Einträge mit dem Tag ‘Comics’


Kein Applaus für’s Abnehmen, keine Missachtung von Identitäten – die Blogschau

7. Juni 2014 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 248 von 259 der Serie Die Blogschau

Anne-Luise erklärt im BH Lounge Blog, warum sie bitte keinen Applaus für’s Abnehmen möchte.

Beim FemFest in Würzburg hat Magda kürzlich einen Workshop zum Thema “(Mein) Fett ist politisch” gehalten. Pauline war dabei und berichtet.

Auf Herbstblätter schreibt Mika Herbst über das Verhältnis von queer, trans* und cis – und wie präsent normative Zuschreibungen vom vermeintlich “biologischen Geschlecht” sind.

Bei Die Töchter Regalias wird eine Auswahl von im Frühling 2014 neu erschienen Kinder- und Jugendbüchern vorgestellt.

Pussybear – Comics über das Leben eines fetten, queer-feministischen butch trans* poly Nerds – hat nun einige Comics auch auf deutsch übersetzt.

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Teilhabe, Geburtsschmerz-Mythen und queere Comics – die Blogschau

3. Mai 2014 von Nadia
Dieser Text ist Teil 244 von 259 der Serie Die Blogschau

2017 soll das Teilhabegesetz in Kraft treten, das Menschen mit Behinderungen ihrRecht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gewährleisten soll. Hannah Rosenblatt fragt sich, ob dadurch auch psychische Behinderungen sichtbarer werden.

aufZehenspitzen schreibt über den Mythos des Geburtsschmerz: “Ich bin aber auch dafür, dass Ängste und Schmerzen in ihrer Individualität ernst genommen werden – und dass dieses Ernstnehmen in jedem Fall über einer esoterisch-spirituellen “Geburt als Mütter-machenden-Kollektiverfahrung” steht.”

Anna Heger hat eine Übersicht von ComicBüchern und WebComics von – mit – über trans Frauen, trans Männer, genderqueere Menschen und andere trans* Leute veröffentlicht.

Im Blog des Lesben- und Schwulenverbandes erschien ein Artikel über die Lesbenbewegung in Namibia.

Danger! Bananas führte ein Interview mit der koreanisch-amerikanischen Performance-Künstlerin kate hers RHEE, deren Video-Arbeiten bis zum 26. Mai in der Berlinischen Galerie zu sehen sind.

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Demo in Münster, fette Fotoprojekte und Hetze gegen LGBT – kurz notiert

5. März 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 225 von 252 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Die Wissenschaft hat mal wieder festgestellt: Gewalt gegen Frauen ist ein endemisches Problem, schreibt die Süddeutsche Zeitung – gerade/auch in Europa, überdurchschnittlich in Deutschland. Leider gehen Berichte über die Studie kaum auf die unterschiedliche Betroffenheit unterschiedlicher Gruppen von Frauen ein.

Homo- und trans*feindliche Demos gibt’s nur in Frankreich und Spanien? Weit gefehlt: In Stuttgart gingen AnhängerInnen der CDU, AfD, katholischen Kirche, NPD und von PI sowie Evangelikale, Russisch-Orthodoxe und Piusbrüder auf die Straße, um gegen alles und jede_n zu hetzen, der_die nicht ihren Vorstellung von hetero und cis entspricht, wie queer.de berichtet.

Eine Gruppe Betroffener von sexualisierter Gewalt in der Kindheit möchte mit anderen Betroffenen diskutieren und sich zusammentun: Gegen sexuelle Gewalt.

Die Überparteiliche Fraueninitiative hat einen Neujahrsempfang gefeiert. Die Festrede von Frau Prof. Dr. Nivedita Prasad zum Thema Gewalt gegen Frauen könnt ihr online nachlesen.

Die Video-Dokumentationen zum No-Humboldt 21!-Kampagnenauftakt ist jetzt online.

Der Verein AfricAvenir International e.V. möchte eine neue Auflage der aufwändig gestalteten und informativen Publikation “50 Jahre Afrikanische Un-Abhängigkeiten – Eine (selbst)kritische BIlanz” herausgeben. Ihr könnt sie dabei unterstützen und spenden.

AfricAvenir veröffentlichte außerdem folgende Pressemitteilung des internationalen NGO-Bündnisses „Völkermord verjährt nicht!“: “Deutschland muss eine würdige Rückgabe von entführten Gebeinen an Namibia vornehmen und sich für den kolonialen Genozid von 1904-08 entschuldigen. Alle Gebeine kolonisierter Menschen müssen den Nachfahren zurückgegeben werden.”

englischsprachige Links

100 Schwarze lesbische, bisexuelle, queere und/oder Trans*frauen, die du kennen solltest!

Schlank heißt gesund? Das ist Quatsch. Ein Comic stellt das eindrucksvoll dar.

Du möchtest bei einem fett-positiven Fotoprojekt mitmachen? Schick einfach ein Foto an Fat Body Politics.

Lupita Nyong’o hat einen Oscar als beste Nebendarstellerin für ihre Performance in “12 Years a Slave” gewonnen (Charlott berichtete). Vor wenigen Wochen hielt Nyong’o auf dem 7. Black Women in Hollywood Luncheon eine beeindruckende Rede über Rassismus und Schönheit.

1940 gewann Hattie McDaniel einen Oscar für die beste Nebenrolle als Mammy in “Vom Winde verweht” – als erste Afro-Amerikanerin überhaupt. Wegen den rassistischen Segregationspolitiken durfte McDaniel nicht mit den anderen weißen Schauspieler_innen an einem Tisch sitzen.

A propos (spärlich gesäte) Oscars für schwarze Schauspielerinnen: Anita Little schreibt beim Ms. Magazine über die unterschiedliche mediale Repräsentation von Lupita Nyong’o und Gabourey Sidibe.

Termine in Berlin, Frankfurt/Main, Küsten (Niedersachsen) und Münster (mehr …)


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Comicfestival in Hamburg

1. Oktober 2013 von Charlott

Übermorgen startet das diesjährige Comicfestival Hamburg, welches bis zum 06. Oktober mit Lesungen, Diskussionen und Workshops aufwartet. An einer anderen Stelle hatte ich zum Thema Comics/ Graphic Novels vermerkt:

Erst mit der (reichlich späten) Entdeckung von Graphic Novels fing ich mich wieder an für das Genre zu begeistern. Und seit dem Lesen von Maus. A Survivor’s Tale von Art Spiegelman war ich fasziniert von den erzählerischen Möglichkeiten, die sich aus der Kombination von Zeichnungen und Text ergeben. Vor allem aber fand ich in Graphic Novels großartige Künstlerinnen, die Geschichten über Frauen erzählen.

Und auch wenn im Programm leider durchgehend von “Autoren”, “Zeichnern” und “Helden” die Rede ist, stehen dieses Jahr vor allem die Autorinnen Rutu Modan, Geneviève Castrée und Peggy Adam mit ihren aktuellen Werken im Mittelpunkt:

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Ladyfest Mainz, NSU-Abschlussbericht und Konferenz zu Feminismen of Color – Kurz Notiert

29. August 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 201 von 252 der Serie Kurz notiert

Künstlerinnen wie M.I.A., Madonna oder Lady Gaga wollen mit ihren Burka-Perfomances anscheinend Diskussionen anregen, besonders kontrovers erscheinen oder verstehen sich gar als solidarisch mit burka­tragenden Frauen. Eren von MuslimahMediaWatch kritisiert diese paternalistische Aneignungs­praxis und fragt: Wann verstehen wir endlich, dass profit­orientierte Kontroversen keinen gesell­schaft­lichen Wandel anregen?

Die Berliner Zeichnerin Soufeina Hamed beschreibt ihren Alltag als Muslima in Form kurzer Comicstrips.

Nach der Babypause erleben Wieder­einsteiger_innen oftmals ihr blaues Wunder. Der alte Job ist weg, die Wert­schätzung auch, berichtet dieStandard.at.

Miley Cirus ist bei den MTV Video Music Awards’s aufgetreten und hat eine Menge Kritik für ihre “übersexualisierte” Show bekommen. Lachrista Greco kritisiert, dass die Sexualität von Cyrus ja wohl ihre Sache sei und merkt an, dass die Kritiker_innen lieber die rassistischen Elemente ihres Auftritts in den Blick nehmen sollten.

In den USA wäre es wohl zu einer weiteren Tragödie an einer Schule gekommen, wenn Antoinette Tuff nicht beherzt eingegriffen hätte (englisch­sprachig).

Auf dem Reproductive Justice Blog gibt es einen englisch­sprachigen Artikel über Mitstreiter_innen (“Ally”) in aktivistischen Kämpfen (also z.B. weiße Frauen bei anti-rassistischen Kämpfen). “Verbündete_r zu sein ist ein kontinuierlicher Prozess. Es ist Praxis. Es ist niemals zu Ende.”

Und wie könnte diese Praxis aussehen? Ein englisch­sprachiges Video gibt Aufschluss: wachsam und Unterstützer_in sein in diskriminierenden Situationen.

Tumblr-Fans aufgepasst, es gibt ein cooles neues englisch­sprachiges Tumblr mit vielen Bot­schaften, warum Fat Acceptance wichtig ist: ineedfatacceptance.tumblr.com.

Der Palästinenser Karim H. war unter den ersten, die die von Rechten bekämpfte Geflüchteten-Not­unterkunft in Hellers­dorf bezogen – und sofort wieder verließen. Die taz und der Tagesspiegel führten Interviews mit ihm. Der Bezug Unter­kunft geht trotzdem weiter. Es wird aber niemand zum Umzug in das Heim gezwungen, so die Berliner Morgenpost.

Die Jungle World sprach mit Osman Osmani, dem Gründer der NGO »Initiative 6« aus Prizren, die sich für Roma, Ashkali und andere diskriminierte Minder­heiten im Kosovo einsetzt.

In den USA gibt es eine neue Serie, die viel Aufmerksamkeit, aber auch Kritik erntet: Orange Is The New Black. Die Besetzung ist sehr vielfältig, es tauchen nicht die immer gleichen weißen, schlanken, normschönen Schauspieler_innen auf. Eine davon ist Dascha Polanco, die auf NBCLatino ein Interview gab und u.a. über ihre Unsicherheiten sprach, sich in der Filmindustrie auf Rollen zu bewerben, weil sie zu befürchten hat, dass sie auf Grund ihres Gewichts nicht in das normierte Hollywood-Schema passt.

Nach 19 Monaten kommt der NSU-Ausschuss im Bundestag zu einem ver­nichtenden Urteil: „Ein nicht vorstell­bares Versagen“, titelt die taz. Der Tagesspiegel berichtet, dass das Bundes­innen­ministerium kritische Sätze aus dem Abschluss­bericht des NSU-Untersuchungs­ausschusses streichen lassen will.

Die Whistle Blowerin Chelsea Manning hat im Guardian ein Statement zu ihrem nun folgenden Transitions­prozess abgegeben.

Die österreichischen Grünen sorgten mit einer fragwürdigen Wahl­werbung für eine gehörige Portion Kritik. Auf dem Plakat sind zwei Schwarze Reinigungs­kräfte zu sehen, unter­titelt wird das Plakat mit “Und wer putzt bei dir?“. Darauf­hin formulierten Initiativen und Vereine wie ADEFRA, ISD, maiz – Autonomes Zentrum von & für Migrantinnen oder migrazine.at eine öffentliche Kritik: “Wir wehren uns gegen die unreflektierte Ver­wendung von Bildern als Auslöser für Diskussionen, die auf dem Rücken von Schwarzen Frauen*, Women* of Color und Migrantinnen* aus­getragen werden, und so unsere Stimmen und Wider­stände unsichtbar machen.”

Lisa e.V., ein Mädchen- und Frauenladen für interkulturelle Sozialarbeit hat sich bei Quartiermeister um eine Förderung beworben. Abstimmen könnt ihr noch bis zum 1. September.

Beate Schücking ist eine von sehr wenigen Frauen an der Spitze einer deutschen Universität. Sie wurde bekannt, als die Uni Leipzig beschloss, Hochschullehrer als “Professorin” zu bezeichnen. Ein Portrait gibt’s in der Zeit.

Termine in Berlin, Hamburg und Mainz nach dem Klick

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Die Waage einfach wegschmeißen und dann ist gut? – Die Blogschau

15. Juni 2013 von Magda
Dieser Text ist Teil 206 von 259 der Serie Die Blogschau

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Körper(bilder), Diäten und fat shaming: über die Aktion #waagnis

Auf twitter sind in den letzten Tagen viele Debatten zu den Themen Körpernormierung, Körperwahrnehmung und fat shaming (Dickenfeindlichkeit) geführt worden. Angefangen hat es mit dem hashtag #waagnis, der von einigen Bloggerinnen wie Maike und Ninia LaGrande vorgeschlagen wurden. Der Idee der Aktion lautet ungefähr so: Setzt eure Waagen aus, damit diese (und die Zahlen da drauf) nicht weiter euer Leben bestimmen. Die Aktion generierte unterschiedliche Kritik: Zu viel Symbolpolitik, zu wenig Mitdenken von (bereits existierenden) fat positiven Diskursen, und teilweise (internalisiertes) fat shaming in den Texten, die zu der Aktion aufriefen. Hier ist eine kleine Auswahl an Texten, die in den letzten Tagen geschrieben wurden:

glasglocke kritisiert, dass bereits existierende fat_körper-positive Debatten und Aktivist_innen durch die Aktion unsichtbar gemacht wurden und präsentiert eine Liste mit Links zum Weiterlesen. Auch lippy answer hat eine Video- und Linkliste zusammengestellt. Einen sehr empfehlenswerten Text gibt es von der fat fashion-Bloggerin Miss Temple, die aufschrieb, warum sie sich von der Aktion nicht angesprochen fühlte. Heng schreibt auf tea-riffic einen sehr persönlichen Text darüber, wie schwer es für ihr 14-jähriges-Ich war, Schönheitsnormen zu verstehen. emmi schrieb auf, was sie sich wünscht von zukünftigen körper-positiven Aktionen. karnele freut sich, dass jüngere Feminist_innen dieses Thema wieder mehr auf den Tisch packen. The Sexist Meme erinnert: “Eure Blicke sind meine Waage.” Und riotmango findet, dass die Aktion auch sichtbar gemacht hat, wie wenig fat positive Diskurse im deutschsprachigen feministischen Diskurs angekommen sind. Nina LaGrande hat auf die Kritiken auch noch mal reagiert.

Passend zu den aktuellen Debatten gibt es einen neuen tumblr: Essende Frauen, der zufrieden essende Frauen darstellt. Sowohl in Film und Fernsehen, Internet- und Printmedien- oder auch dich selbst!”

In der feministischen Blogosphäre wurde auch über viele andere Dinge diskutiert:

Dr. Mutti las den Text von Harald Martenstein in der Zeit, in dem Theorien zu Geschlechtersozialisation und die Gender Studies insgesamt mal wieder lächerlich gemacht werden und befand: Martenstein schreibt nur biologistischen Quatsch. Auf dem Blog Daran geht die Welt zu Grunde resümiert Anni, dass Martenstein einfach schlechten Journalismus betreibt.

Blogempfehlung: Carina Kühne bloggt aus ihrem Leben “Erlebnisse eines Menschen mit Down-Syndrom“. Am Sonntag ist sie zu Gast bei der WDR-Sendung West ART.

Helga hat das Frauen- bzw. Männerbild analysiert, die der FOCUS mit seinen Coverbildern vermittelt.

Schizoanalyse lehrt Psychychologie und gibt gerade ein Seminar zu Critical Whiteness. Dazu hat sie einen einführenden Text auf ihrem Blog veröffentlicht.

FAT UP!, eine queer-feministische fat positive Gruppe aus Berlin hat im April ihre Gründung gefeiert. Die bei der Feier gezeigten Videoclips sind nun online.

Feministische Geeks aufgepasst: Wie könnten die Standard-„Kostüme“ von Frauen in Comics und Spielen realistischer aussehen? Dazu gibt es nun einen Mal-Contest, berichtet femgeeks.

Das mädchenblog berichtet, dass es die Pille danach in den USA zukünftig rezeptfrei und ohne Altersbeschränkung geben wird.

Viel interessantes auf die Ohren: Ein Podcast über Queerness, Femmeness, Begehren und Singlesein.

Eine Auswahl an LGBT und feministische Crowdfunding-Projekte, die ihr finanziell unterstützen könnt, findet ihr auf Der k_eine Unterschied.

Auf phenomenelle gibt es eine Zusammenfassung der Anne Will Sendung mit dem gruseligen Titel: “Gleiche Rechte für Homosexuelle – Ist die Ehe nicht mehr heilig”.

Auf dem SozBlog stellt sich Dr. Jasmin Siri folgende Fragen: “Wie und wann profitiere ich als Autorin vom Leiden anderer? Wie kann ich der Position von Opfern in meinen Publikationen einen Raum geben? Wie verträgt sich das mit der kühlen soziologischen Beobachtung?”

Gerade findet in Berlin das Refugee Tribunal Against Germany statt. Live-Videos und weiter Infos gibt’s auf dem Blog.

Am 18. Juni findet in Bochum der Vortrag: ‘Trans* Tans*phobie und Trans*support für Anfänger*innen und Fortgeschrittene’ (facebook-Link).


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Männlichkeiten, Weiblichkeiten und mehr im “Kurz verlinkt”

15. März 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 181 von 252 der Serie Kurz notiert

Die taz veröffentlicht ein “Protokoll einer Romni“, in dem Diana S. über ihr Leben in Deutschland und Angst vor Diskriminierungen berichtet.

Anlässlich des Frauenkampftags gab es ebenfalls in der taz eine Serie über “unsichtbare” Frauen. Es wurden Frauen portraitiert, die aufgrund von beruflicher Stellung, Krankheit und Migration, bzw. Kombination aus diesen und anderen Faktoren, besonders selten wahrgenommen werden.

Spectra Speaks schreibt über sisterhood und Weiblichkeits- sowie Maskulinitäts-Performances. Spectra analysiert, wie sich der eigene Zugang zu “women’s spaces” mit der Veränderung der Performance geändert hat. (Englisch)

Die neue an.schläge ist da und es schreiben dort zum Beispiel Antje Schrupp und Mädchenmannschafts-Autorin Nadia Shehadeh noch einmal zur Kinderbuchdebatte.

Die LGBT-Aktivistin Lepa Mlađenović erhält den Anne-Klein-Frauenpreis. phenomenelle berichtet.

Über das Privileg, sich selbst halbwegs sicher als Feministin bezeichnen zu können, und die Entscheidung, aus Selbstschutz darauf zu verzichten, schreibt Ana Mardoll bei Shakesville. (Englisch)

Das Ms. Magazine interviewt feministische Food-Bloggerinnen, z.B. Dr. Amie “Breeze” Harper, die bereits seit 2005 zu Veganismus schreibt – immer mit einem Blick auf Differenzkategorien wie race, class und gender. (Englisch)

Zum Thema Pornographie gibt es einen Beitrag auf black feminists: “The cult of pornography – a black feminist perspective“. (Englisch)

Im Tagesspiegel schreibt Verena Friederike Hassel über Neurobiologie. Sie erklärt:

Der Trend, Ursachen für Geschlechtsunterschiede im Hirn und nicht in der Gesellschaft zu suchen, ist ungebrochen. Doch oft sind diese Studien völlig unwissenschaftlich – dienen aber dazu, Vorurteile gegen Frauen im wissenschaftlichen Gewand zu präsentieren.

the feminist wire schreibt über Schwarze Männlichkeiten und geht dabei auf Themen wie Polizeigewalt, Rassismus und Heteronormativität ein. (Englisch)

Anlässlich des 8.März schrieb Nadine Lantzsch darüber, dass Sprachkritik eben auch Systemkritik ist.

Nach dem Klick gibt es Termine in Berlin, Bern, Dortmund, Kiel:

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Ein Comic-Blog (mit Feminismus!)

16. Januar 2012 von Helga
Dieser Text ist Teil 90 von 115 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:

comicsport

Wie heißt du?
Lilli Loge.

Seit wann bloggst du?
Seit Oktober 2009.

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Als ich vor etwa zwei Jahren begann, immer mehr Comic-Blogs zu lesen, dachte ich, es könnte auch für andere unterhaltsam sein, wenn ich selbst einen Blog hätte. In meinen Skizzenbüchern habe ich auch immer mal kleine Erlebnisse aus dem Alltag notiert, für die ich bisher keine direkte Verwendung gehabt hatte. Zu der Zeit habe ich mich außerdem ziemlich erfolglos mit einem ernsthaften, „gut“ gezeichneten, längeren Comic (sozusagen einer Graphic Novel) abgekämpft. Vielleicht war es deshalb auch erst mal eine Art Flucht in die ganz kurze autobiografische, skizzenhafte Form. (mehr …)


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Identitäten, Erklärbär_innen und antiqueere Tendenzen – die Blogschau

5. November 2011 von Nadine
Dieser Text ist Teil 134 von 259 der Serie Die Blogschau

In ihrem letzten Gastbeitrag für das Missy Magazine macht sich Sideglance ein paar Gedanken zum Netzfeminismus.

Charlott von Afrikawissenschaft echauffiert sich über die vielen Alltagsrassismen, besonders über “lustige” Halloween-Kostüme.

Kiturak ärgert sich über Facebook und die fehlende Anonymität, trotz Pseudonym.

Kathrin Ganz macht die Erklärbärin und erläutert, warum es zu einfach ist, sich immer auf die Existenz von Erklärbär_innen zu verlassen.

Riot Grrrl Hamburg findet klare Worte für die sexistischen und rassistischen Werbeplakate der Biermarke Astra.

Comicblogs sind wohl gerade Trend. Chicks on Comics ist ein Gemeinschaftsblog von neun Comiczeichnerinnen und wechselnden “guest chicks”.

Die Arte-Dokumentation “Meine Seele hat kein Geschlecht” über das Leben von vier Trans*männern hat laufmoos seziert und kommentiert.

Bei High on Clichés kann mensch den erschütternden Alltag von Mareike nachlesen: Rassistischer Normalzustand in Deutschland.

Puzzlestücke hat sich sehr persönlich und ausführlich über Identitäten Gedanken gemacht.

Die neue Podcast-Folge von Previously, dem Magazin zu (nicht nur) us-amerikanischen Qualitäts-TV-Serien mit Ms. Gouldy, Lola Loop und Irmgard Lumpini ist erschienen. Transkripte zu den einzelnen Teilen gibt es auf der Hauptseite.

Auch der Haufen von Heiter Scheitern war wieder fleißig: Die neue Folge widmet sich antiqueeren Erscheinungsformen und begibt sich auf die Suche nach Solidarität. Die Mädchenmannschaft wünscht dem Dreiergespann außerdem alles Gute zum dritten Podcast-Geburtstag!

Zum Schluss ein wichtiger Terminhinweis: Noch heute und morgen Nächste Woche Freitag bis Sonntag könnt ihr in Berlin gegen Genitalverstümmelungen protestieren, berichtet Zwischengeschlecht. Am Donnerstag gibt’s zudem einen Infoabend im Haus der Demokratie und Menschenrechte.


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Arschloch-Arzt, Schamhaar-Fotografie und tolle Comics – die Blogschau

29. Oktober 2011 von Magda
Dieser Text ist Teil 132 von 259 der Serie Die Blogschau

Auf unregelmäßige Gedankensplitter könnt ihr ein Interview mit der Fotografin Saja Seus lesen, die ihr Projekt “Der Scheitel” vorstellt: witzige, schöne und interessante Schamhaarvariationen.

Auf dem empfehlenswerten Blog baum der glückseligkeit könnt ihr von der türkischen Wahl-Kindheit der Autorin lesen.

Die denkwerkstatt besuchte die Männertagung in der Steiermark, bei der auch die bekannte Männlichkeitsforscherin Raewyn Connell zu Gast war.

Julia Seeliger berichtet, wann sie zur Feministin wurde – in der Kindheit: “Ich sag euch mal was, Netzfeministinnen!

Kathrin von drüberleben schreibt über ihr Begegnung mit einem Arschloch-Arzt.

Queernews hat gute Neigkeiten: Die dänische Regierung kündigt die Öffnung der Ehe an.

Henrike von discipline and anarchy war auch auf dem Barcamp Frauen und berichtet von ihren Eindrücken.

Ste­pha­nie May­field hat ein neues Blog: Feministische Generationen und schreibt über die Diskussion auf Luise F. Pusch’s Blog zum Gender Gap. Sie stellt fest, dass die Diskutierenden “unfreiwillige Demonstrationsobjekte” für die Konflikte zwischen Feminist_innen unterschiedlichen Alters seien.

Auf Gleisbauarbeiten lest ihr eine Rezension von Marlene Streeruwitz Buch “Das wird mir nicht passieren…Wie bleibe ich Feministin”, die mit den schönen Worten endet: “Ich bleibe Feministin. Sowieso.”

Antje Schrupp mahnt an: “Hört bitte mal auf, von „Frauenrechten“ zu reden“.

Auf fuckermothers analysiert die Autorin einen Artikel aus der Welt, der kein gutes Haar an Krippen lässt: “Krippen scheinen gefährlicher als Zigaretten und Gewalt-Computerspiele zusammen.”

Comics, Comics, Comics – YEAH! Wir empfehlen: comic sport (u.a. zu Feminismus, Psychologie und Kunst) und eva & eva (eine Platform für Grrrls and Ladies)

Für alle Film-Fans: Die west-östliche Diva hat bewirbt das ALFILM Filmfestival in Berlin, das am 2. November beginnt. Eine Woche lange werden ca. 70 Filme aus allen Teilen der arabischen Welt gezeigt.


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