Einträge mit dem Tag ‘Bloggerinnen’


Gesucht: Blogger_innen für ein Geekfeministisches Blog

28. März 2012 von Verschiedenen

Melanie studiert technische Informatik und füllt seit mittlerweile drei Jahren ihr Blog side-glance mit Erfahrungen und Gedanken zum Thema Frauen in der IT/Informatik. In dieser Zeit hat sie sich mal mehr und mal weniger intensiv mit feministischen Themen auseinandergesetzt. Sie hat bereits eine Ausbildung absolviert und mehrere Jahre sowohl in der IT-Branche, als auch als Systemadministratorin gearbeitet. Nun sucht Melanie Interessierte, die mit ihr an einem geekfeministischen Blog arbeiten möchten.

Über Twitter habe ich letzte Woche spontan verkündet, dass ich vor habe ein geekfeministisches Blog zu gründen, da mir mein eigenes Blog nicht mehr reicht und ich mich gerne auf dem Gebiet weiter entwickeln möchte. Seit einiger Zeit gibt es Geekfeminism.org und ich wünsche mir mehr deutschsprachige Blogs zu diesem Thema.

Hierzu suche ich derzeit Mitsteiter_innen die es sich vorstellen könnten, im Team oder als (ggf. anonym) Gastblogger_in mitzumachen. Außerdem nehme ich gerne zahlreichen Ideen für Namen, Hosting, Sponsoring, Inhalte, Design und und und entgegen. Ihr könnt euch daher gerne hier in Form von Kommentaren äußern, mir eine Mail schreiben oder euch auf die Mailingliste eintragen und euch dort mit Ideen vorstellen. Derzeit befinden sich inklusive mir bereits 16 interessierte Menschen auf der Liste. Da es mir aber darum geht, möglichst viele einzufangen die sich mit dem Thema auseinandersetzen, kommt bitte dazu und nennt mir am Besten möglichst konkret:

  • was ihr euch inhaltlich vorstellt
  • in welcher Art/warum ihr euch als Geek-Feminist_in versteht
  • welche Form der Mitarbeit euch vorschwebt (ob ihr euch vorstellen könntet in einem Kernteam mitzumachen, ob ihr Gastbeiträge liefern wollt, erstmal zuschauen und später dazukommen, Ideengeber_in sein, optisch was (mit)gestalten oder oder oder…)

Meinen Beitrag dazu könnt ihr nach dem Registrieren auf der Liste im Archiv (https://netzguerilla.net/mailman/private/femgeeks/) nachlesen.


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Jetzt vorschlagen: Die Bloggerin des Jahres 2011!

30. November 2011 von Maedchenmannschaft e.V.

Bloggermädchen 2011 Auch in diesem Jahr haben wieder viele tolle Bloggerinnen “im Netz” gegen all den Kram, der auch das nichtvirtuelle Leben manchmal ganz schön schwer macht, angeschrieben und auf ganz verschiedene Art und Weise digitale Räume geschaffen, in denen wir uns gern aufhalten, uns austauschen, vernetzen oder unterstützen, in denen wir Spaß haben, auf gute Ideen kommen, schöne Dinge entdecken oder praktische Tipps finden. Einige solcher Blogs stellen wir hier immer mal wieder vor, z.B. in unserer Rubrik WWW Girls. Ihr kennt aber garantiert noch viel mehr tolle Bloggerinnen. Und so suchen wir auch in diesem Jahr wieder das

Bloggermädchen des Jahres!

2009 machte Frau Liebe knapp vor Anne Roth das Rennen, den dritten Platz teilten sich Das Mädchenblog und Frl. Zucker.  2010 verlieht ihr die Auszeichnung an Kathrin von Drüberleben, auf dem zweiten und dritten Platz landeten Anke Gröner und Antje Schrupp.

Und 2011? Wie in den vergangenen zwei Jahren seid jetzt ihr gefragt, liebe Leser_innen: Welche Blogs aus dem deutschsprachigen Raum lest ihr gerne und regelmäßig? Welche ist eure Bloggerin des Jahres? Ab sofort und bis zum 31. Dezember, 12:00 Uhr könnt ihr sie hier in den Kommentaren vorschlagen (bitte nur 1x) und begründen, warum sie nominiert werden sollte. Die Abstimmung folgt dann im Januar 2012.

Viel Spaß!

Eure Mädchenmannschaft


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Feministinnen von der Web-Stange: Blogschau zum Wochenende

18. Juni 2011 von Nicole
Dieser Text ist Teil 113 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Zum Blogthema der Woche, dem „Amina-Hoax“, schreiben Nadia Shehadeh bei Philibuster und Katharina beim Schafott.

Der „Elektrische Reporter“ beschäftigt sich mit dem Thema Männer und Frauen im Netz … na ja oder fast. Quoten braucht es nicht, die Mädchenmannschaft landet an der Kleiderstange und sonst ist auch alles super. Antje Schrupp, Annalist und liva2lox verdrehen die Augen. Das ungeschnittene Interview mit Anke Domscheit-Berg, die in dem Beitrag zu Wort kommt, gibt es übrigens hier zu sehen.

Gerda knows ít better hat in der Berliner Zeitung über die „Macht der Frauen“ gelesen und ist entsetzt.

Kopfweh statt Rausch hat „Between the Lines“ gesehen, einen Film über Hjira, das „dritte Geschlecht Indiens“.

Bei Jens Scholz gibt es eine kleine Lingustiklektion zu “Polyamory”.

Über eine Veranstaltung der Jusos Bonn mit einer Delegation von jungen Frauen aus Israel und Palästina im Frauenmuseum Bonn berichtet der Rheinsalon.

Das Missy Magazine erinnert an die Courage, ein feministisches Zeitungskollektivprojekt: Die erste Nummer erschien vor 35 Jahren, am 17. Juni 1976. 1984 wurde die Courage wieder eingestellt.

Abschließend noch ein Veranstaltungshinweis, ebenfalls bei den Missys, die auf das Sommercamp des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) für Schülerinnen hinweisen: Handy-App selbstgemacht!


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“Sockenstricken ist eine deutsche Spezialität”

19. April 2011 von Anna

Das Wort “Strickblog” hat sich unter Menschen, die bloggen, Blogs lesen und/oder viel über Blogs sprechen in den letzten Jahren zu einem Synonym für vieles entwickelt. Meist soll damit die Irrelevanz eines Themas oder eines ganzen “Bloggenres” ausgedrückt werden. Warum ausgerechnet die Strickblogs zu diesem Symbol wurden lässt sich nicht eindeutig klären. Sicherlich ist ein Grund, dass es sich dabei um so genannte Hobbyblogs handelt. Ein weiterer Grund könnte sein, dass Strickblogs meist von Frauen betrieben werden. Nicht, weil irgendwo ein böser Mann sitzt und beschlossen hat, dass ab heute alle von Frauen betrieben Blogs nicht wichtig seien. Sondern weil auch in der digitalen Welt die gleichen Mechanismen greifen wie im analogen Leben. Wenn man sich klar macht, dass das digitale Leben kein Paralleluniversum sondern eben ein Abbild bzw ein Teil des “richtigen” Lebens ist, ist es auch durchaus logisch, dass hier die gleichen Strukturen greifen. Genauso, wie die meisten der “typischen Frauenberufe” entweder schlechter bezahlt sind und/oder ein geringeres Ansehen in der Gesellschaft genießen, sind es die “typischen Frauenblogs”, die sich zum Synonym für Irrelevanz entwickelt haben. Und nicht die Blogs irgend eines anderen, männlich konnotierten Hobbys.

Aber wer steckt überhaupt hinter den Strickblogs? Diese Frage stellte sich auch dctp.tv und lud im Rahmen der “Meinungsmacher” Reihe eine Strickbloggerin zum Gespräch. Philip Banse spricht eine knappe halbe Stunde lang mit Anne Alter. Sie betreibt als knitting anarchist den Blog My Stash and I – Die Wolle und ich. Die Beiden reden über’s Bloggen, über die Strickerinnenszene, über Stricktreffs, über Wollverarbeitung, über das Image der Strickblogs in Deutschland und in den USA, darüber, ob Frauen anders bloggen als Männer und über stricken im öffentlichen Raum.

Viel Spaß!


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re:publica 2011 – ein feministischer Rückblick

19. April 2011 von Magda

Vom 13. bis 15. April 2011 fand die diesjährige Blogger_innen-Kon­ferenz re:publica statt, für die wir bereits im Vor­feld interessante Teilnehmer­innen und ihre Panels vorstellten. Vielen fiel mehr oder weniger erfreut auf: (Cyber-)Feministische Themen waren auf dieser re:publica präsent.

Ein kurzes Fazit: Ja, der Frauenanteil der Vortragenden auf der re:publica war wohl höher als im letzten Jahr – im­mer wieder schwirrte die Zahl 30% durch den Raum. Anne Roth hat noch einmal nach­gezählt und kam auf rund 27% Speakerinnen-Anteil. Trotzdem hatten viele Besucher_­innen das Ge­fühl, es herrsche ein Über­schuss an “Frauen- und Feminismus“-Themen. Und das, obwohl nur insgesamt 14 Redner­innen dezidiert fe­ministische Themen be­handelten. So wird deutlich: Um Quantität geht es gar nicht. Es nerven die Frauen, die über feministische Themen sprechen.

Inklusion und Pluralismus lassen sich allerdings nicht nur in Zah­len messen: Eine Ver­anstaltung, auf der sich über das Gewicht einer Speakerin lustig gemacht wird, auf der mehrmals die Frage aufkommt, was Shitstorms mit Feminismus zu tun haben und Frauen sich anhören müssen, dass (alle!) ihre Panels einen negativen Eindruck hinterlassen haben, wirkt auf po­tentielle In­teressent­innen, die kritische Beiträge bei der nächsten re:publica an­bieten möchten, viel­leicht nicht wahn­sinnig attraktiv. Eine Blogger_­innen-Konferenz, die für viele unerschwinglich ist und keine (offizielle) Kin­der­be­treuung anbietet, ist auch nicht für alle gleichermaßen zugänglich. Zah­len sind also das eine; an inklusiven Struk­turen muss darüber hi­naus ge­werkelt werden.

Bei aller Kritik ist zu vermerken, dass die Veranstalter_­innen (allen voran wohl Anne Wizorek) sich bemühten, ein paar grandiose Speaker­innen auf die Büh­ne des Frie­d­rich­­stadtpalasts zu bringen – u.a. die US-amerikanische feministische Aktivistin Jaclyn Friedman und die ägyptische Aktivistin Noah Atef.

Nach dem Klick findet ihr eine Reihe an Links zu Blogeinträgen, Videos, Interviews und Live­mit­schnitten von der re:publica 2011. Und obwohl wir so gerne Bullshit Bingo spielen, sehe ich davon ab, auf sexistische oder einfach nur strunz­dumme Blog­einträge zu ver­linken. (weiterlesen …)


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Bisexualität, BOBs und “Bitch up my Desktop” – die Blogschau

16. April 2011 von Helga
Dieser Text ist Teil 104 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Julia Seeliger schreibt über Alice Schwarzer und ihr “klitorisfixiertes Gerede“.

Deef Pirmasens hat das neue Blogprojekt www.bisexualitaet.org gestartet:

Was Du schon immer über Bisexualität wissen wolltest, aber nie wusstest, wen Du fragen solltest.

Astrologie: Nicht nur diskriminierend sondern auch sexistisch“ heißt es auf Astrodicticum Simplex.

Einen spannenden Podcast zum Thema “Queer und Alter” findet ihr bei heiter scheitern.

Die taz begrüßt die Ausbildung von Deutschen mit Migrationshintergrund zu Pflegeassistent_innen – anders deutsch ist allerdings kritisch, vor allem weil hier auf einmal die besonderen Kompetenzen von Migrant_innen geschätzt werden, ansonsten aber nichts.

Der Mädchenblog freut sich immer noch über Einsendungen für ihren Desktop-Wettbewerb: “Bitch up my Desktop”.

Call for Paper zu den Herausforderungen und Potentialen von Social Media und sozialen Netzwerken bis zum 2. Mai 2011.

Die Gewinner_innen der BOBs 2011 stehen fest. Beste arabisch-sprachige Bloggerin wurde Eman Hashim, die bereits von GirslCanBlog vorgestellt wurde.

Noch ein Termin für Wiener_innen: Am 22. April lädt die ARGE Dicke Frauen zum Essen.


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‘Frauen’ oder Themen sichtbar machen im Netz?

11. März 2011 von Nadine
Dieser Text ist Teil 32 von 48 der Serie Meine Meinung

Liebe Leser_innen,

wahrscheinlich langweile ich Sie, wenn ich dieses leidige Thema wieder aufgreife, zu dem es sogar schon Studien und Diplomarbeiten gibt. Warum ‘Frauen’ so wenig wahrgenommen werden in der deutschsprachigen Blogosphäre. Vielleicht, weil sie einfach über andere Sachen schreiben, diese ‘Frauen’. Vielleicht, weil sie neben Erwerbsarbeit auch noch Reproduktionsarbeit leisten und einfach nicht so häufig im Netz unterwegs sind wie die ‘Männer’. Vielleicht, weil ‘Männer’ zu lautstark sind. Der männliche Habitus, hegemoniale Männlichkeit, Sexismus im Netz, Troll-Gedöns, Morddrohungen, blablabla. Sie kennen das schon. Wenn nicht, googlen Sie es.

Dass sich Herrschaftsverhältnisse der “Offline-Welt” im Netz reproduzieren und genau dieser Fakt nicht mit “Ist doch nur das Internet, alles halb so wild” wegzuschieben ist, sollte für uns alle keine Neuigkeit sein. Wenn doch, dann empfehle ich, mit offenen Augen und einer Portion (Selbst)Kritik mal durch die Blogs zu surfen (und überhaupt: Welche Blogs lesen Sie und warum keine anderen?), gern auch ein paar Kommentare unter Postings zu lesen. Vieles wird Ihnen bekannt vorkommen. Bekannt aus diesem Reallife.

Auch Sascha Lobo weiß das alles und dachte sich zum 100. Jubiläum des Frauenkampf- und Feminist_innentages, dass er dieser Ungerechtigkeit Abhilfe verschaffen will. Indem er in seiner Blogroll eine Frauenquote einführt. Vorschläge dafür sollten von den Leser_innen selbst kommen. Frauen sichtbar machen. Eine feine Sache. Fanden auch viele Leser_innen, verlinkten eifrig und freuten sich riesig.

Nun ja. Ich redete dagegen, gewohnt nicht immer sehr freundlich. Sascha kommentierte seinerseits etwas fragwürdig (für meine Begriffe). Dennoch macht es Sinn, sich mal mit dem Sichtbarkeitsargument auseinander zu setzen.

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Revolution in jedem Haus

10. März 2011 von Helga

Der folgende Artikel erschien in der letzten Woche in der Jungle World. Doch ausgerechnet am Dienstag, dem Internationalen Frauentag, ausgerechnet auf dem Tahrir-Platz, dem Zeichen der neuen Freiheit, kam es erneut zu einem Massen­übergriff. Die Demonstrantinnen wurden von über 200 Männern angegriffen und sexuell belästigt. Auch die im Artikel vorgestellte Bloggerin Fatma Emam hat bereits darüber geschrieben. Seit Dienstag gibt es bei Amnesty Inter­national auch eine Petition an Führer des Obersten Militärrats, endlich die Frauen an der Zukunft Ägyptens mitzubeteiligen.

Die Bloggerin Zeinobia war skeptisch. Noch am 19. Januar fragte sie auf egyptianchronicles.blogspot.com: »Wird der 25. Januar ein beachtenswerter Tag in unserer Geschichte werden?« Er wurde weit mehr als ein beachtenswerter Tag, inzwischen steht fest, dass der 25. Januar, der »Tag des Zorns«, als Beginn der ägyptischen Revolution in die Geschichte eingehen wird.

Die Geschichte des 25. Januar reicht fast 60 Jahre zurück. Im Jahr 1952 kämpfte die ägyptische Polizei in Ismailia gegen britische Truppen, das Gefecht trug wesentlich dazu bei, dass es ein halbes Jahr später zur Revolution und zur Abschaffung der Monarchie kam. Seitdem war der 25. Januar vor allem der »Tag der Polizei«. Doch vom Ansehen der Polizei ist kaum noch etwas übrig. Der Tod des jungen Ägypters Khaled Said, den zwei Polizisten erschlagen hatten, wurde zum Leitmotiv der geplanten Demonstration. »Wir sind alle Khaled Said« lautete das Motto eines Facebook-Events, zu dem sich Mitte Januar bereits 48 000 Menschen angemeldet hatten.

Ermutigt von den Erfolgen der tunesischen Demokratiebewegung ging die ägyptische Bevölkerung auf die Straße. Angetrieben wurden die Proteste auch von einem Video einer jungen Ägypterin. In einer knapp fünfminütigen selbstgedrehten Ansprache wandte sich Asmaa Mahfouz an ihre Mitmenschen und mahnte die Unterstützung des Protests an. Es gehe nicht um politische Rechte, sondern um etwas noch viel Fun­damentaleres: um Menschenrechte, die es endlich von der korrupten Regierung einzufordern gelte. Wer zu Hause bliebe, sei eine Schande für sich selbst und eine Schande für die Protestbewegung.

Für Fatma Emam ist der Kampf gegen die Diktatur auch ein Kampf der Ägypterinnen gegen das Patriarchat. Auf ihrem Blog »Brownie« beschrieb sie den Konflikt mit ihrer eigenen Familie, die ihre Teilnahme an den Demonstrationen zu verhindern suchte. Doch nicht einmal die Drohung, dass sie nicht wieder nach Haus zurückkehren dürfe, konnte sie aufhalten. Wie ihr erging es auch anderen Frauen, so dass sie schließlich schrieb: »Die Revolution findet nicht nur auf dem Tahrir-Platz statt, sie ist in jedem ägyptischen Haus.«
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Von Quotenfrauen, Aktivistinnen und Fußballerinnen

16. Februar 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 94 von 153 der Serie Kurz notiert

Im SWR2 Forum könnt ihr der Diskussion zum Thema „Ganz oben alles männlich - Welche Chancen haben Frauen in Unternehmen?“ lauschen.

Auch Susanne Klingner und Barbara Streidl diskutieren im DRadio Wissen über Frauen und Erwerbsarbeit, die Frauenquote und Feminismus: „Macherinnen ohne Quote“.

Immer noch nicht genug von der Quote? Heute Abend ist Meredith Haaf von der Mädchenmannschaft zu Gast bei der Sendung ZDF login im ZDF infokanal, bei der ebenfalls die Frauenquote diskutiert wird.

Daniela Schaaf von der Sporthochschule Köln untersucht im Auftrag der Fifa die Vermarktungsmöglichkeiten des Frauenfußballs. Im Interview mit dem tagesspiegel berichtet sie, dass das Vorurteil von der nicht werbefähigen „Kampflesbe“ in den Köpfen der berichtenden Journalisten noch sehr lebendig ist.

Auf Gender Across Borders wird mit zwei Annahmen über die Proteste in Ägypten aufgeräumt: Die Protestierenden sind entgegen der US-amerikanischen Berichterstattung weder naiv und irrational, noch gehen nur Männer auf die Straße. Unter den Protestierenden sind auch die feministische Aktivistin Nawal El Saadawi und die Journalistin Mona Eltahawy.

Nicht nur in Tunsien, Ägypten und anderen Ländern gehen die Menschen auf die Straße: Laut der Berliner Zeitung folgten am Sonntag in Italien Hunderttausende dem Aufruf von Regierungskritiker_innen, die genug von Sexskandalen und dem Frauenbild Silvio Berlusconis haben. So zogen die Demonstrant_innen mit Parolen wie „Italien ist kein Bordell“ durch Rom.

Der internationale Frauentag jährt sich 2011 zum hundertsten Mal. Der vorwärts würdigt das Jubiläum mit einer eigenen Ausgabe, erstellt nur von Frauen. Und ruft Leser und Leserinnen, Blogger und Bloggerinnen auf, sich mit eigenen Beiträgen zu beteiligen.

In der Tikkun Daily wird die Bloggerin Fatemeh Fakhraie vorgestellt, die die Muslimah Media Watch gegründet hat. Außerdem schreibt sie für das Bitch Magazine, Racialicious und auf ihrem eigenen Blog. In den nächsten Tagen werden noch weitere Muslim_innen vorgestellt, die online „Wellen schlagen“.

Die Zeit stellte eine polyamore Familie vor und räumt mit dem Vorurteil der Orgien ohne Selbstkontrolle auf. Tatsächlich erfordere Polyamorie vor allem Diskussionen, Reflektion und Organisation.

Zu ihrem Buch Feminismen und »Neue Politische Generation« haben Anne Lenz und Laura Paetau ein Interview gegeben, in dem sie die Strategien feministischer Strömungen diskutieren.

Queer/feministische Termine für diesen Monat findet ihr in unserer Übersicht für Februar, die ihr gern in den Kommentaren weiter ergänzen dürft. Wir suchen übrigens für den kommenden Monat wieder queer/feministische Partys, Proteste, Lesungen, Filme, Aktionen… Veranstaltungshinweise könnt ihr über unser Kontaktformular an uns senden, auf unsere Facebook-Wall posten oder per Twitter an @grrrls_team schicken.


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Der Grimme Online Award geht in eine neue Runde

18. Februar 2010 von Helga

Bereits zum 10. Mal sucht das Adolf-Grimme-Institut herausragende Webseiten, die mit dem Grimme Online Award geeehrt werden sollen. Insgesamt werden in den Kategorien Information, Wissen und Bildung, Kultur und Unterhaltung, sowie Spezial maximal acht Preise vergeben, dazu kommt noch der Publikumspreis.

Derzeit läuft die Vorschlagsphase, bei der jede_r seine Lieblingsseiten einreichen kann. Die Nominierungskommission freut sich schon auf Arbeit, also schlagt Eure Lieblingsblogger_innen, aber auch Webportale, Podcasts … auf www.grimme-online-award.de vor. Bis zum 15. März ist Zeit!


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