Einträge mit dem Tag ‘Empowerment’


Radikalisierte weiße Männer und Hass im Netz – kurz verlinkt

9. Februar 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 339 von 340 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Die neue an.schläge ist da, und zwar mit dem Thema „We Fight Back!„.

Herzlichen Glückwunsch zum 5. Geburtstag, queerrelations aus München!

Für das Filmprojekt „Transgender people of Moscow and Berlin give rise to their personal voices“ gibt es bei Startnext eine Crowdfunding-Kampagne.

Das Gunda Werner Institut der Heinrich Böll Stiftung führt derzeit online eine Umfrage zu Hatekommentaren im Netz durch. Teilnehmen könnt Ihr hier.

englischsprachige Links

Der Lehrstuhl für Soziologie/Soziale Ungleichheit und Geschlecht veranstaltet mit dem Marie-Jahoda-Gastprofessorenprogramm für Internationale Geschlechterforschung vom 08. bis 10. November 2017 einen internationalen Workshop zum Thema „Doing Science – Doing Excellence – Doing Inequalities? Interrogating the Paradigm of Excellence in Academia“. Abstracts können bis zum 31. März 2017 eingereicht werden, Infos gibt es hier.

Nach sieben Jahren wird Chelsea Manning wahrscheinlich Mitte Mai aus der Haft entlassen. Es gibt eine offizielle Crowdfunding-Kampagne, damit Chelsea nach ihrer Entlassung vor allem im ersten Jahr unterstützt werden kann.

Außerdem Lesestoff: Celeste Liddle schrieb einen wichtigen Text über die Radikalisierung weißer Männer, Anne Thériault veröffentlichte das wunderbare „On Being Good„, und ihre Kollegin Ijomea Oluo forderte im Establishment „White People: I Don’t Want You To Understand Me Better, I Want You To Understand Yourselves„. (mehr …)


Facebook | |


30 Jahre Initiative Schwarze Menschen in Deutschland

24. September 2015 von Anna-Sarah

Die ISD, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, wird dieses Jahr 30 Jahre alt. Happy Birthday! Zu diesem Anlass lädt sie zu einer Veranstaltungsreihe ein, die gestern gestartet ist und bis Januar 2016 in Frankfurt und Wiesbaden läuft. Marie-Sophie Adeoso hat zu diesem Anlass einen Artikel über Geschichte, Funktion und Bedeutung der ISD geschrieben, der gestern in der Frankfurter Rundschau erschien.

Aus der Ankündigung zur Veranstaltungsreihe:

30ig Jahre ISD heißt drei Jahrzehnte, in denen die Interessen und politischen Anliegen Schwarzer Menschen in Deutschland vertreten und sichtbar gemacht wurden.

Indem Schwarze Menschen aus ihrer eigenen Perspektive ihre Lebensrealität und Geschichte durch gegenwartsbezogenere Arbeiten sichtbar machen, wird ihr Recht auf Teilhabe und Partizipation in Deutschland zur gelebten Realität.

Das Programm
Mi, 23.9.15, 19 Uhr, #BlackLivesMatter
Vortrag & Panel mit Lecia Brooks (Southern Poverty Law Center, Alabama), Jamie Schearer ( ISD) & Sewit Hailab (United 4 Eritrea) über Racial Profiling & Refugee-Politics. Moderation Hadija Haruna-Oelker. Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

Fr, 09.10.15, 19 Uhr, WE #1 – Schwarze Poesie auf Reisen
Satzbeats & bittersüße Kritik an Strukturen poetisieren Stefanie-Lahya Aukongo, Sarah Mouwani, Amanda Babichie Papaya & SchwarzRund. Bildungsstätte Anne Frank, Hansaallee 150, 60320 Frankfurt

Do, 12.11.15, 19 Uhr, “Vernissage „Daima. Images of Women of Color in Germany“ Mit Sharon Dodua Otoo & Christelle Nkwendja-Ngnoubamdjum. Anschließend: Filmvorführung von „Auf den 2. Blick“ (Sheri Hagen). Deutsches Filmhaus, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

Fr, 13.11.15, 19 Uhr, „Synchronicity“ Lesung und Gespräch
Mit Sharon Dodua Otoo & Denise Bergold-Caldwell über Verschränkungen von Diskriminierungsformen & „Heldinnen im Alltag“. Deutsches Filmhaus

Di, 17.11.15, 19 Uhr, Schwarze Blicke und Schwarze Realitäten
Fotografie, Engagement und Widerstand: Mit Black Feminist Postcolonial – Theoretikerin Dr. des. Nana Adusei-Poku. Deutsches Filmhaus

Do, 03.12.15, 19 Uhr, SpiegelBlicke – 30 Jahre Initiative Schwarze Menschen in Deutschland.
Buchvorstellung & Gespräch mit den ISD-Herausgeberinnen über Errungenschaften, Herausforderungen & Selbstfindungsprozesse der letzten 30 Jahre. Deutsches Filmhaus

Sa 30.01.16, 17 Uhr, Jubiläumsveranstaltung
Die ISD feiert mit Ausstellungen, Theater, Film & Storytelling. Mehr Informationen ab November unter: www.isdonline.de. jugend-kultur-kirche sankt peter, Bleichstraße 33, 60313 Frankfurt

Die Veranstaltungsreihe gibt es auch als Facebook-Event!


Facebook | |


Andere Perspektiven auf den Muttertag, Kritiken an kultureller Aneignung und aufwühlende Transitionserfahrungen – die Blogschau

16. Mai 2015 von Nadine
Dieser Text ist Teil 278 von 295 der Serie Die Blogschau

Anna Dushime schreibt auf Buzzfeed, was es bedeutet, den eigenen Vater im Völkermord zu verlieren. Er wurde 1994 Opfer des Genozids an den Tutsi in Rwanda.

Auf nopsyko findet ihr einen kurzen Informationstext zur Anforderung und Einsichtnahme in die Behandlungsakten von vergangenen Psychiatrieaufenthalten.

Antipsychiatrische und pathologisierungskritische Perspektiven auf einem Vortrag und in einem Workshop? Steinmädchen ist buchbar!

Vergangene Woche war „Muttertag“. Schwarzrund ruft zum Feiern der Leerstelle auf, Maja Schwarz findet, dass die Muttertagsfrage ein Minenfeld ist und beim Gemischtwahnlädchen geht es um Tod und Verlust.

Auf umstandslos schreibt Anna Lisa über das Fotografieren von Kindern, die entweder während einer Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt verstorben sind.

Angela Davis und Gina Dent sind derzeit in Berlin zu Gast, sprachen mit Aktivist_innen u.a. über den aktuellen Stand der Geflüchtetenproteste. Auf Schwarzrund gibt es einen Bericht zu einem Community-Workshop in der Werkstatt der Kulturen, an dem Davis und Dent teilgenommen haben.

Auf dem Blog des Berliner Theatertreffens sprechen fünf Kulturschaffende über Interventionen in rassistische Strukturen des deutschen Theaters.

Mode und Selbstdarstellung als Empowerment-Tools ist Thema bei Les Flâneurs.

Riot Trrrans* schreibt über seine Transitionserfahrungen der letzten Jahre und fragt sich, warum es vor allem für andere so schwer bleibt, Selbstbestimmung anzuerkennen.

In Frage stellen: Musik beschäftigt sich dieses Mal mit musik_kulturellen Aneignungen, welche Dimensionen Aneignungshandlungen haben können, welche Kritiken und Interventionsmöglichkeiten es gibt.

Habt ihr diese Woche etwas geschrieben, gezeichnet oder aufgenommen, das hier nicht verlinkt wurde? Kennen wir eure tolle Webseite/tollen Blog etwa noch gar nicht? Dann ab damit in die Kommentare. Regelmäßig verlinken wir Text_Wissens_Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum.


Facebook | |


Die Definition von Krawall, Trolle verfüttern und Kristen Stewarts neue Kumpeline – kurz verlinkt

30. April 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 5 von 340 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

queer.de berichtet über eine neue Resolution des Europarats, in der dieser fordert gegen Trans*-Diskriminierung vorzugehen. So sollte beispielsweise die Änderung des Geschlechtseintrags und des Namens in amtlichen Dokumenten ohne den Zwang zu medizinischen Behandlungen oder psychologischen Begutachtungen erfolgen könnnen.

Anlässlich von 200 Verhandlungstagen und fast zwei Jahren im NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe, Ralf Wohlleben, André Eminger, Holger Gerlach und Carsten Schultze vor dem OLG München zieht NSU Watch eine kurze Zwischenbilanz zum Prozess und stellt unter anderem heraus: „Die These vom NSU als isolierter Zelle mit nur einem kleinem Umfeld an Unterstützer/innen ist so nicht haltbar.“

Von der Broschüre „Was tun? Sprachhandeln – aber wie? W_Ortungen statt Tatenlosigkeit.“ ist die zweite, überarbeite Auflage erschienen. Die Druckvorlage kann kostenfrei per Mail bestellt werden und auf der Seite feministisch-sprachhandeln.org lässt sie sich als PDF herunterladen.

englischsprachige Links

Pajiba nimmt die heterosexistische Beharrlichkeit aufs Korn, mit der Kristen Stewarts aktuelle offensichtliche/vermeintliche Liebesbeziehung von den Medien als „Mädchenfreundschaft“ gelabelt wird.

Ragen Chastain fast auf Dances With Fat noch mal kompakt ein paar Dinge zusammen, die du niemandem schuldest – wie Schönheit, Gesundheit oder Sexiness.

Die siebenjährige Natalie McGriff hat für ihr Comicbuch The Adventures of Moxie Girl, einer Superheldinnengeschichte über ein Schwarzes Mädchen, einen Crowdfundingpreis gewonnen, berichtet Feministing.

Loretta Lynch wurde zur ersten Schwarzen Generalstaatsanwältin der USA ernannt. For Harriet berichtet.

„Do Feed the Trolls—to People Who Will Hold Them Accountable“: Andrea Grimes teilt bei RH Reality Check ihre Erfahrungen mit der Praxis, bei Angriffen, die sie in sozialen Medien erlebt,  Leute aus dem Umfeld des „Trolls“ in die Konversation einzubeziehen.

Medien vermitteln ein ganz bestimmtes Bild von Menschen, die sogenannte Essstörungen haben: schlanke, weiße, wohlhabende Frauen, die wie Models in Magazinen aussehen wollen. Raquel Reichard erklärt, warum das irreführend ist.

Derzeitig wird ein neuer Film für Netflix gedreht: „The Ridiculous Six“. In der letzten Woche verließen eine Reihe von Native American Schauspieler_innen das Set aufgrund der im Film dargestellten rassistischen Stereotype. Racialicious berichtet über den Protest. Außerdem interviewten sie die Aktivistin Megan Red-Shirt Shaw zur #NotYourHollywoodIndian- Kampagne.

Egal wie viele Schwarze Menschen von Polizist_innen getötet werden, die Proteste, die darauf aufmerksam machen, sollen doch bitte ‚friedlich‘ bleiben. Beim Atlantic schreibt Ta-Nehisi Coates über diese Forderung: „When nonviolence begins halfway through the war with the aggressor calling time out, it exposes itself as a ruse. When nonviolence is preached by the representatives of the state, while the state doles out heaps of violence to its citizens, it reveals itself to be a con.“

Elle South Africa interviewt die südafrikanische Performance-Künstlerin Sethembile Msezane über The Public Holiday Series, Post-Apartheid und Frauenkörper.

Termine in Berlin und Linz

2. Mai, Berlin: Far, far away? Podiumsdiskussion zu Kolonialrassismus im Unterricht.

6. Mai, Berlin: Vortrag von Magda Albrecht: “(Mein) Fett ist Politisch” um 16:30 Uhr an der ASH Berlin (Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin), Raum 225.

6. bis 8. Mai, Linz (Österreich): Die Tagung „Kicking Images. Bilderpolitiken/sexualisierte Gewalt/Interventionen“ vereint zum Thema Wissenschaftler_innen, Künstler_innen und Aktivist_innen.

7. Mai, Berlin: „Themenabend zu Intersektionalität“ mit Emilia Roig und der Initiative intersektionale Pädagogik(i-Päd) und 9. Mai: Die dritte Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Widerstandsbewegungen von geflüchtetenFrauen* in Berlin und Deutschland„.


Facebook | |


Ein Tag gegen Rassismus – Fünf Fragen, Fünf Antworten

20. März 2015 von Sharon

Für alle, die sich einfach kurz mal einen Überblick verschaffen wollen :-)

1. Warum gibt es den Internationalen Tag gegen Rassismus?

Bei einer friedlichen Demonstration von ca. 20.000 Personen gegen die diskriminierenden Passgesetze des damaligen Apartheid-Regimes wurden am 21. März 1960 69 Personen (darunter 8 Frauen und 10 Kinder) in Sharpville (Südafrika) von der Polizei erschossen. 180 wurden verletzt. Seit 1966 wird jedes Jahr am 21. März, durch einen Beschluss der Vereinten Nationen, dem Internationalen Tag für die Beseitigung der rassistischen Diskriminierung* gedacht.

2. Gibt es überhaupt Rassismus in Deutschland?

LOL :-)

(Oder war das eine ernstgemeinte Frage?)

3. Was passiert denn am 21. März dieses Jahr in Deutschland?

Well, auch in Deutschland gibt es sogar inzwischen Internationalen WOCHEN gegen Rassismus!!! Und wir sind schon mitten drin: dieses Jahr finden sie nämlich 16.-29. März 2015 statt.

In Berlin findet u.a. diesen Samstag (21 März) einige Events statt, organisiert von der Kampagne „My Right is Your Right„. Die Demonstration fängt um 13:00 am Spreewaldplatz (Kreuzberg) an.

4. Und was kann ich tun, wenn der Tag bzw. die Wochen vorbei sind?

Rassismus geht uns alle** an. Es lohnt sich wirklich, sich mit den Erscheinungsformen und Folgen von Rassismus auseinanderzusetzen. Erst dann ist es überhaupt möglich Rassismus effektiv entgegenzutreten.

Meine ganz persönliche „top ten“ an Weiterbildungs- bzw. Empowerment-Empfehlungen (in Deutschland):

  • ADEFRA e.V. (Empowerment für Schwarze Frauen in Deutschland, Generation ADEFRA Stammtisch findet jeden dritten Freitag im Monat statt – offen für Schwarze Frauen)
  • Black Diaspora School (Ein Empowerment Projekt für Schwarzen Jugendlichen von der in Berlin basierten Bibliothek „Each One Teach One e.V.“ )
  • Der Braune Mob e.V. (Empowerment, Medienanalyse und Bildung für Schwarze Menschen und weitere People of Color in Deutschland)
  • IniRromnja (Ein Zusammenschluss von Berliner Roma-und-Sinti-Frauen)
  • Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund) e.V. (Empowerment für Schwarze Menschen in Deutschland)
  • Institute für diskriminierungsfreie Bildung (Fortbildungen für Lehrkräfte zu diskriminierungsfreier und rassismuskritischer Bildungsarbeit)
  • Korientation e.V. (Ein kulturpolitisches Netzwerk von Asiatischen Deutschen und Asiaten und Asiatinnen mit dem Lebensschwerpunkt Deutschland)
  • LesMigraS  (Beratung und Unterstützung für lesbische/bisexuelle Migrant_innen und Schwarze Lesben und Trans*Menschen)
  • Phoenix e.V. (Anti-Rassismus Trainings für Weiße, Empowerment Trainings für Rassismuserfahrenen)
  • ReachOut e.V. (Beratungsstelle in Berlin für Opfer rassistische Gewalt)

5. Ich bin wirklich kein Rassist, ab…

Oh, stop! Dieser Artikel ganze Webseite ist nicht für dich. #SeeYa

*Im Original „Rassendiskriminierung.“ Ich habe es geändert um deutlich zu machen, dass es keine biologischen Rassen gibt. Wirklich nicht.

**Wer sich nicht involviert sieht, hat vielleicht ein wenig zu viel Privilegiensaft getrunken. Oder ist heftig am Verdrängen. Oder beides.

 


Facebook | |


Özgecan Aslan, Trans*Frauen of Color und dickes Sexappeal – kurz verlinkt

18. Februar 2015 von der Mädchenmannschaft

Deutschsprachige Artikel

Im Missy Magazine stellen sechs Schwarze Feministinnen anlässlich des Black History Month ihre Vorbilder vor – von Yaa Asantewaa bis Nina Simone.

Beim Feministischen Institut Hamburg schreibt Joke Jansen über queere Kinderbücher, denn „Erzählungen sind überproportional aus der Perspektive weißer Jungen geschrieben, zentrieren ein Zwei-Eltern-Kernfamilienmodell oder sind beiläufig fett- oder femininitätsfeindlich.“.

Hier findet ihr Freizeitangebote für trans*, queere, lesbische, schwule, bisexuelle und andere Jugendliche, unter anderem in Hannover und München.

Am 20. Februar wird der Purple Velvet Souvenir Sampler veröffentlicht, auf dem ihr 24 Tracks von internationalen weiblichen und queeren HipHop-Künstler_innen findet.

Die Rosa Luxemburg Stiftung hat unter Mitwirkung vieler Autor_innen vor einiger Zeit ein Dossier zu Antirassismus und Empowerment erstellt, das ständig weiter befüllt wird.

Englischsprachige Artikel

[Inhaltshinweis: Sexualisierte Gewalt, Mord] Die 20-jährige Studentin Özgecan Aslan wurde vergangene Woche durch den Fahrer des Busses, in dem sie auf ihrem Nachhauseweg saß, attackiert und ermordet. Unter dem Hashtag berichten (insbesondere) türkische Frauen auf Twitter über ihre Erfahrungen mit und Kampf gegen sexualisierte Gewalt und religiös-fundamentalistische Misogynie.

Dicke Menschen können nicht sexy sein? „WTF?!“ dachte sich Hartbeat und lieferte die beste getanzte Antwort.

Das kenianische Künstler_innen-Kollektiv The Nest sammelt im Projekt „Stories of Our Lives“ Geschichten von LGBTIQ-Personen in Kenia. Fünf dieser Geschichten haben sie fiktionalisiert und zum gleichnamigen Film verarbeitet, der letzte Woche auf der Berlinale den Special Jury Award der Teddy-Jury gewann. Bei Design Indaba erzählt das Kollektiv von dem Projekt, der Verhaftung ihres Produzenten und ihren kollaborativen, nicht hierarchischen Arbeitsweisen.

[Inhaltshinweis: Cissexismus, Mord] Janet Mock schreibt über die mangelnde Sichtbarkeit von Trans*Frauen of Color, insbesondere im Hinblick auf die hohe Zahl an Mordfällen zu Beginn des Jahres in den USA.

Beim African Women in Cinema-Blog stellt Nassima Guessoum ihren Film „10949 Femmes“ (10949 Frauen) zur Algerischen Revolution vor.

Termine in Berlin, Leipzig, Münster und Potsdam

(mehr …)


Facebook | |


(Unbezahlte) Bildungsarbeit, BMX-Räder und Blabla-Diskussionen im Feuilleton – kurz verlinkt

17. Dezember 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 266 von 340 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Am Montag marschierten an die 15.000 Pegida-Anhänger_innen (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) durch Dresden. Die Parolen sind klar rechts, rassistisch und islamophob. Die taz ist mitgelaufen und schreibt über das Selbstverständnis der Mitmachenden. Die Süddeutsche berichtet vom Symposium „Grenzen im politischen Meinungskampf – Zum Umgang mit rassistischen Vorurteilen und Diskriminierungsideologien“, welches sich auch mit Pegida auseinandersetzte.

Die taz hat ein Interview mit der Islamwissenschftlerin Noha Abdel-Hady geführt. Sie untersucht die Rolle weiblicher Gelehrter im Islam. 

Warum ich für meinen Sohn Weihnachtsfiguren mit dunkelbrauner Hautfarbe bestelle„: Wie Kinder Rassismus erfahren, reproduzieren und verarbeiten,  erzählt Tupoka Ogette beim Migazin.

„Alleinerziehende und Hartz IV Alltagskampf bis zur Erschöpfung“ – bei Deutschlandradio Kultur gibt es einen Beitrag über viele der strukturellen Faktoren, die sog. alleinerziehende Mütter und ihre Kinder in Armut halten.

In der sog. Düsseldorfer Tabelle ist geregelt, wieviel Geld zum Lebensunterhalt Kindern zusteht. Diese Tabelle ist nun angepasst worden – allerdings zugunsten der unterhaltspflichtigen Personen. Von denen die Mehrheit derzeit getrennt lebende Väter sind, die wiederum oftmals ohnehin nicht, nicht regelmäßig oder zu wenig Unterhalt für ihr(e) Kind(er) zahlen, obwohl sie statistisch finanziell von einer Trennung oft profitieren. Der Deutsche Juristinnenbund kritisiert daher die Entscheidung.

Türkisch, deutsch, lesbisch, feministisch: Ein schönes Interview von FrauTV mit Dj Ipek zu Identität und gegen eindimensionales Schubladendenken.

neues deutschland veröffentlicht einen ausführlichen Nachruf auf die Refugee-Aktivistin Mimi.

Beim Missy Magazine kritisiert Katrin Gottschalk den Zeit-Kommentar „Menstruationscomics, nein danke“, der sich, „wie so viele andere, am Image des Feminismus“ abarbeite, „anstatt sich mit seinen Inhalten zu beschäftigen.“

englischsprachige Links

18 Badass Women You Probably Didn’t Hear About In 2014“ hat Buzzfeed zusammengestellt.

In dem neuen Dokumentarfilm „Regarding Susan Sontag“ verbindet Nancy Kate Tagebucheinträge von Sontag mit selten gezeigtem Archivmaterial von Auftritten, Interviews und aus den Städten, in denen Sontag lebte. Autostraddle bespricht den Film.

Beim Guardian schreibt Chelsea Manning über legale, insitutionelle und bürokratische Vorschriften/ Strukturen, die trans* Personen immer wieder Gewalt aussetzen: „Despite bureaucratic assumptions, we exist. […] the problem is not just inclusion or equal opportunities in institutions like government identification systems or voting – because such systems are inherently, if indirectly, biased to favor high income, straight, white, cisgender people. How can trans people change a system to which we don’t even have access?“

Schon mal von Lilly Yokoi gehört? Bust stellt die Fahrradakrobatin quasi als Vorgängerin all jener, die jetzt Tricks auf dem BMX machen, vor.

„We are Black Women, AfroIndigenous and women of color who have organized a social media Blackout.“ – Aktivistinnen zur Aktion #ThisTweetCalledMyBack, unbezahlte Bildungsarbeit und den gewaltvollen Backlash.

Melissa McEwan hat auf Shakesville einen neuen Beitrag in der Serie „Hilfreiche Tipps für Typen“, die sich weniger sexistisch verhalten wollen, veröffentlicht.

französischsprachigesprachige Links

Die queer-feministische Organisation Queer African Youth Network veröffentlichte im Rahmen der Kampagne „16 Day Against Gender-Based Violence“ 16 Geschichten von lesbischen_queeren Frauen aus den frankophonen Ländern Westafrikas und Kamerun.

Termine

17.12. in Berlin, ab 16:30 Friedrichstraße/links neben Friedrichstadtpalast: Die Geburtshilfe steht vor dem Aus. #zappenduster – eine Demo der Hebammen.

17.12. in Berlin, 18:00 – 20:00 Kurfürstenstraße/Ecke Frobenstraße : Gedenken von Berliner Sexarbeiter*innen gegen Gewalt anlässlich des Internationalen Tags zur Beendigung von gegen Gewalt gegen Sexarbeiter_innen


Facebook | |


Mein Körper – (k)ein Politikum

16. Dezember 2014 von Gastautor_in
Dieser Text ist Teil 33 von 42 der Serie (Mein) Fett ist politisch

Der folgende Beitrag erschien bereits auf Don’t degrade Debs, darling!  – wir bedanken uns für die Erlaubnis zum Crossposting!

Teil feministischer Arbeit ist oft, neben dem Blick auf Gesellschaft, auch ein Blick auf sich selbst. Ein kritischer Blick, wie im optimalen Falle auch ein fürsorglicher. Ich habe an einem Workshop teilgenommen, der diesen fürsorglichen Blick im Fokus hatte. Es ging um Emotionen als Teil aktivistischer Arbeit und um Körperarbeit als Teil feministischer Arbeit.

Es war ein guter Workshop, dass möchte ich vorab deutlich sagen, aber verlassen habe ich ihn letztendlich aufgewühlt, hilflos und wütend.

Wenn eine Arbeit mit und über Körper nicht bedenkt, dass verschiedene Körper verschiedene Realitäten erleben, führt diese Auseinandersetzung für bestimmte Körper möglicher Weise zu dem erneuten Erleben von Gewalt. Es fängt bei Kleinigkeiten an. Wenn Übungen gemacht werden sollen, die nicht jede Person machen kann, zum Beispiel. Auch wenn es „okay“ ist nicht mitzumachen, wird häufig nicht bedacht, was ein Am-Rand-Stehen und als einzige nicht teilzunehmen auslösen und reproduzieren kann. Ein Beispiel aus dem Workshop: Es war eine „einfache“ Übung, die ich aber aufgrund meines Bandscheibenvorfalls nicht machen konnte. Ich musste abbrechen und stand dann daneben. Ich fühlte mich an Schulzeiten erinnert. Das dicke oder das „kranke“ Kind, dass im Sportunterricht nicht mitmachen kann. Weil es aus verschiedenen Gründen nicht springen oder über den Bock hüpfen kann. Es fühlt sich peinlich und unangenehm an. Ich weiß, was die anderen Schüler_innen und die Lehrer_innen denken. Es ist schließlich selbstverständlich, dass der dicke Körper „krank“ oder der „kranke“ Körper dick und egal wie rum unsportlich ist (der gesamte Satz ist sarkastisch zu verstehen). Sportlichkeit ist wichtig. Es nicht zu sein, ein Makel. Im Sportunterricht daneben zu stehen, weil ich aufgrund meines Körpers vieles nicht machen kann oder will und zu wissen bzw. zu hören, welches Bild das bei anderen produziert ist ein Trauma, dass tief sitzt und ich weiß, dass es vielen Menschen so geht, die mit bestimmten Körpern zum Sportunterricht gehen mussten, aber nicht teilnehmen konnten_wollten. Sportlich und fit zu sein, ist von klein auf ein menschliches Qualitätsmerkmal. Warum werden solche Sachen bei körperlichen Übungen nicht thematisiert? Warum ist es selbstverständlich, dass bei „einfachen“ Übungen alle mitmachen können? Warum glauben Leute, es ist okay, einfach nicht mitzumachen, wenn es nicht geht? Wissen sie, dass es oft nicht okay ist, weil es oft nicht okay war? (mehr …)


Facebook | |


Programmier-Lern-Euphorie – und wie emanzipatorisch ist das jetzt?

12. Dezember 2014 von Gastautor_in

Kathrin bloggt gelegentlich unter buildingsnbridges, wo auch der folgende Beitrag kürzlich erschienen ist – den sie uns erfreulicherweise als Crosspost angeboten hat.

Programmieren war ja mal ein frauen*dominierter Job, bevor es ein männer*dominierter Job wurde. Als erste Person, die Programme schrieb, ist Ada Lovelace in die Geschichte eingegangen. Damals, im 19. Jahrhundert, konnten Rechen-Maschinen noch nicht so viel – die Mathematikerin schuf mit ihrer Arbeit jedoch eine wichtige Grundlage für ihre Weiterentwicklung. Davor und danach sind auf dem Zeitstrahl der Informatik-Historien dann oft nur noch weiße Männer zu finden. Klar: in Geschichtsschreibung und Wissenschaft werden die Beiträge nicht männlicher, nicht weiß/westlicher Protagonist_innen routinemäßig unsichtbar gemacht. (Ich wusste bis vor ein paar Wochen nicht, woher das Wort Algorithmus kommt.)

Und nachdem einige Jahrzehnte lang die professionelle Nutzung von Computern von Frauen* geprägt worden war (Biografien u.a. hier oder hier) – ohne, dass sie dafür unbedingt viel Anerkennung bekommen hätten – wurde ihr Anteil in den 1980ern dann auch tatsächlich kleiner. Während die Rechenmaschinen zu immer mächtigeren Werkzeugen wurden. Und das Prestige, das mit ihrer Bedienung verbunden war, wuchs.

Unter anderem dieser Prestigegewinn wird dafür verantwortlich gemacht, dass Informatik – wie vieles, was als ‘Technik’ gilt – heute vielerorts ein Männerjob ist. Nicht schön, aber mächtig: das Klischee des Programmierers oder ‘Nerds’ ist das eines Typens, der nicht gut aussieht und seine nur spärlich vorhandenen sozialen Kompetenzen selten nutzt – aber durch sein Technikverständnis potenziell die Welt beherrschen kann.

Seit ich vor zwei Jahren meinen Rechner mit einem BIOS-Update kaputtgemacht habe – da wusste ich noch nicht, was eine BIOS ist und wollte verstehen, was passiert war – habe ich angefangen, mich auch technisch mit Computern zu beschäftigen. Und seitdem fällt mir auf, wie viele Institutionen und Gruppen offenbar gerade damit beschäftigt sind, Informatik aus der Nerd-Ecke zu holen. Besonders Programmieren wird zugänglicher, und es wird immer wieder betont, dass auch Menschen es lernen können, die nicht schon ihr ganzes Leben lang genau das gemacht haben. In Berlin gibt es wöchentlich mehrere kostenfreie Workshops, die ich besuchen kann, wenn ich will. (Auch, weil für mich bestimmte Barrieren keine Rolle spielen – selbstverständliches Englisch-Sprechen zum Beispiel oder Rolli-Unzugänglichkeit vieler Veranstaltungsorte.) Es gibt bergeweise Ressourcen online, darunter richtig gut konzipierte Kurse – von meinem ersten Python-Kurs zehre ich jetzt im Informatikstudium noch. Und es gibt Initiativen wie die Rails Girls, die sich besonders an Frauen richten (über die Offenheit gegenüber nicht-binären Genderidentitäten weiß ich nichts). Quasi in jeder Stadt, in der es gentrifizierende Cafés mit Free Wifi gibt.

Seit ich mich mehr mit Rechnern beschäftige, bin ich – simsalabim! – in einer neuen Erzählung über feministisches Empowerment gelandet. Als Protagonistin mit Superheldinnen-Faktor: Leute machen High Five mit mir, wenn ich erzähle, was ich studiere! Die Stimmung: yey, Frauen* lernen programmieren! Wir holen die ganze Nerdigkeit nach, die wir in unserer Jugend nicht haben konnten (oder hatten, aber dafür ausgelacht wurden) und zeigen es den Mackern. Und so übernehmen wir die Weltherrschaft dann doch noch.

Ich glaube, in die Programmier-Euphorie spielt neben der Freude, sich vom weißen Macker nichts mehr sagen lassen zu müssen, auch das Bewusstsein rein, dass ‘Code’ die neue weltweit verstandene und bedeutsame Sprache ist – die auf allen Arbeitsmärkten gefragt ist, Tendenz steigend. Das Wissen, eine größere Absicherung in Bezug auf zukünftige Jobs zu haben, ist ziemlich angenehm – das merke ich an mir selbst und höre ich ähnlich von anderen Leuten, auch wenn es nicht für alle die gleiche Rolle spielt.

Selbstständigkeit und Zugang zu besser bezahlten Jobs können Empowerment bedeuten. Ja, in dieser Gesellschaft ist Überleben leider immer auch Überleben im Kapitalismus, und da gibt es keine ‘Chancengleichheit’. Wenn ich aber mit dem Slogan “If they can do it, I can do it as well!” zum Programmieren motiviert werden soll – wie auf der Seite der Rails Girls Berlin unter der Rubrik ‘Success Stories’ – hört sich das für mich nicht unbedingt feministisch an. Keine Erwähnung von Sexismus und anderen -ismen, mit denen Menschen davon abgehalten werden, zu lernen oder ihr Wissen anzuwenden. Sondern nur das “from zero to hero(ine)”-Motiv: trau dich, du schaffst das! Programmieren macht total Spaß, es ist leicht zu lernen und spannend und du kriegst coole Jobs!

Das mit den “coolen Jobs” ist halt auch so eine Sache. Während bestimmte Skills so viel zugänglicher werden (und sich das Berufsbild vom stereotypen Nerd, der in seinem Leben nie was anderes gemacht hat als zocken/hacken/nerden) weg bewegt, schwindet auch tatsächlich der Weltherrschafts-Faktor des Programmierens. Wenn ich mir mal anschaue, wer so alles Programmier-Kurse für Frauen und/oder die breite Masse unterstützt: Da ist zum Beispiel die Initiative Jeder kann programmieren, gefördert unter anderem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Riesen-Unternehmen Intel. Das ist nicht Zugänglichkeit, damit wir uns alle empowern können, sondern das Bemühen darum, dass wir genau das Richtige lernen – denn Programmieren ist die neue Schlüsselkompetenz, und es werden Arbeitskräfte gebraucht, die das drauf haben. Ja, auch Frauen* – und ja, auch hochmotivierte Menschen außerhalb der EU und der USA. Und gut, dass Long-Distance-Beschäftigungsverhältnisse durch das Internet so einfach sind, denn da lassen sich Kosten sparen. Wird da eigentlich irgendwas demokratisiert, oder vor allem Angestellte für boomende Branchen produziert? (Und für welche Branchen eigentlich? Die in vielen Darstellungen zweitberühmtesten Programmiererinnen sind Jean Bartnik, Grace Hopper und ihre Zeitgenossinnen – die meisten von ihnen arbeiteten für die US-Armee.)

Das “Ich kann alles lernen”-Gefühl, das sich nach dem ersten, und dem zweiten, und dem xten selbstgeschriebenen Programm einstellt, möchte ich nicht missen. Oder die Möglichkeit, selbstbewusst über Technik, die ich benutze, zu entscheiden. Und die Chance, im Informatikstudium Kompetenzsimulation von den Profis zu lernen. Aber ich weiß nicht, ob der Ort, den ich damit erreichen werde, sich irgendwie unabhängiger anfühlen wird. Oder vielleicht genauso stressig und prekär, wie Arbeitsleben bisher auch war.


Facebook | |


Heidi Klum und Redface, Heterosexismus in Deutschland und 20 Jahre nach Ruandas Genozid – kurz verlinkt

11. April 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 237 von 340 der Serie Kurz notiert

deutschprachige Links

[Kinder] brauchen Bücher, in denen Vielfalt normal und bereichernd ist!„, fordert Tupoka Ogette bei der Heinrich Böll Stiftung und berichtet über eigene Leseerfahrungen als Kind und ihre jetzige Arbeit zu Antidiskriminierung.

Das Jobcenter Segeberg fordert eine Alleinerziehende Mutter auf umzuziehen – aufgrund einer Miete, die 1,78 Euro über dem Satz liegt, berichtet die Sozialberatung Kiel.

„Was Gleichberechtigung im Bereich der Bildung institutionalisieren sollte – ein weniger heterosexistischer Schulunterricht –, wird als „Gender-Ideologie“ und „Frühsexualisierung“ umgedeutet. Das Gefährliche daran ist, dass es nicht vereinzelt geschieht, sondern grenzübergreifend.“, schreibt die taz und analysiert, wie in aktuellen Diskussionen Hetersexismus re_produziert wird und vor allem diskriminierenden Positionen Platz eingeräumt wird, schließlich ginge es ja um das „Kindeswohl“ und da hört auch die „Toleranz der Mitte“ auf.

englischsprachige Links

Feminist Philosopher analysiert die viralen Videos, in denen Menschen (vor allem junge weiße Frauen) durch Cochlear Implantate hören: „[…] consider that one subtext to these viral videos of cochlear implant initial hookups is the paradigm of the young white deaf woman who has acquired the ability to listen, yet is still dependent (and faintly exotic). Medical miracles showing a dramatic change in a person’s life make pleasurable internet entertainment, but when those miracles are packaged in ways that perpetuate and reinforce stereotypes that deaf women rail against, it is time to take a closer look at what’s going on.“

Es gibt einen wundervollen neuen Webcomic: Pussybear – A Comic About the Life of a Fat Queer Feminist Butch Trans* Poly Nerd.

In diesen Tagen jährt sich zum 20. Mal der Genozid in Ruanda, begleitet durch Veranstaltungen und Artikel über Artikel. The Daily Beast beschreibt so, wie insbesondere Frauen in den letzten zwanzig Jahren in Ruanda zum Wiederaufbau beigetragen haben. Musa Okwonga ermahnt beim New Statesman nicht nur ein „Versöhnungs-Narrativ“ zu reproduzieren, da dieses zum einen für Betroffene mit anderen Umgängen für ihr Trauma ausgrenzend ist, aber es auch einfach machen nicht über Verantwortungen zu sprechen. In der New York Times heißt es: „Following Orders in Rwanda„.

Ruth Hopkins schreibt bei Racialicious über Germany Next Top Model, wo die Kandidatinnen als Native Americans posierten: „Normally this is where I ask Ms. Klum for an apology, but because this act of appropriation is so willful, any apology would ring hollow. Like many Natives, I’m tired of lip service.“

Homestory Deutschland braucht finanzielle Unterstützung.

Termine

Berlin, am 13. April: „Zurückschlagen, kaputtmachen, wegglitzern. Antifa feministisch weiterdenken.
Workshop von und mit der trans*genialen f_antifa

Berlin, am 2. und 3. Mai: Öffentliche Feier anlässlich des Geburtstags von May Ayim.

Berlin, am 7. Mai um 17 Uhr im Tiergarten: Gedenkveranstaltung „Verschwiegen und Vergessen. Schicksale und Lebenswege lesbischer Frauen im Nationalsozialismus“  u.a. veranstaltet vom Spinnboden Lesbenarchiv und Bibliothek e.V.

Berlin, am 29. Mai: „La Moustache presents: RAE SPOON + HEIMWEHHOTEL“ (FB-Link)

Niederösterreich, vom 17.-23.August: PINK NOISE GIRLS ROCK CAMP mit dem Schwerpunkt „Bühne“. Die Anmeldephase läuft jetzt bis zum 17. Mai!


Facebook | |



Anzeige