Hot Pantz&#8221; vor, das über die weiblichen Geschlechtsorgane und ihre Funktion aufklärt und viele Kräuterkundetipps zum Umgang mit Menstruationsbeschwerden gibt. Außerdem arbeitet sie gerade an einer Übersetzung ins Deutsche.</p>
<p><em>Denkwerkstatt</em> wirft einen <a href="http://www.denkwerkstattblog.net/2012/04/girls-scandal/" target="_blank">feministischen Blick</a> auf die neuen US-Serien &#8220;Girls&#8221; und &#8220;Scandal&#8221;</p>
<p><em>feministmum</em> <a href="http://feministmum.wordpress.com/2012/04/19/der-mann-ist-in-karenz-feministmum-beobachtet-sich-selbst/" target="_blank">beobachtet</a> sich und den neuen Alltag mit dem Mann in Elternzeit. Sorgen darum, dass er sich langweilen könnte und Dankbarkeit, dafür, dass er das macht, hinterfragt sie kritisch.</p>
<p>Und noch eine Info für eure <strong>Terminkalender</strong>: Noch bis zum 25. April gibt es zahlreiche Aktionen, um gegen die Genitalverstümmelungen der Uniklinik Marburg zu protestieren. Zum Beispiel am Sonntag, den 22.4. einen friedlichen Protest vor der Uniklink Gießen. <em>Zwischengeschlecht</em> hat alle weiteren <a href="http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2012/04/06/Proteste-Info-Marburg-Giessen" target="_blank">Infos</a>.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=29068&amp;md5=4793c1c8863a690a676ea199aa4be200" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Genderissimi: Die Blogschau]]></series:name>
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		<title>Sexismus, Rassismus &#8211; von allem zu viel: Die Blogschau</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 09:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ohne Axe hätten FeministInnen nur halb so viel zu tun. Bezugsgruppe Beckham kommentiert die jüngste Kampagne der Deo-Stinker. Und die jüngste H&#38;M-Unterwäschenkampagne kriegt auch einen geklebt. Sexistische Kackscheisse passiert natürlich nicht nur in der Werbung, auch die Comics sind prädestiniert, weibliche Körper in einer Art und Weise darzustellen, die nicht nur Anatomie-Experten kotzen lässt. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne Axe hätten FeministInnen nur halb so viel zu tun. <em>Bezugsgruppe Beckham</em> <a href="http://bezugsgruppe-beckham.tumblr.com/post/18261098113/klebt-euch-einen" target="_blank">kommentiert</a> die jüngste Kampagne der Deo-Stinker. Und die jüngste H&amp;M-Unterwäschenkampagne kriegt auch einen geklebt.</p>
<p>Sexistische Kackscheisse passiert natürlich nicht nur in der Werbung, auch die Comics sind prädestiniert, weibliche Körper in einer Art und Weise darzustellen, die nicht nur Anatomie-Experten kotzen lässt. Die <em>Eschergirls</em> <a href="http://eschergirls.tumblr.com/" target="_blank">kotzen</a> mit.</p>
<p>Den Unternehmerinnen und KünstlerInnen des Berliner Sigmaringer 1-Zentrums <a href="http://sigmaringer1.wordpress.com/2012/02/23/sigmaringer1aufderstreichliste/" target="_blank">droht</a> die Räumung. Am 8. März wird über den Kauf des Gebäudes entschieden. Im Blog gibt es alle Infos, warum der Erhalt des Zentrums dringend notwendig ist.</p>
<p><em>Wolkenkuckucksblog</em> <a href="https://wolkenkuckucksblog.wordpress.com/2012/02/26/onlinesichtbarkeit-und-mama-blogs/" target="_blank">macht</a> sich anhand <a href="http://thesocietypages.org/socimages/2012/02/23/social-privilege-and-mom-blogging/" target="_blank">dieses Beitrags</a> auf <em>Social Images</em> Gedanken über die mangelnde Diversität sogenannter Mamablogs</p>
<p><em>Das Ende des Sex</em> <a href="http://dasendedessex.blogsport.de/2012/02/25/intersex-zur-stellungnahme-des-deutschen-ethikrates-intersexualitaet/" target="_blank">äußert</a> sich zur Stellungsnahme des deutschen Ethikrates zur Intersexualität und bemängelt nicht nur die bedenkenswerte medizinische Terminologie, mit der Intersexualität noch immer als Krankheit stigmatisiert wird sondern auch die Laxheit im Umgang mit dem medizinischen Forschungsstand an sich.</p>
<p>Über ihre geschlechtsangleichende Operation <a href="http://michaela-bodensee.blogspot.com/2012/02/der-krankenhausaufenthalt.html" target="_blank">berichtet</a> Michaela Werner in ihrem Blog &#8211; inklusive Blick vom Krankenhausbett aus und Podcast.</p>
<p><a href="http://highoncliches.wordpress.com/2012/03/01/rassismus-nah/" target="_blank">Richtig miesen Rassismus</a> hat <em>High On Clichés</em> gefunden: Der Jahreskalender der Deutschen Polizeigewerkschaft greift mit grotesk überzeichneten Stereotypen von Schwarzen und Migrant_innen völlig daneben. Aber Rassismus? Nah!</p>
<p>Auch<em> Afrika Wissenschaft</em> <a href="http://afrikawissenschaft.wordpress.com/2012/02/28/hipster-headdress-niemals-cool-niemals-hip/" target="_blank">ärgert</a> sich über rassistische Stereotype, gefunden in der Modefotostrecke des aktuellen Missy Magazines. Die haben mittlerweile auch schon drauf reagiert.</p>
<p>Das <em>Missy Magazine</em> dagegen freut sich über ihren <a href="http://missy-magazine.de/2012/03/02/im-marzen-die-manner/" target="_blank">März-Blogger</a>: Hans-Georg Nelles vom Väter-Blog, passend zur aktuellen Ausgabe, in der der Feminismus mit Eiern näher begutachtet wird.</p>
<p>&#8220;Hate Crime vs. Hate speech?&#8221;, fragt <em>Karnele</em> und <a href="http://www.karnele.de/lesben-schlagen-schwulen-zusammen/" target="_blank">berichtet</a> über die Anklage dreier Lesben in den USA, die einen Schwulen zusammen geschlagen haben sollen &#8211; nicht aus Schwulenfeindlichkeit sondern als Reaktion auf dessen rassistische Beschimpfungen.</p>
<p><em>Queernews</em> <a href="http://queernews.at/archives/2936" target="_blank">berichtet</a> über die Entscheidung des philippinischen Supreme Court, die Homosexualität eines Richters nicht als unmoralisch zu werten.</p>
<p>Die <a href="http://www.pro-quote.de/" target="_blank">Aktion</a>, mit der mehr 350 Journalistinnen vergangene Woche eine Quote von 30 Prozent Frauenanteil in redaktionellen Führungspositionen gefordert haben, habt ihr wahrscheinlich mitbekommen. <em>Antje Schrupp</em> hat den Aufruf nicht unterzeichnet. Warum und was sie stattdessen tut, <a href="http://antjeschrupp.com/2012/03/01/ich-fordere-nichts-von-mannern-was-ich-stattdessen-tue/" target="_blank">erklärt</a> sie in ihrem Blog.</p>
<p>Eine <a href="http://previously.us/" target="_blank">neue Folge</a> von <em>previously</em> ist da: der Radiosendung, die TV-Serien auf ihren Umgang mit Sexismus, Rassismus etc untersucht. Die früheren Folgen + Transkripte findet ihr ebenfalls jeweils auf der Startseite.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=27674&amp;md5=cd0beb9402700047693dc33cc3de32bc" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Genderissimi: Die Blogschau]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Was Feministinnen wirklich tun</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/was-feministinnen-wirklich-tun/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 08:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
		<category><![CDATA[Feministinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Meme]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt so ein schönes neues Meme im Netz, dass verschiedene Berufe oder Bezeichnungen auf&#8217;s Korn nimmt und die unterschiedlichen Wahrnehmungen aufzeigt. Das Meme zu Feministinnen wollen wir euch selbstverständlich nicht vorenthalten: Von oben links nach unten rechts: Was FOX News (konservativer US-amerikanischer Nachrichtensender) über mich denkt Was die Gesellschaft über mich denkt Was ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt so ein schönes neues <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internet-Ph%C3%A4nomen" target="_blank">Meme</a> im Netz, dass verschiedene Berufe oder Bezeichnungen auf&#8217;s Korn nimmt und die unterschiedlichen Wahrnehmungen aufzeigt. Das Meme zu Feministinnen wollen wir euch selbstverständlich nicht vorenthalten:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/02/feminists.jpeg"><img class="aligncenter  wp-image-27152" title="Feminist_innen" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/02/feminists.jpeg" alt="" width="400" height="393" /></a></p>
<p>Von oben links nach unten rechts:</p>
<ol>
<li>Was FOX News (konservativer US-amerikanischer Nachrichtensender) über mich denkt</li>
<li>Was die Gesellschaft über mich denkt</li>
<li>Was ich über mich denke</li>
<li>Was ich wirklich tue</li>
</ol>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=27151&amp;md5=661c92d51d1fc4e709060c3056b7e984" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Gegen Karrieredruck und für mehr Zeit an den Instrumenten</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/gegen-karrieredruck-und-fuer-mehr-zeit-an-den-instrumenten/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 08:07:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
		<category><![CDATA[Im Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Im Musikbusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Feministinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Kenny Kenny Oh Oh]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Leipziger Punk-Band Kenny Kenny Oh Oh hatte nicht etwa die US-amerikanische Fernsehserie South Park sondern einen Song von Le Tigre im Kopf, als sie ihren Bandnamen aussuchte. Im Interview mit der Mädchenmannschaft sprechen die Musikerinnen über die feministische Musikszene in Leipzig, nerviges Mackerverhalten und ein ätzendes Jurastudium. Ihr kommt aus Leipzig. Wie schaut es dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Leipziger Punk-Band <strong>Kenny Kenny Oh Oh</strong> hatte nicht etwa die US-amerikanische Fernsehserie South Park sondern einen Song von Le Tigre im Kopf, als sie ihren Bandnamen aussuchte. Im Interview mit der </em>Mädchenmannschaft<em> sprechen die Musikerinnen über die feministische Musikszene in Leipzig, nerviges Mackerverhalten und ein ätzendes Jurastudium.</em></p>
<div id="attachment_26953" class="wp-caption aligncenter" style="width: 471px"><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/01/bildschirmfoto-p1010457.mov-11.png"><img class=" wp-image-26953" title="Kenny Kenny Oh Oh - Live Bild" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/01/bildschirmfoto-p1010457.mov-11.png" alt="Vier junge Frauen an ihren Instrumenten (Schlagzeug, Gitarre, Bass, Gesang) auf einer kleinen, dunklen Bühne." width="461" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">Kenny Kenny Oh Oh - Live Bild</p></div>
<p><strong>Ihr kommt aus Leipzig. Wie schaut es dort mit einer feministischen (Musik-)Szene aus?</strong></p>
<p><strong>Made:</strong> Eine direkt vernetzte feministische Musikszene gibt es in Leipzig eigentlich nicht. Es gibt einige Bands, in denen Frauen spielen, die auch in feministischen/queeren Strukturen aktiv sind. Ob die Bands aber auch als solche einen explizit emanzipatorischen Anspruch vertreten, können wir nicht so genau sagen. Außerdem gibt es ziemlich viele und gute DJanes in Leipzig, die (queer-)feministische Ansprüche vertreten. Auch im Visual Bereich hat sich da in den letzten Jahren einiges getan. Die ganze Hardcore/Punk-Szene dagegen nehmen wir hingegen immer noch als sehr männerdominiert wahr.</p>
<p><strong>Macht ihr oft Erfahrungen mit Mackerverhalten?</strong></p>
<p><strong>Fritte:</strong> All the fucking time! Da Macker oft auch Mucker sind, ist es aber oft schwer auseinanderzuhalten, ob sie nun ein Problem mit der Tatsache haben, dass wir Frauen sind oder ganz einfach damit, dass wir sehr einfachen Punk machen. Wahrscheinlich ist es oft letzteres. Und das wird dann verbunden mit der Annahme, dass wir damit nur auftreten dürfen, weil wir ne &#8221;Frauen-Band&#8221; sind. Was teilweise halt auch stimmt. Aber eben nur teilweise.</p>
<p><strong><span id="more-23046"></span>Made:</strong> Wir haben auch echt schon so häufig krasse Kommentare abbekommen. Sei es die exotisierende und gleichzeitig verharmlosende Aussage &#8220;Wow, eine Mädchenband&#8221; oder noch schlimmer  die schön deutsch konnotierte &#8220;Mädelsband&#8221;. Oder einfach die Tatsache, dass viele der Ansicht sind (egal ob sie selbst Musik machen) uns unbedingt Vorschläge und Tipps geben zu müssen, wie wir sein und was wir tun sollten. Es ist schon interessant, warum das so vielen Leuten bei einer &#8220;Frauenband&#8221; scheinbar so viel leichter fällt. Da geh ich schnell mal an die Decke.</p>
<p><strong>Fritte:</strong> Ich habe aber auch bei mir selbst festgestellt, dass ich für das Thema mittlerweile schon so sensibilisiert bin, dass ich viele Kommentare als paternalistisch empfinde, die überhaupt nicht in diese Richtung gehen sollen. Das ist ein schmaler Grat, weil man sich auch selbst schnell in eine Ecke stellt, in der man gar nicht stehen möchte.</p>
<p><strong>Made:</strong> Das stimmt allerdings auch. Ich finds aber super, dass wir in der Band und auch mit Leuten in unserem Umfeld darüber in der Diskussion bleiben&#8230;</p>
<p><strong>Ihr habt auf dem <a href="http://www.ladyfest-muelheim.de/" target="_blank">Ladyfest in Mülheim</a> gespielt und seid auch beim <a href="http://ladyfest.leipzigerinnen.de/" target="_blank">Leipziger Ladyfest</a> aufgetreten. Ist euch die Verbindung von Musik und Politik wichtig?</strong></p>
<p><strong>Fritte:</strong> Ich würde sagen, das ist innerhalb unserer Band sehr unterschiedlich. Ich glaube, wir alle finden <a href="http://maedchenmannschaft.net/ladies-grrrls-and-queers-ladyfeste-in-deiner-stadt/" target="_blank">Ladyfeste</a> generell eine unterstützenswerte Sache. Obwohl das Ladyfest Leipzig wohl eher uns unterstützt hat, weil wir da erstmals in größerem Rahmen auftreten konnten.</p>
<p><strong>Made:</strong> &#8230;und genau das ist ja auch der Anspruch des Ladyfests ;) Ich habe mein Gender in meiner Musikerinnenwerdung schon immer als sehr präsent und des öfteren als hinderlich bzw. krass anstrengend empfunden, um mich in der Musikszene auch durch zu setzen. Das Ladyfest schafft genau den Raum jenen Leuten auch mal eine größere Plattform zugeben. Und das dann auch noch mit sehr ambitionierten Menschen, die dabei für einen guten Sound und ein richtig großes Bühnenerlebnis sorgen. Ich hatte schon den Anspruch, mal nur mit Frauen Musik zu machen. Allerdings ging&#8217;s mir da auch weniger um die Außenwirkung, als viel mehr um das Miteinander bei den Proben und beim Liedermachen. Ich bin in einer relativ großen Musikerinnenszene aufgewachsen und da gab es trotz dicker Freundschaften auch immer ziemlich präsente Konkurrenzsituationen und damit auch Gepose und Ausschlüsse. Wie bei vielen meiner damaligen Freundinnen, hatte das dann auch dazu geführt, dass ich das Schlagzeugspielen für ein paar Jahre völlig aufgegeben hatte. Heute würde ich sagen, dass ich damals einfach nicht selbstbewusst genug war, die Sprüche und „Ver­besserungs­vorschläge“ auszuhalten. Bei den Kennys ist das ganz anders. Wir lassen es einfach laufen, und stellen unsere Ansprüche nicht über unser Können, was uns selbst Zeit und Ruhe gibt, an den Instrumenten besser zu werden. Das ist schon ziemlich entspannt&#8230; ;)</p>
<p><strong>Apropos euer Können an den Instrumenten: Um was geht es in eurem Song “Make War Not Law”?</strong></p>
<p><strong>Fritte:</strong> Der Titel des Songs &#8220;Make war not law&#8221; hat mit dem Trauma meines Jurastudiums zu tun. Der Text ist dann wie fast alle unsere Texte gegen Lohnarbeit, Karrieredruck, etc. Da kommt inhaltlich irgendwie immer wieder dasselbe raus. Wir leiden stark und möchten das auch mitteilen.</p>
<p><iframe style="position: relative; display: block; width: 400px; height: 100px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/track=2611195421/size=venti/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" frameborder="0" width="400" height="100"></iframe></p>
<p><strong>Welche anderen, weniger bekannten Künstlerinnen könnt ihr empfehlen?</strong></p>
<p><em><a href="https://www.facebook.com/AnArgument" target="_blank">Argument</a></em> und <em><a href="http://tigermagic.bandcamp.com/releases" target="_blank">Tiger Magic</a></em> (beide aus Leipzig), <em><a href="http://levitations.blogspot.com/" target="_blank">Levitations</a></em> aus Berlin. Alle saugeil!</p>
<p><strong>Wo kann mensch euch in nächster Zeit hören, sehen und bestaunen?</strong></p>
<p>Wenn alles klappt, gehen wir Ende Februar/Anfang März mit den oben genannten <em>Levitations</em> <a href="http://levitations.blogspot.com/2012/01/believe-it-or-not.html" target="_blank">auf Tour</a> quer durch Deutschland bis in die Schweiz und sogar nach Tschechien.</p>
<p><em>Mehr Infos zu Kenny Kenny Oh Oh gibt es auf <a href="http://www.myspace.com/kennyohoh" target="_blank">Myspace</a>, <a href="https://www.facebook.com/pages/KENNY-KENNY-OH-OH/216133168405410" target="_blank">Facebook</a> und <a href="http://kennykennyohoh.bandcamp.com/" target="_blank">bandcamp</a>.</em></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=23046&amp;md5=0ba640d1ba2bc3bd34b5f95c1c075a08" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Wanna Disco? Listen Up!]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Russische Feministinnen rocken gegen den Staat</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/russische-feministinnen-rocken-gegen-den-staat/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 16:28:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus!]]></category>
		<category><![CDATA[Feministinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Pussy Riot]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Punk gegen autoritäre Strukturen! In knall­bunten Sommer­kleidern und mit selbst­gestrickten Neon-Masken protestierte die feministische Punkband Pussy Riot in Moskau auf dem Roten Platz gegen den paternalistischen russischen Staat und seine ver­krusteten, sexistischen Strukturen. Die Musikerinnen riefen dazu auf, öffent­liche Plätze in Russland zu besetzen und für politische Reformen zu kämpfen, so die Berliner Morgenpost. &#8220;Wir erinnern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Punk gegen autoritäre Strukturen! In knall­bunten Sommer­kleidern und mit selbst­gestrickten Neon-Masken protestierte die feministische Punkband <em>Pussy Riot </em>in Moskau auf dem Roten Platz gegen den paternalistischen russischen Staat und seine ver­krusteten, sexistischen Strukturen. Die Musikerinnen riefen dazu auf, öffent­liche Plätze in Russland zu besetzen und für politische Reformen zu kämpfen, so die <em><a href="http://www.morgenpost.de/politik/ausland/article1886916/Russische-Feministinnen-erobern-den-Roten-Platz.html" target="_blank">Berliner Morgenpost</a></em>.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir erinnern uns an die Ereignisse des Jahres 1968&#8243;, schreiben <em>Pussy Riot</em> in ihrem <a href="http://pussy-riot.livejournal.com/5497.html " target="_blank">Blog</a> <em>[Anmerkung: mit Google Translate könnt ihr die Seite auf Deutsch oder Englisch lesen</em>]. &#8220;Die gleichen Macht­strukturen wie bei Breschnew regieren das Land immer noch, sie sind nicht weg. Nur die Formen des Autoritarismus, der Kontrolle und des staat­lichen Terrors haben sich geändert&#8230; Bürger werden in Russland bis heute von den Macht­habern für psychisch Kranke gehalten, die keine Ent­scheidungen selbst­ständig treffen können&#8221;.</p></blockquote>
<p>Auf dem Roten Platz spielten die Musikerinnen ihren Song &#8220;<a href="http://www.mediafire.com/?8th6tl98x1mto14" target="_blank">Putin Has Pissed Himself</a>&#8220;, in dem sie den derzeitigen Minister­präsidenten und erneuten Präsident­schafts­kandidaten Wladimir Putin kritisieren. Sie singen: &#8221;Aufstand in Russland – Charisma des Protests, Aufstand in Russland – Putin hat Schiss&#8221; (auf ihrer <em>facebook</em>-Seite hat <em><a href="https://www.facebook.com/riotgrrrlberlin" target="_blank">Riot Grrrl Berlin</a></em> den gesamten Songtext auf Englisch zum Nach­lesen).</p>
<p>Die Aktivistinnen wurden daraufhin von der Polizei ver­haftet und ver­prügelt, aber glück­licher­weise nach Stunden (vorerst) wieder frei­gelassen. Erschreckend, wie die russische Polizei mit feministischem Protest umgeht&#8230;</p>
<p>Die Band ist für ihre Protestauftritte bekannt. So spielte sie bereits auf dem <a href=" http://taktgefuehle.com/tag/pussy-riot/" target="_blank">Vorbau des Moskauer Unter­suchungs­gefängnisses</a> oder auf dem <a href="http://englishrussia.com/2011/11/07/public-transport-attacked-by-pussy-riot/#more-75076  " target="_blank">Dach eines Busses</a>. Inspiriert wurden die Punkerinnen laut eigener Aussage vom Arabischen Frühling. So geht es ihnen primär um Politik und nicht darum, Aufmerk­sam­keit für ihre Band zu erlangen. Die Aktionen zeigen auch schon erste Wirkungen: In anderen russischen Städten gibt es bereits Nach­ahmerinnen &#8211; ganz nach dem Motto der Musikerinnen: Krawall ist niemals leise!</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yqcmldeC7Ec&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/yqcmldeC7Ec&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>Einen Hörbeitrag zu den <em>Pussy Riots</em> mit weiteren Informationen findet ihr bei <em><a href="http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/kulturwelt/punk-fuer-die-freiheit-pussy-riots--in-russland100.html" target="_blank">Radio Bayern</a></em>.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26551&amp;md5=4abce6e66b6d5e4459c47adb195b2857" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Im Osten nichts Neues?]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Du musst reagieren &#8211; Interview mit Sookee</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/du-musst-reagieren-interview-mit-sookee/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 10:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Im Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Im Musikbusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Feministinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[SlutWalk]]></category>
		<category><![CDATA[Sookee]]></category>

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		<description><![CDATA[Sookee ist schwer beschäftigt. Zwischen der Veröffentlichung ihres dritten Albums, zwischen Konzerten und Vorträgen zu Queerfeminismus und Homophobie im deutschen HipHop unterrichtet die Berliner Rapperin auch noch an einer reformpädagogischen Schule. Zum Gespräch lädt sie zu sich nach Hause ein, wo die Räume mit viel Lila dekoriert sind, Sookees Lieblingsfarbe. Auf dem Weg hierher kam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Sookee</strong> ist schwer beschäftigt. Zwischen der Veröffentlichung ihres dritten Albums, zwischen Konzerten und Vorträgen zu Queerfeminismus und Homophobie im deutschen HipHop unterrichtet die Berliner Rapperin auch noch an einer reformpädagogischen Schule. Zum Gespräch lädt sie zu sich nach Hause ein, wo die Räume mit viel Lila dekoriert sind, Sookees Lieblingsfarbe.</em></p>
<p><strong>Auf dem Weg hierher kam mir in der S-Bahn erst eine Siebenjährige entgegen, die ganz affektiert ihre Handtasche trug. Dann stieg ein anderes Mädchen ein, mit Puppenwagenmontur in Pink inklusive glitzerndem Regenschirm. Was wäre Dir in der Situation durch den Kopf gegangen?</strong></p>
<div>
<p><strong></strong>Ich hoffe in solchen Situationen immer heimlich, dass diese Mädchen noch ganz cool und queer werden und pink dann aus einer anderen Motivation heraus tragen. Aber da steckt natürlich auch eine riesige Industrie dahinter. In den Kaufhäusern sind ganze Abteilungen im negativen Sinn gegendert, nach Jungs und Mädchen aufgeteilt. Das weckt natürlich Bedürfnisse bei den Kindern, denn es geht auch da schon um Anerkennung und Zugehörigkeit.</p>
<p><strong>Hast du mit Puppen gespielt?</strong></p>
<p>Nee, ich war weder an Puppen noch an Autos interessiert. Ich habe mich mehr mit Büchern beschäftigt. Und Bastelzeug, das war auch eher so meins. Ich kann aber das Bedürfnis noch gut nachvollziehen, diese Anerkennung haben zu wollen. Ich kann mich zum Beispiel an eine konkrete Situation erinnern, als im Kindergarten das Faschingsthema Zirkus hieß und unsere Gruppe in Gewichtheber und Ballerinas aufgeteilt wurde. Da hat meine Mutter noch nachts dran gesessen, mir das scheiß Tütü zu nähen, das ich aber am nächsten Tag nicht anziehen wollte, weil ich einfach keine Röcke trug.</p>
<p><strong>In die Rolle des Gewichthebers zu schlüpfen, ging damals nicht?</strong></p>
<p>Nein, das wurde gar nicht diskutiert. Ich würde heute vor Freude in die Hände klatschen, wenn ich ein Mädchen an der Schule, an der ich unterrichte, zu so etwas ermutigen könnte. Aber damals ist keine der Erzieherinnen auf die Idee gekommen, mir zu sagen, dass ich als Gewichtheber gehen könnte. Die Zuordnung ist hier ganz klar, nach wie vor. Allein das Beispiel Frauenzeitschriften zeigt, mit welchen Interessen Männer und Frauen nach wie vor in der öffentlichen Wahrnehmung ausgestattet werden. Da geht es doch nur um Kochen, Mode, Schönheit &#8230;</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/F0TQWxjsO94&amp;feature=related&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/F0TQWxjsO94&amp;feature=related&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p><strong>Liest Sookee überhaupt Frauenzeitschriften?</strong></p>
</div>
<div>
<p>Ich kaufe die zwar nicht, lese sie aber, wenn ich bei der Ärztin sitze. Ich habe so ein Faible für Handarbeitsmagazine, diese Begleithefte von Frauenmagazinen fürs Stricken und Handarbeiten. Ich liebe es, Dinge selber zu machen. Stricken, Schmuck, alles mit Textilien wie Wolle und auch Papier. Das ist noch so ein Waldorfschulen-Ding in mir.</p>
<p><strong>Ist das ein Hobby ausschließlich für Zuhause oder hast du das Strickzeug auch unterwegs dabei?</strong></p>
<p>Ich nehme das total oft mit. Ist schon ulkig, wenn du in Minirock und Stiefeln oder Trainingshose und Anti-Homophobie-Aktionsbutton dein Strickzeug rausholst und überraschte Blicke erntest. Ich hatte so schon tolle Gespräche in der U-Bahn mit älteren Damen, denen ich unterstellen würde, dass sie sonst einen großen Bogen um mich machen würden.</p>
<p><strong>Im feministischen Kontext ist Handarbeit längst rehabilitiert und als Teil des Do-It-Yourselfs-Empowerment akzeptiert. Aber dieses Gefühl, einen Widerspruch aushalten zu müssen, als Feministin gerne zu stricken oder Highheels zu tragen, kannst du das nachempfinden?</strong></p>
<p>Schon, aber davon habe ich mich nie abschrecken lassen &#8230;<span id="more-26424"></span></p>
<p><strong>Nie abschrecken lassen oder ist das nicht ein Prozess gewesen? Etwas, dass Du Dir auch erarbeiten mussten?</strong></p>
<p>Nein, für mich persönlich war das schon immer so, aber es war durchaus ein Prozess, das auch nach außen hin zu propagieren. In meiner Wahrnehmung war ich während meines Studiums die Einzige, die lange Haare, Nagellack und Wimperntusche trug, während mein Umfeld eher ­boyish war. Und es war auch klar, dass ich nicht in einem Wohnprojekt lebte oder irgendwo organisiert war. Da musste ich schon kämpfen. Ich wollte mich von diesen Lebensentwürfen nicht einschüchtern lassen, die so ultrakonsequent waren und die den unmittelbaren Übergang von der Uni ins Private und in die Politik darstellten.</p>
<p><strong>Hast du das auch in einem anderen Kontext als dem universitären gemerkt?</strong></p>
<p>Schon, etwa wenn ich mit meinen damals langen Haaren auf eine Lesben- oder Queerparty kam und angesprochen wurde, ob ich wüsste, auf was für einer Party ich bin. Und ich dachte, wieso sollte ich das jetzt nicht wissen &#8230;</p>
<p><strong>Allein vom Äußeren wurde auf Inhalte geschlossen &#8230;</strong></p>
<p>Genau, weil du dich nicht an den Codes beteiligst. Und ich habe meine Haare über eine sehr lange Zeit lang getragen. Als sie dann ab waren, meinten alle, ich hätte mich so verändert. Da sage ich: Nee, die Kleidung und das Make-Up ist dasselbe. Was Hairpolitics so ausmachen. Es stellt sich auch die Frage, warum ein heterosexuell-weiblich gelesenes Äußeres problematisch ist für Leute und ob da vielleicht Feminitätsfeindlichkeit hinter steckt.</p>
<p><strong>Der Titeltrack deines neuen Albums <em>Bitches Butches Dykes und Divas</em> gehörte zum Soundtrack der deutschen Slutwalks im vergangenen Jahr. Wie hast du den Berliner „Schlampenmarsch“ denn erlebt?</strong></p>
<p>Ich habe nicht so viel mitbekommen, weil ich auch Teil des Orgateams war, und jede von uns fünf Dinge auf einmal zu erledigen hatte. Aber was ich super fand: Obwohl die Demonstrationskultur in Deutschland im Gegensatz zu anderen Ländern eher mau ist, konnten wir sehr viele Leute bewegen, die sonst nicht auf die Straße gehen. Es war ein wahnsinnig breites Spektrum an verschiedenen Berufen, Altersgruppen und gesellschaftlichen Positionen. Das hat mich sehr beeindruckt.</p>
<p><strong>Was lief weniger gut?</strong></p>
<p>Beschissen fand ich das Verhalten von Leuten mit Kameras. Ob die beruflich oder privat da waren, weiß ich nicht, aber diejenigen, die auch draufhielten, obwohl die oder der gesagt hat: ‚Nee, ich will jetzt nicht fotografiert werden.‘ Und das bei einer Veranstaltung, die unter dem Motto steht: „Nein heißt Nein.“ Dass das nicht gecheckt wird, zeigt, wie dringend notwendig Veranstaltungen wie der Slutwalk sind, um auf die Problematik sexueller Belästigung und Gewalt sowie ihrer Verharmlosung aufmerksam zu machen.</p>
<p><strong>Wann bist du das letzte Mal sexuell belästigt worden?</strong></p>
<p>Vor ein paar Wochen. Da war ich in Hamburg auf der Abschlussfeier einer Tagung zum 30-jährigen Bestehen der autonomen Frauenhäuser. Und als ich am Bahnhof stehe und auf meinen Zug warte, streunen zwei Jungs an mir vorbei und der eine sagt, während er in meine Richtung nickt: „Guck mal die da drüben. Die hat gar keine Fotze, die kannst du direkt in den Arsch ficken.“</p>
<p><strong>Och nett&#8230;</strong></p>
<p>Ja, krasser Satz, dachte ich. Ich bin dann einen Schritt auf ihn zu gegangen und sagte: „Alter, hast du gerade über mich gesprochen?“ Und das ist das Problem, wie du bei solchen Grenzüberschreitungen reagierst, denn klar ist: Du musst reagieren.</p>
<p><strong>Man kann es ignorieren oder mit einem fiesen Spruch kontern &#8230;</strong></p>
<p>Oder stehenbleiben, wegrennen, anspucken, anfangen zu diskutieren, auslachen, heulen, Freund oder Freundin anrufen – so steht es auch in einem Spoken Word-Text, den ich für den Slutwalk geschrieben und dort vorgetragen habe. Du hast so ein Riesenspek­trum an Reaktionen, von denen keine gerade richtig passt, und später fällt dir dann ein: Ach Mensch, hättest du doch mal dieses oder jenes getan oder gesagt. Und das finde ich so krass, dass selbst, wenn du gewappnet bist, dich mit den Themen befasst hast, vielleicht sogar Trainings dazu gemacht hast, es dir in so einer Situation trotzdem immer wieder die Sprache verschlägt.</p>
<p><strong>Wie ist die Situation am Bahnhof dann ausgegangen?</strong></p>
<p>Obwohl ich sehr konfrontativ auftreten kann, hatte ich dort entschieden, nicht hinter denen herzurennen. Dafür hatte ich an dem Abend keine Kraft mehr, und außerdem wollte ich meinen Zug kriegen. Den zu verpassen, wäre es echt nicht wert gewesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dieses Interview erschien zuerst bei <a href="http://www.freitag.de/alltag/1202-du-musst-reagieren" target="_blank">der Freitag</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=26424&amp;md5=2949d6b5d3e9d1ded5b75df0de0857f2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hamburger Schule Revisited</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/hamburger-schule-revisited/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 08:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Mainzer Ventil Verlag bringt immer feine Bücher raus. Nicht nur die tollen testcard Bände, auch über Riot Grrrls  und zuletzt die aufklärende Abrechnung über die vermeintlich männlich besetzte Hamburger Schule. Sylvia Prahl rezensiert nun in der taz den Interviewband „Lass uns von der Hamburger Schule reden“, der aus einem Seminar an der Uni Bremen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mainzer <a href="http://www.ventil-verlag.de/" target="_blank">Ventil Verlag</a> bringt immer feine Bücher raus. Nicht nur die tollen testcard Bände, auch über <a href="http://maedchenmannschaft.net/revolutionare-maedchen/">Riot Grrrls</a>  und zuletzt die aufklärende Abrechnung über die vermeintlich männlich besetzte Hamburger Schule.<br />
Sylvia Prahl <a href="http://www.taz.de/Frauen-in-der-Hamburger-Schule/!84802/" target="_blank">rezensiert</a> nun in der <em>taz</em> den Interviewband „Lass uns von der Hamburger Schule reden“, der aus einem Seminar an der Uni Bremen entstanden ist. Unter der Prämisse, „eine Kulturgeschichte aus Sicht beteiligter Frauen zu erzählen“, kommen Musikerinnen wie Elena Lange von Stella und Almut Klotz von den Lassie Singers ebenso zu Wort wie die Protagonistinnen hinter der Bühne, die als Bookerin, Label-Betreiberin oder Journalistin den deutschsprachigen Diskurspop der 90er Jahre entscheidend mitgeprägt haben. Eine „informative und gut lesbare Oral History“ sei hier entstanden, schreibt Prahl.</p>
<blockquote><p>Das liegt auch daran, dass die Aussagen der Protagonistinnen nicht zugunsten eines einheitlichen Sprachflusses begradigt wurden. Die Interviews ergänzen sich inhaltlich und machen ein sehr gegenwartsbezogenes Lebensgefühl greifbar, das eine ganze Generation geprägt hat.</p></blockquote>
<p>Auch in der <a href="http://missy-magazine.de/magazin/missy-0411/" target="_blank">aktuellen <em>Missy</em></a> gibt es eine Rezension zum Buch, in der Kendra Eckhorst schreibt:</p>
<blockquote><p>In den persönlichen Interviews entführen die Protagonistinnen in eine Zeit, in der der Kampf zwischen Indie- und Majorlabel tobte und Frauen sich ihre Klasse in der Hamburger Schule eroberten, von der bis heute viel zu wenig zu hören war.</p></blockquote>
<p>Falls also noch ein paar Büchergutscheine von Weihnachten bei euch rumliegen, investiert die doch in ein gutes Stück Musikgeschichte.</p>
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		<title>Jetzt vorschlagen: Die Bloggerin des Jahres 2011!</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 10:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maedchenmannschaft e.V.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch in diesem Jahr haben wieder viele tolle Bloggerinnen &#8220;im Netz&#8221; gegen all den Kram, der auch das nichtvirtuelle Leben manchmal ganz schön schwer macht, angeschrieben und auf ganz verschiedene Art und Weise digitale Räume geschaffen, in denen wir uns gern aufhalten, uns austauschen, vernetzen oder unterstützen, in denen wir Spaß haben, auf gute Ideen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-25406" title="bloggermaedchen11" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/11/bloggermaedchen11.jpg" alt="Bloggermädchen 2011" width="180" height="194" /> Auch in diesem Jahr haben wieder viele tolle Bloggerinnen &#8220;im Netz&#8221; gegen all den Kram, der auch das nichtvirtuelle Leben manchmal ganz schön schwer macht, angeschrieben und auf ganz verschiedene Art und Weise digitale Räume geschaffen, in denen wir uns gern aufhalten, uns austauschen, vernetzen oder unterstützen, in denen wir Spaß haben, auf gute Ideen kommen, schöne Dinge entdecken oder praktische Tipps finden. Einige solcher Blogs stellen wir hier immer mal wieder vor, z.B. in unserer Rubrik <a href="http://maedchenmannschaft.net/series/www-girls/" target="_blank">WWW Girls</a>. Ihr kennt aber garantiert noch viel mehr tolle Bloggerinnen. Und so suchen wir auch in diesem Jahr wieder das</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bloggermädchen des Jahres!</strong></p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/und-die-gewinnerin-ist/" target="_blank">2009</a> machte <a href="http://frauliebe.typepad.com/" target="_blank">Frau Liebe</a> knapp vor <a href="http://annalist.noblogs.org/" target="_blank">Anne Roth</a> das Rennen, den dritten Platz teilten sich Das <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/" target="_blank">Mädchenblog</a> und <a href="http://fraeuleinzucker.blogspot.com/" target="_blank">Frl. Zucker</a>.  <a href="http://maedchenmannschaft.net/das-bloggermaedchen-des-jahres-2010/" target="_blank">2010</a> verlieht ihr die Auszeichnung an Kathrin von <a href="http://drueberleben.wordpress.com/" target="_blank">Drüberleben</a>, auf dem zweiten und dritten Platz landeten <a href="http://www.ankegroener.de/" target="_blank">Anke Gröner</a> und <a href="http://antjeschrupp.com/" target="_blank">Antje Schrupp</a>.</p>
<p>Und 2011? Wie in den vergangenen zwei Jahren seid jetzt ihr gefragt, liebe Leser_innen: Welche Blogs aus dem deutschsprachigen Raum lest ihr gerne und regelmäßig? Welche ist eure Bloggerin des Jahres? Ab sofort und bis zum 31. Dezember, 12:00 Uhr könnt ihr sie hier in den Kommentaren vorschlagen (bitte nur 1x) und begründen, warum sie nominiert werden sollte. Die Abstimmung folgt dann im Januar 2012.</p>
<p>Viel Spaß!</p>
<p>Eure Mädchenmannschaft</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25345&amp;md5=3e750bb98acd593e97966b9601607236" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Sexismus, Strauß-Kahn und feministische Konzerte &#8211; Kurz Notiert</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/sexismus-strauss-kahn-und-feministische-konzerte-kurz-notiert/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 14:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Slutwalk Toronto äußerte sich zu den aktuellen Kontroversen in der Slutwalk Bewegung: &#8220;Racism and Anti-Racism: Why they matter to SlutWalks&#8220;. Ein schönes US-amerikanisches Fotoprojekt mit tollen Fotos von Feminist_innen hat @amymmmmmkay ins Leben gerufen: Feminist Photo Blog Project. Ein sich ständig wiederholendes Motiv in der Werbung: Frauen, die irgendwie nicht ihren Mund treffen, wenn sie trinken. Alice [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Slutwalk Toronto äußerte sich zu den aktuellen Kontroversen in der Slutwalk Bewegung: &#8220;<a href="http://www.slutwalktoronto.com/racism-and-anti-racism-why-they-matter-to-slutwalks" target="_blank">Racism and Anti-Racism: Why they matter to SlutWalks</a>&#8220;.</p>
<p>Ein schönes US-amerikanisches Fotoprojekt mit tollen Fotos von Feminist_innen hat <a href="http://twitter.com/amymmmmmkay" target="_blank">@amymmmmmkay</a> ins Leben gerufen: <a href="http://feministphotoblogproject.tumblr.com/" target="_blank">Feminist Photo Blog Project</a>.</p>
<p>Ein sich ständig wiederholendes Motiv in der Werbung: Frauen, die irgendwie <a href="http://thehairpin.com/2011/11/women-struggling-to-drink-water" target="_blank">nicht ihren Mund treffen</a>, wenn sie trinken.</p>
<p>Alice Schwarzer war in Paris und <a href="http://www.aliceschwarzer.de/publikationen/blog/?tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5BshowUid%5D=84&amp;tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Byear%5D=2011&amp;tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Bmonth%5D=11&amp;tx_t3blog_pi1%5BblogList%5D%5Bday%5D=04&amp;cHash=17ca4cab74" target="_blank">fand heraus</a>: &#8220;Strauss-Kahn steht in dem massiven Verdacht, dass ein mafiöser Zuhälterring dem zweitmächtigsten Mann Frankreichs über Jahre Hotels, Gelage und Prostituierte bezahlt hat (&#8230;)&#8221;.</p>
<p><em>Lawsonry</em> fragt: <a href="http://www.lawsonry.com/945-can-a-man-be-a-feminist-my-personal-journey-into-male-feminism/" target="_blank">Kann ein Mann ein Feminist sein?</a></p>
<p>Großer Applaus für die Linksjugend: Die hatte sich ein Plakatmotiv mit dem Spruch „<a href="http://www.svz.de/nachrichten/home/top-thema/article/111/linksjugend-will-nicht-vor-mario-barth-einknicken.html  " target="_blank">Sexistische Rollenklischees haben so einen Barth</a>“ ausgedacht. Mario Barth will jetzt klagen.</p>
<p>In <em>The Nation</em> findet ihr einen Artikel über die <a href="http://www.thenation.com/article/164338/you-are-now-now-future-online-feminism" target="_blank">Zukunft des (Online)Feminismus</a>.</p>
<p>Morgen, am 10. November um 20 Uhr findet ein Netzfeministischer Chat statt. <a href="http://missy-magazine.de/2011/11/07/netzfeministischer-chat/" target="_blank">Weitere Infos</a> bekommt ihr beim <em>Missy Magazine</em> &#8211; auch, wie mensch sich im IRC Channel anmelden kann.</p>
<p>Die Chancen, dass die Anzeige einer Vergewaltigung auch zu einer Verurteilung führt, sind im letzten Jahrzehnt gesunken, so <em><a href="http://derstandard.at/1319182071768/Mangel-an-Beweisen-Bei-Vergewaltigung-wird-selten-verurteilt" target="_blank">dieStandard</a></em>.</p>
<p>Ein weiterer Beitrag zur <a href="http://www.huffingtonpost.com/soraya-chemaly/women-own-1-of-the-worlds_b_1076715.html?ref=tw" target="_blank">feministischen Perspektive auf die Occupy-Bewegung</a> kommt von Soraya Chemaly. (Wir hatten selbst einen <a href="http://maedchenmannschaft.net/solidaritaet-aber-bitte-ohne-sexismus-ein-paar-gedanken-zur-occupy-bewegung/" target="_blank">feministischen Blick auf die Bewegung</a> gewagt.)</p>
<p>Von Freiburg über Konstanz bis Bremen sind diese Woche an vielen Hochschulen die „<a href="http://www.kein-sexismus.de/programm/aktionstage_2011/index.html" target="_blank">Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie</a>“. Mit Vorträgen, Workshops und Ausstellungen. Vielleicht auch in Deiner Stadt?</p>
<p><strong>Weitere Termine nach dem Klick</strong></p>
<p><span id="more-24654"></span>Am 9. November feiert <a href="http://www.youreonlymassive.com/experience/page9.html" target="_blank">You&#8217;re Only Massive</a> in Berlin ihre Record Release Party mit Tropengold.</p>
<p>Am 11. November gibt <a href="http://www.myspace.com/monsterbeatimmigrant" target="_blank">Monsterbeat and the Immigrant</a> (21 Century Riot Grrrl Rock), die wir <a href="http://maedchenmannschaft.net/fuer-das-revolutionaere-herz/" target="_blank">hier auf Mädchenmannschaft</a> schon einmal vorgestell haben, ein Konzert in Witten. Davor diskutiert Andrea Kügler mit euch über Männerrollen im Hardcore und in der Emo-Szene.</p>
<p>Am 12. November ist die <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=192129444199530" target="_blank">1. Lange Nacht der diskriminierungsfreien Szenen</a>! in Berlin (leider nur ein Facebook-Event), organisiert von <a href="http://www.gladt.de/" target="_blank">Gladt e.V.</a>, der einzigen unabhängige Selbstorganisation von türkeistämmigen Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen, Transgendern, Intersexuellen und Queers (LSBTTIQ) außerhalb der Türkei.</p>
<p>Am 30. November findet die Veranstaltung „<a href="http://www.gender.soziologie.uni-muenchen.de/gender-salon3/30112011_binning_fuchs/index.html" target="_blank">fem/me: angeeignete femininität, radikal, queer und politisch</a>“ mit Anton Binnig und Sabine Fuchs (beide Hamburg) in München statt.</p>
<p>Vom 25. November bis 10. Dezember finden in der Schweiz „<a href="http://www.cfd-ch.org/16tage/index.php" target="_blank">16 Tage gegen Gewalt an Frauen</a>“ statt.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24654&amp;md5=59a2e73a7dad5bccc139533f9058dfbe" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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