Slutwalk in Münster, vorehelicher Sex und die Frauenquote – kurz verlinkt

von der Mädchenmannschaft

Am 22. September feiern wir in Berlin unseren 5. Geburtstag! Wenn ihr einen Workshop anbieten wollt, eine Spoken Word Performance oder ein Gedicht vortragen möchtet, eure Zines auslegen wollt oder als Tontechnikerin unsere Live-Acts abmischen könnt, lasst es uns wissen:
veranstaltung [at] maedchenmannschaft.net

Das Imperium schlägt zurück: Die Schlecker-Frauen Mitarbeiter_innen organisieren sich. Dazu ein Bericht in der taz.

Dafuq? Die spanische Regierung will Abtreibungen verbieten.

Gesehen auf Südostschweiz: Zwei Lesben haben sich in Taiwan vor einer Buddha-Statue das ja-Wort gegeben.

Während sich Mädchen relativ einfach „jungenhaft“ verhalten dürfen, ist es umgekehrt sehr schwierig. Die New York Times über Eltern, deren Söhne „geschlechtsuntypische“ Kleidung mögen und Verhalten zeigen. Ebenfalls in der New York Times aber eher eine Gruselgeschichte: Auf der Straße angehalten und durchsucht zu werden, ist noch nie eine besonders erfolgsversprechende (dafür aber rassistische) Polizeitaktik gewesen. Werden Frauen durchsucht, kann es für sie noch einmal extra erniedrigend sein.

Sehr lesenswert, sehr desillusionierend: Heim & Herd: Eine Selbsttäuschung.

Nicht hundertprozentig das gelbe vom Ei (Aua-Formulierungen wie „homosexuelle Prägung“ sind enthalten), aber hey, kann mensch lesen: Der Fall des Streits einer lesbischen Erzieherin mit einem Kindergarten, bei der Süddeutschen.

In Marokko ist eine große gesellschaftliche Debatte um vorehelichen Sex ausgebrochen, nachdem ein Zeitungsredakteur sich öffentlich dafür ausgesprochen hatte. Bisher sind vor- und außereheliche sexuelle Aktivitäten verboten bzw. tabuisiert, berichtet die BBC.

Im taz-Montagsinterview erzählt die Berlinerin Dagmar Yu-Dembski von ihrer Suche nach den chinesischen Einflüssen auf die deutsche Hauptstadt.

Ziemlich harter Tobak, nichts für schwache Nerven: I Wish My Mother Had Aborted Me.

Mal wieder ’ne Moderatorin bei der Präsidentschaftsdebatte, nachzulesen auf womensmediacenter.

Die Frauenquote kommt: In Südafrika.

Und die Termine:

Am 17. August ist in Bremen die Networking Party der Ingenieurinnen-Sommeruni.

In Hamburg ist am 18. August die Kundgebung gegen sexualisierte Gewalt von enter_the_gap.

Am 23. August findet der Summer of Missy in Berlin statt, und, woop woop, bereits am Samstag, dem 18. August, findet der Slutwalk in Münster statt (geht da mal alle hin, wenn Ihr da wohnt).




Tags: , , , , , , , , , , , ,

Eintrag geschrieben: Donnerstag, 16. August 2012 um 18:30 Uhr unter Verlinkt. RSS 2.0. Weder Kommentare, noch Pings erlaubt.



Anzeige



3 Kommentare

  1. rhi sagt:

    Ich finde den Ausdruck „Schlecker-Frauen“ wirklich ganz furchtbar, könnt Ihr den nicht durch „Schlecker-Mitarbeiter*innen“ ersetzen? Zum einen sind es überwiegend, aber nicht *nur* Frauen, und sie sind eben keine „Schlecker-Frauen“, sondern sie arbeiten dort/haben dort gearbeitet, dieser Ausdruck entprofessionalisiert m.E. nach deren Tätigkeit und überbetont deren Geschlecht (und öffnet somit solchen Vorschlägen wie dem danach, diese einfach zu Altenpfleger*innen umschulen zu lassen, Tür und Tor). Viele Grüße!

  2. Medusa sagt:

    In dem Artikel über das Verbot von unehelichem Sex in Marokko wird durchgängig die Belästigung von Frauen durch Männer damit erklärt, dass die armen Männer ja sexuell frustriert sind. So’n Scheiß! Als ob sexuelle Frustration notwendig Respektlosigkeit und Übergriffigkeit nach sich ziehen müsste!

  3. Magda sagt:

    @ rhi

    Danke fuer den Hinweis, ich habe es geaendert!