Einträge mit dem Tag ‘Dominikanische Republik’


Kampf gegen Ausbeutung, neue Vorbilder und unabhängige Prinzessinnen – kurz verlinkt

8. Juli 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 287 von 351 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Beiträge

„Am 2. Juli 2015 hat der Bundestag das Gesetz zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung verabschiedet“: Über die drohende Ausweitung von Abschiebehaft und erneute Verschärfung der Einreisebestimmung schreibt Pro Asyl.

Die Bloggerin Katrin von Reizende Rundungen ist aktuelles roleUP Vorbild:

Englischsprachige Beiträge

(K)eine typische Prinzessin: A Mighty Girl stellt ungewöhnliche Bücher mit und über unabhängige Prinzessinnen für Kinder und Jugendliche vor.

„My grandmother was born Black and poor in Trujillo’s Dominican Republic. She was only five years old when the state-sanctioned killings of thousands of Haitian migrants widely known as „the Parsley Massacre“ occurred.“ Im Ebony Magazine reflektiert Claudia de la Cruz rassistische Praxen in der Dominkanischen Republik, Haiti und den „Global War on Blackness.“

„Sick and Tired“: Über den Kampf gegen Ausbeutung, Gewalt und für Bürger_innenrechte durch verschiedene Gewerkschaften und Frauengruppen in Sri Lanka berichtet Open Democracy.

Im Fahrwasser der Rachel-Dolezal-Geschichte wurde auch nochmals der Blick auf die Wissenschaftlerin Andrea Smith gerichtet, die sich jahrzehnte lang als Native American präsentierte. Colorlines fasst die wichtigsten Diskussionssträge zusammen und verlinkt auf eine Reihe von Artikeln, z.B. die Liste „cool indigenous feminist scholars to check out“ auf dem Tumblr mé’êško’áe.

Bill Cosby Shows Once Again, We Listen to the Wrong People When It Comes to Sexual Assault„, schreibt Jamilah King bei Mic.

Termine in Berlin

Berlin, am 11. Juli: „Behindert und verrückt feiern“ – die Pride Parade. Start: 16 Uhr, Hermannplatz.

Berlin, 17. – 19. Juli: Female Focus Festivals mit Musik, Podiumsdiskussion und Workshops.

Berlin, bis 16. Juli: Ausstellung queerfeministische Malerei: material matters – bewegte und widerspenstige Körper von Deborah Schmidt. Artist Talk am 11. Juli 2015.


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Angela Davis, Rachel Dolezal, Miriam Schapiro – kurz verlinkt

24. Juni 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 285 von 351 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links
Angela Davis war in Berlin und hat sich u.a. mit Aktivist_innen über die aktuelle Situation von Geflüchteten und dem Aktivismus Schwarzer Frauen unterhalten. Beim Missy Magazine berichten Birke Carolin Resch und Tai Linhares über das Zusammentreffen.

Tupoka Ogette sprach beim Deutschlandradio Kultur über den Fall Rachel Dolezal.

englischsprachige Links
„The Charleston shooter killed mostly black women. This wasn’t about ‚rape'“, schreibt Rebecca Carroll beim Guardian und analysiert zum einen, wie weiße Frauen als besonders schützenswert konstruiert werden und Schwarze Frauen wegwerfbar.

In der New York Times schreibt Roxane Gay darüber, wie schnell medial ein Narrativ von Vergebung (des Anschlags von Charleston durch die Angehörigen der Opfer) aufgegriffen wurde, wie schnell für weiße Täter_innen Entschuldigungen gesucht werden und warum ihnen nicht vergeben wird.

Weitere Texte rund um den Anschlag in Charleston, z.B. zur Geschichte der Emanuel African Methodist Episcopal Church, weiteren Terrortaten weißer, christlicher Männer und der langen Tradition der Instrumentalisierung von (vermeintlichen) Vergewaltigungsbedrohungen, hat Feministing zusammengetragen.

Über Tim Hunts sexistische Bemerkungen zu Frauen in Laboren haben wir berichtet. Ms. Magazine ergriff den Anlass und stellt „5 “Disruptive” Women Scientists Who Broke the Mold“ vor.

Die feministische Künstlerin Miriam Schapiro ist verstorben. Mira Schor erinnert an sie bei Hyperallergic.

Durch ein 2013 verabschiedetes Gesetz (einem diesbezüglichen Gerichtsurteil folgend) haben zehntausende Menschen mit haitianischen Vorfahren in der dominikanischen Republik über Nacht ihre Staatsbürgerschaft verloren. Die Deportationen sollen diese Woche beginnen. Vox berichtet über die Hintergründe.

Alok Vaid-Menon (von Darkmatter) spricht in diesem Video über „The Pain & Empowerment of Choosing Your Own Gender“:

Und bei Everyday Feminism schreibt Sam Dylan Finch: „Is Your Trans Allyship Half-Baked? Here Are 6 Mistakes That Trans Allies Are Still Making“ und geht dabei Themen nach wie den Fokus auf’s Aussehen und dem „Born This Way“-Narrativ.

Termine in Berlin

26.06. in Berlin: Ab 18 Uhr findet der nächste Next Generation Adefra Stammtisch in der Begine statt. (FB-Link)

02.07. in Berlin: Konferenz in der Topographie des Terrors: „Antisemitismus heute: Erfassen, erforschen, bekämpfen“. (FB-Link)


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Kampf um weibliche Körper und Teenager, die was bewegen – kurz verlinkt

1. August 2012 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 168 von 351 der Serie Kurz notiert

Am 22. September feiern wir in Berlin unseren 5. Geburtstag! Wenn ihr nicht aus Berlin seid, könnt ihr euch gerne Mit­fahr­gelegen­heiten oder Unter­künfte organisieren – entweder im Facebook-Event (die ersten Anfragen und Unter­kunfts­angebote gibt es schon) oder hier in den Kommentaren. Falls euch das zu öffentlich ist, könnt ihr uns auch eine E-Mail schreiben mit „Biete“ oder „Suche“ an veranstaltung[at]maedchenmannschaft.net.

Von wegen „keiner kümmert sich um die armen Väter ohne Rechte“. DieStandard.at spricht mit Mariam Irene Tazi-Preve über alleinerziehende Mütter ohne Lobby und eine erstarkende Vaterrechtsbewegung.

Ebefalls auf dieStandard.at: Ein Interview mit der Hebammenausbilderin Barbara Schildberger über den neuen „Stilldruck“ und den Kampf um die Selbst­bestimmung von Schwangeren und frisch-gebackenen Müttern. Dass weibliche Selbst­bestimmung über ihre Körper immer noch nicht selbst­ver­ständ­lich ist, zeigt ein Fall in der Neuen Osnabrücker Zeitung. Ohne ihre Ein­willi­gung wurden einer Krebs­patientin nicht nur einer, sondern gleich beide Eier­stöcke entfernt.

Welche Probleme Abtreibungsbeschränkungen machen können, zeigt sich derzeit in der Dominikanischen Republik. Einer krebskranken und schwan­geren 16-Jährigen wird bisher die Chemotherapie verweigert. Diese könnte zum (verbotenen) Ende der Schwanger­schaft führen – aus Angst vor möglichen Anklagen zögern die Ärzt_innen deshalb, so CNN.

Gruselalarm: Die taz berichtet über Anti­feminismus im italienisch-sprachigen Teil des Internets.

In Berlin-Kreuzberg geht die Gentrifizierung weiter. Eine die sich wehrt ist Nuriye Cengiz, die gerade erst eine rollstuhlgerechte Wohnung gefunden hat.

Diese Woche hatte außerdem einige ziemlich coole Teenager zu bieten. Die 17-Jährige Brittany Wenger hat ein Analyseprogramm entwickelt, dass die Brustkrebsdiagnose deutlich zuverlässiger macht. Drei Teenager aus New Jersey wollen bei der nächsten Fernsehdebatte der US-Prä­si­dent­schafts­kandidaten mindestens eine Moderatorin dabei haben. Und haben über 117.000 Unterschriften dafür gesammelt.

Seit einigen Jahren schon wurde statt über Larry Wachowski („Matrix“) über Lana Wachowski geschrieben. In der Werbung zu ihrem neuen Film „Cloud Atlas“ grüßt die Regisseurin nun neben ihrem Bruder und Tom Tykwer erst­mals ganz offiziell als Lana, berichtete die Huffington Post.

Noch ein Interview: Das Magazin der Süddeutschen Zeitung sprach mit der KZ-Überlebenden und späteren Professorin Ruth Klüger, die sich auch als „Feministin aus Notwendigkeit“ bezeichnet.

In Berlin hat letzte Woche das Ruby Tuesday Hip Hop und Rock Camp statt­ge­funden – der Tagesspiegel hat’s aufgeschrieben.

Um Frauen in der IT-Branche ging es im Sommerrätsel von Heises Hal Faber. Insgesamt zehn Frauen wurden gesucht – und gefunden.

Durch Waffen im Haus erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Frauen ge­tötet werden (englisch). Besonders, wenn es in der Partner­schaft bereits zu häus­licher Gewalt kam.

Neue, erweiterte Beratungszeiten für Frauen, die Opfer sexualisierter Gewalt wurden, bietet der Verein Trotz Allem in Gütersloh nun an.

Termine und ein Praktikum in Berlin und Wolfenbüttel nach dem Klick: (mehr …)


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