Einträge mit dem Tag ‘Bundestagswahl 2017’


Wie viele Nazis im Bundestag sitzen, entscheidest du!

22. September 2017 von Nadine
Gutes Wetter, schlechte Zeiten. Für den Feminismus fighten!

Gutes Wetter, schlechte Zeiten. Für den Feminismus fighten! Proteste gegen den Marsch für das Leben, Berlin 16.09.2017

Am 16. September war ich mit meinen MM-Kolleginnen Charlott, Magda und Anna auf den Gegenprotesten zum Marsch für das Leben, bei dem jährlich tausende Christenfundis, Abtreibungsgegner und Nazis ihre völkischen und menschenverachtenden Familien- und Reproduktionspolitikfantasien unter Polizeischutz im öffentlichen Raum ausleben dürfen. Es gab viel Erfreuliches: Der Marsch wurde mit Sitzblockaden, Pfeifkonzerten, Mittelfingern, Sprechchören, Bannern, Schildern, undercover-Agent_innen soweit gestört, dass er zwischendurch immer wieder ins Stocken geriet und die eigentliche Route um mindestens 2/3 verkürzt wurde. Und mit 1.500 weniger Menschenfeinden als im vergangenen Jahr waren die Gegenproteste das erste Mal seit Beginn zahlenmäßig fast gleichauf. Trotz mehreren Demonstrationen am gleichen Tag in der Stadt. Yeah!

Weniger erfreulich waren neben den obligatorisch brüllenden Antifa-Mackern („ALERTA ALERTA ANTISEXISTA“ LOL) die weißen Dudes einer weißen linken Dude Gruppe, die durch die Demozüge liefen und Flyer verteilten, die zum Wahlboykott aufriefen. Die parlamentarische Demokratie sei faschistisch und gehöre abgeschafft, Revolution geht nicht mit Parteien und Gewerkschaften, der 8h-Tag sei schließlich auch nicht durch Abstimmung erkämpft worden. Wer wählen geht, unterstütze faschistische und rechte Strukturen und die Linkspartei sei genauso schlimm wie die AfD. Wow. Kurz blinzeln, sich fragen, warum hier eigentlich Stroh liegt und die Grillen zirpen und dann haben wir ihn gemeinsam verbal zusammengefaltet. Später kam noch Magda dazu, die gerade erst einem dieser Dudes 15 Meter weiter eine Standpauke gehalten hatte.

Stop misusing the bible for your propaganda

I am Christian and pro choice. It’s not a contradiction. Stop misusing the bible for your propaganda! Proteste gegen den Marsch für das Leben, Berlin 16.09.2017

Es gibt sehr sehr sehr viele Gründe, die deutsche parlamentarische Demokratie zu kritisieren, die Parteien und ihr politisches Handeln, staatliches (Nicht)-Handeln und die Wirksamkeit des Grundgesetzes gegen faschistische und rechte Strukturen und das politische System in Deutschland allgemein, u.a. weil es zulässt, dass nach diesem Sonntag wieder (und wieder und wieder und wieder) Nazis im größten Parlament sitzen, ausgestattet mit netter Bezahlung, Strukturen, Netzwerken, Mitarbeitern und politischer Immunität. Die AfD in den Länderparlamenten und im Bundesparlament ist keine Ausnahme, kein Zeitgeist, sondern deutsche Normalität und Kontinuität. Deutscher Rassismus im Jahr 2017. Es gibt sehr viele Gründe deshalb ein anderes politisches System zu wollen. Und gleichzeitig gibt es sehr viele Gründe, am Sonntag eben das Kreuzchen informiert und kritisch zu setzen, wenn nicht für mich, dann für andere, die nicht wählen dürfen, oder viel massiver von rechter Politik und Nazis betroffen wären (schon jetzt sind) als ich selbst. Und es gibt sehr sehr viele Gründe, warum sich eine grundsätzliche Systemkritik und der Einsatz im Hier und Jetzt gegen rechte und rassistische Politik nicht ausschließen müssen. Etwas, dass die weißen linken Dudes mit ihrem Wahlboykott-Schmonz nicht begreifen. Einfach, weil die politischen Entscheidungen im Bundestag und in den Länderparlamenten bei Ihnen keinen Leidensdruck auslösen. Außer vielleicht ein paar inhaltsleere Phrasen auf A6 Format zu drucken und bräsig von Revolution zu schwafeln, ohne konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen zu können oder überhaupt eine Vorstellung davon zu haben, dass politischer Widerstand im 21. Jahrhundert vielleicht nicht 1:1 jener des 19. und angehenden 20. Jahrhunderts sein kann. Schon gar nicht in diesem Land.

Der Gang zu Wahlurne ist ein Mittel, das mir Deutschland zur Verfügung stellt, mich wenigstens indirekt an politischen Entscheidungen zu beteiligen, die mindestens einige Millionen Menschen betreffen, die hier leben und noch viel mehr Menschen, die global gesehen von deutscher Politik betroffen sind. Und solange unser aller Leben durch staatliches Handeln strukturiert, gelenkt, reguliert wird, solange ist ein Gang an die Wahlurne genau so viel wert wie eine Demo in der Berliner Innenstadt oder die Schaffung von Erholungs- und Empowermenträumen zum Überleben, Durchschnaufen, Kraft tanken, Strategien austüfteln, Verbindungen spüren und knüpfen. Nicht alle müssen alles tun oder gut finden, jedoch tragen einige mehr Verantwortung als andere, wenn es um den Widerstand gegen Rassismus in Deutschland geht. Wo wir gerade dabei sind: Während wir vor wenigen Jahren noch den Mitläufern des Marsches für das Leben von Angesicht zu Angesicht den Marsch blasen konnten, werden nun schon beim Werfen von Glitzer-Konfetti in den eigenen Reihen Demonstrant_innen gewaltvoll festgenommen und Frauke Petry darf im Kinderprogramm des ZDF ihre Ansichten zum Besten geben. Wow. An dieser Stelle kein Grillenzirpen, sondern schrille Sirenen.

if you can't trust me with a choice - how can you trust me with a child?

if you can’t trust me with a choice – how can you trust me with a child? Proteste gegen den Marsch für das Leben, Berlin 16.09.2017

Am Sonntag nicht wählen zu gehen oder den Wahlzettel ungültig zu machen, bedeutet in der Konsequenz, der AfD zu mehr Prozentpunkten zu verhelfen. Die Partei und ihre Anhänger damit symbolisch zu stärken, ebenso den rassistischen Grundkonsens weiter zu festigen. Was das mit Revolution oder politischer Verantwortung zu tun haben soll… Nun ja, der weiße Wahlboykott-Dude konnte uns auf diese Frage keine Antwort geben (surprise!). Auch wenn derzeit (hoffentlich) noch ausgeschlossen sein dürfte, dass die AfD eine Regierung stellt oder in einer Regierungskoalition beteiligt ist, zeigen die politischen Entscheidungen allein der vergangenen vier Jahre, dass weder SPD noch Grüne willens sind, sich ohne Wenn und Aber gegen den rassistischen Grundkonsens zu stellen, der unter weißen deutschen Bürger_innen herrscht und der AfD den Nährboden bietet, die sie für ihre rechte Politik braucht.

Die Aussichten sind auch ohne AfD nicht rosig. Entweder wird nach diesem Sonntag die Große Koalition fortgesetzt oder die CDU holt sich die Grünen und die FDP dazu. Eine starke AfD in der Opposition bedeutet jedoch, dass Opposition als notwendiges Korrektiv- und Interventionsinstrument für Regierungshandeln in einer parlamentarischen Demokratie massiv behindert und eingeschränkt werden wird. Mehr noch zeigen Länderparlamente mit AfD-Beteiligung, dass deren Fraktionen durch ihr Unwissen über bzw. ihre Ignoranz gegenüber parlamentarischen Abläufen und den föderalistisch geregelten Zuständigkeiten von Kommunen, Ländern und Bund durchaus in der Lage ist direkten Einfluss auf die politische Willensbildung in den hiesigen Parlamenten zu nehmen bei gleichzeitiger Stimmungsmache gegen Regierungen von Ländern und Bund in der Bevölkerung. Neben den versteckten und offenen Klüngeleien mit der CDU.

Go Homo

Go Homo, Proteste gegen den Marsch für das Leben, Berlin 16.09.2017

2013 erhielt die AfD 4,7 Prozent Stimmenanteil und verpasste den Einzug in den Bundestag nur knapp. Dieses Jahr werden es mehr Prozentpunkte werden. Wie viele Nazis letztlich im Bundestag sitzen, entscheidest du.

Zum Weiterlesen/-hören:


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Bundestagswahl, Zwangseinweisungen und die Frage nach Sicherheit – kurz verlinkt

21. September 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 362 von 362 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Artikel

Diesen Sonntag ist Bundestagswahl. Im Mädchenmannschafts-Podcast sprachen Anna und Charlott unter anderem darüber, warum und wen sie wählen gehen. ze.tt wirft zu dem einen Blick auf die Wahlprogramme und fragt, was die Parteien eigentlich zu Themen wie reproduktive Medizin, (körperliche) Selbstbestimmung von trans und inter Personen, Familienkonzepte, sexuelle Vielfalt etc. sagen.

Proteste gegen den „Marsch für das Leben“ (Berlin, 16.09.)

In der DDR gab es geschlossene Krankenanstalten, in denen Patient_innen mit sexuell übertragbaren Krankheiten behandelt werden sollten. Der NDR berichtet über die tatsächliche Praxis von Zwangseinweisungen, die vor allem junge Mädchen und Frauen betraf, die nicht in bestimmte Vorstellungen passten – und zum überwiegenden Teil nicht einmal erkrankt waren. Nathalie Nad Abonji interviewte für diesen Beitrag betroffene Frauen und eine Historikerin, die zu dem Thema arbeitet.

Nino baut gerade eine queer-feministische, somatisch-systemische Körperpraxis in Berlin auf.

Hoyerswerda-1991.de ist „eine Webdokumentation, die aus vielfältigen Perspektiven über Ursachen, Ablauf und Folgen der tagelangen Angriffe auf Migrantinnen und Migranten 1991 in Hoyerswerda (Sachsen) informiert.“

Simone Dede Ayivi hat in der letzten Woche ihr neues Stück Queens in Berlin aufgeführt. Im Missy Magazine spricht sie über Geschlechterkonzeptionen außerhalb westlicher Heteronormativität, Theater als nicht-einladende Räume und Kronen.

Proteste gegen den „Marsch für das Leben“ (Berlin, 16.09.)

„Was macht uns wirklich sicher?“, fragt das Transformative Justice Kollektiv Berlin und hat ein Toolkit zusammengestellt:

Englischsprachige Artikel

In Berlin hat sich das Center for Intersectional Justice gegründet und wurde feierlich mit einer ersten Konferenz eröffnet.

Über Rassismus und Lernen im Kontext des deutschen Bildungssystems sprach Sharon Dodua Otoo bei der Konferenz Schools for Tomorrow. Die Rede kann man nun auch online nachsehen:

Termine in Berlin, Bremen, Freiburg, Halle, Hamburg, Merseburg, Mühlheim und Münster

21. September in Berlin: SchwarzRund liest aus Biskaya, einem afropolitanen Roman über das Leben von Schwarzen Menschen in Berlin. (FB-Link)

21. September in Merseburg: Veranstaltung mit Mithu Sanyal: „Rape revisited. Warum wir über sexualisierte Gewalt sprechen, wie wir darüber sprechen„. (FB-Link)

22. bis 24 September in Berlin: Design Thinking und Interkulturelle Innovation – ein Projekt für geflüchtete Frauen. (FB-Link)

Es gibt noch bis zum 22. September einen dritten Durchlauf der Fortbildungsreihe „Hier und jetzt! Kolonialismus und Kolonialrassismus im Schulunterricht“ und dazu einzelne Termine zu denen Ihr Euch anmelden könnt – alle Module und Infos zur Anmeldung findet Ihr hier.

23. September – 1. Oktober in Berlin: Die Ausstellung „Bodies & E_Motions“ von SChwarzRund ist zu sehen. Am 23. gibt es auch eine feierliche Ausstellungseröffnung. (FB-Link)

27. September in Berlin: Vortrag/Diskussion: Was ist Suchmaschinenoptimierung, wie wird sie von christlich-fundamentalistischen „Lebensschutz“-Webseiten genutzt und was können wir dem aus queer-feministischer Perspektive entgegen setzen?

28. September in Mühlheim: Buchvorstellung und Diskussion zur Anarchafeministin Rirette Maîtrejean (1887-1968). (Termin bei Facebook)

29. September in Halle: Tagung zu „Was ist das für 1 Männlichkeit? Männlichkeiten zwischen Selbst- und Fremdbildern„. Anmeldung bis zum 11. September möglich.

7. Oktober in Berlin: Seminar zur Suchmaschinenoptimierung, um feministische Inhalte besser zu platzieren.

Das 24. queerfilm Festival findet vom 10. bis 15. Oktober in Bremen statt.

13. bis 15. Oktober in Freiburg: Drei Tage LaDiY Fest!

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Mädchenmannschafts-Podcast: Fundis stören und wählen gehen

12. September 2017 von Charlott

Ab jetzt sprechen einmal im Monat Mädchenmannschafts-Redakteur_innen über aktuelle Themen, Ideen für feministische Interventionen und Dinge, die wir gerade super finden. In der ersten Folge stellen Anna-Sarah und Charlott eine Möglichkeit vor Fundi-Märsche zu stören, diskutieren darüber ob Wikis über Anti-Feminist_innen, Rechte, etc. eine gute Idee sind, warum (und wen) sie wählen gehen und erzählen von einer super Ausstellung, die sie besucht haben. (Aufnahme vom 09.09.2017)

Feministische Intervention: Lärm machen

Thema 1: Zu linksunten und Die Agent_in

Thema 2: Bundestagswahl 2017

Lieblingsdinge: Der blinde Fleck


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Rechte Diskurse im Wahlkampf, Flüchtlingsfrauenkonferenz und feministischer Clickbait – kurz verlinkt

6. September 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 361 von 362 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Artikel

Leila El-Amaire bei Zeit Campus darüber, wie Menschen reagieren, wenn sie Sexismus, Rassismus etc. anspricht: „Ich habe auch keine Zeit mehr, männliche Egos zu streicheln, bevor oder nachdem ich sexistisches Verhalten anspreche. Ich habe keine Zeit, Menschen mit den selben Überzeugungen wie ich, davon zu überzeugen, plumpe 0815-AfD-Anschuldigungen zu durchschauen und zu dekonstruieren. Ich habe keine Zeit mehr, meine Aufmerksamkeit öfter den Leuten zu widmen, die Muster reproduzieren, als den Leuten, die darunter leiden.“

Women Breaking Borders: Im September findet in Berlin eine bundesweite Flüchtlingsfrauenkonferenz statt. Die könnt ihr jetzt noch finanziell unterstützen.

Vanessa Vu analysiert bei der ZEIT anhand des TV-Duells und der Wahl-o-Mat-Fragen, wie sehr die rechte Diskurse den Wahlkampf dominieren.

Gute Möglichkeit sich zur Bundestagswahl zu den Themen zu informieren, die super wichtig sind, aber wenig Raum bekommen: Das Projekt Die Wahlprüfsteine bündelt Wahlprüfsteine zu Antidiskriminierung und Gleichstellung.

Am 16.09. gehen mal wieder Abtreibungsgegner_innen in Berlin auf die Straße. Wie in jedem Jahr wird es natürlich Proteste und Störaktionen geben. Hier schon einmal ein Mobi-Trailer.

Die neue Ausgabe der an.schläge ist da und es dreht sich alles um Psyche & Gesundheit. Peet Thees fordert beispielsweise Feministische Revolution statt Burn-Out-Prävention in ihrem Artikel und es gibt eine Zusammenstellungen mit Blogger_innen zum Thema.

In der analyse & kritik hat Hannah Schultes mit Silvia Federici über Lohn für Hausarbeit, Frauenstreiks, Identitätspolitik und Detroit gesprochen http://www.akweb.de/ak_s/ak629/38.htm

Auf Feminist Clickback gibt es richtig viele Tipps um feministische Seiten besser für Suchmaschinen zu optimineren, damit unsere Inhalte mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Englischsprachige Artikel

OUR_STORY sucht noch bis Dezember neue Beiträge: „OUR_STORY wants to challenge a heteronormative history that has been written by white men and colonizers. OUR_STORY wants to highlight voices that are and have often been silenced.“

Die feministische Schreiberin und Künstlerin Kate Millet (unter anderem „Sexual Politics“) ist verstorben. Emily Langer erinnert an ihre Arbeiten in der Washington Post.

Munroe Bergdorf äußerte sich zu weißen Privilegien und Rassismus – und wurde dann von L’Oréal gefeuert. Beim Guardian spricht sie über Rassismus, Trans- und Homofeindlichkeit, sexualsierte Gewalt und warum es wichtig ist sich zu äußern: „It puzzles me that my views are considered extreme“.

Termine in Berlin, Bielefeld, Bremen, Freiburg, Göttingen, Halle, Hamburg, Merseburg, Mühlheim und Münster

Vom 8.-10. September 2017 findet in Bielefeld das GRRRLS* Skate Fest statt, an dem Wochenende geht es um eine queerfeministische Perspektive auf die Skate-Szene, Vernetzung und es werden Workshops angeboten. Weitere Infos findet Ihr hier. Außerdem könnt Ihr auch dem Instagram-Account folgen.

Am 09. September in Berlin: Die Konferenz „Zukunft bestimmen: Afro-feministische_LGBTIQ* Perspektiven auf Bildung, Politik und Identität im Kontext globaler Ungleichheiten“ ist ein Versuch, einen Raum zu schaffen, in dem die Zukunftsperspektiven afrikanisch/-diasporischen Aktivist*innen Gehör finden können. Infos hier.

09./ 10. September in Göttingen: Das Projekt TRANS* – JA UND?! veranstaltet einen Train-The-Trainer Workshop für trans* Jugendliche und junge Erwachsene (14-26 Jahre), die sich in Gruppenleitung ausprobieren und erfahren wollen, wie sie eigene kreative Workshops oder Gruppenangebote gestalten können.

11. September in Berlin: Homosexualität als Asylgrund – Rafia Harzer spricht über „sichere“ Herkunftsländer und die spezifischen Herausforderungen.

12. September in Berlin: „Gegen Sprachlosigkeit. Feministische Stimmen für offene Räume und offene Worte“ mit Amanda Lee Koe [Singapur] und Mithu Sanyal [Deutschland/Indien].

Vom 13. September bis 17. September treffen sich über 100 Frauen aus Brasilien, Guatemala, Argentinien, Mexiko, Guinea Bissau und Europa zum zweiten internationalen Festival „Ma(g)dalena – Theater der unterdrückten Frauen“ in den Berliner Uferstudios. Mehr zum Programm erfahrt Ihr hier.

Vom 15. – 17. September findet in Münster „queerfeMS“ statt – ein Wochenende lang Vorträge, Workshops, von- und miteinander Lernen, DIY, Musik, Zeit für Vernetzung und Empowerment,(Selbst-)Reflexionen und leckeres Essen.

Im September ist es dann soweit! Am 16. September findet in Berlin die „Inauguration Conference | Center for Intersectional Justice“ statt.

Im Rahmen des Theaterfestivals „The Future is F*e*m*a*l*e*“ (Sophiensaele, Berlin) spielt unter anderem Projekt Schooriil, und zwar: „To MILF or not to MILF“ am 19. und 20. September.

Fussball und Fans: Am 20. September in Berlin gibt es interessanten Input bei Kicks für alle.

21. September in Merseburg: Veranstaltung mit Mithu Sanyal: „Rape revisited. Warum wir über sexualisierte Gewalt sprechen, wie wir darüber sprechen„. (FB-Link)

22. bis 24 September in Berlin: Design Thinking und Interkulturelle Innovation – ein Projekt für geflüchtete Frauen. (FB-Link)

Es gibt noch bis zum 22. September einen dritten Durchlauf der Fortbildungsreihe „Hier und jetzt! Kolonialismus und Kolonialrassismus im Schulunterricht“ und dazu einzelne Termine zu denen Ihr Euch anmelden könnt – alle Module und Infos zur Anmeldung findet Ihr hier.

28. September in Mühlheim: Buchvorstellung und Diskussion zur Anarchafeministin Rirette Maîtrejean (1887-1968).

29. September in Halle: Tagung zu „Was ist das für 1 Männlichkeit? Männlichkeiten zwischen Selbst- und Fremdbildern„. Anmeldung bis zum 11. September möglich.

6. bis 7. Oktober in Berlin: Kostenloser Programmier-Workshop für Frauen und nicht-binäre Menschen. Anmeldeschluss ist am 10. September.

Das 24. queerfilm Festival findet vom 10. bis 15. Oktober in Bremen statt.

13. bis 15. Oktober in Freiburg: Drei Tage LaDiY Fest!

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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