Einträge mit dem Tag ‘Eheglück’

Wie Frau die Familie satt kriegt

Monday, July 21st, 2008 von Susanne

Judith hat gestern im Selbermach-Sonntag schon Reklame für die neueste Episode von “Target: Women” gemacht. Weil die Folge “Feeding Your F…ing Family” und Sarah Haskins so großartig sind, hier noch mal extra, live und in Farbe:

Danke an Judith für den Link! 

Mehr Power!

Tuesday, July 8th, 2008 von Anna
Dieser Text ist Teil 5 von 8 der Serie Auf einen Kaffee mit Anna

Heute müsst Ihr leider auf Umzugskartons Platz nehmen, um mit mir einen Kaffee zu trinken. Viel Zeit habe ich leider auch nicht, gleich bauen wir endlich mal die Kleiderschränke auf.

Aus gegebenem Anlass soll es also heute ums Heimwerkern gehen.

Bei mir war das so:
Wenn es bei uns zu Hause etwas Handwerkliches zu tun gab, um Beispiel bohren oder tapezieren, dann machte das der Vater meiner Mutter. Als ältestes Enkekind war ich die, die Opa bei diesen Arbeiten half. Natürlich auch dann, wenn in der Wohnung meiner Großeltern, wo wir oft waren, etwas anfiel. Und auch wenn ich nie selber Löcher bohrte, wusste ich doch genau, wo die Bohrmaschine stand und wie man sie benutzt. Was ein Dübel ist und dass es verschiedene Bohrer gibt. Auch im Werkzeugkasten meines Großvaters kannte (und kenne) ich mich bestens aus. Etwas daraus entwenden und dann nicht mehr (an den richtigen Platz) zurück legen, war eine der schlimmeren Sünden im Hause von Oma und Opa.

Als ich irgendwann weit weg von daheim in meiner ersten WG wohnte, beherrschte ich bestimmt nicht jede handwerkliche Tätigkeit. Aber ich hatte keinerlei Hemmungen, Dinge zu versuchen, mir Lösungen zu überlegen. Mangelnde Kraft kann man zum Glück (leider nicht immer, so die bittere Einsicht) mit Geschick und dem richtigen Werkzeug wieder wett machen. Eine meiner ersten Anschaffungen war also ein Werkzeugkoffer, der die wichtigsten Utensilien beinhaltete, inklusive Bohrmaschine. Denn ein Haushalt ohne Bohrmaschine, das gab es in meiner Vorstellung nicht. Umso erstaunter war ich, als Freunde sich meine ausleihen wollten, weil sie selber keine besaßen.

(C) Eva Hillreiner, www.evahillreiner.de

Und ich staunte noch mehr, denn die Selbstverständlichkeit, mit der ich mit Hammer, Dübel und auch Streichutensilien hantierte, sah ich kaum bei den Frauen in meinem neuen Umfeld.
Eine besondere Herausforderung stellten unsere neuen Altbauwände dar. An einer Stelle steinhart, an der nächsten auf einmal ein Riesenloch und rieselnder Sand. Also telefonierte ich mit zu Hause und besuchte einen Baumarkt, auch eine Altbauwand musste doch zu knacken sein!

Wütend wurde ich, als eine meiner Mitbewohnerinnen mir ernsthaft erklären wollte, „dass Männer das eben besser können“. „Und was sollen wir jetzt machen? Warten, bis eine von uns mal wieder einen Kerl anschleppt und so lange die Lebensmittel auf den Boden legen?“ fauchte ich und ließ sie samt unserem zukünftigen Küchenregal stehen. Angebracht habe ich es später am Tag mit meiner handwerklich ebenfalls nicht völlig unbeleckten anderen Mitbewohnerin.

Heute habe ich „einen Kerl“. Und ich habe gelernt, handwerkliches auch mal aus der Hand zu geben, mir helfen zu lassen. Einfach war das nicht immer. Aber manche Sachen gehen zu zweit oder mit mehr Kraft und/oder Körpergröße eben doch besser.

Trotzdem mache ich weiterhin alleine meine verstopften Abflüsse auf. Mit meiner eigenen Rohrzange. Er hätte auch gar keine.

Mein Kind macht mich zur Emanze!

Thursday, May 29th, 2008 von Katrin

Wie Familie die Emanzipation der Geschlechter beflügeln kann.
Oder eine feministische Variante des chinesischen
“Krise = Chance”-Dualismus.

Kind

Einstieg:
“Da fängt der ganze Scheiß ja an”
Ich klau mal eben ein Zitat, als kleinen Einstieg: „ich finde familie eben überhaupt nicht super, weil da fängt ja der ganze scheiß an (oder hört auf, wie man eben will), aber da manifestieren sich ja rollenbilder und da lebt man ja in klischees. egal wie pseudoreflektiert man ist.(sic!) “ (Neon.de-Userin Airygreen in der Debatte zum Artikel „Feminismus light“, von Vera Schröder).

Als pseudoreflektierte Mama möchte ich mal eine mögliche Sichtweise auf die Dinge ins Spiel bringen. Vielleicht mit dem einen oder anderen Vorurteil aufräumen.

Die (mögliche) Krise
Familie ist da, wo Kinder sind – so sehe ich das zumindest. Kinder sind immer eine große Herausforderung. Sie verlangen uns Verantwortung, Organisations- und Improvisationstalent, täglich warmes Essen, Abstecher zu Spielplätzen, schlaflose Nächte und noch vieles, vieles mehr ab. Kommt also so ein kleiner Zeit- und Energie-Dieb in eine wie auch immer geartete Familie (ich betrachte im Folgenden vor allem die Mann-Frau-Kind(er)-Konstellation, die ja immer noch am Häufigsten ist), dann muss man sich überlegen, wie man sein Leben nun der neuen Situation entsprechend organisiert bekommt. Tatsache ist: selbst die feministischsten, pseudoreflektiertesten Frauen und Männer sind nicht davor gefeit, angesichts der neuen Situation und einer (Gott bewahre, aber soll ja gelegentlich vorkommen) Anfangszeit-Überforderung in alte, gut gelernte Arbeitsteilungen zu verfallen. Frau bleibt zu Hause beim Kind, kümmert sich alltäglich darum und Mann denkt sich, die kann das eh am besten (und Frau denkt sich das auch). Das passiert. Mir ist das auch ein bisschen so passiert. Wenn eine Frau ein Kind hat, das manchmal fast 12 Stunden täglich gestillt werden möchte, dann ist es einfach auch schwierig, denn das kann der Mann bekanntermaßen nicht. Airygreen, die Kommentatorin von Oben, würde sagen: „Siehste, genau das meine ich.“

(more…)

California Dreamin’

Saturday, May 17th, 2008 von Susanne

Vorgestern verkündete der Oberste Gerichtshof von Kalifornien, dass dort ab sofort homosexuelle Paare heiraten dürfen. Gestern dann verkündete Talkmasterin, Schauspielerin und Comedian Ellen DeGeneres in ihrer Talkshow, sie würde demnächst ihre langjährige Freundin, die Schauspielerin Portia de Rossi, ehelichen.

Und wer diesen Moment sieht, kann am Grad der aufgestellten Unterarmhaare ablesen, wie bescheuert das bisherige Verbot war:

Über Feministing

Oh. My. God.

Wednesday, April 16th, 2008 von Susanne

Nur mal 5 Minuten auf feministing.com verbracht und schon wieder schlappgelacht. Die Amis sind manchmal echt so geil.

Brüller Nr. 1:

Oookay! Klar, das hat die Welt gebraucht. Ein Kinderbuch, das Kindern erklärt, warum sich Mami die Nase hat korrigieren und den Bauch straffen lassen.

Brüller Nr. 2:

Eine Fernsehsendung namens “Bulging Brides” - mal leger als “Wulstige Bräute” übersetzbar.

In dieser Reality Show kaufen sich Bräute ihr Hochzeitskleid zwei Nummern zu klein und werden dann gedrillt, damit sie da auch reinpassen. Der Untertitel der Show verspricht ja auch “Der perfekte Tag ist noch einige Pfunde entfernt”. Und hier kann man in den Dumpfsinn reinschauen:

So, ham wa alle ordentlich gelacht. Schönen Abend noch! Bis morgen.

(Bilder über feministing.com)

8-Jährige verklagt Vater und Ehemann

Tuesday, April 15th, 2008 von Susanne

Im Jemen ist eine Achtjährige vor Gericht gezogen, um ihren Vater zu verklagen, der sie mit einem 30-Jährigen verheiratet hat. Die kleine Nojoud Muhammed Nasser sei am 2. April allein ins Gericht gekommen, wo sie nach einem Richter fragte, der die Anklage gegen ihren Vater übernehmen würde.

Außerdem bat sie darum, von ihrem 22 Jahre älteren Mann geschieden zu werden und beschuldigte ihn der sexuellen und häuslichen Gewalt. Der Yemen Times erzählte sie, wie es dazu kam, dass sie selbst zum Gericht ging:

“My father beat me and told me that I must marry this man, and if I did not, I would be raped and no law and no sheikh in this country would help me. I refused but I couldn’t stop the marriage. I asked and begged my mother, father, and aunt to help me to get divorced. They answered, ‘We can do nothing. If you want you can go to court by yourself.’ So this is what I have done.”

Die Anwältin Shatha Ali Nasser sagte, sie planten nun, das Mädchen in die NGO Dar Al-Rahama zu bringen, wo sie ein besseres Leben und eine Ausbildung haben könne.

Schöne Kleider, schlichte Frauen

Wednesday, March 5th, 2008 von Meredith

Freude, Freude: Daniel Haas analysiert auf Spiegel Online, was die Ausstattung zweier neuer Filme über das aktuelle Frauenbild in Hollywood (und außerhalb) preisgeben.

In seinem Text beschäftigt er sich zum einen mit dem Kostümfilm “Die Schwester der Königin”, mit Natalie Portman und Scarlett Johansson in den Hauptrollen. Zum anderen nimmt der den neuen Katherin Heigl-Film “27 Dresses” unter die Lupe.

In “Die Schwester…” geht es um die beiden Boleyn-Schwestern Anne und Mary. Anne ist die berühmtere von beiden, die sich - opulent eingekleidet - mit Intrige und Kalkül an die Seite von Heinrich VIII wuchtet, während sich die zurückhaltende Mary mit der Rolle der unsichtbaren Mätresse des Königs zufrieden gibt. Anne endet, wie wir wissen auf dem Schaffott. Portmans letztes Kostüm ist ein weißes Leichentuch.

Bei “27 Dresses” spielt Katherine Heigl eine frustrierte Hochzeitsplanerin, die zwar toperfolgreich aber natürlich mannlos tief unglücklich und in den Falschen verliebt ist. Auch sie trägt viele verschiedene Outfits während dem Film und endet letztlich mit Mann am Altar. Ihr letztes Kostüm ist ebenfalls weiß.

Haas zeigt die Parallelen auf und interpretiert die weiße Tracht der weiblichen Hauptrollen als Symbol für deren schlichte Funktion. Während die eine für ihren Ehrgeiz und Machthunger sterben muss, findet die andere erst die Erfüllung an der Seite eines Heinis.

Deprimierendes Fazit, aber prima Analyse. Aber es wird auch klar: Gute, coole Frauenrollen gibt es im Mainstreamkino kaum.

180 Seiten Kampf für ein Erziehungsgehalt

Sunday, February 10th, 2008 von Susanne
Dieser Text ist Teil 1 von 10 der Serie Die Feministische Bibliothek

Der schnellste Weg, lesend Feministin zu werden: eine reaktionäre Lektüre. Wer das Buch der familienpolitischen Sprecherin (!) der saarländischen Linken (!!) liest, Christa Müllers “Dein Kind will dich“, ist danach ganz bestimmt für die Selbstbestimmung der Frau.Das einzige Problem an dieser Herangehensweise: Sie ist sehr, sehr anstrengend. Müller will auf 180 Seiten den Irrglauben retten, dass Kinderbetreuungseinrichtungen in Deutschland reine Verwahranstalten sind. Das ist ihre Hauptthese, die sie bunt illustriert - Chaos, mangelnde Zuwendung, Krankheit und Elend sind in Krippen und Kindergärten Alltag. Und weil die Zustände in der öffentlichen Kinderbetreuung so katastrophal seien, fordert sie, dass Frauen ihre Kinder zuhause erziehen, liebe- und hingebungsvoll, einfühlsam und selbstlos.

Ein Knaller gleich am Anfang des Buches: Deutschland hat nicht zu wenige Kinder, sondern zu viele - weil nämlich Kinder verwahrlosen, misshandelt werden und kein liebevolles Zuhause haben. Die Lösung, so Müller, sei die Einführung eines Erziehungsgehalts, damit sich die Frauen “leisten” können, ihren Kindern Liebe und Zuwendung zu geben. Aber es müssten von den Eltern auch ganz klare Anforderungen erfüllt werden:

“Das heißt konkret: Wie schaffen den Beruf Hausfrau und Mutter bzw. Hausmann und Vater. […] Entsprechend gäbe es in Zukunft aufgrund der Gründung einer Familie keinen Berufsausstieg und -wiedereinstieg von Mutter oder Vater, sondern einen Berufswechsel, […] Das Erziehungsgehalt wird nur geleistet, wenn der Altersabstand der Kinder mindestens zwei Lebensjahre beträgt, da die Erziehungsperson sonst nicht ausreichend Zeit hat, sich um das einzelne Kind zu kümmern.”

An dieser Stelle musste ich das erste Mal laut aber verzeifelt lachen. Müller entwirft schon auf den 170 Seiten davor zum Teil recht krude Modelle für die staatliche Überwachung der “richtigen” Erziehungsarbeit, doch die Forderung nach Mindestabständen zwischen der Geburt der Kinder ist die aberwitzigste von allen.

Ach, es würde hundert Zeilen füllen, den ganzen Quatsch aufzulisten, den sich Christa Müller für dieses Buch ausgedacht hat. Er lässt sich aber auch kurz in ein paar Gedanken und Zitaten zusammenfassen:

  • Frauen und Männer sind entgegen aller feministischen Bestrebungen nicht gleich.
  • Frauen sollen in die Erwerbsarbeit gezwungen werden, weil sie billige Arbeitskräfte sind.
  • Das geht zu Lasten der Kinder, die durch öffentliche Betreuung sozial und geistig gestört werden.
  • “Wer aber will, dass sein Kind in den ersten Lebensjahren so gesund wie möglich ist, sollte es lieber zuhause behalten.”
  • “Eine verantwortungsvolle und fähige Hausfrau, unterstützt von ihrem Partner, ist in der Aufziehung von Kindern und der Schaffung eines gemütlichen Heimes für die ganze Familie unverzichtbar.”
  • “Inzwischen stellen wir in allen Ländern fest, dass die Männer offenbar nicht bereit sind, ihren Part im Haushalt zu übernehmen.”
  • “Der Mann kann Karriere machen und verdient immer mehr Geld, die Frau optimiert derweil ihre Tätigkeit zuhause.”
  • Die Frauen sollten erkennen: “Man kann im Leben nicht alles haben.”

Alle diese Punkte zeigen ärgerliche analytische Mängel: Müller nimmt kritisierbare Zustände als nicht zu ändern hin - unterschiedliche Gehälter, im Haushalt faule Männer etc. Viele ihrer Feststellungen sind ja ganz richtig: Wir haben viele Kinder in diesem Land ohne Bildungschancen und wirklich sind nicht wenige Frauen überfordert, wenn ihnen neben einer (meist auch finanziell notwendigen) Berufstätigkeit die Kindererziehung und der Haushalt als natürliche Aufgaben zugewiesen werden. Aber ihre Lösungsvorschläge orientieren sich nicht an den gegenwärtigen Umständen und an zukunftsfähigen Ideen, sondern ausschließlich an der Vergangenheit. Weswegen Christa Müllers Buch kein konstruktiver Beitrag zur aktuellen Debatte ist, sondern einfach nur ein Nachruf auf die “guten alten Zeiten”, die niemals wiederkommen werden. Weil wir jungen Frauen aber keinen Bock auf Zustände wie in den 50ern haben, versucht uns Müller, die Hausfrauenehe noch mal schmackhaft zu machen:

“Freundinnen meiner Mutter waren stolz darauf, Männer zu haben, welche die Familie allein ernähren konnten. Die Männer waren wiederum froh, eine Frau vorweisen zu können, welche den Haushalt perfekt führte, sich um die Kinder kümmerte, sie hübsch kleidete und anständig erzog. In diesen Ehen achteten sich die Partner gegenseitig, und sie wurden auch von der Gesellschaft respektiert.”

Ja, klar. Wer sich bis jetzt noch nicht sicher war, ob wir den Feminismus brauchen: Lesen!

“Was nützt einer Frau ihr Ruhm, wenn sie keinen Mann an ihrer Seite hat?”

Monday, December 31st, 2007 von Susanne

Lachend das Jahr beenden: mit einem Interview mit Baronin Nadine de Rothschild über Manieren. Die Highlights:

“Ich will die Frauen lehren, sich vorteilhaft zu zeigen, dass sie ihre weiblichen Züge ausleben. Das heißt aber nicht, dass sie dominieren.”
“Ich meine, die Frauen von heute wissen einfach nicht mehr, wie man einen Mann zum Träumen bringt.”
“Man sollte niemals sofort mit einem Mann ins Bett gehen. Man hat, wenn man ein gutes Gericht gegessen hat, nicht Lust, es nochmal zu wählen.”
“Ich habe meinem Mann immer gesagt: Wir beide sind nicht gleich. Du bist der Meister. Trotzdem machte ich insgeheim, worauf ich Lust hatte. Jedoch nicht, indem ich es wie ein Schild vor mir hertrug oder auf den Tisch klopfte: Ich will Gleichheit! Sondern sanftmütig und freundlich.”

Und:

“Die Frauen von heute treten in einen Wettbewerb mit dem Mann. Sie wollen mit ihm auf gleicher Höhe sein. Doch diese Gleichheit existiert nicht. Sie kämpfen unentwegt und begreifen nicht, dass ein Mann sie sanftmütig haben möchte, weich, weiblich. Gott hat sie nun mal als Frau erschaffen. Das eigentliche Talent der Frau besteht darin, den Mann glücklich zu machen.”

Na dann.

UNICEF-Foto des Jahres: elfjährige Braut

Monday, December 17th, 2007 von Susanne

Dieses Bild ist “UNICEF-Foto des Jahres 2007″ geworden. Es zeigt eine Elfjährige mit ihrem 40-jährigen Verlobten. Die Eltern des Mädchens sagen, sie brauchen das Geld. Der Bräutigam sagt, er wolle seine zukünftige Frau zur Schule schicken. Die Leute im Dorf sagen: “Die Männer wollen keine gebildeten Frauen, das Mädchen wird wohl bald Kinder bekommen.”

„Was fühlst du heute?“ fragte Fotografin Stephanie Sinclair das Mädchen Ghulam am Tag ihrer Verlobung. “Nichts“, sagte das Mädchen etwas verwirrt. “Ich kenne diesen Mann nicht - was sollte ich fühlen?“

Über unicef.de

(Foto: Stephanie Sinclair)

Nachtrag am 19.12.: Der niederländische Schriftsteller Leon de Winter schreibt auf spiegel.de über all das, was dieses Foto in ihm auslöste: “… dass unser Universum (…) in seinem tiefsten Inneren getroffen worden ist vom Leiden dieses einsamen, sehr einsamen Mädchens.”