Einträge mit dem Tag ‘Disney’


Film, Fernsehen, feministische Forschung – kurz verlinkt

25. Januar 2012 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 136 von 153 der Serie Kurz notiert

In Computerspielen ist der Standardcharakter meist … standard. Weiß, männlich, durchtrainiert. Aber genau wie Gamerinnen die Nase voll haben von leicht bekleideten Busenwundern, sind auch Computerspieler langsam angenervt vom 08/15-Helden. The Mary Sue über Vorlieben bei der Wahl von Spielcharakteren.

Nach Korruptions- und Manipulationsskandalen ist die südkoreanische Parteienlandschaft in Bewegung geraten, berichtet Bikya Masr. Gleich drei Parteien werden nun von Frauen geführt, die zusammen 262 der 299 Sitze der Nationalversammlung kontrollieren. Trotz enormer Fortschritte in den letzten Jahren ist der Anteil von Politikerinnen in Süd-Korea noch relativ niedrig.

Zehn Autoren, die mal so richtig gegen das Literaturestablishment rebelliert hätten, stellte neulich Flavorwire vor. Ob man wen vergessen habe, fragte man immerhin auch. Hatte man: Keine einzige Autorin erschien in der Liste! Aufgrund der Kritik zog die Seite dann nach und stellte zehn „Bad Girls“ der Literaturgeschichte vor.

Nichts wirklich Neues bei Disney: Jungs sind clever, Mädchen werden nach ihrem Aussehen beurteilt, zumindest wenn es nach einer neuen T-Shirt-Kollektion geht. Goofy, Micky und Donald werden nach ihrem Charakter dargestellt, Minnie ist einfach nur “hot”, so Shine.

Sexuelle Belästigung ist, trotz Gesetzen, in Indien weiter ein großes Problem. Care2 berichtet von einem Vater, dessen Sohn erstochen wurde, als er Frauen schützen wollte. Er appelliert an die Regierung, endlich entschlossen gegen Belästigung vorzugehen.

Wahrscheinlich klettern die meisten von uns nicht unbedingt voller Vorfreude auf den gynäkologischen Stuhl. Aber für Frauen, die eine Vergewaltigung erlebt haben, sind diese Untersuchungen nicht selten einfach nur der blanke Horror. Bei Jezebel gibt es  einen Erfahrungsbericht über die  nötigen Vorbereitungen, damit die Untersuchung dennoch so erträglich wie möglich verläuft.

Der Jahresreader 2011 vom Feministischen Institut in Hamburg ist da.

Warum der Gebrauch des vermeintlich cool-subversiven Begriffs “tranny” problematisch ist, ist nachzulesen bei funkyfest.

Sex and the City-Star Cynthia Nixon hat für Kontroversen gesorgt, als sie in einem Interview verkündete, ihre eigene Homosexualität sei frei gewählt.

Die Historikerin Yasemin Shooman hat für die Deutsche Islamkonferenz die Stereotypisierung muslimischer Frauen in öffentlichen Diskursen untersucht.

2012 geht der Marburger Kamerapreis an die Französin Agnès Godard. Godard wurde für ihre exzellente Arbeit in den vergangenen 20 Jahren sowie für ihren Einfluss und ihren Beitrag zum europäischen Kino ausgewählt. Am 2. März wird der Preis im Rahmen der 14. Marburger Kameragespräche verliehen. Die Vorreihe zu den Kameragesprächen beginnt am 8. Februar mit der Vorführung von Zusammen ist man weniger allein (Ensemble, c’est tout) im Marburger Filmkunsttheater.

Allerhand wissenswertes über die explizit antifeministische,  gerne mal am äußeren rechten Rand entlanglavierende Männerrechtsbewegung und ihre Aktivitäten hat das Gunda Werner Institut der Heinrich Böll Stiftung in einer umfangreichen Studie  zusammen getragen. Die komplette Publikation ist als pdf gratis herunterzuladen. Auch der österreichische derstandard berichtet und zitiert einen beteiligten Wissenschaftler: “Es geht den Akteuren – und das sind nicht nur Männer – um die Stärkung oder zumindest den Erhalt männlicher Vorrechte und das Zurückdrängen feministischer Argumentationen bzw. Institutionen. Dies gipfelt teilweise in Vernichtungsphantasien gegen den Feminismus und auch gegen einzelne feministische Personen.”

Und noch ein paar Termine: (weiterlesen …)


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100. Geburtstag von Mary Blair

21. Oktober 2011 von Nadia

(c) Loren Xavier, FlickrDie Disney-Varianten von Cinderella, Peter Pan oder Alice im Wunderland: Sie alle stammen aus der Feder der US-amerikanischen Grafikerin Mary Blair, die heute ihren 100. Geburtstag gefeiert hätte. Selbst drauf gekommen bin ich nicht, aber das google-doodle von heute würdigt die Frau, die (anscheinend ohne phänomenal berühmt zu werden) viele Zeichentrickklassiker schuf. Es lohnt von daher nochmal, sich ein paar der Disney-Figuren auf dem Papier anzuschauen – allein die Grinsekatze aus “Alice im Wunderland” ist es wert.


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Lady Gaga, Konvertitinnen, Disney, Abtreibung, Rassismus, Menschenrechte, Burka und Persönliches

2. Juni 2010 von der Mädchenmannschaft

Die Times stellt Britinnen vor, die zum Islam konvertierten.

Ebenfalls in der Times: Lady Gaga über Feminismus. Noch nicht genug? Noch mehr Lady Gaga.

Es gibt eine Petition des Bundesverbandes deutscher Psycholog_innen, die auf den Weg bringen soll, “dass im Einwanderungsland Deutschland Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund muttersprachliche, kultur- und gendersensible Psychotherapie als Sozialleistung – insbesondere auch als Regelleistung im Krankenversicherungssystem – finanziert bekommen” (via).

Zwei Bilder, die uns etwas über Frauen und Männer lehren - Disney sei Dank.

Bikyamasr berichtet über eine Abtreibungskonferenz in Marokko, wo Abtreibung generell verboten ist, es sei denn, das Leben der Mutter ist in Gefahr.

Human Rights and Homosexuality – Past, Present, Future“ heißt die Konferenz, die die Hirschfeld-Eddy-Stiftung zusammen mit der lettischen LGBT-Organisation Mozaika und dem Latvian Human Rights Centre am 4. und 5. Juni 2010 in Riga veranstaltet.

Es geht ein Gespenst um in Europa: Als erste Stadt Spaniens hat nun auch das katalanische Lleida (Lerida) am Freitag ein Verbot von Vollschleiern beschlossen.

Die taz meldet sich laut DerBrauneMob mal wieder mit satirisch gemeintem Rassismus zu Wort.

“The Personal is Political”: Courtney von feministing berichtet über ihren neuen Freund, der ordentlicher ist als sie und gerne bei ihr putzt. Ein wenig schlechtes Gewissen inklusive.

„filia.die frauenstiftung“ gibt eine Projektparty, auf der die serbischen Menschenrechtlerinnen Biljana Stankovic von der Novi Sad Lesbian Organisation und Tijana Popivoda vom Autonomen Frauenzentrum zu Gast sind. Anmeldung für die Projektparty in Hamburg bis 5. Juni. Mehr Infos gibt es hier (PDF).


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Heute mal gesucht: Natürliche Brüste

26. März 2010 von Magda

Wir suchen schöne, weibliche und sportliche Frauen. Sie sollten zwischen Große 34 und 36 sein, nicht größer oder kleiner. Alter: zwischen 18 und 25. Sie sollte einen schlanken Tanzkörper haben und echte Brüste. Bewerben Sie sich nicht, wenn sie Implantate haben!

Aha, Disney sucht mal wieder Schauspielerinnen für den neuen “Fluch der Karibik IV”. Dieses Jahr übrigens wieder in Mode: echte Brüste.

Für die eine mag das toll sein – endlich mal ein Jobangebot, bei dem man den gutbestückten Damen, die einige tausend Dollars in ihre Brüste investierten, die Natürlichkeit voraus ist. Andere ärgern sich – da gibt man dem gesellschaftlichen Druck im Filmgeschäft nach und lässt sich das Körbchen aufstocken und jetzt geht es wieder zurück zur Natur, verdammt!

Damit die Talentsucher_innen aber auch ja kein (falsches) Busenwunder durch die Castings winken, haben sich die Macher_innen folgendes überlegt: ein “show and tell”-Tag. Ja genau: Falls dein Busen dem Verdacht unterliegt, er sei nicht ganz echt, müssen Taten sprechen. Einmal zum Wackeln antreten, bitte. Falls sich die Dinger dann von der Taille aufwärts nicht im Takt bewegen, ist frau draußen.

Warum das ganze eigentlich? Die Zuschauer_innen seien klüger geworden und können nun unechte Brüste von echten unterscheiden. Man müsse wohl realistisch bleiben.

So weit so gut: Natürlichkeit ist wieder gefragt. “Hurra!” rufen die einen – aber Vorsicht sei geboten, denn Natur ist nicht gleich Natur. Groß müssen die Brüste schon sein. Oder zumindest so aussehen. Keira Knightley, die 18jährig den ersten “Fluch der Karibik” drehte, plaudert ein wenig aus dem Nähkästchen:

“Ich bin nicht sehr gut ausgestattet, also haben sie praktisch mein Dekoltee ‘ausgemalt’. Es hat jeden Tag 45 Minuten gedauert, Volumen und Schattierungen hin zu addieren und es sah fantastisch aus, bis es dann zu heiß wurde, um weiterzudrehen.”

Knightley sagte außerdem, dass sie Alternativen wie Korsetts probierte, bei denen ihre Taille bis auf knapp 46cm gequetscht wurde, was ihre Brüste nach ‘oben und ordentlich raus’ drückte. Nach mehr als zehn Minuten Atemnot verlor sie dann das Bewusstsein.

Implantate? Nein. Natürliche Brust? Irgendwie auch nicht. Aber ordentlich Schmerzen inklusive.


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Disneys Frauenbild

3. November 2009 von Susanne
Dieser Text ist Teil 33 von 54 der Serie In Bildern: Das denkt die Welt

Danke an Daniel für den Link zu ThisWasteland.org!


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