Einträge mit dem Tag ‘Alles Ideologinnen Außer Mutti’


Feminist Fun Friday: Die „Feminismus bringt mein Fass zum Überlaufen“-Edition

5. Juni 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 12 von 14 der Serie Feminist Fun Friday

Liebe Feminist_innen, eine wichtige Frage zum Freitag: Geht es euch auch häufig so, dass ihr einfach nicht wisst, mit welchen Themen ihr euch befassen könntet? Schon lange fällt euch nichts Produktives mehr für Texte ein? Männliche Perspektiven fehlen euch? Und dann sucht ihr auch noch händeringend die richtigen Mitstreiter_innen (oder Mitstreiter – let’s be honest!)?

Der Autor unserer hier vorgestellten Anfrage – ein selbsterklärter „Aktivist in vielen Bereichen“, oha – hat da einen Vorschlag parat: Feminismus müsse sich endlich den wirklich wichtigen Themen (…seinen…) widmen. Sonst wisse er aber leider auch nicht, was dieser Feminismus eigentlich sei. Im Grunde also ist unser FFF-Prachtexemplar ein potenzieller Verbündeter ™, wie ihn feministische Bewegungen immer bestens gebrauchen können: Ein Feminismus-Kommentator, der Ultimaten stellt für seine Benevolenz-Erwägung und dabei – ganz „Maskulismus [sic]-Worst-Of“ – Genitalverstümmelung, Intersex-Genitalverstümmelung eingeschlossen, relativiert. Mehr muss man dazu gar nicht sagen, lest einfach selbst…

[Übrigens: Falls der Feminist Fun Friday bei euch GIF-Alarm auslöst, findet ihr hier eine Anleitung, um diese zu deaktivieren.]

Seid gegrüsst liebe Aktivist_innen (hoffe das so richtig zu schreiben!?)

Ich bin selber Aktivist in vielen Bereichen, wollte aber seit der Emma Kampagne für/⁠pro Genitalverstümmlung an Jungs nichts mehr von diesen „heuchlerischen Haufen“ wissen bis ich durch Zufall auf den Link letztens stieß [Link zu einem Blogartikel, der Vorhaut-Beschneidung mit Klitoris-Beschneidung gleichsetzt].

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Feminist Fun Friday: Die Bullshit-Bingo-Bullshit-Bingo-Edition

26. September 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 9 von 14 der Serie Feminist Fun Friday

Mansplainer kommen in allen Formen – manchmal auch direkt mit einer Entschuldigung. Dass sich zu einem Bullshit-Bingo aber ein solcher einfinden würde, der selbst ein halbes Bullshit-Bingo voll bekam mit seinen Thesen zum Bullshitbingo, war dann doch unerwartet. Der (sich selbst so bezeichnende) Kommentator „Bin ein Typ, sry“ hatte  Gedanken zur Institution Bullshitbingo An Sich (TM) und stellte daher eine Kleine Anfrage an Den Feminismus (TM).

Da Feminismus (wie auch Typ sry erkannt hat) eben nicht nur aggromisandristischen „Missmut über häufiges und i.d.R. nerviges“ Gelaber (oh, die Ironie…), sondern auch immer Dienstleistung für spontan vorbeischauende Typen (…sorry) bedeutet, die dabei ausdrücklich „freundlich“ behandelt werden möchten, während man ihnen noch einmal persönlich Feminismus 101 oder Die Feministische Feuerwehr erklären soll, waren wir natürlich sofort Feuer und Flamme und dachten uns: gehen wir gleich einen Schritt weiter! Warum nicht statt eines Bullshit-Bingo-Bullshit-Bingos direkt einen Feminist Fun Friday, der sich exklusiv diesem Kommentar widmet?

Am Rande sei erwähnt: Mit ein paar kurzen Klicks stünden Texte und Links mit Hintergrundinformationen, das Archiv, „Kategorien“, „Serien“, Netzwerke, Podcasts, die Blogroll und viele weitere Kanäle zur Verfügung für Verständnisfragen zu -ismen als „ggf. (vereinzelt) zutreffende“ „Sichtweise“ und gelegentliche Hatespeech-Irritationen… Mit bunten und glitzernden GIFs (die ja ebenfalls beliebt sind in „unseren Kreisen“, nech…) gehen wir nun aber unfreundlichen Worten aus dem Weg, haben selbst ein bisschen Spass und hoffen einfach mal, dass sich manche der „Anregungen“ des Typ sry dadurch selbst beantworten. BINGO!

[Übrigens: Falls der Feminist Fun Friday bei euch GIF-Alarm auslöst, findet ihr hier eine Anleitung, um diese zu deaktivieren.]

„Bin Ein Typ, sry“

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Feminist Fun Friday: Die “Intersektionalität macht Feminismus kaputt”-Edition

14. Februar 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 6 von 14 der Serie Feminist Fun Friday

Das letzte Mal gab es hier im September einen Feminist Fun Friday. Dass dies kein auszuhaltender Zustand ist, war uns eigentlich allen klar – umso größer die Freude, diese Woche endlich mal wieder einen Kommentar zensieren präsentieren zu können. Bereits am Dienstag tauchte Manuel in der Kommentarspalte auf und hatte einiges mitzuteilen. Wahrscheinlich sollten wir es als kostenlose Blattkritik verstehen, erklärte uns da doch endlich mal eine_r, warum Menschen „eigentlich“ die Mädchenmannschaft ansteuern und wie das mit diesem Feminismus richtig funktionieren würde. Spoiler Alert: Wir waren nicht beeindruckt. Aber wir wollen natürlich niemandem unsere Meinung aufzwingen, nicht wahr, und darum lest hier selbst nach!

Ehrlich gesagt irritiert es mich immer mehr dass wenn ich auf mädchenmannschaft.de gehe um etwas über Feminismus zu lesen, ich dann so häufig Artikel über Rassismus vorfinde.

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Feminist Fun Friday: Die Stalkerkommentar-Edition!

20. September 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 5 von 14 der Serie Feminist Fun Friday

Da die Mädchenmannschaft (MM) – alias Die Taliban Des Netzfeminismus‘ (MM) – ja bekannt­lich nord­korea­nische Zu­stän­de™* pflegt in der Mo­dera­tions­poli­tik, was lei­der da­zu führ­te, dass be­stimmte Anti­feminist_innen trau­rig darüber sind nicht mehr mitdiskutieren [sic] zu können, dürfen wir uns nun an einer neuen Stalking-Strategie erfreuen: dem stali­nisti­schen Ju­bel­kommen­tar, schein­bar in­spi­riert durch in­ten­si­ves „Ko­mmu­nika­tions­guerilla“-Wiki­pedia­ein­trags-Stu­dium. Immerhin sind solche Kommentare un­ter­halt­samer als die üb­li­chen Be­schimpf­ungen, Be­droh­ungen und Patho­lo­gi­sier­ungen, mit denen femi­ni­sti­sche Blogger­innen routine­mäßig kon­fron­tiert werden. Und während sich gewisse Leute die Zeit für lange Fake-Kommentare nehmen und sich nicht von der MM los­reissen können, haben sie dann kurz keine Zeit dafür weitere anti­femi­ni­sti­sche Tex­te zu ver­fassen oder daran zu ar­beiten, wie man femi­ni­sti­sche Aktivist_innen 2013 schlicht „hysterisch“ nennen kann, ohne das Wort be­nu­tzen zu müssen. Win-Win!

Ein schönes Beispiel dafür liefert zum wiederholten Male „Milla,“ die_der Anna-Sarahs Beitrag zur Ambivalenz von Feminismus und Popkultur lieber nicht lesen wollte, sondern gleich versuchte möglichst viele aufgeschnappte Vokabeln in einem kleinen, sinnlosen Phrasen-Exkurs unterzubringen; inklusive eines rassistischen Twists am Ende. Da dieser „Kommentar“ bereits für sich spricht, haben wir nur ein paar schicke Bildchen zur Untermalung/Kommentierung eingefügt – viel Spaß :)!

[*“Nord­korea­ni­sche Zu­stän­de“ be­deu­tet nach die­ser Definition, dass der Ver­such, einen (re­la­ti­ven) safe space im eigenen Blog zu schaffen, in dem die Re­pro­duk­tion von Se­xis­mus, Ra­ssis­mus, Hetero­sexis­mus, Trans*-Feind­lich­keit, Fat­sha­ming, etc. kei­nen Platz fin­den soll, son­dern auf explizit kommunizierten Grund­lagen (weiter)dis­ku­tiert wird, Die Frei­heit™ von Sexist_innen, Rassist_innen, Hetero­sexist_innen, Cis-Sexist_innen, Dicken­hasser_innen, etc. ohne Lächeln und so­mit ver­fassungs­wi­drig ein­schränkt, da diese gern überall Menschen dis­kri­mi­nie­ren, be­drohen und be­schimpf­en wür­den oder be­stimm­te Dis­kus­si­on­en un­ter­bin­den; nicht nur in den rest­li­chen 99% des In­ter­nets (als Spiegel ge­sell­schaft­li­cher Reali­tät). Bitter.]

„Einen feministisch akzeptablen Musikgeschmack zu entwickeln, ist eine anspruchsvolle und lohnenswerte Aufgabe. Es ist ein Prozess.

Wenn am Ende dann nur wenig übrig bleibt, von dem, was vormals begeisterte, dann ist das ein Beleg für die Gründlichkeit der eigenen Bemühung.

Das ist also nichts Schlechtes, wenn dieser Weg schwierig ist!!

Ein geschützter Raum, in dem fast nur Männerkapellen erklingen, ist jedenfalls kein geschützter Raum mehr.

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