Einträge mit dem Tag ‘Barcamp Frauen’


Radikalisierte weiße Männer und Hass im Netz – kurz verlinkt

9. Februar 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 339 von 358 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Die neue an.schläge ist da, und zwar mit dem Thema „We Fight Back!„.

Herzlichen Glückwunsch zum 5. Geburtstag, queerrelations aus München!

Für das Filmprojekt „Transgender people of Moscow and Berlin give rise to their personal voices“ gibt es bei Startnext eine Crowdfunding-Kampagne.

Das Gunda Werner Institut der Heinrich Böll Stiftung führt derzeit online eine Umfrage zu Hatekommentaren im Netz durch. Teilnehmen könnt Ihr hier.

englischsprachige Links

Der Lehrstuhl für Soziologie/Soziale Ungleichheit und Geschlecht veranstaltet mit dem Marie-Jahoda-Gastprofessorenprogramm für Internationale Geschlechterforschung vom 08. bis 10. November 2017 einen internationalen Workshop zum Thema „Doing Science – Doing Excellence – Doing Inequalities? Interrogating the Paradigm of Excellence in Academia“. Abstracts können bis zum 31. März 2017 eingereicht werden, Infos gibt es hier.

Nach sieben Jahren wird Chelsea Manning wahrscheinlich Mitte Mai aus der Haft entlassen. Es gibt eine offizielle Crowdfunding-Kampagne, damit Chelsea nach ihrer Entlassung vor allem im ersten Jahr unterstützt werden kann.

Außerdem Lesestoff: Celeste Liddle schrieb einen wichtigen Text über die Radikalisierung weißer Männer, Anne Thériault veröffentlichte das wunderbare „On Being Good„, und ihre Kollegin Ijomea Oluo forderte im Establishment „White People: I Don’t Want You To Understand Me Better, I Want You To Understand Yourselves„. (mehr …)


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Arschloch-Arzt, Schamhaar-Fotografie und tolle Comics – die Blogschau

29. Oktober 2011 von Magda
Dieser Text ist Teil 135 von 295 der Serie Die Blogschau

Auf unregelmäßige Gedankensplitter könnt ihr ein Interview mit der Fotografin Saja Seus lesen, die ihr Projekt „Der Scheitel“ vorstellt: witzige, schöne und interessante Schamhaarvariationen.

Auf dem empfehlenswerten Blog baum der glückseligkeit könnt ihr von der türkischen Wahl-Kindheit der Autorin lesen.

Die denkwerkstatt besuchte die Männertagung in der Steiermark, bei der auch die bekannte Männlichkeitsforscherin Raewyn Connell zu Gast war.

Julia Seeliger berichtet, wann sie zur Feministin wurde – in der Kindheit: „Ich sag euch mal was, Netzfeministinnen!

Kathrin von drüberleben schreibt über ihr Begegnung mit einem Arschloch-Arzt.

Queernews hat gute Neigkeiten: Die dänische Regierung kündigt die Öffnung der Ehe an.

Henrike von discipline and anarchy war auch auf dem Barcamp Frauen und berichtet von ihren Eindrücken.

Ste­pha­nie May­field hat ein neues Blog: Feministische Generationen und schreibt über die Diskussion auf Luise F. Pusch’s Blog zum Gender Gap. Sie stellt fest, dass die Diskutierenden „unfreiwillige Demonstrationsobjekte“ für die Konflikte zwischen Feminist_innen unterschiedlichen Alters seien.

Auf Gleisbauarbeiten lest ihr eine Rezension von Marlene Streeruwitz Buch „Das wird mir nicht passieren…Wie bleibe ich Feministin“, die mit den schönen Worten endet: „Ich bleibe Feministin. Sowieso.“

Antje Schrupp mahnt an: „Hört bitte mal auf, von „Frauenrechten“ zu reden„.

Auf fuckermothers analysiert die Autorin einen Artikel aus der Welt, der kein gutes Haar an Krippen lässt: „Krippen scheinen gefährlicher als Zigaretten und Gewalt-Computerspiele zusammen.“

Comics, Comics, Comics – YEAH! Wir empfehlen: comic sport (u.a. zu Feminismus, Psychologie und Kunst) und eva & eva (eine Platform für Grrrls and Ladies)

Für alle Film-Fans: Die west-östliche Diva hat bewirbt das ALFILM Filmfestival in Berlin, das am 2. November beginnt. Eine Woche lange werden ca. 70 Filme aus allen Teilen der arabischen Welt gezeigt.


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Nicht vergessen: Am Samstag ist Barcamp!

11. Oktober 2011 von Anna

Wir haben es vor ein paar Wochen schon angekündigt:
Diesen Samstag findet in der Kalkscheune Berlin das zweite „Barcamp Frauen“ statt, dieses Jahr unter dem Motto „Was wollt ihr eigentlich?“. Mehr als alle anderen Konferenzarten lebt ein Barcamp von seinen Besucher_innen. Je zahlreicher und bunt gemischter diese erscheinen, desto abwechslungsreicher wird das Programm, umso spannender die Diskussionen.

All denen, die sich noch fragen, was so ein Barcamp genau ist, warum es das „Barcamp Frauen“ überhaupt gibt und ob Männer eigentlich auch kommen dürfen, sei das Interview mit der Organisatorin Nancy Haupt drüben beim Gazelle Magazin ans Herz gelegt. Dort werden diese und andere Fragen beantwortet.

Inzwischen ist übrigens auch der Ablaufpan für das Barcamp online, es ist kein Problem, sich erst später einzuklinken. Alle, die gar nicht dabei sein können, haben bei Twitter unter dem Hashtag #barfrau die Möglichkeit, das Geschehen zumindest ein bisschen verfolgen.

Wir freuen uns auf euch!

Banner zum BarCamp Frauen 2011


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Barcamp Frauen 2011

23. September 2011 von Anna

Banner zum BarCamp Frauen 2011
Es ist wieder so weit: Zusammen mit Missy Magazin, AVIVA, Gazelle, Frauen machen neue Länder, der SPD und einigen anderen präsentiert der Mädchenmannschaft e.V. das zweite „Barcamp Frauen“. Es findet am 15. Oktober ab 11 Uhr wieder in der Kalkscheune Berlin statt, dieses Jahr mit dem Untertitel „Was wollt ihr eigentlich?“.

Was ein Barcamp genau ist, hat Magda letztes Jahr sehr gut erklärt:

Ein Barcamp ist eine von den Teilnehmenden organisierte Konferenz. Nicht die Veranstalter_innen sondern die Barcamp-Gemeinde entscheidet darüber, welche Workshops oder Vorträge gehalten werden sollen. Für das „Barcamp Frauen” gibt es eine Webseite, auf der sich alle Interessierten anmelden und Workshops oder Vorträge zu verschiedensten Themen vorschlagen können. Die Barcamp-Gemeinde stimmt letztendlich darüber ab, welche Diskussionsrunden gerne besucht oder welche Vorträge gehört werden wollen. Alle Teilnehmenden sind somit an der Gestaltung des Programms beteiligt.

Flyer Barcamp Frauen

Flyer Barcamp Frauen - bitte klicken zum Vergrößern


Die Vorschläge für das Programm müssen jedoch keinesfalls zwingend schon vorher eingereicht werden! Der Reiz des Barcamps ergibt sich gerade dadurch, dass vor Ort entschieden wird, welche Themen für diese Zusammensetzung an interessierten Menschen gut passen würden. So fehlen die üblichen Powerpointpräsentationen und abgelesenen Vorträge, dafür gibt es intensive Diskussionenrunden, in denen sich jede und jeder auch unvorbereitet einbringen kann. Vor allem die sehr vertraute Atmosphäre ist uns vom letzten Barcamp in Erinnerung geblieben und wir hoffen sehr, dass sich das wiederholen lässt (wer gerne ausführlicher lesen möchte wie’s war klickt hier und hier).

Eingeladen sind alle Menschen, die von einer anderen Gesellschaft träumen, die neugierig auf Menschen in anderen Lebenssituationen sind und diese an ihren eigenen Erfahrungen teilhaben lassen wollen.

Anmelden und schonmal ein bisschen diskutieren könnt ihr auf der mixxt-Seite zum Barcamp. twitter und facebook gibt’s natürlich auch. Wir freuen uns auf spannende Workshops und natürlich darauf, die eine oder den anderen von euch offline zu treffen!


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Barcamp Frauen: „So offen und basisdemokratisch wurde bei der SPD noch nie diskutiert“

2. November 2010 von Magda

Die Mädchenmannschaft war am Samstag beim Barcamp Frauen in der Kalkscheune in Berlin und mischte selbst bei zwei Diskussionsrunden mit: Verena bot eine Session zum Thema „PorNO oder PorYes“ an und Nadine und ich entschieden spontan, eine Runde zum Thema „Herrschaftskritische Räume und Ladyfeste“ zu eröffnen.

Simultan mitgezeichnet hat Annalena (annalenaschiller.com)

Simultan mitgezeichnet hat Annalena (annalenaschiller.com)

Um 9 Uhr kamen die Ersten der insgesamt rund 100 Teilnehmer_innen in der Kalkscheune an und stimmten sich in kleineren Gesprächsrunden auf das Barcamp ein. Die Themen wurden vor Ort teilweise spontan festgelegt und waren recht vielfältig: Vormittags ergaben sich Sessions zu „Prostitution in Berlin“, „Familienpolitik“, „PorNo oder PorYes?“, „Weibliche Vorbilder in der Politik“ und zu der etwas provokanten Frage: „Frauen, was wollt ihr eigentlich?“. Nach der Mittagspause legten wir gemeinsam neue Themen für den Nachmittag fest, die sich teilweise aus unbeantworteten Fragen oder Themenkomplexen vom Vormittag ergaben. Diskutiert wurde zu „Antisexistische Umgangsformen“,  „Analbleaching“ (oder: Intim-Chirurgie als neuester normativer Schönheitsboom), „Herrschaftskritische Räume und Ladyfeste“ und erneut zum Thema „Prostitution“. Auf Grund von großem Interesse gab es am Ende noch eine gemeinsame Session aller Teilnehmer_innen zu „Mode und Feminismus“ von Tessa (flannel apparal).

Die Stimmung war locker, die Gesprächsrunden lebendig und teils kontrovers, gelacht wurde viel und die meisten befanden: Obwohl niemand ein Thema grundlegend vorbereitet hatte, konnte man durch die Diskussionen Neues lernen und mit interessanten Denkanstößen nach Hause gehen. Bei einigen Themen fehlte allerdings das Fachwissen, wie einige Teilnehmerinnen laut Vorwärts anmerkten.

Die Kritiken zum Barcamp waren überwiegend positiv: Ein Konzept, dass keine Themenschwerpunkte vorgibt, lässt viel Raum für die Anwesenden, eigene Interessen zu diskutieren. Politisch interessierte Menschen, die sonst „nur“ Zuhörer_innen sind, konnten so aktiv Themen vorschlagen und Diskussionen anregen. Obwohl nicht als SPD-Veranstaltung konzipiert, blinkte das rote Label dennoch durch, nicht zuletzt durch die Eröffnungsrede der SPD-Bundesgeschäftsführerin Astrid Klug. Interessant jedoch: Besonders jene, die parteipolitisch organisiert sind, befanden: So offen und basisdemokratisch wurde bei der SPD noch nie diskutiert. Ein weiterer Kritikpunkt war die Zusammensetzung der Teilnehmer_innen. Wenn ein Publikum fast ausschließlich aus weißen, jüngeren Akademikerinnen besteht, stellt sich die Frage, was am Konzept oder an der (An-)Sprache geändert werden kann, um ein zukünftiges Barcamp inklusiver zu gestalten.

Links:

Twitter-Impressionen: (mehr …)


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Unser Recht auf Porno beim Barcamp Frauen

26. Oktober 2010 von Verena

PorNo, PorYes oder doch lieber die ‚was geht mich das an‘-Frage, am kommenden Samstag können wir drüber diskutieren. Beim Barcamp Frauen in der Berliner Kalkscheune. Der Frage nach feministischen Pornos möchte ich im entsprechenden Workshop nachgehen. Wenn ihr dabei sein wollt, meldet Euch an fürs Barcamp und kommt vorbei. Natürlich auch, um über all die anderen Themen zu reden, die euch am Herzen liegen, egal ob es um Kinderbetreuung, Integration, Queerness oder Karriere geht.

Weiß-orangenes Banner zum barcamp Frauen, am 30.10.2010 in der Kalkscheune Berlin

Auch wenn über das tatsächliche Programm erst vor Ort entschieden wird, können jetzt schon auf der Webseite des Barcamps Interessenskreuzchen gemacht werden. Vermisst ihr ein Thema? Schlagt es selbst vor und bringt Leute mit, die ebenfalls Lust auf Diskussionen haben, zu politischen und gesellschaftlichen Themen Stellung nehmen oder einfach neue Perspektiven gewinnen wollen.

Zusammen mit dem Freitag, vorwärts und anderen präsentiert die Mädchenmannschaft das Barcamp Frauen. Wir freuen uns auf spannende Gespräche und neue Offline-Kontakte!

Das „Barcamp Frauen” findet am 30. Oktober 2010 in der Kalkscheune in Berlin Mitte statt. Neuigkeiten rund um das Barcamp gibt es auf Twitter und Facebook, sowie der offiziellen Seite.


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Kommt alle zum Barcamp Frauen 2010

12. Oktober 2010 von der Mädchenmannschaft

Gender, Karriere, Kind, Familie, Migration, Pornografie, Queer, Quote, Sexismus – die Liste der Themen, die eine gleichberechtigte Gesellschaft ausmacht ist lang. Um all dem ein Forum zu bieten, findet am 30. Oktober in Berlin das „Barcamp Frauen“ statt.

Weiß-orangenes Banner zum barcamp Frauen, am 30.10.2010 in der Kalkscheune Berlin

Um das Programm entsprechend facettenreich zu gestalten, können bereits jetzt Vorschläge für Workshops und Vorträge auf der Webseite des Barcamps eingetragen werden. Meldet euch dort an und diskutiert schon jetzt darüber, was Eurer Meinung nach relevant ist, am 30. Oktober in Berlin Gehör zu finden.

Neben der Mädchenmannschaft präsentieren auch der Freitag, vorwärts, Verdi und die SPD das Barcamp 2010. Je mehr Leute dabei sind, desto größer ist die Chance, dass in der öffentlichen Diskussion oftmals vernachlässigte Themen hier ein Publikum finden. Zukunft mitgestalten heißt, präsent zu sein und die eigenen Ideen und Visionen denjenigen zu präsentieren, die später politische Entscheidungen treffen.

Außerdem freuen wir uns, hier mal wieder die Gelegenheit zu haben, unsere LeserInnen kennen zu lernen und die  Vernetzung offline voran zu bringen. Trefft uns beim Barcamp 2010!

Das „Barcamp Frauen” findet am 30. Oktober 2010 in der Kalkscheune in Berlin Mitte statt. Neuigkeiten rund um das Barcamp gibt es auf Twitter und Facebook, sowie der offiziellen Seite.


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Zum Kennenlernen: „Barcamp Frauen“ 2010 in Berlin

15. September 2010 von der Mädchenmannschaft

Neben der Mädchenmannschaft präsentieren der FreitagVerdi und Vorwärts das „Barcamp Frauen”, welches erstmalig am 30. Oktober 2010 in Berlin stattfinden wird.

Ein Barcamp ist eine von den Teilnehmenden organisierte Konferenz. Nicht die Veranstalter_innen sondern die Barcamp-Gemeinde entscheidet darüber, welche Workshops oder Vorträge gehalten werden sollen. Für das „Barcamp Frauen” gibt es eine Webseite, auf der sich alle Interessierten anmelden und Workshops oder Vorträge zu verschiedensten Themen vorschlagen können. Die Barcamp-Gemeinde stimmt letztendlich darüber ab, welche Diskussionsrunden gerne besucht oder welche Vorträge gehört werden wollen. Alle Teilnehmenden sind somit an der Gestaltung des Programms beteiligt.

Weiß-orangenes Banner zum barcamp Frauen, am 30.10.2010 in der Kalkscheune Berlin

Auf der „Barcamp Frauen”-Seite findet ihr einige Themenvorschläge wie Frauenquoten, Frauen als Teilzeitkräfte oder alleinerziehende Mütter, die selbstverständlich erweitert werden können: Auch Themen wie Frauenarmut, alternative Familienmodelle, die Verschränkungen von Sexismus, Rassismus, Xenophobie und/oder Homophobie, Homosexuellenrechte, queere Lebensentwürfe etc. können ihren Platz im „Barcamp Frauen” finden. Das „Barcamp Frauen” übernimmt somit die Rolle eines Ideenpools und soll dazu beitragen, Diskussionen zu gesellschaftlich relevanten Themen anzustoßen. So können Frauen und Männer aus ganz unterschiedlichen Lebenssituationen und in verschiedenen Lebensphasen zusammenkommen und unterschiedliche Ideen und Visionen an einem Ort zusammengetragen. Dabei stehen die Diskussion miteinander im Mittelpunkt, die durch eine hoffentlich große Anzahl an Workshops und Vorträgen den Rahmen für eine kreative Atmosphäre bieten soll.

Das „Barcamp Frauen” findet am 30. Oktober 2010 in der Kalkscheune in Berlin Mitte statt. Neuigkeiten rund um das Barcamp gibt es auf Twitter und Facebook, sowie der offiziellen Seite. Das Barcamp wartet auf euch und eure Ideen!


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