Einträge mit dem Tag ‘Aktivismus’


Feministische Netzpolitik und das Problem interkultureller Trainings – die Blogschau

4. Mai 2013 von Nadine
Dieser Text ist Teil 200 von 203 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Femgeeks haben die kürzlich veröffentlichte Studie von Kathrin Ganz zu feministischer Netzpolitik rezensiert.

Das Mädchenblog bereitet die feministische Kritik an Femen der letzten Wochen und Monate noch einmal auf und kommt zum Schluss: Femen, ruhe in Frieden!

Ninia LaGrande rechnet mit Sexisten ab und verpackt das Ganze mit utopischen Gedanken.

eleonora roldán mendívil nimmt auf ihrem Blog cosas que no se rompen einen Aufruf zu einem Training, das sich an “deutsche” und “ausländische” Stud_entinnen richtet, auseinander: “im diesem aufruf ist so viel /weiße/ /deutsche/ normvorstellung und kulturalisierende zuschreibungen, dass mir eigentlich nichts mehr einfällt…”

Antje Schrupp hat das Programm des Evangelischen Kirchentages in Hamburg unter die Lupe genommen und fragt: “Nichts gegen Geschlechtergerechtigkeit, aber wo bleibt der Feminismus?

Das Voice Refugee Forum Germany vermeldet, dass erneut eine geflüchtete Person aufgrund mangelnder Gesundheitsversorgung ums Leben gekommen ist.

Jay vom Virtual Retreat Center geht der Frage nach, wie feministische Aktivist_innen den permanenten Druck auf Diskriminierungen reagieren zu müssen_wollen, in produktive Fragen und Handlungen überführen können.


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Nächsten Freitag Konferenz in Berlin: Energize, Polarize, Mobilize

15. März 2013 von der Mädchenmannschaft

Unter diesem Motto “Energize, Polarize, Mobilize. Menschenrechte. Beteiligung. Aktivismus. Internet” veranstaltet die Heinrich-Böll-Stiftung am kommenden Freitag, den 22. März 2013 eine internationale Workshopkonferenz.

“Was sind die Werkzeuge und Trends, die Chancen und Herausforderungen für den Aktivismus im Jahr 2013?”

Das ist die zentrale Frage, um die es gehen wird. Welche neue Möglichkeiten haben Aktivist_innen zu kommunizieren und zu mobilisieren? Welche Chancen und Herausforderungen bieten digitale Technologien?

Es wird Panels geben, die diese Fragen in unterschiedlichen Bereichen und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und diskutieren werden. Angefangen von:

  • Wie lässt sich Aktivismus in eine politische Aktion übersetzen?
  • Feministische Bündnisse über Grenzen hinweg, welche gemeinsamen Kämpfe, Strategien zeigen sich?
  • Internetfreiheit vs Regulation und Überwachung, welche Methoden gibt es, wie können Aktivist_innen sich schützen?
  • Bis hin zu Panels, die eben jener Frage nach Meinungsfreiheit sowie den Menschenrechten auf den Grund gehen möchten.

Es sind spannende, mutige Aktivist_innen aus rund 20 Ländern dabei u.a.:

Jillian York, key note speaker, Electric Frontier Foundation
Elisabeth Ngari, Women in Exile, Deutschland
Jérémie Zimmerman, Internet-Bürgerrechtler, La Quadrature du Net
Maya Indira Ganesh, Tactival Technologie Collective
Reem Al-Masri, 7iber.com, Jordanien
Sheena Gimase Magenya, Sister Namibia, Windhoek
Vera Franz, Open Society Foundations, New York
Miss Kaewmala, thaiwomantalks.com, Thailand
Christian Mihr, Reporter ohne Grenzen, Berlin
Borka Pavicevic, Gründerin des Centre for Cultural Decontamination, Belgrad

Gemeinsam mit Digitale Gesellschaft e.V. und Reporter ohne Grenzen e.V. sind wir Kooperationspartner_innen dieser Konferenz.

Mehr Informationen findet ihr hier.


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Über Klassismus schreiben

13. März 2013 von Charlott

Innerhalb der letzten Woche gab es (jedenfalls in meiner Filterblase) noch einmal eine Explosion an Blogtexten, die sich mit klassistischen Diskriminierungen auseinandersetzten. Ich versuche hier einiges zusammenzutragen.

Das Thema ist selbstverständlich nicht neu und erst in den letzten sieben Tagen aufgetaucht. Schon länger bloggen Menschen zu diesem Themenfeld. So schreibt zum Beispiel ClaraRosa bereits seit 2011 auf dem Blog Class Matters zu Klassismus. Aber auch Blogg_erinnen wie Bäumchen oder Mädchenmannschafts-Autorin Viruletta schreiben immer wieder Texte.

ClaraRosa war es auch, die vor knapp einer Woche mit ihrem Text “Bambule, Randale, Queer-Radikale“, den Anstoss lieferte für die folgende Textlawine. In dem Beitrag fasst sie ihren Frust in Worte:

„Gut, dass das mal wer gesagt…“ und „Toll, dass du dich damit beschäftigst…“- Phrasen, die mit dem formulieren der nächsten Wohnungsanzeige für das 12qm-Zimmer mit Bioessen und taz-Abo für 450 Euro konsequent – vergessen werden. Oder über die Selbsterhöhung der eigenen Demosprüche über die „Stammtischparolen“, die offenbar die Distinktionslinie zwischen von dummen, saufenden, in Kneipen sitzenden Denkunfähigen und ach-so-tollen Politchecker_innen darstellen soll.

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Unterstützung zum anrufen, Sexismus zum anziehen – die Blogschau

9. März 2013 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 193 von 203 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Mehr Monoagapanie und die Möglichkeit diese zu genießen!  Moment: Monowas?  Don’t degrade Debs, Darling! erklärt, was es damit auf sich hat und welcher Zusammenhang zur allgegenwärtigen Paarnormativität besteht: “Ich habe Liebeskummer, weil die Liebe wie sie in unserer Gesellschaft verlangt und erwartet wird, in mir diesen Kummer verursacht!”

Zwei algerische Feministinnen im Dialog über Solidarität, Bündnismöglichkeiten, weiße Dominanzen und Aneignungen: Global sisterhood – work in progress.

Selbstfürsorge: Kniffs & Tricks & Tipps – Melanie schreibt bei den femgeeks über feministisches Burnout und aktivistische Erschöpfung.

A propos: Eine praktische Idee, wie sich Menschen in Online-Debatten gegenseitig unterstützen und Kräfte gespart werden könnten, baldowert derzeit Dr. Indie aus. Wer macht mit?

In einer Pressemitteilung anlässlich des gestrigen Internationalen Frauen(kampf)tags ergeht vom Netzwerk female:pressure ein dringender Appell: Mehr Raum für Frauen in elektronischer Musik und digitaler Kunst! Die Initiative:  “Nach der kürzlich entbrannten Sexismusdebatte ruft female:pressure zur gründlichen Revision weiblicher Beteiligung in elektronischer Musik und digitaler Kunst auf. Dazu wollen wir mit einer Analyse unserer Arbeitsbedingungen beitragen.”

Dr. Daniele Daude hat für kritisch-lesen.de eine Rezension zu bell hooks’  Standardwerk Black Looks verfasst.

OTTO? Find ich nicht gut. Mit einem sexistischen Kinder(!)-T-Shirt begibt sich der bekannte Versand gepflegt ins Stereotypen-Aus.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Aktivismus hat viele Gesichter – die Blogschau

23. Februar 2013 von Viruletta

ten1000spoons ist genervt von Leuten, die ihr raten, ihren Aktivismus sein zu lassen, um sich zu entlasten. Und stellt klar: “Nicht der Aktivismus schadet mir, sondern, die Dinge, die mich dazu veranlassen, aktivistisch unterwegs zu sein”. Außerdem hat sie ein Bullshit-Bingo mit Sätzen erstellt, mit denen Großfamilien-Kinder viel zu oft konfrontiert werden.

Vor 80 Jahren sind Nina Simone und Yoko Ono geboren worden. popkontext hat das zum Anlass genommen, die Geschichten zweier besonderer Leben zu erzählen.

In der letzten Woche ist die British Plus Size Week über die Bühne gegangen und hat scheinbar viele dazu bewegt, ihre Meinungen über die dort vorgestellten Kollektionen kundzutun. Was als Kritik dargestellt wird, ist aber oftmals nichts anderes als grenzenlose Respektlosigkeit, stellt reizende Rundungen klar: “Es gibt eben den kleinen feinen Unterschied zwischen: “Ich finde das Kleid nicht schön” und “Ich finde mit einem solchen dicken Bauch sollte man niemals so ein enges Kleid anziehen”".

Vor genau einem Jahr (am 21.02.2012) haben Pussy Riot ihr feministisches Punk-Gebet in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau performt. Zwei der Aktivistinnen sitzen für die Aktion nach wie vor hinter Gittern. Anlass genug, sich das Ganze nochmal in Erinnerung zu rufen:

Lena Schimmel hat mit einer statistischen Analyse des #aufschrei begonnen. FemGeeks betrachtet das als perfektes Beispiel für feministisch-geekigen Aktivismus und hat Lena ein paar Fragen dazu gestellt.

Auch Frau Dingens hat den #aufschrei und die Debatten danach verfolgt. Was sie bei letzteren bisher nahezu vergeblich gesucht hat, ist der Respekt. copper, boom! vermisst auch etwas, und zwar “eine fundierte Auseinandersetzung mit dem eigentlichen Problem, der zutiefst verinnerlichten vergeschlechtlichten Zuschreibung (von Frauen und Männern) und Abwertung (von Frauen)”. Genau daran versucht sie sich, am Beispiel der “guten Manieren”.

Raumnehmende, grenzüberschreitende Macker sind auf den allermeisten (Hetero-)Partys leider die traurige Regel. Don’t degrade Debs, darling! hat genau das wieder erleben müssen und ihren Erfahrungen in einem Blogpost Luft gemacht. “Diese Typen gehen nach Hause, fühlen sich gut und befeiern sich nächstes Wochenende wieder auf Kosten einer Hand voll Frauen*, die es zum größten Teil nicht besser wissen. Und ich. Ich merke wieder einmal, dass ich lieber den begrenzen Bewegungsspielraum meiner Bubble hinnehme, als mich von Scheiße erschlagen zu lassen zu müssen”.

glücklich scheitern hat die fünf nervigsten Pro-Still Argumente zusammengefasst.

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Generationsübergreifende Bündnisse, Konflikte und Chancen

12. Februar 2013 von Magda

Diesen Text habe ich anlässlich der 20jährigen Jubiläums­feier der Überparteilichen Frauen­initiative Berlin (kurz: Üpfi) geschrieben, bei der ich Teil einer Podiums­diskussion war: „Leben und Arbeiten – wofür kämpfen die verschiedenen Frauen­generationen?“. Mit meinen 26 Jahren wurde ich offen­sichtlich als Vertreterin der „jüngeren Generation“ eingeladen. Diese und andere ähnliche Ver­anstaltungen ließen mich über Feminismus und Alter, Generationen und Bündnisse nachdenken. Meine Gedanken dazu schrieb ich auf (auch als PDF - zum Aus­drucken und später lesen):

Feministische Räume sind (unter anderem) nach Alter strukturiert

Dass Feminist_innen verschiedener Generationen sich nicht so häufig begegnen, liegt nicht daran, dass es zu wenige Feminist_innen in den jeweiligen Altersgruppen gibt, sondern dass wir in unter­schiedlichen Räumen unter­wegs sind. Einer dieser Räume ist das Internet, welcher in den letzten Jahren für viele (tendenziell, aber nicht ausschließlich) jüngere Feminist_innen (20 bis 35) zum Ort regen Aus­tauschs, Vernetzung und Empowernment geworden ist.

Aber auch außerhalb des Netzes gestalten sich die feministischen Räume unter­schiedlich: Auf Ladyfesten, Demos, queer-feministischen Konzerten und (selbst­organisierten) Workshops treffe ich eher Feminist_innen in meinem Alter. In Frauen­zentren, auf partei­politischen Ver­anstaltungen und auf Kongressen, für die mensch zum Teil relativ viel Geld bezahlen muss, ist das Publikum alters­mäßig gemischt bzw. tendenziell älter als 40. Es gibt einige Projekte, die einen generations­über­greifenden Ansatz haben (wie z.B. der divida-Salon der Divida Stiftung in Berlin), aber meinen Beobachtungen nach gibt es in den eingangs genannten Räumen bestimmte Alters­strukturen. Einige Gründe dafür werde ich später noch nennen, aber eine voll­ständige Analyse würde wohl den Rahmen sprengen. Das Wissen darüber, dass viele Räume nach Alter strukturiert sind, ist jedoch hilf­reich für alle, die – wenn sie mal raus aus ihrer gewohnten feministischen Umgebung wollen – Menschen in anderen Alters­gruppen treffen möchten.

Ich freue mich immer sehr, wenn ich auf Veranstaltungen wie jene von der Überparteilichen Frauen­initiative Berlin ein­geladen werde. Die Teilnehmer_innen, die in der Mehr­zahl nicht so selbst­verständlich im Netz unterwegs sind wie ich, freuen sich unglaublich, wenn ich von erfolgreichen feministischen Aktionen im Netz berichte und es wird sich gemein­sam empört, wenn wir auf die ätzenden Trolle zu sprechen kommen, die feministischen Blogger_innen das Leben schwer machen.

Zwei Fragen scheinen immer großes Interesse zu generieren und werden von mir im Folgenden (an-)diskutiert:

1. Was sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen feministischen Generationen?
2. Wie können wir zusammenarbeiten? (weiterlesen …)


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Münster: Raise your voice – your body, your choice!

6. Februar 2013 von Viruletta

Alle Jahre wieder mobilisieren rechts­­kon­ser­vative, christ­liche Fundamentalist­*innen zu einem Schweigemarsch unter dem Namen “1000 Kreuze für das Leben”. Und alle Jahre wieder finden sich tolle, feministische Gegendemonstrant*innen zusammen, um den reaktionären, menschenverachtenden Abtreibungsgegner*innen (die sich ironischerweise selbst als “Lebensschützer*innen” bezeichnen) etwas entgegenzusetzen. Das bekannteste Beispiel dürfte Berlin sein, aber auch in Münster wird in diesem Jahr schon zum wiederholten Mal dagegen protestiert. Im Vorfeld findet bereits eine Mobilisierungstour statt.

Die Demo beginnt am 09.03.2013 um 11 Uhr am Bremer Platz in Münster

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Protestaufruf zum 2. Kachelmann-Prozess in Frankfurt

28. Januar 2013 von Magda

Die Initiative für Gerechtigkeit bei sexueller Gewalt ruft zum zweiten Kachelmann-Protest auf, der am 30. Januar ab 13 Uhr vor dem Landgericht Frankfurt (Gebäude E) in Frankfurt/Main stattfinden wird. Dazu schreiben die Initiator_innen auf ihrer Homepage:

Kachelmanns Botschaften, die er über sämtliche Medien verbreitet, sind eine ungehemmte Förderung der Vergewaltigungskultur, in der Betroffene weiter zum Schweigen gebracht werden sollen. Denn anders als von Kachelmann behauptet, haben Frauen hierzulande mitnichten ein sogenanntes „Opfer-Abo“, ganz im Gegenteil. Das hat jetzt auch die Jury der sprachkritischen Aktion “Unwort des Jahres” gewürdigt und “Opfer-Abo” zurecht zum Unwort des Jahres 2012 ernannt.

Also: Kommt zum Prozess, bringt Plakate und Trillerpfeifen oder einfach euch selbst mit und gebt ein Statement gegen rape culture und ihre Auswüchse in Form von Kachelmann’schen Falschbehauptungen ab. Die Organisator_innen freuen sich, wenn ihr euch unter dem Betreff „Protest“ vorher per E-Mail anmeldet, u.a. auch, um Fahrgemeinschaften zu organisieren.


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Ein lauter #Aufschrei gegen Sexismus

28. Januar 2013 von Magda

Seit mehreren Tagen ist in Deutschland ein #aufschrei zu hören, insbesondere in dem sozialen Netzwerk twitter und in den Mainstream-Medien: Deutschland diskutiert (mal wieder), ob es hier­zulande ein Sexismus-Problem gäbe – wie auch gestern auf ARD bei Günter Jauch. Aber mal von vorn: Um was geht es bei der Aktion #aufschrei? Gibt’s da was zu kritisieren? Und was war bei Jauch gestern Abend so los? Ich versuche mich mal an einer Ein­schätzung:

#aufschrei

Von Donnerstag auf Freitag fingen Frauen* auf twitter an, ihre Erfahrungen mit Sexismus, Grenz­über­schreitungen und sexualisierter Gewalt zu teilen – alles in 140 Zeichen, denn mehr Zeichen sind in einer Twitter­nachricht nicht erlaubt. Alle diese Nach­richten sind ein­sehbar unter dem Schlag­wort #Aufschrei. Zehn­tausende Geschichten mit teils sehr gewalt­vollem Inhalt sprechen eine unmiss­verständliche Sprache: Sexismus, sexualisierte Gewalt und Über­griffe waren und sind Alltag in Deutschland. Wer das leugnet, ist entweder nicht betroffen oder offen antifeministisch.

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Streiken, tanzen, aufbegehren: One Billion Rising

14. Januar 2013 von Magda

In genau einem Monat, am 14. Februar 2013, wird V-Day, die internationale Bewegung gegen Gewalt gegen Frauen* und Mädchen*, 15 Jahre alt.

One Billion RisingZu diesem Anlass hat Eve Ensler, Gründerin von V-Day, zu ihrer bisher größten weltweiten Aktion aufgerufen: One Billion Rising. Auch in Deutschland werden in vielen Städten Aktionen stattfinden.

Laut den Iniator_innen ist One Billion Rising

Ein globaler Streik
Eine Einladung zum Tanzen
Ein Aufruf an alle Männer und Frauen den Status Quo so lange zu bestreiken bis Vergewaltigung und rape culture Geschichte sind
Ein Akt der Solidarität, der die Gemeinsamkeiten der Kämpfe von Frauen betont und ihre Macht in Zahlen aufzeigt
Die Weigerung, Gewalt gegen Frauen und Mädchen als gegeben zu akzeptieren
Eine neue Zeit und eine neue Art des Seins

One Billion Rising Osnabrück hat die Städte, die in Deutschland teilnehmen, gesammelt. Dort findet ihr auch alle Kontaktdaten, falls ihr mitmachen wollt. Mit dabei sind bis jetzt: Berlin, Bad Sobernheim, Bornheim, Bremen, Coburg, Erlangen, Frankfurt/Main, Göttingen, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Köln, Leipzig (in Planung), Mainz, München, Münster, Nürnberg, Osnabrück, Potsdam, Reutlingen (in Planung), Simmern, Tübringen, Ulm und Wolfen.

Wir hatten bereits im letzten Jahr zum Mitmachen aufgerufen und wollten die Anliegen der Aktion gerne erweitern, um auch auf Gewalt gegen Menschen aufmerksam machen, die nicht in die heteronormative Norm passen, da diese sowohl in den Statistiken wie auch in der medialen Berichterstattung häufig ignoriert werden. Also: Setzt am 14. Februar 2013 euer Statement gegen Gewalt gegen Mädchen*, Frauen* und all jene, die nicht in die binäre Geschlechterlogik passen wollen oder können.

Auf unserer Jubiläumsfeier im letzten Jahr war die Filmemacherin Luci Westphal von V-Day dabei und hat ein paar Videobotschaften aufgenommen. Im folgenden Video seht ihr Helga, die erklärt, warum sie am 14. Februar auf die Straße gehen wird.

Weitere Videos gibt es z.B. von Kristin und Julia von Hollaback! Berlin oder Sharon Adler von AVIVA.


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