Einträge mit dem Tag ‘Ehe’


70.000 Euro für einen Trauschein?

7. März 2011 von Hannah
Dieser Text ist Teil 32 von 36 der Serie Muttiblog

Letztens sagte Sigmar Gabriel, er wolle das Ehe­gatten­splitting abschaffen, aber nicht gleich, irgend­wann mal. Von der FDP kam prompt die Antwort: Typisch, SPD will immer Steuern erhöhen.

Dann verebbte das Thema wieder – für mich unbegreiflich. Ich halte das Ehe­gatten­splitting neben Zwangs­abschiebungen und der Zusammen­arbeit mit fol­tern­den Geheim­diensten für einen der größten Skandale unserer Republik.

Frau in High Heels und Bluse, Minirock und Leggins, die eine Aktentasche, Pfanne und Staubwedel mit drei Armen hält, sowie ein Baby in einem kleinen Wagen hinter sich herzieht

(C) Eva Hillreiner, www.evahillreiner.de

Das Ehe­gatten­splitting kettet Ehe­frauen ans Haus. Immer wenn sie nach der Baby­pause eine kleine Stelle auf­nehmen wollen, rechnen beide Ehe­partner nach und stellen fest, dass durch mehr zu zahlende Steuern von dem schönen Geld fast nichts übrig bleiben würde. Kommen dann noch Kinder­betreuungs­kosten hinzu, wird die Erwerbsarbeit der Frau zum puren Luxus, weil sie mehr kostet als einbringt. Na, da ist es doch besser nicht zu arbeiten.

Das prangern zwar viele an. Aber so ein richtiger Aufreger ist das Thema für die Meisten nicht. Besonders unbegreiflich finde ich diejenigen, die das Ehe­gatten­splitting verteidigen. Das sind doch in der Regel dieselben Leute, die Hartz IV-Empfänger dafür beschimpfen (dekadente Sozialschmarotzer), dass sie kühl nach­rechnen, ob es sich lohnt arbeiten zu gehen. Bei Eheleuten fördern sie aber diese Haltung.

Ich habe also meine Mutter gefragt, die immer erzählt, dass sie schon 1977 gegen das Ehe­gatten­splitting gekämpft hat.  Sie hat auch für die Quote gekämpft, gegen den §218 und für mehr Kitas. Da war die Frauen­bewegung einigermaßen erfolgreich. Beim Ehe­gatten­splitting hat sich aber so gar nichts getan. Warum habt Ihr da nichts erreicht, Mama?
(weiterlesen …)


Facebook | |


Kurz verlinkt: rassistische Werbetafeln, männliche Legofiguren und studentische Prostituierte

2. März 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 96 von 152 der Serie Kurz notiert

In Anatolien demonstrierten Frauen für das Recht auf Minirock. Sie richteten sich gegen die Aussage eines Theologieprofessors, der behauptete, dass Frauen, die sich „aufreizend“ kleiden, sich nicht wundern sollten, wenn sie vergewaltigt würden. Frauengruppen liefen Sturm und stellten richtig: Ob Minirock oder Voll­verschleierung, Schutz vor Missbrauch und Vergewaltigung bieten beide Klei­dungs­stücke nicht.

Die FAZ stellt in einem Video die Rollstuhltennisspielerin Katharina Krüger vor. Sie ist mit 20 Jahren bereits fünfmalige deutsche Meisterin und hat auch an den Paralympics 2008 teilgenommen. Vom Fußgängertennis unterscheidet sich Roll­stuhl­tennis übrigens nur in einer Regel: Der Ball darf zweimal aufkommen.

In New York City wurde eine rassistische Anti-Abtreibungswerbetafel mit Aufschrift „Der gefährlichste Ort für ein afroamerikanisches Kind ist der Mutter­leib“ aufgehangen. Diese wurde nach massivem Protest wieder ab­ge­nom­men!

Warum sind die Standardfiguren in Legosets eigentlich so oft männlich? Diese Frage trieb Melitta Walter um und das Spiegel TV Magazin ging ihr nach. Ob Bauarbeiter oder Polizist, fast jeder Beruf wird mit männlichen Figuren aus­ge­liefert, eine Professorin findet sich erst in der Phantasiewelt „Atlantis“. Wer sich mehr Vielfalt wünscht, muss sie leider selbst herstellen.

Im März vergangenen Jahres preschte die Telekom als erstes deutsches Un­ter­nehmen vor und gab sich eine Frauenquote (wir berichteten). Anastassia Lauter­bach übernahm daraufhin die Spitzenposition im Produkt- und In­no­va­tions­bereich. Jetzt wurde sie entlassen, nachdem sie zuvor bereits von der Tele­kom degradiert worden war, berichtet Spiegel Online.

Eine Kritik zur PartypolitikLadies trinken für lau” gibt es auf feministing.

Auf Direkte Aktion könnt ihr einen Beitrag zur „studentischen Pros­titu­tionsliteratur“ lesen, die die Lebensrealität von geschätzt 100.000 10.000 Studierenden in Deutschland beschreibt, die neben ihrem Studium im Sexgewerbe arbeiten: „Prostitution in einer prekarisierten und globalisierten Arbeitswelt“.

Britische homosexuelle Muslim_innen kämpfen für ihr Recht auf Ehe und sprechen mit BBC über Glauben, Sexualität und die so genannte nikah, ein muslimischer Ehevertrag. Muslimah Media Watch berichtet ebenfalls.

Fallopian Falafel – אשת חיל - ist ein unkommerzielles feministisches Fanzine in Jerusalem, welches im Mai 2007 erstmalig erschien. Es handelt von Femi­nis­men in Israel und thematisiert alle Formen von Unterdrückung. Leider hat die Herausgeberin Hadass S. Ben-Ari den letzten Call für das Magazin ausgerufen und hofft nun auf rege internationale Beteiligung – die Themen sind frei wählbar. Mehr Infos gibt es auf der Homepage.

Barbara Streidl war anlässlich zum 100. Internationalen Frauentag zu Gast bei einer Diskussionsrunde zum Thema “Ohne Gleichstellung keinen Fortschritt” im Willy-Brandt-Haus.


Facebook | |


Neues zur Homo-Ehe

21. Februar 2011 von Helga

In Großbritannien könnte künftig die Trennung zwischen Ehe und eingetragener Partnerschaft (dort: civil partnership) fallen, wie queer.de berichtete. Dazu gehört auch, dass Lesben und Schwule künftig in Kirchen getraut werden dürfen – ein Schritt, den aber vor allem die großen Kirchen nicht mittragen. Angehörige der Anglikanischen und Römisch-Katholischen Kirche haben noch keine Aussicht auf kirchlichen Segen, in einigen jüdische Gemeinden wird es gehen, ebenso unter den Quäker_innen und den Unitarier_innen. Die Änderungen würden an die letzten Entwicklungen anschließen, denn vor kurzem wurde bereits beschlossen, das alte Verurteilungen wegen homosexueller Handlungen gelöscht werden dürfen. Großbritannien wäre dann das 11. Land, dass gleichgeschlechtlichen Paaren uneingeschränkten Zugang zur Ehe erlaubt.

Auf Facebook ist es dagegen jetzt möglich, eine “civil union” oder eine “domestic partnership” als Beziehungsstatus anzugeben – allerdings noch nicht für deutsche Nutzer_innen.


Facebook | |


Frischer Lesestoff aus der Blogosphäre

8. Januar 2011 von Helga
Dieser Text ist Teil 63 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Die Feiertage und die freien Tage haben der Blogosphäre anscheinend echt gut getan, denn es war viel los in der letzten Woche:

Vorsätze fürs neue Jahr trägt die Zahlenzauberin zusammen. Statt Diätkuren gibt es Tipps für ein besseres Körpergefühl!

Die Sammelmappe berichtet von altem Ärger mit Trollen und verlinkt auf Karla Orange‘s Gespräch mit einem Troll (die gerade leider aufgehört hat zu Bloggen).

Unsere Wahl zum Bloggermädchen des Jahres kommentiert …Kaffee bei mir? Mehr Google-Treffer und die Genderdiskussion des letzten Jahres sprechen für mehr Bewußtsein und Interesse an Bloggerinnen.

Eine Petition gegen Zwangsoperationen an zwischengeschlechtlichen Neugeborenen erreichte über 1000 Unterzeichner_innen, trotz missverständlichem Petitionstextes. Zwischengeschlecht.org will daher vor der Sommerpause noch einmal eine juristisch wohlbegründete neue Petition erstellen.

Antje Schrupp hat sich gerade eben die Streitkultur zwischen Männern und Frauen angeschaut und stellt fest: Männer vermeiden Konflikte mit Frauen oft. Eine Sache die sich ändern muss! Grund war übrigens die letzte Männerkolumne in der taz.

Wann ist Kleidung eigentlich altmodisch? Der Frage geht bloggen statt blocken nach und stellt fest, dass es vielmehr um Akzeptanz in der Gesellschaft geht, aber auch die eigene Einstellung.

In Chile steht das Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen auf dem Prüfstand, berichtet queernews.at. Drei Paare klagen beim Verfassungsgericht dagegen, zwei wollen ihre in Kanada, bzw. Argentinien geschlossenen Ehen anerkennen lassen.

Neuen Lesestoff stellt das VÄTERBlog vor: Das Buch „Die Ritter des Möhrenbreis“ erzählt Geschichten von Vater und Sohn.

Svenja and the City findet beim TÜV Erinnerungen an ihr früheres Leben.

Gemischte Gefühle hinterlässt Rihannas und Eminems neue Single „Love the Way You Lie“ bei der denkwerkstatt. Das Lied bezieht sich auch auf die Erfahrungen Rihannas, deren Exfreund Chris Brown sie bekanntlich verprügelte. Außerdem gibt es schon mal einen Ausblick auf den Weltfrauentag im März, der dieses Jahr das 100-jährige Jubiläum mit sich bringt.

Apropos Musik: MTV wird Bezahlfernsehen und warum das in Zeiten von YouTube durchaus eine Chance hat, erläutert Gast-Bloggerin Ann-Kathrin beim Missy-Magazine.

Mehr zum Hören gibt’s bei den Freien Radios in diesem Interview mit Svenja vom mädchenblog.

Schließlich noch ein Hinweis an Leser_innen von Fernsehblogs: Take These Lies ist umgezogen.

In der nächsten Woche gibt es noch drei Termine:
(weiterlesen …)


Facebook | |


Von weiblichen Nerds und feministischen Ehefrauen

4. November 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 65 von 152 der Serie Kurz notiert

In der taz könnt ihr ein Interview mit der ugandischen Juristin Jane Adong Anywar lesen. Sie hat eine Initiative gegründet um Opfern von Vergewaltigung zu helfen, denn diese seien durch die UN-Resolution 1325 nicht ausreichend geschützt.

Spiegel Online beklatscht die Pariser Künstlerinnenschau im Centre Pompidou.

Fellowship of FSFE führte ein Interview mit Leena Simon über freie Software und Frauen in Nerdumgebungen.

Feminismus und Hochzeit gehen nicht zusammen? Anushay Hossain erzählt auf dem MsMagazineBlog eine andere Geschichte.

In den USA fanden Dienstag die Kongresswahlen statt. Die Ergebnisse dürften die Anhänger_innen der demokratischen Partei nicht gerade glücklich stimmen: Obama verlor die Mehrheit im Repräsentantenhaus und hat nur noch eine knappe Mehrheit im Senat. Im Juni berichteten wir bereits über einige der konservativen Politikerinnen, die sich um einen Sitz als Gouverneurin oder Senatorin bewarben. Von den drei vorgestellten Frauen war lediglich Nikki Haley erfolgreich, die nun Gouverneurin von South Carolina ist. Gute Nachrichten trotzalledem: es gab einige Lichtblicke für LGBT, wie Queernews.at berichtet.

Wer die NEON liest, ärgert sich vielleicht genau wie Charly über den Artikel “Das Busenwundern” über so genannte “Modelesben” in der letzten NEON-Ausgabe.

Vergangenen Freitag verbrachten Magda, Verena und Nadine von der Mädchenmannschaft ihre Zeit auf dem Genderkongress der Bundeszentrale für politische Bildung mit spannenden Vorträgen und kontroversen Diskussionen zu Geschlechterpolitik, Körperwissen und Rassismus. Die Missy-Magazine-Crew übernahm die Konferenzdokumentation. Halfjill hat auf Afrika Wissen Schaft mit einer eigenen Nachlese begonnen. Wer mehr über die Referent_innen und ihre Themen, Theorien und Texte erfahren will, kann sich im Reader umschauen.

Aktuelle Termine zu feministischen Veranstaltungen, die ihr gerne in den Kommentaren aktualisieren oder ergänzen könnt, findet ihr hier.


Facebook | |


Fuck Hate!

16. Oktober 2010 von Magda

Anstatt eines Samstagabendbeats gibt es heute mal eine ordentliche Lektion zu gleichgeschlechtlicher Ehe. Auf Geschichten von der Honigsüßen Welt macht Lori auf die Aktion FCKH8 (“Fuck Hate!”) aufmerksam

Es werden schicke T-Shirts und Buttons verkauft mit der Aufschrift „FCKH8″ oder „Some dudes/chicks marry dudes/chicks. Get over it.“, 5 Dollar gehen dabei an Gruppen, die sich für die Rechte gleichgeschlechtlicher Paare einsetzen.

Mehr Infos zur Aktion gibt es auf der Websitetwitter und Facebook.


Facebook | |


Sarah Haskins, Uni, Toiletten, Twitter, Protest in Saudi Arabien, HipHop und Alltagssexismen

8. September 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 51 von 152 der Serie Kurz notiert

Sarah Haskins is back! Und schwanger! Über ihre Schwangerschaft berichtet sie auch im verlinkten Clip.

Der Tagesspiegel stellt ein Buch über die Pionierinnen an der Uni vor und berichtet darüber, wie mühsam Frauen sich den Zugang zur Hochschule erkämpfen mussten: “Die über 500 Seiten sind Aufarbeitung deutscher Wissenschaftsgeschichte, Kompendium, Nachschlagewerk für Forschung und Lehre.”

Die Zeit hat einen Artikel mit dem Titel “Die Methode Frau“: Eine Revolution kündigt sich an: Sie wird verändern, wie wir morgen Arbeit und Leben einrichten.

Toilettenschilder

Toilettenschilder

Toiletten – einer der letzten gender-segregierten Orte. HystericalMarissa hat eine beeindruckende Sammlung von Toilettenschildern (auch gesehen im Genderblog).

My Fault, I’m Female hat die besten Anekdoten zu Alltagssexismen: Diesmal über einen verwirrten Kunden in einem Elektronik-Geschäft.

Dass es bei Twitter auch um gesellschaftliche Veränderungen geht, beweist die abortion gang. Sie stellt die spannendsten pro-choice Twitterer_innen vor und erklärt, warum soziale Netzwerke für Aktivist_innen immer wichtiger werden.

Ihr Mann wurde ein Fernsehstar in Großbritannien, aus seiner Angetrauten, Gia Milinovich, wurde „Frau Brian Cox”. Im Guardian beschreibt sie ihr Leben zwischen verliebten Fans, ignoranten TV-Produzent_innen und der Waschküche als „unsichtbare Ehefrau. Ihr einziger Ausweg bisher: Endlich im Dschungelcamp mitspielen und ein Fitnessvideo drehen. Dann doch lieber Hosen waschen.

In Saudi-Arabien sollte es erstmal Kassierinnen an den Supermarktkassen der Firma Panda geben. Nach Protesten, Boykottdrohungen und Fatwas hat Panda seinen Vorstoß dann doch wieder abgebrochen, berichtet die ZEIT. Die Kassiererinnen hätten erstmals auch mit Familien gearbeitet – aufgrund der Geschlechtertrennung bleibt es aber weiter bei wenigen reinen Frauenläden.

Termine nach dem Sprung! (weiterlesen …)


Facebook | |


Nicht verwirren lassen: die Debatte zur Homo-Ehe

13. August 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 39 von 54 der Serie In Bildern: Das denkt die Welt
Debatte zur Homo-Ehe (zum Vergrößern bitte einmal klicken)

Debatte zur Homo-Ehe (zum Vergrößern bitte einmal klicken)

Von Patrick Farley.


Facebook | |


Homo-Ehe, Alleinerziehende, Weltärztinnenkongress, LGBT im TV, Merkel, Transsexualität und Al-Jazeera

5. August 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 54 von 152 der Serie Kurz notiert

Gestern wurde entschieden, dass das kalifornische Verbot der Homo-Ehe diskriminierend sei und somit gegen die US-Verfassung verstößt (wir berichteten). Die Entscheidung tritt allerdings noch nicht in Kraft.

Spiegel online nennt Fakten zum Stand der Alleinerziehenden in Deutschland und ihrem Alltag. Interessant: 90 Prozent sind Frauen; der Anteil an alleinerziehenden Vätern sank seit 1996 um drei Prozent.

Über den Weltärztinnenkongress in Münster berichtete die Ärzte-Zeitung. Dort tauschten sich die Ärztinnen über Probleme, wie für Frauenkörper unpassende OP-Instrumente, und die möglichen Auswirkungen der „Verweiblichung der Medizin” aus. Auch die spezifischen Probleme in verschiedenen Ländern wurden angesprochen, so sterben etwa in Indien überdurchschnittlich viele Frauen durch Verbrennungen.

Feministing hat sich den GLAAD-Report zur Repräsentation von LGBT im US-amerikanischen Fernsehen angeschaut. Fazit: Es geht bergauf!

Ines Kappert in der taz über Merkel, die Flucht der CDU-Männer in die Wirtschaft, Privilegien und die Tabuisierung von Männlichkeit.

Der Freitag berichtet über Lea T, das erste transsexuelle Supermodel.

Sociological Images kommentiert die jahrzehntelange nature/nurture Debatte und plädiert mit einem interessanten Beispiel über Gehirne und Gewalttäter_innen für mehr Austausch der Vertreter_innen beider Richtungen.

Die Jungle World hat ein Interview mit Judith Butler u.a. über Antisemitismus, den Christopher Street Day und die politische Verantwortung von Homo-, Bi- oder Transsexuellen.

Ebenfalls in der Jungle World: In der Redaktion des arabischen Senders Al-Jazeera aus Katar erregt ein Streit um Dresscodes für Mitarbeiterinnen Aufsehen.

Am 25. Mai hatten die fünf Sprecherinnen ihren Rücktritt aus der Nachrichtenredaktion eingereicht (…). Anlass für ihren Schritt waren die neuen muslimischen Bekleidungsvorschriften, die männliche Chefs ihnen aufzuzwingen versucht hatten.


Facebook | |


Seifenblasen, Sexy Sexismus und scharfe Worte

19. Juli 2010 von Meredith

Was letzte Woche so geblogged wurde:

Gute Nachrichten aus London bei queernews: Das britische Supreme Court hat das Asylrecht bestätigt für Menschen, die in ihren Heimatländern auf Grund ihrer Homosexualität verfolgt werden.

Und aus Bayern! Dort werden mit dem neuen Beamtenrecht schwule und lesbische Eingetragene Lebenspartnerschaften mit Ehen gleichgestellt.

Die Frage, ob Frauen auch in die Wehrpflicht mit einbezogen werden sollten, wird auch hier immer wieder diskutiert. Nach den neusten Entwicklungen stellt sie sich zwar in Deutschland auch nicht mehr lange – einen interessanten Beitrag dazu im Hinblick auf Österreich kann man aber in der Denkwerkstatt lesen.

Und für die Augen: Irgendeine peinliche Biermarke aus Österreich ist auf die tolle Idee gekommen, ihre Sorten mit Frauentypen zu vergleichen, dafür drei Frauentypen (Brünett und schlank, Blond und schlank, rothaarig und, äh, schlank) Topfrei und mit irren Blicken zu fotografieren. Sexistische Werbung – immer wieder sexy!
(weiterlesen …)


Facebook | |



Anzeige