Einträge mit dem Tag ‘Erziehungsarbeit’


Antifeminismus, Abwesenheit von Vätern und Ausübung von Kritik (nur wie?) – die Blogschau

30. Januar 2016 von accalmie
Dieser Text ist Teil 292 von 295 der Serie Die Blogschau

„»Deutschland Schwarz Weiß« zu schreiben, war mein Trick.“ Noah Sow gibt einen Einblick in ihre persönlichen Motive, acht Jahre nach Veröffentlichung des Buchs (…übrigens immer noch ein dringender Lektüretipp!).

Über die Nähe des zeitgenössischen Antifeminismus zu Antisemitismus schreibt החול והים (Sand und Meer).

Bei Ringelmiez berichtet Ella von ihren Erfahrungen, für ihr Kind ein Kleid zu nähen, und gibt in einem FAQ Antwort auf (potenzielle) geschlechteressentialistische, cissexistische und heterosexistische Einsprüche.

JJ bei den Leckmuscheln kritisiert den „Riots Not Diets“-Pullover von „Monki“: „Den Pullover gibt es in den Größen S-L. Nice try Monki, aber welcher Sinn steckt dahinter einen Fett-Positiven Pullover herzustellen, welchen dann nur schlanke Menschen tragen können, die sowieso ständig von Thin Privilige profitieren, gerade wenn es um Mode geht.“

„30. Januar in Büdingen: Naziaufmarsch verhindern! Rechten Kommunalwahlkampf stören!“: Antifa Kritik und Klassenkampf ruft zum antifaschistischen und antisexistischen Protest auf. Treffpunkt: Heute, 13:40 Uhr, Hauptbahnhof Frankfurt am Main, Gleis 13.

„Aber brauchen Kinder wirklich ihren Vater/ eine männliche Bezugsperson? Zu welchem Preis? Brauchen Kinder nicht viel eher eine Möglichkeit zu lernen mit der Situation und dem Menschen, der sie mitgezeugt hat, umzugehen; ob dieser nun real präsent ist oder nur in Erzählungen?“ Me, Myself and Child startet mit „Ohne Väter: Prolog“ die Artikel-Reihe „Ohne Väter,“ zu der Beiträge „alle Elter_Mütter*, die ihre Kinder (zum größten Teil) ohne Cis-Väter betreuen“, eingeladen sind.

In Anna Hegers Mini-Comic, „Kritik von weißen Schafen an weißen Schafen“, geht es um Kritikausübung innerhalb einer Gruppe ähnlich privilegierter Menschen.

„Nimm deine Kippa ab, Junge!“ – Was das mediale Interesse an Antisemitismus mit den Geflüchteten zu tun hat“, analysiert Levi bei kleinerdrei.

Die Femgeeks stellen das Hacker*innenmagazin The Recompiler vor, das im letzten Jahr durch eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen wurde.

Die 71-jährige „Schluss-Strich-Debatte“ um (die Erinnerung an) den Holocaust kommentiert Anja Reschke:

Habt ihr diese Woche etwas geschrieben, gezeichnet oder aufgenommen, das hier nicht verlinkt wurde? Kennen wir eure tolle Webseite/tollen Blogs etwa noch gar nicht? Dann ab damit in die Kommentare. Regelmäßig verlinken wir Text_Wissens_Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum.


Facebook | |


Sexistische Beziehungsdynamiken, Rollenerwartungen und rassistische „Heimat“ – die Blogschau

30. März 2013 von Nadine
Dieser Text ist Teil 198 von 295 der Serie Die Blogschau

Nicole von Horst analysiert auf ihrem Blog die Komplexität von Komplimenten.

Eine Nachricht an Spiegel Online und den Werberat für sexistische und gewaltverherrlichende Werbung schreibt Helga.

Madameadammusic macht sich Gedanken über die Riot Grrrl Bewegung in Deutschland. Wo steht sie heute? Was ist von ihr übrig geblieben und wie kann Riot Grrrl intersektional gedacht werden?

Riot Trrrans* hat über cissexistische Grenzüberschreitungen geschrieben und musste nicht lange warten, bis sich die Relativier_erinnen eingefunden haben. Darauf gibt’s dann auch noch die passende Antwort.

Wer darf Familien mit Kindern verlassen ohne gesellschaftliche Sanktionen zu befürchten? In erster Linie der („biologische“) Vater. Frauen hingegen „lassen ihre Kinder im Stich„, wenn sie sich nach der Geburt aus verschiedenen Gründen temporär oder dauerhaft gegen ein Leben mit Kindern entscheiden, kritisiert talentfreischön.

Auf anarchie & lihbe stellt sich Andy Misandry den gesellschaftlichen Erwartungshaltungen an Menschen, die als Frauen eingelesen und behandelt werden sowie den daraus resultierenden Zurichtungsprozessen und Umgängen damit.

Julia von Mein Augenschmaus hat das Hilfetelefon des Bundesfrauenministeriums auf seine Zugänglichkeit für Gehörlose und Schwerhörige und andere Barrieren hin geprüft und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis.

Jay fragt im Virtual Retreat Center, was Solidarität bedeutet und wie emotional belastend das Ringen um Solidarität sein kann.

Undercover of Color macht einen Ausflug in die „Heimat“, nach Deutschland, und muss feststellen, dass hier nicht alle Menschen mit offenen Armen empfangen werden.

Maria beschäftigt sich mit den sexistischen Dynamiken, die sich einschleichen, wenn mensch auch Beziehungen mit Typen führt und wie schwer es ist, aus diesen auszubrechen.

Don’t degrade Debs Darling ist glücklich. Doch dieses Gefühl und sein Verbleiben muss immer wieder hart erkämpft werden. Trotz und gerade wegen vieler gesellschaftlicher Einsprüche dagegen.

Miss Temple beantwortet in ihrem FAtQ dickenfeindliche Fragen und stellt damit viele Selbstverständlichkeiten in Frage.

Das österreichische feministische Gemeinschaftsblog Sugarbox nimmt den Fall Steubenville und das „Mutter-Töchter-Argument“ unter die kritische Lupe.

Nochmal Helga: Sie hat eine Liste von Speakerinnen aus den verschiedensten Bereichen zusammengestellt. Für alle, die mal wieder nach Ausreden suchen, warum ihre Panel männerdominiert sind.

Viel mehr verlinkten Lesestoff aus dem geekigen Bereich gibt es bei Femgeeks.

Vom 17. bis 20. Mai findet das Lesbenfrühlingstreffen in München statt. Workshops, Vorträge, Filme und Podiumsdiskussionen zu Lesbengeschichte und Lesbenpolitik, Empowerment, Spaß, Gesundheit, Dialog der Generationen, Sexualität, verschiedenen Feminismen, Sport, eine Demonstration in der Innenstadt, internationalen Aktivistinnen, Bands und vieles mehr erwartet euch.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


Facebook | |



Anzeige