Falsche Feministen und Diskriminierung bei Sony – kurz verlinkt
6. Juli 2011 von der MädchenmannschaftDie neue Anschläge, ein feministisches Magazin aus Österreich, ist draußen. Es geht unter anderem um Boxen und die (feministische) Protestbewegung in Spanien.
Eine aufgrund von Schwangerschaft diskriminierte Sony-Abteilungsleiterin hat den Konzern erfolgreich wegen Diskriminierung verklagt. Das zugunsten der Klägerin abgeschlossene Sony-Verfahren markiert vielleicht ein neues Kapitel in der Anwendung des Antidiskriminierungsgesetzes (AGG): „Das BAG schlägt jetzt – nach anfänglicher Zurückhaltung – nach meinem Bauchgefühl eine schärfere Gangart bei der Anwendung des AGGs ein“, fasst ein am Prozess beteiligter Anwalt zusammen.
Im Gespräch mit dem WDR erzählt Frigga Haug, wie ihr der Begriff Feminismus das erste Mal begegnete und was sie an jungen Feministinnen heute erstaunt und Judith Holofernes von „Wir sind Helden“ spricht im FAZ-Interview über ihre Verbundenheit mit feministischen Traditionen, Kapitalisten-Pop, Jugendwahn und warum sie die Bezeichnung „Girl“ für Frauen ablehnt.
In „Look Kitten, I Am Too A Feminist! Fauxminism and Men“ erklärt Megan Milanese, warum auch selbsternannte männliche „Verbündete“, die sich mit dem Feminismus-Label schmücken, ganz oft auch mal zum nervigen Problem werden können – und liefert gleich eine Checkliste mit.
Die meisten wissen es vielleicht schon, aber an dieser Stelle sei nochmal darauf hingewiesen: Neue Chefin des IWF ist seit Dienstag Christine Lagarde.
Gut zusammengefasst: „Die „Männerrechtsbewegung“ ist antiemanzipatorisch, frauenfeindlich und dem Rassismus wesensgleich. Sie ist keine Rechts-, sondern eine Unrechtsbewegung.“ Warum das so ist, hat Daniel mal im Detail in seinem im Freitag erschienenen Essay aufgeschlüsselt.
Und, last not least, ein Stimmungsbericht zur Frauen-Fußball-WM.
Nach dem Klick dann noch ein paar Termine: (weiterlesen …)
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