Einträge mit dem Tag ‘Computerspiele’


Aktionen und Empowerment – kurz verlinkt

13. Juni 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 193 von 244 der Serie Kurz notiert

Nach Frankreich sollen auch in Großbritannien bald lesbisch und schwul lebende Paare heiraten können.

Die Hamburger Inititative Ohren Auf Im Kiez mobilisiert zu gegenseitiger Unterstützung in Notsituationen oder bei Hilfebedürftigkeit – inklusive praktischer Tipps.

Eine 86 Jahre alte Frau hat es geschafft, aus dem Kriegsgebiet in Syrien herauszukommen.  Obwohl ihr Sohn garantiert, für sie finanziell zu sorgen, hat das deutsche Konsulat sie “mangels Kompetenzen” abgewiesen und schickt sie auf eine internationale Bürokratie-Odyssee. 

Das österreichische Online-Medium dieStandard wurde vor kurzem scharf für eine Kolumne zu “feministischem Sex” und nicht weniger für ihren Umgang mit den Einwänden dagegen kritisiert – nun hat das Team der Zeitschrift an.schläge eine Replik auf den Artikel bei dieStandard veröffentlicht, in dem einige der vorgebrachten Kritikpunkte ausgeführt werden.

Auf der weltgrößten Videospielekonferenz Electronic Entertainment Expo, kurz  E3, kam eine Präsentation von Microsoft nicht ohne Vergewaltigungs”witze” aus. Warum sowas ein Problem ist, muss offenbar immer wieder erklärt werden (Artikel auf Englisch; bemerkenswert, dass auf den Bestelllink für die Xbox dort nicht einfach verzichtet wurde).

Michelle Obama, “First Lady” der USA, wurde während einer Rede von einer weißen Aktivistin unterbrochen. Ihre Reaktion darauf  fand in der feministischen US-Blogosphäre einige Beachtung – denn Michelle Obama widersetzte sich damit gängigen Stereotypen über Schwarze Frauen [Englisch].

Es gibt ein Medikament, mit welchem sich Schwangerschaften verhältnismäßig sicher abbrechen lassen: Misoprostol. Dass das wenig bekannt und verfügbar ist, hat Gründe [Englisch].

Über die feministische Beteiligung an den anhaltenden Protesten und Auseinandersetzungen in der Türkei berichtet Frollein Europa [Englisch].

Im Zentrum Berlins soll für mehrere hundert Millionen Euro ein neues Ausstellungsgebäude entstehen: das Humboldt-Forum. Für Berlins „außereuropäische Sammlungen“, wie es so schön heißt. „Das vorliegende Konzept verletzt die Würde und Eigentumsrechte von Menschen in allen Teilen der Welt, ist eurozentrisch und restaurativ“, sagt Tahir Della von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland. Zur Petition gegen das Humboldt-Forum geht es hier.

Seit vier Jahrzehnten übersetzt und publiziert der Berliner Orlanda Verlag essenzielle Werke afro-amerikanischer und afro-deutscher Feministinnen. Im Interview mit migrazine.at erzählt Anna Mandalka von den Anfängen und den aktuellen Schwerpunkten bei Orlanda: “Schwarze Frauen sind sichtbar geworden”.

Ragen von Dances With Fat gibt Lebenshilfe – für Blogkommentatoren, die unter Dickenhass leiden [englisch]. Zu Dickenfeindlichkeit und Body Policing in akademischen Diskursen/Praxen schreibt Melonie Fullick [Englisch].

Unter dem Deckmantel des Schutzes wird oftmals der Weg frei gemacht für Repressionen, das gilt nicht zuletzt in Sachen Prostitution. Eine Petition für Respekt und Rechte für Sexarbeiter_innen wendet sich dagegen.

Über Proteste gegen die “Frauen-Nacktfußball-EM” – die eben kein nudistisches Sportereignis, sondern eine kommerzialisierte male-gaze-Erotikshow ist – berichtet die Siegessäule.

Deborah Copaken Kogan, Bestsellerautorin und Kriegsfotografin, geht einen mutigen Schritt und packt über den Sexismus im Literaturbetrieb aus. Sie erzählt von sexistischen Buchtiteln und -covern, die ihr im Laufe ihrer Karriere aufgedrängt worden sind; von der wiederholten Betitelung als “Mutter” und “Barbie”, wo es eigentlich um ihre Arbeit als Schriftstellerin oder Fotografin gehen sollte; von Autorinnen, die aus Gründen nicht unter ihrem weiblichen Vornamen veröffentlichen; davon, dass die meisten Rezensenten Männer sind und auch in erster Linie Bücher von Männern rezensieren; dass genau aus diesem Grund auch fast nur Männer für Literaturpreise nomiert werden. Und dass sie erst jetzt auspackt, wo sie laut eigener Aussage nichts mehr zu verlieren hat, weil ihr immer gesagt worden ist: “Die werden dich fertig machen”. Ein ernüchternder, ein wichtiger Artikel.

Der Verband Alleinerziehender Mütter und Väter hat zehn Forderungen zur Verbesserung der Situation von Ein-Eltern-Familien formuliert.

Über das nach wie vor problematische Verhältnis vom Feminismus(tm) zu Trans*positionen, die Wichtigkeit diese mitzudenken und “Gender” genauer zu analysieren schreibt Jos auf Feministing [Englisch]

Zum Tod der Fotojournalistin  Abigail Heyman gibt es einen Beitrag bei der New York Times [Englisch].

Die indische Filmemacherin Nishtha Jain hat die Mitglieder der Gulabi Gang mit ihrer Kamera begleitet. In der Jungle World spricht über die Revolte indischer Landfrauen, die von häuslicher und polizeilicher Gewalt besonders betroffen sind.

Eine Petition an die öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme fordert: Klärt endlich angemessen über den Sexismus in dieser Gesellschaft auf! Inzwischen gab es von den Verantwortlichen der öffentlich-rechtlichen Sender Stellungnahmen zu den  Forderungen – von denen leider keine zufriedenstellend war.   Die Antwort an das ZDF  gibt’s hier. Da eine Behandlung der Beschwerde im Fernsehrat nach § 21 der Beschwerdeordnung gefordert wird, können die Initiatorinnen der Petition weiterhin jede Unterstützung gebrauchen.

Im Nachgang zu der Debatte um Angelina Jolies Brust-OP schreiben Duchess Harris und Christine Ohenewah für the feminist wire über den Zugang zu genetischen Krebsrisikotests – und was Faktoren wie race und class damit zu tun haben [Englisch].

Langzeitstudien verstärken die Zweifel am flächendeckenden Nutzen von Mammographiescreenings in der Brustkrebsvorsorge, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Bei der Heinrich Böll Stiftung ist ein Dossier über antirassistisches Empowerment erschienen, das auch als PDF herunter geladen werden kann.

Am 21. Juni in Berlin: die Fête de la Ruby – queer_feministisches Konzert und Party im Trixxxta, Oberbaumstr. 11 Kreuzberg.  Um 16 Uhr gehen die Konzerte los,  dannach wird aufgelegt.  Hier geht es zum Facebook-Event.


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Aufregen, Solidarität und tolle Projekte – Die Blogschau

12. Januar 2013 von Charlott
Dieser Text ist Teil 187 von 254 der Serie Die Blogschau

Frau L aus F hat einen Beschwerdebrief an Tchibo geschrieben, bei denen Haushaltsarbeiten natürlich ausschließlich von Frauen erledigt werden.

Und auch Ninia LaGrande muss sich aufregen und zeigt Werbemechanismen mit denen sexistische Erzählungen fortgeführt werden. Außerdem: Warum wird mittlerweile selbst ein Getränk wie Caprisonne für Kinder gegendert?!

Daniela Oerter, eine der drei Initiatorinnen von #ichhabnichtangezeigt, sucht Frauen ab 21 Jahre für ein Buchprojekt zum Thema “sexualisierte Gewalt gegen Frauen ab 16 Jahren”.

Am 9. Januar wäre Simone de Beauvoir 105 Jahre alt geworden. Nadia erinnert auf Shehadistan mit ein paar Anekdoten.

[TW: Gewalt gegen Frauen] Publikative schreibt unter dem Titel “Doppelpass und Doppelmoral” zur Berichterstattung über Rafael van der Vaart.

aufZehenspitzen ruft zu Solidarität auf: “Nicht über andere Mütter lästern. Das ist ein wichtiger Teilaspekt, den Feminismus für mich leisten muss. Strukturen kritisieren und Zwänge. Ja ja ja. In einem dafür geeigneten Setting. Aber bitte nicht im Small-Talk auf dem Rücken einzelner Mütter.”

Melusine macht sich auf Gleisbauarbeiten Gedanken zu Kommentaren, Trolls und Sexismus.

Der Bonner Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) hat ein Problem mit geschlechtergerechter Sprache und weiß sich nur noch mit Gewalt zu helfen. Oder so. Helga schreibt auf Drop the thought zu der aktuellen Plakatkampagne.

Ein neues Projekt zur Sichtung weiblicher* Wissensräume soll entstehen. Ulli Koch entwickelt es zur Zeit und freut sich auch noch auf Hinweise.

Und ich habe bei Femgeeks einen Artikel veröffentlicht zur Darstellung von Afrika und Afrikaner_innen in Computerspielen.

Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Computer, Technik & Mädchen

29. November 2012 von Lisa

Der folgende Text erschien am Montag bei fuckermothers.

Vermeintlich können Männer Technik, Naturwissenschaft und Computer besser. Diese Festlegung beginnt bereits in der Kindheit. Beispielsweise werden in Spielzeugkatalogen Spielzeuge auf den Bereichen Technik und Handwerk fast immer von Jungen präsentiert, Puppen und Haushaltsgegenstände dagegen von Mädchen. Eine heilsame Ausnahme bildet die schwedische Version des ‘Top Toy’-Kataloges. Hier wurde Wert darauf gelegt, dass allen Kindern alle Spielzeuge offen stehen. Deswegen wurde in den Abbildungen auf eine strikte geschlechtliche Trennung verzichtet.

Auch einige Computerspiele haben nur männliche Helden. Damit signalisieren sie potentiell interessierten Mädchen, dass ‘das nichts für sie ist.’ Für das Spiel Windwalker aber gibt es nun Abhilfe: Ein Vater, der es mit seiner Tochter Maya spielte, war genervt, dass es nur eine männliche Hauptfigur gab. Er wollte nicht, dass sie mit dem Gedanken aufwächst, dass Mädchen keine Heldinnen sein können. Zunächst machte er die ‘Gender-Übersetzung’ nur mündlich, wenn er ihr den Text auf dem Bildschirm vorlas – schließlich programmierte er das ganze Spiel um:

“It’s annoying and awkward, to put it mildly, having to do gender-translation on the fly when Maya asks me to read what it says on the screen. (…) I’m not having my daughter growing up thinking girls don’t get to be the hero and rescue their little brothers.”

Hier gibt er nun eine Anleitung, wie die Pronomen des Spiels verändert werden können, so dass im Text nun ‘she’ statt ‘he’ steht.

Einen anderen Weg die Ingenieurin Debbie mit ihrer Spielzeugidee ‘Goldieblox’. Sie möchte damit Mädchen für Naturwissenschaft und Technik begeistern und sammelt momentan über ein Video Geld, um das Projekt zu realisieren. Ich bin unentschieden, was ich von Video und Idee halte. Das Vorhaben an sich ist sicherlich unterstützenswert und ich kenne viele Menschen, die von dem Video gerührt und begeistert sind. Für meinen Geschmack ist es allerdings etwas zu ‘kitschig’ und ich hatte den Eindruck, dass es mit einigen Stereotypen arbeitet (a la: ‘Mädchen mögen Prinzessinen, Rosa und lesen gern’). Ein notwendiger Schritt hin zu mehr Gleichheit oder eine Verstärkung von Differenzen?

In eine ähnliche Richtung geht das Computerspiel ‘MINT-Land‘, Es wurde an der ETH Zürich entwickelt und soll das Interesse von Mädchen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik wecken. Schön wären allerdings, wenn auch umgekehrt Spiele entwickelt würden, die Jungen für Putzen, Pflegen und Kochen begeistern.


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Rassistische Stereotype und die Suche nach neuen Held*innen – kurz verlinkt

8. August 2012 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 163 von 244 der Serie Kurz notiert

Neuer Kalender 2013: Wegbereiterinnen XI. Den im Kalender versammelten Künstlerinnen, Schriftstellerinnen und Politikerinnen ist gemeinsam, dass sie zu einer Zeit, in der Frauen weltweit noch wenige Rechte hatten, gelebt haben und sich für die Rechte der Frauen für eine friedliche Welt und für das „gute Leben“ in einer besseren Zukunft für alle eingesetzt haben.

Latoya Peterson beschwert sich in einem Interview mit der taz darüber, dass Held*innen in Videospielen fast immer gleich aussehen, und somit zwar dem Durchschnitt der Spieleentwickler*innen entsprechen, jedoch nicht dem der Spieler*innen. Für eine Schwarze Frau wie sie bietet sich bisher leider wenig Identifikationspotential.

Mit welchen Vorurteilen einer Frau begegnet wird, die aus Pakistan stammt und in Deutschland lebt, beschreibt Hani Yousuf auf Spiegel Online. Ihr Fazit: Die „muslimische Welt“ gibt es genauso wenig wie die „muslimischen Frauen“ – und der Westen kann von Pakistan noch so einiges lernen.

Apropos Stereotype: Ein sogenanntes Frauenmagazin schürt genau diese, indem es die Frage aufwirft: „Wie verhalte ich mich, wenn mein Ehemann oder Lover mit einem blutjungen Ding made in Russia durchbrennt?“ – bei der taz wurde sich der Artikel vorgeknöpft und ordentlich auseinander genommen.

Ganz großartig ist das Interview mit Zoe Saldana (Star Trek, Avatar) zu Gleichberechtigung in Hollywood:

Tatsächlich: Hoher Film- und Fernsehkonsum sorgt bei Mädchen für ein geringeres Selbstbewusstsein, weil die Charaktere selten weiblich und wenn doch meistens nur passive Objektive der Begierde sind. Auch filmoSophie’s Welt plädiert deswegen für mehr starke weibliche Heldinnen.

Die Rosa Luxemburg Stiftung hat eine Studie zu dem Thema „Leiharbeit aus gendersensibler Perspektive“ veröffentlicht und sich damit einem bisher weitestgehend unerforschten Thema gewidmet. Die Studie gibt es nun als PDF zum Download.

Frauen und Kinder zuerst? Bei Schiffsunglücken wird das nur in den wenigsten Fällen auch umgesetzt, haben Wissenschaftler*innen nun anhand von Daten aus den vergangenen 100 Jahren ausgewertet. Den Ergebnissen zufolge erreichen Frauen nur halb so häufig einen Platz im Rettungsboot wie ihre männlichen Mit­­passagiere.

dieStandard.at berichtet über die im April in Wien gegründete Peer-Beratungsstelle „Zeitlupe“ für Frauen mit Behinderungen. Peer be­deutet, dass die Beratung durch Personen mit ähnlichem Er­fahrungs­hinter­grund be­reit ge­stellt wird. Ein Konzept, das Hemmungen abbaut und Raum für Fragen schafft, die sonst viel zu selten gestellt werden.

Gerade neu im Job und dann gleich in den Mutterschaftsurlaub? Für Gatorade hat sich das bewährt, berichtete Indiskretion Ehrensache. Die neue Chefin Robb O’Hagan hat den angeschlagenen Getränkekonzern auf Wachstumskurs gebracht.

Dass eine milchgebende Brust auch nach einer Geburt noch mehr ist als Nahrungsquelle und Schlafplatz fürs Baby, stellt ein Artikel auf dieStandard.at klar. Beleuchtet wird eine neue stillkritische Bewegung, die sich gegen Be­vor­mundung und für körperliche Selbst­bestimmung stark macht.

Auf Spiegel Online werden gängige Klischees über Asylbewerber*innen auf­ge­griffen und wider­legt. Die Fakten gegen Stimmungsmache liefern außerdem Einblick in die oftmals gewaltvollen Hinter­gründe von Flucht und Migration.

Für eine selbstverwaltete Bibliothek im Flüchtlingswohnheim in Senftenberg werden Bücher gebraucht. Gerne in Englisch, Französisch, Arabisch, Persisch etc. aber auch in Deutsch (nicht zu schwierige Texte). Außerdem werden für ein Kunstprojekt Stifte, Malfarben, Papier usw. benötigt. Wenn jemand Bücher oder Kunstsachen übrig hat, bitte in die KuB (Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und MigrantInnen) in der Oranienstraße 159, 4. Stock (Nähe Moritzplatz) bringen. Wer Tragehilfen braucht, bitte melden unter: brezger@fluechtlingsrat-berlin.de

Termine und ein Call for Music:  (mehr …)


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Der tiefsitzende Sexismus der Computerspielbranche

10. Juli 2012 von Helga

In Deutschland kommt sie zaghaft an, in den USA tobt die Debatte um Sexismus und Frauenhass unter Computerspieler_innen seit letztem Monat und zeigt langsam das wahre Ausmaß.

Nach ihrem erfolgreichen Kickstarter-Aufruf zu diesem Thema wurde Feminist Frequency-Macherin Anitas Sarkeesian massiv bedroht (wir berichteten). Jetzt hat sie ein „Best-Of“ der ekligsten Einschüchterungsversuche (Trigger­warnung für Gewaltszenarien) online gestellt. Etwas, liebes DRadio Wissen, das mensch nicht mehr als „harsch“ bezeichnen kann. Sondern damit wird ein gesellschaftliches Klima geschaffen, in dem Frauen Angst haben sollen, sich zu äußern. Dies auch noch zu verharmlosen, unterstützt und legitimiert die Angriffe. Der letzte widerliche Höhepunkt war nun ein Online-Spiel, das dazu aufrief, sie zu verprügeln. Man Boobz hat die Tweets des Spielemachers noch genauer unter die Lupe genommen. Mit der Aufforderung zu psychischer Gewalt wollte er anscheinend ihre Aufmerksamkeit bekommen und „einen Dialog beginnen“. (Mir fehlen an dieser Stelle die Worte.)

Doch das ist nur ein Aspekt der Debatte: Kotaku-Autorin Katie Williams wurde zuvor auf der Spiele-Messe E3 immer wieder nicht ernst genommen – explizit deshalb, weil sie eine Frau ist und diese bekanntlich nicht „wirklich Computerspiele spielen“. Fast passend dazu sagte die Firma Reality Twist der Messe gamescon ab, da man den leichbekleideten Messehostessen (booth babes) kritisch gegen­über­stünde. Allerdings nur zum Spaß, denn Sexismus ist ja sooo witzig.

Wie wenig witzig der tiefgreifende Sexismus ist, zeigen die Beiträge zum Tomb-Raider-Reboot. Als Maßnahme zur Charakterbildung wird Lara Croft (fast) vergewaltigt. Dass dies wirklich kein tolles Erlebnis ist, aus dem Menschen gestärkt hervorgehen, sollte eigentlich jedem und jeder klar sein – oft genug wird „Ich hab’ Dich vergewaltigt“ heute als Dominanzgeste nach einem erfolgreichen Spiel verwendet. Patricia Hernandez schrieb über den ganzen Sexismus hinter dieser Aussage und im Escapist Magazine beschreibt ein Mann, wie schmerzhaft und beschwerlich sein Leben nach einer Vergewaltigung wurde.

Zum Schluß noch etwas bessere Nachrichten. Das Gamer-Blog Destructoid feuerte vor kurzem einen Schreiber, nachdem er Felicia Day als „verklärtes, unnützes Booth Babe“ dargestellt hatte. Wer Day noch nicht kennen sollte: Mit „The Guild“ hat sie eine der erfolgreichsten, mehrfach ausgezeichneten Web-Serien geschaffen. Die das Leben und Leiden einer Gruppe Computerspieler_innen verfolgt und auf ihren eigenen Erfahrungen basiert. Außerdem macht sie noch gefühlte 346.683 weitere coole Projekte über nerdige Dinge. Es geht doch!


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Sex oder Sexismus? DRadio Wissen und ganz viele Fails

9. Juli 2012 von Gastautor_in

Femgeeks, ein deutschsprachiges Gemeinschaftsblog zu feministischen Geekthemen und geekigem Feminismus, ist erst vor wenigen Tagen gestartet, aber hat bereits viele empfehlenswerte Texte auf der Seite stehen. Folgenden öffentlichen Beschwerdebrief an den Radiosender DRadio Wissen, der eine Sendung zu Sexismus und Computerspiele anbot und nicht eine einzige Frau* zu Gast hatte, dürfen wir mit freundlicher Genehmigung auch bei uns veröffentlichen.

Am 7. Juli um 11 Uhr strahlte der Radiosender DRadio Wissen eine Sendung mit dem Titel “Sex, Gewalt und Hochkultur – ein Talk über Computerspiele” aus. Angekündigt wurde die Sendung noch mit anderen Worten: “Sexistisch und gewaltätig – sonst nichts! Oder doch? Die kulturelle Bedeutung von Games”. Tja, Sex oder Sexismus? Für Femgeeks verfolgten Maya und Charlott die Sendung live und starteten spontan einen Twitter-Livestream. Von uns stammt nun auch diese Zusammenfassung:

Unsere Kritk

1. Einladungspolitik

Aufmerksam geworden auf die Sendung waren wir durch Helga von der Mädchenmannschaft, die am Vorabend twitterte, warum denn bei dieser Sendung nur Männer* ein­ge­laden worden seien. Die Moderatorin, Vera Linß, entschuldigte dies und bot an, dass wenn sich noch Frauen* finden, sie sich über eine Gästin freuen würde. Nur war es bei diesem Angebot schon mitten in der Nacht und viele lasen es erst am Morgen.

In der Sendung direkt wurde dann verkündet, sie hätten ja nach einer Frau* gesucht, aber leider hätte keine zugesagt. Auf Nachfragen auf Twitter gab es die Antworten, dass ja eigentlich erst das Thema nur allgemein “Computerspiele und Hochkultur” gewesen sei, dann aber erweitert wurde. Erst mit der Erweiterung um Sexismus wurde dann nach einer Frau* (und hier im speziellen nach einer Professorin) gesucht.

Leider scheint den Macher_innen nicht klar zu sein, dass bereits diese Ein­la­dungs­po­li­tik sexistische Strukturen bedient. Wenn nicht konkret auch nach Dis­ku­tan­tinnen gesucht wird, dann werden immer mehr Männer* eingeladen, da diese doch oftmals auffälliger sind (durch Männer*netzwerke, Verweissysteme). Und dann eine Frau* nur für wichtig zu halten, wenn es um Sexismus geht und sie sollte am besten studiertes Wissen dazu haben? Na danke.

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Im Auge des Shitstorms: Feminist Frequency

18. Juni 2012 von Helga

6000 Dollar wollte Anita Sarkeesian für ihr neues Feminist Frequency-Videoprojekt über Frauen in Computerspielen – fast 160.000 Dollar hat sie am Ende bekommen, von rund 7000 Unterstützer_innen. Nach 24 Stunden war ihr ursprüngliches Ziel erreicht, nach wenigen Tagen auch ihre schnell hinzugefügten Bonusziele. Damit kam leider auch der Shitstorm, über den wir letzte Woche schon kurz berichteten.

Anita Sarkeesian mit einem Schild 6967 Backers – Thank you!

In diversen Foren organisierte sich Widerstand. Dass sich eine Frau erdreistete und auch noch die langweilige, eindimensionale und klischeebehaftete Darstellung von Frauen in Computerspielen analysieren wollte, war zuviel. Die YouTube-Kommentare, über die Sarkeesian sich auf Twitter schon lange auslässt, wurden noch einmal richtig mit Hasskommentaren überschwemmt, ihr YouTube-Kanal als „Terrorismus“ gemeldet. Außerdem wurde ihre Wikipedia-Seite verunstaltet, damit die Google-Suchergebnisse eklig und die Ergebnisse von beidem als „Trophäen“ zurück durch die Foren gereicht.

„Business as usual“ mag sich die erfahrene Feministin denken und leider ist das auch allerorten zu beobachten. Auch in Deutschlands Medien ist das Thema angekommen, aber die FAZ kann leider trotzdem nicht auf den Hinweis, Sarkeesian sei gar keine bittere Radikalfeministin, verzichten. Als ob das irgendwas ändern würde. Wäre der Shitstorm dann ok? Oder zu erwarten gewesen? Auf der Wikipedia-Gendergap-Mailingliste wird noch mal ausführlich diskutiert, ob die Trolle nicht vielleicht recht hätten und ihr Eintrag gar nicht relevant war (Ergebnis vor Wochen bereits: Sie erfüllt die Relevanzkriterien schon länger.) Dabei erkannte immerhin eine Person, dass Frauen oft durch die Relevanzkriterien hindurch fielen. Damit endete aber das Nachdenken über die Frage, wie und wer Geschichte schreibt und wie Frauen strukturell benachteiligt sind.

Wie wichtig eine kritische Betrachtung von Frauenfiguren in Computerspielen ist, zeigt dann noch einmal der Reboot der Lara Croft-Reihe. Der unglaublich groteske Körperbau ist weg, dafür bekommt sie eine unglaublich groteske Hinter­grund­geschichte: um die Beschützerinstinkte der Spieler(_innen?) zu wecken, müssen sie sich als Lara Croft gegen eine versuchte Massenvergewaltigung wehren… Laut Produzent Ron Rosenberg konnte man(n) sich mit dem Sexobjekt Croft nicht allzu sehr identifizieren. Statt daran zu arbeiten, bedient sich Crystal Dynamics nun der „Damsel in Distress“, also der zu beschützenden, etwas hilflosen Frau. Eines der Themen, die Sarkeesian aufgreifen will!

Dennoch bleibt Hoffnung. Sarkeesian hatte schon lange vor dem Shitstorm viel Geld gesammelt und sich durch die Kackscheiße nicht klein kriegen lassen – nicht zuletzt dank unglaublicher internationaler Unterstützung. Ihre Wikipediaseite wurde rasch gesperrt und gegen Vandalismus geschützt. Die Berichterstattung in den USA war deutlich besser und hat explizit den Sexismus benannt, der am Werk war. Think Progress machte sich Gedanken, wie Männer sich in Diskussionen verhalten könnten. Wenn jetzt noch die Gamesindustrie auf die Kritik hören würde und bessere Spiele macht…


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Alltagsrassismus, Regenbogeneinhörner und (leider) Gewalt gegen Frauen – kurz verlinkt

13. Juni 2012 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 157 von 244 der Serie Kurz notiert

Konsequenzen aus der rassistischen NSU-Mordserie will das Bündnis gegen das Schweigen: Weniger Sicherheitsarchitektur und mehr offene Diskussionen über Rassismus in der Mitte der Gesellschaft. Unterschreiben!

In Russland sitzen Aktivistinnen von Pussy Riot immer noch in Haft – RAW hat Details von der Pressekonferenz auf deutsch.

Für eine Serie über die oft eindimensionalen Frauenfiguren in Videospielen hat Feminist Frequency gerade (viel) Geld gesammelt. Der Backlash ließ leider auch nicht lange auf sich warten: Um sie einzuschüchtern wurde etwa ihre Wikipedia-Seite verunstaltet und Screenshots davon wie Trophäen durchs Netz gereicht. The Border House fordert die Gaming-Community auf, sich von dem sexistischen Mob zu distanzieren und The Mary Sue listet die weiteren Vorfälle diesen Jahres auf.

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter kritisiert die geplante Neuregelung des Sorgerechts (PDF).

Über 1000 Geschichten von Vergewaltigungen und sexualisierter Gewalt sind bei der Aktion #ichhabnichtangezeigt inzwischen zusammengekommen. Nun fordern die Initiatorinnen Konsequenzen von den Ministerien für Familie und Frauen, dem Bildungsministerium, sowie dem Innen- und dem Justizministerium. Der Offene Brief kann mitgezeichnet werden.

Wie umgehen mit Menschenrechten und Geschlechtsidentität? Transgender Europe hat Best Practices (also vorbildlichen Praktiken) in Europa und darüber hinaus gesammelt.

In sechs Schritten zum 08/15-Frauenmagazin. Die Hannoversche Allgemeine hat eine sehr zahme, aber lustige Polemik über „Maxi“, „Tina“, „Joy“, „Bella“, „Elle“, „Donna“, „Lea“, „Lisa“, „Lena“ und „Laura“.

“Shit White Germans Say to Black Germans” – das Mem hat seinen Höhepunkt zwar schon überschritten, dieses Video ist allerdings noch mal einer:

Bei einer Demo in Kairo gegen sexualisierte Gewalt gab es… sexualisierte Gewalt gegen die Demonstrant_innen, berichtete msnbc.com.

Gibt’s leider noch nicht im Laden: die Konfettikanone im Regen­bogen­ein­horn­ge­wand. Mad Art Lab zeigt, wie mensch sie selber bastelt. (via Kotzendes Einhorn)

Mit der Neuzeit kommt der Sprecher eines republikanischen US-Abgeordneten an­scheinend nicht zurecht. Dass weibliche Abgeordnete tat­sächlich Politik machen, verstörte Jay Townsend – er bat auf Facebook, die aufmüpfigen Frauen mit Säure zu überschütten.

Und zum Schluss noch zwei Porträts: die Metal-Sängerin Agata Jarosz stellte dieStandard.at vor und wird bei den Olympischen Spielen in London die erste Athletin aus Qatar sein, so der Guardian.

Zu den Veranstaltungen: (mehr …)


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Privilegien erklären mit Computerspielen

28. Mai 2012 von Helga

Eine weibliche Coumputerspielfigur in Rüstung vor einer Burg, darunter die Schrift: Haiwen – Stufe 23 – MönchDas schöne Wetter begeistert mich derzeit nicht allzu sehr – so stehe ich immer vor der Entscheidung in der Sonne zu sitzen oder Diablo 3 zu zocken. Nachdem in Diablo 2 Charaktere noch an Geschlecht gebunden waren, also es nur männliche Barbaren und weibliche Assassinen gab, kann mensch dieses Mal auch jeweils das Geschlecht wählen. Was kurioserweise zu weib­lichen Mönchen führt (Klick auf Bild links).

Damit ist Diablo 3 schon eher eines der Spiele, die John Scalzi von Whatever im Kopf hat, um damit „Privilegien“ zu erklären. Ohne das Wort zu benutzen. Dafür mit einer schönen Metapher. Das „Reale Leben“ als Computerspiel und „weißer, heterosexueller Mann“ als einfachste Einstellung:

This means that the default behaviors for almost all the non-player characters in the game are easier on you than they would be otherwise. The default barriers for completions of quests are lower. Your leveling-up thresholds come more quickly. You automatically gain entry to some parts of the map that others have to work for. The game is easier to play, automatically, and when you need help, by default it’s easier to get. […] In The Real World, you don’t unlock any rewards or receive any benefit for playing on higher difficulty settings. The game is just harder, and potentially a lot less fun.

Das bedeutet, dass das Standardverhalten fast aller Nicht-Spieler-Charaktere einfacher ist, als es sonst wäre. Die Standardhürden zum Beenden von Aufgaben sind niedriger. Dein Schwelle zum Erlangen einer neuen Stufe wird schneller erreicht. Du bekommst automatisch Zugang zu einen Teilen der Karte, für die andere arbeiten müssen. Das Spiel ist einfacher zu spielen, ganz automatisch, und wenn Du doch Hilfe brauchst, ist es standardmäßig einfacher sie zu bekommen. […] In „Der Realen Welt“ gibt es keine Belohnung und Du kriegst keine Unterstützung für das Spielen einer höheren Schwierigkeitsstufe. Das Spiel ist einfach schwieriger und möglicherweise sehr viel weniger spaßig.


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Film, Fernsehen, feministische Forschung – kurz verlinkt

25. Januar 2012 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 136 von 244 der Serie Kurz notiert

In Computerspielen ist der Standardcharakter meist … standard. Weiß, männlich, durchtrainiert. Aber genau wie Gamerinnen die Nase voll haben von leicht bekleideten Busenwundern, sind auch Computerspieler langsam angenervt vom 08/15-Helden. The Mary Sue über Vorlieben bei der Wahl von Spielcharakteren.

Nach Korruptions- und Manipulationsskandalen ist die südkoreanische Parteienlandschaft in Bewegung geraten, berichtet Bikya Masr. Gleich drei Parteien werden nun von Frauen geführt, die zusammen 262 der 299 Sitze der Nationalversammlung kontrollieren. Trotz enormer Fortschritte in den letzten Jahren ist der Anteil von Politikerinnen in Süd-Korea noch relativ niedrig.

Zehn Autoren, die mal so richtig gegen das Literaturestablishment rebelliert hätten, stellte neulich Flavorwire vor. Ob man wen vergessen habe, fragte man immerhin auch. Hatte man: Keine einzige Autorin erschien in der Liste! Aufgrund der Kritik zog die Seite dann nach und stellte zehn „Bad Girls“ der Literaturgeschichte vor.

Nichts wirklich Neues bei Disney: Jungs sind clever, Mädchen werden nach ihrem Aussehen beurteilt, zumindest wenn es nach einer neuen T-Shirt-Kollektion geht. Goofy, Micky und Donald werden nach ihrem Charakter dargestellt, Minnie ist einfach nur “hot”, so Shine.

Sexuelle Belästigung ist, trotz Gesetzen, in Indien weiter ein großes Problem. Care2 berichtet von einem Vater, dessen Sohn erstochen wurde, als er Frauen schützen wollte. Er appelliert an die Regierung, endlich entschlossen gegen Belästigung vorzugehen.

Wahrscheinlich klettern die meisten von uns nicht unbedingt voller Vorfreude auf den gynäkologischen Stuhl. Aber für Frauen, die eine Vergewaltigung erlebt haben, sind diese Untersuchungen nicht selten einfach nur der blanke Horror. Bei Jezebel gibt es  einen Erfahrungsbericht über die  nötigen Vorbereitungen, damit die Untersuchung dennoch so erträglich wie möglich verläuft.

Der Jahresreader 2011 vom Feministischen Institut in Hamburg ist da.

Warum der Gebrauch des vermeintlich cool-subversiven Begriffs “tranny” problematisch ist, ist nachzulesen bei funkyfest.

Sex and the City-Star Cynthia Nixon hat für Kontroversen gesorgt, als sie in einem Interview verkündete, ihre eigene Homosexualität sei frei gewählt.

Die Historikerin Yasemin Shooman hat für die Deutsche Islamkonferenz die Stereotypisierung muslimischer Frauen in öffentlichen Diskursen untersucht.

2012 geht der Marburger Kamerapreis an die Französin Agnès Godard. Godard wurde für ihre exzellente Arbeit in den vergangenen 20 Jahren sowie für ihren Einfluss und ihren Beitrag zum europäischen Kino ausgewählt. Am 2. März wird der Preis im Rahmen der 14. Marburger Kameragespräche verliehen. Die Vorreihe zu den Kameragesprächen beginnt am 8. Februar mit der Vorführung von Zusammen ist man weniger allein (Ensemble, c’est tout) im Marburger Filmkunsttheater.

Allerhand wissenswertes über die explizit antifeministische,  gerne mal am äußeren rechten Rand entlanglavierende Männerrechtsbewegung und ihre Aktivitäten hat das Gunda Werner Institut der Heinrich Böll Stiftung in einer umfangreichen Studie  zusammen getragen. Die komplette Publikation ist als pdf gratis herunterzuladen. Auch der österreichische derstandard berichtet und zitiert einen beteiligten Wissenschaftler: “Es geht den Akteuren – und das sind nicht nur Männer – um die Stärkung oder zumindest den Erhalt männlicher Vorrechte und das Zurückdrängen feministischer Argumentationen bzw. Institutionen. Dies gipfelt teilweise in Vernichtungsphantasien gegen den Feminismus und auch gegen einzelne feministische Personen.”

Und noch ein paar Termine: (mehr …)


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