Einträge mit dem Tag ‘Fat Acceptance’


Ein Buch nach dem anderen: Süße Zitronen und eine dicke Jugendbuch-Protagonistin

15. Mai 2017 von Charlott
Dieser Text ist Teil 128 von 128 der Serie Die Feministische Bibliothek

Kurzrezensionen

Am Anfang ist ein Albtraum. Aber auch als Burcu Türkers Protagonistin der Graphic Novel Süße Zitronen (2016, JaJa Verlag) aus diesem erwacht, ist nicht alles wunderbar, denn ihre Mutter ist immer noch tot, die Trauer sitzt tief und mit ihrer Arbeit kommt sie auch nicht voran. In dem autobiographischen Stück schreibt und zeichnet Türker über Trauer, Mutter-Tochter-Beziehung(en), Kunst, Freund_innenschaften und das spannende Leben ihrer Mutter, die zunächst als Schauspielerin in Istanbul gearbeitet hatte, dann zu Türkers Vater in die deutsch Provinz zog, um dann – als die Kinder bereits älter waren – wieder in die Türkei zu gehen und nochmals eine Karriere als Schauspielerin anzugehen. Die Geschichte spielt nur an einem einzigen Tag und ist durchsetzt mit Erinnerungssequenzen und Szenen aus dem Leben der Mutter. Türker zeigt, wie das Leben der Protagonistin weiter geht aber geprägt ist durch den Verlust, die kleinen Stiche über den Tag (wenn beispielweise eine Freundin glücklich mit ihrer Mutter telefoniert) aber auch Freuden im Alltag. Die Farben fließen über die Seiten und immer wieder raus aus den Konturen, der Stil ist so prägnant und zart, wie auch die Geschichte die Türker erzählt.

„/stupid girl atlantic got your tongue/“ lamentiert Safia Elhillo im Gedichteband The January Children (University of Nebraska Press, 2017), in dem sie gleichermaßen kunstvoll und berührend zu Kolonialismus, Migration, Diaspora, Identität(en) und Heimat schreibt. Die titelgebenden Januar-Kinder bezeichnen jene Generation von Sudanes_innen, die während der britischen Okkupation aufwuchsen, deren Alter anhand ihrer Körpergröße festgelegt wurde und die alle den 1. Januar als offizielles Geburtstdatum zugewiesen bekommen haben. Elhillo fragt, was Heimat bedeuten kann, was Nationen eigentlich sind und wo/wie die Grenzen zwischen Identitäten gezogen werden. Sprachlich spiegelt sie diese Themen unter anderem in Verbindungen von Arabisch und Englisch wieder, Bezüge zu ägyptischer Popmusik wechseln sich ab mit US-Bezügen und Blicke auf Sudans Kolonialgeschichte. Ein Buch, was sich immer wieder mit Gewinn lesen lässt.

Molly ist siebzehn Jahre alt und war schon 26-mal verknallt – aber bisher hat sich noch nie etwas aus einer dieser Schwärmereien entwickelt. Doch dann verliebt sich ihre Zwillingsschwester Cassie Hals über Kopf in Mina, die ihren besten Freund Will im Schlepptau hat, der gut zu Schwarm Nummer 27 werden könnte, und zu dem beginnt Molly ihren Ferienjob und da ist Tolkien-Superfan Reid, bei dem sie einfach entspannt sie selbst sein kann. In Becky Albertallis zweitem Jugendbuch The Upside of Unrequited (2017, Balzer + Bray) dreht sich (wieder) alles rund um Liebe und Begehren und neben einer Prise Drama ist das einfach ein sehr flauschiges (und etwas vorhersehbares) Leseerlebnis. Dass Molly und ihre Freund_innen eigentlich gar kein anderes Thema haben mag vielleicht befremdlich sein (andere Leser_innen können sich aber eventuell auch mehr mit dieser Art des Teenagererlebens identifizieren), was aber dieses Buch von vielen anderen dieser Art unterscheidet, sind die vielen unterschiedlich positioniertern Charaktere (beispielsweise hinsichtlich Begehren, race, Religion) und eine Portagonistin, die dick ist (und nein, sie plant nicht abzunehmen und das einzige Mal, wo eine Person ihr direkt etwas dickenfeindliches gegenüber äußert, wird deutlich gemacht, dass das Problem die fatshamende Oma nicht etwa Mollys Körper ist).

Buchnews und -debatten

Es gibt ein Veröffentlichungsdatum für Magda Albrechts Buch über Dicksein und Empowerment: Am 02. Januar 2018 soll es so weit sein. Und ein (tolles!) Cover gibt es auf der Verlagsseite auch bereits zu sehen.

Weniger lang ist die Wartezeit für das neue Buch von Yori Gagarim. Why I stopped making merch for a revolution, that does not happen erscheint im Mai/Juni bei edition assemblage.

Falls ihr diesen Donnerstag Abend in Berlin seid: Ab 19 Uhr wird im Archiv der Jugendkulturen aus queeren Büchern (Klassikern und Neues) gelesen und dazu diskutiert. (FB-Link)

Im März erschien der Sammelband Unter Sachsen. Zwischen Wut und Willkommen über rechte Bewegungen, Gewalt und Rassismus. Auf trollbar schreibt Ali Schwarzer, der in dem Band mit seinem text „Eine unversöhnliche Abschiedsrede“ vertreten ist, über das Buch.

Deirdre Coyle schreibt bei Electric Lit über David Foster Wallace und die Männer, die ihn vergöttern: „Wallace-recommending men are ubiquitous enough to be their own in-joke. (…) The men in my life who love Wallace also love legions of stylistically similar male writers I’m not interested in (Pynchon, DeLillo, Barth). I began checking out of literary conversations with them altogether.“

Casey Sanchez portraitiert die Iñupiaq Dichterin Joan Naviyuk Kane, deren Gedichtband Milk Black Carbon im Februar erschienen ist.

Amanda Arnold schreibt bei LitHub über die vergessene Geschichte us-amerikanischer Arbeiter_innen-Literatur.

BBC sprach mit der Autorin und Aktivistin Unoma Azuah. In ihrem neuen Buch Blessed Body, welches morgen als Ebook erscheint, sammelt sie autobiographische Geschichten von LGBT in Nigeria.

A Salon of One’s Own: Chaitali Sen erinnert sich an zwanzig Jahre des South Asian Women’s Creative Collective.

„Lately, I’ve been interested in finding other West African authors who are also unconventional in their portrayal of love and marriage, of gender and power.“, stellt Chinelo Okparanta fest und empfiehlt gleich sechs Bücher, in denen sie diese Darstellungen gefunden hat.

Nazly Sobhi Damasio hat bei Wear Your Voice eine Liste mit „8 Powerful Latinx Poets Who Are Shattering Stereotypes“ zusammengestellt.

BookRiot schreibt über die beiden Hashtags #ThingsOnlyWomenWritersHear und #WhatWoCWritersHear, die beide Sexismus, Rassismus und deren Verknüpfungen in der Buchindustrie illustrieren.

Und zum Schluss: „No, Marvel. We’re Out of Patience.“ Jessica Plummer kritisiert, die aktuellen Handlungsstränge im Marveluniversum, in denen u.a. eine (der wenigen überhaupt existierenden) jüdischen Figuren und ein Held, der von jüdischen Comic-Machern entwickelt wurde, einer quasi Nazi-Organisation beitritt, deren Marketing und Marvels Umgang mit Kritik.


Facebook | |


Fat Studies in Deutschland: Von Diskriminierung, Dickenaktivismus und kreativen Gegenstrategien

6. Mai 2017 von Magda
Dieser Text ist Teil 43 von 43 der Serie (Mein) Fett ist politisch

Pünktlich zum Internationalen Antidiät-Tag ist vor wenigen Wochen der wissenschaftliche Sammelband „Fat Studies in Deutschland. Hohes Körpergewicht zwischen Diskriminierung und Anerkennung“ im Beltz Verlag erschienen.

Neben WissenschaftlerInnen kommen zu diesem Thema erstmals auch Sozialpädagoginnen, Expertinnen aus der Mädchenarbeit, Künstlerinnen und Fat Aktivistinnen zu Wort, was sich in der Themenvielfalt, der Sprache und den Perspektiven niederschlägt und die Lesefreude (für mich) erheblich erhöhte.

Nach einer Annäherung an das akademische und eher im englischsprachigen Raum angesiedelte Feld der Fat Studies thematisieren die AutorInnen Dicksein und Gewichtsdiskriminierung (in einem deutschen Kontext) und nehmen ökonomische und politische Verhältnisse, das (Antidiskriminierungs-)Recht, mediale Bilder oder die soziale Arbeit in den Blick. Auch zu finden sind Themen wie fette Kunst und Theater oder Sex. Die Beiträge stellen einen exzellenten Ausgangspunkt für weitere (intersektionale) politische, kulturelle und wissenschaftliche Analysen und Debatten dar.


Facebook | |


Mord in Freiburg, #FreeChelsea und Operationen an inter Kindern – kurz verlinkt

7. Dezember 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 334 von 349 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

„Der Freiburger Mord wurde erst dann von so großem, bundesweitem Interesse, als der Verdächtige gefasst wurde, obwohl es auch vorher schon ein grausamer Mord war.“ Margarete Stokowski schreibt bei Spiegel Online über Gewalt gegen Frauen: „2015 wurden in Deutschland 331 Frauen von ihrem Partner getötet: Das ist fast jeden Tag eine Frau. Würde man die Meldungen darüber jedes Mal in die Abendnachrichten einbauen, würden wir denken, wir leben in einem Land, in dem Gewalt gegen Frauen eine wahre Epidemie ist – und es würde stimmen.“

weird. Das Stadtmagazin für lesbische Frauen in Bielefeld hat Shirlette Ammons über’s Rappen, Aktivismus und Mode interviewt.

Das neue an.schläge Magazin ist erschienen. Fokusthema ist dieses Mal „Gesundheit & Gerechtigkeit – Gender und Klasse in der Medizin“. Wie immer gibt es auch einige Artikel der Ausgabe online nachzulesen.

Im Jahr 2005 wurden die medizinischen Behandlungsleitlinien u.a. zu kosmetische Genitaloperationen an intergeschlechtlichen/ intersexuellen Kindern schrittweise überarbeitet. Ein neue Studie stellt nun aber fest, dass die Eingriffe nicht wesentlich zurückgegangen sind. Die gesamte Studie „Zur Aktualität kosmetischer Operationen „uneindeutiger“ Genitalien im Kindesalter“ von Ulrike Klöppel kann online nachgelesen werden. (PDF)

Für Femgeeks bespricht Lara drei feministische Comics. Dies ist der Auftakt einer Reihe zu feministischen Comics/ Comics mit feministisch agierenden Protagonist_innen.

Englischsprachige Links

Diese Petition ist so wichtig und braucht eure Unterschriften: „Commute Chelsea Manning’s Sentence to Time Served„. Bis zum 14. Dezember müssen immer noch über 54.000 Unterschriften dazu kommen. Zu den Hintergründen immer wieder lesenswert Tove Tovesson’s Artikel beim Missy Magazine (auf deutsch).

Aktivistin Jennifer Kamau, Mitbegründerin des International Women Space, bittet um Spenden für eine Reise nach Kenia.

Stacy Bias hat die animierte Dokumentation „Flying While Fat“ erstellt:

Termine in Berlin, Bielefeld, Bochum, Potsdam

04. bis 11.12. in Bielefeld: Diese Woche laufen in Bielefeld die Aktionstage Gesellschaft Macht Geschlecht. (FB-Link)

08.12. in Berlin: Ab 18.30 wird SchwarzRund wird aus Biskaya, Quasi und anderen Texten lesen, singen und performen. (FB-Link)

08.12. in Berlin: Von 18-20 Uhr findet die Präsentation der Expertise „Geschlechterverhältnisse in Fußballfanszenen“ statt.

13.12. in Potsdam: Vortrag in der Ringvorlesung „How to be a Feminist“ mit Sonia Eismann: I CHOOSE MY CHOICE!“ – VOM POPFEMINISMUS ZUM CHOICEFEMINISMUS.

15.12. in Bochum: Die Gruppe about.fem hält beim herrschaftskritischen Kaffeeklatsch einen Vortrag zu „Begrifflichkeiten des Queerfeminismus„.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


Facebook | |


Fat Underground – Aktivismus gegen Dickenhass in den 1970ern

26. August 2016 von Magda
Dieser Text ist Teil 41 von 43 der Serie (Mein) Fett ist politisch

Als Aktivist_in ist es hin und wieder hilfreich, sich mit Geschichte zu befassen: Wir sind nicht die ersten, die auf gesellschaftliche Missstände hinweisen und andere vor uns haben analysiert, diskutiert und gekämpft.

Eine der Aktivist_innen im Bereich dicker Diskriminierung und Empowerment, die unermüdlich auf aktivistische Geschichte aufmerksam macht, ist die britische Therapeutin und Aktivistin Dr. Charlotte Cooper. Mit ihrer Serie „100 Fat Activists“ stellt sie Akteur_innen, Gruppen, mediale Erzeugnisse etc. vor, um dickenaktivistische Geschichte einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Kürzlich veröffentlichte sie einen Beitrag über die Gruppe Fat Underground, eine Gruppe von dicken_fetten feministischen Aktivist_innen, die sich Anfang der 1970er Jahren in Kalifornien, USA, gründete. Nun hat Charlotte Cooper ein Video entdeckt und auf YouTube hochgeladen, was hoffentlich nicht so schnell verschwindet.

In dem Video sehen und hören wir die Aktivistinnen von Fat Underground, die u.a. Themen besprechen, die auch heute noch dringlich und aktuell, teilweise verschärft sind: Angesprochen werden Diskriminierung und Ignoranz von Ärzt_innen und engsten Verwandten sowie die US-amerikanische Diätindustrie, die damals nach Aussage einer Aktivistin ein Umsatzvolumen von 16-21 Milliarden Euro pro Jahr hatte (heute bereits über 65 Milliarden).

Spannend am Video sind die Erzählungen der von den Aktivistinnen durchlaufenden Prozesse: Alle berichten von diskriminierenden und demütigenden Erlebnissen (hier auch der Hinweis, dass im Video über den katastrophalen Umgang mit Betroffenen sexualisierter Gewalt berichtet wird). Daraufhin begannen die Aktivistinnen, sich über Körpergewicht, Gesundheit, möglichen Krankheiten und Diäten zu informieren und fanden Studien und Texte, die das ärztliche (Un-)Wissen zu Dicksein in Frage stellte: Die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden sind nicht zwangsläufig vom Gewicht abhängig und Diäten sind weder eine Lösung, noch der Gesundheit besonders zuträglich. So begannen die Frauen Unterstützungsgruppen zu bilden, um sich Wissen anzueignen und sich gegenseitig zu bestärken. Außerdem planten sie Aktionen, zum Beispiel anlässlich des Todes von Cass Elliott, die nach Sicht der Aktivistinnen eines der bekanntesten Opfer der Diätindustrie gewesen sein soll.

Die Aktivistinnen präsentieren Analysen zu den Verschränkungen von Dickendiskriminierung, Kapitalismus und Sexismus. Ein gutes Stück aktivistische Geschichte!

Screenshot Fat Underground

Screenshot des englischsprachigen Films „Fat Underground“ (1979) über die gleichnamige fettpositive und feministische Gruppe. Ein Film von Marge Dean, gefilmt in Los Angeles inklusive einiger Szenen von Shirl Buss von 1975. Mit einem Klick auf’s Bild gelangst du zum YouTube-Video: Dean, M. and Buss, S. (1979). Fat Underground

 


Facebook | |


Reformierung des Sexualstrafrechts, Fat Acceptance Gruppe in Leipzig und #HeterosexualPrideDay

7. Juli 2016 von Magda
Dieser Text ist Teil 321 von 349 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Am kommenden Donnerstag soll im Bundestag der Grundsatz „Nein heißt Nein“ im Sexualstrafrecht verankert werden. Wie diese Woche bekannt wurde, beinhaltet der Änderungsantrag der Koalition aber auch eine Verschärfung des Ausweisungsrechts. Diese notwendige Reform wird also (höchstwahrscheinlich) mit rassistischen Mitteln durchgesetzt. Die LINKE Politikerin Halina Wawzyniak erklärt in ihrem Blog, was da gerade passiert.

Im Vorfeld durfte ein Bundesrichter in der ZEIT gegen die Reform des Sexualstrafrechts pöbeln. Gut, dass Dr. jur. Ulrike Lembke beim Missy Magazine die richtigen Worte dazu gefunden hat.

Fat Acceptance LeipzigIn Leipzig werden Mitstreiter_innen für eine Fat Acceptance Gruppe gesucht. Im Aufruf steht: „Diese Gruppe setzt sich gegen Fettfeindlichkeit und gegen die Diskriminierung von dicken_fetten Menschen ein. Sie lehnt die verletzende Diät-Kultur ab und kämpft gegen fettfeindliche Strukturen. Der Raum, den diese Gruppe bildet, ist als ein safe space für dicke_fette Menschen und solche, die Fettfeindlichkeit erfahren, zu verstehen und steht für alle offen. (…) Interesse? Email an fatacceptance@riseup.net.

Im Mai besetzten etwa 70 von Abschiebung bedrohte Rom_nja und einige Unterstützer_innen das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Rom_nja in ‪Berlin‬, um auf die zunehmende Diskriminierung und die massenhafte Abschiebung in sogenannte „sichere“ Herkunftsländer aufmerksam zu machen. Seit der Besetzung unternehmen sie verschiedene Aktionen, wie Demonstrationen und Infoveranstaltungen. Da sie untergetaucht sind, bekommen sie keine Sozialleistungen mehr, daher müssen sie sich durch Spenden über Wasser halten.

Eine neue Broschüre der Rosa Luxemburg Stiftung befasst sich mit Behauptungen und Fakten zu Sexismus: „Ist doch ein Kompliment… Behauptungen und Fakten zu Sexismus.“ Die Broschüre kann als PDF runtergeladen oder kostenlos bestellt werden unter: bestellung@rosalux.de.

Englischsprachige Links:

Mode wird meist von schlanken, weißen Models ohne Behinderungen präsentiert. Das muss sich ändern. Wie es anders geht, zeigt Nike Oyelami, Gründerin des Indie Labels Ekineyo, und präsentiert auf ihrer Webseite Models unterschiedlicher Größen.

Auf twitter trendet gerade „HeterosexualPrideDay“, weil Heten es schon zu viel finden, dass ein paar Regenbogenflaggen im LGBTQ Pride Month zu sehen sind. Eine wunderschöne Antwort präsentiert Dylan Marron auf Seriously.TV.

Termine in Bremen und Halle/Saale

Halle/Saale: Am 15. Juli findet das HERfest statt, u.a. mit Jolly Goods (die wir vor fünf Jahren auf der Mädchenmannschaft interviewten).

Bremen: Vom 8. bis zum 26. August findet das 19. internationale Sommerstudium der Informatica Feminale für Frauen in der Informatik sowie die Sommeruni für Ingenieruinnen an der Universität Bremen statt. Anmeldungen sind bis zum 25. Juli möglich.


Facebook | |


Hartz IV Sanktionen abschaffen, #TeamStillFat und Straßenumbenennungen – kurz verlinkt

24. März 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 312 von 349 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

HartzIV ist ein furchtbares System und die Abschaffung sollte das große Ziel sein. Bis dahin wäre es ja schon einmal super gegen die Sanktionen vorzugehen, die tagtäglich Menschen schikanieren. Das Projekt „Sanktionsfrei“ will dies tun und sammelt noch sieben Tage lang Geld. Falls es euch irgendwie möglich ist, unterstützt diese Kampagne!

Herzlichen Glückwunsch an unsere Autorin Julia Roßhart! Gerade ist im w_orten & meer Verlag ihr Buch erschienen: „Klassenunterschiede im feministischen Bewegungsalltag. Anti-klassistische Interventionen in der Frauen- und Lesbenbewegung der 80er und 90er Jahre in der BRD.“

Nach jahrelangem Einsatz von Aktivist_innen sollen nun endlich im Berliner Bezirk Wedding drei Straßen umbenannt werden, die immer noch die Namen von Personen tragen, die Teil des kolonialistischen Systems waren. Für die Umbenennung können Vorschläge eingereicht werden. Es sollen mit den neuen Namen „Persönlichkeiten, insbesondere Frauen, der (post)kolonialen Befreiungs- und Emanzipationsbewegung aus Ländern Afrikas“ geehrt werden.

Feministische Sachbeschädigung in Dresden. Bekenner_innenschreiben und Pressespiegel“ – e*vibes berichtet und sammelt.

Nach den Ergebnissen der letzten Landtagswahlen schrieb der Migrationsrat Berlin-Brandenburg: „Wir fordern eine diskriminierungsfreie Gesellschaft! Schluss mit der Banalisierung der AfD!„.

Englischsprachige Links

„The Power of Putas“: Zur Sexworker_innen-Bewegung in Brasilien schreiben Thaddeus Blanchette und Laura Murray bei Open Democracy.

Musik, Spaß und Kreativität kann es auch im Klassenraum geben! Ein Hoch auf die Mathelehrerin aus New Orleans, die ihren Schüler_innen mit Beyoncé das Lernen versüßt.

„The upcoming biopic about [Nina Simone] proves that the world still isn’t ready to tell her story.“, schreibt Ta-Nehisi Coates beim Atlantic darüber, dass Zoe Saldana die Sängerin spielt.

Discwoman ist ein New Yorker Elektronik-Kollektiv. Die Selbstbeschreibung: „platform, collective, and booking agency — representing and showcasing cis women, trans women, and gender queer talent in electronic music.“ i-D hat eine der Gründer_innen interviewt.

Okay Africa interviewt den Künstler Tahir Carl Karmali zu seiner Reihe Jua Kali, in welcher Arbeiter_innen des informellen Sektors in futuristischen Collagen porträtiert werden.

Everything Water Touches“ ist ein interaktives Video von Zackary Canepari und Jessica Dimmock, veröffentlicht bei The New Yorker, welches die Auswirkungen des vergifteten Wassers auf die Bevölkerung in Flint aufzeigt.

Auf ihrer Facebookseite schreibt Ashleigh Shackelford unter dem Hashtag #TeamStillFat über Vorher- und Nachher-Bilder.

Termine

Es gibt einen Call for Papers für die Feministische FrühlingsUni 2016: Eure Beiträge könnt Ihr noch bis Ende März einreichen. Es geht in der Ausschreibung um drei Achsen: „[:Bewegung*en:] von Körper|normen, [:Bewegung*en:] in Arbeit und [:Bewegung*en:] in Geschichte*n“.

In Wien: Premiere! Und zwar: „Meine Nase läuft. Deine Stars hautnah“, am 25. April in der Bar&Co des Theater Drachengasse. Die Performer_innen Banafshe Hourmazdi, Frederik Müller und Golschan Ahmad Haschemi unternehmen in ihrem Stück einen  Streifzug zwischen Politik und Aktivismus und kritisieren den massentauglichen Nationalismus sowie die Verharmlosung von rassistischen Strukturen in Österreich aus einer feministischen und queeren Perspektive.


Facebook | |


Ke$ha, Comics von und für Frauen und Kartoffel-Ein-Mal-Eins – kurz verlinkt

25. Februar 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 309 von 349 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Magda möchte eine Liste mit Aktivist_innen zusammenstellen, die sich mit Körpernormen und Dickendiskriminierung kritisch auseinandersetzen, um Journalist_innen und Veranstalter_innen eine Auswahl an Menschen in dem Feld zu präsentieren. Willst du mit auf die Liste?
Dann sende folgende Infos an magda(at)maedchenmannschaft(punkt)net: Name / Stadt / Themen / Website bzw. Kontakt/ Du  machst gerne: (Interviews, Workshops…).

Im Jahr 1934 wurden als  jüdisch definierte Namen aus dem phonetischen Alphabet in Deutschland gestrichen. Fortan hieß es: „N wie Nordpol“ statt „N wie Nathan“. Und das ist bekanntlich auch heute noch so…

Hengameh hat jetzt auch eine taz-Kolumne mit dem Titel „Habibitus“ und erklärt in der ersten Ausgabe noch einmal ganz langsam, warum „Kartoffel“ kein rassistischer Ausdruck ist.

In einer weiteren taz-Kolumne („Deutschland, was geht?“) schreibt Nemi El-Hassan: „Ich bin auch so wütend, weil ich meine Eltern in dem Bus von Clausnitz sehe. Wenn ich eines weiß, dann, dass wir alle kollektiv dafür verantwortlich sind, dass Ausschreitungen wie die von Clausnitz ein für alle Mal der Vergangenheit angehören müssen. Sonst haben wir in zwanzig Jahren nichts gelernt.“

Englischsprachige Links

Neela Goshan schreibt bei der Huffington Post über die Präsentation der Studie „Research on the Lived Realities of Lesbian, Bisexual and Queer Women in Kenya“ der Gay and Lesbian Coalition of Kenya (GALCK).

(c) Ed Rhee

(c) Ed Rhee

Warum alle Feminist_innen sich für Kesha interessieren sollten, erklärt Najva Sol bei APW. CBC berichtet vom Gerichtsverfahren um Keshas Vertrag mit Sony und dem Produzenten „Dr. Luke“, dem Kesha sexualisierte und psychische Gewalt vorwirft. Warum Kesha nicht einfach ein Mixtipe veröffentlichen kann und was das über Veträge in der Musikindustrie aussagt, fasste bereits 2015 The Verge zusammen. „#FreeKesha but don’t forget the other women silenced by fear,“ kommentiert Harriet Minter dazu in The Guardian.

„Pro-Life“ ist ein Euphemismus. Wie Think Progress berichtet, gibt es für den Browser Chrome nun eine Erweiterung, die jede Erwähnung von „Pro Life“ in das korrekte „Anti Choice“ ändert.

Bernie Sanders oder Hillary Clinton? Im Prozess der US-amerikanischen Vorwahlen der Demokratischen Partei bezüglich der Präsidentschaftskandidat_innen lautet die Antwort für Schwarze Feminist_innen oft „weder noch“. Warum, zeigt MSNBC.

Beim neuen Podcast von Black Girl Dangerous geht es unter anderem um Beyoncés Super-Bowl- und Kendrick Lamars Grammy-Auftritte – das Transkript findet ihr hier.

Ihr steht auf feministische Comics? „The Complete Wimmen’s Comix“ ist ein über 700-seitiges Comics-Set, mit Werken unter anderem von Trina Robbins, Aline Kominsky-Crumb, Lee Marrs, Alison Bechdel, Willy Mendes, “Hurricane Nancy” Kalish, Malinda Gebbie, Mary Fleener, und Dori Seda. Autostraddle stellt das Sammelwerk vor.

Hammer: Zum Black History Month war die 106-jährige Virginia McLaurin zu Gast im Weißen Haus und veranstaltete eine spontane 30-Second-Dance-Party:

Termine

Auch in diesem Jahr stellen wir für den Frauenkampftag am 8. März Termine in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. Ihr wisst schon von Veranstaltungen/Demos/Screenings/Parties, etc., veranstaltet selbst welche oder habt sonstige Tipps? Dann ab damit in die Kommentare – danke!


Facebook | |


Fussballerinnen gesucht, #RegrettingMotherhood und das erste Trans* Film Festival Berlin – kurz verlinkt

16. Februar 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 308 von 349 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Beiträge

Essays, Portraits, analytische Texte, Storytellings und Foto-Reportagen. 30 Jahre nach der Gründung der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland erscheint das Sammelband „Spiegelblicke – Perspektiven Schwarzer Bewegung in Deutschland.“ Über 50 Autor*innen und Zeitzeug*innen schreiben über zwischenmenschliche Beziehungen, rassistische Strukturen in privaten und öffentlichen Räumen, dokumentieren Stationen der Identitätsfindung und des Empowerments.

Noch bis zum 1. März nimmt der Journalistinnenbund Bewerbungen um den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis entgegen.

Fußballerinnen aufgepasst: Am 11. Juni steigt in Leipzig ein Fußballturnier für Frauenfreizeitmannschaften. Um euch anzumelden und/oder um Weiteres zu erfahren, meldet euch bei connevista01(at)gmail.com.

Der Berufsverband für Heilpraktikerinnen Lachesis e.V. hat eine kritische Stellungnahme zur Marktzulassung des Wirkstoffs Flibanserin, oft auch „Pink Viagra“ genannt, verfasst.

Der Lesben- und Schwulenverband LSVD hat einen arabischsprachigen Rechtsratgeber für lesbische, schwule, bisexuelle und transgeschlechtliche Geflüchtete herausgegeben.

Die Plattform speakerinnen.org verfügt inzwischen über 1.000 Expertinnen aller Fachrichtungen. Ziel der Plattform ist, den Frauenanteil bei Konferenzen, Talkshows, Podiumsdiskussionen etc. zu erhöhen. Die eintausendste Speakerin ist die indische Entwicklerin und Wirtschaftsanalytikerin Isha Tripathi.

In der Sexuologie – Zeitschrift für Sexualmedizin, Sexualtherapie und Sexualwissenschaft ist ein Artikel zu Sexualisierte Gewalt, Traumatisierung und Flucht von Farid Hashemi, Torsten Linke und Heinz-Jürgen Voß erschienen, der online abrufbar ist.

Hendrik Kraft hat die Ringvorlesung Rassismusforschung an der TU Berlin mit Blogbeiträgen begleitet.

Die israelische Soziologin Orna Donath spricht in der Jüdischen Allgemeinen über Frauen, die es zutiefst bedauern, Mutter geworden zu sein: »Reue ist nichts Schlimmes«.

Englischsprachige Beiträge

The first Trans* Film Festival Berlin (Facebook-Seite) wird im Oktober 2016 in Berlin stattfinden.

Precious Lee ist das erste Schwarze Plus Size Model in der Sports Illustrated’s Swim Issue: „I Want to Continue the Revolution.

„Ich habe jahrelang versucht, dünner zu werden. Oprah Winfreys Weight-Watchers-Werbung hat mich überzeugt, damit aufzuhören,“ schreibt Cassie St.Onge bei Vox.

Knaller: „White People Lose Their Damn Minds“ in Saturday Night Lives Skit ‘The Day Beyoncé Turned Black’:

Termine in Berlin, Bremen, Dresden, Münster:

Am 25. Februar in Berlin: Das Bündnis Vernetzt euch! lädt ein zum Doku-Launch. Ab 19 Uhr im Familiengarten Kreuzberg, Oranienstraße 34, Hinterhof. (Der Familiengarten ist per Aufzug barrierefrei erreichbar, es gibt eine barrierefreie Toilette). Hier geht’s zum Facebook-Event.

Ab dem 29. Februar in Berlin: Das FFBIZ lädt ein zum Lesekreis zu aktuellen feministischen Strömungen an jedem letzten Montag im Monat von 18:00 bis 20:00 in Friedrichshain.

3. März, Bremen: Podiumsdiskussion: „STOPP! Kein Sexismus im Internet“ u.a. mit Magda Albrecht, organisiert von der Landesgleichstellungstelle ZGF und dem Verein belladonna um 19:30 Uhr im Haus der Wissenschaften, Olbers Saal.

11. März, Dresden: Vortrag von Magda Albrecht „Vom Bloggen und Blocken: Online-Aktivismus gegen sexistische Gewalt“ im Rahmen der Frauentagsveranstaltung der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Bernhard-von-Lindenau-Platz 1, 01067 Dresden, Raum A 400 und Lobby der 4. Etage.

Am 19. März in Münster: Christliche Fundamentalist_innen marschieren auf und das Gegen 1000 Kreuze Bündnis bittet zum Gegenprotest.


Facebook | |


Antifeminismus, Abwesenheit von Vätern und Ausübung von Kritik (nur wie?) – die Blogschau

30. Januar 2016 von accalmie
Dieser Text ist Teil 292 von 295 der Serie Die Blogschau

„»Deutschland Schwarz Weiß« zu schreiben, war mein Trick.“ Noah Sow gibt einen Einblick in ihre persönlichen Motive, acht Jahre nach Veröffentlichung des Buchs (…übrigens immer noch ein dringender Lektüretipp!).

Über die Nähe des zeitgenössischen Antifeminismus zu Antisemitismus schreibt החול והים (Sand und Meer).

Bei Ringelmiez berichtet Ella von ihren Erfahrungen, für ihr Kind ein Kleid zu nähen, und gibt in einem FAQ Antwort auf (potenzielle) geschlechteressentialistische, cissexistische und heterosexistische Einsprüche.

JJ bei den Leckmuscheln kritisiert den „Riots Not Diets“-Pullover von „Monki“: „Den Pullover gibt es in den Größen S-L. Nice try Monki, aber welcher Sinn steckt dahinter einen Fett-Positiven Pullover herzustellen, welchen dann nur schlanke Menschen tragen können, die sowieso ständig von Thin Privilige profitieren, gerade wenn es um Mode geht.“

„30. Januar in Büdingen: Naziaufmarsch verhindern! Rechten Kommunalwahlkampf stören!“: Antifa Kritik und Klassenkampf ruft zum antifaschistischen und antisexistischen Protest auf. Treffpunkt: Heute, 13:40 Uhr, Hauptbahnhof Frankfurt am Main, Gleis 13.

„Aber brauchen Kinder wirklich ihren Vater/ eine männliche Bezugsperson? Zu welchem Preis? Brauchen Kinder nicht viel eher eine Möglichkeit zu lernen mit der Situation und dem Menschen, der sie mitgezeugt hat, umzugehen; ob dieser nun real präsent ist oder nur in Erzählungen?“ Me, Myself and Child startet mit „Ohne Väter: Prolog“ die Artikel-Reihe „Ohne Väter,“ zu der Beiträge „alle Elter_Mütter*, die ihre Kinder (zum größten Teil) ohne Cis-Väter betreuen“, eingeladen sind.

In Anna Hegers Mini-Comic, „Kritik von weißen Schafen an weißen Schafen“, geht es um Kritikausübung innerhalb einer Gruppe ähnlich privilegierter Menschen.

„Nimm deine Kippa ab, Junge!“ – Was das mediale Interesse an Antisemitismus mit den Geflüchteten zu tun hat“, analysiert Levi bei kleinerdrei.

Die Femgeeks stellen das Hacker*innenmagazin The Recompiler vor, das im letzten Jahr durch eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen wurde.

Die 71-jährige „Schluss-Strich-Debatte“ um (die Erinnerung an) den Holocaust kommentiert Anja Reschke:

Habt ihr diese Woche etwas geschrieben, gezeichnet oder aufgenommen, das hier nicht verlinkt wurde? Kennen wir eure tolle Webseite/tollen Blogs etwa noch gar nicht? Dann ab damit in die Kommentare. Regelmäßig verlinken wir Text_Wissens_Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum.


Facebook | |


Kampf gegen Ausbeutung, neue Vorbilder und unabhängige Prinzessinnen – kurz verlinkt

8. Juli 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 287 von 349 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Beiträge

„Am 2. Juli 2015 hat der Bundestag das Gesetz zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung verabschiedet“: Über die drohende Ausweitung von Abschiebehaft und erneute Verschärfung der Einreisebestimmung schreibt Pro Asyl.

Die Bloggerin Katrin von Reizende Rundungen ist aktuelles roleUP Vorbild:

Englischsprachige Beiträge

(K)eine typische Prinzessin: A Mighty Girl stellt ungewöhnliche Bücher mit und über unabhängige Prinzessinnen für Kinder und Jugendliche vor.

„My grandmother was born Black and poor in Trujillo’s Dominican Republic. She was only five years old when the state-sanctioned killings of thousands of Haitian migrants widely known as „the Parsley Massacre“ occurred.“ Im Ebony Magazine reflektiert Claudia de la Cruz rassistische Praxen in der Dominkanischen Republik, Haiti und den „Global War on Blackness.“

„Sick and Tired“: Über den Kampf gegen Ausbeutung, Gewalt und für Bürger_innenrechte durch verschiedene Gewerkschaften und Frauengruppen in Sri Lanka berichtet Open Democracy.

Im Fahrwasser der Rachel-Dolezal-Geschichte wurde auch nochmals der Blick auf die Wissenschaftlerin Andrea Smith gerichtet, die sich jahrzehnte lang als Native American präsentierte. Colorlines fasst die wichtigsten Diskussionssträge zusammen und verlinkt auf eine Reihe von Artikeln, z.B. die Liste „cool indigenous feminist scholars to check out“ auf dem Tumblr mé’êško’áe.

Bill Cosby Shows Once Again, We Listen to the Wrong People When It Comes to Sexual Assault„, schreibt Jamilah King bei Mic.

Termine in Berlin

Berlin, am 11. Juli: „Behindert und verrückt feiern“ – die Pride Parade. Start: 16 Uhr, Hermannplatz.

Berlin, 17. – 19. Juli: Female Focus Festivals mit Musik, Podiumsdiskussion und Workshops.

Berlin, bis 16. Juli: Ausstellung queerfeministische Malerei: material matters – bewegte und widerspenstige Körper von Deborah Schmidt. Artist Talk am 11. Juli 2015.


Facebook | |



Anzeige