Einträge mit dem Tag ‘Feminismus!’


Wie produktiv ist die aktuelle Debatte um Critical Whiteness?

7. März 2013 von Nadine

Dieser Kommentar ist in der Februar-Ausgabe der an.schläge erschienen. Wir dürfen ihn hier mit freundlicher Genehmigung zweitveröffentlichen und haben das Original an einigen Stellen verändert.

Noch bevor Critical Whiteness Ansätze ihren Weg in die queer_feministische oder linke Praxis gefunden haben – von einer Kanonisierung in den kritischen Wissenschaften hierzulande ganz zu schweigen –, werden diese bereits auf ihre angeblich in die antirassistische Sackgasse führenden Annahmen hin überprüft. Bemerkenswert ist, dass dafür nicht etwa bereits diskutierte Punkte von Theoretiker_innen of Color die Grundlage bilden, sondern vornehmlich jene Kritiker_innen zitiert werden, die Critical Whiteness Ansätze von vornherein ablehnen.

Ein hier gern angeführtes Argument ist das “Übertragbarkeitsproblem”: Aus vermeintlich historischen Gründen würde weiß als kritisch zu betrachtende Norm und Folie, auf der die anderen rassifiziert und entwertet werden, nur in einem US-amerikanischen, nicht aber in einem deutschen bzw. europäischen Kontext Sinn machen. Dieses Argument sagt viel darüber aus, wie weit die Aufarbeitung eigener Kolonialgeschichte vorangeschritten ist (oder auch nicht). Dieses Argument zeigt auch, wie weiß und damit eklatant unzureichend und eindimensional das Verständnis von Rassismus ist: Rassismus als ausschließliches Problem der Institutionen Nationalstaat und EU und ihren Behördenapparaten, die über Zugehörigkeiten und Teilhabe von “Ausländern” entscheiden und Rassismus dabei als Rechtfertigungsideologie für supra_nationalökonomische Verwertungsinteressen funktioniert. Rassismus als Problem von “Prügelbullen”, Nazis und populistisch argumentierenden Einzelpersonen wie Gauck, Sarrazin und Buschkowsky. Unberücksichtigt bleibt, wie diese Politiken, Ideologien, “Meinungen” und “Argumente” miteinander zusammenhängen, an welche kolonialrassistischen Praktiken und Diskurse sie anknüpfen, auf welchen Normsetzungen sie beruhen und wie fundamental Weißsein für die Konstituierung von “Deutsch” und Nation nach wie vor ist.

Die Debatte um die Streichung rassistischer Begriffe aus Kinderbüchern zeigt: weißes Überlegenheitsdenken findet auch jenseits von Nazis und Polizeistaat statt. (Kolonial)Rassismus spielt auch heute noch eine Rolle. Die ihm zugrunde liegenden Normen und Konstruktionsprozesse sind nach wie vor diskursiv wirkmächtig und strukturbildend.

Um in rassistische Diskurse und Strukturen intervenieren zu können, ist sicherlich mehr als eine einzige Perspektive und ein Bezugspunkt nötig. Nur so können Rassismus, seine Argumentations- und Realisierungsformen überhaupt verstanden werden. Trotzdem ist Rassismus ein Machtverhältnis, das Hierarchien benötigt und soziale Positionen hervorbringt, die diskriminiert oder privilegiert sind. Und dass die privilegierte Position weiß zugleich die unhinterfragbare und permanent entnannte Norm dieses Machtverhältnisses bildet, mit der Individuen ständig konfrontiert sind und sich immer zu ihr verhalten.

Der Sinn von Critical Whiteness Ansätzen besteht unter anderem darin, diese Norm als solche an_zu_erkennen und ihre Auswirkungen als weißes Subjekt in der eigenen rassismuskritischen Praxis mitzudenken, sich als weißes Subjekt in Bezug zu Rassismus zu setzen und aufgrund rassistischer Privilegierungen den Fokus ebenfalls auf diese Aspekte von Rassismus zu richten. Sonst sind struktureller Rassismus und weiße Dominanz auch innerhalb feministischer Bewegungen weder kritisier- noch veränderbar.

Warum beobachte ich in letzter Zeit, dass in weiß dominierten feministischen und linken Kontexten eine kritische Besprechung von Critical Whiteness stattfindet, während Rassismus kein selbstverständliches Thema ist, selten interdependent zu Sexismus gedacht wird und weiß nie benannt wird? Was wären die Reaktionen, würde anstatt Critical Whiteness die Legitimität von Feminismus diskutiert? Was sagt das über die weiße Normsetzung innerhalb feministischer Ansätze aus?


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Platzanweisung von Argo: Schule, Ess-störungen, Feminismus – Die Blogschau

2. März 2013 von Sabine
Dieser Text ist Teil 193 von 207 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Als neunte kam dann eine Frau“. Merle Stöver schreibt über die Kundgebung gegen die geplante Schließung der Prinovis-Druckerei im schleswig-holsteinischen Itzehoe und wer, warum, wann spricht. Feminismus als Querschnitt, schön wär’s.

An wen ging eigentlich der Oscar 2013? Auf Zehenspitzen hat eine Antwort. Sie macht „Agro“.

Auf mein Körper ist findet sich eine treffliche Analyse von Anna Schwelle zu „One billion rising –eine Zwickmühle“: „Kaum ist eine Bewegung weltweit, schon wird das deutsche Problem [Sexismus; Rassismus; Misogynie] unsichtbar gemacht.“ Und warum sie beim nächsten Mal trotzdem dabei sein will.

„Und eine Frage an die heterosexuelle Feminist_innen: Schlaft Ihr gut?“. Was Nele Tablers Frage mit der CDU und Schwulenfreundlichkeit zu tun hat, findet ihr auf Karnele.

Steinmädchen hat einen wichtigen Text „Über gestörtes Essen“ geschrieben, den alle lesen sollten. Auch weil er mit Klischees (#skinny-shaming, #Magersucht, #Körperform) aufräumt und zum Nachdenken anregt.

Reden wir mal über die Schulzeit und institutionellen Rassismus. Das verflixte siebte Jahr hat einige Anregungen.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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FemoCo2013: Call for Ideas

1. März 2013 von Sabine

Am 5.-6. September 2013 findet in Berlin die „Gemeinsame Konferenz zu Feminismen of Color in Deutschland“ (Arbeitstitel) statt.

Sie ist von und für Frauen, Trans* und Inter*, die sich als Schwarze, of Color, als jüdisch, im Exil lebend, als Sinti und Roma oder als Migrant_innen verstehen.

Die Konferenz steht in der Tradition feministischer Bündnistagungen of Color in Deutschland: Etwa die “Frauentagung von/für ethnische und afrodeutsche Minderheiten“ (1990) sowie dem „Zweiten Bundesweiten Kongress von und für Immigrantinnen, Schwarze deutsche, jüdische und im Exil lebende Frauen“ (1991).

Und genau diese Themen und wichtigen Fragen nach Bündnisarbeit, Empowerment-Strategien und Selbstverortung wird die Konferenz behandeln und ruft zum Call for Ideas auf. Einsendeschluss ist der 18. März.

Eine Konferenz, die anknüpft, weitergeht und (neue) Räume schaffen will. Mehr Information findet ihr bei femoCo2013.

Bild_femoCO2013_www.femoco2013.jimdo.com 


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Generationsübergreifende Bündnisse, Konflikte und Chancen

12. Februar 2013 von Magda

Diesen Text habe ich anlässlich der 20jährigen Jubiläums­feier der Überparteilichen Frauen­initiative Berlin (kurz: Üpfi) geschrieben, bei der ich Teil einer Podiums­diskussion war: „Leben und Arbeiten – wofür kämpfen die verschiedenen Frauen­generationen?“. Mit meinen 26 Jahren wurde ich offen­sichtlich als Vertreterin der „jüngeren Generation“ eingeladen. Diese und andere ähnliche Ver­anstaltungen ließen mich über Feminismus und Alter, Generationen und Bündnisse nachdenken. Meine Gedanken dazu schrieb ich auf (auch als PDF - zum Aus­drucken und später lesen):

Feministische Räume sind (unter anderem) nach Alter strukturiert

Dass Feminist_innen verschiedener Generationen sich nicht so häufig begegnen, liegt nicht daran, dass es zu wenige Feminist_innen in den jeweiligen Altersgruppen gibt, sondern dass wir in unter­schiedlichen Räumen unter­wegs sind. Einer dieser Räume ist das Internet, welcher in den letzten Jahren für viele (tendenziell, aber nicht ausschließlich) jüngere Feminist_innen (20 bis 35) zum Ort regen Aus­tauschs, Vernetzung und Empowernment geworden ist.

Aber auch außerhalb des Netzes gestalten sich die feministischen Räume unter­schiedlich: Auf Ladyfesten, Demos, queer-feministischen Konzerten und (selbst­organisierten) Workshops treffe ich eher Feminist_innen in meinem Alter. In Frauen­zentren, auf partei­politischen Ver­anstaltungen und auf Kongressen, für die mensch zum Teil relativ viel Geld bezahlen muss, ist das Publikum alters­mäßig gemischt bzw. tendenziell älter als 40. Es gibt einige Projekte, die einen generations­über­greifenden Ansatz haben (wie z.B. der divida-Salon der Divida Stiftung in Berlin), aber meinen Beobachtungen nach gibt es in den eingangs genannten Räumen bestimmte Alters­strukturen. Einige Gründe dafür werde ich später noch nennen, aber eine voll­ständige Analyse würde wohl den Rahmen sprengen. Das Wissen darüber, dass viele Räume nach Alter strukturiert sind, ist jedoch hilf­reich für alle, die – wenn sie mal raus aus ihrer gewohnten feministischen Umgebung wollen – Menschen in anderen Alters­gruppen treffen möchten.

Ich freue mich immer sehr, wenn ich auf Veranstaltungen wie jene von der Überparteilichen Frauen­initiative Berlin ein­geladen werde. Die Teilnehmer_innen, die in der Mehr­zahl nicht so selbst­verständlich im Netz unterwegs sind wie ich, freuen sich unglaublich, wenn ich von erfolgreichen feministischen Aktionen im Netz berichte und es wird sich gemein­sam empört, wenn wir auf die ätzenden Trolle zu sprechen kommen, die feministischen Blogger_innen das Leben schwer machen.

Zwei Fragen scheinen immer großes Interesse zu generieren und werden von mir im Folgenden (an-)diskutiert:

1. Was sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen feministischen Generationen?
2. Wie können wir zusammenarbeiten? (weiterlesen …)


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Sylvia Plath: Confessional Poetry im Patriarchat

11. Februar 2013 von Nadia
Dieser Text ist Teil 30 von 34 der Serie Wer war eigentlich …
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“[K]eine andere Schriftstellerin [war] für die gegenwärtige feministische Bewegung wichtiger [...], obwohl Sylvia Plath kaum eine Feministin war und sie im Alter von dreißig Jahren starb, bevor die feministische Bewegung begann.” (Elisabeth Bronfen)

Sylvia Plath nahm sich heute vor 50 Jahren das Leben. Leben und künstlerisches Schaffen sind bei ihr stark verwoben, wobei Plaths Werk großes Unrecht angetan würde, wenn versucht würde, ihr Einfallslosigkeit oder Ich-Zentriertheit zu unterstellen. Vielmehr hat Plath wohl das getan, was Françoise Sagan schon über ihr eigenes Schaffen sagte: “Schreiben heißt, etwas zu erfinden, was man schon kennt.” (weiterlesen …)


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Hallo Anne Will! So machen Sie aus Ihrer #aufschrei-Sendung, die garantiert scheiße wird, garantiert eine gute!

29. Januar 2013 von Nadia

[Ich hab den Artikel heute schon an anderer Stelle hochgeladen, aber aufgrund des dramatischen Stands der Dinge teile ich meine pro-aktiven Interventionsvorschläge bezüglich Anne Wills geplanter #aufschrei-Sendung morgen hier natürlich auch nochmal mit Euch.]

Flickr (c) pheezy

Flickr (c) pheezy

Oha. Dank der Überforderung mit dem Thema #aufschrei geht der Alptraum der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender schnurstracks weiter. Das Thema der Anne Will-Sendung morgen abend ist nämlich: ”Sexismus-Aufschrei – hysterisch oder notwendig?”. Und das ist die Gästeliste: Renate Künast, Heiner Geißler, Anke Domscheidt-Berg, Monika Ebeling, Jan Fleischauer. (weiterlesen …)


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Backlash Blues? Der Jahresrückblick mit der Mädchenmannschaft

17. Dezember 2012 von der Mädchenmannschaft

Am 9. Dezember hat sich ein Teil der Mädchenmannschaft – nämlich accalmie, Charlott, Magda, Nadine und Sabine – zusammengefunden, und wir haben gemeinsam auf das Jahr 2012 zurückgeblickt. Bei Tee und Muffins sprechen wir über Aktionen aus dem Jahr 2012, die uns gefallen haben, stellen fest, dass sich das vergangene Jahr auf jeden Fall sehr nach Backlash anfühlte – und erklären warum.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


Download (2h 32min 50s, mp3, 140 MB)

Nach dem Klick findet ihr unsere Themenübersicht mit Links und Inhaltswarnungen für bestimmte Themen. Falls wir beim Reden noch weitere Links versprochen haben und diese hier nicht zu finden sind, macht uns doch bitte einfach in den Kommentaren darauf aufmerksam.

(weiterlesen …)


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Der Selbermach-Jahresrückblick 2012

16. Dezember 2012 von der Mädchenmannschaft

Sepiabild eines kleinen Mädchens beim SpielenStatt allein nach den Höhe­punkten und Auf­regern der letzten Woche zu fra­gen, würden wir Euch heu­te gerne ein Fo­rum zur Ver­fügung stellen, um das Jahr 2012 kritisch Revue passieren zu lassen.

In diesem Jahr haben wir uns aus verschiedenen Gründen gegen eine “Bloggermädchen”-Wahl entschieden: Zum einen gab es sowohl an Konzept als auch Durchführung der Wahl immer mal wieder berechtigte Kritik, zum anderen schien das Interesse daran stetig abzunehmen. Der Zweck der “Bloggermädchen”-Wahl war nie ein Wettbewerb im eigentlichen Sinne, sondern die Idee, aus feministischer Sicht interessante Blogs bekannt(er) zu machen und zu vernetzen. Wir sind uns jedoch nicht sicher, ob dieses Ziel tatsächlich erreicht wird.

Als kleines Experi­ment möchten wir statt­dessen ein Offenes Forum bieten: Wir würden uns freuen, wenn in diesem Forum statt eines Wett­bewerbs eine Vor­stellungs­runde neuer und/oder besonders interessanter Blogs und Blog­bei­träge des ver­gangen­en Jahres Platz findet, und Leser_innen sich über Er­freu­liches, Är­ger­liches und Über­raschen­des im Jahr 2012 aus­tauschen kön­nen.

Eure Lieblingsblogs

Welche Blogs habt Ihr dieses Jahr besonders gerne ge­lesen oder habt Ihr selbst einen neuen Blog ge­startet? Welche femi­nistischen Pod­casts, Netz­werke und Ini­tia­tiven fandet Ihr in diesem Jahr toll? Welche (Blog-)Beiträge fandet Ihr be­sondes spannend oder lehr­reich oder disku­tabel in den letzten zwölf Mo­naten? Welche Themen haben Euch 2012 in Atem ge­halten, und was erwartet Ihr aus femi­­ni­sti­scher und/oder ge­sell­schafts­­kri­ti­scher Per­­spek­­tive für das kommende Jahr? All das und noch viel mehr kann hier gerne be­spro­chen wer­den.

Als eigenen Beitrag haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht: Unser Jahresrückblick wird morgen in Form eines Podcasts erscheinen. Kommt zu uns ins akustische Wohnzimmer und seid dabei, wenn die Mädchenmannschaft bei Tee, Muffins und Vogelgezwitscher das feministische 2012 Revue passieren lässt und einen Ausblick auf die Zukunft wagt.

Danach machen wir eine Pause bis zum 5. Januar 2013.

Die Mädchenmannschaftsartikel bleiben natür­lich weiter­hin kommen­tier­bar, wir bitten aber um Ge­duld, falls es mit der Moderation mal etwas länger dauern sollte.

Wir bedanken uns herzlich für Euren Input, Eure Meinungen, Eure Kritik und Euer Lob, und freuen uns auf ein femi­nisti­sches 2013 mit Euch!

Ent­spannte Feier­tage und einen guten Rutsch wünscht

die Mädchenmannschaft


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Küssbefehl? Hetenperformanz? Tötende Väter? Dann lieber McDonalds’ – die Blogschau

15. Dezember 2012 von Sabine
Dieser Text ist Teil 186 von 207 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Kim Katrin Crosby hat fünf Dinge aufgeschrieben: von Überlebende zu Überlebende (TW: Es geht um Vergewaltigung, sexualisierte Gewalt und Punkte, die sie aufschreibt, teilt für einen Heilungsprozess; englisch).

Ein Gedicht „tränen in geselllschaftsform konformt“ liest sich auf Identitätskritik. Was hat es eigentlich mit der Hetenperformanz auf sich und warum setzten sich heterosexuelle Paare so oft in Szene?

Alles Familiendrama oder was? Wo bleiben Ratgeber? Väter, die Töten.

Und dann Florence Welch so: „Und jetzt alle bitte küssen“ Beziehungswahn and the Machtschiene, in_steronuts war auf dem Konzert.

Ich hab das Rezept!!! Die Hormontherapie geht los!!!“ schreibt Lena auf ihrem Blog

Roseli Ferreira liest und schreibt über das vermeintliche Sterben des weißen Mannes und den Unterton dieser antifeministischen Debatten, „Wenn das Ende des Mannes naht, kann auch der Feminismus sterben“ Ach so.

Auf Shehadistan wertet Nadia beispielhaft das mit „den Salafisten“ und der Durchschnittsdenke von 0815-Journalisten aus. Und warum das BKA wieder beim McDonalds’ landet, das steht da auch.

Es gibt eine Aktion, sie heißt „Wunschzettel der Frauen“. Ziel ist es, gerade in der Weihnachtszeit Wünsche von Kindern und Frauen zu veröffentlichen, die von physischer und psychischer Gewalt betroffen sind und in Frauenhäusern in Deutschland die Feiertage verbringen.

 

Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Der richtige Platz für feministische Texte

11. Dezember 2012 von Charlott
Dieser Text ist Teil 113 von 115 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:

Von Freiheit, Frieden und Frühlingsgefühlen.

Auch auf Facebook.

Wie heißt du?
Merle, auf twitter @grrrlsarestrong

Seit wann bloggst du?
Meinen eigenen Blog “Von Freiheit, Frieden und Frühlingsgefühlen” habe ich erst seit Mitte September, also noch nicht einmal drei Monate. Vorher habe ich zu ganz unterschiedlichen Themen und unregelmäßig Gastbeiträge geschrieben.

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Ich schreibe unheimlich gern und habe immer irgendwelche Texte rumliegen, für die ich sonst kein geeignetes Forum finde oder die einfach niemand lesen soll. Besonders für meine feministischen Texte habe ich einfach nicht den richtigen Platz gefunden. Deshalb hatte ich die Idee zu bloggen schon länger, aber irgendwie fehlte es immer an Zeit, Kreativität und Mut. Ausschlaggebend war aber das Ereignis, von dem ich in meinem ersten Beitrag berichte. Ich war durch das, was ich erlebt habe, so aufgewühlt, dass ich es unbedingt loswerden wollte, ohne dass ich unterbrochen werde. Ich will einfach meine Gedanken aufschreiben und gemeinsam mit anderen weiterspinnen. (weiterlesen …)


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