Einträge mit dem Tag ‘Call for Papers’


Förderung für Frauenprojekte, Strafanzeige gegen LaGeSo, Ava-DuVernay-Barbie – kurz verlinkt

10. Dezember 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 305 von 346 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Beiträge

Die Förderungen zahlreicher Arbeitsmarkt-, Integrations- und Frauenprojekte laufen zum 31. Dezember 2015 aus. Darunter befinden sich auch alle Berliner Frauen-Existenzgründungsprojekte. Eine Petition der Gründerinnenzentrale richtet sich an die Berliner Senatorin Kolat mit der Bitte, dass sich der Senat damit befasst. Update von der Petitionsseite: „Wir haben gerade die Nachricht aus der Senatsverwaltung erhalten, dass eine Intermislösung gefunden ist. Ab 01.01.2016 geht es weiter. Vielen Dank für die Unterstützung!“

Die Stiftung „filia“ unterstützt Projekte, die Mädchen stark machen, mit bis zu 5.000€. Der Inhalt des Projekts muss etwas damit zu tun haben, dass Mädchen und Frauen frei von Gewalt leben können und dass sie in der Gesellschaft mitentscheiden. Die Projekte werden von Mädchen und/oder Frauen für Mädchen und junge Frauen gemacht. Bis zum 1. März 2016 nimmt filias Mädchenbeirat Anträge mit Ideen und Plänen für Projekte an.

„Du wünschst dir manchmal eine Superheldin? Eine, die Gewalt gegen Frauen verhindert? Du bist die Superheldin!“ Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (BFF) stellt seine Arbeit vor.

Die re:publica veröffentlicht wieder ein Call for Papers. Das diesjährige Motto ist TEN, da 2016 das 10. Jubiläum der re:publica gefeiert wird.

Mehr als vierzig Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte haben am Montag bei der Berliner Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige wegen Körperverletzung und Nötigung im Amt gegen Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales des Landes Berlin, und Franz Allert, Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Soziales des Landes Berlin (LAGeSo) sowie weitere Verantwortliche eingereicht.

„Mit ihrer Erklärung versucht Frau Zschäpe sich aus der Verantwortung zu ziehen. Dieser Aussage glaube ich kein Wort. Meine von vornherein geringen Hoffnungen, dass mit dieser Erklärung endlich die genauen Umstände des Mordes an meinem Vater aufgeklärt werden, sind enttäuscht.“ – so die Nebenklägerin Gamze Kubasik über die medial groß angekündigte Aussage Beate Zschäpes im NSU-Prozess.

Englischsprachige Beiträge

Der Dozent Steve Locke berichtet von seiner jüngsten Erfahrung mit polizeilichem racial profiling in den USA: „I fit the description…“

Hoffenlich gibt es noch irgendwo eine heimliches Zusatzlager, denn die Ava DuVernay-Barbie, deren Erlös politischen Projekten zugute kommt, war am Montag innerhalb von Minuten ausverkauft…

[Inhaltshinweis: Rape Culture] „If Daniel Holtzclaw’s Victims Were White, Everyone Would Know His Name“: Bei The Root kommentiert Kirsten West Savali die Misogynoir, die das Gerichtsverfahren gegen Daniel Holtzclaw umgibt.

Termine in Berlin, Halle, Linz, Wien

Am 10.12. in Halle/Saale, 19:00 im Audimax: Was hat Präimplantationsdiagnostik mit Eugenik zu tun? Wie kam es in Deutschland zur Legalisierung dieses Diagnoseverfahrens? Und was sagt uns das alles über den aktuellen Stand der feministischen Kämpfe um reproduktive Rechte? Zu diesen und weiteren Fragen spricht die Politikwissenschaftlerin Dr. Susanne Schultz.

Am 12.12. und 13.12. in Berlin, Werkstatt der Kulturen: Dekolonisiert euch! Workshops und Performances zur Selbstreflexion und für kreatives Empowerment.

Am 16.12.in Berlin, Migrationsrat Berlin-Brandenburg, Oranienstr. 34: LGBT*I*Q Perspectives in Self-organised Resistance of Refugees in Berlin and Germany

Am 19. Januar in Linz, AK OÖ, 20.00 Uhr: Uraufführung des Stücks „Geheimsache Rosa Luxemburg.“ Die Wien-Premiere findet am 17. Februar im Theater Akzent statt. In der Bar&CO des Theaters Drachengasse ist das Stück von 29. Februar bis 5. März als Spielserie zu sehen.


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Beyoncé, Magazine, Trolle, Airbags – kurz verlinkt

29. Januar 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 227 von 346 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links:

Im Juni findet die Frauen*FrühlingsUni 2014 statt, und es können noch Beiträge eingereicht werden: „Wir möchten Feminismen im gelebten Alltag, ihre Erfolge, aber auch Schwierigkeiten sowie Möglichkeiten zur feministischen Intervention aufspüren. Alles, was Brücken zwischen Alltag, Wissenschaft und Politik schlägt und den Fokus auf das Thema richtet, ist willkommen.“

Spiegel Online schreibt: „Sexuelle Belästigung ist ein Problem bei der Bundeswehr, wie eine Studie der Truppe zeigt. Wie mit den Beschwerden der Frauen umgegangen wird, darüber verliert sie allerdings kaum ein Wort. Die Grünen kritisieren: Entsprechende Fragen wurden aus dem Papier gestrichen.“

englischsprachige Links:

Amina Doherty schreibt beim African Women’s Development Fund darüber, wie Popkultur das (feministische) Selbstverständnis beeinflussen kann: „Popular culture has a unique capacity not only to raise awareness, but to build bigger constituencies for social justice and women’s rights and ultimately to meet people where they are“- hier Teil 1 und dort Teil 2.

A propos Pop: Gerade wurden die Grammys verliehen, und Beyoncé war auch dabei, und natürlich wurde ihr Auftritt aus verschiedenen Perspektiven analysiert, gefeiert und kritisiert. Zum Beispiel von Jen von xojane, die sich gegen an Mütter gerichtetes Sexualitäts-Policing ausspricht. Und Akiba Solomon schreibt bei Colorlines über den Einsatz verstörender Zitate im Song „Drunk in Love“.

Die aktuelle Ausgabe von Popaganda, dem Podcast des Bitch Magazine, steht unter dem Motto „Don’t just hate media—make media“ und featuret Interviews mit drei profilierten Zeitschriftenmacherinnen, die auch einzeln anzuhören sind.

Viele Social-Media-aktive Menschen haben sich inzwischen an diversen Versionen des Gotye-Hits „Somebody that I used to know“ erfreut – vielleicht war auch die Interpretation von Azora Telford in Gebärdensprache dabei.

„Trollen geht es nicht darum zu provozieren, sondern darum, Frauen zum schweigen zu bringen“ – Steph Guthrie erklärt im TedxTalk, waum die Aufforderung, Trolle nicht zu füttern a.k.a. Übergriffe im Internet einfach zu ignorieren, höchst problematisch ist. Und was stattdessen getan werden könnte.

Und hier noch ein erbauliches Video für den Feierabend.

Außerdem ein Termin in Dresden am 1. Februar um 14:30: We give birth, we decide! – Solidaritätsveranstaltung für Abtreibungsrechte in Spanien und Deutschland.


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Triggerwarnungen, weiße Abwehrstrategien und „Frauenliteratur“ – die Blogschau

16. Juni 2012 von Nadine
Dieser Text ist Teil 164 von 295 der Serie Die Blogschau

Warum es manchmal besser ist, klein zu sein: Comics bei Ninia La Grande.

Paula widmet sich auf ihrem Blog ausführlich Triggerwarnungen und den Un_Möglichkeiten, die Gewaltförmigkeit von Sprache zu umgehen.

Sabine Mohamed schreibt für Publikative.org über weiße Abwehrstrategien und alltäglichen Rassismus.

Antje Schrupp findet: Macht und Politik sind nicht dasselbe.

Lernkultur, Notebooks und Konzentration: Kathrin Ganz bloggt über ihre Erfahrungen als Dozentin.

Das Sofakissen kritisiert sexistische Kackscheiße beim Musikhaus Thomann – mit Stellungnahmen der Verantwortlichen.

Anerkennung und Lob sind toll. Abwertung eigener Fähigkeiten hingegen nicht, findet ryuu.

Interviews mit den Bands und Künstler_innen, die beim diesjährigen Antifee (Feministisches Festival in Göttingen) auftreten, findet ihr auf monsters.blogsport.de

Literatur von Frauen = Frauenliteratur? Melusine von Gleisbauarbeiten übt Kritik.

Termine und Call for Papers nach dem Klick.

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Bisexualität, BOBs und „Bitch up my Desktop“ – die Blogschau

16. April 2011 von Helga
Dieser Text ist Teil 110 von 295 der Serie Die Blogschau

Julia Seeliger schreibt über Alice Schwarzer und ihr „klitorisfixiertes Gerede„.

Deef Pirmasens hat das neue Blogprojekt www.bisexualitaet.org gestartet:

Was Du schon immer über Bisexualität wissen wolltest, aber nie wusstest, wen Du fragen solltest.

Astrologie: Nicht nur diskriminierend sondern auch sexistisch“ heißt es auf Astrodicticum Simplex.

Einen spannenden Podcast zum Thema „Queer und Alter“ findet ihr bei heiter scheitern.

Die taz begrüßt die Ausbildung von Deutschen mit Migrationshintergrund zu Pflegeassistent_innen – anders deutsch ist allerdings kritisch, vor allem weil hier auf einmal die besonderen Kompetenzen von Migrant_innen geschätzt werden, ansonsten aber nichts.

Der Mädchenblog freut sich immer noch über Einsendungen für ihren Desktop-Wettbewerb: „Bitch up my Desktop“.

Call for Paper zu den Herausforderungen und Potentialen von Social Media und sozialen Netzwerken bis zum 2. Mai 2011.

Die Gewinner_innen der BOBs 2011 stehen fest. Beste arabisch-sprachige Bloggerin wurde Eman Hashim, die bereits von GirslCanBlog vorgestellt wurde.

Noch ein Termin für Wiener_innen: Am 22. April lädt die ARGE Dicke Frauen zum Essen.


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Vollzeitjob Feminist_in: der Terminkalender für März

28. Februar 2011 von Magda

Auch im März sammeln wir que(e)r durch den deutschsprachigen Raum feministische Partys, Diskussionsrunden, Ringvorlesungen, Calls, Ausstellungen und Proteste. Wenn wir eine Veranstaltung in deiner Nähe vergessen haben, sende uns eine E-Mail oder poste sie hier in die Kommentare. Anlässlich zum 100. Internationalen Frauentag hat Helga aktuelle Termine rund um den 8. März aufgelistet, die in den Kommentaren gerne ergänzt werden können. Die Denkwerkstatt sammelt aktuelle Veranstaltungen in Österreich, auch rund um den Frauentag.

Tipp: Drücken von „Strg“ und „F“ (bzw. „⌘“ und „F“ für Mac-User_innen) öffnet ein Suchfenster im Browser, mit dem ihr ganz einfach nach dem Namen Eurer Stadt suchen könnt.

1. März

Heute ist der erste Tag des Women’s History Month 2011 (“Monat der Frauengeschichte”). Das diesjährige Motto ist: Our History is Our Strength („Unsere Geschichte ist unsere Stärke“).

Berlin: Noch bis zum 25. April geht die Ausstellung „Beyond Re/Production: MOTHERING. Dimensionen der sozialen Reproduktion im Neoliberalismus“ im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien.

klick!

Berlin: Bis zum 6. März läuft die Action Week des f.a.q.Laden mit vielen queer/feministischen Veranstaltungen.

Hamburg: Party mit  Scream Club und Electrosexual im Hafenklang, Goldener Salon.

Nordrhein Westfalen (Arnsberg, Bonn, Bochum, Bielefeld, Dortumd, Detmold, Düsseldorf, Köln, Olpe, Münster): Hebammenstreik!

Wien (Österreich): Heute ist der Transnationale Migrant_innenstreik mit Redebeiträgen zu Arbeit und Gewerkschaften, Asyl und Legalisierung, Bildung und Jugend, Krise und sozialer Frage, Sexismus, Rassismus und Antirassismus sowie zum neuen Fremdenrechtspaket.

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Kalender gezückt: feministische Termine im Februar

28. Januar 2011 von Magda

Auch im Februar sammeln wir que(e)r durch die Republik feministische Partys, Diskussionsrunden, Ringvorlesungen, Calls, Ausstellungen und Proteste. Wenn wir eine Veranstaltung in deiner Nähe vergessen haben, schreib’ uns unter post[at]maedchenmannschaft[punkt]net oder poste sie hier in die Kommentare. Universitäre Veranstaltungen sind i.d.R. auch Nicht-Studierenden zugänglich. Die Denkwerkstatt listet aktuelle Veranstaltungen in Österreich auf.

1. Februar

Marburg: Vortrag „Gleichstellung als Regulativ des Redens. Widersprüche im sozialen Wandel der Geschlechterverhältnisse“ von Prof. Dr. Angelika Wetterer (Universität Graz) im Rahmen der Gender Lectures „Was bewegt die Geschlechterverhältnisse?“

Frankfurt am Main: Noch bis zum 27. Februar könnt ihr die Ausstellung „20 Köpfe – 11 Geschichten“ – Zur Historie des Frauenfußballs in Frankfurt“ besuchen.

2. Februar

Berlin: Die feministische Horror-Komödie „Teeth“ auf dem International Comedy Film Festival. Auf Buttkicking Babes könnt ihr noch bis zum 31. Januar zwei Kinokarten für den Film gewinnen.

Berlin: Release Veranstaltung der Zeitschrift arranca #43: „Bodycheck & linker Haken“ im Südblock.

Berlin: Queer-Feministischer Stricktreff im Café Morgenrot (jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat).

Berlin: Das Forum Femina Anima (Netzwerk für Frauen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen an der Humboldt Universität Berlin) lädt interessierte Studentinnen und zukünftige Mitstreiterinnen zum nächsten Treffen ein. (mehr …)


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Von queeren Piraten und Rap gegen Homophobie

25. November 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 75 von 346 der Serie Kurz notiert

Die Ökonomin und Frauenforscherin Gudrun Biffl spricht in der ZEIT über Gehaltsdiskriminierung, Männerseilschaften und darüber, warum Frauen keine Feministinnen sein dürfen.

Im Spiegel: Das Elterngeld kostet Milliarden, verfehlt aber alle von der Bundesregierung gesteckten Ziele. Expert_innen raten nun das Kindergeld abzuschaffen.

In der Taz lernen wir, wie amerikanische Feministinnenden deutschen Feminismus“ sehen: „Existiert der überhaupt?“

Auf Feminists with Disabilities (FWD) erklärt s.e. smith, warum der gesellschaftliche Umgang mit Behinderung ein feministisches Thema sei: „Disability is a Feminist Issue: Gendering Health Access“.

AG Queer Studies stellt einen schon etwas älteren Podcast online: Ina Kerner spricht über das Verhältnis von Rassismus und Sexismus.

Wie die Sueddeutsche berichtet, können geschiedene Frauen, die auf ihre Karriere verzichtet und jahrelang Kinder erzogen haben, auf mehr Geld hoffen.

Die Piraten stellen ihr queer- und familienpolitisches Programm vor: Dieses wurde mit überwältigender Mehrheit von über 95% angenommen und steht nun im Grundsatzprogramm.

Kübra war zu Gast bei Radio eins rbb und erzählte

was aus ihrer Sicht eine Parallelgesellschaft ist, bekennt sich zu ihrer hartnäckigen Lakritzsucht, verrät ihre Leidenschaft für muslimische Mode-Blogs, und erklärt, warum sie Berlin-Tegel nicht für einen internationalen Flughafen hält.

Der Düsseldorfer Rapper Blumio macht mobil gegen Homophobie. Im Bericht von queerblicktv erzählt er warum.

Für alle englischsprachigen Interessierten noch ein Call for PapersWorkshop Women, Diplomacy and International Politics since 1500. Deadline: 30.11.


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Stereotype, Pädophilie, Homophobie, Fernsehspots für Abtreibungskliniken und Judith Butler

21. Mai 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 95 von 346 der Serie Kurz notiert

Dass Männer besser mit Technik umgehen können und Frauen im sozialen Bereich vorne liegen, weiß ja wohl jede_r… NICHT! Auf Sociological Images gibt es einen netten kleinen Cartoon dazu.

Women’s Rights berichtet über die Verurteilung von sechs Männern in Bangladesh zu Haftstrafen, weil sie Frauen in der Öffentlichkeit sexuell belästigt haben.

In der Welt findet ihr ein Interview mit dem Soziologen Georg Klauda, der die These aufstellt, dass die Homophobie in der islamischen Welt erst mit der Abgrenzung gegenüber dem Westen populär wurde.

In der ZEIT spricht Volkmar Sigusch über Kinderrechte, die Motive von Pädophilen und das Tabu frühkindlicher Sexualität.

In Österreich kämpfen heterosexuelle Paare dafür, wie homosexuelle Paare ihre Partnerschaft registrieren lassen zu können. In Frankreich, so die BBC, kommt auf zwei Hochzeiten bereits eine Partnerschaft.

Die New York Times fragt: Ist es wirklich wichtig, dass Elena Kagan, die neue Nominierte für den US-Supreme Court, nicht verheiratet ist?

Die Ankündigung, erstmals mit Fernsehspots für Abtreibungskliniken zu werben, hat in Großbritannien eine kontroverse Debatte ausgelöst – dieStandard.at berichtete.

Zum Umgang mit geschlechtergerechter SpracheDeutsche Sprache – Männersprache? – Nicht mit dir, nicht mit mir, nicht mit uns!

Die Femina Politica hat für die nächste Ausgabe einen Call for Papers gestartet – es geht um Gender und Friedenspolitik (PDF).

Am 18. Juni 2010 spricht Judith Butler über Queere Bündnisse und die Antikriegspolitik im großen Saal der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Mehr Infos und Ticketpreise hier.


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Links zum Weiterlesen

19. Januar 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 27 von 346 der Serie Kurz notiert

Auf genderblog.de weist Rochus auf eine Umfrage zur Nutzung feministischer Medien von grassrootsfeminism.net hin.

Nach der Mordattacke auf die Theaterregisseurin Rayhana ist Frankreich geschockt: Die 45jährige Algerierin, die sich gegen die Unterdrückung der Frauen einsetzt, wurde auf offener Straße von zwei Männern beschimpft, mit Brennspiritus überschüttet und beinahe angezündet. Sie konnte entkommen, wie die sueddeutsche.de berichtet.

Auf salon.com lernen wir: Sarah Palin ist eine Feministin! Wirklich?!

Ebenfalls auf salon.com fragt Kate Harding: Are men too incompetent to use the male pill? Klare Antwort: Nein!

Call for Papers: GenderAcrossBoarders sucht für eine Reihe zum Thema „hip hop, feminism and resistance“ noch AutorInnen (Deadline: 29. Januar).

Susan Pinker hat mal wieder zugeschlagen: In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagt sie: Wegen ihrer Hormone hätten Frauen kein Interesse an Chefpositionen. Aha. Was haben dann all die ehrgeizigen Frauen da draußen? Hormonprobleme?

Am 27. Januar 2010 um 19:30 Uhr findet in der Heinrich-Böll-Stiftung eine Lesung mit anschließendem Gespräch zum Thema „Michelle Obama: Zur neuen Frauenrolle in der US-Politik“ statt. Mehr Informationen gibt es unter www.boell.de.

Eine Studie, die sich mit Diskriminierung bzw. Verstößen gegen das AGG befasst, findet ihr auf Diskriminierung-in-Deutschland.de.

JaySmooth kommentiert für das Center for Reproductive Rights das Hyde Amendment, welches die Benutzung von US-Bundesmitteln für Abtreibungen untersagt und stellt die Frage, was der oder die durchschnittliche BürgerIn in Hinsicht auf die Veruntreuung seiner/ihrer Steuern gerne verbieten würde.


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In den Blogs: Körper, Körperlichkeit und Körperkult

16. Januar 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 29 von 295 der Serie Die Blogschau

Der Genderblog berichtet von einem Call for Papers für ein Aufklärungsbuch. Bis zum 20. März werden Autor_innen gesucht, die über Sexualität schreiben, die auch Menschen mit Behinderungen und abseits der Heteronormativität umfasst.

Dass Aufklärungsbücher auch heute noch dringend not tun, zeigt eine Geschichte von der honigsüßen Welt. Lori über den (nicht-)erteilten Sexualkunde-Unterricht.

In Wien haben sich engagierte dicke Frauen und Lesben zusammengeschlossen um gemeinsam auf die zunehmende Gewichts-Diskriminierung hinzuweisen. Die selbstorganisierte Initiative ARGE Dicke Weiber will dicke Frauen und Mädchen stärken, sich politisch mit dem Thema auseinandersetzen und Aktionen durchführen. Mehr Informationen gibt es auf ihrem Blog oder auf ihrer Facebook Seite.

Auf dieStandard.at wird über die erste Geschlechtsanpassung einer Minderjährigen in Spanien berichtet.

Antje Schrupp schreibt über ihre Erinnerungen an die kürzliche verstorbene radikalfeministische Philosophin und Theologin Mary Dali.

Allen Gesetzen und Initiativen zum Trotz gibt es auch in Deutschland immer noch Diskriminierung. Medienelite berichtet von einem Forschungsprojekt der FU Berlin, an dem sich Opfer von Diskriminierung beteiligen können.

Auf zwischengeschlecht.info wird berichtet, dass laut aktuellen Meldungen aus südafrikanischen Medien das südafrikanische Olympische Komitee „SA Sports Confederation and Olympic Committee (Sascoc)“ durchgegriffen habe und unter Berufung auf den Athletikweltverband IAAF ein absolutes Startverbot für Caster Semenya verkündet hätte. (Die Jungle World thematisiert den Fall Caster Semenya übrigens in der aktuellen Ausgabe).

Der frischgebackene Verein Zwischengeschlecht.org lädt in Zürich ein:

Zwischengeschlecht.org Soliparty - Film 21 h *Das verordnete Geschlecht* - Ab 22 h BANDS & DJs: Sarna, Blade, Zodiak, Homosadicus (I), Disharmonic Anorkestra (ZH) + INFO: Kampf der Zwitter gegen Zwangsoperationen - Fr 22.01.2010 @Kalkbreite 4, ZH

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter mannschaftspost(at)web.de Bescheid.


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