Einträge mit dem Tag ‘Comics’


Männlichkeiten, Weiblichkeiten und mehr im “Kurz verlinkt”

15. März 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 182 von 191 der Serie Kurz notiert

Die taz veröffentlicht ein “Protokoll einer Romni“, in dem Diana S. über ihr Leben in Deutschland und Angst vor Diskriminierungen berichtet.

Anlässlich des Frauenkampftags gab es ebenfalls in der taz eine Serie über “unsichtbare” Frauen. Es wurden Frauen portraitiert, die aufgrund von beruflicher Stellung, Krankheit und Migration, bzw. Kombination aus diesen und anderen Faktoren, besonders selten wahrgenommen werden.

Spectra Speaks schreibt über sisterhood und Weiblichkeits- sowie Maskulinitäts-Performances. Spectra analysiert, wie sich der eigene Zugang zu “women’s spaces” mit der Veränderung der Performance geändert hat. (Englisch)

Die neue an.schläge ist da und es schreiben dort zum Beispiel Antje Schrupp und Mädchenmannschafts-Autorin Nadia Shehadeh noch einmal zur Kinderbuchdebatte.

Die LGBT-Aktivistin Lepa Mlađenović erhält den Anne-Klein-Frauenpreis. phenomenelle berichtet.

Über das Privileg, sich selbst halbwegs sicher als Feministin bezeichnen zu können, und die Entscheidung, aus Selbstschutz darauf zu verzichten, schreibt Ana Mardoll bei Shakesville. (Englisch)

Das Ms. Magazine interviewt feministische Food-Bloggerinnen, z.B. Dr. Amie “Breeze” Harper, die bereits seit 2005 zu Veganismus schreibt – immer mit einem Blick auf Differenzkategorien wie race, class und gender. (Englisch)

Zum Thema Pornographie gibt es einen Beitrag auf black feminists: “The cult of pornography – a black feminist perspective“. (Englisch)

Im Tagesspiegel schreibt Verena Friederike Hassel über Neurobiologie. Sie erklärt:

Der Trend, Ursachen für Geschlechtsunterschiede im Hirn und nicht in der Gesellschaft zu suchen, ist ungebrochen. Doch oft sind diese Studien völlig unwissenschaftlich – dienen aber dazu, Vorurteile gegen Frauen im wissenschaftlichen Gewand zu präsentieren.

the feminist wire schreibt über Schwarze Männlichkeiten und geht dabei auf Themen wie Polizeigewalt, Rassismus und Heteronormativität ein. (Englisch)

Anlässlich des 8.März schrieb Nadine Lantzsch darüber, dass Sprachkritik eben auch Systemkritik ist.

Nach dem Klick gibt es Termine in Berlin, Bern, Dortmund, Kiel:

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Ein Comic-Blog (mit Feminismus!)

16. Januar 2012 von Helga
Dieser Text ist Teil 91 von 116 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:

comicsport

Wie heißt du?
Lilli Loge.

Seit wann bloggst du?
Seit Oktober 2009.

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Als ich vor etwa zwei Jahren begann, immer mehr Comic-Blogs zu lesen, dachte ich, es könnte auch für andere unterhaltsam sein, wenn ich selbst einen Blog hätte. In meinen Skizzenbüchern habe ich auch immer mal kleine Erlebnisse aus dem Alltag notiert, für die ich bisher keine direkte Verwendung gehabt hatte. Zu der Zeit habe ich mich außerdem ziemlich erfolglos mit einem ernsthaften, „gut“ gezeichneten, längeren Comic (sozusagen einer Graphic Novel) abgekämpft. Vielleicht war es deshalb auch erst mal eine Art Flucht in die ganz kurze autobiografische, skizzenhafte Form. (weiterlesen …)


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Identitäten, Erklärbär_innen und antiqueere Tendenzen – die Blogschau

5. November 2011 von Nadine
Dieser Text ist Teil 132 von 203 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

In ihrem letzten Gastbeitrag für das Missy Magazine macht sich Sideglance ein paar Gedanken zum Netzfeminismus.

Charlott von Afrikawissenschaft echauffiert sich über die vielen Alltagsrassismen, besonders über “lustige” Halloween-Kostüme.

Kiturak ärgert sich über Facebook und die fehlende Anonymität, trotz Pseudonym.

Kathrin Ganz macht die Erklärbärin und erläutert, warum es zu einfach ist, sich immer auf die Existenz von Erklärbär_innen zu verlassen.

Riot Grrrl Hamburg findet klare Worte für die sexistischen und rassistischen Werbeplakate der Biermarke Astra.

Comicblogs sind wohl gerade Trend. Chicks on Comics ist ein Gemeinschaftsblog von neun Comiczeichnerinnen und wechselnden “guest chicks”.

Die Arte-Dokumentation “Meine Seele hat kein Geschlecht” über das Leben von vier Trans*männern hat laufmoos seziert und kommentiert.

Bei High on Clichés kann mensch den erschütternden Alltag von Mareike nachlesen: Rassistischer Normalzustand in Deutschland.

Puzzlestücke hat sich sehr persönlich und ausführlich über Identitäten Gedanken gemacht.

Die neue Podcast-Folge von Previously, dem Magazin zu (nicht nur) us-amerikanischen Qualitäts-TV-Serien mit Ms. Gouldy, Lola Loop und Irmgard Lumpini ist erschienen. Transkripte zu den einzelnen Teilen gibt es auf der Hauptseite.

Auch der Haufen von Heiter Scheitern war wieder fleißig: Die neue Folge widmet sich antiqueeren Erscheinungsformen und begibt sich auf die Suche nach Solidarität. Die Mädchenmannschaft wünscht dem Dreiergespann außerdem alles Gute zum dritten Podcast-Geburtstag!

Zum Schluss ein wichtiger Terminhinweis: Noch heute und morgen Nächste Woche Freitag bis Sonntag könnt ihr in Berlin gegen Genitalverstümmelungen protestieren, berichtet Zwischengeschlecht. Am Donnerstag gibt’s zudem einen Infoabend im Haus der Demokratie und Menschenrechte.


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Arschloch-Arzt, Schamhaar-Fotografie und tolle Comics – die Blogschau

29. Oktober 2011 von Magda
Dieser Text ist Teil 130 von 203 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Auf unregelmäßige Gedankensplitter könnt ihr ein Interview mit der Fotografin Saja Seus lesen, die ihr Projekt “Der Scheitel” vorstellt: witzige, schöne und interessante Schamhaarvariationen.

Auf dem empfehlenswerten Blog baum der glückseligkeit könnt ihr von der türkischen Wahl-Kindheit der Autorin lesen.

Die denkwerkstatt besuchte die Männertagung in der Steiermark, bei der auch die bekannte Männlichkeitsforscherin Raewyn Connell zu Gast war.

Julia Seeliger berichtet, wann sie zur Feministin wurde – in der Kindheit: “Ich sag euch mal was, Netzfeministinnen!

Kathrin von drüberleben schreibt über ihr Begegnung mit einem Arschloch-Arzt.

Queernews hat gute Neigkeiten: Die dänische Regierung kündigt die Öffnung der Ehe an.

Henrike von discipline and anarchy war auch auf dem Barcamp Frauen und berichtet von ihren Eindrücken.

Ste­pha­nie May­field hat ein neues Blog: Feministische Generationen und schreibt über die Diskussion auf Luise F. Pusch’s Blog zum Gender Gap. Sie stellt fest, dass die Diskutierenden “unfreiwillige Demonstrationsobjekte” für die Konflikte zwischen Feminist_innen unterschiedlichen Alters seien.

Auf Gleisbauarbeiten lest ihr eine Rezension von Marlene Streeruwitz Buch ”Das wird mir nicht passieren…Wie bleibe ich Feministin”, die mit den schönen Worten endet: “Ich bleibe Feministin. Sowieso.”

Antje Schrupp mahnt an: “Hört bitte mal auf, von „Frauenrechten“ zu reden“.

Auf fuckermothers analysiert die Autorin einen Artikel aus der Welt, der kein gutes Haar an Krippen lässt: ”Krippen scheinen gefährlicher als Zigaretten und Gewalt-Computerspiele zusammen.”

Comics, Comics, Comics – YEAH! Wir empfehlen: comic sport (u.a. zu Feminismus, Psychologie und Kunst) und eva & eva (eine Platform für Grrrls and Ladies)

Für alle Film-Fans: Die west-östliche Diva hat bewirbt das ALFILM Filmfestival in Berlin, das am 2. November beginnt. Eine Woche lange werden ca. 70 Filme aus allen Teilen der arabischen Welt gezeigt.


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Twilight, Feminismus in Marokko und Comic-Ladys

3. Februar 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 93 von 191 der Serie Kurz notiert

Twilight-Fans und Nicht-Fans aufgepasst: GeekMom erklärt, wie man mit Hilfe von Twilight eine Diskussion über Beziehungen, Sex und Liebe initiieren kann.

Bereits im Oktober schrieben wir über die Massenvergewaltigungen im Kongo. DieStandard.at berichtet von erneuten Massenvergewaltigungen. Der mutmaßliche Auftraggeber war ein hochrangiger Armeeoffizier, der seinen Soldaten befohlen haben soll, den Tod eines Kameraden in dieser Weise zu „rächen“.

Schüler_innen der King City Public School in Toronto planten, am Opposite Gender Dayin Kleidung des jeweils anderen Geschlechts zu kommen. So sollte jede_r sich besser in das Leben der anderen einfühlen und sich mit Geschlechterrollen auseinandersetzen. Nachdem Eltern darüber aufgebracht reagierten, wurde die Aktion abgeblasen so milkboys. Unter Aktivist_innen sind solche Tage ebenfalls umstritten, hier lautet die Kritik aber, dass Transphobie verstärkt werden könnte.

Im Januar berichteten wir über die neue Frauenorganisation „UN Women”. Wie der Guardian nun schreibt, steht das Budget der Organisation allerdings noch in den Sternen und die Besetzung ist bisher noch sehr schmal. Die Verpflichtung der Vereinten Nationen, sich mehr um die Belange von Mädchen und Frauen zu kümmern, muss noch in die Tat umgesetzt werden.

Der Transmann TQ spricht auf Racialicious über Körper, Sex und Sexualität.

Jungle World: Marokkanische Feministinnen engagieren sich für die Gleichstellung von Frauen und gegen patriarchale Strukturen. Unter ihnen gibt es Frauenrechtlerinnen, die nach einem Weg suchen, der feministische Ansätze mit der Ethik des Islam vereinen soll.

Kopftücher sind so unterschiedlich wie ihre Trägerinnen. Eine 65jährige Tschetschenin erzählt auf daStandard.at, wie ihre Landsfrauen das Gebot der “Bedeckung” auslegen.

Das Blog 500 Photographers stellt jede fünf Fotograf_innen vor, darunter die iranische Künstlerin und Journalistin Newsha Tavakolian. Deutschen Leser_innen ist sie vielleicht aus dem Stern bekannt; Sie widmet sich besonders Frauenrechten.

Ladies Making Comics weist auf den Black History Month hin, besonders auf die Schwarzen Frauen in der Comic-Szene und bittet um Mithilfe: Bis zum Ende des Februar sollen alle im Women in Comics Wiki gelisteten Künstlerinnen einen eigenen Eintrag haben. Hier gibt’s noch mehr zum Black History Month.

Stellenagebot: LesMigraS, der Antidiskriminierungs- und Antigewaltbereich der Lesbenberatung Berlin, sucht zum 15. Mai 2011 eine_n Mitarbeiter_in für die Antidiskriminierungs- und Antigewaltarbeit.

Queer/feministische Termine für diesen Monat findet ihr in unserer Übersicht für Februar, die ihr gern in den Kommentaren weiter ergänzen dürft. Wir suchen übrigens für den kommenden Monat wieder queer/feministische Partys, Proteste, Lesungen, Filme, Aktionen… Veranstaltungshinweise könnt ihr über unser Kontaktformular an uns senden, auf unsere Facebook-Wall posten oder per Twitter an @grrrls_team schicken.


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Bloggen über Comics und „Alltäglichkeiten“

24. Januar 2011 von Helga
Dieser Text ist Teil 61 von 116 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr(e) Weblog(s) vor. Heute:

Nur ein Blog!
Ja! Es sind Comics!

Wie heißt du?
Ich bin irgendeine Userin und manchmal auch Comicleserin.

Seit wann bloggst du?
Ich begann im Mai 2005 mit einem Blog, den ich bald hinter mich ließ, weil ich im Dezember 2006 mit „Nur ein Blog!“ anfing. Und meinen Comicblog Ja! Es sind Comics! führe ich seit Mai 2006.

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Zuerst startete ich aus reiner Neugierde auf die Technik. Zuvor hatte ich eine statische Webseite, die ich mit HTML erstellte. Dann schrieb ich, weil es Spaß machte.

Worüber schreibst du?
Mit dem Comicblog habe ich meinem Hobby einen Ort gegönnt. Ich schreibe über von mir gelesene Comics, das Leben mit Comics und graphische Novellen und was es sonst noch um/über Comics und Comic-Verfilmungen gibt. Natürlich kann ich es nicht lassen, nach Frauenthemen zu suchen und freue mich über positiv dargestellte Lesben in Comics, über die ich dann berichte.

Der Blog “Nur ein Blog!” ist nicht nur lesbisch, aber auch lesbisch. Ich gestatte mir, ein bisschen von allem und sowieso zu präsentieren. Es ist ein Blog, in dem ich „Alltäglichkeiten“ sammele, wie z.B. von mir besuchte Frauenveranstaltungen und dokumentiere, resp. erinnere mich schriftlich an sie.

Ich mache Filme und Fotos zu CSDs u.ä., die ich blogge. Ich berichte, wenn ich die Veranstaltung besucht habe, z.B. über die DenkRäume, bei denen Christa Mulack, Frigga Haug, Antje Schrupp, Monika Barz… schon einen Vortrag hielten. (DenkRÄUME ist eine Veranstaltungsreihe im EVAngelischen Frauen-begegnungszentrum, Frankfurt/Main. Frauen sind eingeladen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam zu denken. Bekannte feministische Vordenkerinnen halten Referate und danach gibt es Gelegenheit zum Austausch.) (weiterlesen …)


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Militär, Google, Elterngeld, Caster Semenya, Rosa Taxis, UN Women, Bäuche und Anne Frank als Comic

8. Juli 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 86 von 191 der Serie Kurz notiert

In Österreich haben die Hälfte der Frauen, die seit 1998 im Bundesheer aufgenommen wurden, den Dienst quittiert. DieStandard.at berichtet

Mögliche Gründe dafür sind das dreifach höhere Mobbingrisiko, dem Soldatinnen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen ausgesetzt sind und die “maskulinen” Werte beim Militär, die (unbewusst) die Ablehnung von Frauen fördern.

Der Jahreszeitenverlag strukturiert seine Redaktionen um, berichtet die taz. Dabei müssen vor allem Alleinerziehende, Mütter in Elternzeit und Behinderte gehen – dabei richten sich die meisten der Zeitschriften an Frauen und Familien.

Partner_innen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften haben in den USA eine Steuer zu tragen, die für verheiratete heterosexuelle Personen nicht anfällt. Laut FAZ zahlt Google diese Steuer für seine homosexuellen Mitarbeiter_innen.

Spiegel berichtet, wie Besserverdienende das Elterngeld für Langzeiturlaube nutzen, während das Elterngeld Hartz-IV-Familien vom schwarz-gelben Sparpaket künftig gestrichen wird.

Die United Nations Vollversammlung beschloss am Freitagabend in New York, ein neues Ressort zur Unterstützung von Frauenpolitik einzurichten. Die neue Einheit, die aus vier kleineren Organisationen zusammengschloßen wird, heißt UN Women.

Wie der internationale Leichtathletikverband IAAF entschied, darf die Weltmeisterin über 800 m, Caster Semenya, nach einjähriger Sperre nun wieder starten – “als Frau” bei den Frauen.

Die Anne-Frank-Stiftung reagiert auf “veränderte Lesegewohnheiten bei Kindern und Jugendlichen” und veröffentlicht die Lebensgeschichte von Anne Frank nun auch als Comic.

Jessica Valenti von feministing ist schwanger und genervt von “gut gemeinten” Ratschlägen und Bauchgrabscher_innen.

Eine interessante Dokumentation namens “Die Rosa Taxis von Dubai” findet ihr auf ARTE.

Auf Dubais Straßen sieht man immer häufiger rosafarbene Taxis mit weiblichen Fahrern. Dass Frauen hinter dem Steuer von nicht für rein private Fahrten genutzten Fahrzeugen sitzen, ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten eine echte Revolution – und gleichzeitig eine große Errungenschaft für islamische Frauen.


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Skaten, twitter, Israel, Kopfrechnerin, Sexarbeit, Keuschheit, Sex and the City und Ost-Feminismus

9. Juni 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 83 von 191 der Serie Kurz notiert

Beim Thema Skaten fallen einem meist nur männliche Skater ein. Der Fotograf Max Hamilton hat daher britische Skaterinnen fotografiert und zeigt die Fotos auf seiner Webseite.

Seit kurzem folgt und retweetet die feministisch-queere Twitterszene FeministHulk – das Ms. Magazine hat sogar ein Interview bekommen. Dabei gibt es noch mehr Superhelden. Die Comics Alliance hat überlegt, wie deren Tweets wohl aussehen könnten.

Die 89-jährige Journalistin Helen Thomas hat Generationen von US-Präsidenten mit ihrer scharfen Zunge zugesetzt. Nun musste sie wegen wegen ihrer unflätigen Kritik an Israel antisemitischen Äußerungen (youtube) das Pressekorps im Weißen Haus verlassen.

Die elfjährige Priyanshi Somani aus Indien ist neue Weltmeisterin im Kopfrechnen.

Carolin Küppers berichtet in der Jungle World über die Arbeitsbedingungen in der südafrikanischen “Sexarbeit” und die erwartete stärkere Repression während der WM.

Eine illustrierte Geschichte über männliche Keuschheitsgeräte findet ihr hier.

Ebenfalls in der Jungle World: Petra Müller thematisiert die vor etwa einem Jahr vom Bundestag beschlossene Verschärfung des Schwangerschaftkonfliktgesetzes und konstatiert: “Wessen Situation sich dadurch verbessert hat, ist weitgehend unklar.”

Urban Outfitters hat mal wieder ein bescheuertes T-Shirt mit der Aufschrift “Eat Less” auf dem Markt – nicht zum ersten Mal.

Die Junge Welt schreibt über Feminismus in der DDR.

Feministing und Muslimah Media Watch rezensierten den neuen Sex and the City II. Muslimah Media Watch befindet:

Any feminism that was in the original series has been trussed to death with accessories—SATC2 is just porn for rich western women.

Feministing hat außerdem noch eine Video-Rezension vorbereitet:


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Homo-Hetze, Militär, Kindermangel, Kunst&Kultur, Gewalt und Twitter

20. April 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 74 von 191 der Serie Kurz notiert

Auf GenderAcrossBorders gibt es einen Artikel über feministische Twitter_innen. Wir sind auch dabei!

Wir berichteten über das Grüne Männer-Manifest – Broadsheet@Salon hat ebenfalls einen kurzen Kommentar.

In Kenia drohen Homosexuellen Haftstrafen und Gewalt. Schwulenhasser nutzen die Verbreitung von Aids für ihre Propaganda – die JungleWorld hat mehr darüber.

Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone sieht einen Zusammenhang zwischen Homosexualität und den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche - wie bitte?! – auch laut der Süddeutschen eine steile These.

Die Taz stellt Pinar Selek’s neues Buch “Zum Mann gehätschelt. Zum Mann gedrillt. Männliche Identitäten” vor, eine Studie zum Männerbild im türkischen Militär.

Der Focus hat mal wieder Angst um Deutschlands Zukunft und beweint den angeblichen Nachwuchsmangel.

Es gibt eine Kampagne namens Walk A Mile in Her Shoes („Laufe eine Meile in ihren Schuhen”), welche auf häusliche Gewalt aufmerksam machen soll. Broadsheet@Salon fragt sich: Bewusstseinsförderung oder alberne Aktion?

Die einzigartige Miss Platnum erzählt uns von der Lust am Essen, weiblicher Schönheit, Berlin und die Ironie in ihren Songs.

Feministisches Theater mit der Regisseurin Friederike Heller, die einen ganz neuen Blick auf Bertolt Brechts Stück “Der gute Mensch von Sezuan” wirft.

Die New York Times hat lesbische und schwule Comic-Held_innen.

Sociological Images hat einen Beitrag zu: “So sieht die Objektivierung von Männern aus.”

"This is what the objectification of men would like like..."


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Wer war… Ada Lovelace?

24. März 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 8 von 33 der Serie Wer war eigentlich …

www.computerhistory.orgHeute ist der zweite Ada Lovelace Tag, an dem die herausragenden Leistungen von Frauen aus Technologie und Wissenschaft gefeiert und geehrt werden sollen. Dieser Tag wurde nach der ersten Programmiererin in der Geschichte, Ada King, Countess of Lovelace, benannt, die ebenfalls als Namensgeberin der Programmiersprache “Ada” gilt. Die 1815 in Middlesex (heute London) geborene und mit 36 Jahren an Krebs verstorbene Lovelace entwarf Konzepte zur Programmierung einer mechanischen Maschine, die zu ihrer Zeit technisch noch nicht realisierbar war.

Komm-mach-Mint beschreibt den Erfolg des zum zweiten Mal stattfindenden Ada Lovelace Tages wie folgt

Vergangenes Jahr beteiligten sich über 2000 Bloggerinnen, indem sie in Hunderten von Webblogs über erfolgreiche Technikerinnen oder ihre eigene Karriere als Wissenschaftlerin berichteten. Auch Unternehmen informierten über ihre Aktivitäten, für mehr Frauen in MINT-Berufen zu sorgen. Der Erfolg der Aktion war Grund dafür, den Ada Lovelace Tag in diesem Jahr erneut stattfinden zu lassen und das Web 2.0 dazu zu nutzen, international die zahlreichen und innovativen Beiträge von Frauen in MINT breitenwirksam sichtbar zu machen. In Zeiten des Fachkräftemangels und noch zu geringer Zahlen von Frauen in den klassischen MINT-Fächern wie der Elektrotechnik, der Informatik, der Physik und dem Maschinenbau unverzichtbar, um mehr Frauen für MINT zu gewinnen.

Auf Frauen-Informatik-Geschichte heißt es zu Lovelace’s mathematischen Talent

Ada Lovelaces mathematisches Verständnis zeichnete sich durch außerordentliches Vorstellungsvermögen aus. Sie war davon überzeugt, dass eine Maschine eines Tages dafür genutzt werden könne, komplexe Musikstücke zu komponieren und Graphiken zu erstellen, und sowohl wissenschaftliche wie praktische Anwendung finden werde. Sie sollte Recht behalten.

Die Zahlenzauberin kürt Emmy Noether zu ihrer “Tech Heroine” und auch das Piratenweib und Helga auf Drop the Thought machen auf den Tag aufmerksam. In unserer Reihe “Wer war eigentlich…?” berichteten wir im Januar über die russische Mathematikerin Sofja Kowalewskaja.

© www.sidneypadua.com

Comic Geeks, aufgepasst: Auf sydneypadua gibt es außerdem ein Comic, welches zeigt, wie sehr Ada Lovelace ihrer Zeit voraus war.


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