Einträge mit dem Tag ‘Datenschutz’


Schminkkatastrophen und ein DOVE-Werbespot – die Blogschau

20. April 2013 von Nadia
Dieser Text ist Teil 198 von 263 der Serie Die Blogschau

Ach ja, da dachten die PR-Leute von DOVE, sie hätten die neue unkaputtbare Supergutfind-Werbung erfunden, und dann? Gibt es da ganz viele Menschen, die die Werbung nicht so knorke finden. Femmeinista fasst nochmal zusammen.

Die Femgeeks haben die Big Brother Awards unter die Lupe genommen und fragen: Wo steht der Datenschutz? Außerdem erschien noch ein text über Brustkrebs und Patentstreit.

Auf clararosa veröffentlichte ein Autorinnen-Kollektiv im Nachgang zur Klassismus-debatte jetzt nochmal den Text “Wir sind Klasse“.

Inklusive Triggerwarnung (häusliche Gewalt): Terre des Femmes schminkt blaue Augen. Antiprodukt erklärt, warum das halt mal gar nicht geht.

“Das Bundesministeriums für Bildung und Forschung fördert jetzt Kultur.” Da kann mensch sich vorstellen, dass das nur *lustig sein kann. Findet auch Me myself and child.

Zum Equal Pay Day hat die denkwerkstatt nochmal nachgelegt.

Helga hat was supergutes gemacht: Und zwar im Internet den Frauenmuseen dieser Welt hinterher gespürt. Top.

Eine Splatter-Version von Hänsel und Gretel? Gibt`s nicht? Gibt`s doch. Und eine ganz hervorragende Review auf dem Mädchenblog dazu.

l-talk hat die Rede von Zoe Gudovic (“Kapitalistische Maschinen”), gehalten auf dem 12th AWID International Forum on Women’s Rights in Development, veröffentlicht.

Fotos und Fotomontagen zum Umdenken gibt es auf dem Tumblr von fraumuttermund. Und noch ein Tumblr: Auf Misogynistic Lyrics that aren`t Rap geht es darum: Wie der Name schon sagt.

Ein spannender Sky-Bericht zum Thema “Weibliche Ultras in der Kurve” inklusive Gegendarstellung der Teilnehmerinnen erschien beim HSV-Fanprojekt.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Gesichtserkennung: Endlich müssen Männer keine „Frauenprobleme“ mehr sehen!

28. Februar 2012 von Helga

In Großbritannien wird der Film Minority Report langsam Wirklichkeit. Dort werden “facial recognition technologies” ausprobiert, also die Gesichtserkennung von Passant­_innen – denen dann „passende“ Werbung gezeigt wird. Große Auf­merk­sam­keit erregte damit vor kurzem die Organisation Plan UK. Deren neue Anzeige ihrer Kampagne “Because I Am a Girl” wird an einer Londoner Bushaltestelle nämlich nur Frauen angezeigt, während Männer einfach die Adresse der Webseite eingeblendet bekommen. Dieses Vorgehen wirft eine Reihe Fragen auf.

Blauer Himmel, davor eine weiße Kamera an einem schwarzen Mast

CC-BY-ND 2.0 by charbel.akhras

Während der Blick auf Werbung sonst einseitig bleibt, werden HD-Kameras nun hunderttausende Menschen scannen und ihre Gesichter untersuchen. Mitmachen müssen alle, die an der Bushaltestelle vorbei wollen, eine Möglichkeit zum Opt-Out gibt es nicht. Denn einen anderen Weg zu gehen ist nicht immer praktikabel und beeinträchtigt das Recht, sich im öffentlichen Raum frei zu bewegen. Unendliche Möglichkeiten gibt es dagegen bei der Auswertung der Daten. Immerhin ist es möglich, die Masse an Menschen zu individualisieren und das Verhalten einzelner Menschen zu protokollieren und auszuwerten. Wer war wo wann mit wem? Und hat wie lange auf die Werbung geschaut? Tatsächlich hieß von Seiten der ver­antwortlichen Werbeagentur, es würden keine Bilder gespeichert – wer und ob dies kontrolliert wird, bleibt aber unklar.

Fragwürdig ist auch die Begründung für den Fokus auf Frauen von Plan UK: „Wir geben Männern und Jungen nicht die Chance, die ganze Anzeige zu sehen – damit sie einmal sehen, wie es ist, keine grundlegenden Wahlmöglichkeiten zu haben.“ Das könnte vielleicht funktionieren, ginge es um Parlamentswahlen oder eine Wetteranzeige. “Because I Am a Girl” will aber weltweit Mädchen den Zugang zu Bildung erleichtern und der Kampf für Frauenrechte ist historisch Frauensache. Dass das bewußte Ausschließen von Männern diese zu Frauenrechtsaktivisten werden liesse, wäre super – wahrscheinlicher ist aber leider, dass einfach zementiert wird, dass sich Frauen um Frauenprobleme zu kümmern haben.

(via @ankegroener)


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Was wir nicht bedenken, wenn wir über Datenschutz und Kontrollverlust reden

13. Januar 2012 von Helga

Erst konnten sie nur telefonieren, dann auch fotografieren und jetzt sagen sie einer jederzeit, wo die nächste Bushaltestelle ist und wann der nächste Bus fährt: Handys. Besonders letzteres ist eine seit Jahren umstrittene Funktion. Zwar lässt sich jedes Handy durch seine Kommunikation mit dem nächsten Funkmast halbwegs orten, dank GPS geht das mit Smartphones aber deutlich besser. Apples iPhones und Googles Android-Handies sammeln darüber hinaus noch WLAN-Netzwerke und verbessern damit ihre Lokalisierungsfunktion.

Blaue Karte von Europa mit roten Punkten, die 881 iPhones darstellen, die meisten in Deutschland, dort vor allem im Ruhrgebiet, Berlin, München und Hamburg.

In diesem Bild sind 881 iPhones versteckt (CC-BY crowdflow.net)

Wer diese Daten in die Hände bekommt, kann mit ihnen Bewegungsprofile erstellen, wenn auch keine perfekten. Dass Apple die Lokalisierungsdaten dauerhaft im iPhone speichert und dieses „Feature“ lange geheim hielt, sorgte trotzdem für Ärger. Dabei fokussiert sich die Debatte auf zwei Probleme: Zum Einen die Sammelwut der Firmen und die Unsicherheit, wie sie mit diesen Daten umgehen. Zum Anderen die Aussicht, dass sie beim Staat landen und wir der „gläsernen Bürgerin“ wieder ein Stück näher kommen. In beiden Fällen steht auch der Kontrollverlust im Raum, also das (un)absichtliche Veröffentlichen der Daten.

Vergessen wird dabei leider immer wieder die Frage nach Macht, bzw. fehlender Macht, wie Gus Hosein von Privacy International im Gespräch mit GenderIT.org deutlich macht:

[…] there is always a power imbalance in any relationship, whether it is between generations, between employee and employer, or, of course, in the home. When it comes to gender issues specifically, particularly in developing countries, we have seen some worrying trends about the distribution, say, of mobile telephony – about who in the household can have access to a mobile phone. Even when, say, women in the household are granted access to a mobile phone by the dominant male, he still has ownership over that phone.

Es gibt immer ein Machtgefälle in jeder Beziehung, sei es zwischen den Generationen, zwischen Arbeitgeber_in und Arbeitnehmer_in oder, natürlich, zu Hause. Wenn es speziell um Geschlechterfragen geht, besonders in Entwicklungsländern, dann haben wir einige besorgniserregende Trends zur Verteilung von Mobiltelefonen gesehen – also wer in einem Haushalt dazu Zugang hat. Selbst wenn Frauen in einem Haushalt Zugang zu einem Handy bekommen vom männlichen Familienoberhaupt, dann ist er immer noch der Besitzer des Telefons.
So wird aus einem Gerät und technischem Fortschritt, die neue Freiheiten und Möglichkeiten erlauben, gleichzeitig ein weiterer Kontrollmechanismus. Die Bewegungsfreiheit, die Handies und Smartphones auf der einen Seite bieten, werden auf der anderen gleich wieder beschränkt.


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Datenschutz-, Neid- und Rassismusdebatten – die Blogschau

12. November 2011 von Helga
Dieser Text ist Teil 135 von 263 der Serie Die Blogschau

Die ständig strahlende Woche konnte anscheinend nicht allzu viele Blogger_innen herauslocken, denn es war ganz schön was los in den Blogs.

Der Frage, was eigentlich queer bedeutet, ist Feministische Generationen nachgegangen. So, let’s have a baby würden gerne Eltern werden. Was als lesbisches Paar aber nicht einfach ist. Diskriminierung kommt dabei auch von der Bundesärztekammer.

An das Novemberpogrom 1938 erinnert sunday news mit einem Erlebnisbericht der Berlinerin Josepha von Koskull.

Das Spannungsfeld zwischen Datenschutz und Post-Privacy haben diese Woche Ninia LaGrande und Antje Schrupp beackert.

Noch aus dem Oktober aber eine beeindruckende Sammlung an sexistischen Werbungen hat feminism. rocks. zusammengestellt. Denn nackte Gitarren verkaufen sich am besten, wenn sie an nackten Frauen hängen. Oder?

Aus aktuellem Anlass: The Critical Witness hat Rassismusleugnungen und -verteidigungen gesammelt. Und verteilt nun Kekse! Rassistische Werbung und die Darstellung schwarzer Frauen als „exotisch“ hat menschenhandel heute aufgearbeitet.

Eine andere Debatte die dieser Tage durch die Blogosphäre schwappte: Neid und Missgunst. Klirrr hat sich Gedanken gemacht.

Aus der Sommerpause zurück ist das Piratenweib und stellt dank eines Kommentators gleich mal fest: Dass Frauen in der Öffentlichkeit nicht jeden anspringen liegt nur daran, dass sie zu wenig Sex haben. Soso…

In die Debatte um das Betreuungsgeld bringt i heart digital life etwas Theorie und veröffentlicht etwas verspätet online ihre Magisterarbeit: „Die Konstruktion von Elternschaft, Mutterschaft und Vaterschaft im familienpolitischen Diskurs“. Außerdem gibt’s eine Folge „Der Computer kann alles“ zum Anhören, u.a. über den Schultrojaner.

Die Berlin Femme Mafia hat ein (englisch-sprachiges) Interview gegeben. Wer sich beeilt kann heute ab 14:30 in Berlin auch noch am Femmepowerment-Workshop teilnehmen.

MusicPlaylistView Profile

Bereits im März wurden die Kunstobjekte der Wiener Strickistinnen von KnitHerStory abgenommen und zerstört – entgegen allen Abmachungen. Ihre Forderungen nach Entschädigungen werden seitdem beharrlich ignoriert, so dass sie erneut eine Stellungnahme geschrieben haben.

Ihren Bewußtseinswandel von „ich weiß alles über Rassismus“ zu „erstmal den Betroffenen zuhören und ihre Aussagen annehmen“ hat Nadine auf Medienelite dokumentiert.

Ebenfalls wieder Thema war (leider natürlich) Sexismus. Feminismus, Politik und Alltag bloggte über die mühselige anti-sexistischen Arbeit in linken Gruppen. Ganz furchtbare Biologismen hat Paper Cuts in der Schule erlebt.

An ihre Kindheit als „Dreckstück“ hat sich engl@absurdum erinnert. Die denkwerkstatt ärgerte sich über die unreflektierte Berichterstattung zum „Frauenmangel in Asien“. Und im SozBlog schreibt im November Sabine Hark – begonnen hat sie mit einem Beitrag zur Frauenquote.

Nach dem Klick noch einige Termine:
(mehr …)


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Von der Terrorismus-Ermittlung in die Blogosphäre

30. September 2010 von Helga
Dieser Text ist Teil 50 von 115 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Die Bloggerin heute ist im Oktober Star-Gast des Monats bei Missy Online:

ANNALIST.noblogs.org

Wie heißt du?
Anne Roth

Seit wann bloggst du?
Oktober 2007

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Weil ich Kollateralschaden (oder: qua Partnerschaft Mitbetroffene) einer Terrorismus-Ermittlung geworden war und darüber schreiben wollte, was das im Alltag bedeutet.

Worüber schreibst du?
Innere Sicherheit, Überwachung, Polizei, (Diskurse über) Terrorismus & Extremismus, Datenschutz & Privatsphäre, Medien- und Netzaktivismus, Gender in der Blogosphäre.

Was dir ohne Internet nicht passiert wäre:
Ich hätte ein angespannteres Verhältnis zu meinen Kindern, denn ohne Netz wären viele Abende zuhause deutlich einsamer gewesen.

Wovon braucht das Internet mehr:
Frauen, die über Politik reden & schreiben und gehört werden (und gehört werden wollen).

Frauen im Web…
…haben immer zuviele verschieden Ansichten, um eine Regelmäßigkeit daraus basteln zu können.

Deine tägliche Web-Lektüre:
Fefe, Netzpolitik, Antje Schrupp, Mädchenmannschaft, Geek Feminism, div. Zeitungen, Tips von Bekannten meist via Twitter, und ein Feedreader mit grob 150 Feeds, die ich aber natürlich nicht alle täglich lese.

Tipps und Bewerbungen für die WWW Girls an post(at)maedchenmannschaft.net.


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Netzpolitik in feministischem Kontext

12. August 2010 von Helga

3 gestapelte N deren Enden weiterlaufen und in Kreisen mit 0 und 1 enden vor grünem Hintergrund. Darunter die Schrift: Netzneutralität
Seit die Details über eine Kooperation von Google und Verizon langsam ins Internet tröpfeln, macht der Ruf nach Netzneutralität wieder die Runde – den Unterzeichner_innen der Initiative Netzneutralität nach zu urteilen, sind es aber vor allem Männer, die sich dafür interessieren. Dabei zeigt ein Blick auf den Hintergrund von Netzneutralität, sowie die bisher bekannt gewordenen Ideen des Google-Dokuments, dass es gerade für die feministisch-queere Webszene von großer Bedeutung sein wird.

Denn bisher werden alle Daten im Internet gleich behandelt, von technischen Problemen wie etwa Serverausfällen einmal abgesehen. 1 MB Text wird genauso schnell verarbeitet wie 1 MB Video oder 1 MB Skypekonferenz. Dafür zahlen einerseits die Websurfer_innen bei ihrem Provider, auf der anderen Seite die Webseitenanbieter ihre Serverkosten. Mit dem Argument des ständig steigenden Datenaufkommens, gibt es wiederholt Vorstöße der Telekommunikations-unternehmen, für bevorzugte Datenübertragungen extra Geld zu verlangen. So könnte etwa Google dafür zahlen, dass seine Suchmaschine stets erreichbar ist, während Bing lange Wartezeiten in Kauf nehmen muss. Andererseits könnten Surfer_innen die Wahl haben zwischen einem Grundangebot an Webseiten auf der einen und dem „kompletten” Internet auf der anderen Seite.

Doch dafür ist es notwendig, dass die Provider in die Inhalte schauen. Bereits im Februar fragte Kathrin Ganz nach den möglichen Folgen:

Es gibt unzählige Seiten, Weblogs, Foren, Mailinglisten und Podcasts, die von Menschen aus unterschiedlichen marginalisierten Positionen heraus betrieben werden. Diese Tools dienen zur Vernetzung und politischen Organisation im Kampf gegen Unterdrückung und Ausgrenzung und werden durch Eingriffe in die Netzneutralität gefährdet. Denn wer garantiert, dass ein “basic” Angebot auch das rassismuskritsche Weblog oder den feministischen Podcast beinhaltet? Wer kann sich in diesem Szenario einen Internetzugang leisten, der nicht nur zahlungskräftige Mainstreammedien und Shoppingportale umfasst?

Das allein ist schon kritisch genug. In den Ideen von Google und Verizon finden sich aber noch weitere Ansätze, die problematisch erscheinen. (mehr …)


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Aus der feministischen Blogger_innen-Sphäre

10. April 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 85 von 263 der Serie Die Blogschau

DieStandard.at berichtet, dass die Burka in Quebec, Kanada, laut Gesetzesvorlage nicht mehr in öffentlichen Einrichtungen getragen werden soll. Kommt das Gesetz durch, müssen Frauen künftig in Schulen, Spitälern, Kinderkrippen, Regierungsbüros, Universitäten oder bei Ärzten ihre Burka oder den Niqab ablegen.

Auf karnele.de kommentiert Nele Tabler die aktuelle Diskussion um das Berliner Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen, bei der es um die Frage geht, ob Lesben auf diesem Denkmal erscheinen sollen.

Annalist hat sich mit ihrem Sohn über Datenschutz und Facebook unterhalten.

Auf Geschichten von der honigsüßen Welt ist Lori von den immer gleichen Sprüchen genervt: “Hast du deine Tage?!”. Und außerdem applaudiert sie einer mutigen Oma, die sich in ihrem Dorf gegen Nazis stellt.

Auf Drop The Thought macht Helga darauf aufmerksam, dass man bei der Studie zur Orgasmushäufigkeit chinesischer Frauen lieber mal zweimal hätte hinschauen sollen. Denn: Die Daten sind falsch ausgewertet worden.

Terminkalender rausgeholt, hier sind die Termine der Woche:

15. April bis 7. Mai 2010: Homestory Deutschland: Schwarze Biografien in Geschichte und Gegenwart. Mit der Zusammenschau von 27 visuell aufbereiteten Biografien von in Deutschland lebenden Frauen und Männern afrikanischer Herkunft aus drei Jahrhunderten ist ein kollektives Selbstporträt entstanden, das Schwarzen Perspektiven und Reflexionen, Beiträgen und Verdiensten eine spezielle Würdigung zuteil werden lässt. Ausstellung und Rahmenprogramm (via DerBrauneMob).

30. Juni 2010 (Einsendeschluß): Die Europäische Frauenlobby hat einen Fotowettbewerb zum Thema “Meine Welt: Visionen für einen Feminismus des 21. Jahrhunderts” ausgeschrieben. Er ist offen für alle Frauen zwischen 15 und 40 Jahren, die ihren Wohnsitz in einem EU-Mitgliedsstaat oder in einem Beitrittskandidatenland (Kroatien, Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien, Türkei) haben (via Genderblog).

29. Juli bis 31. Juli 2010: Das QueerFilmFest wird in Rostock im Peter-Weiss-Haus stattfinden, einem linken Raum für freie Bildung und Kultur. Dafür gibt es einen Call for Films:

Jeder queere Film ist uns willkommen, gerne zu Themen wie Intersexualität, Trans*, Gender- nicht-konform und queer in Verbindung mit Migration, Illegalität, Klasse…

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter mannschaftspost(at)web.de Bescheid.


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Datenschutz vs. Vernetzung

22. Februar 2010 von Helga
Dieser Text ist Teil 29 von 115 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:

OPALKATZE.wordpress.com

Wie heißt du?
Vera Bunse, im WWW kaffeebeimir und opalkatze

Seit wann bloggst du?
…Kaffee bei mir? mache ich seit dem 23. September 2009.

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Weil ich gern schreibe. Ich fand es unbefriedigend, immer bloß auf anderen Seiten zu kommentieren, obwohl ich eigentlich mehr sagen wollte. So kann ich über etwas schreiben, das mich ärgert oder freut; für Dinge eintreten, die mir am Herzen liegen, und bekomme dadurch sogar noch Kontakt zu Menschen, die ähnlich denken. Ist doch toll! Es gibt mich allerdings nicht auf Suchmaschinen, warum, steht hier.

Worüber schreibst du?
Über alles, was mich beschäftigt. Das sind hauptsächlich (Netz-)Politik, Datenschutz, Journalismus, Medien, Soziales, sowie aktuelle Themen, die mir wichtig sind. Im Augenblick schreibe ich gerade eine mehrteilige ‘endlose Geschichte’ über die Gesundheitskarte.
(mehr …)


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